Diskussion:Parlamentarisches Regierungssystem

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Letzter Kommentar: vor 17 Jahren von Arithmetica in Abschnitt Generalüberholung

Könnte auf die Unterschiede zum PRÄSIDENTIELLEN Regierungssystem eingegangen werden? Also eine Gegenüberstellung beider Systeme? Danke, --Abdull 14:28, 31. Dez 2004 (CET)

vielleicht sollte man kleine feine änderungen mal machen p.r. ist definiert durch verklammerung des parlaments mit regierung (GEGENSEITIGE auflösung möglich) kennzeichen:

             -regierung u opposition kann man klar unterscheiden
             -misstrauensvotum von parlament an regierung
             -auflösungsrecht des parlaments durch regierung
             -doppelmitgliedschaft: regierung und parlament
             -personalunion: regierungschef gleichzeitig chef der regierungspartei --> regierung steuert parlament
             -staatsoberhaupt stark eingeschränkt (monarch, präsident)
             -eine Kammer ist die dominierende (vgl dazu usa, senat repr.haus balanciert)

GB ist musterbeispiel, ö eher mischform:präs wird direkt gewählt und regierung von parlament UND präsident abhängig! gruß --Aquazurra


Die in der Politikwissenschaft maßgeblichen Kennzeichen des parlamentarischen Regierungssystems stammen zum Einen von E. Fraenkel und zum Anderen von W. Steffani.

Nach Fraenkel weist das Parlamentarische Regierunssystem, in Anlehnung an die britische Entwicklung, folgende Kennzeichen auf: (1) Die Zugehörigkeit der Regierung zum Parlament ist rechtlich zulässig und politisch notwendig. (2) Es gibt eine Rücktrittsverpflichtung der Regierung im Falle eines Misstrauensvotums. (3) Die Regierung hat das Recht zur Parlamentsauflösung. (4) Die Regierungspartei steht unter strikter Kontrolle des Regierungschefs; somit ist die Fraktionsdisziplin unerlässlich. (Vgl.: Ernst Fraenkel und Karl-Dietrich Bracher(Hrsg.): Staat und Politik, das Fischer Lexikon, Bd. 2, Frankfurt/M, S.240)

Nach W. Steffani gibt es ein primäres und ein sekundäres Merkmal parlamentarischer Regierungssysteme: (primär) Die Abberufbarkeit der Regierung durch das Parlament (sekundär) Es gibt eine "doppelte Exekutive": Zum Staatsoberhaupt tritt ein Regierungschef mit Kabinett. Beim Sekundärmerkmal unterscheidet er zwei Strukturtypen: (1) Die Monarchische Form: Dem König steht eine Regierung mit Premierdominanz gegenüber. (2) Die Republikanische Form mit Exekutivkooperation (z.B. Österreich), Kanzlerdominanz (z.B. Deutschland), Präsidialdominanz (z.B. V. Französische Republik) oder Versammlungsdominanz. (Vgl.: Parlamentarisches Regierungssystem, in: Dieter Nohlen(Hrsg.): Lexikon der Politik, Bd.7: Begriffe, München 1998, S.451-452)

Vielleicht kann man die bisher eher vagen Merkmale durch diese klaren, zumal in der Politikwissenschaft allgemein akzeptierten, Charakteristika ergänzen.

Gruß --83.171.182.37 11:36, 24. Nov. 2006 (CET)Beantworten


wie ist das Schweizer System einzuordnen?

Mir gefällt die Einteilung auf der Karte nicht so, denn das Parlament kann die Regierung nicht abberufen. Es gibt kein Misstrauensvotum. Wie ist das System, das seit 1848 funktioniert, zu bezeichnen?--83.76.16.209 13:41, 27. Jul 2006 (CEST)

Schweiz: weder noch

Die Schweiz ist weder ein parlamentarisches, noch ein präsidentielles System. Man nennt das schweizer System die Konkordanzdemokratie. --Arithmetica 19:20, 24. Jul. 2007 (CEST)Beantworten

Überarbeiten

Der Artikel ist in seiner jetzigen Form völlig unstrukturiert und nicht leicht verständlich. --PhilippW 20:24, 16. Jan. 2007 (CET)Beantworten

Die Queen

Ich halte die Queen in GB für ein schlechtes Beispiel. GB ist eine Monarchie. (Klassisches Paar: Republik vs. Monarchie)

Kann schön sein aber es ist ejtzt so lange her das GB ohne queen aufgeschmissen wäre

Also in der Liste unter der Karte ist klar die Form "parlamentarische Monarchie" verzeichnet, und das ist das UK. Demnach ist es etwas verwirrend, wenn es gleichzeitig bei diesem Artikel auftaucht imho. Mfg BigBob

Generalüberholung

Nachdem ich diesen Artikel seit nunmehr einem Jahr beobachtet habe, ohne dass sich etwas wesentliches geändert hätte, habe ich ihn einer Generalüberholung unterzogen. Der Stein der Weisen ist er noch nicht, aber meines Erachtens besser als vorher. Ich habe weitgehend aus dem Stegreif geschrieben; in einigen Punkten habe ich eine kurze Hausarbeit zu diesem Thema herangezogen, die von meinem damaligen Dozenten durchgesehen und bestätigt wurde. Zum Schluss ist mir die Puste ausgegangen und es gibt sicher noch zahlreiche Aspekte, die man ergänzen oder ausbessern könnte. Dem werde ich mich demnächst zuwenden. Ich denke da in erster Linie an Quellenangaben nebst tiefergehenden Ausführungen und noch mehr Beispielen. Aber das Grundgerüst, so wie ich es angedacht hatte, steht. Den letzten Punkt (Regierungsformen) habe ich vorerst aus der vorherigen Version übernommen, alles andere ist völlig neu.


Folgende Änderungen habe ich vorgenommen:

  • Der ganze Text hat nun eine Struktur mit Untergliederungen und orientiert sich an Stichpunkten
  • Textpassagen, die aus dem Rahmen fallen, habe ich gestrichen.
  • Ich habe es mir erlaubt, den "Überarbeiten"- Button zu entfernen. Wer es für nötig hält, kann ihn wieder anbringen.
  • Die Links unter "siehe auch" habe ich zwecks Übersichtlichkeit auf zusammengestutzt.


Meine inhaltlichen Ergänzungen sind am Text ersichtlich. In dieser Hinsicht hatte ich an der vorherigen Fassung folgendes primär auszusetzen:


  • Der Artikel hatte keinerlei Struktur
  • Die Ausführungen waren allesamt sehr vage und orientierten sich nicht an politikwissenschftlichen Methoden.
  • Das parlamentarische Regierungssystem stellt nicht das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu in Frage.
  • Das Wesentliche, der Knackpunkt, insbesondere im Gegensatz zum präsidentiellen System, wurde nicht wirklich klar.
  • Tonangebende Literatur wurde offenbar nicht berücksichtigt. In erster Linie Steffani und Fraenkel.


Ich habe versucht, die Fakten aus der vorherigen Version so gut wie möglich zu übernehmen. Einiges fand ich aber in der Tat unpassend. Wer mit der vorherigen Version dennoch mehr zufrieden war, möge meine Änderungen bitte rückgängig machen.


Folgendes sollte einer kritischen Untersuchung unterzogen oder ergänzt werden:


  • Ist die Untergliederung sachgemäß? Könnte man die Meterie anders einteilen?
  • Sind die Erläuterungen verständlich?
  • Rechtschreib- und Satzbaufehler, etc.
  • Hier und da noch mehr Querverweise pp.
  • Bei der Einleitung bin ich mir noch nicht ganz sicher. Ich werde sie auf jeden Fall nochmal überarbeiten.
  • Und natürlich: Sind die Fakten überhaupt korrekt?


Auch wenn ich nicht gerade ein gutes Beispiel gegeben habe, fände ich es hilfreich, wenn große Änderungen am ganzen Artikel erst hier diskutiert würden.


Das war's erstmal von mir. --Arithmetica 21:29, 25. Jul. 2007 (CEST)Beantworten