Threit
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Datei:Threit.png | |||
| Allgemeines | |||
| Name | Threit | ||
| Abkürzung | |||
| Andere Namen | 1,2,3,4-Butantetrol | ||
| Summenformel | |||
| CAS-Nummer | 7493-90-5 | ||
| Kurzbeschreibung | optisch aktiver Zuckeralkohol | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 122,12 g/mol | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | ? g/m3 (bei 20°C) | ||
| Schmelzpunkt | 90 °C | ||
| Siedepunkt | ? °C | ||
| Dampfdruck | ? hPa | ||
| Löslichkeit | gut in Wasser löslich | ||
| Sicherheitshinweise | |||
| Gefahrensymbole | |||
| |||
| R- und S-Sätze | |||
| MAK | ? ml/m³ | ||
| Handhabung | ?. | ||
| Lagerung | |||
| Soweit möglich und gebräuchlich,
werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||
Threit (1,2,3,4-Butantetrol) bezeichnet ein Stoff mit süßem Geschmack der zur Gruppe der Zuckeralkohole (Alditole) gehört. Die Bezeichnung Threit kann sich auf zwei verschiedene Verbindungen beziehen, dem 2R,3R-Threit und dem 2S,3S-Threit. Beide Verbindungen sind chemisch sehr eng miteinander verwandt, unterscheiden sich aber im räumlichen Bau ihrer Moleküle. Auch ein Gemisch dieser beiden Verbindungen wird mit 'Threit' bezeichnet. Ein weiterer Zuckeralkohol mit der selben Summenformel wie das Threit ist das Erythrit.
Molekularer Bau


Die Moleküle der beiden Threit-Verbindungen verhalten sich zueinander wie Bild und Spiegelbild. Somit handelt es sich um Enantiomere.Beide Verbindungen sind optisch aktiv, da die zugrunde liegenden Moleküle chiral gebaut sind. Das heißt dass die Verbindungen in der Lage sind, die Polaristationsebene von linear polarisiertem Licht zu drehen. Threit verfügt über 2 Chiralitätszentren die in den Fischer-Projektionen als Kreuz dargestellt sind. Erythrit hat dieselbe Summenformel und die selbe Konstitution wie Threit. Es besitzt jedoch eine unterschiedliche räumliche Anordnung der Hydroxylgruppen am zweiten und dritten Kohlenstoffatom.
Herstellung
Threit kann aus dem Zucker Threose durch Reduktion der Aldehydgruppe zur
Hydroxylgruppe hergestellt werden. Im Labor ist dies mit Natriumborhydrid als
Reduktionsmittel gut möglich. Weiterhin kann die Reduktion mit Wasserstoff
erfolgen, wobei Nickel (Ni) als Katalysator dient (katalytische Hydrierung).
