Kreuzkapelle (Rüssingen)
Wappen | Deutschlandkarte | |
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Basisdaten | ||
Koordinaten: | 49° 37′ N, 8° 5′ O | |
Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
Landkreis: | Donnersbergkreis | |
Verbandsgemeinde: | Göllheim | |
Höhe: | 223 m ü. NHN | |
Fläche: | 4,84 km2 | |
Einwohner: | 538 (31. Dez. 2023)[1] | |
Bevölkerungsdichte: | 111 Einwohner je km2 | |
Postleitzahl: | 67308 | |
Vorwahl: | 06355 | |
Kfz-Kennzeichen: | KIB, ROK | |
Gemeindeschlüssel: | 07 3 33 064 | |
Adresse der Verbandsverwaltung: | Freiherr-vom-Stein-Straße 1 - 3 67307 Göllheim | |
Website: | gemeinde-ruessingen.de | |
Ortsbürgermeister: | Steffen Antweiler (FWG) | |
Lage der Ortsgemeinde Kreuzkapelle (Rüssingen) im Donnersbergkreis | ||
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Rüssingen ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Göllheim an.
Geographie
Die Gemeinde liegt nördlich des Naturparks Pfälzerwald, zwischen Kaiserslautern und Worms. Durchflossen wird sie vom Wiesenbach, einem linksseitigen Zufluss des Ammelbachs. Göllheim befindet sich im Südwesten, Ottersheim im Nordosten und südöstlich liegt Biedesheim. 80,5 % der Gemarkungsfläche Rüssingens werden landwirtschaftlich genutzt. Zu Rüssingen gehört auch der Wohnplatz Lindenhof.[2]
Geschichte
Rüssingen ist ein altes Siedlungsland. In der Rüssinger Gemarkung aufgedeckte archäologische Funde belegen Siedlungen aus der Jungsteinzeit, aus der älteren Frühbronzezeit und aus der älteren Eisenzeit. Der bekannteste der vor- und frühgeschichtlichen Funde ist das „Rüssinger Pflugschar“ aus Kalkstein.
Rüssingen ist 773 erstmals im Lorscher Codex eingetragen. Für das Ende des 8. Jahrhunderts sind dort mehrere Grundstücksschenkungen an das Kloster Lorsch verzeichnet. Die Bedeutung des Ortsnamens ist nicht sicher zu klären, alternativ wird er als „Platz an dem es viele Rosse gab“ oder „Platz bei den Leuten des Hrusso“ gedeutet.
In späterer Zeit scheint das Dorf in Reichsbesitz gekommen und um 1190 als Reichslehen von den Grafen von Leiningen an Werner II. von Bolanden verlehnt worden zu sein. Rüssingen gelangte dadurch zu den sponheim-dannenfelsischen Besitzungen und fiel 1393 an Philipp I. von Nassau-Saarbrücken. Bis 1574 stand es unter nassau-saarbrückischer Herrschaft, von 1574 bis zum Einmarsch der französischen Revolutionstruppen unter der Hoheit von Nassau-Weilburg. Unter französischer Herrschaft wurde Rüssingen dem Kanton Göllheim zugeteilt und der Mairie Göllheim direkt unterstellt.
Urkundlich nachweisbar war von 1135 bis 1424 ein Niederadelsgeschlecht, die Herren von Rüssingen, im Ort ansässig, die als Lehnsleute in Diensten der Herren von Bolanden standen.
Die geschlossene Außenfront des Dorfes läßt vermuten, daß Rüssingen im Mittelalter befestigt war, was allerdings nicht urkundlich zu belegen ist.[3]
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Rüssingen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[4]
SPD | GRÜNE | FWG | Gesamt | |
2009 | 3 | 2 | 3 | 8 Sitze |
2004 | 3 | 1 | 4 | 8 Sitze |
Wirtschaft und Infrastruktur
Über die A 63 (Mainz - Kaiserslautern) im Westen besteht Anschluss an den Fernverkehr.
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 31. Dezember 2023, Landkreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden; Fortschreibung des Zensus 2011 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 89 (PDF)
- ↑ M. Hoffmann: Die Verbandsgemeinde Göllheim - Ein kulturhistorischer Reiseführer, Göllheim 1997
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat