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Portal Diskussion:Orgel/Archiv/2023

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Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. April 2023 um 14:29 Uhr durch TaxonBot (Diskussion | Beiträge) (Bot: 2 Abschnitte aus Portal Diskussion:Orgel (ab Abschnitt Orgelsonaten von Rheinberger und anderen) archiviert). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren von Wikiwal in Abschnitt Orgelsonaten von Rheinberger und anderen

Orgel in Harvestehude

Kann jemand bei der Disposition dieser Orgel linksbündiges Format herstellen? Danke. Grüße und gutes Neues Jahr. --Montrachet (Diskussion) 17:36, 3. Jan. 2023 (CET)

Hallo Montrachet, meintest Du das so? --Orgelputzer (Diskussion) 17:55, 3. Jan. 2023 (CET)
Danke dir, Orgelputzer. Jetzt ist zwar die Enklapp-Funktion auch weg, aber wenigstens ist der Text nicht mehr zentriert.--Montrachet (Diskussion) 18:49, 3. Jan. 2023 (CET)
Ach Montrachet, das meintest Du! Grundsätzlich ist eine Enklapp-Funktion am nützlichsten, wenn beispielsweise mehrere Dispositionen aufgelistet werden müssen. Ansonsten bleibt die Box bei Aufruf des Artikels immer offen... Schönen Tag --Orgelputzer (Diskussion) 10:15, 4. Jan. 2023 (CET)
Es gibt auch die Möglichkeit, alle Zeilen separat linksbündig einzurichten, wie bei St. Clemens (Hellinghausen). Aber ich würde das nicht empfehlen, weil das den Quelltext unnötig aufbläht und im Normalfall ohnehin alles linksbündig ist. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 10:20, 4. Jan. 2023 (CET)
So wie es jetzt ist, ist es gut. Was ich nicht verstehe: Welcher Befehl hat die Zentrierung des Textes bewirkt? Grüße --Montrachet (Diskussion) 16:33, 4. Jan. 2023 (CET)
Es fehlte:
style="text-align:left"
Es handelt sich bei den einklappbaren Boxen ja nicht um Tabellen, sondern um Navileisten (die ohne weitere Parameter erstmal zentriert sind). VG, --Wikiwal (Diskussion) 16:52, 4. Jan. 2023 (CET)

Die von Orgelputzer vorgenommenen Änderungen wurden mit fadenscheinigen Argumenten revertiert. Ich habe sie wieder zurückgesetzt. Siehe Disk. Vielleicht kann jmd. weitere Argumente beitragen. Grüße --Montrachet (Diskussion) 18:04, 11. Jan. 2023 (CET)

Danke für den Hinweis. Erl. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 18:24, 11. Jan. 2023 (CET)
Habe auf der Artikeldisk mein Votum hinterlegt! --Orgelputzer (Diskussion) 10:19, 12. Jan. 2023 (CET)

Zahlendreher in Eduard Wittek

1884 eröffnete er eine eigene Werkstatt in Graudenz, 1489 dann in Gnesen in der Provinz Posen. 1893 übernahm Wittek die Werkstatt seines Lehrmeisters
Hat jemand eine Idee, wie die Jahreszahl korrekt lauten muss? Ist das 1889? Danke, Grüße, Aspiriniks (Diskussion) 22:50, 12. Jan. 2023 (CET)

Ja, 1889 ist korrekt. So auch die Jahresangabe in Uwe Pape: Orgeln in Norddeutschland. Bd. 2: Sachsen und Umgebung. Pape, Berlin 2012, S. 434. Der Verf. des Artikels hat damals einen Artikel nach dem anderen rausgehauen. Masse statt Klasse. Und bis heute unendlich viele Baustellen hinterlassen. VG, --Wikiwal (Diskussion) 23:08, 12. Jan. 2023 (CET)

Konserthuset

Hallo, eine IP hat im Konserthuset die Orgel eingestellt. Bis auf einen Übersetzungsfehler, die Firma heißt Grönlunds und kommt nicht aus Grönland, sieht es richtig aus. Darum habe ich es gesichtet. Wäre aber schön, wenn es von Euch noch mal einer Prüft. Grüße --GodeNehler (Diskussion) 14:58, 14. Jan. 2023 (CET)

Hallo GodeNehler, das sieht weitgehend gut aus! Habe etwas zur Geschichte ergänzt, Kleinkram korrigiert und an unsere Formatvorlage angepasst. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 16:27, 14. Jan. 2023 (CET)

L’orgue

Hallo miteinander, ich habe mich mal an einem neuen Thema versucht und einen kleinen Artikel über die o. g. Zeitschrift geschrieben. Passt das so? Ich bin nämlich gar nicht sicher, ob die Zeitschrift überhaupt noch erscheint, denn ich konnte keine aktuellen Ausgaben finden, allerdings auch keine Notiz über das Einstellen des Erscheinens. Weiß jemand von Euch Näheres? Viele Grüße --Maimaid   14:27, 15. Jan. 2023 (CET)

Hallo, die neueste Ausgabe erschien wohl 2021 (hier). Viele Grüße --Montrachet (Diskussion) 17:09, 15. Jan. 2023 (CET)
Prima, vielen Dank - und Sonntagabendgrüße! --Maimaid   18:09, 15. Jan. 2023 (CET)

Anton Walter (Klavierbauer)

"1790 erhielt er den Titel eines „k. k. Kammerorgelbauers und Instrumentenmachers“" - scheint aber tatsächlich nur Klaviere gebaut zu haben, oder hat jemand Hinweise, dass er auch Orgeln gebaut hat? Ansonsten würde ich evtl. die Kategorie:Orgelbauer rausnehmen. -- Aspiriniks (Diskussion) 16:56, 16. Jan. 2023 (CET)

Im ÖBL gibt es die Info, dass er nach eigener Aussage eine Orgel gebaut und den Bau mehrerer Orgeln beaufsichtigt hat. Die Kat kann aber gerne raus. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 21:52, 16. Jan. 2023 (CET)
Bis mindestens zum 18. Jahrhundert und teils noch später gab es keine Unterscheidung zwischen den verschiedenen Tasteninstrumentbauern. Orgelbauer wie Gottfried Silbermann bauten auch Klaviere und Cembali. Auch der oben genannte Titel bringt das ja zum Ausdruck. Erst im Laufe des 19. Jh. setzt sich dann die Differenzierung durch. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 09:25, 17. Jan. 2023 (CET)

Halbfertige Orgel grds. zu verkaufen

Das Diskussionsportal Orgel sollte nicht zur Warenbörse werden, dies ist mir schon klar.

Ich besitze eine halbfertige Kleinorgel, die ich grds. gerne abgeben würde. Erbauer Unbekannt, wohl 1. Hälfte 1980er Jahre. Maße CIRCA 2,40 in Höhe und Breite.

Vorhanden sind: Gehäuse ohne Füllungen, Zwillingslade ohne Raster für I. Man. 8-4-2 (Prospekt) und 1 1/3. II. Man. 8-4., Zwei Manualklaviaturen und Pedalklaviatur. Nicht vorhanden: Spiel- und Registertraktur. Als Hausorgel bzw. Orgel für kleinen Kirchenraum oder eine Kapelle wäre dieses Instrument sicher gut geeignet. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 12:53, 16. Jan. 2023 (CET)

Hallo Stummorgel-Rheinhessen probiers mit einer halbfertigen Orgel doch da mal! --Orgelputzer (Diskussion) 11:50, 18. Jan. 2023 (CET)

Magdalenenkirche Kassel

Hallo aus Hessen (mal wieder), ich bastel gerade an einem Artikel zur untergegangenen Magdalenenkirche in Kassel. 1795 abgerissen sind die Quellen zur Orgel eher mau. Es gab wohl eine recht gute Überlieferung im Kasseler Stadtarchiv, doch ist diese 1943 verbrannt. Alles was ich aus der Sekundärliteratur weiß ist Folgendes:

  • 1607 Instandsetzung durch Melchior Krentz
  • 1664 durch einen Orgelbaumeister Compenius wohl ein ganz neues Werk (ein Nachfahre von Esaias Compenius der Ältere?)
  • 1771 neue Orgel von Georg Peter Wilhelmi (Wilhelm (Orgelbauer)) für 1100 Taler. Davon gab es wohl auch eine Entwurfszeichnung vom Prospekt, leider verloren oder habe ich was übersehen?

Beste Grüße, --YPS (Diskussion) 12:38, 16. Jan. 2023 (CET)

Hallo YPS! Darüber habe ich kaum Infos. Den Eintrag im Kassel-Wiki und diese Seite wirst Du kennen. Das Standardwerk zur Orgelgeschichte der Stadt ist: Ferdinand Carspecken: Fünfhundert Jahre Kasseler Orgeln: Ein Beitrag zur Kultur- und Kunstgeschichte der Stadt Kassel. Bärenreiter Verlag, Kassel 1968. Ich besitze das Werke aber nicht und bei Google Books ist es auch nicht einsehbar. In diesem Heft wird auf S. 8 der Orgelneubau mit 1771/73 angegeben und bestätigt: Erwin Althaus, Peter Brusius: Die Orgelbauerfamilie Wilhelm. Selbstverlag, Marburg 2013. Darin findet sich eine Zeichnung der Oberneustädter Kirche auf S. 67. Hier ist von Ludwig Compenius die Rede. Hier ist einiges zu Wilhelm-Orgel in Lohre die Rede, von der behauptet wurde, sie stamme aus der Unterneustädter Kirche, was aber wohl irrig ist. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 14:34, 16. Jan. 2023 (CET)
Danke für die fixe Antwort! Der Ludwig Compenius scheint der richtige zu sein! Den Artikel über die Orgel von Lohre habe ich bereits überflogen. Der Prospekt ist stilistisch tatsächlich eher in die 1790er, denn die 1770er einzuordnen. Ob der kleine Zettel aber wirklich beweist, dass das Werk und die Pfeifen nicht doch vielleicht (heimlich) zum zweiten Mal verbaut (und abgerechnet) wurden, kann ich als Laie nicht beurteilen. Die Turmuhr und Glocke hat man zumindest ausgebaut und eingelagert. Ist die von die erwähnte Zeichnung mit dieser Orgel identisch [1]? Was ich oben noch vergessen hatte war eine Reparatur im Jahr 1697 durch Johann Wenderoth, der wohl auch diese Orgel gebaut hat. --YPS (Diskussion) 15:16, 16. Jan. 2023 (CET)
Die Zeichnung entspricht so ziemlich dem Foto. VG, --Wikiwal (Diskussion) 16:07, 16. Jan. 2023 (CET)
@YPS: Ich habe nochmal in meiner organologischen Bibliothek geschaut und doch das Buch von Carspecken entdeckt. Ich kann Dir die betreffenden Seiten gerne zusenden. Habe PN geschrieben. VG, --Wikiwal (Diskussion) 10:35, 18. Jan. 2023 (CET)

Dank der Hilfe von Wikiwal gibt es jetzt auch ein paar Zeilen zu den Orgeln! Nur an die Tabelle für die Disposition habe ich mich nicht getraut. --YPS (Diskussion) 13:55, 18. Jan. 2023 (CET)

Sehr schön! Habe die Disposition ergänzt. VG, --Wikiwal (Diskussion) 14:45, 18. Jan. 2023 (CET)

Johann Christoph Jeckel

Ich habe den Eindruck, dass es bei diesem Artikel Mängel gibt: Belege fehlen, alles hört sich eher spekulativ an, und ob er überhaupt Orgelbauer war, scheint auch eher unklar zu sein. Findet jemand brauchbare Informationen? Danke, Grüße, Aspiriniks (Diskussion) 16:58, 15. Jan. 2023 (CET)

