Geschichte der Zeitung und The Confessions Tour: Unterschied zwischen den Seiten
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{{Infobox Musikalbum| |
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[[Bild:February 23rd 1908 Boys Selling Newspapers on Brooklyn Bridge.jpg|thumb|280px|Zeitungsjungen in New York (1908) verkaufen den ''[[Morning Telegraph]]'']] |
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Künstler = Madonna| |
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Das Wort '''Zeitung''' war ursprünglich der Begriff für eine beliebige [[Nachricht]] (''„Er bittet, vorgelassen zu werden, er hab' Euch eine wichtige Zeitung.“'' - [[Friedrich Schiller]], [[Die Räuber]], [[1781]]); dieser erfuhr jedoch gegen Ende des 18. Jahrhunderts eine [[Bedeutungswandel|Bedeutungsveränderung]]. Heute versteht man darunter ein periodisch erscheinendes [[Druckerzeugnis]] mit ''aktuellem'' Inhalt (vgl. die [[Sprichwort|sprichwörtliche Wendung]]: ''„Nichts ist älter als die Zeitung von gestern.“''). <!-- und universalem --> <!-- Die "Bäckerblume" ist fraglos eine Zeitung, hat jedoch keinen universalen, sondern eine sehr begrenzte und spezifische Thematik!--> <!-- das sich an jedermann wendet --> <!-- schlichtweg falsch; es gibt höchst eingegrenzte Zielgruppen (die "Neue Musik Zeitung" wird noch nicht einmal von allen Musikern gelesen, sondern insbesondere von Musikpädagogen --> |
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Titel = The Confessions Tour| |
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Genre = [[Popmusik|Pop]]| |
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Jahr = {{flagicon|the United States}} [[29. Januar]] [[2007]]<br> {{flagicon|the European Union}} [[26. Januar]] [[2007]]| |
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Label = [[Warner Brothers]]| |
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Formate = CD, DVD, Download| |
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Anzahl der Titel DVD = 21| |
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Anzahl der Titel CD = 13| |
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Laufzeit DVD = 121m + Bonusmaterial| |
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Laufzeit CD = 73m34s| |
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Besetzung = [[Madonna (Künstlerin)|Madonna ]] <br> [[Daniel "Cloud" Campos]]| |
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Ein Film von = [[Jonas Akerlund]]| |
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Kostüm Designer = [[Jean Paul Gaultier]]| |
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Show Direktor = [[Jamie King]]| |
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Remix = [[Stuart Price]]| |
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Studio = Olympic Studios, Record Plant, Shirland Road, Mayfair Studios| |
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Vorheriges = [[I'm Going To Tell You A Secret]]<br />(2005)| |
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Nächstes = [[Hard Candy (Album)|Hard Candy]] <br />(2008)| |
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'''The Confessions Tour''' ist [[Madonna (Künstlerin)|Madonna]]s zweites Live-Album. |
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== Hintergrund == |
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[[Image:Dead sea newspaper.jpg|thumb|right|280px|Dieses Foto eines Zeitungslesers im [[Totes Meer|Toten Meer]] könnte nach Ansicht vieler Beobachter möglicherweise bald symbolischen Charakter haben: Kann sich das klassische Medium über Wasser halten?]] |
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In allgemeinster Definition ist eine Zeitung ein Druckwerk von mäßigem Seitenumfang, das in kurzen periodischen Zeitspannen, mindestens einmal wöchentlich, öffentlich erscheint, Nachrichten aus aller Welt und allen Gegenstandsbereichen vermittelt und von jedermann käuflich erworben werden kann. Vier Kriterien müssen also gegeben sein, wenn man von einer Zeitung spricht: [[Aktualität]] (zeitnahe Berichterstattung), [[Periodizität]] (regelmäßiges Erscheinen), Publizität (für Leser zugänglich) und [[Universalität]] (inhaltliche Vielfalt). |
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Nach dem letzten Live-Album "I'm Going To Tell You Secret" erschien Januar 2007 das neue Live-Album "The Confesions Tour" auf dem Markt. Die DVD beinhaltet alle 21 Songs, die Madonna auf der Confessions-Tour live sang, aufgenommen in der Wembley-Arena in London (Regie führte wie bei "I'm Going to Tell You a Secret" Jonas Akerlund). Dazu gibt es, je nach Ausgabe, eine Live-CD, auf der insgesamt 13 der Titel zu hören sind. Das Live-Album wird diesmal mit der in Japan veröffentlichten Promo-Single ''I Feel Love'' in den Charts geführt. |
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Eine Zeitung ist, anders als die [[Zeitschrift]], ein der Aktualität verpflichtetes [[Presse (Medien)|Presseorgan]] und gliedert sich meist in mehrere inhaltliche [[Rubrik]]en wie Politik, Lokales, Wirtschaft, Sport, [[Feuilleton]] und Immobilien, die von eigenständigen [[Ressort]]s erstellt werden. Ein Ressort bearbeitet immer ein bestimmtes Themengebiet, eine bestimmte Rubrik, für das es eigenverantwortlich und unabhängig von den anderen Ressorts ist. Oftmals werden innerhalb eines Ressorts die einzelnen Themengebiete unter den [[Redakteur]]en aufgeteilt, je nach Qualifikation und Wissen der Redakteure. Die einzelnen Segmente einer Zeitung heißen ''[[Zeitungsbuch|Bücher]]'' (schweiz. Bünde). |
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Auf der DVD gibt es zudem Backstage-Aufnahmen und eine Fotogalerie. |
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Die [[Redaktion]] ist die Abteilung in einem Zeitungs- oder Zeitschriften[[verlag]], die die journalistische Arbeit erbringt. Die Redaktionsarbeit ist auf die Grundpfeiler der [[Pressefreiheit]] gestützt. In einer oder für eine Redaktion schreiben [[Redakteur]]e, Pauschalisten, Freie [[Journalist]]en und [[Volontär]]e, manchmal auch externe Experten. |
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|Formate || DVD, DVD+CD, Download |
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|Anzahl der Titel DVD || 21 |
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|Anzahl der Titel CD || 13 |
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|Laufzeit DVD || 121min + Bonusmaterial |
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|Laufzeit CD || 73min34s |
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|Ein Film von || [[Jonas Akerlund]] |
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|Kostüm Designer || [[Jean-Paul Gaultier]] |
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|Show Direktor || [[Jamie King]] |
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==CD Trackliste== |
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#"Future Lovers/I Feel Love" |
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#"[[Like a Virgin]]" |
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#"[[Jump (Madonna song)|Jump]]" |
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#"Confessions (Interlude)" |
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#"Isaac" |
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#"[[Sorry (Madonna song)|Sorry]]" |
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#"Sorry Remix (Interlude)" |
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#"I Love New York" |
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#"Let It Will Be" |
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#"[[Music (Madonna song)|Music Inferno]]" |
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#"[[Erotica]]" |
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#"[[Lucky Star]]" |
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#"[[Hung Up]]" |
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==DVD Trackliste== |
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Die [[Inhalt]]e werden mit [[Journalismus|journalistischen]] Stilmitteln präsentiert und sind thematisch nicht eingegrenzt (universell), meldungsaktuell und allgemein gesellschaftlich, jedoch nicht fachlich oder beruflich bestimmt. |
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#"Future Lovers/I Feel Love" |
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#"[[Get Together (Madonna song)|Get Together]]"* |
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#"[[Like a Virgin (song)|Like A Virgin]]" |
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#"[[Jump (Madonna song)|Jump]]" |
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#"Confessions (Interlude/Dancers)" |
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#"[[Live to Tell]]"*^ |
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#"Forbidden Love"* |
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#"Isaac" |
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#"[[Sorry (Madonna song)|Sorry]]" |
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#"Like It Or Not"* |
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#"[[Sorry (Madonna song)|Sorry]] (Remix - Interlude)"+ |
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#"I Love New York" |
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#"[[Ray of Light]]"* |
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#"Let It Will Be" |
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#"[[Drowned World/Substitute For Love]]"*+ |
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#"[[Paradise (Not For Me)]]"*+ |
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#"[[Music (Madonna song)|Music/Disco Inferno]]" |
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#"[[Erotica (song)|Erotica/You Thrill Me]]" |
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#"[[La Isla Bonita]]"* |
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#"[[Lucky Star]]"+ |
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#"[[Hung Up]]" |
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==Charts== |
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Zeitungen bestehen inhaltlich aus dem so genannten ''redaktionellen Teil'', der durch die [[Redaktion]] oder einzelne [[Autor]]en verantwortet wird, und dem ''[[Annonce (Medien)|Anzeigenteil]]''. Anzeigen werden in ihrem Inhalt von demjenigen verantwortet, der die Anzeige „schaltet“, d. h. bei der Anzeigenredaktion aufliefert und für ihr Erscheinen bezahlt. Der Verlag kann bestimmte Anzeigen dagegen auch ablehnen. Ist die Anzeige gedruckt, ist der Verlag für den Inhalt der Anzeige verantwortlich. Deshalb ist eine intensive vorherige Prüfung notwendig. Die Anzeigenpreise richten sich vor allem nach der [[Auflage einer Publikation|Auflagenhöhe]] der jeweiligen Zeitung und der Größe der entsprechenden Anzeige. |
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{| class="prettytable" |
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|----- bgcolor="#efefef" |
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! width="28" rowspan="2"| Jahr |
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! width="200" rowspan="2"| Titel |
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! colspan="5"| '''Chart-Positionen''' |
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|----- bgcolor="#efefef" |
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!width="30"|[[Media-Control-Charts|DE]] |
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!width="30"|[[Ö3 Austria Top 40|AT]] |
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!width="30"|[[Schweizer Hitparade|CH]] |
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!width="30"|[[UK Top 40|UK]] |
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!width="30"|[[Billboard Hot 100|US]] |
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|2007 |
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|'''The Confessions Tour''' |
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== Nutzungsforschung == |
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{|class="wikitable" |
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Der Leser gilt in Zeitungsredaktionen als „unbekanntes Wesen“. Zwar existieren verschiedene Werkzeuge, um Leserverhalten, -zufriedenheit und -wünsche zu ergründen. Doch alle haben neben Vorteilen auch Nachteile. Klassische Feedbackinstrumente sind Leserbriefseiten und Lesertelefone. Sie werden jedoch nur von gewissen Lesertypen genutzt. Auch die jeweils verkaufte Auflage kann zur Nutzerforschung ausgewertet werden. Mächtigere Instrumente sind [[Copytest]]s, verbunden beispielsweise mit [[Befragung]] oder technischen Hilfsmitteln wie [[Blickbewegungsregistrierung|Blickverlaufsaufzeichnung]] und [[Readerscan]]. |
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!align="left"|DVD Charts (2007) |
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!align="center"|Peak<br>Position |
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|align="left"|Austria |
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|align="center"|'''1''' |
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|align="left"|Czech Republic |
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|align="center"|'''1''' |
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|align="left"|France |
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|align="center"|'''1''' |
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|align="left"|Germany |
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|align="center"|'''1''' |
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|align="left"|Hungary |
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|align="center"|'''1''' |
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|align="left"|Italy |
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|align="left"|Spain |
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|align="center"|'''1''' |
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|align="left"|Sweden |
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|align="center"|'''1''' |
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|align="left"|USA |
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|align="center"|'''1''' |
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|align="center"|2 |
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|align="left"|Portugal |
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|align="center"|2 |
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|align="left"|Estonia |
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|align="center"|3 |
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|align="left"|Finland |
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|align="center"|3 |
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|} |
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==Auszeichnungen== |
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== Geschichte der Zeitung == |
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{|class="wikitable" |
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!align="left"|Land |
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!align="center"|Auszeichnung |
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!align="center"|Verkäufe |
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|align="left"|Australien |
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|align="center"|Gold |
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|align="center"|+7,500 |
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|- |
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|align="left"|Belgien |
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|align="center"|Gold |
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|align="center"|+35,000 |
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|- |
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|align="left"|Deutschland |
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|align="center"|Platinum |
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|align="center"|+200,000 |
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|- |
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|align="left"|Portugal |
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|align="center"|Gold |
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|align="center"|+10,000 |
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|- |
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|align="left"|Italien |
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|align="center"|Platinum |
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|align="center"|+80,000 |
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|- |
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|align="left"|Brasilien |
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|align="center"|Gold |
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|align="center"|+25,000 |
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|- |
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|align="left"|Polen |
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|align="center"|Gold |
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|align="center"|+5,000 |
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=== Ursprünge === |
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[[Bild:Aviso_Nr.1_Januar_1609.jpg|thumb|left|240px|1. Ausgabe der [[Aviso (Zeitung)|Aviso]] vom 15. Januar 1609]] |
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Der Begriff Zeitung tauchte als „zidunge“ mit der Bedeutung „Kunde“ oder „Nachricht“ im Raum [[Köln]] bereits am Anfang des 14. Jahrhunderts auf und wurde für mündliche oder schriftliche Botschaften bis ins 19. Jahrhundert gebraucht. Das Wort ''tidinge'' aus dem mittelniederdeutschen oder mittelniederländischen bedeutet so viel wie ''Botschaft'' oder '' Nachricht''. |
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Des Weiteren wurde die DVD bei der Verleihung der [[Grammy Awards 2008|50. Grammy Awards-Verleihung]] mit einem Grammy in der Kategorie „Best Longform Music Video“ ausgezeichnet. In der gleichen Kategorie hat Madonna bereits 1991 einen Grammy für die ''„Blond Ambition Tour“'' gewonnen. |
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Nach der Erfindung des [[Buchdruck|Drucks mit beweglichen Lettern]] durch [[Johannes Gutenberg]] in der Mitte des 15. Jahrhunderts (1445) waren neben der Buchproduktion bald auch Pressedrucke im eigentlichen Sinn, die [[Einblattdruck]]e aufgekommen - teilweise mit Graphiken (Holzschnitten, Kupferstichen) illustrierte, einseitig bedruckte, ereignisbezogene, also nicht-periodisch erscheinende Blätter (mehr dazu im Artikel [[Flugblatt]]). Solche Einblattdrucke (wie auch mehrseitige Flugschriften jener Zeit) trugen gelegentlich den Titel ''Newe Zeitung von'' … = „neue Nachricht von ...“. Diese Praxis mag dazu beigetragen haben, dass sich die Bedeutung des Begriffs „Zeitung“ allmählich von „Nachricht“ auf den Nachrichtenträger selbst, das Medium (der „Zeitungen“ = Nachrichten), verschob. Ende des 17. Jahrhunderts war diese Bedeutungsverschiebung abgeschlossen. Seither ist eine „Zeitung“ ein mit Nachrichten aus aller Welt gefülltes mehrseitiges Druckwerk, das mindestens einmal in der Woche öffentlich vertrieben wird. |
