„Luxemburger Straße (Hürth)“ – Versionsunterschied
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An der Luxemburger Straße gibt es wegen der hohen Verkehrsdichte eine Station zur Luftqualitätsmessung.<ref>[http://www.lanuv.nrw.de/luft/messorte/steckbriefe/vhue.htm Station zur Luftqualitätsmessung Hürth, Luxemburger Straße] Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW</ref> Seit den ersten Messungen wird regelmäßig der zulässige Stickstoffdioxid-Grenzwert überschritten.<ref>[http://www.ksta.de/servlet/OriginalContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1301838024410 Der Verkehr ist der größte Luftverschmutzer] Kölner Stadtanzeiger</ref> Deshalb hat die [[Regierungsbezirk Köln|Bezirksregierung Köln]] den [[Luftreinhalteplan]] für Hürth aufgestellt, der am 1. Oktober 2011 in Kraft trat.<ref>[http://www.huerth.de/rathaus/aktuelles/buergerbeteiligung/bk_luftreinhalteplan_inkrafttreten.php Luftreinhalteplan Hürth] Stadt Hürth</ref> Dies ist einer der Gründe warum der Bau einer Umgehungstraße (''B 265n Ortsumgehung Hürth-Hermülheim'') zur Entlastung der Luxemburger Straße geplant wird.<ref>[http://offeneskoeln.de/attachments/9/5/pdf200359.pdf Planfeststellungsentwurf für die B 265n Ortsumgehung Hürth-Hermülheim]</ref> |
An der Luxemburger Straße gibt es wegen der hohen Verkehrsdichte eine Station zur Luftqualitätsmessung.<ref>[http://www.lanuv.nrw.de/luft/messorte/steckbriefe/vhue.htm Station zur Luftqualitätsmessung Hürth, Luxemburger Straße] Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW</ref> Seit den ersten Messungen wird regelmäßig der zulässige Stickstoffdioxid-Grenzwert überschritten.<ref>[http://www.ksta.de/servlet/OriginalContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1301838024410 Der Verkehr ist der größte Luftverschmutzer] Kölner Stadtanzeiger</ref> Deshalb hat die [[Regierungsbezirk Köln|Bezirksregierung Köln]] den [[Luftreinhalteplan]] für Hürth aufgestellt, der am 1. Oktober 2011 in Kraft trat.<ref>[http://www.huerth.de/rathaus/aktuelles/buergerbeteiligung/bk_luftreinhalteplan_inkrafttreten.php Luftreinhalteplan Hürth] Stadt Hürth</ref> Dies ist einer der Gründe, warum der Bau einer Umgehungstraße (''B 265n Ortsumgehung Hürth-Hermülheim'') zur Entlastung der Luxemburger Straße geplant wird.<ref>[http://offeneskoeln.de/attachments/9/5/pdf200359.pdf Planfeststellungsentwurf für die B 265n Ortsumgehung Hürth-Hermülheim]</ref> |
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Version vom 12. April 2012, 02:36 Uhr

Die Luxemburger Straße ist die Hauptverkehrsstraße in Hürth. Sie beginnt in Köln und erreicht an der Unterführung der A 4 Hürther Stadtgebiet. In Köln heißt sie ebenfalls Luxemburger Straße. Sie ist Teil der B 265 von Köln nach Prüm. Auch in den Hürth folgenden Orten behält sie ihren Namen.
Geschichte
Die Luxemburger Straße wurde vor fast 2000 Jahren von den Römern als Abschnitt der Römerstraße Trier-Köln angelegt.[1] Diese wurde in heutiger Zeit nach ihrem Erbauer Marcus Vipsanius Agrippa Agrippa-Straße Köln–Trier genannt. Bis in preußische Zeit hieß sie meist Zülpicher- oder Trierer Straße. 1854-1856 wurde die Straße auf königlichen Befehl aus Mitteln des Regierungsfonds ausgebaut. [2]
Erscheinungsbild und Verlauf
Wie es für die römischen Straßen typisch ist, verläuft die Luxemburger Straße auf heutigem Hürther Stadtgebiet durch Efferen und Hermülheim zunächst schnurgerade. Ab Hermülheim trennt sie die Ortsteile Alt-Hürth und Kendenich, bevor sie dann, bedingt durch den Braunkohleabbau in Hürth in südöstlicher Richtung nach Erftstadt verschwenkt wird.[3] Die ursprüngliche Trasse kann noch einige Meter auf der zum Chemiepark Knapsack führenden Industriestraße verfolgt werden. Hier liegt neben der Straße die Jugendherberge Naturfreunde-Haus und das Naherholungsgebiet Hürtherberg.
