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* Die Konzeption der ''Beweinung Christi'' wurde von Kunsthistorikern nach kontroversen Diskussionen mehrheitlich als ein Frühwerk Tilman Riemenschneiders (um 1485) angesprochen. Es ist jedoch umstritten, wieviel daran vom Künstler persönlich ausgeführt wurde. Ein weiteres Problem ist der ursprüngliche Aufstellungsort der [[Pietà]], umgeben von [[Joseph von Arimathäa]], [[Nikodemus]] und [[Maria Magdalena]]. Fest steht lediglich, dass sie 1728 nach Hessenthal kam und in den bestehenden Barockaltar integriert wurde. Die Anordnung der Figuren war vorher möglicherweise anders. |
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*Die monumentale Kreuzigungsgruppe hinter dem Hochaltar ist das letzte Werk des Mainzers [[Hans Backoffen]] (geschaffen in seinem Todesjahr 1519). Sie stand zuvor in der abgerissenen Hochkreuzkapelle. |
*Die monumentale Kreuzigungsgruppe hinter dem Hochaltar ist das letzte Werk des Mainzers [[Hans Backoffen]] (geschaffen in seinem Todesjahr 1519). Sie stand zuvor in der abgerissenen Hochkreuzkapelle. |
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Version vom 24. Juni 2007, 00:09 Uhr
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Pannocchieschi
Über diese Grafen-Familie, auf die in einigen Südtoskana-Artikeln ein roter Link verweist, wäre ein Artikel nötig. Das Problem ist die mangelhafte Dokumentation. Ein Stammbaum fehlt. Im Moment komme ich hier schlicht und einfach nicht weiter. Recherche im Historischen Seminar wäre nötig, eine Arbeit für lange Winterabende
Bisher nur wenig bekannt:
Die Pannocchieschi sind ein Grafengeschlecht der Toskana. Es ist im 13. und 14. Jahrhundert dokumentiert. Ihr Stammsitz war das Castello di Pietra ca. 15 km nordöstlich von Gavorrano zwischen Via Aurelia und Ribolla). Die Familie kontrollierte ein nicht mehr genau nachvollziehbares Gebiet, das sich nördlich vorbei an Massa Marittima, in die Colline Metallifere hinein in Richtung Siena erstreckte.
Herkunft und Stammbaum
Ich tappe völlig im Dunkeln. "Di probabile origine longobarda" sagt mir eine Webpage, "origine bizantina" eine andere, das ist mir zu wenig.
Nello Pannocchieschi bei Dante Aligheri
1278 wird Graf Nello Pannocchieschi Bürgermeister (podestà) von Gavorrano. Dante greift in Abschnitt V, 133-136, des 2. Buches Purgatorio ("Fegefeuer") seiner Divina Commedia eine Legende auf, gemäß derer der Graf, der Margarita von Aldobrandeschi heiratete, als er schon mit Pia di Tolomei aus Siena verlobt war, die lästig gewordene Vorgängerin auf seiner Burg tötete:
... ricorditi di me, che son la Pia; Siena mi fé, disfecemi Maremma salsi colui che 'nnanellata pria disposando m'avea con la sua gemma.
("Erinnere dich an mich, dass ich die Pia bin. Siena schuf mich, es zerstörte mich die Maremma. Derjenige weiß es, der mir zuerst den Ring gab und mir dann mit seinem Edelstein die Ehe versprach").
Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte, die genauen Umstände von Pias Tod sowie die Motive der handelnden Personen sind umstritten; überliefert ist ein Sprung (oder Sturz) aus dem Turm, in dem sie eingesperrt gewesen sein soll und bei dem Nello nachgeholfen mag oder auch nicht. Die Person der Pia di Tolomei aus Siena ist auch nicht zweifelsfrei identifizierbar; Indiz sind allein zeitlich passende Keramikgegenstände aus dem Hause Tolomei, die auf der Burg gefunden wurden. Dennoch beschreibt das Klagelied der Pia aus dem Jenseits, das in Italien zum allgemein bekannten Zitaten-Schatz gehört, nach herrschender Auffassung einen Mord auf Grund eines Liebes-Dramas. In dem Gavorraner Volksfest Il Salto della Contessa wird die Geschichte heute noch Jahr für Jahr thematisiert.
Das Ende der Pannocchieschi
Zwei Pannocchieschi erscheinen als Bischöfe von Volterra: Ildebrando Pannocchieschi (1185-1211) Pagano Pannocchieschi (1212-1239) Sie stehen im Konflikt mit der Freien Stadtrepublik Volterra. Mit dem Tod von Pagano endet Ära Pannocchieschi in Volterra.
Als die Pannocchieschi im frühen 14. Jahrhundert die Stammburg Pietra und die Gegend um Gavorrano verließen, traten sie die Rechte an die Freie Republik Massa Marittima ab.
