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Gundershoffen

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Gundershoffen
Gundershoffen (Frankreich)
Gundershoffen (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Elsass
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Haguenau-Wissembourg
Kanton Reichshoffen
Koordinaten 48° 54′ N, 7° 40′ OKoordinaten: 48° 54′ N, 7° 40′ O
Höhe 163–261 m
Fläche 17,55 km²
Einwohner 3.779 (1. Januar 2021)
Bevölkerungsdichte 215 Einw./km²
Postleitzahl 67110
INSEE-Code
Website http://www.gundershoffen.fr/

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Ansichtskarte von Gundershoffen aus dem Jahr 1898

Gundershoffen (deutsch Gundershofen) ist eine Gemeinde mit 3779 Einwohnern (Stand 1. Januar 2021) im Kanton Reichshoffen im Département Bas-Rhin in der Region Elsass in Frankreich.

Geschichte

Zeugnisse gallorömischer Besiedlung aus dem ersten bis dritten Jahrhundert nach Christus, darunter Münzen, Keramik und Statuen, sind erhalten. Im ersten überlieferten schriftlichen Zeugnis über den Ort aus dem Jahr 1232 wird der Name noch Guntershoven geschrieben; diese Schreibweise bzw. Guntershofen hielt sich bis mindestens ins 17. Jahrhundert; in Deutschland noch länger. Der Ort gehörte einst zum Besitz der Ducs de Lorraine. Im Dreißigjährigen Krieg entvölkert, wurde er später von Schweizer Familien besiedelt. 1940 wurde er von den Deutschen besetzt und litt schwer unter den Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs. Am 3. Dezember 1944 wurde er von US-amerikanischen Soldaten befreit, doch eroberten die deutschen Truppen ihn erneut. Erst im März 1945 wurden die deutschen Soldaten definitiv vertrieben.

Aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Eberbach-Wœrth, Griesbach und Gundershoffen wurde am 1. September 1973 die neue Gemeinde Gundershoffen gebildet, die auch die Wohnplätze Ingelshof (im Volksmund auch Hoellenhof), Lauterbacherhof und Schirlenhof umfasst.

Anzahl Einwohner
Jahr 19621968197519821990199920082013
Einwohner 2.2532.5022.7383.2613.3773.4903.4543.616

Sehenswürdigkeiten

  • Der jüdische Friedhof, der Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt wurde, wird bis heute von Gundershoffen und der Nachbargemeinde Reichshoffen genutzt.[1]
  • Eine Mühle
  • Denkmal zu Ehren des deutschen Leutnants van Winsloë, der 1870 in Gundershoffen im Deutsch-Französischen Krieg getötet wurde.

Kirchen

Gundershoffen besitzt eine protestantische Kirche aus dem 18. Jahrhundert und eine moderne katholische Kirche.

Verkehr

Gundershoffen hat einen Bahnhof an der Strecke Haguenau–Niederbronn-les-Bains, die von Zügen des TER Alsace befahren wird.[2]

Commons: Gundershoffen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.alemannia-judaica.de/gundershoffen_cimetiere.htm
  2. Streckentabelle 5 TER Alsace (PDF; 109 kB)

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