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Kay Francis und Heeresmunitionsanstalt Feucht: Unterschied zwischen den Seiten

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Rund 370 staatliche Einrichtungen mit der Bezeichnung '''Munitionsanstalt''' wurden ab 1936 im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] durch die [[Wehrmacht]] aufgebaut und betrieben. Nach der jeweiligen [[Teilstreitkraft]] wird dabei oft unterschieden zwischen Heeresmunitionsanstalt, Luftmunitionsanstalt und Marinemunitionsanstalt. Bekannte Munitionsanstalten sind z. B. ''[[Bunker Falkenhagen|Seewerk I]]'' und ''[[Munitionsanstalt#Standort_Seewerk_II|Seewerk II]]'' in [[Brandenburg]] und [[Vorpommern]], oder das [[Werk Tanne]] in [[Niedersachsen]].
[[Bild:Kay Francis loc.png|miniatur|Kay Francis (links) bei einer Tournee für die [[United Service Organizations|USO]]]]
'''Kay Francis''' (* [[13. Januar]] [[1905]] in [[Oklahoma City]], [[Oklahoma]] als ''Katherine Edwina Gibbs''; † [[26. August]] [[1968]] in [[New York City]]) war eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Schauspieler]]in und einer der größten weiblichen Stars der 1930er Jahre in [[Hollywood]].


Damals und heute sind die Anlagen regional oftmals unter der Abkürzung ''Muna'' bekannt.
== Karriere ==
Über das Geburtsdatum von Kay Francis gibt es unterschiedliche Quellen, im U.S. Census von 1910 wird sie mit einem Alter von fünf Jahren registriert. Sie selbst gab ebenfalls stets 1905 als Geburtsjahr an.


Im [[Vierjahresplan]] 1936–40 legte die [[nationalsozialistisch]]e [[Regierung]] den Grundstein für die Kriegsvorbereitungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Neben der Herstellung synthetischer Rohstoffe ([[Leichtbenzin|Benzin]] und [[Gummi]]) war der Aufbau einer flexiblen und leistungsstarken [[Sprengstoff]]industrie Ziel des Vierjahresplans.
Kay Francis spielte nach einer Ausbildung zur Sekretärin erfolgreich am [[Broadway (Theater)|Broadway]]. Trotz eines Sprachfehlers (sie sprach das 'r' eher als 'w' aus, was ihr den Beinamen ''the wawishing Kay Fwancis'' eintrug) wurde sie 1929 für den Film entdeckt.


Um das spätere Auffinden der Industrieanlagen für feindliche [[Bomber]]staffeln zu erschweren, wurden die Standorte für die Anlagen auf ganz Deutschland verteilt. Häufig wurden land- oder forstwirtschaftliche Regionen gewählt, die zudem eine leichte [[Rohstoff]]versorgung ermöglichen, und einen einfachen und sicheren Abtransport des Sprengstoffes sichern sollten.
Kay stand bei der [[Paramount Pictures|Paramount]] unter Vertrag und hatte 1929 ihren ersten Auftritt in ''Gentlemen of the Press'' an der Seite von [[Walter Huston]]. Sie wurde dabei zum ersten und letzten Mal als Katherine Francis angekündigt. Zunächst wusste niemand etwas mit der relativ großen Schauspielerin anzufangen und sie wurde in den unterschiedlichsten Rollen eingesetzt.


== Standorte (Auswahl) ==
Das Publikum nahm erstmals von ihr Notiz, als sie 1930 neben [[William Powell]] in dem Drama ''[[Street of Chance]]'' auftrat. Der Film, in nur 15 Tagen abgedreht, wurde ein Überraschungserfolg und das Duo Powell/Francis drehte noch vier weitere gemeinsame Filme. Während heute die meisten Kritiker von William Powell / [[Myrna Loy]] und William Powell / [[Jean Harlow]] schwärmen, waren auch die gemeinsamen Auftritte mit Francis Beispiele für exaktes Timing, subtilen Andeutungen und nicht ganz jugendfreien Blicken. Das wird nirgendwo besser deutlich als in dem Projekt ''[[Jewel Robbery]]'' von 1932, einem Stoff über gestohlene Juwelen, Ehebruch und Moral. Die Geschichte wurde von [[Ernst Lubitsch]] inszeniert und ist selbst heute noch, über 70 Jahre später, vor allem bei Freunden von ''sophistication'' beliebt. Die beiden drehten unmittelbar im Anschluss die Romanze ''[[Reise ohne Wiederkehr|One Way Passage]]''
=== Standort Seewerk II ===
Einer dieser Standorte war ein südöstlich von [[Ueckermünde]] gelegenes Waldgebiet im heutigen [[Mecklenburg-Vorpommern]], nahe der polnischen Grenze. Seit 1936 wurde hier unter dem Tarnnamen „Seewerk II“ im Waldgebiet östlich der [[Uecker]] und nördlich der [[Randow]] im Auftrag und finanziert durch die [[Wehrmacht]] eine private Sprengstoff-Fabrik errichtet. Die Wehrmachtsorganisation versteckte sich dabei hinter den irreführenden Firmenbezeichnungen „Verwertungsgesellschaft für [[Montanindustrie]] GmbH“ und „GmbH zur Verwertung chemischer Erzeugnisse“ (kurz [[Verwertchemie]]). Gebaut und betrieben wurde das Werk von der DSC (Deutsche Sprengchemie GmbH), einer Tochtergesellschaft der [[WASAG]] („Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff AG“, heute H&R WASAG).


==== Bauten ====
Nachdem Francis in den ersten Jahren ihrer Karriere durchschnittlich sieben Filme pro Jahr drehte, wuchs ihre Anhängerschaft unter der weiblichen Bevölkerung rapide. Meist als elegante Dame mit Liebeskummer zu sehen, durchlitt die Darstellerin in den unterschiedlichsten Genres und vor jeder nur denkbaren Studiokulisse mehr oder weniger dramatische Erlebnisse. Dabei kam es den Zuschauerinnen eigentlich gar nicht auf die Handlung an. Es galt vielmehr einen Blick auf die Garderobe der Schauspielerin zu erhaschen, die früh als einer der bestangezogenen Filmstars galt.
Zum Sprengstoffwerk gehörten verschiedene Zufahrtsstraßen, ein eigener Bahnanschluss und mehrere, aus Sicherheitsgründen weit voneinander abgesetzte Fertigungsstätten zur Herstellung von [[Nitrocellulose]], [[Nitroglyzerin]] und [[Schwarzpulver]], sowie zur Gewinnung hochkonzentrierter [[Säure]]n. Zusätzlich wurden Gebäude für chemische Labore und Tests gebaut. Das Werk wurde von drei [[Kraftwerk]]en und einem [[Wasserwerk]] versorgt. Alle Bauten wurden massiv gemauert oder aus [[Stahlbeton]] errichtet. Zwischen den Anlagen wurden zahlreiche Bunker mit bis zu 90 cm dicken Wänden errichtet.


Zusätzlich zu den Produktionsanlagen wurden rund um das Werk [[Siedlungen]] für die Arbeiter angelegt. Ein Arbeiterlager befand sich in [[Eggesin]] westlich des Werkes. Weiter entfernt, in [[Torgelow]], südwestlich der Anlage, und am Ortsrand von Ueckermünde wurden Siedlungen für leitende Angestellte und Facharbeiter erstellt. Im abseits liegenden Ortsteil [[Spechtberg]] wurde ein zusätzliches Arbeiterlager mit Holzbaracken gebaut.
Es war also eher die Quantität als die Qualität der Filme, in den sie auftrat, die Kay Francis in der Gunst der Zuschauer steigen ließ. Symptomatisch für ihr Brot-und-Butter-Genre, das häufig ''woman's picture'' genannt wird und dessen Stars gleich dazu als ''clothes horse'' bezeichnet, ist ''[[Passion Flower]]'' aus dem Jahre 1930. [[MGM]] stand bei der Verfilmung der populären Geschichte von Kathleen Norris um Ehebruch in der besseren Gesellschaft vor dem Problem, dass die eigenen weiblichen Stars bereits an anderen Stoffen arbeiteten. Also lieh man von [[Paramount Pictures|Paramount]] kurzerhand Kay Francis aus, gab ihr für jede Szene ein neues Outfit, strich noch vorsichtshalber aus ihrem Dialog alle Wörter mit 'r' und fertig war ein relativ günstig produzierter Film, der ein Vielfaches seiner Kosten wieder einspielte.


Die Anlage ''Seewerk II'' war streng bewacht und wurde geheim und getarnt betrieben. Neben den festangestellten Ingenieuren und Facharbeitern wurden hier tausende deutsche [[Reichsangehörige]] und [[Kriegsgefangene]] „arbeitsverpflichtet“. Die extrem harte Arbeit wurde häufig von Frauen ausgeführt.
Die endlose Wiederholung solcher Auftritte sorgten dafür, dass Kay Francis populär genug war, um Mitte 1932 einen lukrativen Vertrag mit [[Warner Brothers]] abschließen zu können. Zwar änderte sich wenig an der Qualität der Rollen, doch 1936 verdiente sie $ 227,000 und damit mehr als [[Norma Shearer]] oder [[Joan Crawford]]. Der höchstbezahlte Star des Jahres war [[Claudette Colbert]], mit $ 304,000, dicht gefolgt, von [[Warner Baxter]].


==== Produktion ====
Der Aufstieg von [[Bette Davis]] ab Mitte der 1930er führte dazu, dass Francis immer schlechtere Drehbücher bekam. Sicher geglaubte Rollen wie in ''The Sisters'', ''Juarez'' und angeblich sogar ''Jezebel'' gingen an die Davis. Die übernahm gegen Ende der Dekade dann auch die riesige Studiogardrobe mit vier Zimmern und einem Kamin von ihrer Kollegin. Zum Verlust der Popularität trug auch bei, dass das Publikum ihrer ewig gleichen Gesichtsakrobatik langsam müde wurde und sich lieber Filme mit [[Loretta Young]] ansah, die zur Mitte des Jahrzehnts Hollywoods führendes ''cloth horse'' wurde.
Die Herstellung von Sprengstoff durch die DSC begann 1938. Produziert wurde hauptsächlich [[POL-Pulver]] („Pulver ohne Lösungsmittel“), das als [[Treibladung]] für Munition diente.


Die Produktion fand bis Anfang April 1945 statt. Im August 1944 fand ein alliierter Bombenangriff statt. Am 27. April 1945 besetzte die [[Rote Armee]] die Anlagen. Nach Kriegsende wurde eine umfassende Demontage (größtenteils durch zwangsarbeitende Frauen aus dem Landkreis) und Sprengung der Werksanlagen durchgeführt. Während der Produktion kamen im Werk durch Betriebsunfälle, Bombenangriffe und Überlastung fast 400 Menschen ums Leben.
1936 war in vieler Hinsicht Höhe- und Wendepunkt ihrer Karriere. Nachdem sie bislang meist in recht kostengünstig produzierter Dutzendware auf der Leinwand erschienen war, versuchte sie als dramatische Schauspielerin neue Fans zu erobern. Doch fand die sehr teure und ernsthafte Adaption des Wirkens von [[Florence Nightingale]] in ''[[The White Angel]]'' nicht den Weg in die Herzen der Zuschauer. Der Hauptgrund lag wohl im Drehbuch, das aus der Begründerin der modernen Krankenpflege eine gelangweilte Dame der oberen Gesellschaft machte. Und mochten die Darstellung der grauenhaften hygienischen Zustände im Lazarett von [[Scutari]] während des [[Krimkrieg]]es auch sehr gelungen sein, so wirkte Francis inmitten des Elends deplatziert. Denn während die Soldaten im eigenen Dreck starben, schien die Protagonistin hinter der Front beständig Zugriff auf ein eigenes Heer von Kostümdesigner und Maskenbildner zu haben. Die etwas später im Jahr herausgebrachte Saga ''[[Give Me Your Heart]]'' konsolidierte den Status von Francis jedoch wieder etwas.


Auf dem Gelände in Torgelow-Spechtberg wurde ab 1952 eine Kaserne der [[Volkspolizei]] errichtet. Nach 1960 entstand auf dem Gelände der DSC-Werke ein wenig genutzter [[Truppenübungsplatz]] in Jägerbrück.
Das Studio ließ deshalb im Jahr 1937 nichts unversucht, das Erfolgsrezept von ''[[Give Me Your Heart]]'' zu wiederholen. Doch weder die kostspielige Verfilmung der Politikkomödie ''First Lady'' brachte den ersehnten Erfolg, noch die Romanze ''[[Stolen Holiday]]''. Selbst der Versuch, Francis neben dem aufgehenden Stern [[Errol Flynn]] in ''[[Another Dawn]]'' prominent herauszustellen, scheiterte. Als allerletztes Mittel versuchte man sich in einem Remake des [[Pola Negri]] Films ''Mazurka'' aus dem Vorjahr, der unter dem Titel ''[[Confession (Film)|Confession]]'' kein sonderlicher Erfolg wurde, der Schauspielerin aber gute Kritiken einbrachte.
Die Firma übertrug im selben Jahr entgegen mündlichen Absprachen die Hauptrolle in der Verfilmung des Broadwayhits ''Tovarich'' an [[Claudette Colbert]] und Kay Francis verklagte daraufhin das Studio. Der Fall wurde außergerichtlich beigelegt. Damit war die Karriere von Francis jedoch beendet und sie bekam bis zum offiziellen Ende ihres Vertrags zwar ihr volles Gehalt gezahlt, zu spielen gab es jedoch nur noch Rollen in [[B-Movie|B-Filmen]] wie ''Secrets of an Actress'' oder ''[[Comet Over Broadway]]''. Ganz unten landete sie schließlich, als ihr Name 1939 unterhalb des Titels von ''King of the Underworld'' genannt wurde.


==== Heutiger Zustand ====
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] trat sie wie viele Hollywoodstars bei der Truppenbetreuung auf. 1946 schließlich beendete sie ihre Filmkarriere, kehrte noch einmal für kurze Zeit auf die Theaterbühne zurück, um sich dann völlig zurückziehen. Sie starb 1968 und hinterließ ihr Vermögen verschiedenen Wohltätigkeitsgesellschaften.
Die ehemalige Kaserne der Volkspolizei wird heute von der [[Panzergrenadierbrigade 41]] der [[Bundeswehr]] genutzt. In Torgelow wurde 1946 auf dem Gelände einer Wohnsiedlung der Muna ein psychiatrisches Pflegeheim errichtet. Die Gebäude wurden 1998 von [[Kursana]] saniert und rekonstruiert. Die "Waldsiedlung" genannte Betreuungseinrichtung für psychisch kranke Menschen liegt, vom Kiefernwald umgeben, am Ausgang von Torgelow in Richtung [[Anklam]] <ref>http://www.torgelow.de/freizeit_teil1.htm?menuid=6&mid=2</ref>. In Eggesin wird die Wohnsiedlung heute unter dem Namen „Wohngebiet Karl-Marx-Straße“ betrieben.


Die eigentlichen Produktionsanlagen sind tief in der [[Ueckermünder Heide]] verborgen. Die [[Ruine]]n der früheren Produktionsanlagen sind vielfach zwischen Birken und Fichten sichtbar. Das Gelände gilt heute als unbewachtes [[militärisches Sperrgebiet]], es wird durch eine Hochspannungs-Trasse durchschnitten. Bei Untersuchungen wurden zahlreiche Schadstoffe festgestellt, eine endgültige Bewertung dieser Untersuchungen steht noch aus.
== Zitat ==
:''Being born in Oklahoma City was the only un-glamorous thing Kay ever did.''


=== Standort Nürnberg-Feucht ===
== Filmografie (Auswahl) ==
Im [[Lorenzer Reichswald]] östlich von [[Nürnberg]] liegt bei [[Feucht]] das 224&nbsp;ha umfassende Areal der ehemaligen Muna Nürnberg-Feucht. Unter anderem wurde hier die [[Dicke Bertha]] sowie Sprengköpfe für die „[[Vergeltungswaffe]]“ [[A4 (Rakete)|V2]] und die "Hochdruckpumpe" [[V3]] gefertigt.<br />
* 1930: [[Street of Chance]]
Nach der Einnahme der Muna am 17. April 1945 sammelten die Amerikaner Wehrmachts-Bestände aus Munitionszügen und Beutemunition in der Muna. Sie wurde in ''Ammo Collecting Point Feucht'' umbenannt.
* 1930: [[For the Defense]]
Seit am 4. Mai 1946 bei der Explosion der von den [[Alliierte]]n gesammelten Munitionsreste der Großteil der 130 Bauten zerstört wurde, ist das Gelände ein verlassenes unbewachtes militärisches [[Sperrgebiet]]. Lediglich das Muna-Fertigungsgebiet ({{Coordinate|text=/|NS=49/22/53/N|EW=11/10/53/E|type=landmark|region=DE-BY|name=Muna-Fertigungsgebiet}}) wurde in ein amerikanisches Treibstofflager umgewandelt. Nördlich des Muna-Geländes entstand nach 1960 das [[Nuernberg Military Community|Feucht Army Airfield]], welches nach dem Abzug der [[US Army]] 2002 bis 2004 in einen [[Gewerbepark]] umgewidmet wurde. <ref>http://www.wehrtechnikmuseum.de/Exponate/Sonderausstellungen/Muna_Feucht/muna_feucht.html</ref><br />
* 1930: [[Passion Flower]]
Im westlichen und südlichen Teil (von der US-Army ''FASA'' und ''Nato Site 23'' genannt) der Muna wird der Boden mit seinen Rüstungs[[altlast]]en seit 2006 mit [[Beton]] [[Versiegelung|versiegelt]]. <ref>http://www.konrad-rupprecht.de/jahresschluss2006.htm</ref> Anstatt den Boden zu sanieren, ist dies ist auf diese Weise notwendig, da das Risiko zu hoch ist, die teils mit [[Giftgas]] bestückte Munition aus dem Boden zu entfernen und dabei Giftgas freizusetzen. Zum Grundwasser hin ist das Gebiet durch eine wasserundurchlässige Tonschicht abgegrenzt.
* 1931: [[Transgression (Film)|Transgression]]
* 1931: [[24 Hours (Film)|24 Hours]]
* 1931: [[Ladies' Man]]
* 1931: [[Guilty Hands]]
* 1931: [[Girls About Town]]
* 1932: [[Man Wanted]]
* 1932: [[Street of Women]]
* 1932: [[Ein Dieb mit Klasse]] (''Jewel Robbery'')
* 1932: [[Reise ohne Wiederkehr]] (''One Way Passage'')
* 1932: [[Ärger im Paradies]] (''Trouble in Paradise'')
* 1933: [[The Keyhole]]
* 1933: [[Storm at Daybreak]]
* 1933: [[Mary Stevens, M. D.]]
* 1933: [[The House on 56th Street]]
* 1933: [[I Loved A Woman]]
* 1934: [[Mandalay (Film)|Mandalay]]
* 1934: [[Dr. Monica]]
* 1934: [[Wonder Bar]]
* 1934: [[British Agent]]
* 1935: [[Living on Velvet]]
* 1935: [[Stranded (Film)|Stranded]]
* 1935: [[The Goose and the Gander]]
* 1935: [[I Found Stella Parrish]]
* 1936: [[The White Angel]]
* 1936: [[Give Me Your Heart]]
* 1937: [[Stolen Holiday]]
* 1937: [[Another Dawn]]
* 1937: [[Confession (Film)|Confession]]
* 1937: [[First Lady (Film)|First Lady]]
* 1938: [[Comet Over Broadway]]
* 1939: [[Nur dem Namen nach]] (''In Name Only'')