Über meinen Zugang zur Ahnenforschungsdatenbank ancestry habe ich zumindest schon mal den Eintrag für ihn im Wormser Sterberegister gefunden. Er ist auf Französisch verfasst und sagt übersetzt aus:
Christian Jeckel, Instrumentenmacher, 50 Jahre alt, Sohn des Verstorbenen, und Christian Schwind, Tischler, 46 Jahre alt, erklären, dass Jean Christoph Jeckel, Instrumentenmacher, geboren in Posen in Polen, 82 Jahre alt, Ehemann der Marie Salome Jeckel geb. Fischer, am 16. März 1813 gestorben ist. Das belegt zumindest seine Lebensdaten. Was hättest du gerne sonst noch? Viele Grüße --Maimaid   18:49, 15. Jan. 2023 (CET)
Der Text im Kapitel Leben stellt übrigens eine Urheberrechtsverletzung dar: er wurde 1:1 von hier übernommen. So macht das keinen Spaß, ich bin raus. --Maimaid   20:14, 15. Jan. 2023 (CET)
Also, dass das von ericfeller.de übernommen sei, glaube ich nicht. Vielmehr sehe ich hier eine URV andersrum, in Wikipedia zuerst, dann auf ericfeller.de. Die Website ist noch gar nicht so alt, der vgl. Inhalt unseres Artikel hat da schon mindestens zehn Jahre mehr auf dem Buckel. – Doc TaxonDisk. 20:32, 15. Jan. 2023 (CET)
Es sieht schon eher nach URV durch uns aus, vielleicht aus einer unbekannten Quelle von der auch ericfeller.de abgeschrieben hat: Der Absatz auf ericfeller.de gleicht exakt der Ursprungsversion unseres Artikels vom 13. Juli 2006. Hätte der umgekehrt bei uns abgeschrieben, hätte er sehr wahrscheinlich die 4 Tage später sprachlich geglättete Version (Satzende: "gemeinsam mit seinem Vater, der 1813 starb." statt "mit seinem Vater, der 1813 starb, gemeinsam.") übernommen.
Der Artikel war Löschkandidat Wikipedia:Löschkandidaten/13._Juli_2006#Johann_Christoph_Jeckel_(erl.;_bleibt), das wurde per LAZ beendet. Dass der Artikel beleglos war spielte damals kurz nach Erfindung des Rads aber noch vor Erfindung der Lochkarte keine Rolle. Und nun? Löschprüfung? Neu schreiben? -- Aspiriniks (Diskussion) 20:39, 15. Jan. 2023 (CET)
Eine Suche bei Google-Books ergibt, dass der Text 1:1 aus dem 2003 erschienenen Ausstellungskatalog ISBN 3-932461-21-5 Seite 48 übernommen wurde. -- Aspiriniks (Diskussion) 20:53, 15. Jan. 2023 (CET)
Ah, das könnte eher zutreffen, hast wohl recht. Aber eine Löschprüfung ist nach LAZ nicht angezeigt. Eine LD dürfte wiederholt werden. Möglicherweise sollte aber erst mal eine Überarbeitung stattfinden und daran die Relevanz überprüft werden. Die LD jetzt bereits einzuläuten, halte ich für verfrüht, wenn es tatsächlich noch Benutzer gibt, die derzeit daran stricken. Vielleicht kommen noch Informationen von den anderen Mitgliedern des Portals. Liebe Grüße, – Doc TaxonDisk. 21:27, 15. Jan. 2023 (CET)
Ggf. müsste man dann die betroffenen Teile umformulieren und Versionslöschungen machen. Vielleicht wäre neu schreiben einfacher? -- Aspiriniks (Diskussion) 21:33, 15. Jan. 2023 (CET)
Hm, ich besorg mir mal den Artikel zum Google Snippet. Dann schauen wir weiter ... – Doc TaxonDisk. 21:40, 15. Jan. 2023 (CET)
Wenn Du den Ausstellungskatalog in einer Bibliothek bekommst könnte das evtl. auch Material für weitere Artikel abwerfen :-) Aspiriniks (Diskussion) 21:43, 15. Jan. 2023 (CET)
Nur ein Teil des Abschnitts unseres Artikels ist im Katalog wiedergegeben. Die drei darin teilweise abgeänderten Sätze generieren aber dann auch nicht mehr genügend Schöpfungshöhe, zumal der Inhalt auch noch recht "faktennüchtern" ist. – Doc TaxonDisk. 11:14, 16. Jan. 2023 (CET)

Derselbe Text ist übrigens auch hier zu finden.

Und hier gibt es zumindest laut Snippet (1. Treffer) auch Informationen über Jeckel, schon aus dem Jahr 1974. Dort heißt es (aus Snippets zusammengepuzzelt):

„2. Entwurf des Wormser Meisters Johann Christof Jeckel (Jaeckel) vom 1.5.1778 zu einem Preis von 4800 fl.

Diese Disposition könnte angeregt sein durch das Werk des Frankfurter Orgelbauers Johann Christian Köhler (1714-1761), das dieser für die Franziskanerkirche von Mainz gebaut hatte und das Jeckel im Jahre 1772 nach der Einrichtung eines neuen .?. wieder aufgebaut hatte und daher genau kennen mußte. Bis auf geringe Varianten stimmen dieses Werk und obiger Entwurf genau überein. Es gibt aber auch eine andere Beziehung zu Köhler: Jeckel war in Worms tätig. Dort heiratete er 1763 die Witwe des dort ansässigen Orgelbauers Johann Georg Linck, der 1724 in Dertingen b. Wertheim als Kantorensohn geboren, lange Jahre bei Köhler in Frankfurt als Geselle tätig war und im Darmstädter und Usinger Land die Köhlerorgeln pflegen half. Als selbständiger Meister ließ er sich in Worms nieder, heiratete am 7. 4. 1761 die Maria Salome Fischer, Tochter des verstorbenen Bürgers und Schreiners Jacob Amandus Fischer. Er erbte möglicherweise die Schreinerwerkstatt, die für einen Orgelbauer ja unentbehrlich ist. Als er am 14. 2. 1762 schon jung starb, heiratete seine Witwe den genannten Orgelbauer Jeckel. So wäre eine Verbindung durch den Köhlergesellen möglich. Auch könnte auf die enge Verwandtschaft zu der Christoforgel hingewiesen werden, die Philipp Ernst Wegmann, der Stiefsohn Köhlers, der auch sein Lehrherr war, 1774 vollendet hatte.“

In: Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz, Band 22, Stadtbibliothek, 1974, S. 71.

--Maimaid   00:45, 16. Jan. 2023 (CET)

Habe den Abschnitt "Werk" überarbeitet und insgesamt noch etwas ergänzt. Mal sehen, ob ich noch was zu "Leben" finde. In der Tat müsste der übernommene Teil ganz neu geschrieben werden. --Wikiwal (Diskussion) 11:38, 16. Jan. 2023 (CET)
Nun ist auch der Abschnitt "Leben" neu geschrieben. Weitere biografische Infos habe ich nicht finden können. --Wikiwal (Diskussion) 11:16, 17. Jan. 2023 (CET)
Danke sehr, Du bist echt gut – Doc TaxonDisk. 19:13, 18. Jan. 2023 (CET)
@Doc Taxon: Nochmal zu der URV: ericfeller.de ist eindeutig die Quelle. Er bedankt sich dort beim Informanten: "Anmerkung: Vielen Dank an M. Günther für die Informationen bezüglich Jeckel." Bei Günther handelt sich um den ausgewiesenen Kenner und einen der führenden Hammerklavier-Experten Michael Günther, mit dem ich Kontakt aufgenommen hatte. Er hat mir bestätigt, dass seine Ausführungen übernommen worden sind (immerhin jetzt mit Namensnennung) und ist dankbar, welche Entwicklung der WP-Artikel genommen hat. In seinem Aufsatz Das Pantalon finden sich wohl weitere biografische Details zu Jeckel. Ich besorge mir den Artikel. Muss die alte Versionsgeschichte wirklich verborgen werden? Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 15:48, 19. Jan. 2023 (CET)
@Wikiwal: da Du in Kontakt mit Günther stehst, frag ihn doch mal, ob das so okay für ihn geht, wenn das stehenbleibt, oder in der Versionshistorie stehenbleibt. Das braucht dann nur noch an den Support übermittelt werden, fertig. Was meinst Du? – Doc TaxonDisk. 16:05, 19. Jan. 2023 (CET)
Gute Idee, hab ihm geschrieben und die vorbereitete Textvorlage zugesandt. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 17:16, 19. Jan. 2023 (CET)

Frage zur Zusammensetzung von Mixturen der Zeit um 1600

Liegen jemandem Informationen zur Zusammensetzung und zum "Selbstverständnis" damaliger Orgelbauer von Mixturen aus der Zeit vor und nach 1600 vor, hier insbesondere jenen Norddeutschlands? In Tangermünde gibt es in Hauptwerk und Rückpositiv eine (tiefer liegende und dabei stärker besetzte) Mixtur und einen (höheren und geringer besetzten) Scharp. Dies scheint wohl eine bewußte Aufspaltung gewesen zu sein. Scherers Mitarbeiter Antonius Wilde ließ in Lüdingworth die Mixtur auf den c´s repetieren, was sich wohl mit dem Verständnis von Baß, Tenor, Alt und Sopran in dieser Zeit erklären lassen würde. Die Orgel in Harbke besitzt zwar den Pfeifenbestand von Gottfried Fritzsche. Ob sie von C. Treutmann neu zusammengesetzt wurde, ist mir nicht bekannt, man habe aus der Mixtur eine selbstständige Superoctav 2´- Reihe herausgezogen, die 2´- Lage war zuvor nicht mit einer principalischen Reihe besetzt, sondern nur mit einer Flöte. Vielen Dank. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 21:42, 16. Jan. 2023 (CET)

Mixturbesetzungen der Renaissance und des Frühbarock sind kaum real erhalten oder dokumentiert. In den überlieferten Dispositionen ist nur die Anzahl der Mixturchöre genannt, die allerdings Rückschlüsse auf die Besetzung erlaubt. In Norddeutschland wurde den ohnehin hell strahlenden Mixturen regelmäßig ein zusätzliches, noch höher liegendes Klangkronenregister, Scharf oder Zimbel, hinzugefügt. Das einzige große Instrument der Spätrenaissance, das teilweise erhalten blieb, ist die Scherer-Orgel in Tangermünde. Die Zusammensetzung der Mixtur-Register unterscheidet sich höchstens unwesentlich vom Originalzustand. Sowohl im HW wie im RP steht neben der Mixtur ein "Scharp", das den Klangraum bis an die Gehörgrenze auffüllt. Vermutlich waren die Orgelbauer dieser Zeit stolz darauf, die erforderlichen Kleinstpfeifen herstellen zu können, mit denen diese "himmelstürmend" glitzernd-gleißenden Klänge erzeugt wurden. Harald Vogel hat behauptet, dass die Renaissance-Mixturen milder sind und aufgrund der wenigen Repetionen zur Darstellung polyphoner Musik besser geeignet sind als die späteren Schnitger-Mixturen, die zur Begleitung des Gemeindegesangs konzipiert seien. Aber grundsätzliche Unterschiede zwischen frühen und späteren Mixtur-Mensuren sind nicht nachweisbar. Nicht die Repetitionen liegen hoch, sondern die Chöre der Klangkronen. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 08:50, 17. Jan. 2023 (CET)
Danke Wikiwal für die Antwort. Ich kann Harald Vogels Beschreibung sehr gut nachvollziehen - das Selbstverständnis des Gemeindegesangs war um 1600 ein anderes als 1700. Soweit man das überhaupt erlauben darf zu sagen, hat man bei den ganz wenigen Vergleichsmöglichkeiten bei Orgeln mit gotischer und spätgotischer Hauptwerkssubstanz bei den Principalen den Eindruck, daß sie tiefer, vokaler und "archaischer" klingen. Die Rückpositive, sozusagen über Häupten der Gemeinde sind kräftiger, direkter und präsenter im Raum und es wäre eine interessante Fragestellung, ob denn bei Orgeln mit längerer Baugeschichte das Hauptwerk sozusagen dem Organisten gehörte und das Rückpositiv zur Choralbegleitung diente. Eine solche Fragestellung ist hochkomplex und nicht in einigen wenigen Sätzen zu umreißen. Buxtehude hätte bei der großen Marienorgel die Wahl gehabt zwischen Untermanual / I. Manual = Unter / Seitenwerk und oberes / 3. Manual = Hauptwerk; und zwischen oberem und unterem Manual das Brustwerk von Jacob Scherer mit dem reduzierten Manualumfang von DEFGA-g2-a2. Bei der Totentanzorgel wurde es so beschrieben, daß im Rückpositiv von Stellwagen Sesquialter, Siffloit und Scharff, zzgl. den Zungen, von Stellwagen anstelle Scherer´scher Klangkronen eingefügt wurden. Sieht man von den bekannten "Fonds" von Scherer (Principal, Rohrflöte, Quintadena 8´, Octav und Rohrflöte / Hohlflöte 4´) ab, ist die ursprüngliche Disposition des Rückpositivs bei der Totentanzorgel ansonsten offenbar nicht bekannt. Und daß Jacob Scherer schon Siffloit und Scharff gekannt haben sollte, wird man sicherlich verneinen dürfen. Auch das Vorhandensein von Sperrventilen direkt neben den Manualen bei norddeutschen Orgeln wird man aus Gründen von "Windersparnis" und schneller Handhabe beim Spielen sicherlich erklären können. Man kommt vom hundertsten ins Zehntausendste... --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 20:42, 20. Jan. 2023 (CET)
Wobei es Rückpositive (ab dem 15. Jh.) ja schon lange vor Einführung der Orgel als Begleitinstrument des Gemeindegesangs im 17. Jh. gab. Ich schicke noch per PN einige Infos zu Tangermünde. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 10:29, 21. Jan. 2023 (CET)
Mir scheint, dass es bei Begleitung eines einstimmigen Gemeindegesangs am schönsten klingt, wenn die Melodie auf einem zweiten Manual hervorgehoben wird, z.B. HW: Principal 8 + Octave 4', RP Gedackt 8' + Principal 4' + Sesquialter ... Grüße --Montrachet (Diskussion) 10:51, 21. Jan. 2023 (CET)
Nach den überlieferten Zeugnissen wurde nach dem 30-jährigen Krieg und im 18. Jh. sehr langsam und sehr laut gesungen (siehe die Artikel von Klaas Bolt). Wenn Du eine vollbesetzte Kirche hast (und damals war der Kirchgang Pflicht!), kommt man da bei der Begleitung ohne gemischte Stimmen, Zungen oder 16'-Basis nicht aus. Gerade in den Niederlanden haben selbst einmanualige Dorforgeln deshalb einen 16'. Ich habe jahrelang in einer Gemeinde mit etwa 250 Gottesdienstbesuchern georgelt. Die hätten mich mit der genannten Registrierung totgesungen. Mit der Sesquialtera habe ich Vorspiele gemacht. Beim bekannten Liedern ging es nicht ohne Plenum oder Zunge, zumindest der c.f. mit Scharf und/oder Zunge. In Nach-Corona-Zeiten reicht allerdings 8' + 4' + 2' oder die vorgeschlagene Registerwahl... --Wikiwal (Diskussion) 17:48, 26. Jan. 2023 (CET)

