Zum Inhalt springen

Armin van Buuren

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. Dezember 2005 um 19:41 Uhr durch Overdose (Diskussion | Beiträge) (als Produzent). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

Armin van Buuren (* 25. Dezember 1976 in Leiden, Niederlande) ist ein erfolgreicher Trance-DJ und -Produzent.

Leben

Datei:Armin3.jpg
Armin van Buuren

Armin van Buuren wurde am 25. Dezember 1976 in Leiden, Niederlande geboren. Armin wuchs in einer Musiker-Familie auf, sein Vater hatte einen Drang zu vielen verschiedenen Musikgenres und sein Bruder war Gittarist. Dadurch war Armin seit seiner Kindheit fasziniert von der Musik und gab sein Geld immer wieder für neue Platten aus. Als er zehn Jahre alt war gewann seine Mutter einen Computer, wodurch sein Interesse für Computer immer größer wurde und er ein Gefühl für das Technische bekam. Seit er seinem Onkel beim experimentieren mit Sequenzern am Computer beobachtete, wollte auch Armin Musik produzieren. Im Alter von 14 Jahren kaufte er schließlich seinen ersten Sampler und konfiszierte den Synthesizer von seinem Vater, so begann er Musik zu machen.

als Produzent

Inspiriert durch die Musik von Jean Michel Jarre und Ben Liebrand produzierte er elektronische Tanzmusik und seit 1995 wurden zahlreiche Tracks, auf unterschiedlichen Labels mit steigendem Erfolg veröffentlicht. Sein erster großer Erfolg war Blue Fear (1996). Es folgten weitere Glanzstücke wie etwa die Trance-Hymne Communication (1999), welches im Jahre 2000 bis auf Platz 18 der britischen Charts stieg. Außerdem produzierte er Remixe von Titeln wie Single Minded People (The Sunclub, 1997) und Gouryella (Gouryella, 1999). 2003 veröffentlichte er sein erstes Studio-Album 76. 2004 veröffentlichte Armin die Single Burned With Desire und ein Jahr später, 2005 Shivers sowie Serenity, die Hymne zur Sensation White 2005 in den Niederlanden. Ebenfalls 2005 brachte er sein zweites Studio-Album Namens Shivers heraus.

Bereits 1999 gründete van Buuren, zusammen mit United Recordings, das Label Armind. Durch den sehr großen Erfolg gründete er 2003 zusammen mit Maykel Piron und David Lewis das unabhängige Label Armada Music. Heute hat Armada Music zehn Sublabel, eins von ihnen ist Armind, welches nicht mehr zu United Recordings gehört.

Aliase

Armin van Buuren hat nicht nur unter seinem eigenen Namen Bekanntheit erungen, sondern auch diversen Aliasen, welche nachstehend aufgelistet sind:

  • Armania
  • Armin
  • Darkstar
  • E=mc²
  • Gaia
  • Gimmick
  • Hyperdrive Inc.
  • Misteri A
  • Perpetuous Dreamer
  • Problem Boy
  • Rising Star
  • The Shoeshine Factory

Neben den genannten Soloprojekten, produzierte Armin auch in einigen Gruppen Musik:

  • Alibi (zusammen mit Tiësto)
  • Electrix (zusammen mit Floris Klinkert)
  • Lilmotion (zusammen mit Dennis Verheugd und Sjaak Scheffer)
  • Major League (zusammen mit Tiësto)
  • Monsieur Basculant (zusammen mit Johan Cyber)
  • Red & White (zusammen mit Gert den Heijer)
  • Technology (zusammen mit Gert den Heijer)
  • Wodka Wasters (zusammen mit Olav Basoski)

als DJ

Bereits in den frühen 90er-Jahren kannte er, obwohl er noch zu Jung war um in Diskotheken zu gehen, die neuesten Tracks der niederländischen Dance-Szene durch das Radio. Wenige Jahre später begann er als DJ im örtlichen Club Nexus zu arbeiten, wo er lernte lange DJ-Sets zu spielen (für gewöhnlich sechs bis sieben Stunden). In den Schulferien legte er mehr als vier mal die Woche auf.

1999 traf er Dave Lewis, der ihn als DJ nach England und in die USA brachte. 2001 wurde seine DJ-Karriere stark beschleunigt, als er mit Platz 27 in die DJ-Liste des Top 100 DJ Poll des britischen Magazins DJ Mag einstieg. Er spielte in über 25 verschiedenen Ländern und ist auf großen Festivals und Events der Szene wie der Sensation, Trance Energy oder Nature One zu sehen. Außerdem ist er regelmäßig in bekannten Clubs wie zum Beispiel dem Amnesia (Ibiza, Spanien) und dem Gatecrasher (Leeds, England) zu sehen.

Ende 2003 mixte er, mit einer Länge von 12 Stunden und 30 Minuten, das längste Liveset aller Zeiten. Die Party wurde im Club The Hague statt.

