Herbert Grönemeyer
Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer (* 12. April 1956 in Göttingen) ist ein deutscher Schauspieler, Musiker, Sänger, Komponist und Texter. Er zählt zu den erfolgreichsten deutschen Künstlern.
Einige seiner größten Hits sind "Männer", "Bochum" und "Mensch". Er bezeichnet sich selbst als ein Kind des Ruhrgebiets. Im Studio und auf Tour wird er von seinen langjährigen Mitstreitern, Norbert Hamm (Bass), Armin Rühl (Schlagzeug), Jakob Hansonis (Gitarre), Stephan Zobeley (Gitarre), Frank Kirchner (Saxophon) und Alfred Kritzer (Keyboard/Gesang) unterstützt.
Biographie
Kindheit und Jugend

Die Tatsache, dass Herbert Grönemeyer in Göttingen und nicht in Bochum geboren wurde, kommentierte er selbst so: "Ich bin in Göttingen nur geboren, weil meine Mutter immer ohnmächtig wurde, als sie mit mir schwanger war. Immer, wenn sie sich auf die linke Seite drehte. Aber das glaubte ihr keiner. Und es gab in Göttingen einen Professor. Der war Spezialist und er glaubte ihr auch nicht. Daraufhin hat sie sich hingelegt, ist ohnmächtig geworden und er hat mich dann zur Welt gebracht. Deswegen bin ich in Göttingen zur Welt gekommen." Nach Bochum kam er mit 4 Monaten und wuchs dort mit seinen Brüdern Dietrich und Wilhelm († 3. November 1998) in einem protestantischen, gutbürgerlichen und strengen Elternhaus auf. "Mein Vater hat über sich selber gesagt: hart, aber ungerecht. Das würde ich auch unterschreiben. Meine Mutter war sehr preußisch, mein Großvater war sogar Erzieher am preußischen Hof. Er hat die Kadetten am Hof mit der Peitsche erzogen. Auf der anderen Seite war meine Mutter sehr musisch. Mein Großvater hat Cello gespielt, meine Großmutter war Sängerin. Ich denke, ich bin zwischen Liebe, musischer Zuneigung und ziemlicher Strenge groß geworden." Seine musikalischen Talente wurden im Alter von 10 Jahren durch Klavierstunden gefördert. Gemeinsam mit Claude-Oliver Rudolph hat er die Schulbank gedrückt. Grönemeyer gesteht: "Ich fand Deutsch grauenvoll und ich war extrem schlecht." Herbert der "Frohsinnsbolzen" nervte seine Mitschüler zuweilen mit seiner Mandoline, wenn er Lieder wie "Morning has broken" darbot. Mit 12 gründete er seine erste Band und erlangte in Bochum einige Bekanntheit. So wurde das Theater auf ihn aufmerksam. Er verdiente mit 15 Jahren bereits eigenes Geld am Bochumer Schauspielhaus. Das Abitur legte Herbert am Gymnasium am Ostring in Bochum ab. Er spielte 10 Jahre Fußball. Sein Bochumer Verein war aber nicht der VfL sondern Victoria. Als Student der Musikwissenschaft und der Jurisprudenz war er 23 Semester eingeschrieben und hat ca. 6 Semester studiert.
Künstlerische Anfänge
Als Sänger der Bo-Band am Bochumer Schauspielhaus kam der unscheinbare Blonde erstmals als Darsteller in Kontakt mit dem Theaterleben. Später wirkte er dort als Korrepetitor und fertigte 1974 erste Kompositionen. Seine Entdeckung als Schauspieler verdankt er Joachim Preen, der ihn für das Stück "John, George, Paul, Ringo and Bert" von Willy Russell erstmals auf die Bühne brachte.