Stralsund, St. Marien, Stellwagenorgel, Dispo

Nach langer Beschäftigung auch mit der verfügbaren Literatur zur Stellwagenorgel von Stralsund etc. etc. haben sich nach der Restaurierung bei mir zu zwei rekonstruerten Registern doch Fragezeichen ergeben. Es handelt sich um die Hollquinta 6´ im Hauptwerk und den Nasat 3´ im Oberwerk. Von beiden Registern ist keine Originalsubstanz und auch kein Vergleichsregister von Stellwagen erhalten geblieben. Die Hollquinta wurde als offenes Register in Principalmensur rekonstruiert. Offenbar hat man sich von der von Praetorius erwähnten "Jule" inspirieren lassen, also einer Principalquinte auf 5 1/3´-Basis. Wenn Stellwagen eine Hollquinta disponierte, stand er als Orgelbauer immer noch in der Traditionsfolge Scherer-Fritzsche. In Norddeutschland war in der Schererzeit die Holfloite eine Rohrflöte. Und wenn man sich vor Augen hält, daß ein Menschenalter später noch Christian Müller in Haarlem, St. Bavo im Hoofdwerk eine Roerquint 6´ disponiert, dann stellt sich die Frage, ob denn Stellwagens Hollquinta nicht auch eine Rohrquint und als gedecktes Register gebaut worden sein könnte (dazu bei solch einem riesenhaften Kirchenraum, um das 8´- Fundament zu stützen). Unklar bleibt, inwieweit Materialersparnis beim Pfeifenbau eine Rolle gespielt haben könnte. Beim Nasat im Oberwerk ist es ironischerweise genau umgekehrt. Der wesentlich ältere Nasat von Cappel ist (zylindrisch) offen und selbst Scnitgers Nasate sind konisch offen. Als Rekovorlage diente der Rohrnasat von Lübeck, St. Jakobi, der jedoch kein originäres Register in der Lübecker Stellwagenorgel ist. Es handelt sich laut Dietrich Wölfel um eine Rohrflöte, möglicherweise um eine Wiederverwendung als Werkstattregister. Könnte das evtl. Pfeifenwerk sein, die Kemper beim Abbruch der Scherer-Orgel in der Aegidienkirche sichergestellt hat? Um es kurz zu machen, stellt sich die Frage, ob in Stralsund die Hollquinta rohrgedeckt statt offen sein müßte und der Nasat offen statt rohrgedeckt, um näher an der ursprünglichen Gestalt zu sein. (P.S.: man wird sich vielleicht die Frage stellen, was das jetzt eigentlich mit Wikipedia zu tun hat?) --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 12:17, 26. Jan. 2023 (CET)

P.P.S.: Die Groß Plockflött im Oberwerk war im Original eine 8´- Flöte, heute ist es eine auf 4´. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 13:00, 26. Jan. 2023 (CET)
Was Kemper als vermurkst hat, wird sich aufgrund der desaströsen Dokumentation wohl niemals ermitteln lassen. Vermutlich haben sie selbst gar nicht mehr gewusst, woher die Lagerbestände kamen und blindlings alles irgendwo verbaut, wo Not am Mann war. Das kann man auch nicht alles mit der Nachkriegssituation entschuldigen. Konkret zu Stellwagen kann ich auch nicht viel weiterhelfen. Der HW-Nasat in Jacoki/Lübeck soll aus dem 17. Jh. stammen, aber nicht von Stellwagen. So ein Register kann man nicht einfach entsorgen, um eine mutmaßlich stilgenauere Kopie anzufertigen (ist ja auch bedauerlich, dass in Kappeln die Jacob-Scherer-Register nicht wiederverwendet werden konnte, was ich aufgrund der Mensuren aber nachvollziehen kann). Finden sich in dem Buch/CD The North German Organ Research Project at Göteborg University von 2003 denn dazu keine Infos? In Mölln, wo Stellwagen auch gearbeitet hat, sind noch Teile der Holpipen 8′ (im Bass) und der Holfloit 4′ (im Diskant) von Scherer erhalten. Reinalt Klein hat ja vermutet, dass die Holpipen ursprünglich Röhrchen hatte, weil Stellwagen ja ein Gedackt ergänzte. Nach Praetorius hat David Beck 1596 in Halberstadt eine Holquinte eingebaut, die ansonsten nach Eberlein aber nur sehr selten gebaut wurde. Müller führte aber auch eine offene Holfluit in den Niederlanden ein, was zeigt, wie vieldeutig dieser Registername war; denn üblicherweise waren es in dort gedeckte Register mit oder ohne Röhrchen. Ist eine prinzipalische Bauweise vielleicht gewählt worden, um mit dem 8′ einen akustischen 16′ zu ermöglichen? Im HW gibt es freilich schon den Principal 16′ und den Bordun 16′. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 16:44, 26. Jan. 2023 (CET)
Ich habe das Gefühl, man sollte vielleicht eine eigene Rubrik zum Thema Rohrflöten und Gedackte aus Norddeutschland aufmachen... Stahl schreibt 1932 zur Totentanzorgel, daß im Rückpositiv die beiden Rohrflöten 8´ und 4´ ursprünglich zugelötete Deckel hatten und 1845 durch Vogt durch bewegliche Hüte ersetzt wurden. Wenn die Zuschreibung der Register an Jacob Scherer stimmt (was nach der Dokumentationslage der Fall sein mag), hätte also Jacob Scherer mit seinen beiden Rohrflöten zumindest in der Totentanzorgel in einem Teilwerk ein baugleiches Register sowohl in 8´- Lage und auch in 4´- Lage disponiert. Die Rohrflöte 4´ von Jacob Scherer, die in der Marienkirche im Brustwerk stand, wurde später bei der Lettnerorgel wiederverwendet und ging 1942 zugrunde. Hans Scherer baut dann in Hamburg, St. Jakobi eine uns erhaltene "Holfloite von 3 Fuß Thon" , die ebenfalls im Original zugelötete Deckel hatte. Gustav Fock schreibt etwas dazu in seiner Schrift "Der Beitrag Hamburgs als Orgelstadt" etwas zum Thema, ich muß es aber noch einmal durchgehen. Man sollte auch nicht den Fehler machen, eine Bezeichnung gleich allgemeingültig auf alle anderen übertragen zu wollen. In Stralsund geben die erhaltenen Beschriftungen zumindest den Anhaltspunkt, daß Stellwagen sehr wohl zwischen Hollquinta und Nasat unterschied. Die Bauform wird sicher unterschiedlich gewesen sein. Über die beiden erhaltenen Scherer-Rohrflöten in Hamburg St. Katharinen und in Lenzen würde man auch gerne mehr wissen. Um zu Stralsund zurückzukommen versteht es sich von selbst, daß bei solch einer geringen Anzahl von Originalpfeifen viele Fragezeichen bleiben und daß nicht auf alle Fragen eine Antwort gefunden werden kann. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 20:04, 26. Jan. 2023 (CET)

Reis(s)-Orgel in Rabštejn

Das schöne, abgelegene Rabštejn nad Střelou war glaube ich schon mal Thema. Anlässlich eines gerade neu erstellten Wikipedia-Artikels: Findet jemand noch Weiteres (z.B. wurde die Restaurierung (von wem?) nun abgeschlossen? Fand damals nicht mehr als im Organ index-Eintrag steht und habe gerade auch nicht weiter gesucht. --Subbass1 (Diskussion) 22:27, 27. Jan. 2023 (CET)

John Andrew Beaizley

Was haltet Ihr von diesem neuen Artikel? Er strotzt vor unwichtigen und redundanten Details ("Er benutzt, um Musik niederzuschreiben, die Software Sibelius"). Ich bin aber nicht sicher, was raus kann/muss und was nicht, und weiß nicht so recht, was der richtige Umgang damit ist. Qualitätssicherung? Löschantrag? So wie jetzt finde ich den Artikel absurd. --Siebenquart (Diskussion) 22:50, 27. Jan. 2023 (CET)

Außer ein paar Konzerten steht da nichts nennenswertes. Bei der Schallplatte von 1981 wirkt ein Andrew Beaizley mit, Instrument wird nicht genannt, ob es sich um die gleiche Person handelt, bleibt ebenfalls unklar. Vorschlag Löschprüfung. Grüße --Montrachet (Diskussion) 12:23, 28. Jan. 2023 (CET)
Das Blöde ist, dass Beaizley 1988 einen Eintrag in dem im Artikel zitierten Who's who hatte (11. Auflage), den ich aber bislang nur als Google-Snippet lesen kann, bei dem die untere Hälfte fehlt, dass er aber spätestens in der 15. Auflage, die mir als Buch vorliegt, nicht mehr erwähnt wird. Warum auch immer. Wie es dazwischen aussieht, weiß ich noch nicht, vielleicht hat jemand Zugriff auf eine Bibliothek, wo die Bände stehen. Also, jedenfalls: Er wurde zeitweise in diesem Nachschlagewerk und auch im British Music Education Yearbook geführt und seine Tätigkeit am Royal National College for the Blind hat zwar, soweit ich das sehe, nicht zu einer Professur geführt, dürfte aber trotzdem noch einer näheren Betrachtung wert sein. Ausbau und Verbesserung des Artikels wäre herzlich willkommen. Gruß --Xocolatl (Diskussion) 12:59, 28. Jan. 2023 (CET)

Hillenbach, Orgeln in oberbergischen Kirchen 2004

Hallo, hat jemand zufällig dieses Buch griffbereit und kann mir veraten welchen Orgelprospekt Toni Kleefisch genau entworfen hat? [2] Laut google-books müsste es auf seite 340 Stehen. Gruß und Dank --YPS (Diskussion) 15:42, 31. Jan. 2023 (CET)

Es handelt sich um St. Mariä Heimsuchung in Leuscheid (Windeck). Infos zur Orgel hier, wo Kleefisch auch genannt wird. VG, --Wikiwal (Diskussion) 17:10, 31. Jan. 2023 (CET)
Herzlichen Dank! Mal sehen was sich noch zum Rest des Gebäudes finden lässt --YPS (Diskussion) 17:48, 31. Jan. 2023 (CET)

