„Niederschlagsradar“ – Versionsunterschied
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*[http://www.bayern.de/wwa-r/regionale_umweltdaten/niederschlag/nsauswertung.htm Niederschlagsradar Deutscher Wetterdienst (DWD) (Technik)] |
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*[http://www.nzz.ch/wetter/radar_grossbild_aktuell.html Niederschlagsradar MeteoSwiss] |
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*http://www.wetteronline.de/dldlradf.htm Regenradar für [[Deutschland]], [[Mitteleuropa]] und die einzelnen deutschen [[Bundesland (Deutschland)|Bundesländer]] in viertelstündlicher Aktualisierung |
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*[http://www.radar-info.de relativ hochauflösendes Regenradar für Südwestdeutschland] |
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*[http://www.wetter-zentrale.com/cgi-bin/webbbs/wzconfig1.pl?read=78 Grundlagen Radartechnologie] |
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Version vom 5. Juni 2006, 21:36 Uhr

Mit Hilfe einer Niederschlagsradar-Station kann in einem begrenzten Umkreis der Wassergehalt einer Wolke gemessen werden, welcher wiederum Rückschlüsse auf eventuellen Niederschlag (Regen, Hagel oder Schnee) zulässt. In der Luftfahrt wird das Niederschlagsradar hauptsächlich zur Vermeidung von Flügen durch Gewittergebiete und zur Einschätzung der zu erwartenden Turbulenz genutzt.
Funktionsweise
Ein Niederschlagsradar basiert auf dem Primärradarprinzip. Das Niederschlagsradar sendet Mikrowellen aus und empfängt den Teil dieser Wellen, der auf seinem Weg durch die Atmosphäre von Wassertropfen reflektiert wird. Operative, bodengebundene Niederschlagsradare in Europa arbeiten meistens im C-Band (ca. 5 cm Wellenlänge).
Je mehr Wassertröpfchen eine Wolke enthält, desto mehr Mikrowellenstrahlung reflektiert sie zurück (d.h. je höher der Anteil der reflektierten Radarstrahlen, desto höher ist der Wassergehalt der Wolke). Aus dem Zeitunterschied zwischen Senden der Strahlung und dem Empfang der reflektierten Strahlung schließt man auf den Abstand der Wolken vom Radar. Somit erhält man ein eindeutiges Bild über Abstand und Wassergehalt der Wolke.
Bei dem Messvorgang selbst kommt es zu einigen Problemen und physikalischen Hindernissen.
- Die Abnahme der Energiedichte über die Distanz
Radarstrahlen breiten sich wie alle elektromagnetischen Strahlen dreidimensional aus. Aufgrund der Volumenstreuung verlieren sie damit im Quadrat zur Distanz an Energie.
Lösung: Eine Erhöhung der Empfangssensibilität abhängig von der Entfernung.
- Radarschatten
Durch eine große Ansammlung an Wasser in Wolken wird so viel Radarstrahlung reflektiert, dass die restliche noch durch die Wolke dringende Radarstrahlung nun nicht mehr ausreicht, um ein Echo auf dem Radarschirm zu erzeugen. Ein sogenannter Radarschatten entsteht.
Lösung: Mehrere, geographisch verteilte Niederschlagsradare.
- Ground Clutter
Entstehen durch Reflexion an Bodenerhebungen. Hauptsächlich in der Luftfahrt ein Problem. An festen Bodenstationen können Ground Clutter durch gezielte Manipulation der Empfindlichkeit ausgelöscht werden. In der Luftfahrt wird versucht durch ein bestimmtes Dopplerverfahren die Anzeige von Bodenerhebungen auszublenden.
- Interpretationsproblem beim Einsatz in der Luftfahrt
Die gemessene Feuchtigkeit der Luft lässt nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Stärke der damit verbundenen Turbulenz zu.
Siehe auch
Weblinks
- Regenradar für Bayern bei BR-ONLINE
- Niederschlagsradar bei Wetter-T-Online - Deutschland gesamt neues Fenster (in Zusammenarbeit mit Meteomedia.ch)
- Grundlagen des Wetterradars
- Niederschlagsradar Bonn (Technik)
- Niederschlagsradar Deutscher Wetterdienst (DWD) (Technik)
- Niederschlagsradar MeteoSwiss
- http://www.wetteronline.de/dldlradf.htm - Regenradar für Deutschland, Mitteleuropa und die einzelnen deutschen Bundesländer in viertelstündlicher Aktualisierung
- relativ hochauflösendes Regenradar für Südwestdeutschland
- Grundlagen Radartechnologie