„Jacobi-Matrix“ – Versionsunterschied
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\partial f_1/\partial x & \partial f_1/\partial y & \partial f_1/\partial z \\ |
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\partial f_2/\partial x & \partial f_2/\partial y & \partial f_2/\partial z \\ |
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\partial f_3/\partial x & \partial f_3/\partial y & \partial f_3/\partial z \end{pmatrix} |
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Version vom 1. März 2005, 23:49 Uhr
Die Jacobi-Matrix (auch Funktionalmatrix) dient zur näherungsweisen Berechnung mehrdimensionaler Funktionen in der Mathematik.
Sie ist die m × n-Matrix sämtlicher erster partiellen Ableitungen einer differenzierbaren Funktion
Als lineare Abbildung stellt sie die beste lineare Approximation einer differenzierbaren Funktion in einem gegebenen Punkt dar (siehe auch Taylor-Formel), und bildet damit die Matrix-Darstellung der 1. Ableitung dieser Funktion. Benannt wurde sie nach Carl Gustav Jacob Jacobi. Die Determinante der Jacobi-Matrix spielt z.B. bei Transformationen von Integralen eine wichtige Rolle und wird meist Funktionaldeterminante genannt.
Allgemein lautet die Jacobi-Matrix:
- für s=0,...,m-1, k=0,...,n-1.
Bei n = m = 3:
lautet sie:
und kann, wenn man sie für einen Punkt p ausrechnet, zur Näherung der Funktionswerte von f in der Nähe von p verwendet werden:
Für m = 1 entspricht die Jacobi-Matrix dem transponierten Gradienten von f. Ein Beispiel für eine Rechnung mit der Jacobi-Matrix ist die Transformation in Polarkoordinaten
Siehe auch: Differentialrechnung, Matrixmultiplikation, Hesse-Matrix