Mit Bitte um Beteiligung an der Diskussion. Danke, Grüße, Aspiriniks (Diskussion) 12:23, 12. Jan. 2023 (CET)

Wurde jetzt zusammengelegt und ist erledigt. Künftig also nur noch Kategorie:Orgelforscher. Gruß in die Runde, --Wikiwal (Diskussion) 12:55, 20. Jan. 2023 (CET)
In der Kategorie stehen 2 Personen mit Klammerlemma X (Organologe), nämlich Bormann und Fischer. Wäre es zur Vereinheitlichung sinnvoll, die nach X (Orgelforscher) zu verschieben? Danke, Grüße, Aspiriniks (Diskussion) 13:00, 20. Jan. 2023 (CET)
Bisher kam kein Widerspruch, vielleicht wurde mein Diskussionsbeitrag auch übersehen. @Wikiwal: Was meinst Du zu einer Verschiebung der beiden Artikel? Danke, Grüße, Aspiriniks (Diskussion) 14:22, 3. Feb. 2023 (CET)
@Aspiriniks: Ich hätte gut mit dem Lemma leben können. Orgelputzer hat mich aber überzeugt, dass ein Organologe ein Musikinstrumentenkundler ist, was bei Fischer und Bormann eine Engführung wäre. Habe jetzt beide Lemmata angepasst samt Verlinkungen. VG, --Wikiwal (Diskussion) 10:33, 4. Feb. 2023 (CET)
@Wikiwal, vielen Dank für deine Fleißarbeit! LG --Maimaid   12:11, 4. Feb. 2023 (CET)

Hinweis auf das Portal Architektur

Liebe Mitstreiter, folgender Hinweis: Es lohnt sich, ein Auge auf die Neue-Artikel-Liste im Portal:Architektur und Bauwesen zu haben. Hier erscheinen immer wieder Kirchenartikel, wo noch Orgeldispositionen ergänzt werden können. Im Moment gilt das sogar im besonderen Maße, denn zwei fleißige Wikipedianer stellen hier gerade einen brandenburgischen Kirchenartikel nach dem anderen ein. Und hier können die Orgeldispositionen regelmäßig über die Website des Instituts für Orgelforschung Brandenburg ergänzt werden, meist ist diese sogar schon im Artikel verlinkt.
Ich möchte ausdrücklich hinzufügen, dass mein Hinweis hier keine Kritik an den beiden artikelerstellenden Autoren ist, denn wer keine Orgelexpertise hat, braucht m. E. die Dispositionen auch nicht unbedingt selbst nach unserer Formatvorlage einpflegen. Aber im Moment sind diese Autoren so fleißig (was ja grundsätzlich prima ist), dass ich alleine mit dem Nacharbeiten gar nicht mehr hinterherkomme. Ich habe mich auf besonders interessante Orgeln beschränkt oder die Fälle, wo bereits ein Bild des Orgelprospektes bei Commons ist. Sollte hier aber die Ansicht bestehen, dass wir tendenziell alle feststellbaren Dispositionen in Kirchenartikel einarbeiten wollen, bräuchte ich Mitstreiter, denn alleine kann ich das zeitlich nicht schultern. (Die neuen brandenburgischen Kirchenartikel sind gerade erst beim Orts-Anfangsbuchstaben C, da kommt vermutlich noch einiges.) Bei der Beobachtung des Portals Architektur muss man sich im übrigen auch noch beeilen, denn dort rotieren neue Artikel bereits nach drei Tagen wieder heraus. Beste Grüße,--Kliojünger (Diskussion) 16:38, 4. Feb. 2023 (CET)

Ich sehe die Aktion ehrlich gesagt mit gemischten Gefühlen. Benutzer:Heiner Martin macht wirklich sehr solide Arbeit, inklusiver von Orgelabschnitten! Seine Artikel sind eine echte Freude. Der andere Benutzer ist weder ein Orgel- noch ein Kirchenexperte und paraphrasiert nur seine einzige Quelle, den Dehio. Das Ergebnis sind bessere Stubs aus wenigen Zeilen, bis zu einem halben Dutzend "Artikel" am Tag. Das hat zur Folge, dass ergänzte Orgelabschnitte unverhältnismäßig lang erscheinen. Ich schreibe gerne Kirchenartikel, habe aber keine Lust, die Stubs zu angemessenen Kirchenartikeln auszubauen. Auch anderen geht es so, sodass auf viele Jahre ordentliche Kirchenartikel blockiert sind. Masse statt Klasse. Sorry, wenn ich das so offen schreibe. Dennoch können die Artikel durch Orgelabschnitte nur gewinnen. Die Karawane ist schon durch Hessen gezogen. Ich habe da schon etliche Dispositionen ergänzt, Fehler und Missverstandenes korrigiert, sprachlich verbessert und die schlimmsten Lücken geschlossen. Aber es blutet einem das Herz, wenn man diese Torsi sieht, die nach außen ein trauriges Bild von Wikipedia vermitteln. Dafür stehe ich nicht. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 17:29, 4. Feb. 2023 (CET)
Das ist genau das Problem: Niemand mag gern lückenhafte Artikel ausbauen, aber alle wollen neue Artikel anlegen. Allerdings muss man der Gerechtigkeit halber sagen, dass ich schon etliche Male auf meiner ToDo-Liste Rotlinks unverrichteter Dinge wieder gelöscht habe, eben weil ich gemerkt habe, dass ich für gute Artikel zu wenig Material hatte. Meiner Meinung nach gehört halt der Mut zur Lücke auch zu Wikipedia: Man muss sich rechtzeitig eingestehen, dass man nicht zu allem etwas beitragen kann und lieber nur dort schreiben, wo man es kann. Freundliche Grüße --Heiner Martin (Diskussion) 17:56, 4. Feb. 2023 (CET)
Danke für eure klaren Worte. Völlige Zustimmung zu Wikiwal, dass ein guter Kirchenartikel kein Fließbandprodukt ist. Habe im letzten Jahr mal überschlagen, dass ein neuer, gut belegter Kirchenartikel mich selbst zusammengerechnet ca. zwei Arbeitstage „kostet“ (lesen, formulieren, Bilder hochladen usw.). Darum mache ich mir die Arbeit auch ungern „einfach so“, sondern fast nur bei Kirchen, zu denen ich irgendeinen Bezug habe. – Bei den brandenburgischen Dorfkirchen scheint mir ein hinzugefügter Orgelabschnitt unter Umständen vertretbar, da er bei den kleinen Instrumenten meist nicht allzu lang ist. Bei einem Artikel wie St Mary Redcliffe, den jemand kürzlich erstellt hat und der leider auch nur ein besserer Stub ist, habe ich aber von der Einfügung der Orgeldisposition abgesehen, denn in einem so kurzen Artikel würde eine 70-Register-Disposition tatsächlich den Rahmen sprengen. Beste Grüße,--Kliojünger (Diskussion) 20:15, 6. Feb. 2023 (CET)
Lieber Kliojünger, das ist auch meine Erfahrung: Nach einem Tag steht ein Kirchenartikel. Aber mit den Bildern und der Verarbeitung von Literatur und stilistischer Überarbeitung ist man schnell bei zwei Tagen. Eine Paraphrase des Dehio in sieben Zeilen könnte ChatGPT ebenso gut hinbekommen. Weil die Kirchengebäude aus dem Dehio alle relevant sind, würde ein LA nicht verfangen – zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel . Aber Deine Ergänzungen der Orgelabschnitte werten die Stubs dann gleich deutlich auf! Danke für Deinen geschätzten Einsatz! Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 09:20, 8. Feb. 2023 (CET)

Eingelagerte pneumatische Orgel - was tun?

Eine Kirchengemeinde hat vor längeren Jahren schon ihre pneumatische Foerster und Nicolaus-Orgel abgebaut, eingelagert und durch einen Neubau ersetzen lassen. Die bisherige Gehäusefront wurde für den Neubau beibehalten und wiederverwendet. Eine Wiederaufstellung am alten Ort ist ausgeschlossen. Der Zustand des Materials nach der Lagerzeit ist mir unbekannt. Es stellt sich die Frage, was der vernünftigste Weg wäre, um mit dem Werk umzugehen. Im besten Fall - eine Kirchengemeinde findet sich und läßt das Werk restaurieren - wird das eine größere Summe an Geld kosten und dabei wird die Neuanfertigung einer Prospektfront notwendig sein. Ist jemandem ein Vergleichsfall bekannt, bei dem eine eingelagerte pneumatische Orgel an einem neuen Ort restauriert und neu aufgestellt wurde? Andernfalls: was macht man mit dem Werk? --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 11:55, 2. Feb. 2023 (CET)

