Alienare
| Alienare | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Hamburg, Deutschland |
| Genre(s) | Synthiepop, Future Pop |
| Gründung | 2014 |
| Website | www.alienare.net |
| Gründungsmitglieder | |
Gesang |
T. Green |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Musik |
T. Green |
Keyboard (live) |
T. Imo |
E-Drums (live) |
T. Drmx |
| Ehemalige Mitglieder | |
Keyboard (live) |
T. Eru |
Keyboard (live) |
T. Obi |
Alienare ist eine deutsche Synthiepop- und Future-Pop-Band aus Hamburg und Hannover, die 2014 gegründet wurde.
Bandname
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bandname ist abgeleitet aus dem Lateinischen. Das Wort alienare bedeutet wörtlich übersetzt entfremden. Zum einen wird die Wahl des Namens mit den ersten Songs für Sänger T. Green mit dem für ihn komplett neuen Weg im elektronischen Musikstil begründet, zum anderen lässt er sich darauf übertragen, dass sich die Menschen in der heutigen Gesellschaft immer fremder werden. Dies spielt auch in einigen Songtexten, wie Area 51 oder Ghost, eine Rolle.[1]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach der Auflösung seiner Band Sky Turned Dark entschied sich Sänger Tim Schulschenk (T. Green) musikalisch auf Solopfaden fortzufahren und gründete Alienare.[2] Mit dem Projekt gab es direkt diverse Shows als Support einiger Bands der Schwarzen Szene in Deutschland und Österreich.[3] Seit Ende 2016 wird er auf der Bühne von T. Imo als festem Bandmitglied begleitet.
Im September 2016 wurde die Debütsingle Mission Abort veröffentlicht, die 2017 folgende Single Providence stieg direkt in die Top 10 der German Electronic Webcharts ein. Das Album Beyond Love folgte[4] mit anschließenden Touren als Support von Essence of Mind und Eisfabrik, bevor das zweite Album AtelophobiA erschien und die Band mit Stoneman und Blutengel tourte.
2019 stieg das Album Neverland auf Platz 93 der deutschen Albumcharts ein.[5] Nach Veröffentlichung des Albums folgt eine Headlinertour mit Konzerten in Deutschland, der Schweiz und Belgien. Ihre Konzerte in Hamburg und Oberhausen waren dabei ausverkauft[6]. Im Jahr 2021 folgte die EP Perception und 2022 ein Auftritt beim Amphi Festival sowie weitere ausverkaufte Konzerte.
Nachdem neben dem Titelsong zwei weitere Singles im Jahr 2022 erschienen waren und die Band im Herbst als Special Guest von Welle:Erdball tourte, folgte zu Beginn des Jahres 2023 mit Emerald das vierte Studioalbum der Band. Anschließend ging die Band erneut auf eine ausgedehnte Tour als Headliner mit ausverkauften Konzerten.
Im Jahr 2024 feierte die Band ihr zehnjähriges Jubiläum unter anderem mit einem großen Konzert in Erfurt.[7] Im August folgte das fünfte Studioalbum Lumen, erstmals auch auf Vinyl veröffentlicht, mit dem die Band erneut die deutschen Albumcharts erreichte und die bis dato größte Tour der Band mit über 18 Shows sowie erneute Shows als Special Guest bekannter Szeneacts wie Aesthetic Perfection und Mono Inc. Seit der Lumen Tour tritt die Band mit einem Schlagzeuger auf. Bei den ersten Shows stand T. Drmx dabei als maskierter Gast auf der Bühne, bevor zum zweiten Teil der Tour die Maske abgenommen wurde und er festes, drittes Bandmitglied wurde.
Am 7. November 2025 veröffentlichten Alienare die EP Mea Culpa als CD und Vinyl bei NoCut, der mit Glaub an dich eine deutschsprachige Single vorausging. Im Frühjahr 2026 folgte eine Tour zur EP durch zehn Städte, die im Januar und Februar stattfand, darunter auch in der Schweiz und Belgien. Es schloss sich eine Festivaltour unter anderem mit einer Show in Malta an, während die Band ihre nächste Tour für das Frühjahr 2027 unter dem Titel We Come In Peace ankündigte.
Stil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Musikstil von Alienare wird dem Synthiepop zugerechnet. Dabei werden die elektronischen Klänge um Future-Pop-Elemente erweitert und mit verspielten, ruhigeren Melodien und tranceartigen, wuchtigen Beats vermengt.[8] Teilweise kommen auch Gitarren zum Einsatz.
Visuell setzt die Band konsequent auf eine Farbkombinationen aus Schwarz und auffallendem Grün. Die Wahl der Farbe Grün beruht auf dessen Vielseitigkeit in ihrer Bedeutung. Zum einen steht sie für Hoffnung und Harmonie, zum anderen für Neid und Gift, was sich in den vielschichtigen Texten des Sängers widerspiegelt. Das Grün findet sich in den markanten grünen Krawatten der Band, aber auch in den Haaren, Instrumenten und weiteren Applikationen wieder. Auch in den Artworks der Band findet sich zumeist ein Bezug auf die Farbe grün.[9]
Das Bandlogo ist ein Petruskreuz, das die Verbindung zur Schwarzen Szene darstellt, in der die Band ihre Wurzeln hat. Dieses Kreuz ist verbunden mit einem halben Herzen. Die Kombination aus Kreuz und Herz findet ebenfalls Begründung in den Songtexten, die teils sozialkritische Inhalte vorweisen, auf der anderen Seite aber auch oft von Liebe und Hoffnung handeln.[10]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Chartplatzierungen Erklärung der Daten | ||||||||||||||||||||||||
| Alben[11] | ||||||||||||||||||||||||
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Alben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2017: Beyond Love
- 2018: AtelophobiA
- 2019: Neverland
- 2023: Emerald
- 2024: Lumen
EPs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2021: Perception
- 2025: Mea Culpa
- 2026: The Sea / Flood of Emotions
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dori Kaufmann: Alienare: Sänger T. Green im Radiointerview bei Radio Dunkle Welle. Radio Dunkle Welle, abgerufen am 22. September 2025.
- ↑ Auflösung von Sky Turned Dark, Ankündigung Alienare. Abgerufen am 15. Oktober 2017.
- ↑ Live-History. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
- ↑ Diskografie. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
- ↑ Offizielle Chartplatzierung, 22. November 2019
- ↑ Live-History. Abgerufen am 6. September 2020.
- ↑ 10 Jahre Alienare. Abgerufen am 25. Oktober 2024.
- ↑ Aileen Ritter: Alienare: Emerald. reflections of darkness, abgerufen am 21. Februar 2024.
- ↑ Stephanie Rössel: Alienare: Über grüne Krawatten, Metaphern und außergewöhnliche Konzerte. Vogtlandstreicher, abgerufen am 16. April 2026.
- ↑ Alienare. Alienare, abgerufen am 16. April 2026.
- ↑ Chartquellen: Deutschland