Merocryptoides
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Merocryptoides | ||||||||||||
| Sakai, 1963 |
Merocryptoides ist eine Gattung der Krabben innerhalb der Familie der Kugelkrabben (Leucosiidae) mit drei Arten.[1] Sie besiedeln die Gezeitenzone und den Schelf in Wassertiefen zwischen 18 und 45 m in der gemäßigten Klimazone des Nordwestpazifiks.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gattung Merocryptoides hat die Merkmale der Ebaliinae. Der Carapax ist bis zu 3,7 mm lang und genauso breit. Die Rückenfläche ist stark strukturiert. Sie trägt einen unregelmäßigen mittigen und zwei schräge oder querverlaufende epibranchiale Kämme. Die Stirn steht weit vorn über und trägt zwei divergierende Kiele. Der vordere Seitenrand ist unregelmäßig bis abgerundet und fällt nach hinten ab, was dem Carapax einen drei- oder vieleckigen Umriss verleiht. Das Endostom reicht über den Einströmkanal der Kiemenkammer hinaus. Die Augenhöhle ist zur Mitte hin von der Antennulengrube durch das unbewegliche Basalglied der Antenne getrennt. Die Basis der Antennule füllt nur die untere Hälfte der Antennulengrube aus. Der Exopodit des dritten Maxillipeden trägt am Ursprung außen einen Zahn. Die Scherenbeine sind schlank und auf das Dreifache der Carapaxlänge verlängert, der Propodus ist mindestens dreimal so lang wie breit. Die Finger der Scheren (Chela) sind etwa so lang wie die Oberkante des Propodus oder kürzer. Die Schneidekanten sind mit kurzen dreieckigen Zähnen bewehrt.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gattung umfasst folgende Arten:[1]
- Merocryptoides frontalis Sakai, 1963
- Merocryptoides ohtsukai Komatsu & Takeda, 2001
- Merocryptoides peteri Komatsu & Takeda, 2001
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b Merocryptoides Sakai, 1963. In: marinespecies.org. Abgerufen am 10. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Merocryptoides Sakai, 1963. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 568 (englisch).