== Weblinks ==
=== Standort Wulfen ===
Zwischen den [[Dorsten]]er Stadtteilen [[Holsterhausen (Dorsten)|Holsterhausen]], Hervest und [[Wulfen (Dorsten)|Wulfen]] befindet sich das Munitionshauptdepot Wulfen (früher ''MUNA Wulfen'').


Durch Kriegseinwirkung und unsachgemäße Munitionsvernichtung (Haufensprengungen) durch die Alliierten war das Gelände mit [[Blindgänger]]n und Munitionsresten verseucht. Trotzdem wurde durch die [[Britische Rheinarmee]] dort weiter ein Munitionsdepot betrieben.
* {{IMDb Name|ID=0290215|NAME=Kay Francis}}
Nach der Wiedervereinigung wurde das Depot im Rahmen der Reduzierung der [[Britische Streitkräfte in Deutschland|britischen Streitkräfte in Deutschland]] an die [[Bundeswehr]] übergeben. In den 1990er Jahren wurde das Depot grundlegend modernisiert, dabei wurden alle alten Munitionsbunker entfernt und neue Munitionslagerhäuser errichtet. Bei diesen Arbeiten wurden die vorhandenen Bodenkontaminationen weitgehend entfernt und Blindgänger geräumt. Ein Grundwasserschaden besteht weiterhin und wird beobachtet.
* [http://film.virtual-history.com/person.php?personid=1275 Fotos von Kay Francis]
Inzwischen ist der Standort Wulfen ausgebaut zum größten [[Depot (Militär)|Munitionsdepot]] Deutschlands und zu einem der größten Munitionsdepots in Westeuropa. In 381 Lagerhäusern kann Munition bis zu einer Kapazität von 62.000 Tonnen gelagert werden. Das 210 Hektar große Gelände wird von 15 Kilometern Bahngleisen und 25 Kilometer Straßennetz durchzogen.


=== Weitere Standorte ===
== Literatur über Kay Francis ==
* [[Bydgoszcz|Bromberg]] (Luftmunitionsanstalt 1/II)
* John Callahan - ''Kay Francis: Secrets of an Actress'' - Artikel in ''Bright Lights Film Journal'', Ausgabe Mai 2006
* [[Clausthal-Zellerfeld]] ([[Werk Tanne|Sprengstofffabrik Werk Tanne]])
* Lynn Kear & John Rossman - ''Kay Francis: A Passionate Life and Career'' - McFarland & Company, 2006; ISBN 0-7864-2366-8.
* [[Krzystkowice|Chistianstadt]]
* Scott O'Brien - ''Kay Francis: I Can't Wait to Be Forgotten. Her Life on Stage and Film'' - BearManor Media, 2006; ISBN 1-59393-036-4.
* [[Damme]] (Luftmunitionsanstalt 2/XI)
* [[Espelkamp]]
* [[Falkenhagen (Mark)]] ([[Seewerk|Seewerk I]])
* Forst-Lausitz (heute zu [[Forst-Scheuno|Brożek]]/Polen)
* [[Hartmannshain]] (heute Vogelsbergkreis) ([[Luftmunitionsanstalt Hartmannshain|Luftmunitionsanstalt]])
* [[Eberhard-Finckh-Kaserne#Vorgeschichte 1938 bis 1956/57 – Vom Wehrmachts-Standort „Muna Haid“ bis zu den Planungen der Bundeswehr|Haid]] bei [[Engstingen|Großengstingen]] ([[Landkreis Reutlingen]])
* [[Hessisch Lichtenau]] ([[Hirschhagen|Sprengstofffabrik Hirschhagen]])
* [[Hohenbrunn]]
* Hohenfels bei [[Wehmingen]], heute [[Hannoversches Straßenbahn-Museum]]
* [[Hohenleipisch]] ([[Muna Hohenleipisch]])
* [[Kleinkötz]] (mittlerweile Standort des Legoland-Parks [[Günzburg]])
* [[Langendamm (Nienburg/Weser)|Langendamm]], Ortsteil von [[Nienburg/Weser]] (Lufthauptmunitionsanstalt 3/XI)
* [[Heeresmunitionsanstalt Lehre]]
* [[Marktbergel]]/[[Oberdachstetten]]
* [[Mölln]]
* [[Münster (bei Dieburg)]]
* [[Nersingen|Nersingen/Straß]]
* [[Neu Tramm]] (heutiger Landkreis Lüchow-Dannenberg)
* ''[[Feucht|Nürnberg-Feucht]] (siehe oben)''
* [[Güstrow]] ([[Primerburg|Heeresmunitionsanstalt Primerwald]])
* [[Büren (Westfalen)|Büren-Harth]] ([[Munitionsanstalt Ringelstein]])
* ''[[Torgelow]] (Seewerk II) (siehe oben)''
* Mittenwalde ([[Töpchin]])
* [[Traunreut]]
* [[Urlau]] ([[Munitionsanstalt Urlau]])
* ''[[Wulfen (Dorsten)]] (siehe oben)''
* [[Wahlstedt]]
* [[Wolfhagen]]
* [[Xanten]]