mmmh, mir stellt sich die Frage, warum die KGM die Orgel durch einen Neubau ersetzt hat. Pneumatische Werke sind ja nicht zwingend per se erhaltenswert :-) Für eine realistische Einschätzung, was mit den (hoffentlich fachgerecht) eingelagerten Orgelteilen geschehen kann, würden ich versuchen, die Kollegen von https://www.gebrauchtorgel.eu/de oder https://orgeltraum.de/ zu gewinnen. Viele Grüße von --Emils Hammer (Diskussion) 17:56, 2. Feb. 2023 (CET)
In den letzten Jahren wurden etliche pneumatische Orgeln nach Osteuropa, vor allem nach Polen verkauft (z.B. [3]). Aber wenn das Gehäuse neu angefertigt und die Traktur zu erneuern ist, stehen die Kosten (schnell in sechsstelliger Höhe) nicht im Verhältnis. Dann ist die einfachste Lösung, man veranstaltet einen Basar zugunsten der neuen Orgel und verscherbelt die Pfeifen... Mittlerweile gibt es aber auch die umgekehrten Fälle, dass pneumatische Orgeln aus Großbritannien, die schon viele Jahre außer Dienst waren, nach Deutschland importiert werden. --Wikiwal (Diskussion) 19:02, 2. Feb. 2023 (CET)
Die Entwicklung, die damals zur Beseitigung der F & N geführt hat, sind mit wenigen Worten zu beschreiben: der ehemalige Kantor der Mainzer Johanniskirche, ein Orgelbeweger erster Güte, spielte eine Trauerfeier und schrieb wenige Tage später dem Pfarrdiakon einen bitterbösen Brandbrief mit Darstellung der schrecklichsten Szenarien. Anstatt Reparatur schlug er (noch in den 1990ern) eine Disposition vor, die noch ganz die Geisteswelt der Orgelbeweger wiedergibt: I: Pl 8 - Sal 8 - O 4 - (Waldfl 2 ) - Mixtur 4fach - Trompete 8. SW: Holzged 8 - Rfl 4 - Ssq 2fach - Pl 2 - Zimb 3fach - (Krummh 8 ). Ped: Subb 16 - Gemsh 8. Vorgeschlagen wurde eine Wiederverwendung des Schwellkastens sowie evtl. eine Wiederverwendung des Geigenprincipals, als Salicional umgearbeitet, bei Austausch der Kerne. Seit 1995 liegt das Werk im Dornröschenschlaf und ich habe es seitdem leider nicht mehr gesehen. Selbst im Idealfall einer beschädigungsfreien Einlagerung würde eine Restaurierung eine finanzielle Gratwanderung bedeuten. Schatzi verramschen - bloß nicht. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 20:20, 2. Feb. 2023 (CET)
Wichtig ist es zu ermitteln, ob das Instrument bei einem passenden Raumklima (weder zu trocken, noch zu feucht) fachgerecht gelagert wurde. Das könnte sich ggf. sehr negativ auf die Lederelemente der Pneumatik auswirken! --Orgelputzer (Diskussion) 10:21, 3. Feb. 2023 (CET)
Vermutlich die Orgel in Essenheim von 1914? Könnte der barocke Prospekt von Dreuth stammen? Typisch für Dreuth sind ja diese Girlanden auf den Lisenen und die unmittelbar aus dem Flachfeld vortretenden Spitztürme (Bild). Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 12:26, 3. Feb. 2023 (CET)
OK, ertappt... Don´t mess with Wikiwal... 1914 erbaut von F & N unter Verwendung der Prospektfront der Vorgängerorgel, anonym, laut Bösken 1752 vorhanden. Die F & N: I. Man.: Principal 8 - Gamba 8 - Flöte 8 - Octave 4 - Rohrflöte 4 (auf Vorschlag von KMD Mendelssohn) - Rauschquinte 2 2/3 (laut Registerwippe, war zweifach, 2 2/3´ und 2´). II. Man. (Schwellwerk, hinter dem Hauptwerk, durch einen Zwischengang getrennt, Register um 180° gedreht, Abfolge von vorne gesehen also C (rechts), chromatisch nach links verlaufend abfallend). Register: Geigenprincipal 8 - lieblich gedeckt 8 - Aeoline 8 - Voix celestis 8 (ab c) - Flauto dolce 4 (war im Diskantbereich überblasend). Pedal: Subbass 16 - Principalbass 8 - still-gedackt-Bass 8 (Transmission aus II). Manualcoppel, Pedalcoppel I und II, Sub-Octav-Coppel (auf den Manualen beginnend ab c), Super-Octav-Coppel (beginnend ab C, in der höchsten Octave nicht klingend, da nicht bis g4 ausgebaut. Feste Kombinationen P, MF, F und Auslöser. Der Prospekt, ja, diese alte große Frage, die mich nun dieses Jahr seit 30 Jahren beschäftigt. Foto vor 1914 ist vorhanden, demnach drei Achsen im Prospekt, für Rheinhessens Orgellandschaft die große Kuriosität, daß Spitztürme direkt und ohne Lisenen getrennt in Flachfelder auslaufen. Die drei Prospektstöcke waren bis zum Schluß noch vorhanden. Der runde Mittelturm war für C,D-G (also für die sieben größten Pfeifen, die folgenden Töne links und rechs von der Mitte aus mitraförmig abfallend. Disposition war 1836 im Manual: Principal 4 - Gamba 8 - Großgedackt 8 - Flaut travers 8 Discant - Spitzflöte 4 - Quinte 3 - Octav 2 - Mixtur 1´ 3fach - Krummhorn 8 - Tremulant. Pedal: Subbass 16 - GEDECKTER (sic!) Octavbass 8 - Orgel war (laut der "Geschichtlichen Blumenlese" von 1864 meines Ururururopas Johann Probst) um 1865 in miserablem Zustand und in manchen Registern unspielbar. Um 1884 Reparatur durch Landolt, dabei den Subbass durch einen Violonbass 8 ´ersetzt (sic!), also statt einem 16´ im Pedal demnach zwei 8´-er. Das Gehäuse war bis auf Details der Schnitzereien vollkommen identisch mit dem in Münzenberg. Für Dreuth würden sprechen die Spitztürme, die ohne Trennung in Flachfelder auslaufen. Schwammig bleibt die Antwort insoweit, ob der Rundturm für Grieb spricht und ob umgekehrt ein Trapezturm ausschließlich von Dreuth gebaut wurde, aber auf Grieb-Dreuth wird nach 30 Jahren Beschäftigung mit dieser Orgel schon mein Urteil lauten. Flachfelder aupen wurden 1914 durch F & N neu angefertigt. Die Orgelohren sind augenscheinlich nach den vielen Wurmlöchern alt, aber nicht ursprünglich. Sie wurden sicherlich von F & N recycelt, und damit mit einiger Wahrscheinlichkeit von einer mittelhessischen Orgel, die F & N vor 1914 abgetragen hatte, in Zweitverwendung angefügt. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 14:37, 3. Feb. 2023 (CET)
Vielen Dank für das ausgesprochen nette Kompliment! Hat mich sehr amüsiert! Abgesehen von den fehlenden Lisenen bei den Spitztürmen sind die Verzierungen an den Lisenen ausgesprochen charakteristisch mit der Schleife oben, den Fruchtgehängen an der Kordel und der Quaste unten. Dreuth hat den Prospektaufbau offensichtlich mit nur kleinen Varianten fortgeführt. Typisch ansonsten der trapezförmige Mittelturm. Erst der späte Friedrich Dreuth baute ab den 1780ern wieder einen mittleren Rundturm. Die Evangelische Kirche Assenheim (Niddatal) ist aber eine besondere Geschichte, weil man unzufrieden war und Dreuth unter einem anderen Orgelbauer (Johann Nikolaus Schäfer oder Johann Friedrich Syer) umbauen musste. Der Rundturm in Trais (Münzenberg) von Grieb ist als frühes Beispiel von 1712 eher eine Ausnahme. Von F & N seitlich ergänzte Flachfelder bei einer Dreuthin haben wir auch in Evangelische Kirche (Münchholzhausen). Es gab übrigens im rheinhessischen Offstein eine Dreuth von 1735 unbekannter Herkunft, die der Gemeinde geschenkt wurde, aber 1841 ersetzt wurde: Krystian Skoczowski: Die Orgelbauerfamilie Zinck. Ein Beitrag zur Erforschung des Orgelbaus in der Wetterau und im Kinzigtal des 18. Jahrhunderts. Haag + Herchen, Hanau 2018, ISBN 978-3-89846-824-4, S. 30. Wenn die Orgel schon 1752 in Essenheim nachweisbar ist, wird sie ja auch kaum um ein gebraucht erworbenes Instrument handeln. Die Dreuths hatten ein enormes Verbreitungsgebiet (heutige Landkreise LDK, GI, Wetterau, Vogelsberg, Limburg-Weilburg, MR-BID, MKK), was teils durch das (reformierte) Gebiet der Solmser erklärt werden kann. Auf meine Listen unter Grieb (Orgelbauer) und Dreuth (Orgelbauer) bin ich schon ein wenig stolz, weil es die erste umfassende Werkliste ist und auch mancher Zufallsfund durch Ortsbegehungen dabei ist. In beiden Familien gab es also vereinzelt mittlere Rundtürme. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 13:48, 4. Feb. 2023 (CET)
Bösken führt in seinen Quellen und Forschungen für Rheinhessen bei Essenheim ein "Protokollbuch der reformierten Gemeinde Essenheim" als Quelle an. Da ich mich so nebenbei etwas mit der Ortsgeschichte beschäftige, kann ich anmerken, daß seine Angaben deswegen nicht mehr verifizierbar sind, da das Protokollbuch irgendwann während der 1960er oder 1970er Jahre vernichtet wurde. Böskens Quellen sind also dadurch in der Umkehrung der Verhältnisse zur einzigen Quelle des Inhalts der Pfarrchronik geworden. 1752 hätte es einen Streit zwischen dem Pfarrer und dem Landschreiber gegeben. Der Landschreiber habe behauptet, die Orgel sei aus Gemeindemitteln angeschafft worden. Der Pfarrer habe erwidert, daß dieses grundfalsch sei und jeder freiwillig beigetragen habe. Die Kirche erhielt 1775 ein neues Langhaus. Es kann vermutet werden, daß die Orgel sicherlich vorher abgebaut wurde. Vor 1914 stand sie auf einer Empore im vorderen Chor über dem Altar. Die Frage des Erbauers wird mich noch in den Wahnsinn treiben. Vor 1733 gehörte die Gemeinde zu Pfalz-Zweibrücken, danach zur Kurpfalz. Als fast schon absurde Konstellation hatte allerdings das katholische Domkapitel in Mainz als Gegenleistung für den Erhalt des Zehnten die Bauunterhaltungspflicht für einen Teil des evangelischen Kirchengebäudes. Daß man unter diesen Umständen auf den Gedanken kommt, daß evtl. dann auch ein Orgelbauer des Domkapitels die Orgel gebaut haben könnte, mag nicht überraschen. Für 1752 würden am ehesten Joseph Anton Onimus oder Kohlhaas junior in Betracht kommen. Die Disposition mag zwar einige Parallelen zu Onimus haben, wie Gamba, Flaut travers, Spitzflöte, Quinte, aber sie ist vollkommen Kohlhaas-untypisch. Ob evtl. bei einer vermuteten Wiederaufstellung nach Neuerrichtung des Langhauses Änderungen der Dispo erfolgt sein mögen, muß spekulativ bleiben. Wir haben bei den Kurmainzer Orgeln nicht einen einzigen Vergleichsfall, daß ein gedeckter Octavbass, also ein Gedacktbass, das einzige Pedalregister auf 8´ gestellt hätte. Für Grieb / Dreuth gibt es wohl Analogien der Register Gamba 8 und Spitzflöte 4. Ob sie auch eine Flaut travers kannten, ist mir nicht bekannt. Die Ähnlichkeit zu Münzenberg ist schon beinahe unheimlich.
F & N schreiben 1914, daß sie beim Prospekt sehr viel neu machen mußten und es ihnen wohl lieber gewesen wäre, sie hätten den alten Prospekt nicht mehr verwenden müssen. Die Orgelohren sind, wie bereits geschrieben, ganz sicher nicht die originalen, da sie höher als die bisherigen Außenfelder im Zustand vor 1914 sind. Das gleiche gilt für die beiden äußeren Frucht- / Quastenschnüre. Auch sie müssen neu sein.
Interesant ist vielleicht auch, daß es neben dem Dispovorschlag von F & N (noch ohne Rohrflöte 4´) noch zwei weitere Voranschläge von Link und Steinmeier gibt. Link bietet an: I: Principal 8 - Gedeckt 8 - Gamba 8 - Octav 4 - Mixtur 2 2/3 3fach. II: Geigenprincipal 8 - Flöte 8 - Salicional 8 - Fugara 4. Ped.: Subbass 16 - Violonbass 8. für 4.270,-- Mk, Aufstellung des alten Gehäuses 80,-- Mk, neues Gehäuse 250,-- bis 400,-- Mk. Steinmeier bietet am 16.04. 1913 an: I: Prinzipal 8 - Salizional 8 - Gedeckt 8 - Oktav 4 - Rohrflöte 4 - Cornett-Mixtur 2 2/3 2-3fach. II: Viola di Gamba 8 - Soloflöte 8 - Dolce 8 - Gemshorn 4. Ped.: Subbass 16 - Violoncello 8 für 4.680,-- Mk. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 19:15, 4. Feb. 2023 (CET)
Ja, der Bösken ist schon toll, weil er die Archive durchforstet hat und i.d.R. sehr sorgfältig alles wiedergibt, teils mit langen Zitaten. Eine echte Fundgrube. Ob Dreuth die Traversflöte gebaut hat, weiß ich auch nicht. So ganz viele Dispositionen sind nicht erhalten oder nicht überliefert. Zinck hat sie dreimal zu bauen angeboten. Es ist aber auch nicht bekannt, ob er sie wirklich gebaut hat. Ich habe Krystian Skoczowski mal wegen Essenheim angeschrieben. Von ihm kam ja der Hinweis zu Offstein. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 20:18, 4. Feb. 2023 (CET)
Bei der Dreuthin in Sichertshausen hängen die vier Frucht- / Quastenschnüre / Festons falsch herum. Die Schlaufe ist unten, die Quaste oben. Vielleicht sind sie bei einer Farbfassung irrtümlich verkehrt herum wieder angefügt worden. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 14:50, 5. Feb. 2023 (CET)
@Stummorgel-Rheinhessen: Ist ja lustig! War mir noch gar nicht aufgefallen. Skoczowski denkt, dass F & N das Essenheimer Gehäuse (das typisch für Grieb sei; Dreuth habe Lisenen zwischen die Felder gesetzt) im Jahr 1914 mitgebracht hat. Er schlägt vor, bei F & N nachzufragen, da die Quellenlage im Firmenarchiv gerade in dieser Epoche ausgesprochen ergiebig sei. Aber das ist ja wohl schon erfolgt, wenn ich die obigen Infos richtig deute. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 18:23, 7. Feb. 2023 (CET)
Die Essenheimer Prospektfront ist die alte. Die Quellenlage ist zum Neubau der F & N (bei Verwendung der Prospektfront) in Essenheim sehr ergiebig. Es liegen ein Dispovorschlag und zwei Zeichnungen der Gebr. Link vom 03.09. 1910 (!). 1910 (!) sahen sie bereits die Verwendung des ganzen Gehäuses vor; und den hätten sie nicht erstellen können, wenn F & N aus Werkstattbeständen 1914 ein Gehäuse mitgebracht hätten. F & N schreibt selbst 1914, daß sie kommen würden, um das alte Werk abzubauen und den Prospekt nach Lich zu verbringen. Die Wiederverwendung wurde durch das Denkmalamt vorgegeben. Obwohl die einzig bekannte Fotografie sehr unscharf ist, geht aus ihr hervor, daß die Orgel über dem Altar stand und daß auf der linken Seite der Spitzturm ohne Lisene getrennt in ein Flachfeld auslief. Aus alten Aufzeichnungen von mir von 1995 ging gestern hervor, daß nach den damals noch vorhandenen Prospektstöcken 7 Pfeifen im MIttelturm standen und jeweils 19 in den Seitenfeldern. Bei dem dokumentierten Manualumfang C,D-c3 haben also die drei kleinsten Pfeifen b2-c3 auf der Lade gestanden. Aus einem Gutachten von 1836 geht hervor, daß die Pedalklaviatur von C,D-f reichte. Im Gutachten wird auch geschrieben, daß die Pedaltasten aus Nadelholz waren und weiter auseinanderlagen, als man es um 1836 herum gewohnt war. Wir haben eine neue Grieb-Orgel... Zumindest immerhin noch in der Prospektfront, in Rheinhessens umfangreicher Orgellandschaft, und linksrheinisch also ein Solitär; und im Prinzip baugleich mit Münzenberg. Ich gestehe, ich bin (nach 30 Jahren) ein wenig sprachlos. Nun wäre es also eine Frage für die Zukunft, wie selbstverständlich die Griebs Register wie Gamba, Flaut travers Discant, Spitzflöte und Krummhorn verwendeten. Eine Dispositionsänderung nach Abbau und Wiederaufstellung nach Neubau des Langhauses 1775 kann theoretisch vorgenommen worden sein. In zwei Kircheninventaren von 1824 und 1831 wird die Orgel mit 300 fl. veranschlagt, währenddessen die drei (bis heute erhaltenen) Glocken von Georg Christoph Roth von 1703 mit 1.800 fl. veranschlagt waren. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 19:46, 7. Feb. 2023 (CET)
Mich hat das alte Foto vor 1914 restlos überzeugt. Weil Trais-Münzenberg mit dem runden Mittelturm die Ausnahme ist, wäre auch Dreuth vorstellbar, zumindest, wenn man ihm Dornholzhausen, Villingen, Tiefenbach, Sichertshausen und Münchholzhausen zuschreibt, wo auch überall die Lisenen bei den Spitztürmen fehlen. Leider gibt es zu wenig Dispositionen von Grieb, wenn ich es recht sehe, nennt Bösken nur zu Bechlingen, Melbach, Ober-Widdersheim und Münzenberg-Trais (dort könnte auf der leeren Schleife eine Zunge gestanden haben). Die genannten Register Gamba, Flaut travers, Spitzflöte und Krummhorn erscheinen dort nicht. In den Dreuth-Orgeln in Wohnbach, Volpertshausen, Wolfenhausen, Altenburg, Burg-Gräfenrode, Assenheim, Breitscheid (4'), Oberwetz und Greifenstein-Ulm (allerdings auf der letzten Schleife) findet sich jeweils eine Gambe, finden sich aber nicht die anderen genannten Register. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 10:39, 8. Feb. 2023 (CET)
Nachdem ich zwei Drittel meines Lebens damit zugebracht habe, die Frage des Erbauers so weit einzugrenzen, daß wohl kaum kein anderer in Betracht kommen kann, wird es mich einige weitere Arbeit kosten, den ganzen großen Fundus an Kopien zu Essenheim zu transskribieren, aber da das Material so sehr das 19. und das 20. Jhd. repräsentiert und darin auch solche Namen wie Dreymann und Embach, und so ganz nebenbei Stumm auftauchen, macht man so etwas sehr gerne. Etwa um 1880 herum wurde das Krummhorn als "Voxumana" bezeichnet. Vielleicht war es einfach eine Manualzunge mit kurzen zylindrischen Bechern, wie hier in der Gegend mehrmals gebaut. Bei der Herangehensweise der damaligen Zeit war man offenbar nicht ganz so puristisch und auch nich so zimperlich wie heute. Belegt ist, daß die Ventilfedern aus Eisendraht waren und die Pedaltasten aus Tannenholz (!, sic!). Belegt sind drei Faltenbälge und ein Tremulant. Schaut man sich die Reihenfolge der Registeraufzählung im Gutachten um 1836 an (Principal 4 - Gambe 8 - Spitzflöte 4 - Quinte 3 - Grosgedackt 8 - Flöte 8, von c1 anfangend - Octav 2 - Mixtur 1´ 3fach - Krumhorn 8 ("ganz unbrauchbar"), dann fällt im allgemeinen auf, daß bei einer Abfolge vom Prospekt nach hinten die Gamba hinter dem Prospektprincipal stehen würde, Octav, Mixtur und Krummhorn nach hinten auf der Lade. Vorgeschlagen wurde um 1883 herum, die Manualzunge zu beseitigen und stattdessen die Flöte um C,D-h zu ergänzen. Ein Fragezeichen gibt es allerdings bei der Frage, ob die Plazierung der Flöte 8´ Diskant auf Platz / Schleife 6 hinter dem Großgedackt und vor der Octav 2 realistisch sein kann. Hält man sich die Ladenteilung mit C,D-G in der Mitte, Gs und A jeweils mittig und nach links und rechts mitraförmig abfallend, dann wäre natürlich im Diskantbereich sicher noch Platz für eine Diskantflöte. Und auch hier kommen mir wieder die alten Überlieferungen in den Sinn, daß Diskantflöten / Traversflöten vom Organisten selbst auf Schwebung gestimmt werden konnten. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 11:43, 8. Feb. 2023 (CET)
Am 03.08 1917 wurden 51 Prospektpfeifen mit gesamt 21 Kilo abgeliefert und um 1934 bei einer Kirchensanierung durch Zinkattrappen ersetzt, die entweder durch F & N oder durch Karl Förster, Heimersheim bei Alzey eingesetzt wurden. Ich erinnere mich noch daran, daß ich die Mensuren der sieben Pfeifen des Rundturms und der Zirkelrisse auf dem Stock nachgemessen habe. Leider sind mir diese Notizen verlorengegangen. In Erinnerung ist für die größte C-Pfeife noch eine zweite Zahl mit einer 8 hinten, gerundet insoweit, daß der Zirkelriss größer als 7, und doch kleiner als 8 war, das bedeutet entweder 78 mm oder 88 mm. 78 mm hat Hans Scherers Octav 4´ von Hamburg St. Jakobi, also wäre vielleicht doch die Tendenz zu 88 mm für C des Principal 4´. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 12:34, 8. Feb. 2023 (CET)