Eine Familie Pannocchieschi-Elci taucht in Siena sehr viel später auf, um 1600. Bis 1749 bestand diese Signoria, dann wurde sie vom Großherogtum Toskana geschluckt. Es gibt im 20. Jh. noch Nachfahren, die in der Oca-Contrade beim Palio mitgemacht haben. Es ist im Moment völlig unklar, ob sie etwas mit den ursprünglichen Pannocchieschi zu tun haben. Im Zweifelsfall NICHT.
Pannocchieschi-Besitzungen in der Toskana
- Castel di Pietra (Stammsitz)
- Rocchette di Pannocchieschi bei Monterotondo Marittima
- Kastell Montemassi, 1306 im Pannocchieschi-Besitz, vorher Aldobrandeschi
- Montecastelli Pisano bei Castelnuovo Val di Cecina im Tal des Teufels, hat einen "Pannochieschi-Turm"
Wappen
http://www.occxam.it/Storia/Homestoria/Medioevo/Immagini/Montieri%20anno%201000/Pannocchieschi.htm
Burgen am Mittelrhein
Die Artikel sind durchweg schon alle sehr gut, und hier sind Experten am Werk, von denen man lernen kann. Denen will ich auch nicht ins Handwerk pfuschen. Zu einigen Objekten fallen mir aber noch Ergänzungen ein und hätte ich noch Bilder, u.a.
Vieles, was es dazu zu sagen gibt, ist im Kern schon angelegt. Es fehlen aber Ausbau, Verbindungen, Vertiefungen, Systematisierungen, Bilder. Selbst der Überblick darüber, was hier geschehen müsste, ist noch nicht vollständig. Im Wesentlichen geht es um
Nur 30 km östlich von Melbourne ... und die Wikipedia kennt sie (noch) nicht. Das lässt sich ändern, so wie überhaupt die Stadt Ausbau ihrer Sehenswürdigkeiten vertragen könnte, nicht nur die Entrötung des Links St. Kilda (Melbourne).
"Kultur und Sehenswürdigkeiten" kann ein wenig ausgebaut werden. Römermuseum (Weißenburg) und Römische Thermen (Weißenburg) vertragen eigene Lemmata.
Ein eigenes Lemma verdient Deutschordensschloss (Bad Mergentheim).
Komme zu selten hin, um hier wirklich was Nachhaltiges zu tun, aber einige Dinge sollten doch gelingen:
St. Johanniskirche (Bad Schandau): Verträgt ein eigenes Lemma Sächsische Weinstraße: Seußlitz eigenes Lemma, Albrechtsburg: Dürr, flächendeckend ausbaufähig.
Es lohnt - mit Hilfe der italiener und der eigenen Materialien - etwas zu schreiben über
An- und ausbauen kann man
- Nemi: Moderne touristische Komponente
- Cività di Bagnoregio: Bilder; Kathedrale ausführlicher (sonst schon gut)
Vicino Orsini
Erste Grundlage: Englischer Text. Da fehlen aber Quellen. Man kommt ohne Forschung im Historischen Seminar nicht weiter, weil sich durch schieres Googeln nicht erkennen lässt, aus welcher der vielen Linien Vicino Orsini stammt und was er außer dem einen Feldzug und dem Skulpturenpark sonst noch gemacht hat. Das kann ja wohl kaum alles gewesen sein.
Vicino Orsini, eigentlich Pier Francesco Orsini (4. Juli 1523 - 28. Januar 1583) war ein italienischer condottiero und Lehnsträger des Landes rund um Bomarzo in Latium, das nach seinem Tod unter unmittelbarer päpstlicher Verwaltung des Kirchenstaates stand. Als Auftraggeber eines rätselhaften Skulpturenwaldes, der heute als Parks der Ungeheuer zur Touristenattraktion geworden ist, war er der bekannteste und zugleich der letzte lokale Feudalherr im Familienstamm der Orsini, die bis ins 16. Jahrhundert Lehnsgüter im gesamten Kirchenstaat besaßen.
Leben
Der in Bomarzo geborene Vicino Orsini war Sohn des Giovanni Corrado Orsini und seiner zweiten Frau Clarice Orsini, Tochter des Kardinals Franciotto von Monterotondo.
1542, sieben Jahre nach dem Tod des Vaters, erbte er den Grafentitel durch Intervention von Kardinal Alessandro Farnese (später Papst Paul III.. Am 11. Januar 1544 heiratete er eine Verwandte des Papstes, die Tochter des Grafen Galeazzo von Latera, Giulia Farnese, nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Maitresse des Papstes Alexander VI.. Durch diese Heirat vollzog sich in Bomarzo ein friedlicher Übergang vom Feudal- zum päpstlichen Zentralstaat, der andernorts in Latium von kriegerischen Auseinandersetzungen begleitet war.