== Literatur ==
* [[Landesarchiv Greifswald]], Inklusive Online-Recherche
* Dieter Materna: ''Tarnname See. Ein Bericht über zwei ehemalige Werke der Pulver- und Sprengstofferzeugung im Kreis Ueckermünde.'' Milow 2000, ISBN 3933978300
* Dietmar Materna: ''Briefe gegen das Vergessen, ehemalige Zwangsarbeiter erinnern sich.''
* Der Primer, 60-seitige Broschüre des Fördervereins Güstrow e.V.


== Fußnoten und Einzelnachweise ==
{{Normdaten|PND=13160287X|LCCN=n/87/847007}}
<references />


== Weblinks ==
{{DEFAULTSORT:Francis, Kay}}
* [http://team-delta.info/wiki/index.php?title=Kategorie:Munas_%C3%9Cbersichten Munas-Übersichten]
[[Kategorie:Schauspieler]]
* [http://www.ueckermuende.de/geschichte/htmlpic/see.pdf Auszug aus „Tarnname See“ von D. Materna] (PDF-Datei; 761 kB)
[[Kategorie:US-Amerikaner]]
* [http://www.ueckermuende.de/geschichte/user/user.cgi Geschichte von Ueckermünde]
[[Kategorie:Geboren 1905]]
* [http://www.eggesin.de/chronik.htm Chronik von Eggesin]
[[Kategorie:Gestorben 1968]]
* [http://www.vimudeap.de/196.html Bilder vom Seewerk I]
[[Kategorie:Frau]]
* [http://www.vimudeap.de/195.html Bilder vom Seewerk II]

* [http://home.arcor.de/stillg4/Strecken/Ecker/Ecker-1/EckMuna/eckmuna.html ehemaliges Muna Gelände im Harz ]
{{Personendaten
* [http://www.wehrtechnikmuseum.de/Exponate/Sonderausstellungen/Muna_Feucht/muna_feucht.html zur Muna in Nürnberg-Feucht]
|NAME=Francis, Kay
* [http://www.muna-grebenhain.de/ Luftmunitionsanstalt Hartmannshain]
|ALTERNATIVNAMEN=Katherine Edwina Gibbs (vollständiger Name)
* [http://www.wulfen-wiki.de/index.php/Muna Muna Wulfen]
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Schauspielerin
* [http://www.eberhard-finckh-kaserne.de/html/muna_haid.html Munitionsanstalt Haid in Großengstingen ]
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1905
|GEBURTSORT=Oklahoma City, USA
|STERBEDATUM=26. August 1968
|STERBEORT=New York City, USA
}}


[[Kategorie:Wirtschaft im Deutschen Reich (1933–1945)]]
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[[Kategorie:Wehrmacht]]
[[es:Kay Francis]]
[[Kategorie:Militärtechnik (Zweiter Weltkrieg)]]
[[fi:Kay Francis]]
[[fr:Kay Francis]]
[[it:Kay Francis]]
[[ru:Кэй Фрэнсис]]

Version vom 8. November 2010, 23:02 Uhr

Rund 370 staatliche Einrichtungen mit der Bezeichnung Munitionsanstalt wurden ab 1936 im Deutschen Reich durch die Wehrmacht aufgebaut und betrieben. Nach der jeweiligen Teilstreitkraft wird dabei oft unterschieden zwischen Heeresmunitionsanstalt, Luftmunitionsanstalt und Marinemunitionsanstalt. Bekannte Munitionsanstalten sind z. B. Seewerk I und Seewerk II in Brandenburg und Vorpommern, oder das Werk Tanne in Niedersachsen.

Damals und heute sind die Anlagen regional oftmals unter der Abkürzung Muna bekannt.