An N. Manderscheidt zugeschriebene Brüstungsorgel im Verkauf

Auf Gebrauchtorgel.de ist aktuell eine Brüstungsorgel im Verkauf, die N. Manderscheidt aus der Zeit um 1650 zugeschrieben wird. Der Standort soll Franken sein. Als Dispo wird angegeben Grob Gedact 8 - Principal 4 - Octav 2 - Octav 2 (wobei es sich hier doch wohl eher um einen 1´ handeln dürfte). Vielleicht ist jemandem diese Orgel näher bekannt. Daß ein solches Kleinod verkauft wird, hinterläßt einen faden Beigeschmack und ein sehr großes Fragezeichen. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 17:51, 9. Feb. 2023 (CET)

St. Heinrich Zell im Fichtelgebirge

Da die Orgeldatenbank Bayern weiterhin online nicht zugänglich ist: Hätte mir jemand (von dort?) Disposition & Baujahr des (pedallosen) Positives der kath. St.-Heinrich-Kapelle in Zell im Fichtelgebirge? Vermutlich von Volkmar Krätzer... Danke, --Subbass1 (Diskussion) 15:09, 4. Feb. 2023 (CET)

Ich habe keine Infos dazu. Dafür habe ich nachgefasst, wann de Orgeldatenbank voraussichtlich wieder online gehen und das Problem behoben sein wird. "Wir haben Ihre Nachricht erhalten und werden uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen kümmern." Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 16:09, 4. Feb. 2023 (CET)
Steht es denn nicht in der ODB (CD-ROM-Version) - gut möglich, über diese Kapelle (umgebautes Gasthaus) findet man allgemein wenig online - oder hast Du keinen Zugriff? Falls zweiteres findet sich vielleicht noch jemand - auch wenn da natürlich keine Überraschungen zu erwarten sind. Dazu vielleicht auch noch nebenan St. Vitus (Sparneck)? Einer relativen Vollständigkeit (der Grunddaten) zuliebe... --Subbass1 (Diskussion) 18:40, 4. Feb. 2023 (CET)
Die CD-Rom habe ich nicht. Zu beiden finde ich auch nichts in meiner Literatur (z.B. Historische Orgeln in Oberfranken). Nach der Datenbbank von Weisel soll die Orgel in Sparneck 1857 der OB Wilhelm Raithel aus Kirchenlamitz mit I/P/11 Registern gebaut haben. Ein Jahr zuvor hat er in Pilgramsreuth gebaut. VG, --Wikiwal (Diskussion) 18:55, 4. Feb. 2023 (CET)
Sparneck: Ein paar Zeilen dazu schreibt die KG, also eher Strebel (edit: obwohl, "erneuert" kann Verschiedenes bedeuten):
<... die Orgel von Wilhelm Raithel zwischen 1854 und 1860 gefertigt. Letztere wurde 1892 durch Johann Strebel erneuert und 1932 mit einem elektrischen Gebläse versehen.
Wenn orgbase nichts hat (und ich nicht in die Kirche oder zur Orgel komme) bin ich ja regelmäßig aufgeschmissen :). Aber diese Gegend etwas besser zu dokumentieren (der Lk Hof ist wirklich riesig), ist sicher nicht verkehrt, und seien es wie gesagt erstmal nur die Grunddaten wie Dispositionen und ein paar Fotos. Gruß, --Subbass1 (Diskussion) 19:09, 4. Feb. 2023 (CET) PS In Pilgramsreuth war ich schon, Fotos dazu müssten auf Commons sein...
Sparneck ist erledigtErledigt und für Zell (nicht in der ODB) werde ich mal die KG anschreiben. --Subbass1 (Diskussion) 22:48, 5. Feb. 2023 (CET)
@Subbass1: Supi! Vor ein paar Minuten kam die Antwort von der ODB: "Derzeit ist nicht absehbar, ob und wann die "Orgeldatenbank Bayern" wieder über die Bayerische Staatsbibliothek aufrufbar sein wird. Mit einer Entscheidung ist jedoch erst im zweiten Halbjahr 2023 zu rechnen." VG, --Wikiwal (Diskussion) 17:06, 7. Feb. 2023 (CET)
Inzwischen habe ich mit dem Referatsleiter Zeitschriften und elektronische Medien der Bayerischen Staatsbibliothek korrespondiert und das öffentliche Interesse unterstrichen. Er hat mit erklärt, dass aufgrund der "mittlerweile technisch veralteten Datenbankstruktur" der "Betrieb dieses CD-Rom-Servers aus sicherheitstechnischen Gründen für eine externe Nutzung nicht weiter zur Verfügung gestellt werden kann". Er will sich aber darum bemühen, dass zumindest die CD-Rom möglichst bald wieder ans Netz gehen kann. VG, --Wikiwal (Diskussion) 15:24, 10. Feb. 2023 (CET)

Werkliste Carl Eduard Schubert

Wenn jemand die Tabelle erstellen mag - wäre sicher nicht verkehrt... --Subbass1 (Diskussion) 12:20, 11. Feb. 2023 (CET)

erledigtErledigt dank Orgelputzer. Ergänzt werden soll natürlich... --Subbass1 (Diskussion) 15:06, 11. Feb. 2023 (CET)
Habe nicht allzuviel gefunden; Ergänzungen natürlich willkommen! --Orgelputzer (Diskussion) 15:30, 11. Feb. 2023 (CET)
Orgbase hat noch was. Und offline sicher noch mehr. Werde aber erstmal Hranice und Großzöbern in den Organ index stellen. Von Thorsten Pirkl gibt's zu beiden übrigens YouTube-Vorstellungen. --Subbass1 (Diskussion) 16:37, 11. Feb. 2023 (CET)

Schon gewusst?

Brettchenweber war am Donnerstag so nett, meinen Artikel Hartvig Jochum Müller auf Schon gewusst vorzuschlagen. Mögt ihr dort evtl. vorbeischauen und ein Votum abgeben? So erhält eine interessante Orgelbauer-Persönlichkeit vielleicht wieder ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. (Bisher hatte er die in Deutschland nicht, weil hier (verständlicherweise) fast keiner die dänische Fachliteratur über dänische Orgelbaugeschichte liest.)

