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Robeisy Ramírez

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Robeisy Eloy Ramírez Carrazana (* 20. Dezember 1993 in Cienfuegos) ist ein kubanischer Boxer im Fliegengewicht. Ramírez gewann die Panamerikanischen Spiele 2011 und war Olympiasieger der Olympischen Spiele 2012 in London.

Karriere

Jugend und Junioren

Im Jugendbereich (U17) wurde Ramírez Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaften 2009 in Erevan und im selben Jahr Panamerikanischer Meister in Quito, jeweils im Fliegengewicht (–52kg).

Als Junior (U19) wurde er 2010 ebenfalls Panamerikanischer Meister und gewann auch die Weltmeisterschaften in Baku mit einem Finalsieg über Shiva Thapa, Indien (14:1). Im selben Jahr nahm Ramírez auch an den erstmals ausgetragenden Olympischen Jugendspielen in Singapur teil, und konnte auch diese mit einem Finalsieg über Shiva Thapa (5:2) gewinnen.

Männer

Bereits 17-jährig nahm Ramírez 2010 erstmals an den kubanischen Meisterschaften teil und errang auf Anhieb die Bronzemedaille. Da er sich in der internen Auslese im Laufe dieses Jahres durchsetzte konnte er bei den Weltmeisterschaften 2011 starten, bei denen er nach Siegen über Veli Mumin, Mazedonien (AB 1.), und Sudesh Manandhar, Nepal (RSC 2.) im Achtelfinale auf den späteren Weltmeister Michail Alojan, Russland, traf und diesen Kampf verlor (15:11). Er belegte Damit den 9. Platz und qualifizierte sich somit für die Olympischen Spiele 2012.

Vor dem Start bei den Olympischen Spielen erkämpfte sich Ramírez bei den Panamerikanischen Spielen 2011 die Goldmedaille und wurde erstmals kubanischer Meister.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London erreichte Ramírez mit Siegen über Katsuaki Susa, Japan (19:7), Chatchai Butdee, Thailand (22:10), und den Vizeweltmeister Andrew Selby, Wales (16:11), das Halbfinale, welches er gegen Michael Conlon, Irland (20:10), gewann. Im Finale traf er auf den Vizeweltmeister von 2009 Njambajaryn Tögstsogt, Mongolei, und konnte auch diesen Kampf für sich entscheiden (17:14), womit er die olympische Goldmedaille gewann.