Kay Francis und Queen Games: Unterschied zwischen den Seiten
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[File:Essen08 - Queen Games.jpg|thumb|Queen-Games-Stand auf der [[Internationale Spieltage|Spiel 2008 in Essen]]]] |
|||
[[Bild:Kay Francis loc.png|miniatur|Kay Francis (links) bei einer Tournee für die [[United Service Organizations|USO]]]] |
|||
'''Queen Games''' ist ein 1992 gegründeter, deutscher [[Spieleverlag]] in [[Troisdorf]]. |
|||
'''Kay Francis''' (* [[13. Januar]] [[1905]] in [[Oklahoma City]], [[Oklahoma]] als ''Katherine Edwina Gibbs''; † [[26. August]] [[1968]] in [[New York City]]) war eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Schauspieler]]in und einer der größten weiblichen Stars der 1930er Jahre in [[Hollywood]]. |
|||
== |
== Die Firma == |
||
1988 gründete Rajive Gupta die Firma „Queen-Carroms-Spielwaren GmbH“ zum Vertrieb und Herstellung des indischen [[Carrom]]-Spiels, 1992 folgte der Spieleverlag '''Queen Games''' <ref>http://www.queen-games.de/index.php?id=2741</ref>. |
|||
Über das Geburtsdatum von Kay Francis gibt es unterschiedliche Quellen, im U.S. Census von 1910 wird sie mit einem Alter von fünf Jahren registriert. Sie selbst gab ebenfalls stets 1905 als Geburtsjahr an. |
|||
Nach dem Bankrott des [[Laurin-Verlag]]s 1993 hat Queen Games dessen Verlagsrechte übernommen, darunter Brettspiele und die [[Pen-&-Paper-Rollenspiel]]e [[Mittelerde-Rollenspiel]] (MERS), [[Rolemaster]] und [[Call of Cthulhu (Rollenspiel)|Cthulhu]] <ref>http://www.x-zine.de/xzine_interviews.id_26.htm</ref>. Queen Games veröffentlichte in Lizenz Produkte von [[Iron Crown Enterprises]] (Rolemaster und MERS) auf dem deutschsprachigen Markt, inzwischen bestimmen eigene Brettspiele das Sortiment. |
|||
Kay Francis spielte nach einer Ausbildung zur Sekretärin erfolgreich am [[Broadway (Theater)|Broadway]]. Trotz eines Sprachfehlers (sie sprach das 'r' eher als 'w' aus, was ihr den Beinamen ''the wawishing Kay Fwancis'' eintrug) wurde sie 1929 für den Film entdeckt. |
|||
1997 gewannen zwei Spiele - Expedition und Showmanager - den „[[Deutscher Spiele Preis|Deutschen Spiele Preis]]“. Das Spiel [[Alhambra (Spiel)|Alhambra]] wurde 2003 „[[Spiel des Jahres]]“, zuletzt wurde [[Fresko (Spiel)|Fresko]] 2010 für diesen Preis nominiert und gewann den „Deutschen Spiele Preis“. |
|||
Kay stand bei der [[Paramount Pictures|Paramount]] unter Vertrag und hatte 1929 ihren ersten Auftritt in ''Gentlemen of the Press'' an der Seite von [[Walter Huston]]. Sie wurde dabei zum ersten und letzten Mal als Katherine Francis angekündigt. Zunächst wusste niemand etwas mit der relativ großen Schauspielerin anzufangen und sie wurde in den unterschiedlichsten Rollen eingesetzt. |
|||
== Brettspiele == |
|||
Das Publikum nahm erstmals von ihr Notiz, als sie 1930 neben [[William Powell]] in dem Drama ''[[Street of Chance]]'' auftrat. Der Film, in nur 15 Tagen abgedreht, wurde ein Überraschungserfolg und das Duo Powell/Francis drehte noch vier weitere gemeinsame Filme. Während heute die meisten Kritiker von William Powell / [[Myrna Loy]] und William Powell / [[Jean Harlow]] schwärmen, waren auch die gemeinsamen Auftritte mit Francis Beispiele für exaktes Timing, subtilen Andeutungen und nicht ganz jugendfreien Blicken. Das wird nirgendwo besser deutlich als in dem Projekt ''[[Jewel Robbery]]'' von 1932, einem Stoff über gestohlene Juwelen, Ehebruch und Moral. Die Geschichte wurde von [[Ernst Lubitsch]] inszeniert und ist selbst heute noch, über 70 Jahre später, vor allem bei Freunden von ''sophistication'' beliebt. Die beiden drehten unmittelbar im Anschluss die Romanze ''[[Reise ohne Wiederkehr|One Way Passage]]'' |
|||
Folgende [[Brettspiel]]e sind im Verlag ''Queen Games'' erschienen: |
|||
* [[Fresko (Spiel)|Fresko]] - Nominierung für [[Spiel des Jahres]] und „[[Deutscher Spiele Preis]]“ [[2010]] |
|||
Nachdem Francis in den ersten Jahren ihrer Karriere durchschnittlich sieben Filme pro Jahr drehte, wuchs ihre Anhängerschaft unter der weiblichen Bevölkerung rapide. Meist als elegante Dame mit Liebeskummer zu sehen, durchlitt die Darstellerin in den unterschiedlichsten Genres und vor jeder nur denkbaren Studiokulisse mehr oder weniger dramatische Erlebnisse. Dabei kam es den Zuschauerinnen eigentlich gar nicht auf die Handlung an. Es galt vielmehr einen Blick auf die Garderobe der Schauspielerin zu erhaschen, die früh als einer der bestangezogenen Filmstars galt. |
|||
* [[Jenseits von Theben]] - Nominierung für [[Spiel des Jahres]] [[2007]] |
|||
* [[Shogun (Queen Games)|Shogun]] - [[2006]] von [[Dirk Henn]] |
|||
* [[Der Dieb von Bagdad (Spiel)|Der Dieb von Bagdad]] - [[2006]] von [[Thorsten Gimmler]] |
|||
* [[Aqua Romana]] - Nominierung für [[Spiel des Jahres]] [[2006]] |
|||
* [[Alhambra (Spiel)|Alhambra]] - [[Spiel des Jahres]] und [[Deutscher Spiele Preis]] [[2003]] |
|||
* Dschunke - [[Deutscher Spiele Preis]] [[2002]] |
|||
* Wallenstein - Januar [[2002]] |
|||
* [[Metro (Spiel)|Metro]] - Februar [[2002]] |
|||
* Die Händler - [[Deutscher Spiele Preis]] [[1999]] |
|||
* Showmanager - [[Deutscher Spiele Preis]] [[1997]] |
|||
* Expedition - [[Deutscher Spiele Preis]] [[1997]] |
|||
und andere. |
|||
== Sonstige Spiele == |
|||
Es war also eher die Quantität als die Qualität der Filme, in den sie auftrat, die Kay Francis in der Gunst der Zuschauer steigen ließ. Symptomatisch für ihr Brot-und-Butter-Genre, das häufig ''woman's picture'' genannt wird und dessen Stars gleich dazu als ''clothes horse'' bezeichnet, ist ''[[Passion Flower]]'' aus dem Jahre 1930. [[MGM]] stand bei der Verfilmung der populären Geschichte von Kathleen Norris um Ehebruch in der besseren Gesellschaft vor dem Problem, dass die eigenen weiblichen Stars bereits an anderen Stoffen arbeiteten. Also lieh man von [[Paramount Pictures|Paramount]] kurzerhand Kay Francis aus, gab ihr für jede Szene ein neues Outfit, strich noch vorsichtshalber aus ihrem Dialog alle Wörter mit 'r' und fertig war ein relativ günstig produzierter Film, der ein Vielfaches seiner Kosten wieder einspielte. |
