Diskussion:Jagd
Übrigens: Jagd ist Mord!
§ 211. StGB (2) Mörder ist, wer [...] einen Menschen tötet.
Na gut, etwas polemisch - aber das passt ja. Jagd ist zur Regulierung des Wildbestands nötig, da entsprechende Raubtiere in der Nahrungskette fehlen. Jagd zur Nahrungsbeschaffung ist in etwas das Gleiche wie schlachten. Jagd als Freizeitbeschäftigung ist natürlich problematisch. --Vulture 20:09, 14. Dez 2002 (CET)
Jagd ist nur dann Mord, wenn man einen wesentlichen Begriff hinzufügt: Die niederen Beweggründe (welche das Fehlen vernünftiger Gründe bedeutet).
Wer Tiere ohne vernünftigen Grund tötet, dem kann durchaus (der in diesem Falle allerdings nicht gestzeskonforme Begriff) Mord angelastet werden. Jagd verlangt IMMER nach einem vernünftigen Grund. Fehlt er, ist die Bezeichnung "Jagd" falsch. Nahrungsbeschaffung und Hege (mit der Waffe) sind Jagd und haben einen vernünftigen Grund. Wer sich als Jäger versteht, wird die Jagd auch nicht unter dem alleinigen Aspekt einer Freizeitbeschäftigung sehen und vor allem niemals ein Tier aus Freude am Töten schießen oder auf andere Art erlegen.
Jagd ist (wie angedeutet) nicht nur die Notwendigkeit, den fehelnden Beutegreifer zu ersetzen (s. auch mein Beitrag zu Hege), sondern ist über die Hege hinaus auch eine Form der "Ernte", die mir Fleisch in den Topf bringt, welches von außerordentlicher Qualität ist. Man möge in diesem Zusammenhang daran denken, das der Mensch ein Omniphage ist, zu dessen Ernährung Fleisch natürlicherweise vorgesehen ist. Damit soll aber bitte keine Diskussion über die Menge des Fleischverzehrs losgetreten werden.
Jagd mit Schlachtung gleichzusetzen scheint mir verfehlt, da bei der Jagd grundsätzlch andere Vorrausetzungen gelten. Dazu gehören z. B. auch die fehlende Gewinnerzielungsabsicht. Im Vordergrund steht viel mehr die Urproduktion von Nahrung.
--sleepytomcat 18:06, 15. Sep 2003 (CEST)
"Übrigens: Jagd ist Mord!" <-- da haben die Anführungsstriche gefehlt. War ein Zitat aus dem "Artikel" (oder es war der ganze Artikel), der dann wohl gleich von mir gelöscht wurde. Also eine Reaktion auf Vandalismus. --Vulture 10:32, 1. Okt 200
"Eine Form des Jagdtourismus ist das sogenannte canned hunting, wo wilde Tiere für einen Stückpreis in Käfigen und Gattern erlegt werden"
Diesen Satz finde ich ziemlich überflüssig und kaum neutral. Er erweckt den Eindruck als wäre es übliche Praxis Tiere in einen Käfig zu sperren, vor einen Hochsitz zu ziehen um dann zahlende Gäste die Tiere schießen zu lassen. Das entspricht wohl kaum der Realität - auch wenn man über "Jagdtourismus" in der ein oder anderen Form sicher geteilter Meinung sein darf....
--Nhilbert 10.2.04
Ich kann mich Nhilbert nur anschliessen. Obwohl am Rande mit Jagdtourismus zu tun habe, habe ich noch nie einen solchen Unsinn wie "canned huntig" gehoert. Das ist wohl eine Virus der einfach mal in die Welt gesetzt wurde, um die Jagd an sich in Verruf zu bringen. Osterheck
"Jagd wird von Gegnern oft als Lustmord oder Hobbymord bezeichnet, da Jäger es zu Freizeitzwecken ausüben (ausgenommen die Berufsjäger)."
Wenn also jemand Berufs-Jäger ist, ist er moralisch legitimiert, tut er's in der Freizeit ist er ein Mörder und Perversling?! Frage: Darf der Berufsjäger Spass an seinem Beruf haben? Oder "opfert" er sich für den dann doch guten Zweck?
--Nhilbert 17.2.04
Warum nehmen sich andere eigentlich stets die Freiheit den Sinn von Passagen vollständig in ihrem Sinne umzukehren???? Und warum schrecke ich davor zurück? Habe ehrlich gesagt keine Lust, hier zu schreiben, wenn dann irgendeiner vorbeikommt und alles (irreführend) abändert und politisiert....
Gibts noch andere, die ernsthaftes Interesse haben, diesen Artikel mal auf einen vernünftigen Stand zu bringen?
--Nhilbert 3.3.04