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Razorlight

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Razorlight
Razorlight live in London (2007)

Razorlight live in London (2007)

Allgemeine Informationen
Herkunft
Genre(s) Indie-Rock, Britpop
Aktive Jahre
Gründung 2002
Auflösung
Website www.Razorlight.co.uk
Aktuelle Besetzung
Johnny Borrell
Björn Ågren
Carl Dalemo
David Sullivan-Kaplan (seit 2009)
Ehemalige Mitglieder
Andy Burrows (2004–2009)

Razorlight ist eine englisch-schwedische Band um Sänger Johnny Borrell, dem früheren Bassisten der Libertines.

Geschichte

Johnny Borrell, der nach seinen Erfahrungen bei den Libertines eine eigene Band gründen will, rekrutiert 2002 zunächst den Schweden Björn Ågren über eine Anzeige. Wenig später wird als nächstes Mitglied Carl Dalemo aufgenommen. Er ist ebenfalls Schwede, spielte in seiner Heimat einige Zeit bei der Band "Spiral Stars" Gitarre, und übernahm dort auch den Gesang. Für Razorlight wechselt er jedoch zum E-Bass. Christian Smith-Pancorvo, ein Engländer mit peruanischen Wurzeln, trat Razorlight als Schlagzeuger bei, und komplettierte somit die klassische Rockband-Besetzung.

Die Öffentlichkeit erfährt zum ersten Mal von Razorlight, als der Moderator John Kennedy einige ihrer Demos in sein Programm einbindet. Im Sommer 2003 unterzeichnet die Band schließlich einen Vertrag bei den Labels Mercury Records/Universal Music und beginnt mit den Aufnahmen für ihr erstes Album, das Mercury-Chef Steve Lillywhite produzieren sollte. Allerdings verlässt Lillywhite das Label nach einiger Zeit, um für die Band U2 zu produzieren. Als neuer Produzent wird John Cornfield verpflichtet. Nachdem Schlagzeuger Christian Smith-Pancorvo zur Band Serafin seines Bruders wechselt und durch Andy Burrows ersetzt wird, veröffentlichen Razorlight im Juni 2004 in England ihr Debutalbum „Up all Night“, das wenig später auch in Deutschland erscheint. Es platziert sich auf Pos. 2 der britischen Charts. Die Singleauskopplung „Somewhere Else“ schafft es Anfang 2005 bis auf Platz 2 der britischen Charts und ist damit nach „America“ die zweiterfolgreichste. Das Album enthält den Song ursprünglich nicht; nach dem Erfolg der Single wird er der Neuauflage jedoch hinzufügt.

Im Juli 2006 veröffentlicht die Band die erste Singleauskopplung „In the Morning“ ihres kurz darauf veröffentlichten zweiten Albums „Razorlight“. Die Single platziert sich auf Nr. 3 in den britischen Singlecharts, das Album zwei Wochen auf Nr. 1 der Albumcharts. Die zweite Singleauskopplung mit dem Titel „America“ schafft es kurz nach ihrem Erscheinen im Oktober 2006 auf die Nr. 1 der britischen Singlecharts. Die im Dezember 2006 erscheinende dritte Singleauskopplung „Before I Fall to Pieces“ erreicht Platz 17.

Anfang März 2009 verließ Schlagzeuger Andy Burrows aus persönlichen Gründen die Band. Andy David Sullivan-Kaplan, genannt "Skully", ersetzt ihn.[1]

Konzerte

Live traten Razorlight in Deutschland 2006 zunächst als Vorgruppe der schwedischen Band Mando Diao und der Rolling Stones, in Köln in Erscheinung. Vom 18. Januar bis 9. Februar 2007 tourten sie als Headliner mit Auftritten in Köln, München, Berlin, Hamburg, Bochum und Heidelberg durch Deutschland. Zudem nahmen Razorlight am Doppelfestival Rock am Ring/Rock im Park vom 1. bis 3. Juni 2007 teil.

2008 traten sie in Deutschland unter anderem beim Hurricane und dem Southside Festival vom 20. bis 22. Juni auf. Außerdem spielten sie am 27. Juni 2008 bei dem 46664 – "Das Mandela Konzert" im Londoner Hyde Park.


Diskografie

Alben

Jahr Titel Chartpositionen[2] Anmerkung
DE AT CH UK US
2004 Up All Night 3
2006 Razorlight 43 62 1 180
2008 Slipway Fires 4 10 43 4

Singles

Jahr Titel Chartpositionen[3] Anmerkung
DE AT CH UK US
2003 Rock 'N' Roll Lies
Up All Night
56
2003 Rip It Up
Up All Night
20
2004 Stumble & Fall
Up All Night
27
2004 Golden Touch
Up All Night
9
2004 Vice
Up All Night
18
2005 Somewhere Else
Up All Night
2
2006 In The Morning
Razorlight
3
2006 America
Razorlight
38 17 29 1
2006 Before I Fall To Pieces
Razorlight
17
2007 I Can't Stop This Feeling I've Got
Razorlight
44
2007 Hold On
Razorlight
80
2008 Wire To Wire
Slipway Fires
3 3 12 5
2009 Hostage Of Love
Slipway Fires

Einzelnachweise

  1. Offizielle Website, Aufgerufen am 8. März 2009
  2. Chartplatzierungen Alben: DE, AT, CH, UK, US
  3. Chartplatzierungen Singles: DE, AT, CH, UK, US
Commons: Razorlight – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien