„Träne“ – Versionsunterschied
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Nach dem [[Tod]] spricht man von 'gebrochenen Augen'. Dieser Eindruck entsteht, wenn mit dem Erlöschen des Lebens auch die Tätigkeit der Tränendrüsen aufhört, so dass die Austrocknung der Augenoberfläche schnell einsetzt. |
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== Weblinks == |
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* [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/library/data/lit31284/index_html?pn=1 "Thränensecretion"] Artikel in: Rudolph Wagner (Hrsg.): [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/concepts/browse?source=Wagner Handwörterbuch der Physiologie mit Rücksicht auf physiologische Pathologie] Vieweg, Braunschweig 1842-53 |
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=== Siehe auch === |
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Version vom 8. September 2006, 18:34 Uhr

Die Träne ist eine salzige Flüssigkeit, die das Auge von Menschen und Säugetieren ständig absondert.
Beim Menschen werden die Tränen von den Tränendrüsen, die beidseitig in der oberen äußeren Ecke der Augenhöhle liegen, produziert. Sie halten ständig die vordere Augapfelfläche feucht und schützen somit vor Austrocknung. Die Tränenflüssigkeit enthält keimtötende Stoffe und schützt die Augenoberfläche vor kleinen Fremdkörpern, indem sie durch Lidschlag weggewischt werden können. Das Tränensekret besteht aus einer wässrigen Phase und einer Lipidphase. Störungen in der Zusammensetzung führen zum trockenen Auge.
Beim Menschen wird Tränenflüssigkeit verstärkt bei starker Emotion produziert, wie z.B. bei höchstem Glück oder tiefstem Schmerz und Trauer.
Nach dem Tod spricht man von 'gebrochenen Augen'. Dieser Eindruck entsteht, wenn mit dem Erlöschen des Lebens auch die Tätigkeit der Tränendrüsen aufhört, so dass die Austrocknung der Augenoberfläche schnell einsetzt.
Weblinks
- "Thränensecretion" Artikel in: Rudolph Wagner (Hrsg.): Handwörterbuch der Physiologie mit Rücksicht auf physiologische Pathologie Vieweg, Braunschweig 1842-53
Siehe auch
- Auge
- Cornea (zur genaueren Zusammensetzung des Tränenfilms)
- Krokodilstränenphänomen
- Tränenträufeln
- Trockenes Auge
- Weinen
Träne ist auch eine spezielle Formgebung im Edelsteinschliff.