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„Ludwig Deiters“ – Versionsunterschied

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'''Ludwig Deiters''' (* [[23. Dezember]] [[1921]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Architekt und Generalkonservator des Instituts für Denkmalpflege der [[DDR]].
'''Ludwig Deiters''' (* [[23. Dezember]] [[1921]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Architekt und Generalkonservator des Instituts für Denkmalpflege der [[DDR]].


Deiters trat [[1946]] der [[SED]] bei und studierte von diesem Jahr bis [[1950]] Architektur an der Technischen Universität Berlin. 1950 bis [[1952]] arbeitete er im Institut für Bauwesen der [[Akademie der Wissenschaften]] im Bereich der Schulbauforschung. Danach war er Mitarbeiter des Generalprojektanten von [[Stalinstadt]] und des Chefarchitekten von Berlin. [[1954]] bis [[1957]] arbeitete er an den Entwürfen für die Gedenkstätten [[KZ Buchenwald|Buchenwald]], [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]] und [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] mit.
Deiters trat [[1946]] der [[SED]] bei und studierte von diesem Jahr bis [[1950]] Architektur an der Technischen Universität Berlin. 1950 bis [[1952]] arbeitete er im Institut für Bauwesen der [[Akademie der Wissenschaften]] im Bereich der Schulbauforschung. Danach war er Mitarbeiter des Generalprojektanten von [[Stalinstadt]] und des Chefarchitekten von Berlin. [[Image:Buchenwald Spendenmarke.gif|thumb|Spendenmarke zum Aufbau der Gedenkstätten|right]][[1954]] bis [[1957]] arbeitete er an den Entwürfen für die Gedenkstätten [[KZ Buchenwald|Buchenwald]], [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]] und [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] mit.


[[1957]] bis [[1961]] war er Konservator im Institut für Denkmalpflege des Bezirkes Potsdam, danach bis [[1986]] Generalkonservator des Institutes für Denkmalpflege. [[1967]] wurde er Honorarprofessor der Hochschule für Architektur und Bauwesen [[Weimar]] und der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. [[1977]] wurde er stellvertretender Vorsitzender des Rates für Denkmalpflege beim Ministerium für Kultur und Präsident des Nationalkomitees des Internationalen Rates für Denkmalpflege [[ICOMOS]]. [[1987]] ging er in den Ruhestand und engagierte sich danach in praktischen Denkmalpflegeprojekten.
[[1957]] bis [[1961]] war er Konservator im Institut für Denkmalpflege des Bezirkes Potsdam, danach bis [[1986]] Generalkonservator des Institutes für Denkmalpflege. [[1967]] wurde er Honorarprofessor der Hochschule für Architektur und Bauwesen [[Weimar]] und der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. [[1977]] wurde er stellvertretender Vorsitzender des Rates für Denkmalpflege beim Ministerium für Kultur und Präsident des Nationalkomitees des Internationalen Rates für Denkmalpflege [[ICOMOS]]. [[1987]] ging er in den Ruhestand und engagierte sich danach in praktischen Denkmalpflegeprojekten.

Version vom 28. Januar 2005, 23:41 Uhr

Ludwig Deiters (* 23. Dezember 1921 in Berlin) war ein deutscher Architekt und Generalkonservator des Instituts für Denkmalpflege der DDR.

Deiters trat 1946 der SED bei und studierte von diesem Jahr bis 1950 Architektur an der Technischen Universität Berlin. 1950 bis 1952 arbeitete er im Institut für Bauwesen der Akademie der Wissenschaften im Bereich der Schulbauforschung. Danach war er Mitarbeiter des Generalprojektanten von Stalinstadt und des Chefarchitekten von Berlin.

Spendenmarke zum Aufbau der Gedenkstätten

1954 bis 1957 arbeitete er an den Entwürfen für die Gedenkstätten Buchenwald, Ravensbrück und Sachsenhausen mit.

1957 bis 1961 war er Konservator im Institut für Denkmalpflege des Bezirkes Potsdam, danach bis 1986 Generalkonservator des Institutes für Denkmalpflege. 1967 wurde er Honorarprofessor der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar und der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. 1977 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Rates für Denkmalpflege beim Ministerium für Kultur und Präsident des Nationalkomitees des Internationalen Rates für Denkmalpflege ICOMOS. 1987 ging er in den Ruhestand und engagierte sich danach in praktischen Denkmalpflegeprojekten.

Deiters wurde 1959 mit dem Nationalpreis und 1977 mit dem Vaterländischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Schriften

  • "Schicksale deutscher Baudenkmäler im Zweiten Weltkrieg"; Berlin 1978 ff.