Tuntenhausen

Gemeinde in Deutschland
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Wappen Karte
Wappen von Tuntenhausen Karte Tuntenhausen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Geografische Lage: Vorlage:Koordinate Text Artikel
Höhe: 502 m ü. NN
Fläche: 68,98 km²
Einwohner: 6.696 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83104
Vorwahlen: 08067
08065 (Schönau)
Kfz-Kennzeichen: RO
Gemeindekennzahl: 09 1 87 179
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Graf-Arco-Str. 18
83104 Tuntenhausen
Webseite: Gemeinde Tuntenhausen
Politik
Bürgermeister: Otto Lederer (CSU/FW)

Tuntenhausen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Die Gemeinde wurde 1972 aus den bis dahin unabhängigen Gemeinden Beyharting, Hohenthann, Tuntenhausen und dem größten Teil der Gemeinde Lampferding gebildet.

Wallfahrtskirche in Tuntenhausen
Kirche in Beyharting
Schloss Maxlrain

Bedeutende Teilorte

Weitere Ortsteile sind Antersberg, Aubenhausen, Bach, Berg, Biberg, Bichl b. Beyh., Bichl b. Lampf., Bolkam, Brettschleipfen, Dettendorf, Dullinger, Eggarten, Eisenbartling, Emling, Fischbach, Fuchsholz, Großrain, Guperding, Haus, Höglhaus, Holzbichl, Hopfen, Hörmating, Innerthann, Jakobsberg, Karlsried, Knogl, Kronbichl, Mailling, Moosmühle, Mühlholz, Neuhäusler, Neureith, Nordhof, Oberrain, Oed, Pangraz, Schlafthal, Schmidhausen, Schweizerberg, Schweizerting, Seisrain, Sindlhausen, Söhl, Stetten b. Hohenth., Stetten b. Osterm., Thal, Unterrain, Voglried, Weiching und Weng.

Nachbargemeinden

Geschichte

Die Marienwallfahrt Tuntenhausen gibt es seit 1441, dem Jahr des ersten nachgewiesenen Mirakels. Seither ist Tuntenhausen Ziel von Wallfahrern aus allen Teilen Altbayerns und Tirols. Die Pfarreien Tuntenhausen und Schönau wurden schon ab dem 13. Jahrhundert bis zur Säkularisation 1803 vom Kloster Beyharting betreut. Teile der Gemeinde gehörten auch zur Hofmark des Klosters Beyharting. Das gesamte Gebiet der heutigen Gemeinde gehörte zum Rentamt München, später bis zu dessen Auflösung im Jahre 1972 zum Landkreis Bad Aibling, danach wurde es dem Großlandkreis Rosenheim zugeschlagen. 1818 entstand die politische Gemeinde Tuntenhausen, die 1972 um die Gemeinden Beyharting, Hohenthann, Tuntenhausen und den größten Teil der Gemeinde Lampferding erweitert wurde.

Der Wallfahrtsort ist auch bekannt für die alljährlich zweimal stattfindende Tagung des Katholischen Männervereins, zu der sich auch führende bayerische Politiker insbesondere der CSU einfinden.

Verkehrsanbindung

Bahnstrecke München-Rosenheim (Bahnhof im Ort Ostermünchen)

Literatur

Chronik der Gemeinde Tuntenhausen - Marianne Eckardt, Werner Katzlmeier - 1998 - Gemeinde Tuntenhausen