DFB-Pokal
Der DFB-Pokal ist der Vereinspokal für deutsche Vereinsmannschaften. Ausgelobt wird er durch den Deutschen Fußballbund (DFB).
Geschichte
Am 8. Dezember 1935 wird das erste Mal ein Finale zum deutschen Vereinspokal ausgetragen, damals der Tschammer-Pokal nach dem Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten. Vorbild war der englische Fußball mit seinem alljährlichen Pokalendspiel im Wembley-Stadion.
Das erste Endpiel fand im Düsseldorfer Rheinstadion vor 60.000 Zuschauern statt. Im Finale stehen der Vorjahresmeister FC Schalke 04 und der damalige Rekordmeister 1. FC Nürnberg, der das Spiel etwas überraschend 2:0 gewinnt.
Nach dem 2. Weltkrieg dauerte es in der Bundesrepublik Deutschland bis 1953, bis der DFB den Vereinspokal wieder ins Leben ruf.
In der DDR wurde bereits 1949 ein Pokal eingeführt, der FDGB-Pokal. Da in der DDR keine Vereine erlaubt waren, spielten im FDGB-Pokal die verschiedenen Betriebssportgemeinschften. Erster Pokalsieger wurde am 28. August 1949 in Halle die BSG Waggonbau Dessau, die die BSG Gera-Süd mit 1:0 bezwang.
Seit 1981 gibt es auch bei den Frauen den DFB-Pokal. Das erste Endspiel gewann die SSG Bergisch Gladbach.
Tschammerpokal-Sieger
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DFB-Pokalsieger
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Frauen-DFB-Pokalsieger
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