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Olympe-de-Gouges-Preis

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Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Hessen-Süd verleiht den Olympe-de-Gouges-Preis seit 2001 zur Würdigung des Einsatzes von Personen und Institutionen für die Freiheitsrechte von Frauen und für die Gleichberechtigung der Geschlechter.

Bisherige PreisträgerInnen:

  • 2012: Dr. Renée Ernst – ehemalige deutsche Beauftragte für die UN-Millenniumsziele. Sie wurde ausgezeichnet für ihren großen Einsatz zur Umsetzung der Millenniumsziele – ein sehr wichtiger Schwerpunkt war dabei das Ziel „Gleichstellung der Geschlechter/Stärkung der Rolle der Frauen“.
  • 2010: Dr. Monika Hauser - Gründerin der Hilfsorganisation medica mondiale und Trägerin des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) 2008. Sie wurde ausgezeichnet, weil sie mit ihrem Engagement Frauen hilft, die in Krisenregionen schrecklichste sexualisierte Gewalt erfahren haben.
  • 2009: Edith Kleber - Vorstandsmitglied der Frankfurter Tafel. Sie wurde ausgezeichnet, weil sie sich hoch engagiert für Menschen in schwierigen Lebenslagen einsetzt.
  • 2008: Serap Cileli - türkischstämmige Frauenrechtlerin und Schriftstellerin. Sie wurde ausgezeichnet, weil sie mutig und unerschrocken ihre Positionen vertritt und auch dann nicht ihre Meinung zurück hält, wenn sie bedroht wird.
  • 2007: Dr. Gabriele Pauli - Landrätin des Landkreises Fürth. Sie wurde ausgezeichnet, weil sie den Mut hatte, auch in einem sehr männerdominierten Bereich ihre Positionen zu vertreten.
  • 2006: „Anlaufstelle für straffällig gewordene Frauen der AWO“ und an den „Förderverein für die Anlaufstelle für straffällig gewordene Frauen“. Sie wurden ausgezeichnet für ihre herausragende und hoch engagierte Arbeit mit und für straffällig gewordene Frauen.
  • 2005: Frau Dr. Asili Barre-Dirie + FORWARD Germany e.V. Sie wurden ausgezeichnet für Ihre Aufklärungsarbeit und die Bekämpfung von weiblicher genitaler Beschneidung in Deutschland und Afrika.
  • 2004: 1.FFC Frankfurt. Der 1. Frauen-Fußball-Club Frankfurt wurde ausgezeichnet als Wegbereiterinnen im Frauensport.
  • 2003: Frauenmusikbüro - das Netzwerk für Musikerinnen. Das Frauenmusikbüro wurde ausgezeichnet für seine gute und wichtige Arbeit als Vernetzungs- und Weiterbildungsinstitution für Musikerinnen im POP-Musik-Bereich.
  • 2002: Gertrud Mehrens - Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzende von FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht e.V. Sie wurde ausgezeichnet für ihre über 20-jährige ehrenamtliche Arbeit für Frauenrechte.
  • 2001: Martin Kessel – Geschäftsführer der Firma Contragest GmbH. Er wurde ausgezeichnet für den Weitervertrieb des Abtreibungsmedikaments Mifegyne

Siehe auch