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Rodach (Main)

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Verkehrskarte aus dem Jahr 1912 mit Rodach am oberen Rand

Die Rodach, im Unterschied zu ihrem linken Nebenfluss, der Wilden Rodach, bis zu deren Einmündung auch Zahme Rodach genannt, ist ein rechter Nebenfluss des Mains im westlichen Frankenwald. Sie entspringt ca. 690 m ü. NN bei Rodacherbrunn am Rennsteig im thüringischen Grenzgebiet, fließt von dort in südlicher Richtung und bildet zwischen den Zuflüssen Fränkische Muschwitz und Titschengrundbach auf 1,5 km die Grenze zwischen Bayern und Thüringen. Der Titschendorfer Floßteich war in früherer Zeit Ausgangspunkt für die Flöße, mit denen Holz aus dem Frankenwald bis in die Niederlande transportiert wurde. Knapp unterhalb von Nordhalben nimmt die Rodach von rechts die Ködel auf, welche kurz vorher noch die Trinkwassertalsperre Mauthaus speist. Im weiteren Verlauf wendet sie sich nach Südwesten, durchfließt die Marktgemeinden Steinwiesen und Marktrodach, ab der Einmündung der Wilden Rodach bei Erlabrück entlang der Bundesstraße 173 Hof - Bamberg, und erreicht die Stadt Kronach, wo von rechts die Haßlach zufließt. Weitere Orte an der Rodach sind Küps und Redwitz, ehe sie bei Marktzeuln ca. 270 m ü. NN in den Main mündet. Der Fluss wird auf der ganzen Strecke vom 52 km langen Rodachwanderweg des Frankenwaldvereins begleitet, auch Flößerweg genannt.