In Efferen verlaufen fast auf gesamter Länge der Luxemburger Straße die Gleise der Vorgebirgsbahn nach Bonn (heute KVB-Linie 18) parallel zur Straße. Kurz vor Hermülheim kreuzt dann die Bahnlinie die Straße. Zu Beginn der Bahngeschichte lagen die Geleise noch auf der Straße.
Die Stadt Hürth hat in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen bei der Anbindung von Querstraßen an die Luxemburger Straße diese durch zwei Verkehrskreisel so gestaltet, dass über die Kreisel jeweils eine nachempfundene Römerstraße mit entsprechender Plasterung und je einer überdimensionierten Stele errichtet wurde, die an die römischen Leugensteine erinnern sollen.[4] Die beiden Kreisel befinden sich zwischen Efferen und Hermülheim und am Ortsausgang von Hermülheim in Richtung Ville.
Bebauung
In Efferen und Hermülheim zeichnet eine gemischte Wohn-Geschäftbebauung den Verlauf der Straße aus. In Hermülheim befindet sich an der Luxemburger Straße das alte Rathaus, welches nun als Generalkonsulat der Türkei genutzt wird.[5] Von den sonstigen zentralen Einrichtungen im ehemaligen Hürther Zentrum Hermülheim sind noch die Allgemeine Ortskrankenkasse, die Zentrale des Lazarushilfswerks, die das ehemalige Bahnhofsgebäude nutzt, ein Möbelkaufhaus mit überörtlicher Bedeutung und eine Geschäftsstelle der Kreissparkasse Köln zu erwähnen. Zwischen Efferen und Hermülheim führt die Straße an Feldern vorbei. Hier hat das Bauhaus einen Baumarkt errichtet. In Efferen wurden beim Bau des ehemaligen Bahnhofs direkt neben der Straße ein für römische Ausfallstraßen typisches Römergrab entdeckt, das besichtigt werden kann. Die Bebauung endet im weiteren Verlauf kurz vor der Querung mit der ebenfalls auf eine ehemaligen Römerstraße zurückgehende Bonnstraße mit einer beidseitigen typischen Stadtportalsbebauung. An den Ortsrändern hat sich in Efferen und Hermülheim Kraftfahrzeuggewerbe (Tankstelle, Werkstätten) niedergelassen. Von den einst typischen Gasthäusern (Pferdewechselstationen) hat sich auf halber Höhe des Straßenanstiegs zur Ville ein Restaurant und ein weiteres an der Bushaltestelle Am dicken Stein (einem Driftblock aus den Braunkohletagebauen) erhalten.
Umweltbelastung
An der Luxemburger Straße gibt es wegen der hohen Verkehrsdichte eine Station zur Luftqualitätsmessung.[6] Seit den ersten Messungen wird regelmäßig der zulässige Stickstoffdioxid-Grenzwert überschritten.[7] Deshalb hat die Bezirksregierung Köln den Luftreinhalteplan für Hürth aufgestellt, der am 1. Oktober 2011 in Kraft trat.[8] Dies ist einer der Gründe, warum der Bau einer Umgehungstraße (B 265n Ortsumgehung Hürth-Hermülheim) zur Entlastung der Luxemburger Straße geplant wird.[9]
Einzelnachweise
- ↑ Manfred Faust: Geschichte der Stadt Hürth. Hrsg.: Heimat- und Kulturverein Hürth. J.P. Bachem Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7616-2282-7, S. 12.
- ↑ Peter Simons: Die Entwicklung des Verkehrswesens in der Euskirchener Gegend. Beilage zum Euskirchener Volksblatt 6. und 7. Jahrgang 1929 und 1930
- ↑ Manfred Faust: Geschichte der Stadt Hürth. Hrsg.: Heimat- und Kulturverein Hürth. J.P. Bachem Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7616-2282-7, S. 207.
- ↑ Hürther Bogen für Verkehr frei gegeben Huerth.de
- ↑ Manfred Faust: Geschichte der Stadt Hürth. Hrsg.: Heimat- und Kulturverein Hürth. J.P. Bachem Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7616-2282-7, S. 141.
- ↑ Station zur Luftqualitätsmessung Hürth, Luxemburger Straße Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
- ↑ Der Verkehr ist der größte Luftverschmutzer Kölner Stadtanzeiger
- ↑ Luftreinhalteplan Hürth Stadt Hürth
- ↑ Planfeststellungsentwurf für die B 265n Ortsumgehung Hürth-Hermülheim
Koordinaten: 50° 53′ 45,1″ N, 6° 54′ 25,2″ O