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„Orioniden“ – Versionsunterschied

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Version vom 29. April 2008, 22:20 Uhr

Orioniden
Aktivitätszeitraum 2. Oktober - 7. November
Aktivitätsmaximum 21. Oktober
Radiantenposition
des Maximums
RA: 6h 20m
DE: +16°
ZHR 23
Populationsindex 2,5
geozentrische Geschwindigkeit 66 km/s

Die Orioniden sind einer der fünf hellsten Meteorströme. Sie machen sich alljährlich in den Morgenstunden des 19. bis 23. Oktobers als Schwarm von Sternschnuppen bemerkbar.

Die kleinen Körper sind nur wenige Milligramm schwer, produzieren aber dennoch eine helle Leuchtspur durch Ionisierung der Luftteilchen in der hohen Atmosphäre.
Im Gegensatz zu anderen - sog. "sporadischen" Meteoren - haben sie aber fast parallele Bahnen im Raum. Dadurch scheinen sie am Himmel aus ihrem Fluchtpunkt, dem sogenannten Radianten zu kommen, der etwas nördlich vom Kopf des Sternbildes Orion liegt. Durchschnittlich kann man freiäugig pro Stunde etwa 10 dieser Spuren sehen, die auch mit Radarmethoden genauer untersucht worden sind.

Die Orioniden sind lose Wolken von zerstreutem Material des Halleyschen Kometen, die sich im Laufe der Jahrtausende durch Einflüsse kleiner Bahnstörungen und des Sonnenwinds entlang der Kometenbahn verteilt haben. Auch die Eta-Aquariden der ersten Maihälfte stammen vom Halley, allerdings von einer anderen Stelle seiner schlanken Ellipsenbahn.