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==Verschiedenes== |
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Neben der Gattung des Flugblattes existiert seit dem 15. Jahrhundert auch die Pressegattung der [[Flugschrift]]en. Hierbei handelte es sich um mehr- bis vielseitige, ungebundene, nicht periodisch erscheinende Druckwerke, in denen Ereignisse und Gegenstände beliebiger Art thematisiert wurden. Im Zeitalter der Reformation spielten Flugschriften eine überaus bedeutende Rolle im öffentlichen Streit der konfessionellen und politisch-sozialen Parteiungen (vergl. [[Flugblatt]]). |
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* Alle Beteiligten der Tour erhielten von H&M Freizeitkleidung gestellt. Nachdem Madonna nun mittlerweile ihre zweite Kollektion für H&M designt, war dies als kleines Dankeschön vorgesehen. |
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* Die Crew hatte 106 Mitglieder. |
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* Transportiert wurde alles in 24 Trucks, 5 Bussen, 18 Vans und Autos & 2 Privat-Flugzeugen. |
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* Das Gewicht des gesamten Equipments beträgt 200 Tonnen (das Gewicht eines Kriegsschiffes) |
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* Die gigantische Diskokugel mit der Madonna auf die Bühne schwebt wiegt 2 Tonnen. Daran sind Diamanten im Wert von 2 Millionen Dollar angebracht |
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* Es gibt sieben Kostümwechsel für Madonna, insgesamt 600 Kostüme für die komplette Show. |
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* Die Kostüme sind im übrigen sämtlichst von Star-Designer Jean-Paul Gaultier entworfen wurden. |
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==Siehe auch== |
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Eine weitere nicht-periodische Pressegattung der Frühen Neuzeit sind die „Mess-“ oder „Semestralrelationen“. Es handelt sich, 1583 vom Historiker Michael von Aitzing in Köln aus der Taufe gehoben, um halbjährlich zur (Frankfurter) Buchmesse erscheinende Chroniken der vergangenen wichtigsten politischen Ereignisse in Europa. Die Bezeichnung dieser Gattung der politischen Presse ergab sich also durch die Erscheinungsweise. Wie der ältere (Jahres-)Kalender gehörte auch die Messrelation noch dem Genre der retrospektiv summierenden Annalistik an - erst die etwas jüngere politische Wochenzeitung realisiert dann das Kriterium unüberholbarer Aktualität der Nachrichten. |
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*[[Madonna (Künstlerin)|Madonna]] |
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*[[Madonna/Diskografie]] |
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*[[Madonna/Auszeichnungen]] |
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==Quellen== |
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http://www.madonnamusic.de/ |
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{{Navigationsleiste Madonna-Alben}} |
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=== Erste Zeitungen === |
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[[Bild:WienerZeitung.jpg|thumb|right|280px|[[Extrablatt (Presse)|Extrablatt]] zur [[Wiener Zeitung]] vom 21. Mai 1799 zum Kampf von österreichischen und französischen Truppen in der [[Schweiz]]]] |
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Die [[Pressegeschichte]] im weiteren Sinne reicht zurück bis zu den [[Kaufmannsbriefe]]n, die seit 1380 nachweisbar erschienen. Das erste gedruckte Nachrichtenblatt, das die Bezeichnung einer Zeitung im modernen Sinn verdient, ist die ''Relation aller Fuernemmen und gedenckwuerdigen Historien''<ref>[http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/relation1609 ''Relation aller Fuernemmen und gedenckwuerdigen Historien'']</ref> (häufig in der Forschung auch nur als „Relation“ bezeichnet). Sie erschien ab dem Herbst des Jahres 1605 in [[Straßburg]] im [[Elsass]]. Gegründet wurde sie von [[Johann Carolus]] und sie wurde, wie durch den überlieferten Jahrgang 1609 belegt, wöchentlich einmal ausgegeben. |
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{{DEFAULTSORT:Confessions Tour, The}} |
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Eine Quelle dafür ist die (undatierte) Supplik des Carolus an den Straßburger Rat, in der er ein Privileg (d. h. das Monopol der Herstellung) für sein neuartiges Druckwerk in Straßburg erbittet. In der Begründung schreibt Carolus, er habe seit einigen Wochen und jetzt ''das zwöhlffte Mahl '' ein gedrucktes Blatt herausgebracht. Der Rat Straßburgs lehnte die Eingabe am 21. Dezember 1605 ab. Da solche Suppliken vom Rat gewohnheitsmäßig unmittelbar nach ihrem Eingang behandelt wurden, dürfte des Carolus Bittschrift frühestens eine Woche vor dem 21. Dezember verfasst worden sein. Zurückgerechnet muss der Beginn des Zeitungsdrucks also auf Ende September oder Anfang Oktober 1605 zu datieren sein. Die älteste erhaltene Ausgabe dieser Zeitung stammt allerdings erst aus dem Jahr 1609. |
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[[Kategorie:Album (Pop)]] |
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[[Kategorie:Live-Album]] |
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[[Kategorie:Album (2000er)]] |
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[[Kategorie:Madonna]] |
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[[bg:The Confessions Tour]] |
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Als die erste regelmäßig erscheinende Zeitung auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gilt der „''[[Aviso (Zeitung)|Aviso]], Relation oder Zeitung''“. Dies war eine Wochenzeitung, deren erste Nummer am 15. Januar 1609 in [[Wolfenbüttel]] erschien. |
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[[en:The Confessions Tour (album)]] |
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[[es:The Confessions Tour (álbum)]] |
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Im Jahr 1650 erscheint in [[Leipzig]] mit den ''[[Einkommende Zeitungen|Einkommenden Zeitungen]]'' zum ersten Mal eine [[Tageszeitung]] mit sechs Ausgaben pro Woche. Die älteste noch erscheinende Zeitung ist die seit 1645 in Schweden erscheinende ''[[Post- och Inrikes Tidningar]]''. |