"Ich war nie ein großer Schauspieler" und "Ich war in den Shakespeare-Rollen immer der doofe Liebhaber und immer der Blödeste, der da herumrannte", so urteilt er selbst über seine ersten Gehversuche am Theater. Im Jahr 1976 wurde er musikalischer Leiter am Schauspielhaus Bochum und spielt dort weitere Theaterollen, wie "Till Uhlenspiegel", als Graf Orlowsky in "Die Fledermaus" und als Melchior in Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen". Hier arbeitete er auch mit Peter Zadek und der Choreografin Pina Bausch, welche ihn als einen hervorragenden Tänzer bezeichnete.
Obwohl Grönemeyer nie eine Schauspielschule besuchte, spielt er in einigen Fernsehfilmen mit. Die Schauspielkarriere wurde 1977 mit einem Part im Film "Die Geisel" vorangetrieben. Bei Dreharbeiten zu dem Fernsehfilm "Uns reicht das nicht" lernte Herbert Grönemeyer 1978 die Schauspielerin Anna Henkel († 5. November 1998), kennen. Er erinnert sich: "Sie kam aus Hamburg und war eine sehr, sehr stolze Person. Sie hat wirklich nie gejammert, sondern hat immer versucht, sehr präzise und Stück für Stück die Momente und das Glück zu leben". Im selben Jahr wird seine erste Platte mit der Jazzrock-Gruppe Ocean und Herbert als Leadsänger des "Ocean Orchestra", veröffentlicht.
Als Fernsehdarsteller in "Daheim unter Fremden" lernt man ihn 1979 kennen. Im selben Jahr arbeitete er, unter der Führung des Schauspieldirektors Claus Peymann einige Monate als musikalischer Leiter am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart, gibt den Lorenzo in "Der Kaufmann von Venedig" am Schauspielhaus Köln und es erscheint das Solodebüt "Grönemeyer". Das Album erhält die "Goldene Zitrone" für das hässlichste Cover des Jahres. 1981 kommt Grönemeyers zweites Album „Zwo“ heraus. Es floppt wie bereits sein erstes. Nur 1500 Stück sollen verkauft worden sein.
Die Kritiker meinen damals: "Der nuschelt nur und singt nicht." Aber Grönemeyer setzt seinen Stil durch: "Ich meine, ich bin Sänger, ich mache keine Gedichtreise oder so" und "Ich bin Sänger und ich versuche die Sprache so zu kneten und zu quälen, dass sie mir als Sänger wie ein Instrument eben einfach passt", entgegnet er. Entscheidende Impulse kamen vor allem aus der Neuen Deutschen Welle und meint dazu: "Das hat mir Mut gemacht, zu meinem eigenen Mief zu stehen: Hier bin ich, so singe ich, das ist meine Platte." Er konzentrierte sich zunehmend auf seine Musik. Für die nächsten Alben schrieb er "Anna", und "Musik nur, wenn sie laut ist". Sein Klassiker "Currywurst" entstand in der Zeit, allerdings aus der Feder von Diether Krebs, Jürgen Triebel und Horst-Herbert Krause. Er geht auf Tournee, aber zahlreiche Konzerte müssen mangels Interesse abgesagt werden.
Der Durchbruch als Filmschauspieler
In Wolfgang Petersens weltweit gefeiertem Kassenschlager "Das Boot" (nach dem Roman von Lothar-Günther Buchheim) tritt Grönemeyer 1981, an der Seite von Kollegen wie Jürgen Prochnow, Klaus Wennemann, Martin Semmelrogge, Heinz Hoenig und Uwe Ochsenknecht, als Leutnant Werner auf und darf seine lyrische Ader zeigen.
Für die deutsch-deutsche Koproduktion des Peter Schamoni-Films "Frühlingssinfonie", in welcher er neben Nastassja Kinski (Clara Wieck) und Rolf Hoppe (Friedrich Wieck), die Rolle des Robert Schumann verkörperte, lebte er 1982 ein halbes Jahr in der DDR.
