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Nizwa

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Qaboos-Moschee in Nizwa

Nizwa (arabisch نزوى) ist das Zentrum des omanischen Kernlandes. Die Oasenstadt liegt am Südrand des Hajar-Gebirges nahe dem Jebel Akhdar, dem höchsten Bergmassiv Omans, etwa 180 km von der Hauptstadt Maskat entfernt. Die ausgedehnten Gärten und Palmenhaine der Oasenstadt werden von der alten Festung mit dem größten Turm Omans (40 m Durchmesser, 20 m Höhe) überragt. Über 500 Jahre alte Falaj-Kanäle führen Wasser in die Oase. Nizwa ist ein alter Handelsplatz mit einem großen Souk, der westliche Souk ist renoviert und bietet traditionelle Silberschmiedeprodukte, der östliche ist noch im ursprünglichen Zustand mit Gewürzen und omanischem Haushaltsbedarf.

Nizwa war immer ein politisches und religiöses Zentrum Omans. Im Jahre 751 wurde der erste Imam der Ibaditen gewählt. Bis ins 12. Jahrhundert war Nizwa Landeshauptstadt, dann bekam Bahla diese Rolle. Ab dem 17. Jahrhundert zu Zeiten der Yaruba-Dynastie war sie zeitweise wieder Hauptstadt. Bis Sultan Said ibn Taimur 1955 mit Hilfe der Briten die Herrschaftsgewalt über das Landesinnere errang und erstmals Nizwa besuchte, war Nizwa die Hauptstadt des ibaditischen Imamats.

Blick zur Moschee und zum Fort (rechts) von Nizwa

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