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Blue Force Tracking

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ein Soldat der US Army aktiviert seinen Blue Force Tracker, bevor er das Camp Victory im Irak verlässt (2005)

Blue Force Tracking (englisch) ist ein durch die US-Streitkräfte eingeführter Begriff für die durch Satellitennavigation unterstützte Einsatzführung. In der NATO-Militärsymbolik werden eigene und befreundete Kräfte blau dargestellt. Mittels der Systeme können Teileinheiten durch die Kommandoebene taktisch geführt werden.[1]

Während die Blue Force Tracking sich im US-Militär auf GPS gestützte Systeme bezieht[2], wird der Begriff für mobile und kontinuierlich aktualisierte militärische Geo-Informationssysteme (GIS) allgemein verwendet. Einige europäische NATO-Mitglieder verwendeten das integrierte Kommunikations- und Leitsystem E-LynX des israelischen Elbit Systems, das Blue Force Tracking als eines seiner Basisbestandteile bietet.

Einzelnachweise

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  1. Geoffrey Ho, Justin G. Hollands, Michael Tombu, Ken Ueno, Matt Lamb: Blue Force Tracking: Effects of Spatial Error on Soldier Performance. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society Annual Meeting. Band 57, Nr. 1, September 2013, ISSN 2169-5067, S. 182–186, doi:10.1177/1541931213571041.
  2. Blue Force Tracking (BFT). Abgerufen am 30. September 2021 (amerikanisches Englisch).