Tumor

jede Zunahme des Volumens eines Gewebes von höheren Lebewesen
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Juli 2002 um 12:06 Uhr durch pD902E3A2.dip.t-dialin.net (Diskussion). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

Gutartige oder bösartige Neubildung von Körpergewebe durch eine Fehlregulation des Zellwachstums. Tumore können jegliche Art von Gewebe betreffen. Je nach Lokalisation und Funktion des Gewebes können sie zu Dysfunktionen von Organen mit Beeinträchtigung des Organismus bis zum Tod führen. Bösartige Neubildungen (Krebs) ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache in den industrialisierten Ländern.


Tumoren bestehen aus zwei Komponenten:

  • (1) Parenchymzellen, i.e. neoplastische Zellen und
  • (2) nichttumoröses Stroma, i.e. BG und Blutgefässe.


Die Nomenklatur der Tumoren bezieht sich auf den Phänotyp der Parenchymzellen.

Es gibt

  • epitheliale Tumoren
  • mesenchymale Tumoren



Maligne = bösartige Tumoren mesenchymaler Zellen = Sarkome (grch. sar = fleischig): enthalten wenig BG-Stroma.

Maligne Tumoren epithelialer Zellen = Karzinome



Oft werden Tumoren durch Anhängen des Suffix –om an die Stammzelle benannt.


Beispiel:

  • Gutartig:
    • Fibrom,
    • Chondrom,
    • Osteom
    • Lipom
  • bösartig
    • Plasmozytom,
    • Lymphome,
    • Basaliom,
    • Seminom