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Adelberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Wappen Karte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Adelberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Göppingen
Geografische Lage: Vorlage:Koordinate Text Artikel
Höhe: 473 m ü. NN
Fläche: 9,49 km²
Einwohner: 2066 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 218 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 4,2 %
Postleitzahl: 73099
Vorwahl: 07166
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 001
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Vordere Hauptstraße 2
73099 Adelberg
Offizielle Website: www.adelberg.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@adelberg.de
Politik
Bürgermeister: Wolf-Dieter Hermann

Adelberg ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geografie

Adelberg liegt im Schurwald in 334 bis 571 Meter Höhe.

Geschichte

Das Dorf "Hundsholz", wie es früher hieß, besteht schon länger als das Kloster, denn in der Klosterchronik von 1240 wird berichtet, dass Klosterstifter Volknand von Staufen der Neugründung einen Teil von Hundsholz schenkte. Nach dem Aussterben der Staufer kamen Ort und Kloster unter württembergische Herrschaft. Mit der Reformation wurde das Klosteramt Adelberg gegründet, zu dem neben dem ehemaligen Kloster auch Hundsholz gehörte. 1565 wurde im ehemaligen Kloster unter der Leitung von Christoph Binder eine protestantische Pfarrerausbildung eingerichtet. 1807 wurde das Klosteramt in das Oberamt Schorndorf eingegliedert. 1830 kaufte die Gemeinde Hundsholz die Klostergüter im Dorf und auch das Kloster selbst auf. 1843 wurde das Klostergebiet auch formal eingemeindet und die Gesamtgemeinde nannte sich nun Adelsberg.

Die Kreisreform von 1938 führte zur bis heute bestehenden Zugehörigkeit zum Landkreis Göppingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhöhte sich die Einwohnerzahl durch zugezogene Heimatvertriebene stark.

Religionen und Kloster

Bereits 1054 wurde an der Stelle des heutigen Klosters eine Kapelle errichtet. Die Klostergründung erfolgte 1178. 1281 kam es unter den reichsunmittelbaren Schutz von Friedrich I. Barbarossa. Im Ort Hundsholz wurde in den 1490er Jahren die erste Dorfkirche errichtet. Die Einführung der Reformation durch Herzog Ulrich führte zur Aufhebung des Klosters. Von 1565 bis 1805 war das ehemalige Kloster Adelberg Sitz des Generalsuperintendenten.

Einwohnerentwicklung

Datum Einwohner
1525 250
1721 350
1769 403
1851 850
1907 808
1912 705
17. Mai 1939 761
1946 1.112
13. September 1950 1.223
27. Mai 1970 1.505
31. Dezember 1983 1.646
31. März 2004 2.046

Politik

Adelberg bildet mit Birenbach, Börtlingen und Rechberghausen den Gemeindeverwaltungsverband Östlicher Schurwald.

Wappen und Flagge

Geteilt von Gold und Schwarz; oben ein nach links springender Eber, unten ein nach rechts springender Hund in verwechselten Farben. Der Eber entstammt dem Wappen des früheren Klosters Adelberg, während der Hund auf den alten Namen des Ortes "Hundsholz" hinweist.

Die Adelberger Stadtfarben sind Schwarz-Gelb.

Partnerschaften

Partnergemeinde von Adelberg ist Lichtensteig im Kanton St. Gallen in der Schweiz.

Wirtschaft und Infrastruktur

Adelberg gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart.

Verkehr

Adelberg war bis 1962 durch die Hohenstaufenbahn an das überregionale Schienennetz angeschlossen.

Bildung

Adelberg verfügt über eine eigene Grundschule. Weiterführende Schulen gibt es nur in den Nachbarorten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Klosteranlage

In der Klosterkirche befinden sich Altarflügelbilder von Bartholomäus Zeitblom.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Adelberger Nachmittag der Geschichte