Nachtgestalten ist ein deutscher Science-Fiction-Film von 1920 nach dem phantastischen Roman Eleagabal Kuperus von Karl Hans Strobl.
Film | |
Titel | Nachtgestalten |
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Produktionsland | Deutschland |
Originalsprache | Deutsch |
Erscheinungsjahr | 1920 |
Länge | 107 Minuten |
Stab | |
Regie | Richard Oswald |
Drehbuch | Richard Oswald |
Produktion | Richard Oswald |
Kamera | Carl Hoffmann |
Besetzung | |
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Handlung
Der reichste Mann der Welt, Thomas Bezug, ist ein einsamer herrischer und gausamer Krüppel, der sich nur schwer auf Krücken fortbewegen kann. Eine fanatische Liebe verspürt er für seinen Sohn, den er wie einen Affen im Käfig hält, der auf Bäume klettert und sich von Nüssen ernährt. Seine Bediensteten sind Muskelprotze und verunstaltete Zwerge. Sein Sekretär versucht einzig und Bezugs Vermögen in seine Hände zu bekommen. Eine Tänzerin verläßt ihn. Da macht ihm ein arbeitsloser Erfinder ein Angebot: Bezug gibt ihm seine nymphomanische Tochter zur Frau, im Gegenzug bekommt dieser eine Erfindung, die der Luft den Sauerstoff entzieht. Bezug will damit die ganze Welt erpressen und die Weltherrschaft an sich reißen. Nach der Hochzeit teilt ihm sein neuer Schwiegersohn jedoch eiskal mit, dass er gelogen und folglich nichts erfunden habe.
Hintergrund
Die Bauten erschuf Hans Dreier. Der Film hatte eine Länge von sechs Akten auf 2.192 Metern, das entspricht in etwa 107 Minuten.[1] Die Nachtzensur belegte ihn am 16. Juli 1920 mit einem Jugendverbot (Nr. 101). Die Urstaufführung war am 9. Januar 1920 in Berlin den den Richard-Oswald-Lichtspielen.
Verfügbarkeit
Der Film scheint noch erhalten zu sein.[2]
Weblinks
- Nachtgestalten bei The German Early Cinema Database, DCH Cologne.
- Vorlage:Filmportal.de Titel
- Vorlage:IMDb Titel
Einzelnachweise
- ↑ Filmlängenrechner, Bildfrequenz: 18
- ↑ Filmverleih bei Filmportal.de