Der Durchbruch als Musiker mit dem Album "4630 Bochum"
Die in Zusammenarbeit mit Otto Draeger und Edo Zanki entstandenen Alben verkauften sich derart schlecht, dass die Intercord Ton GmbH nach dem im Jahr 1983 veröffentlichten Album "Gemischte Gefühle", den Vertrag kündigte. Seine Plattenfirma setzte ihn mit der Empfehlung auf die Straße: "Vielleicht sollten Sie doch besser Jurist werden ...".
Mit dem Wechsel zur EMI stellte sich mit dem 1984er Album "4630 Bochum" der große Erfolg im Musikgeschäft ein. Zur Entstehungsgeschichte seines Kult-Albums "Bochum" meint Grönemeyer: "Ich wollte eine Band gründen, meine Musiker wollten mit mir keine Band gründen! Die fanden das alles zu riskant und nicht so richtig interessant. Da hab ich 'Bochum' also alleine gemacht." Also schreibt Grönemeyer zum ersten Mal alle Liedertexte selbst. Das Album hielt sich 79 Wochen in den Top 100 der Hitparade und wurde ein für deutsche Künstler bis dato nie da gewesener und seither nie wiederholter Verkaufserfolg. Vor allem die Singleauskopplung "Männer" macht Herbert in ganz Deutschland bekannt. Songs wie "Alkohol" oder "Flugzeuge im Bauch" sind inzwischen zu Klassikern der deutschen Rock- und Popmusik geworden.
1985 spielt er an der Seite von Weltstars wie Julie Christie, Burt Lancaster und Bruno Ganz im Deutz-Film "Väter und Söhne" von Regisseur Bernard Sinkel.
Mit dem Album "Sprünge" bezieht er 1986 politisch Stellung. Es ist die Ära Kohl. Die Titel "Tanzen" und "Lächeln" sind Statements zur Lage der Nation und greifen rechtslastige Politiker an. Die regierende Union reagiert angeblich mit der Weisung ans Goethe-Institut, ihn nicht als zeitgenössischen deutschen Künstler vorzustellen. Dem Erfolg schadet es jedenfalls nicht. Beim Anti-WAAhnsinns-Festival in Wackersdorf spielt Grönemeyer vor über 100.000 Zuschauern. Seine kritischen Texte und Auftritte in Talkshows bringen ihm in dieser Zeit den Ruf eines humorlosen Moralapostels ein.
Zum großen Erfolg des 1988er Longplayers "Ö" tragen vor allem die Titel "Halt mich", "Vollmond" und "Was soll das" bei. Zur gleichen Zeit werden Grönemeyers größte Hits auf "What's All This" in englischer Sprache veröffentlicht. Der Titelsong des Albums kommt in Kanada sofort in die Single-Charts. Es folgt eine Tournee durch Kanada.
Für den Soundtrack des Fernsehfilms "Sommer in Lesmona" wird Grönemeyer mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet.
Nach dem Fall der Berliner Mauer veröffentlicht er mit "Luxus" eine Platte, welche die damalige Stimmung und gesellschaftliche Befindlichkeit in Ost und West zum Ausdruck bringt. Die englischsprachige Version des Albums "Luxus" erscheint 1991 in Kanada; es beinhaltet auch eine französische Fassung von "Marie".
Neue Wege mit "Chaos", "Bleibt alles anders" und "Mensch"
Am 20. Januar 1993 heiratete er Anna Henkel, die Mutter seiner Kinder, Felix (* 4. Mai 1987) und Marie (* 31. Juli 1989). Im Musikgeschäft bleibt er äußerst erfolgreich. Das Album "Chaos" klettert auf Platz eins der deutschen Charts. Die dazugehörige Tour sehen in den Folgemonaten weit über 600.000 Menschen.
Der Musiksender MTV lud ihn 1994 als ersten nicht-englischsprachigen Künstler in die renommierte Fernsehsendung »MTV-Unplugged« ein. Das Konzert fand am 15. Mai in den Babelsberger Studios statt.