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[[fi:The Confessions Tour]] |
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Die Tageszeitung blieb zunächst eine Ausnahme, ihre interessanteste Funktion gewann sie vor dem 19. Jahrhundert mit der seit 1702 in London erscheinenden ''[[Daily Courant]]'', dem Blatt, das die Funktionen des Veranstaltungskalenders der Großstadt übernahm (in kleineren Städten wurden die lokalen Veranstaltungen rascher durch den Ausruf vermeldet). |
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[[fr:Confessions Tour: Live From London]] |
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[[it:The Confessions Tour]] |
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== 19. Jahrhundert == |
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[[ja:コンフェッションズ・ツアー・ライヴ]] |
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[[Bild:Lesekabinet.jpg|thumb|240px|left|Ein Lesekabinett um 1840; Gemälde von Heinrich Lukas Arnold, Dresden]] |
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[[pl:The Confessions Tour]] |
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Im 19. Jahrhundert entstand die Massenpresse, was zum großen Teil an technischen Neuerungen der Druckpressen lag. 1812 wurde die [[Schnellpresse]] erfunden, 1845 die Rotationsmaschine und 1884 die [[Linotype]]-Setzmaschine. Außerdem stieg weiterhin das Interesse der Bevölkerung an Informationen aus Politik und Gesellschaft. |
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[[pt:The Confessions Tour (álbum)]] |
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[[ro:The Confessions Tour (album)]] |
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Zudem wurde das staatliche [[Anzeige]]nmonopol aufgehoben, dadurch entstand für das Zeitungswesen die zweite Einnahmequelle – der Anzeigenverkauf. Durch den Anzeigenverkauf konnte nun die Zeitung selbst günstiger verkauft werden, was zu einer wesentlich größeren Verbreitung führte. Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland circa 3500 Zeitungen. |
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[[sr:The Confessions Tour]] |
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=== Erste Nachrichtenagenturen === |
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1835 wurde die erste [[Nachrichtenagentur]] gegründet, die ''Agence Havas'' in Paris; sie existierte bis [[1957]]. Die heute weltweit führende [[Associated Press]] (AP) wurde im Mai des europäischen Revolutionsjahrs [[1848]] in [[New York]] City als "Harbour News Association" ins Leben gerufen. |
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=== Der Telegraf als technischer Meilenstein === |
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Ganz wesentlichen Anteil an der Verbesserung der Zuverlässigkeit, der Qualität und vor allem der Aktualität der Nachrichten hatte – neben der Anstellung hauptberuflicher [[Korrespondent]]en, die zunächst meist in den wichtigen [[Hafen|Häfen]] stationiert wurden, die stets auch Umschlagplätze für Neuigkeiten aus aller Welt waren – die Erfindung des [[Telegrafie|Telegrafen]] durch [[Samuel F. B. Morse]] im Jahr [[1837]]. Plötzlich war es möglich, äußerst zeitnah über Geschehnisse zu berichten, die hunderte und tausende Kilometer entfernt stattgefunden hatten. |
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=== Die Pressefreiheit im Vergleich === |
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Durch die [[Paulskirchenverfassung]] wird 1848 die [[Pressefreiheit]] gesetzlich verankert und 1874 dann in die Reichpressegesetze <ref>[http://www.hdg.de/lemo/objekte/pict/z465_1874_02/index.html Gesetz über die Presse vom 7. Mai 1874] (Faksimile, DHM, Z 465-1874)</ref> übernommen, wobei sich deren beinahe unbedingte Hochschätzung in Deutschland besonders auch in der Rechtsprechung erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] allmählich herausbildete (''siehe dazu u.a.:'' [[Spiegel-Affäre]]). <ref>[http://www.bpb.de/publikationen/08459386710853889456533251329906,0,0,Rechtliche_Stellung_der_Medien.html#art0 Hanni Chill, Hermann Meyn: Rechtliche Stellung der Medien] (BPB)</ref> – In den Vereinigten Staaten von Amerika ist die Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit seit [[1789]]/91 durch den [[Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten|Ersten Verfassungszusatz]] (dem ''First Amendment'') in der [[Bill of Rights (Vereinigte Staaten)|Bill of Rights]] ''de jure'' offiziell uneingeschränkt; die staatliche Nichteinmischung wird explizit gewährleistet ("Der Kongress wird kein Gesetz erlassen [..], das die Freiheit der Rede [..] oder der Presse einschränkt."). Die Väter der US-amerikanischen Republik waren sich der fundamentalen Bedeutung einer freien Presse für eine freiheitliche Demokratie von Anfang an bewusst: "Wäre es an mir zu entscheiden, ob wir eine Regierung ohne Zeitungen oder Zeitungen ohne eine Regierung haben sollten, sollte ich keinen Moment zögern, das Letztere vorzuziehen", so [[Thomas Jefferson]] im Jahr [[1787]]. – ''Vgl.'' [[Vierte Gewalt]]. |
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=== Der erste "Medienkrieg" === |
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Der [[Krimkrieg]] ([[1853]]-[[1856]]) gilt als erster europäischer ''Medienkrieg''. [[Kriegsberichterstattung#Der_erste_Pressekrieg|Kriegsberichterstatter]] wie etwa der aus [[Dublin]] stammende [[William Howard Russell]], der wegen seiner Reportagen von der Krim Berühmtheit erlangte, konnten ihre Berichte ohne Zeitverlust an Zeitungsredaktionen senden, etwa jenen über die verklärte [[Attacke der Leichten Brigade]]. Die Londoner "[[The Times|Times]]" meldete bereits am selben Abend den militärisch sinnlosen Angriff. Die Berichterstattung Russells war teilweise so genau, dass der russische [[Zar]] meinte, er brauche keine [[Spionage|Spione]], er habe die "Times". Eine Folge dieser neuen realistischen Schilderungen war, dass der britische Oberkommandierende, General William John Codrington, im Februar [[1856]] die [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] einführte. – Erstmals wurde ein bedeutender Kriegsschauplatz auch [[Geschichte und Entwicklung der Fotografie|fotografisch]] dokumentiert, obgleich auch schon hier Aufnahmen bewusst (nach-)gestellt wurden (wenn auch überwiegend auf Grund technischer Zwänge; ''vgl. dazu:'' [[Roger Fenton]]) – womit eine bis dato fortgesetzte unrühmliche Tradition einen ersten Höhepunkt erreichte. <ref>[http://www.ejo.ch/index.php?Itemid=196&id=571&option=com_content&task=view Stephan Russ-Mohl, Marcello Foa e Cristina Elia: Fakes in Journalism] (European Journalism Observatory, Università della Svizzera italiana, 14. November 2003)</ref> Dennoch verfehlten die Presseberichte ihre Wirkung in der [[Öffentlichkeit]] nicht (''siehe dazu:'' [[Florence_Nightingale#Der_Einsatz_auf_der_Krim|Florence Nightingale]]). |
