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Lernkartei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. November 2006 um 14:06 Uhr durch Stefan Birkner (Diskussion | Beiträge) (rev Version vom 13:37, 22. Nov. 2006 wiederhergestellt (die Wikipedia ist kein HowTo, die dargestellten Fakten bitte durch Literatur belegen)). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

Die Lernkartei ist ein Hilfsmittel zum systematischen Lernen. Hierzu wird auf die Vorderseite einer Karte ein Stichwort (Vokabel, Datum etc.) geschrieben und auf die Rückseite die Lösung (der Fakt, der gelernt werden soll). Mit Hilfe mehrerer Fächer ist es möglich, genau die Fakten zu wiederholen, die noch nicht verinnerlicht wurden.

Ein Beispiel: Drei Fächer, A, B und C. Anfangs befinden sich alle Karten in Fach A. Die Karten im Fach A werden täglich wiederholt, Karten im Fach B jeden zweiten Tag und Karten im Fach C jeden vierten. Wird die Lösung einer Karteikarte richtig erkannt, so wird diese in das nächste Fach gesteckt. War die Lösung nicht bekannt, so wandert sie nicht in das vorhergehende sondern in das erste Fach (Fach A).

Dieses System entwickelte Sebastian Leitner, welches er 1973 in seinem Schlüsselwerk Lernen lernen vorstellte (heutiger Titel: So lernt man lernen). Inzwischen wurden einige Computerprogramme entwickelt, die auf Leitners System basieren. Siehe Lernkartei-Software.

Schema

Literatur

  • Lernkartei (Einige praktische Überlegungen zum Thema Lernkartei für Schüler und Lehrer)
  • Lernkartei Umfassende Infos zur Gestaltung und zu Nutzungsmöglichkeiten von Lernkarten