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Lawotschkin La-11

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Datei:Lawotschkin La-11.jpg
Lawotschkin La-11

Die Lawotschkin La-11 (NATO-Codename: Fang, deutsch: Reißzahn) war ein sowjetisches Jagdflugzeug der Nachkriegszeit. Mit ihr ging die Ära der kolbengetriebenen Flugzeuge aus dem Konstruktionsbüro Lawotschkin zu Ende, danach folgten nur noch strahlgetriebene Jäger.

Geschichte

Die La-11 ging als Weiterentwicklung aus der Vorgängerversion Lawotschkin La-9 hervor mit der Maßgabe, dem Flugzeug eine größere Reichweite zu verleihen. Das Ziel war, das Modell als Begleitjäger für Bombenflugzeuge wie der Tupolew Tu-2 oder die Tupolew Tu-4 einsetzen zu können. Dementsprechend wurde die Treibstoffkapazität erhöht, die La-11 büßte auch eine Bordwaffe gegenüber dem Vorgängermodell ein, die Aerodynamik wurde durch Laminarflügel verbessert. Ansonsten unterschieden sich beide Konstruktionen nur unwesentlich. Die Reichweite konnte mit diesen Anpassungen auf das 4fache gesteigert werden, jedoch litten dabei die Flugleistungen der Maschine.

Die La-11 kam im Zweiten Weltkrieg nicht mehr zum Einsatz, der Prototyp absolvierte erst 1947 seinen Erstflug. Die rapiden Fortschritte bei der Entwicklung der Turbinentriebwerke ließen Jagdflugzeuge dieses Zuschnitts schnell veralten. Die Sowjetunion stellte das Flugzeug befreundeten Nationen wie China und Nordkorea zur Verfügung, so kam es auch in den Anfangsjahren des Koreakrieges zum Einsatz. Dort hatten die Lawotschkins den modernen Entwicklungen des Düsenzeitalters wenig entgegenzusetzen, die Zukunft gehörte den strahlgetriebenen Jägern wie der MiG 15 oder der F-86.

Allgemeine Daten

Kenngröße Daten
Baujahr(e)1947 - 1951
Hersteller....
Konstrukteur(e):Semjon Lawotschkin
Spannweite10,62 m
Länge8,62 m
Höhe3,47 m
Flügelfläche17,6 m²
Nutzlast970 kg
Startgewicht3.730 kg
Besatzung1 Person
Marschgeschwindigkeit? km/h
Höchstgeschwindigkeit674 km/h
Dienstgipfelhöhe10.250 m
Reichweite2.235 km
Triebwerk1 * Schwezow ASch-82FN
14 Zylinder Doppelstern, Direkteinspritzung
Bewaffnung3 * Nudelmann-Suranow NS-23 23 mm - Maschinenkanonen