Anfang 1998 folgte er dem Wunsch seiner Frau, einmal 'unbeobachtet' zu leben, und zog mit der Familie nach London, wo er seitdem den Großteil des Jahres verbringt. Dort hat er ein eigenes Studio in den Mayfair Studios (Primrose, London, UK), wo er weiterhin deutschsprachig produziert.
Am 21.4.1998 veröffentlicht er das Album "Bleibt alles anders". Es erreicht nach weniger als vier Wochen Platin in Deutschland. Den ersten Teil der Tournee erlebten ca. 350.000 Fans mit.
Mit dem Tod seines Bruders Wilhelm am 3. November 1998 und seiner Frau Anna am 5. November 1998 trafen ihn zwei schwere Schicksalsschläge. Grönemeyer benötigte über ein Jahr Geduld und Ausdauer seines Koproduzenten und Freundes Alex Silva, um den Neuanfang als Musiker zu bewältigen und wieder schreiben zu können.
Er war mitverantwortlich für die Fernsehreihe Pop 2000, die die Geschichte von 50 Jahren Popmusik und Jugendkultur in Deutschland erzählt. Im Zusammenhang mit dieser Arbeit gründete er das Plattenlabel Grönland Records und leitet es gemeinsam mit Rene Renner. Das Label bietet eigenen sowie anderen Künstlern die Möglichkeit, dem hauseigenen Verlag, Polar Bear Publishing, beizutreten, welcher die Herausgeberrechte und die vielen Möglichkeiten, in denen die Musik eines Künstlers verwendet werden kann, verwaltet.
Im Jahr 2000 spielte er auf der EXPO in Hannover mit einem 80-köpfigen Orchester zwei Konzerte. Daraus entstand später die Doppel-DVD "Stand der Dinge".
Im August 2002 erschien Deutschlands schnellstverkaufte Platte aller Zeiten, das Album "Mensch" der Trilogie "Chaos", "Bleibt alles anders", "Mensch", mit dem er erneut seine musikalische Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellt. Es ist ein Album im zeitgemäßem Gewand, mit Synthie-Sounds, Rockgitarrenriffs und Orchesterklängen. Es wird ein sensationeller Verkaufserfolg: das Album wurde noch vor der Veröffentlichung aufgrund der Vorbestellungen mit Platin ausgezeichnet, erhielt insgesamt Zehnfach Platin, erreichte Platz eins der deutschen Charts für Single und Album. Die Single Mensch war sein erfolgreichster Song, mit dem er – zum ersten Mal in seiner langen Karriere – die Top-Position der deutschen Single-Charts erklomm.
Ab 2002 tourte Herbert Grönemeyer im Rahmen seiner "Alles Gute von gestern bis Mensch"-Tournee durch Deutschland. Eigentlich sollte am 8. Juli 2003 in Montreux das Tournee-Ende stattfinden. Bis dahin sahen 1,5 Millionen Zuschauer die Show. Wegen des großen Erfolges wurde die Tour dann im Juni 2004 mit weiteren 8 Terminen fortgesetzt und fand am 8. Januar 2005 im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten der LTU-Arena Düsseldorf nach 3,5 Stunden Show ihren fulminanten Abschluss. Insgesamt sahen knapp zwei Millionen Zuschauer mit der "Alles Gute von gestern bis Mensch"-Tournee, die erfolgreichste Tournee auf deutschem Boden.
Die 2003 erschienene Live-DVD schaffte es als erste DVD überhaupt auf Rang 1 der Deutschen Alben-Charts.
Aktuelle Projekte
Am 7. April 2006 wurde seine neue Single "Zeit, dass sich was dreht" angekündigt. Die CD ist seit dem 19. Mai 2006 erhältlich. Es handelt sich bei dem Song um die offizielle FIFA-WM-Hymne zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, die er zusammen mit dem aus Mali stammenden Duo Amadou & Mariam singt. Der englische Songtitel lautet "Celebrate The Day"; es wird ebenfalls eine französische Version geben.
