Bei der Beckenendelage liegt das Kind im Mutterleib mit dem Kopf nach oben. Die Geburt gestaltet sich dadurch schwieriger. Häufig wird das Kind per Kaiserschnitt geboren. Ein Spontangeburt ist zwar möglich, jedoch recht ungewöhnlich. Wenn der Popo des Kindes bereits das Licht der Welt erblickt hat, darf man es nicht einfach so berühren, da das zu einem reflexartigen Anheben der Ärmchen führen kann
Gegenmaßnahmen
Es ist nicht gesichert, ob die hier genannten Maßnahmen tatsächlich zu einer Drehung des Kindes beitragen, aber sie werden von Hebammen empfohlen und teilweise auch von Krankenkassen übernommen.
- Akupunktur
- Hier werden kleine Nadeln in verschiedene Stellen des Körpers der Mutter gepiekst: am Kopf, an den Knien und an den kleinen Zehen, wobei letztere die schmerzhaftesten sind.
- Moxibustion
- Als Moxibustion oder auch Moxen bezeichnet man das Erhitzen von Akupunkturpunkten an den kleinen Zehen vermittels Kräuterzigaretten oder -kerzen. Tatsächlich ist danach eine verstärkte Bewegung des Kindes zu beobachten, die allerdings nicht notwendig zur korrekten Lage führt.
- Indische Brücke
- Bei der indischen Brücke versucht die Mutter dem Kind mit einer für beide ungemütlichen Lage eine Drehung anzuraten.
- Tönnchenstellung
- Ähnlich wie die indische Brücke allerdings eine für die Mutter wesentlich bequemere Stellung: auf den Knien und die Hände als Fäuste übereinander gesetzt, den Kopf auf die Fäuste.