„Henning Wolff“ – Versionsunterschied
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Henning Wolff (1929 – 2006) war Journalist und Zeitungsverleger. |
Henning Wolff (1929 – 2006) war Journalist und Zeitungsverleger. |
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Neben seiner Jahrzehnte langen Tätigkeit als Verleger und Chefredakteur der Heimatzeitung Fehmarnsches Tageblatt (1959 bis 1989) war er u. a. Mitarbeiter der Deutschen Presseagentur dpa und der Kieler Nachrichten sowie von Radio Schleswig-Holstein. |
Neben seiner Jahrzehnte langen Tätigkeit als Verleger und Chefredakteur der Heimatzeitung [[Fehmarnsches Tageblatt]] (1959 bis 1989) war er u. a. Mitarbeiter der Deutschen Presseagentur dpa und der Kieler Nachrichten sowie von Radio Schleswig-Holstein. |
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Henning Wolff erklärte sich gern als Freigeist. Seine journalistische Arbeit zielte auf die deutsche Wiedervereinigung, an die er fest glaubte, sowie an die Aussöhnung mit Russen und Polen. Für seine Mitarbeit an der Brücke der Völkerverständigung erhielt er mehrere Auszeichnungen. In Anerkennung seiner Verdienste als Publizist und Verleger wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. |
Henning Wolff erklärte sich gern als Freigeist. Seine journalistische Arbeit zielte auf die deutsche Wiedervereinigung, an die er fest glaubte, sowie an die Aussöhnung mit Russen und Polen. Für seine Mitarbeit an der Brücke der Völkerverständigung erhielt er mehrere Auszeichnungen. In Anerkennung seiner Verdienste als Publizist und Verleger wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. |
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Version vom 17. September 2012, 22:56 Uhr
Henning Wolff (1929 – 2006) war Journalist und Zeitungsverleger. Neben seiner Jahrzehnte langen Tätigkeit als Verleger und Chefredakteur der Heimatzeitung Fehmarnsches Tageblatt (1959 bis 1989) war er u. a. Mitarbeiter der Deutschen Presseagentur dpa und der Kieler Nachrichten sowie von Radio Schleswig-Holstein.
Henning Wolff erklärte sich gern als Freigeist. Seine journalistische Arbeit zielte auf die deutsche Wiedervereinigung, an die er fest glaubte, sowie an die Aussöhnung mit Russen und Polen. Für seine Mitarbeit an der Brücke der Völkerverständigung erhielt er mehrere Auszeichnungen. In Anerkennung seiner Verdienste als Publizist und Verleger wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Henning Wolff stammte aus der Mark Brandenburg. Sechzehnjährig verschlug es den Napola-Schüler kurz vor Kriegsende über die Ostsee von Rügen nach Fehmarn, die Insel, die später seine zweite Heimat werden sollte. Als harte Zeit der Bewährung wertete er den Lebenskampf seiner jungen Jahre, der Vater von den Russen verschleppt, Mutter und Schwester verschollen. Sein zäher Wille, das Leben nach väterlichem Vorbild als Journalist anzupacken, führte ihn über das Plöner Internatsgymnasium in ein Zeitungsvolontariat nach Husum, bis er Mitte der Fünfzigerjahre Nachrichtenredakteur an der Rendsburger Landeszeitung wurde und später gemeinsam mit seinem Vater Hans Wolff die Heimatzeitung auf der Insel Fehmarn erwarb und leitete. Aus der Landschaft, für die Landschaft – diesen Leitgedanken stellte Wolff seiner journalistischen Arbeit voran und brachte die Provinzzeitung zu Anerkennung und Erfolg über die Inselgrenzen hinaus. Henning Wolff war verheiratet mit der Journalistin und Buchautorin Anke Wolff und hatte drei Töchter. Gezeichnet von jahrzehntelanger schwerer Krankheit, verbrachte er seine letzten Jahre auf der Insel Fehmarn, wo er neben seiner geliebten Tochter Inken, die 1978 auf tragische Weise ums Leben kam, begraben liegt.