Seine Karriere als Condottiere endete in den 1550er Jahren, als er in Gefangenschaft geriet und der Frieden von Cateau-Cambrésis vom 3. April 1559 die italienischen Kriege beendete. Vicino Orsini zog sich nach Bomarzo zurück, wo er in dem Palast residierte, den sein Vater bereits begonnen hatte, diesen erweiterte und mehr als 30 Jahre dem Aufbau und der Gestaltung seines mysteriösen Sacro Bosco (Heiligen Waldes]] widmete.
Vicino Orsini starb 1583, ... Jahre nach dem Tode seiner Frau, die mutmaßlich unter dem kleinen Rundtempel im Skulpturenpark begraben liegt. Letzte Ruhestätte von Vicino ist die Kathedrale von Bomarzo.
1645 wurde ganz Bomarzo an den Kardinal Lante verkauft.
Künstlerische Verarbeitung
- Alberto Ginasteras Oper Bomarzo (1967) basiert auf dem Leben des Vicino Orsini.
- Grundlage für Ginastera war ein spanisches Libretto von Manuel Mujica Laínez nach seinem gleichnamigen Roman Bomarzo aus dem Jahr 1962.
- Eine kleine Medaille mit einem Portrait des Grafen (34 mm Durchmesser) wird im British Museum in London aufbewahrt, ein Werk des Bildhauers Pastorino von Siena (1508-1592).
Vorspessart und Spessart
Die Wallfahrtskirche Hessenthal im gleichnamigen Ortsteil von Mespelbrunn ist zusammen mit der Wallfahrtskirche Maria zum rauhen Wind in Alzenau-Kälberau die bedeutendste Wallfahrtskirche im Spessart. Beide Kirchen besitzen ein gotisches Marien-Gnadenbild und eine ähnliche Baugeschichte sowie Architektur.
Wallfahrten finden fünfmal im Jahr statt: Ostern, Pfingsten, Mariä Himmelfahrt (15. August), Mariä Geburt (8. September) und Mariä Opferung (21. November), jeweils mit einer Lichterprozession am Vorabend.
Baugeschichte
Die Ursprünge der Hessenthaler Wallfahrt werden im 13. Jahrhundert vermutet; baugeschichtlich ist jedoch aus dieser Zeit nichts erhalten. Der heutige Komplex bietet sich 3-teilig dar, bestehend aus
- der spätgotischen alten Wallfahrtskapelle, Grablege der Familie Echter von Mespelbrunn
- der kleineren Gnadenkapelle in vergleichbarem Stil mit dem Gnadenbild sowie
- einem Anbau von Hans Schädel aus den 1950er Jahren, die das kunsthistorisch bedeutendste Ausstattungsstück des Komplexes enthält: Eine Beweinung Christi aus der Schule des Tilman Riemenschneider.
Nach einer Datierung im Chorgewölbe-Schlussstein entstand die spätgotische Wallfahrtskapelle 1439. An der Nordseite der Kapelle wurde, verbunden durch eine Wehrmauer, 1454 (Datierung im Türpfosten) die Gnadenkapelle angebaut.
Beide Kirchenschiffe erfuhren im 17. Jahrhundert eine Verlängerung. Bergseitig gab es eine Stützmauer mit einer weiteren Kapelle (so genanntes Hochkreuz).
Ähnlich wie in Kälberau war die ursprüngliche Wallfahrtskirche nach dem Zweiten Weltkrieg angesichts des großen Pilgerandrangs der Kriegsheimkehrer zu klein geworden. Auch hier wurde der Würzburger Dombaumeister Hans Schädel mit einem Kirchenneubau beauftragt. Zu diesem Zwecke wurde die Verlängerung der alten Wallfahrtskirche rückgängig gemacht und das Hochkreuz abgerissen.
Renovierungen haben 1968/70, 1978/79 sowie zur 500-Jahres-Feier 1993 stattgefunden.
Die alte Wallfahrtskirche
Der Zugang zur einschiffigen Kapelle mit Lanzett-Maßwerkfenstern und Dachreiter ist heute nur noch vom Innenraum der neuen Wallfahrtskirche aus möglich. Der Kirchenraum ist flach gedeckt; unter dem Triumph-Spitzbogen hindurch gelangt man in den Chorraum mit 5/8-Abschluss und spätgotischem Netzgewölbe. In den beiden Schlusssteinen sind Christus sowie Maria mit Kind dargestellt.