|||
*[[Mittelerde-Rollenspiel]] (MERS) |
|||
*[[Middle-earth Collectible Card Game]] (MECCG) |
|||
*[[Rolemaster]] |
|||
== Einzelnachweise == |
|||
Die endlose Wiederholung solcher Auftritte sorgten dafür, dass Kay Francis populär genug war, um Mitte 1932 einen lukrativen Vertrag mit [[Warner Brothers]] abschließen zu können. Zwar änderte sich wenig an der Qualität der Rollen, doch 1936 verdiente sie $ 227,000 und damit mehr als [[Norma Shearer]] oder [[Joan Crawford]]. Der höchstbezahlte Star des Jahres war [[Claudette Colbert]], mit $ 304,000, dicht gefolgt, von [[Warner Baxter]]. |
|||
<references /> |
|||
Der Aufstieg von [[Bette Davis]] ab Mitte der 1930er führte dazu, dass Francis immer schlechtere Drehbücher bekam. Sicher geglaubte Rollen wie in ''The Sisters'', ''Juarez'' und angeblich sogar ''Jezebel'' gingen an die Davis. Die übernahm gegen Ende der Dekade dann auch die riesige Studiogardrobe mit vier Zimmern und einem Kamin von ihrer Kollegin. Zum Verlust der Popularität trug auch bei, dass das Publikum ihrer ewig gleichen Gesichtsakrobatik langsam müde wurde und sich lieber Filme mit [[Loretta Young]] ansah, die zur Mitte des Jahrzehnts Hollywoods führendes ''cloth horse'' wurde. |
|||
1936 war in vieler Hinsicht Höhe- und Wendepunkt ihrer Karriere. Nachdem sie bislang meist in recht kostengünstig produzierter Dutzendware auf der Leinwand erschienen war, versuchte sie als dramatische Schauspielerin neue Fans zu erobern. Doch fand die sehr teure und ernsthafte Adaption des Wirkens von [[Florence Nightingale]] in ''[[The White Angel]]'' nicht den Weg in die Herzen der Zuschauer. Der Hauptgrund lag wohl im Drehbuch, das aus der Begründerin der modernen Krankenpflege eine gelangweilte Dame der oberen Gesellschaft machte. Und mochten die Darstellung der grauenhaften hygienischen Zustände im Lazarett von [[Scutari]] während des [[Krimkrieg]]es auch sehr gelungen sein, so wirkte Francis inmitten des Elends deplatziert. Denn während die Soldaten im eigenen Dreck starben, schien die Protagonistin hinter der Front beständig Zugriff auf ein eigenes Heer von Kostümdesigner und Maskenbildner zu haben. Die etwas später im Jahr herausgebrachte Saga ''[[Give Me Your Heart]]'' konsolidierte den Status von Francis jedoch wieder etwas. |
|||
Das Studio ließ deshalb im Jahr 1937 nichts unversucht, das Erfolgsrezept von ''[[Give Me Your Heart]]'' zu wiederholen. Doch weder die kostspielige Verfilmung der Politikkomödie ''First Lady'' brachte den ersehnten Erfolg, noch die Romanze ''[[Stolen Holiday]]''. Selbst der Versuch, Francis neben dem aufgehenden Stern [[Errol Flynn]] in ''[[Another Dawn]]'' prominent herauszustellen, scheiterte. Als allerletztes Mittel versuchte man sich in einem Remake des [[Pola Negri]] Films ''Mazurka'' aus dem Vorjahr, der unter dem Titel ''[[Confession (Film)|Confession]]'' kein sonderlicher Erfolg wurde, der Schauspielerin aber gute Kritiken einbrachte. |
|||
Die Firma übertrug im selben Jahr entgegen mündlichen Absprachen die Hauptrolle in der Verfilmung des Broadwayhits ''Tovarich'' an [[Claudette Colbert]] und Kay Francis verklagte daraufhin das Studio. Der Fall wurde außergerichtlich beigelegt. Damit war die Karriere von Francis jedoch beendet und sie bekam bis zum offiziellen Ende ihres Vertrags zwar ihr volles Gehalt gezahlt, zu spielen gab es jedoch nur noch Rollen in [[B-Movie|B-Filmen]] wie ''Secrets of an Actress'' oder ''[[Comet Over Broadway]]''. Ganz unten landete sie schließlich, als ihr Name 1939 unterhalb des Titels von ''King of the Underworld'' genannt wurde. |
|||
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] trat sie wie viele Hollywoodstars bei der Truppenbetreuung auf. 1946 schließlich beendete sie ihre Filmkarriere, kehrte noch einmal für kurze Zeit auf die Theaterbühne zurück, um sich dann völlig zurückziehen. Sie starb 1968 und hinterließ ihr Vermögen verschiedenen Wohltätigkeitsgesellschaften. |
|||
== Zitat == |
|||
:''Being born in Oklahoma City was the only un-glamorous thing Kay ever did.'' |
|||
== Filmografie (Auswahl) == |
|||
* 1930: [[Street of Chance]] |
|||
* 1930: [[For the Defense]] |
|||
* 1930: [[Passion Flower]] |
|||
* 1931: [[Transgression (Film)|Transgression]] |
|||
* 1931: [[24 Hours (Film)|24 Hours]] |
|||
* 1931: [[Ladies' Man]] |
|||
* 1931: [[Guilty Hands]] |
|||
* 1931: [[Girls About Town]] |
|||
* 1932: [[Man Wanted]] |
|||
* 1932: [[Street of Women]] |
|||
* 1932: [[Ein Dieb mit Klasse]] (''Jewel Robbery'') |
|||
* 1932: [[Reise ohne Wiederkehr]] (''One Way Passage'') |
|||
* 1932: [[Ärger im Paradies]] (''Trouble in Paradise'') |
|||
* 1933: [[The Keyhole]] |
|||
* 1933: [[Storm at Daybreak]] |
|||
* 1933: [[Mary Stevens, M. D.]] |
|||
* 1933: [[The House on 56th Street]] |
|||
* 1933: [[I Loved A Woman]] |
|||
* 1934: [[Mandalay (Film)|Mandalay]] |
|||
* 1934: [[Dr. Monica]] |
|||
* 1934: [[Wonder Bar]] |
|||
* 1934: [[British Agent]] |
|||
* 1935: [[Living on Velvet]] |
|||
* 1935: [[Stranded (Film)|Stranded]] |
|||
* 1935: [[The Goose and the Gander]] |
|||
* 1935: [[I Found Stella Parrish]] |
|||
* 1936: [[The White Angel]] |
|||
* 1936: [[Give Me Your Heart]] |
|||
* 1937: [[Stolen Holiday]] |
|||
* 1937: [[Another Dawn]] |
|||
* 1937: [[Confession (Film)|Confession]] |
|||
* 1937: [[First Lady (Film)|First Lady]] |
|||
* 1938: [[Comet Over Broadway]] |
|||
* 1939: [[Nur dem Namen nach]] (''In Name Only'') |
|||
== Weblinks == |
== Weblinks == |
||
* [http://www.queen-games.de Queen Games (deutsch)] |
|||
* {{Luding Verlag||196}} |
|||
[[Kategorie:Spieleverlag (Deutschland)]] |
|||
* {{IMDb Name|ID=0290215|NAME=Kay Francis}} |
|||
[[Kategorie:Rollenspielverlag]] |
|||
* [http://film.virtual-history.com/person.php?personid=1275 Fotos von Kay Francis] |