Im Vierjahresplan 1936–40 legte die nationalsozialistische Regierung den Grundstein für die Kriegsvorbereitungen des Zweiten Weltkriegs. Neben der Herstellung synthetischer Rohstoffe (Benzin und Gummi) war der Aufbau einer flexiblen und leistungsstarken Sprengstoffindustrie Ziel des Vierjahresplans.

Um das spätere Auffinden der Industrieanlagen für feindliche Bomberstaffeln zu erschweren, wurden die Standorte für die Anlagen auf ganz Deutschland verteilt. Häufig wurden land- oder forstwirtschaftliche Regionen gewählt, die zudem eine leichte Rohstoffversorgung ermöglichen, und einen einfachen und sicheren Abtransport des Sprengstoffes sichern sollten.

Standorte (Auswahl)

Standort Seewerk II

Einer dieser Standorte war ein südöstlich von Ueckermünde gelegenes Waldgebiet im heutigen Mecklenburg-Vorpommern, nahe der polnischen Grenze. Seit 1936 wurde hier unter dem Tarnnamen „Seewerk II“ im Waldgebiet östlich der Uecker und nördlich der Randow im Auftrag und finanziert durch die Wehrmacht eine private Sprengstoff-Fabrik errichtet. Die Wehrmachtsorganisation versteckte sich dabei hinter den irreführenden Firmenbezeichnungen „Verwertungsgesellschaft für Montanindustrie GmbH“ und „GmbH zur Verwertung chemischer Erzeugnisse“ (kurz Verwertchemie). Gebaut und betrieben wurde das Werk von der DSC (Deutsche Sprengchemie GmbH), einer Tochtergesellschaft der WASAG („Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff AG“, heute H&R WASAG).

Bauten

Zum Sprengstoffwerk gehörten verschiedene Zufahrtsstraßen, ein eigener Bahnanschluss und mehrere, aus Sicherheitsgründen weit voneinander abgesetzte Fertigungsstätten zur Herstellung von Nitrocellulose, Nitroglyzerin und Schwarzpulver, sowie zur Gewinnung hochkonzentrierter Säuren. Zusätzlich wurden Gebäude für chemische Labore und Tests gebaut. Das Werk wurde von drei Kraftwerken und einem Wasserwerk versorgt. Alle Bauten wurden massiv gemauert oder aus Stahlbeton errichtet. Zwischen den Anlagen wurden zahlreiche Bunker mit bis zu 90 cm dicken Wänden errichtet.

Zusätzlich zu den Produktionsanlagen wurden rund um das Werk Siedlungen für die Arbeiter angelegt. Ein Arbeiterlager befand sich in Eggesin westlich des Werkes. Weiter entfernt, in Torgelow, südwestlich der Anlage, und am Ortsrand von Ueckermünde wurden Siedlungen für leitende Angestellte und Facharbeiter erstellt. Im abseits liegenden Ortsteil Spechtberg wurde ein zusätzliches Arbeiterlager mit Holzbaracken gebaut.

Die Anlage Seewerk II war streng bewacht und wurde geheim und getarnt betrieben. Neben den festangestellten Ingenieuren und Facharbeitern wurden hier tausende deutsche Reichsangehörige und Kriegsgefangene „arbeitsverpflichtet“. Die extrem harte Arbeit wurde häufig von Frauen ausgeführt.

Produktion

Die Herstellung von Sprengstoff durch die DSC begann 1938. Produziert wurde hauptsächlich POL-Pulver („Pulver ohne Lösungsmittel“), das als Treibladung für Munition diente.

Die Produktion fand bis Anfang April 1945 statt. Im August 1944 fand ein alliierter Bombenangriff statt. Am 27. April 1945 besetzte die Rote Armee die Anlagen. Nach Kriegsende wurde eine umfassende Demontage (größtenteils durch zwangsarbeitende Frauen aus dem Landkreis) und Sprengung der Werksanlagen durchgeführt. Während der Produktion kamen im Werk durch Betriebsunfälle, Bombenangriffe und Überlastung fast 400 Menschen ums Leben.

Auf dem Gelände in Torgelow-Spechtberg wurde ab 1952 eine Kaserne der Volkspolizei errichtet. Nach 1960 entstand auf dem Gelände der DSC-Werke ein wenig genutzter Truppenübungsplatz in Jägerbrück.

Heutiger Zustand

Die ehemalige Kaserne der Volkspolizei wird heute von der Panzergrenadierbrigade 41 der Bundeswehr genutzt. In Torgelow wurde 1946 auf dem Gelände einer Wohnsiedlung der Muna ein psychiatrisches Pflegeheim errichtet. Die Gebäude wurden 1998 von Kursana saniert und rekonstruiert. Die "Waldsiedlung" genannte Betreuungseinrichtung für psychisch kranke Menschen liegt, vom Kiefernwald umgeben, am Ausgang von Torgelow in Richtung Anklam [1]. In Eggesin wird die Wohnsiedlung heute unter dem Namen „Wohngebiet Karl-Marx-Straße“ betrieben.