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[[Image:Kolokol newspaper 1857.jpg|thumb|right|280px|Die russische Tageszeitung Kolokol ("Die Glocke") erschien von [[1857]] bis [[1867]] (vgl. [[Alexander Iwanowitsch Herzen]])]] |
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=== Der Beginn der modernen Bildberichterstattung === |
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[[Mathew B. Brady]] dokumentierte mit seinem Kamerateam, zu dem u.a. A. Gardner, T. H. O’Sullivan und G. N. Barnard gehörten, den [[Amerikanischer Bürgerkrieg|amerikanischen Bürgerkrieg]] [[1861]]-[[1865]] auf rund 7.000 Nassplatten-Negativen, von denen über tausend digitalisiert wurden und über die Website der [[Library of Congress]] abrufbar sind<ref>[http://www.loc.gov/rr/print/ The Library of Congress: Prints and Photographs Reading Room]</ref>. Davon wurden allerdings zeitgleich auch nur wenige einem größeren Publikum bekannt, da Bildvorlagen für den Druck zunächst aufwändig und weitestgehend manuell in ''Strichzeichnungen'' umgesetzt werden mussten. Die moderne Bildberichterstattung und Pressefotografie entwickelte sich nämlich erst ab ca. [[1880]], als die ersten Fotos als Illustrationen in Zeitungen erschienen: Stephen H. Horgan veröffentlicht im "New Yorker Daily Graphic" ein [[Druckraster|gerastertes]] Halbtonfoto. [[1883]] erschien das erste Foto in einer deutschen Publikation: Georg Meisenbach veröffentlichte in der "Leipziger Illustrirten" Zeitung eine gerasterte Fotografie. – Die Entwicklung einsatzbereiter Verfahren zur [[Bildtelegrafie]]<ref>[http://www.uni-konstanz.de/forschung/zwn/Projekte/Aktuell/Bilduebertragung/ Geschichte der technischen Bildübertragung (1843-1923)] (Universität Konstanz)</ref> dauerte bis zum ersten Jahrzehnt des [[20. Jahrhundert]]s. Im November [[1907]] begannen regelmäßige Übertragungen zwischen Paris, Berlin und London. Am 17. März [[1908]] wurde das erste [[Fahndungsfoto]] in zwölf Minuten von Paris nach London übertragen und im "[[Daily Mirror]]" abgedruckt. Durch dessen Veröffentlichung konnte ein flüchtiger Juwelenräuber gefasst werden. – Allerdings konnte erst [[1923]] ein Bild von [[Rom]] nach New York über den [[Atlantik]] geschickt werden. |
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=== Gründerzeit: Erste Pressemagnaten === |
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Die Ära der großen Berliner [[Tageszeitung]]en begann [[1872]] nach der Konstituierung des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] mit der Gründung des ''Berliner Tageblatts'' durch [[Rudolf Mosse]] (''vgl.'' [[Gründerzeit]], [[Wilhelminismus]]). |
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=== Die Dreyfus-Affäre: Presse und Politik in Frankreich === |
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Ein Tief- und gleichzeitig ein Höhepunkt in der Geschichte der französischen Presse ging Ende des 19. Jahrhunderts mit der [[Dreyfus-Affäre]] einher, die weitreichende Auswirkungen auf das Selbstverständnis der französischen Gesellschaft zeitigte und u.a. wesentlichen initialen Anteil an der Entstehung des [[Zionismus]] hatte. Beinahe zur stehenden Redewendung – und so zu sagen zum "Urmuster" vergleichbarer gedruckter [[Brandrede]]n und Aufrufe – wurde der am 13. Januar [[1898]] in [[Georges Clemenceau]]s Literaturzeitung "L'Aurore" publizierte offene Brief mit dem Titel ''J'accuse...! (Ich klage an...!)'' des Schriftstellers [[Émile Zola]] an den französischen Staatspräsidenten Félix Faure. |
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Das 19. Jahrhundert erlebte frühzeitig auch erste Höhepunkte der [[Karikatur]] (''vgl. z.B.'' [[Honoré Daumier]]); [[Cartoon]]s und [[Comic]]s wurden allmählich zum festen Bestandteil zunächst vorwiegend angelsächsischer Presseerzeugnisse. |
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Mehr zur Geschichte der Zeitungen unter [[Pressegeschichte]] und den einzelnen Artikeln. |
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== 20. Jahrhundert: Die 20er Jahre == |
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[[Bild:Zeitungsdruckmaschine-Deusches-Museum.jpg|thumb|left|280px|Erst die [[Rotationsdruck|Rotationsdruckmaschine]] ermöglichte die rasche Herstellung hoher Auflagen; sie war eine der wesentlichen technischen Voraussetzungen für den exponentiellen Aufschwung im Zeitungswesen ab den 1840-er Jahren]] |
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Die große Zeit der Zeitungen war vor der Erfindung des [[Rundfunk|Radio]]s, als Verlagsobjekte aus den Berliner [[Rudolf Mosse|Mosse]]-, [[August Scherl|Scherl]]- und [[Ullstein-Verlag|Ullstein]]-Verlagen teilweise viermal am Tag erschienen: Morgenausgabe, Mittagsausgabe, Abendausgabe, Nachtausgabe. Die weltweit schnellsten Zeitungs-Rotationspressen standen damals an der [[Spree]]. |
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Die reiche Zeitungskultur der Zwanziger Jahre wurde neben den Neuen [[Medien]] [[Radio]] und [[Fernsehen]] in Deutschland auch durch Konzentrationsprozesse ([[Alfred Hugenberg|Hugenberg-Konzern]]) und so genannte [[Arisierung]]en ([[Amann-Verlag]]) während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] ab- und aufgelöst. |
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Das Gegenstück zum [[Deutschnationale Volkspartei|deutschnationalen]] ''Hugenberg-Konzern'' war in der Weimarer Republik das Medienkonglomerat des [[KPD|Kommunisten]] [[Willi Münzenberg]], der in seinem ''Neuen Deutschen Verlag'' u.a. die Zeitungen "Welt am Abend", "Berlin am Morgen" und vor allem die nicht nur in politischer Hinsicht revolutionäre "[[Arbeiter Illustrierte Zeitung]]" (AIZ) publizierte. Die AIZ und ihre Bildautoren (darunter u.a. der Erfinder der politischen [[Fotomontage]], [[John Heartfield]]) setzten Maßstäbe in der Entwicklung des modernen [[Fotojournalismus]] und mittelbar darüber hinaus, mit nachhaltiger Wirkung bis in den Bereich der [[Werbefotografie]] – ähnlich der US-Zeitschrift [[Time|TIME]] (ab 1923) und noch vor dem dann darin führenden [[Life (Magazin)|LIFE Magazine]] ab Mitte der 1930-er Jahre in den USA (''vgl. dazu auch:'' [[Berliner Illustrirte Zeitung]]; [[Illustrierte]]). |