Bedeutendstes Ausstattungsstück ist das Spätrenaissance-Grabmal, das Dietrich Echter 1582 bei Erhard Barg in Schwäbisch-Hall für sich und seine Familie in Auftrag gab. Dargestellt ist Christus am Kreuz, darunter knieend Dietrichs Eltern Peter II. Echter und Gertraud von Adelsheim sowie seine Geschwister Adolf, Fürstbischof Julius Echter, Sebastian, Valentin, Theoderich, Cordula, Magdalena und Margarete. Auf den symmetrisch links und rechts der Skulpturen angeordneten Pilastern sind die Familienwappen angebracht, darunter stehen links Petrus, rechts Paulus. Über dem Grabmal befindet sich ein Medaillon mit einer Auferstehungsszene, umgeben von den drei Paulinischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe.
Zwei weitere Epitaphe betreffen ebenfalls die Familie Echter: Im Langhaus rechts sind die Brüder Philipp II. und Philipp III. knieend als Ritter vor Christus am Kreuz dargestellt (ebenfalls 1583 von Erhard Barg). Das Grabmal für Elisabeth von Werdenberg (1536 verstorben) im Langhaus links ist nicht vollplastisch ausgeführt und eine Generation älter.
Zudem enthält der Kirchenraum eine Reihe von weiteren Echter-Grabplatten von unterschiedlicher Qualität und teilweise rudimentärem Erhaltungszustand.
Die drei Barockaltäre - Hochaltar und zwei Seitenaltäre - wurden 1686 von dem Aschaffenburger Hofschreiner Peter Gießer gefertigt. Der Maler des Hochaltarbildes - Heilige Familie - ist unbekannt. Die spätbarocken Seitenaltarbilder, Michael und Sebastian darstellend, sind ebenfalls Aschaffenburger Arbeiten (Edmund Seeland, datiert 1799).
Die Gnadenkapelle
Der spätgotische Baustil - einschiffige Kapelle mit Lanzett-Maßwerkfenstern und Dachreiter - ist der alten Wallfahrtskirche vergleichbar, die Ausführung nur etwas kleiner. Das Kirchenschiff ist flach gedeckt, der Chor weist ein Kreuzrippengewölbe auf mit dem Wappen der Familie Echter im Schlussstein.
Das Gnadenbild ist eine spätgotische Pietà um 1480 ländlicher Herkunft mit eigentümlichen Proportionen; spätere Übermalungen wurden wieder zurückgenommen. Integriert in einen Aschaffenburger Barockaltar (1718 fertig gestellt), wirkt die gesamte Gestaltung stilistisch heterogen.
Der Anbau von Hans Schädel
Die neue Wallfahrtskirche und eine schlichte Hallenkirche mit separatem spitzhelmigem Turm; das Besondere an ihr ist die Lichtarchitektur, die ähnlich wie in Kälberau realisiert ist: Breite Glasbänder lassen viel Tageslicht in den Kirchenraum unter der flachen Spannbetondecke ein, von der Glas-Leuchtpendel an langen Schnüren hinabhängen, die an trüben Tagen oder in der Dämmerung das natürliche Licht kreativ durch artifizielles Licht ergänzen; eine Idee, die charakteristisch für Kirchenräume der 1950er Jahre ist, wie sich auch an Bauten von Dominikus Böhm und seines Sohnes Gottfried illustrieren lässt.
Entlang der rechten Innenwand zieht sich seit 1967 unter den Lichtbändern ein neoexpressionistischer Kreuzweg des Aschaffenburger Künstlers Siegfried Rischar. In reduzierter Form und Farbgebung (beschränkt auf Grau, Weiß und Braun) unterstreicht das Werk die Schlichtheit des Kirchenraums.
Diamentral entgegengesetzt zu dieser Raumwirkung sind zwei Hauptwerke der Kunstgeschichte im Spessart:
- Die Konzeption der Beweinung Christi wurde von Kunsthistorikern nach kontroversen Diskussionen mehrheitlich als ein Frühwerk Tilman Riemenschneiders (um 1485) angesprochen. Es ist jedoch umstritten, wieviel daran vom Künstler persönlich ausgeführt wurde. Ein weiteres Problem ist der ursprüngliche Aufstellungsort der Pietà, umgeben von Joseph von Arimathäa, Nikodemus und Maria Magdalena. Fest steht lediglich, dass sie 1728 nach Hessenthal kam und in den bestehenden Barockaltar integriert wurde. Die Anordnung der Figuren war vorher möglicherweise anders.
- Die monumentale Kreuzigungsgruppe hinter dem Hochaltar ist das letzte Werk des Mainzers Hans Backoffen (geschaffen in seinem Todesjahr 1519). Sie stand zuvor in der abgerissenen Hochkreuzkapelle.
Literatur
Beweinungen von Riemenschneider
Weblinks
Schloss Mespelbrunn: Ausbaufähig
Schloss Aschach: Ausbaufähig
Münnerstadt: Eigenes Lemma für Pfarrkirche.