Die eigentlichen Produktionsanlagen sind tief in der Ueckermünder Heide verborgen. Die Ruinen der früheren Produktionsanlagen sind vielfach zwischen Birken und Fichten sichtbar. Das Gelände gilt heute als unbewachtes militärisches Sperrgebiet, es wird durch eine Hochspannungs-Trasse durchschnitten. Bei Untersuchungen wurden zahlreiche Schadstoffe festgestellt, eine endgültige Bewertung dieser Untersuchungen steht noch aus.

Standort Nürnberg-Feucht

Im Lorenzer Reichswald östlich von Nürnberg liegt bei Feucht das 224 ha umfassende Areal der ehemaligen Muna Nürnberg-Feucht. Unter anderem wurde hier die Dicke Bertha sowie Sprengköpfe für die „VergeltungswaffeV2 und die "Hochdruckpumpe" V3 gefertigt.
Nach der Einnahme der Muna am 17. April 1945 sammelten die Amerikaner Wehrmachts-Bestände aus Munitionszügen und Beutemunition in der Muna. Sie wurde in Ammo Collecting Point Feucht umbenannt. Seit am 4. Mai 1946 bei der Explosion der von den Alliierten gesammelten Munitionsreste der Großteil der 130 Bauten zerstört wurde, ist das Gelände ein verlassenes unbewachtes militärisches Sperrgebiet. Lediglich das Muna-Fertigungsgebiet (49° 22′ 53″ N, 11° 10′ 53″ O) wurde in ein amerikanisches Treibstofflager umgewandelt. Nördlich des Muna-Geländes entstand nach 1960 das Feucht Army Airfield, welches nach dem Abzug der US Army 2002 bis 2004 in einen Gewerbepark umgewidmet wurde. [2]
Im westlichen und südlichen Teil (von der US-Army FASA und Nato Site 23 genannt) der Muna wird der Boden mit seinen Rüstungsaltlasten seit 2006 mit Beton versiegelt. [3] Anstatt den Boden zu sanieren, ist dies ist auf diese Weise notwendig, da das Risiko zu hoch ist, die teils mit Giftgas bestückte Munition aus dem Boden zu entfernen und dabei Giftgas freizusetzen. Zum Grundwasser hin ist das Gebiet durch eine wasserundurchlässige Tonschicht abgegrenzt.

Standort Wulfen

Zwischen den Dorstener Stadtteilen Holsterhausen, Hervest und Wulfen befindet sich das Munitionshauptdepot Wulfen (früher MUNA Wulfen).

Durch Kriegseinwirkung und unsachgemäße Munitionsvernichtung (Haufensprengungen) durch die Alliierten war das Gelände mit Blindgängern und Munitionsresten verseucht. Trotzdem wurde durch die Britische Rheinarmee dort weiter ein Munitionsdepot betrieben. Nach der Wiedervereinigung wurde das Depot im Rahmen der Reduzierung der britischen Streitkräfte in Deutschland an die Bundeswehr übergeben. In den 1990er Jahren wurde das Depot grundlegend modernisiert, dabei wurden alle alten Munitionsbunker entfernt und neue Munitionslagerhäuser errichtet. Bei diesen Arbeiten wurden die vorhandenen Bodenkontaminationen weitgehend entfernt und Blindgänger geräumt. Ein Grundwasserschaden besteht weiterhin und wird beobachtet. Inzwischen ist der Standort Wulfen ausgebaut zum größten Munitionsdepot Deutschlands und zu einem der größten Munitionsdepots in Westeuropa. In 381 Lagerhäusern kann Munition bis zu einer Kapazität von 62.000 Tonnen gelagert werden. Das 210 Hektar große Gelände wird von 15 Kilometern Bahngleisen und 25 Kilometer Straßennetz durchzogen.

Weitere Standorte

Literatur

  • Landesarchiv Greifswald, Inklusive Online-Recherche
  • Dieter Materna: Tarnname See. Ein Bericht über zwei ehemalige Werke der Pulver- und Sprengstofferzeugung im Kreis Ueckermünde. Milow 2000, ISBN 3933978300
  • Dietmar Materna: Briefe gegen das Vergessen, ehemalige Zwangsarbeiter erinnern sich.
  • Der Primer, 60-seitige Broschüre des Fördervereins Güstrow e.V.

Fußnoten und Einzelnachweise

  1. http://www.torgelow.de/freizeit_teil1.htm?menuid=6&mid=2
  2. http://www.wehrtechnikmuseum.de/Exponate/Sonderausstellungen/Muna_Feucht/muna_feucht.html
  3. http://www.konrad-rupprecht.de/jahresschluss2006.htm