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Die "[[Vossische Zeitung]]", das Blatt des liberalen [[Bildungsbürgertum]]s und – indirekt über ihre Vorläufer – die älteste Zeitung [[Berlin]]s, nahm in der ersten deutschen Demokratie in etwa jene Stellung ein, die die "[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]" in der [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] innehatte und teilweise noch innehat. Ein so renommierter Autor wie [[Kurt Tucholsky]] schrieb sowohl für die "Vossische Zeitung" ([[1924]] [[Korrespondent]] des Blattes in [[Paris]]) als auch für die "Arbeiter Illustrierte Zeitung" (dort in der Regel unter einem seiner [[Pseudonym]]e: ''Theobald Tiger''). [[1927]] titelte die "Vossische" in ihrem [[Feuilleton]] anlässlich einer Besprechung von [[Adolf Hitler]]s "[[Mein Kampf]]" noch höhnisch: "'Mein Kampf' gegen die deutsche Sprache". – [[1934]] musste sie ihr Erscheinen auf Druck der Nazis einstellen. |
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[[Image:NYTimes-Page1-11-11-1918.jpg|thumb|right|240px|11. November [[1918]]: Die "New York Times" meldet das Ende des Ersten Weltkriegs und den Zusammenbruch des Kaiserreichs. Illustrationslose "Bleiwüsten" wie noch diese insbesondere auf der Titelseite (Frontpage) waren in späteren Jahrzehnten undenkbar. – Links oben der Slogan des Blattes: "All the news that fit to print"; etwa: "Alle Nachrichten, die zum Druck geeignet sind."]] |
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Aber schon während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und auch später in der [[Weimarer Republik]] war die Pressefreiheit nicht gesetzlich gewährleistet (''siehe dazu:'' [[Weltbühne-Prozess]]). Während des [[Zeit des Nationalsozialismus|Dritten Reichs]] wurde das Pressewesen "gleichgeschaltet" und von staatlichen Stellen, wie der [[Reichspressekammer]], streng kontrolliert. → Hierzu sehr viel mehr in dem Artikel [[Pressegeschichte]]. |
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Die 20-er Jahre des 20. Jahrhunderts waren unzweifelhaft ein Höhepunkt in der Zeitungsgeschichte: Weil das Radio noch in den Kinderschuhen steckte und das Fernsehen noch lange nicht zur Marktreife entwickelt war, genossen Zeitungen als [[Massenmedien]] quasi eine [[Monopol]]stellung. Zudem erlebte das Jahrzehnt – nicht nur in Deutschland – zahlreiche bewusst und gezielt geführte weltanschauliche [[Propaganda]]schlachten, die sich erstmals mit teilweise beträchtlichem Aufwand überwiegend der Massenmedien Zeitung und zunehmend auch des [[Kino|Films]] bedienten. Nachdem jenseits des Atlantiks bereits vor dem Ersten Weltkrieg riesige ''Zeitungsimperien'' entstanden waren, die bereits erheblichen und unverhohlenen Einfluss auf die Politik ausübten (''vgl.'' [[William Randolph Hearst]], [[Joseph Pulitzer]]), war nun auch in Deutschland und im übrigen Europa vor dem Hintergrund zunehmender Konzentrationsbestrebungen das Zeitalter der [[Medienzar]]en bzw. ''Pressemagnaten'' und [[Konzern|Medienkonzerne]] angebrochen, eine Entwicklung, die sich nach [[1945]] in Westdeutschland fortsetzte (''s. z.B.'' [[Axel Springer]], [[Rudolf Augstein]]; [[Medienkonzentration]]). |
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Konzentrationsprozesse und Zusammenschlüsse der Presse halten aus meist wirtschaftlichen Gründen bis heute an ([[Mantel (Journalismus)|Mantelzeitungen]]). |
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=== Egon Erwin Kisch revolutioniert den Journalismus === |
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Durch seine präzisen und sprachlich auf höchstem Niveau aufbereiteten Milieuschilderungen und Reiseberichte gilt der "rasende Reporter" [[Egon Erwin Kisch]] (so der Titel eines seiner wohl bekanntesten Werke, [[1924]] erschienen in Berlin) als der Begründer der literarischen [[Reportage]]. ''Samuel Sillen'' nannte in einmal "den am meisten nachgeahmten Schriftsteller der Welt", so umfassend, ja: durchschlagend war seine Wirkung nicht nur auf den Journalismus im engeren Sinne. |
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=== Erich Salomon erfindet den "Bildjournalismus" === |
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Der [[Pressefotograf]] [[Erich Salomon]], eigentlich Doktor der [[Jurisprudenz]], der erst [[1926]] im Alter von 40 Jahren überhaupt mit der Fotografie in Kontakt kam, erregte nicht durch seine Bildreportagen und die meist mit der neuartigen, für damalige Verhältnisse äußerst lichtstarken und gleichzeitig relativ kleinen Ermanox-Kamera teilweise heimlich (oder genauer: "[[Investigativer Journalismus|investigativ]]") entstandenen Aufnahmen Aufsehen, die er [[1931]] in seinem Bildband ''Berühmte Zeitgenossen in unbewachten Augenblicken'' veröffentlichte – er erfand auch die Berufsbezeichnung ''Bildjournalist'' als solche. |
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Als Perversion von Salomons Arbeitsweise kann man die Tätigkeit der meisten [[Paparazzo|Paparazzi]] auffassen. |
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== Die Zeitungen und die Neuen Medien == |
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[[Image:NewspaperSizes200508.jpg|thumb|left|280px|Bald passé? Europäische Tageszeitungen, hier abgebildet im Formatvergleich zu einem DIN-A4-Blatt]] |
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Seit Ende des [[20. Jahrhundert]]s ergänzen viele [[Verlag|Zeitungsverlage]] ihre gedruckten Ausgaben durch die [[Neue Medien|Neuen Medien]]. Vorreiter dieser Entwicklung in Deutschland war die ''[[Schweriner Volkszeitung]]'', deren [[Webauftritt]] bereits am 5. Mai 1995 online ging. Sie war damit die erste deutsche Tageszeitung im [[Internet]]. |
