Stift Niedermünster (Regensburg)

Kirchengebäude in Regensburg
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Das Kloster Niedermünster Regensburg ist ein ehemaliges Kanonissenstift in Regensburg in Bayern in der Diözese Regensburg.

Geschichte

Das Maria Himmelfahrt, St. Erhard geweihte Kloster wurde um 889 erstmals erwähnt; die erste Kirche existierte wohl bereits um 700, das Stift wurde vor 788 durch Herzog Tassilo III. gegründet. Es entwickelte sich zu einer der wichtigsten Damenstifte Deutschlands. Es wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst. Ab 1820 wurde das Stift teilweise vermietet. 1821 bekam der Bischof Räume als Wohnung zugewiesen, auch das Ordinariat wurde in Räume des ehemaligen Stifts verlegt. Die Stiftskirche übernahm 1821 die Aufgabe von St. Ulrich als Dompfarrkirche.

Bei Ausgrabungen wurden Fundamenten von römische Militärgebäude und Vorgängerbauten der Kirche freigelegt. Diese sind nur mit Führung zu besichtigen. Es ist in Planung die einzigartige und gut erhaltene Funde mittels eine neue Ausstellung besser der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Im Niedermünster wurden beigesetzt; Der heilige Erhard, Heinrich I. von Bayern, seine Frau Judith von Bayern und deren Schwiegertochter Gisela von Burgund Ehefrau von Heinrich II. der Zänker