Und H. J. Müllers Leben ist wirklich wie aus dem Roman: Müllers Kollege B. Wulff wurde 1747 beim Orgelbau in einer dänischen Domkirche vom Blitz erschlagen(!), und Müller selbst war über die schlechte Pflege einer von ihm gebauten Orgel so erbost, dass er dort dem Organisten einmal solange zusetzte, bis die Polizei kam. (Man stelle sich vor, heutige Orgelbauer würden in vergleichbaren Fällen, sagen wir einmal, noch so „robust reagieren“!)--Kliojünger (Diskussion) 00:10, 20. Jan. 2023 (CET)

Sehr schöner Artikel und interessante Geschichte! --Wikiwal (Diskussion) 07:20, 20. Jan. 2023 (CET)
Es kann nicht ausbleiben, daß ich an die umgekehrte Variante denken muß, die ich 1997 selbst erlebt habe; und zwar durch die wochenlange Mithilfe beim Aufbau einer Orgel, bei der durch meine "Intervention" in einer lauen Julinacht Samstagsnachts vor der Einweihung ein paar Stunden später noch die Mixtur 4fach eingesetzt wurde. Die zahlreichen vom Sachverständigen reklamierten Nachbesserungsnotwendigkeiten wurden nicht vorgenommen und besagter Orgelbauer verdrückte sich unerreichbarerweise aus dem Staub. Ca. 11 Jahre später hat das die Gemeinde dann nochmal um die 30.000 € gekostet. Das lange Zusetzen der Gemeinde hat in diesem Fall leider nicht gefruchtet. --Stummorgel-Rheinhessen (Diskussion) 12:59, 20. Jan. 2023 (CET)

Danke an alle, die für den Artikel gestimmt haben, 18.000 Aufrufe während der Präsentation auf „Schon gewusst“ am Donnerstag and Freitag sprechen für sich. Die Aufrufe sind auch auf andere verlinkte Orgelbauer „durchgeschlagen“, so hatte z. B. Arp Schnitger an den beiden Tagen insgesamt 467 Aufrufe, normal sind etwa 40 am Tag. Allen einen schönen Sonntag!--Kliojünger (Diskussion) 13:02, 12. Feb. 2023 (CET)

Positiv von Tobias Hiebe auf Schloss Burgk

Positiv von 1722 in Schloss Burgk

Hat da jemand Informationen oder Quellen dazu? Auf die Schnelle fand ich kaum was dazu online. --Subbass1 (Diskussion) 20:08, 12. Feb. 2023 (CET)

Nachtrag: Ach je, orgbase hatte ich übersehen. Lasse es trotzdem stehen, vielleicht hat ja noch wer Weiteres (auch Literatur). --Subbass1 (Diskussion) 20:12, 12. Feb. 2023 (CET)
Ich finde auch kaum nähere Infos. Anbei ein Bild. Piet Bron gibt zwei Titel von Hartmut Haupt an (die erfahrungsgemäß nur knappe Infos geben). In Pape: Thüringen-Lexikon, S. 114, gibt es einen kleinen biografischen Eintrag (4,5 Zeilen) zu Hiebe mit Werkliste von 8 Neubauten. Hiebe ist auch als Hübe bekannt. Felix Friedrich/Kneipel: Orgeln in Thüringen. S. 167, bestätigt, dass die Orgel seit 1970 im Rittersaal (Festsaal) steht. Caspar Kerll, Vater von Johann Caspar von Kerll, baute 1639 eine kleine Orgel für die Schlosskapelle (I/6). Zur Silbermann-Orgel siehe neben den Standardwerken auch Elke Lang: Die Orgel von Gottfried Silbermann im Schloß Burgk. 1986, und Manfred Ungelenk: Geschichte der Silbermannorgel von Schloss Burgk. Schleiz 1958. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 23:22, 12. Feb. 2023 (CET)
Danke, ja, das Heft von E. Lang (basierend u.a. auf Ungelenk; 50 Seiten) hatte ich gestern bei einem Besuch mitgenommen, muss es noch sorgfältig lesen. Und zum Positiv bekomme ich nun von dort demnächst noch Infornationen, es scheint aber wirklich nicht viel zu geben. --Subbass1 (Diskussion) 13:16, 13. Feb. 2023 (CET)

Bitte um Überprüfung...

...ob ich die Disposition aus der Quelle wikigerecht hierher übertragen habe. Vielen Dank im Voraus! --Maimaid   10:58, 13. Feb. 2023 (CET)

P.S.: Leider habe ich gerade erst die Diskussion hier weiter oben zum Portal Architektur gelesen. Ich gehöre ja auch zu denjenigen, die ab und zu mal Abschnitte zu Orgeln und Dispositionen in Kirchenartikeln ergänzen, ohne vom Fach zu sein. Wenn ich das künftig lassen soll, sagt mir das bitte hier ganz offen. Danke!

Habe die auf der Homepage verwirrend angegebenen Bruchzahlen korrigiert und die Transmissionen kursiv gesetzt.
Grundsätzlich sind Dispositionen immer willkommen und oft wird das Portal ja auch um Mithilfe gebeten. Es wirkt nur komisch, wenn der Kirchenartikel ein Stub ist und der Orgelabschnitt ein Vielfaches an Umfang ausmacht. Das ist aber eigentlich nicht unsere Schuld, sondern entsteht häufig durch diese Fließbandarbeit von Kirchenartikeln. Wenn es kleinere Orgeln sind, kann man aber nichts falsch machen. Dann gewinnt so ein Artikel nur. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 11:26, 13. Feb. 2023 (CET)

Synagogenorgel Bad Buchau

Im Artikel Synagoge (Bad Buchau) wird beschrieben, dass dort schon 1864 eine Orgel eingebaut wurde; ein historisches Foto ist auch vorhanden. In meinem Bemühen, herauszufinden, wer diese Orgel erbaut hat, bin ich auf diese Opusliste der Gebr. Späth gestoßen. Dort heißt es auf S. 3 bei Opus 105: "Bad Buchau, Synagoge Umbau C.L.Goll". Verstehe ich das richtig, dass Späth ca. 1903 die vorhandene Orgel von Christoph Ludwig Goll (1824-1897) umgebaut hat? In dessen (unvollständiger) Werkliste im WP-Artikel ist sie allerdings nicht aufgeführt. Darf ich dennoch schließen, dass Goll die Synagogenorgel gebaut hat? Zu seinen Lebensdaten würde das passen... --Maimaid   11:21, 13. Feb. 2023 (CET)

Ja, so verstehe ich es auch und so ist "Umbau" auch an den anderen Stellen in der Werkliste zu verstehen. Auch das klassizistische Gehäuse passt eher zu dem früheren Jahr. Es gibt hier noch die Info, dass die zweimanualige Orgel von 1864 20 Register umfasste (mit Farbfoto). Da Späth die Registerzahl 1903 mir 29 angibt, ist von einem Erweiterungsumbau auszugehen. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 11:52, 13. Feb. 2023 (CET)
Dankeschön für die prompte Antwort! Dann werde ich das mal so einarbeiten. Ich lese allerdings bei Späth nur "20" bei der Registerzahl. Viele Grüße --Maimaid   12:14, 13. Feb. 2023 (CET)
Oups, da habe ich mich in der Zeile versehen. Sorry! Also nur ein Umbau, vielleicht eine Umdisponierung und/oder eine Umstellung auf pneumatische Traktur. Nichts Genaues weiß man nicht. Aber es muss schon eine größere Sache gewesen sein, wenn sie in der Werkliste angeführt wird. VG, --Wikiwal (Diskussion) 12:43, 13. Feb. 2023 (CET)

LA Bader

Liebe Mitarbeiter und Mitlesende, aktuell gibt es einen LA für Maximilian Bader und SLA für Wilhelm Bader sen., der vermutlich bald in einen normalen LA umgewandelt wird. Vorgeschlagen wurde in der LD ein übergreifender Artikel Orgelbau Bader, imho keine schlechte Idee. Der Orgelbau in Baden-Württemberg ist hier ohnehin etwas unterbelichtet... Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 15:54, 23. Feb. 2023 (CET)

Habe die Baders in einen Artikel Bader Orgelbauer (Hardheim) zusammengschoben und etwas überarbeitet, da müsste m.E. aber noch, wenn möglich, nachbequellt werden. Die einzelnen Personenartikel Wilhelm Bader sen., Wilhelm Bader, Maximilian Bader sind nun Weiterleitungen (mit Personendaten). Viele Grüße von --Emils Hammer (Diskussion) 16:23, 25. Feb. 2023 (CET)
Sehr schön! Ich werde mal schauen, was ich an Literatur und Belegen ergänzen kann. Dank und Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 16:26, 25. Feb. 2023 (CET)
Habe noch Literatur und EN ergänzt. Das neue Lemma Bader Orgelbauer (Hardheim) finde ich sperrig, weil wir nie den Ortnamen in Klammern haben. Imho hätte Bader (Orgelbauer) gereicht. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 00:21, 26. Feb. 2023 (CET)
mmmmh, hatte ich auch überlegt. Allerdings hatte ich bei meinen Recherchen gesehen, dass es noch eine andere, große Orgelbauerfamilie Bader im Münsterland 1600-1742, s. [4] bzw. [5] gibt, die sicher auch einmal sich im Wiki wiederfinden sollte. Daher meine örtliche Differenzierung im Artikelnamen. Aber ich hänge weder an dem Ortnamen noch an den Klammern. Viele Grüße von --Emils Hammer (Diskussion) 01:57, 26. Feb. 2023 (CET)
Ja, das Buch von Wohnfurter habe ich. Üblicherweise wird bei gleichlautenden Namen dann nach Geburtsjahr unterschieden, z.B. Johann Hinrich Klapmeyer (Orgelbauer, 1724). Hier könnte man nach Jahrhunderten unterscheiden. Oder wir nennen ein Lemma Bader (Orgelbauerfamilie). Aber "Bader Orgelbauer" klingt komisch. Dann lieber mit Klammern. Oder wie vorgeschlagen Orgelbau Bader. Was meinst Du? Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 08:26, 26. Feb. 2023 (CET)
Und wie sollte dann der Artikel über die Münsterländer Baders betitelt werden? Oder ist aus Deiner Sicht aktuell erst mal nicht relevant? Viele Grüße von --Emils Hammer (Diskussion) 10:47, 26. Feb. 2023 (CET)
Wer weiß, ob der jemals kommt. Er steht noch nicht mal in der Liste von Orgelbauern. Weil die westfälisch-niederländischen Baders mit 10 Familienvertretern im Orgelbau viel breiter aufgestellt waren, wäre da Bader (Orgelbauerfamilie) eher geeignet als bei den Hardheimern. VG, --Wikiwal (Diskussion) 14:51, 26. Feb. 2023 (CET)
Ok, umbenamst. Viele Grüße von --Emils Hammer (Diskussion) 18:03, 26. Feb. 2023 (CET)
@Emils Hammer Nach der Zusammenführung haben wir jetzt bei den Weblinks keinen Link zu den Orgelbildern auf Commons (mehr). --Maimaid   18:36, 26. Feb. 2023 (CET)
@Emils Hammer: Danke für die Verschiebung! Finde ich sehr gut! @Maimaid: Gab es denn eine eigene Commons-Kategorien? Ich kann das nicht finden. Es gibt wohl separate Einträge in Wikidata. VG, --Wikiwal (Diskussion) 19:49, 26. Feb. 2023 (CET)
Stimmt, sorry, ich dachte, es gäbe die Category schon. Aber die zwei Fotos im aktuellen Artikel sind ja noch keinem Orgelbauer zugeordnet. Es würde sich aber lohnen, eine eigene Cat anzulegen, denn vielleicht kommen im Laufe der Zeit noch Fotos von Werken dazu. --Maimaid   20:37, 26. Feb. 2023 (CET)

OB Heinrich Bock

Hat da jemand Daten (Schleiz?)? Und gerne auch zu St. Rupertus (Ruppersdorf). Danke , --Subbass1 (Diskussion) 11:45, 28. Feb. 2023 (CET)

Nach Pape, Thüringen-Lexikon, S. 27, und Sachsen-Lexikon, S. 36: Orgelbauerfamilie in Zeulenroda, (Christian) Heinrich Bock (* 3. April 1807 in Zeulenroda, † 3. August 1875 in Fröbersgrün), gleichnamiger Vater, der in Zeulenroda Lehrer und Organist war, und gleichnamiger Sohn (1834–1899), der ebenfalls Instrumentenmacher wurde. Zusammenarbeit mit einem namentlich nicht bekannten Bruder. Neubauten: 1854 Ruppersdorf, II/17, 1864 Burkersdorf; Reinigungen: 1844 Pausa, 1844 Schleiz; Reparaturen: 1847 und 1860 Burgk, Schlosskapelle, 1868 Zeulenroda. --Wikiwal (Diskussion) 12:20, 28. Feb. 2023 (CET)
Danke! --Subbass1 (Diskussion) 15:26, 28. Feb. 2023 (CET)