|||
[[Kategorie:Troisdorf]] |
|||
== Literatur über Kay Francis == |
|||
* John Callahan - ''Kay Francis: Secrets of an Actress'' - Artikel in ''Bright Lights Film Journal'', Ausgabe Mai 2006 |
|||
* Lynn Kear & John Rossman - ''Kay Francis: A Passionate Life and Career'' - McFarland & Company, 2006; ISBN 0-7864-2366-8. |
|||
* Scott O'Brien - ''Kay Francis: I Can't Wait to Be Forgotten. Her Life on Stage and Film'' - BearManor Media, 2006; ISBN 1-59393-036-4. |
|||
{{Normdaten|PND=13160287X|LCCN=n/87/847007}} |
|||
{{DEFAULTSORT:Francis, Kay}} |
|||
[[Kategorie:Schauspieler]] |
|||
[[Kategorie:US-Amerikaner]] |
|||
[[Kategorie:Geboren 1905]] |
|||
[[Kategorie:Gestorben 1968]] |
|||
[[Kategorie:Frau]] |
|||
{{Personendaten |
|||
|NAME=Francis, Kay |
|||
|ALTERNATIVNAMEN=Katherine Edwina Gibbs (vollständiger Name) |
|||
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Schauspielerin |
|||
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1905 |
|||
|GEBURTSORT=Oklahoma City, USA |
|||
|STERBEDATUM=26. August 1968 |
|||
|STERBEORT=New York City, USA |
|||
}} |
|||
[[en: |
[[en:Queen Games]] |
||
[[ |
[[fr:Queen Games]] |
||
[[fi:Kay Francis]] |
|||
[[fr:Kay Francis]] |
|||
[[it:Kay Francis]] |
|||
[[ru:Кэй Фрэнсис]] |
|||
Version vom 7. Dezember 2010, 16:53 Uhr

Queen Games ist ein 1992 gegründeter, deutscher Spieleverlag in Troisdorf.
Die Firma
1988 gründete Rajive Gupta die Firma „Queen-Carroms-Spielwaren GmbH“ zum Vertrieb und Herstellung des indischen Carrom-Spiels, 1992 folgte der Spieleverlag Queen Games [1].
Nach dem Bankrott des Laurin-Verlags 1993 hat Queen Games dessen Verlagsrechte übernommen, darunter Brettspiele und die Pen-&-Paper-Rollenspiele Mittelerde-Rollenspiel (MERS), Rolemaster und Cthulhu [2]. Queen Games veröffentlichte in Lizenz Produkte von Iron Crown Enterprises (Rolemaster und MERS) auf dem deutschsprachigen Markt, inzwischen bestimmen eigene Brettspiele das Sortiment.
1997 gewannen zwei Spiele - Expedition und Showmanager - den „Deutschen Spiele Preis“. Das Spiel Alhambra wurde 2003 „Spiel des Jahres“, zuletzt wurde Fresko 2010 für diesen Preis nominiert und gewann den „Deutschen Spiele Preis“.
Brettspiele
Folgende Brettspiele sind im Verlag Queen Games erschienen:
- Fresko - Nominierung für Spiel des Jahres und „Deutscher Spiele Preis“ 2010
- Jenseits von Theben - Nominierung für Spiel des Jahres 2007
- Shogun - 2006 von Dirk Henn
- Der Dieb von Bagdad - 2006 von Thorsten Gimmler
- Aqua Romana - Nominierung für Spiel des Jahres 2006
- Alhambra - Spiel des Jahres und Deutscher Spiele Preis 2003
- Dschunke - Deutscher Spiele Preis 2002
- Wallenstein - Januar 2002
- Metro - Februar 2002
- Die Händler - Deutscher Spiele Preis 1999
- Showmanager - Deutscher Spiele Preis 1997
- Expedition - Deutscher Spiele Preis 1997
und andere.
Sonstige Spiele
- Mittelerde-Rollenspiel (MERS)
- Middle-earth Collectible Card Game (MECCG)
- Rolemaster