Im Rahmen der offiziellen Eröffnung der FIFA-WM 2006 im Münchner Olympiastadion am 9. Juni 2006 wird Herbert Grönemeyer den Song live vorstellen.
Soziales Engagement

Herbert Grönemeyer ist stark sozial engagiert. Er ist derzeit Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft "Deine Stimme gegen Armut", dem deutschen Ableger von Bob Geldofs Initiative "Make Poverty History". Seit 2005 unterstützt er die Aktion, durch die die Bundesregierung daran erinnert werden soll, dass sich Deutschland wie alle anderen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verpflichtet haben, alles zu tun, um bis zum Jahr 2015 weltweit die extreme Armut zu halbieren. Er setzt sich so aktiv für den Schuldenerlass der ärmsten Länder Afrikas ein. Am 2. Juli 2005, dem sogenannten "White Band Day", trat er in Berlin mit deutschen und internationalen Künstlern, gleichzeitig mit den weltgrößten Stars, auf neun verschiedenen Konzerten rund um die Welt auf. Bob Geldof, der Veranstalter und Initiator, der als Live 8 bezeichneten Konzerte geht davon aus, dass 3 Milliarden Menschen die größte Rockshow in der Geschichte der Menschheit mitverfolgt haben.
Filme
- 1976 Die Geisel (Regie: Peter Zadek)
- 1978 Uns reicht das nicht (Regie: Jürgen Flimm)
- 1979 Daheim unter Fremden (Regie: Peter Keglevic)
- 1981 Das Boot (Regie: Wolfgang Petersen)
- 1982 Doktor Faustus (Regie: Franz Seitz)
- 1982 Frühlingssinfonie (Regie: Peter Schamoni)
- 1984 Die ewigen Gefühle (Regie: Peter Beauvais)
- 1985 Väter und Söhne (Regie: Bernhard Sinkel)
Diskographie
Alben
- 1978 Ocean Orchestra
- 1979 Grönemeyer
- 1980 Zwo
- 1981 Das Boot. Die Original Sprach-Szenen
- 1982 Total egal
- 1983 Gemischte Gefühle
- 1984 4630 Bochum
- 1986 Sprünge
- 1988 Ö
- 1988 What's all this
- 1990 Luxus
- 1991 Luxus (englisch)
- 1992 So gut
- 1993 Chaos
- 1994 Cosmic Chaos
- 1995 Unplugged Herbert
- 1995 Grönemeyer Live
- 1996 Chaos (englisch)
- 1998 Bleibt alles anders
- 2002 Mensch
- 2005 Leonce und Lena – CD zur gleichnamigen Theateraufführung am Berliner Ensemble
CD-Singles
- 1988 Halt mich; Full Moon; Vollmond; Was soll das; Komet
- 1990 Deine Liebe klebt; Luxus
- 1991 Onur; Marie; Video; Haarscharf
- 1992 Marie – Canada Release; Hard Cash
- 1993 Chaos; Fisch im Netz; Dance Chaos; Land unter; Land unter – Remixes
- 1994 Die Härte; Morgenrot
- 1995 Morgenrot – The Mixes; Cosmic Chaos; Halt mich
- 1996 Ich hab dich lieb; Bochum; Halt mich (Live); Ich will mehr; Land unter – Unplugged; Land unter – Dance Versions
- 1998 Bleibt alles anders; Fanatisch; Letzte Version; Nach mir; Stand der Dinge
- 1999 Luxus – Special Tanz Mix; Ich dreh mich um dich (Mit unveröffentlichtem Titel Heimat)
- 2000 Da Da Da; Lächeln (2000); Flugzeuge im Bauch (2000)
- 2002 Mensch; Der Weg
- 2003 Demo (Letzter Tag); Zum Meer
- 2006 Zeit, dass sich was dreht
Video / DVD
- 1986 WAAhnsinn – Der Wackersdorf Film
- 1988 Ö-Tour Video
- 1991 Luxus-Tour Video
- 1995 MTV'S Unplugged Herbert