Kandidatur zum informativen Portal

Habe das Portal:Orgel zur Kandidatur vorgeschlagen. Bitte beteiligt euch an der Diskussion. Wikipedia:Kandidaturen_von_Artikeln,_Listen_und_Portalen#Portal:Orgel --Thornard Diskussion 02:03, 12. Mär. 2023 (CET)

Danke für die Idee! Du hast unser Portal ja maßgeblich umgebaut und ihm das heutige Aussehen verliehen. Ich würde mich aus der KALP lieber raushalten, weil ich hier zu stark engagiert bin. Aber die ersten Voten sind ja sehr erfreulich! VG, --Wikiwal (Diskussion) 09:23, 13. Mär. 2023 (CET)

Orgelsonaten von Rheinberger und anderen

Ich habe angefangen, einen Artikel zu den Rheinberger-Sonaten zu schreiben. Bitte gerne schonmal den Entwurf ansehen und bei Bedarf kritisieren. Was ist für so einen Sammelartikel das richtige Lemma: Orgelsonaten (Rheinberger) / 20 Orgelsonaten (Rheinberger) / Orgelsonaten von J. Rheinberger? Bei dieser Gelegenheit habe ich auch angefangen, den Artikel Orgelsonate zu erweitern, auch hier freue ich mich, wenn ich auf der Diskussionsseite nicht allein bleibe. Gruß, --Siebenquart (Diskussion) 08:56, 13. Feb. 2023 (CET)

Sehr schön! Das ist eine echte Lücke. Das Lemma ist gut, wie ein Blick in Kategorie:Werk von Johann Sebastian Bach zeigt. Auch dort wird i.d.R. nicht die Anzahl angegeben und reicht der Nachname. Ich würde in der Einleitung kein Zitat bringen. Gibt es die Möglichkeit, ein Bild einzubinden? Sehr wertvoll sind die Anmerkungen in der letzten Spalte. Falls Du da noch mehr zu den einzelnen Werken findest, wäre das sicher willkommen. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 11:59, 13. Feb. 2023 (CET)
Was könnte sich denn als Bild eignen? Portraits Rheinbergers sind das einzige, was sich auf Commons anbietet. Vielleicht aus der inzwischen gemeinfreien Erstausgabe (IMSLP) die erste Notenseite der ersten Sonate herausziehen? --Siebenquart (Diskussion) 22:01, 14. Feb. 2023 (CET)
Ja, Titelblatt wäre doch schön! Mir selbst gefällt das von Nr. 2 op. 65 noch besser als von Nr. 1 op. 27. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 08:48, 15. Feb. 2023 (CET)
Ich bin jetzt wohl soweit, wie ich kommen konnte. Mit dem Bild zögere ich noch, weil ich das noch nie gemacht habe. Ich habs ja nur als pdf, wie geht das mit dem Hochladen? damit bin ich noch nicht eingearbeitet. Bei den Anmerkungen in der letzten Tabellenspalte ist noch einiges dazugekommen, außerdem habe ich einen Abschnitt "Rezeption" hinzugefügt. Ich vermute allerdings, dass die Widmungen noch nicht vollständig sind. Weyer nennt sie nur beiläufig und vielleicht nicht immer, und die modernen Faksimiles der Erstausgaben, die mir zugänglich sind, verzichten überwiegend auf die Titelblätter, auf denen manchmal eine Widmung versteckt ist, die über den Noten nicht nochmal wiederholt wird. Noch nicht verstanden habe ich, ehrlich gesagt, was das Problem bei dem Zitat ist. --Siebenquart (Diskussion) 11:09, 19. Feb. 2023 (CET)
Lieber Siebenquart, danke für den schönen Ausbau! Ich habe das Bild hochgeladen und eingefügt. Das Zitat passt imho besser unter "Rezeption" und nicht in einen Artikelkopf, wo nur grundlegende Angeben stehen sollten. Du kannst es aber gerne revertieren, wenn Du es anders haben möchtest. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 11:47, 19. Feb. 2023 (CET)
Danke für das Bild! Der Artikel ist jetzt veröffentlicht. Viele Grüße, --Siebenquart (Diskussion) 12:25, 19. Feb. 2023 (CET)

Da es offen geblieben ist, noch einmal die Frage: mag jemand auf meine Fragen auf Diskussion:Orgelsonate reagieren? Ich würde mich freuen. Viele Grüße, --Siebenquart (Diskussion) 10:04, 11. Mär. 2023 (CET)

@Siebenquart: Bin erst jetzt zu einer Reaktion gekommen. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 09:41, 21. Mär. 2023 (CET)

Amendinger_Schlössle#Orgel - Transmission

Hallo zusammen. Kurze Frage zur Formatierung der Disposition: Bei meiner Quelle sind beim Positiv alle Register Transmission parallel denen zum Hauptwerk. Wie stelle ich das in der Disposition dar? (6 Transm. aus 1, 7 Transm. aus 2 etc.) Danke schon mal. Grüße --Mrilabs (Diskussion) 22:30, 17. Mär. 2023 (CET)

Hallo @Mrilabs:. Transmissionen stellen wir kursiv dar. Habe an die Formatvorlage angepasst. Bist Du denn sicher, dass es Transmissionen und nicht Wechselschleifen sind? Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 01:24, 18. Mär. 2023 (CET)
Dürfte eine "Schmid Kleinorgel 68" sein, tatsächlich Transmissionen. Siehe z. B. hier. --Subbass1 (Diskussion) 08:30, 18. Mär. 2023 (CET)
Danke für den Hinweis! Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 08:34, 18. Mär. 2023 (CET)
Du hast Recht es ist eine Schmid 68. Danke @Wikiwal für's anpassen! PS: Ich habe den Artikel für die 'Schon Gewusst?' Spalte für morgen nominiert. Würde mich über eure Stimme freuen. Grüße --Mrilabs (Diskussion) 11:57, 18. Mär. 2023 (CET)
Ist wohl schon fest geplant für morgen... Hast Du evtl. noch Informationen, für wen oder zumindest wo die als Hausorgel gebaut wurde? Dann würde ich sie noch in die Hausorgel-Liste hier eintragen (gefunden im EN, erledigt), auf den Organ index entführe ich sie demnächst sowieso. Habe dazu übrigens die Bilder etwas bearbeitet; wenn(!) sie besser gefallen, könnte man die auch austauschen (sind die retouched-Versionen). Kann es aber nicht so wirklich beurteilen, ob das wesentlich besser ist... Gruß, --Subbass1 (Diskussion) 12:59, 18. Mär. 2023 (CET)
Danke dir für deine Mühen! Ich habe das Bild gerade getauscht, da ich heute noch neue Bilder gemacht habe. Viele Grüße --Mrilabs (Diskussion) 14:15, 19. Mär. 2023 (CET)
@Mrilabs: Hab noch was zur Orgel ergänzt. Preis und Baujahr stehen aber nicht in der angegeben Quelle. Vielleicht in dem Wertermittlungsgutachten von Zeilhuber? 1997würde mich wundern, weil in dem Kurier von einer "etwa 30 Jahre alte(n) Orgel" die Rede ist (das wäre Ende der 1980er Jahre) und das Serienmodell nur bis 1990 gebaut wurde. VG, --Wikiwal (Diskussion) 15:24, 19. Mär. 2023 (CET)
Das ist tatsächlich falsch im Kurier. Das Baujahr ist 1997, steht so im Wertgutachten und auch mit einer Plakette auf der Orgel. Habe ein Bild davon hochgeladen. Grüße --Mrilabs (Diskussion) 17:04, 19. Mär. 2023 (CET)
Gut, ist natürlich viel besser. Meine, ein Schwellpedal zu erspähen (Jalousien sowieso), stimmt das? Dann war dieses Serienmodell durchaus auch variabel. Und dürfte eines der letzten gewesen sein - die Jahreszahl 1990 als Serienbauende beim Organ index war nur geschätzt, ist jetzt angepasst.. --Subbass1 (Diskussion) 18:50, 19. Mär. 2023 (CET)
Also, das Firmenschild stammt definitiv nicht von Gerhard Schmid. Er hat nur seine frühe Orgeln aus den 1960er Jahren mit Firmenschildern versehen und auch diese später möglichst entfernt, da es ihn um das S.D.G. ging. Sein Erkennungszeichen sind die ziselierten Mittelpfeifen im Prospekt. Das Gutachten hat vielleicht das Jahr nur von diesem Schildchen übernommen. Ende der 1980er scheint mir wahrscheinlicher als 1997. Die Orgel in Eibelshausen von 1990 soll die letzte dieser Serienorgeln sein. Ich schreibe mal Orgelbau Schmid an. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 19:43, 19. Mär. 2023 (CET)
Ein Mitarbeiter von Schmid hat mir geschrieben, dass es Wechselschleifen sind. Das jeweilige Register steht also auf einem Stock, unter dem 2 Schleifen sind. Eine mechanische Transmission würde nur in eine Richtung funktionieren und wird m.W. nur beim Pedal eingesetzt. Aber hier kannst Du auf beiden Manualen die Register kombinieren. Er hat auch bestätigt, dass die letzte Kleinorgel-68 die von Eibelshausen (1990) ist. Der Name stammt daher, dass der erste Typ im Jahr 1968 nach Berlin in die Heilandskirche zu Moabit geliefert wurde. Zum Baujahr der Memminger Orgel müsste der Firmenchef sich äußern. VG, --Wikiwal (Diskussion) 09:34, 20. Mär. 2023 (CET)

Schreibt mir doch mal bitte eine Wiki-Email, dann lass ich euch das Wertgutachten zukommen. Vielleicht hilft es ja die richtigen Informationen herauszufinden. Grüße --Mrilabs (Diskussion) 10:18, 20. Mär. 2023 (CET)

Danke für die Korrektur. Dann gibt es Wechselschleifen nicht nur als "entweder/oder"? Wusste ich nicht. Der Begriff Transmission kam wohl eher aus Spielersicht. "Herkömmliche Wechselschleifen" wären bei der Disposition ja totaler Unsinn. Wie es funktioniert, habe ich aber wohl noch nicht kapiert, gibt es dann nicht Windzufuhr von zwei Ventilen, wenn das Register auf beiden Manualen aktiviert ist? --Subbass1 (Diskussion) 10:23, 20. Mär. 2023 (CET)
Bei Wechselschleifen gibt es in der Tat verschiedene Bauformen. Jetzt habe ich mit dem Firmenchef gesprochen, der auch von Transmission bei der Kleinorgel-68 spricht. Die herkömmliche Wechselschleife hat pro Register nur eine Schleife, sodass man das Register nur entweder oder auf I oder II spielen kann, was hier keinen Sinn machen würde. Schmid hat aber zwei Schleifen pro Stock, sodass man das Register gleichzeitig von beiden Manualen spielen kann. Dadurch war das Modell recht erfolgreich und wurde etwa 30-mal gebaut. Die Konstruktion bei der klassischen Transmission ist etwas anders: Zwar gibt es dann auch zwei Schleifen, aber bei mechanischen Orgeln üblicherweise nur Manual/Pedal. Bei der Transmission muss man eine Rückschlagklappe einbauen, damit die anderen gezogenen Register aus dem Manual nicht auch angespielt werden. Bei der Schmid'schen Konstruktion gibt keine Kanzellen, sondern Spalten, sodass kein Rückschlag erforderlich ist. Oben im Stock wird dann wieder zusammengeführt. Ist alles etwas verwirrend. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 11:14, 20. Mär. 2023 (CET)
Und zum Baujahr hat Herr Schmid bestätigt, dass es kein Firmenschild ist. Er vermutet, dass es das Jahr bezeichnet, in dem die Orgel erworben oder in dem sie umgesetzt wurde, VG, --Wikiwal (Diskussion) 16:57, 20. Mär. 2023 (CET)
Danke - habe es mal in der Hausorgelliste geändert nach Indizien. --Subbass1 (Diskussion) 06:10, 21. Mär. 2023 (CET)