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„Erika Steinbach“ – Versionsunterschied

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==Leben==
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Erika Steinbach wurde [[1943]] in die Familie eines Luftwaffenfeldwebels geboren, der mit [[Schlesien|schlesischen]] Wurzeln in [[Hanau]] geboren war. Ihr Vater war als Wehrmachtsunteroffizier in [[Rahmel]] stationiert. Ihre Mutter, Angestellte, stammt aus [[Bremen]]. Im Januar 1945 flüchtete die Mutter mit Erika Steinbach und ihrer drei Monate alten Schwester aus Rahmel nach [[Schleswig-Holstein]]. Nachdem sie fünf Jahre in einem Flüchtlingslager verbracht hatte, wuchs Erika Steinbach ab [[1950]] in Hanau auf.
Erika Steinbach wurde [[1943]] in die Familie eines Luftwaffenfeldwebels geboren, der mit [[Schlesien|schlesischen]] [[Wurzel]]n in [[Hanau]] geboren war. Ihr Vater war als Wehrmachtsunteroffizier in [[Rahmel]] stationiert. Ihre Mutter, Angestellte, stammt aus [[Bremen]]. Im Januar 1945 flüchtete die Mutter mit Erika Steinbach und ihrer drei Monate alten Schwester aus Rahmel nach [[Schleswig-Holstein]]. Nachdem sie fünf Jahre in einem Flüchtlingslager verbracht hatte, wuchs Erika Steinbach ab [[1950]] in Hanau auf.


Nach privatem [[Musikstudium]] (Geige) und Orchesterkonzerten war sie von [[1970]] bis [[1977]] als [[Diplom-Verwaltungswirt (FH)|Diplom-Verwaltungswirtin]] und [[Informatik]]erin in [[Frankfurt am Main]] beschäftigt. Seit [[1974]] ist sie Mitglied der [[CDU]]. Von 1977 bis [[1990]] war sie Fraktionsassistentin der CDU-Stadtverordnetenfraktion in Frankfurt. 1990 wurde sie über die Landesliste [[Hessen]] in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gewählt und ist seit [[2000]] Mitglied des Bundesvorstands ihrer Partei. Sie ist auch Mitglied des Bundesvorstandes der [[Landsmannschaft Westpreußen]] und des [[ZDF]]-Fernsehrates, sowie seit 1994 Mitglied des [[Goethe-Institut]]s.
Nach privatem [[Musikstudium]] (Geige) und Orchesterkonzerten war sie von [[1970]] bis [[1977]] als [[Diplom-Verwaltungswirt (FH)|Diplom-Verwaltungswirtin]] und [[Informatik]]erin in [[Frankfurt am Main]] beschäftigt. Seit [[1974]] ist sie Mitglied der [[CDU]]. Von 1977 bis [[1990]] war sie Fraktionsassistentin der CDU-Stadtverordnetenfraktion in Frankfurt. 1990 wurde sie über die Landesliste [[Hessen]] in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gewählt und ist seit [[2000]] Mitglied des Bundesvorstands ihrer Partei. Sie ist auch Mitglied des Bundesvorstandes der [[Landsmannschaft Westpreußen]] und des [[ZDF]]-Fernsehrates, sowie seit 1994 Mitglied des [[Goethe-Institut]]s.

Version vom 6. September 2006, 16:35 Uhr

Datei:Erika Steinbach2.jpg
Erika Steinbach.

Erika Steinbach (* 25. Juli 1943 in Rahmel, Danzig-Westpreußen) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie ist seit 1990 Mitglied des Bundestages und seit 1998 Präsidentin des Bundes der Vertriebenen.

Sie ist Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und seit November 2005 Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit 2000 ist sie Mitglied im CDU-Bundesvorstand.

Leben

Erika Steinbach wurde 1943 in die Familie eines Luftwaffenfeldwebels geboren, der mit schlesischen Wurzeln in Hanau geboren war. Ihr Vater war als Wehrmachtsunteroffizier in Rahmel stationiert. Ihre Mutter, Angestellte, stammt aus Bremen. Im Januar 1945 flüchtete die Mutter mit Erika Steinbach und ihrer drei Monate alten Schwester aus Rahmel nach Schleswig-Holstein. Nachdem sie fünf Jahre in einem Flüchtlingslager verbracht hatte, wuchs Erika Steinbach ab 1950 in Hanau auf.

Nach privatem Musikstudium (Geige) und Orchesterkonzerten war sie von 1970 bis 1977 als Diplom-Verwaltungswirtin und Informatikerin in Frankfurt am Main beschäftigt. Seit 1974 ist sie Mitglied der CDU. Von 1977 bis 1990 war sie Fraktionsassistentin der CDU-Stadtverordnetenfraktion in Frankfurt. 1990 wurde sie über die Landesliste Hessen in den Deutschen Bundestag gewählt und ist seit 2000 Mitglied des Bundesvorstands ihrer Partei. Sie ist auch Mitglied des Bundesvorstandes der Landsmannschaft Westpreußen und des ZDF-Fernsehrates, sowie seit 1994 Mitglied des Goethe-Instituts.

Eines ihrer politischen Ziele ist die Errichtung eines Zentrums gegen Vertreibungen in Berlin, das (auch) dem Schicksal der deutschen Vertriebenen gewidmet sein soll; sie ist (bis August 2005 gemeinsam mit Peter Glotz) die Vorsitzende der zu diesem Zweck im September 2000 gegründeten Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“.

Nach anhaltender kritischer Berichterstattung ist sie heute in Polen weit bekannter als in Deutschland. Eine Fotomontage des polnischen Nachrichtenmagazins Wprost präsentierte sie in SS-Uniform auf Kanzler Schröder reitend.

Am 8. Mai 2004 wurde sie mit 74 von 79 Stimmen und am 18. März 2006 mit 63 von 77 Stimmen für jeweils weitere zwei Jahre als Präsidentin des BdV wiedergewählt.

Steinbach ist seit 1972 mit Helmut Steinbach verheiratet. Sie gehört der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche an.