Am 12. November 2005 veranstaltete Armin van Buuren in der Ahoy-Halle von Rotterdam, Niederlande ein Solokonzert mit dem Namen Armin Only - The Next Level. Bei diesem Event, welches Armins vorläufiger Karrierehöhepunkt war, gab er ein neunstündiges Set zum Besten.

Im selben Jahr wurde er zum dritten Mal hintereinander auf Platz drei, beim Top 100 DJ Poll des britischen Magazins DJ Mag, gewählt.

A State Of Trance

A State Of Trance (abgekürzt ASOT) ist der Titel von Armins wöchentlicher Radioshow. In der Sendung stellt Armin van Buuren die neuesten Tracks aus Trance und Progressiv in einem zweistündigen Set vor. Im März 2001 ging er mit der Show erstmals auf Sendung, damals bei dem niederländischen Radiosender ID&T Radio. 2004, als ID&T Radio (heute Slam FM) umstruckturiert wurde, verließ van Buuren den Radiosender und startete die Show beim Online-Radiosender ETN.FM. Doch dort war die Show nur kurz zu hören, schon nach wenigen Wochen wechselte er zum Online-Radiosender Digitally Imported (DI.FM) sowie dem niederländischen Radiosender Fresh FM. Im Juni 2005 wurde die 200. Episode übertragen. Heute wird die Sendung rund um den Globus auf 15 Radiosendern ausgestrahlt und ist damit die wahrscheinlich erfolgreichste Dance-Radiosendung auf der Welt.

Des Weiteren gibt es eine Compilation mit dem Titel Armin van Buuren 001 - A State Of Trance (2000) sowie ein Sublabel von Armada mit dem Namen A State Of Trance.

Diskographie

Alben

Titel Jahr Label
76 2003 United Recordings
Shivers 2005 Armada Music

Mix-CDs

Titel Jahr Label Bemerkung
Artist Profile Series 4 - Boundaries Of Imagination 1999 Black Hole Recordings
United 1999 United Recordings
Armin van Buuren 001 - A State Of Trance 2000 United Recordings
TranceMatch - System F vs Armin 2000 Cutting Edge zusammen mit System F (Ferry Corsten)
Armin van Buuren 002 - Basic Instinct 2001 United Recordings
Armin van Buuren 003 - In Motion 2001 United Recordings
Armin van Buuren 004 - Transparance 2002 United Recordings
Universal Religion - Chapter One 2003 Armada Music
Big Room Trance 2004 Mixmag CD in der Ausgabe April 2004 des Magazins Mixmag erschienen
A State Of Trance 2004 2004 Armada Music
Universal Religion 2004 2004 Armada Music Live von Armada im Amnesia (Ibiza, Spanien) aufgenommen
A State Of Trance 2005 2005 BMG (Niederlande)
Deejay No. 1 2005 Deejay Magazine CD in der Ausgabe 91 des spanischen Magazins Deejay Magazine erschienen

Singles

Titel Jahr Label Alias Bemerkung
Push 1996 Timeless Records Armin
Check Out Your Mind 1996 Timeless Records Armin
Blue Fear 1997 Cyber Records Armin
Why You Wanna Hurt Me 1997 Spiritual Records Gimmick
Wicked 1998 Tick Tack Tunes The Shoeshine Factory
Self Control 1998 Tremolo Problem Boy
Raw 1998 Gutz Records Hyperdrive Inc.
Communication 1999 Cyber Records Armin Vocals gesungen von Carmen
Lost Soul Society 1999 Cyber Records Armin
Virgo 1999 Cyber Records Armin
Future Fun Land 1999 Playground Productions Perpetuous Dreamer
Communication Part 2 2000 Cyber Records Armin
Free 2000 Armind Gimmick
Sunburn 2000 Armind Armin van Buuren
Touch Me 2001 Armind Rising Star
The Sound Of Goodbye 2001 Armind Perpetuous Dreamer
4 Elements 2001 Captivating Sounds Gaia
Yet Another Day 2002 Armind Armin van Buuren Vocals gesungen von Ray Wilson
Dust.wav 2002 Armind Perpetuous Dreamer
Clear Blue Moon 2002 Armind Rising Star
Star Theme 2002 Armind Rising Star
Sunspot 2002 Bonzai Records Rising Star zusammen mit Airwave
Burned With Desire 2003 Ultra Records Armin van Buuren Vocals gesungen von Justine Suissa
Blue Fear 2004 2004 Dedicated Holland Armin van Buuren
Intruder 2004 Armind Armin zusammen mit M.I.K.E.
Pound 2004 Armind Armin zusammen mit M.I.K.E.
Shivers 2005 Armada Music Armin van Buuren Vocals gesungen von Susana
Birth Of An Angel 2005 Armind Armin van Buuren eine Instrumentalversion von Shivers
Serenity 2005 Armind Armin van Buuren featuring Jan Vayne; Sensation White Anthem 2005

Anmerkung: Die CDs bzw. Schallplatten sind meistens mehrfach auf unterschiedlichen Labels in unterschiedlichen Ländern erschienen. Die Angabe des Erscheinungsjahres und des Labels beziehen sich hier in der Regel auf die Erstveröffentlichung. Des Weiteren hat die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.