- 2000 Stand der Dinge (Doppel-DVD/CD)
- 2003 Mensch live (Doppel-DVD)
Individuelle Projekte
- 1996 Übers Meer – Abschied von Rio – Das Konzert der Freunde- Zum Abschied von Rio Reiser
- 2003 Trauer (Selma Meerbaum-Eisinger) – World Quintet
- 2003 Taxi Europa – Taxi Europa von Stephan Eicher
- 2003 Leonce und Lena von Georg Büchner – Bühnenmusik zur Inszenierung von Robert Wilson am Berliner Ensemble
- 2004 Morning After + Energy it up – Remember (the Great Adventure) von Michael Rother
- 2004 Live Again – They Call Me Hansi zum Geburtstag von James Last
- 2004 Everlasting – Unity – The Official Athens 2004 Olympic Games Album
- 2005 Live 8 – Ein Tag Ein Konzert Eine Welt
- 2005 Einmal nur in unserm Leben – Dreimal zehn Jahre – Zum 30-jährigen Bandjubiläum von BAP
- 2006 Grauschleier – 26 1/2 von Fehlfarben
Auszeichnungen
- 1988 Adolf-Grimme-Preis – Soundtrack 'Sommer in Lesmona'
- 1992 ECHO – Bester Künstler National (für 1991)
- 1994 ECHO – Bester Künstler National (für 1993)
- 1999 Die goldene Kamera – Deutsche Rockmusik
- 2000 Eins Live Krone – Lebenswerk
- 2002 Comet – Bestes Album (Mensch)
- 2002 Eins Live Krone – Bestes Album (Mensch)
- 2003 ECHO – Bester Künstler National und beste Single (Mensch) (für 2002)
- 2003 Comet – Künstler National und bester Liveact
- 2003 Eins Live Krone – Bester Künstler
- 2003 World Music Awards – Best German Pop/Rock Artist
- 2003 DIVA-Award – Artistic Achievement Award
- 2004 ECHO – Beste DVD (Mensch live 2003)
- 2004 Amadeus Austrian Music Award – Musik-DVD des Jahres (Mensch live)
- 2005 European Hero (Time Magazine) – Engagement gegen Armut auf der Welt
Die Band
Vor allem live auf Herbert Grönemeyers Tourneen beweist die Band, dass Erfolg auch auf Kontinuität basiert. Teilweise schon vor dem Durchbruch 1984 dabei, setzt sich die Combo heute aus dem Bassisten Norbert Hamm, dem Schlagzeuger Armin Rühl, dem auch die Musiker Michael Holm und Sarah Connor begleitenden Gitarristen Jakob Hansonis, dem zweiten Gitarristen Stephan Zobeley, dem Jazz-Saxophonisten Frank Kirchner und dem Keyboarder Alfred Kritzer, der auch für zahlreiche Streicherarrangements verantwortlich ist, zusammen.
Literatur
- Grönemeyer/Corbijn: Grönemeyer – Photographien. Schirmer/Mosel 1993. ISBN 3-888-14680-1
- Grönemeyer/Corbijn: Songtexte. Schirmer/Mosel 2004. ISBN 3-829-60123-9
- Ulrich Hoffmann: Grönemeyer. Hoffmann und Campe 2003. ISBN 3-455-09440-6 (nicht autorisiert)
Siehe auch
Weblinks
Wikimedia-Projekte
Weblinks
- Offizielle Seite
- Herbert Grönemeyers Label
- Größte Fanseite im Netz
- laut.de – Biographie bei Laut.de
- Vorlage:IMDb Name
- Vorlage:Musicbrainz künstler
- Vorlage:PND
Personendaten | |
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NAME | Grönemeyer, Herbert Arthur Wiglev Clamor |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musiker und Schauspieler |
GEBURTSDATUM | 12. April 1956 |
GEBURTSORT | Göttingen, Deutschland |