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Außerdem werden die Neuen Medien von den etablierten Zeitungsverlagen mehr oder weniger geschickt zur [[Cross-Promotion]] genutzt. Die gedruckten Ausgaben der Zeitungen verlieren kontinuierlich an Auflage. Die Leser wandern zunehmend zu deren Internetportalen ab <ref> [http://www.heise.de/newsticker/meldung/80258 heise.de:] Zeitungen verlieren weiter an Auflage</ref>; <ref> [http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,445592,00.html spiegel.de:] US-Zeitungen verlieren dramatisch an Auflage</ref>. Einige Redaktionen bewerten ihre Online-Ausgabe mittlerweile als zumindest gleichberechtigt mit ihrer Print-Ausgabe <ref>[http://www.heise.de/newsticker/meldung/81221 heise.de:] Bei der „Welt“ und der „Berliner Morgenpost“ spielt nun die Onlinepräsenz die Hauptrolle</ref>; <ref> [http://www.welt.de/wirtschaft/article714113/New_York_Times_Der_stille_Abschied_vom_Papier_.html New York Times: Der stille Abschied vom Papier] ("[[Die Welt]]", 14. Februar 2007) - Übersetzung von: [http://www.haaretz.com/hasen/pages/ShArtVty.jhtml?itemNo=822558 Arthur Sulzberger: On life in the Internet age] ("Ha'aretz", 6. Februar 2007)</ref>. Die ''[[New York Times]]'' – fraglos eine der bedeutendsten Zeitungen der Welt – erwägt sogar die Einstellung der Druckausgabe: „Ob die ‚New York Times‘ in fünf Jahren noch gedruckt wird, ist mir egal“, so Herausgeber [[Arthur Ochs Sulzberger]] jr. Anfang 2007. Auch eine Analyse des [[Institut für Demoskopie Allensbach|Meinungsforschungsinstitutes Allensbach]] belegt, dass bei jungen Menschen die Bedeutung der Zeitung zugunsten des Internets stark abnimmt.<ref> [http://www.heise.de/newsticker/meldung/97491 heise.de:] "Anders als viele wirtschaftswissenschaftliche Theorien der 1990er prophezeiten, scheint das nun nicht mehr ganz neue Medium (Internet) dabei durchaus ältere zu verdrängen: In der Altersgruppe von 20 bis 29 Jahren liest ein knappes Drittel keine Zeitung mehr, sondern bezieht seine Informationen ausschließlich aus dem Netz und dem Fernsehen. 2004 lag der Anteil derjenigen, die in dieser Altersgruppe ganz auf Zeitungen verzichteten, noch bei etwa einem Fünftel. Die sinkende Bedeutung der Zeitungen zeigt sich auch in ihrer Bewertung: Während 37,7 Prozent der 14- bis 19-Jährigen das Internet zu den wichtigsten Informationsquellen über das Tagesgeschehen zählen, ordnen lediglich 24,5 Prozent die Tageszeitungen in diese Kategorie ein." </ref> Eine weitere Studie zeigt das Überlaufen von Lesern von Zeitungen zu Onlinenachrichten.<ref> [http://www.heise.de/newsticker/meldung/100465 heise.de:] Studie: Online-Nachrichten nehmen Zeitungen Leser weg</ref> US-Amerikaner nutzen als Nachrichtenquellen vorwiegend (48 Prozent) das Internet, wogegen die Zeitungen nur noch von 10 Prozent als primäre Nachrichtenquelle genutzt werden nach Fernsehen (29 %) und Rundfunk .<ref> [http://www.heise.de/newsticker/meldung/104320 heise.de:] Internet ist für die Hälfte der Amerikaner primäre Nachrichtenquelle</ref> |
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„Ich bin überzeugt, dass es in zehn bis 15 Jahren keine Papierzeitung mehr geben wird", meinte Prof. Klaus Schönbach vom [[Kommunikationswissenschaft]]lichen Seminar der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] bereits am 29. Oktober 2000 <ref>[http://www.thbecker.de/Hausarbeit4.htm Thomas Becker: Von der Wiege bis zur Bahre: Kann Zeitung auch künftig ein Begleiter fürs Leben sein?] (Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Freie Universität Berlin, November/Dezember 2000)</ref>. Seit der Jahrtausendwende entspann sich eine anhaltende Diskussion um die Zukunftsaussichten bzw. -fähigkeiten und die mögliche künftige Rolle des ehedem unangefochtenen Leitmediums. |
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Die Auseinandersetzungen werden durchaus nicht immer sachlich geführt: Angesichts der rapiden Änderungen in den Nutzungsgewohnheiten und der zunehmenden, im Einzelfall gewiss auch existenzgefährdenden Konkurrenz etwa durch das "Mitmach-Internet" (''s.'' [[Web 2.0]]) kommt es dabei gelegentlich auch zu einer "rhetorisch hochgeschraubten, argumentativ allerdings nicht gerade besonders herausragenden [[Polemik]]" etablierter Printmedien "gegen die Niederungen des Internetpöbels". <ref>[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26825/1.html Florian Rötzer: Der Süddeutschen wird das Internet zuviel] (Telepolis, 12. Dezember 2007)</ref> |
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=== Ist die Tageszeitung obsolet? === |
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"Wir werden es bald erleben, dass sich große deutsche Tageszeitungen für einen wöchentlichen Erscheinungsrhythmus entscheiden", gab sich Wolfgang Blau, seit März 2008 Chefredakteur von [[Die Zeit|Zeit Online]], anlässlich einer Podiumsdiskussion der [[Deutsche Presseagentur|dpa]]-Tochter ''News aktuell'' am 8. April 2008 gewiss und erkannte die Notwendigkeit einer [[Marktbereinigung]]: "In Deutschland gibt es zu viele Tageszeitungen. An dieser Wahrheit kommen wir nicht vorbei." – Gleichzeitig plädierte Blau für eine neue Offenheit im Journalismus. <ref>[http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/show.php?id=75626 Zeit-Online-Chef prophezeit Ende von Tageszeitungen] (Horizont.net, 9. April 2008)</ref> |
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<!-- Mehr zur Geschichte der Zeitungen unter [[Pressegeschichte]] und den einzelnen Artikeln. --> |
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== Arten von Zeitungen == |
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*nach Erscheinungsweise |
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**[[Tageszeitung]] |
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**[[Sonntagszeitung]] |
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**[[Wochenzeitung]] |
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**Sonderausgabe |
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*nach Verbreitungsgebiet |
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**[[Stadtteilzeitung]] (meist von [[Bürgerinitiative]]n erstellt) |
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**[[Lokalzeitung]] (häufig als Anzeigenblatt) |
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**[[Regionalzeitung]] |
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**überregionale Zeitung |
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*nach Vertriebsart |
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**[[Abonnementzeitung]] (durch Zusteller oder per Post) |
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**[[Boulevardzeitung]] (Straßenverkauf) |
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**[[Anzeigenblatt]] (wird kostenlos an alle Haushalte verteilt) |
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**[[Offertenblatt]] (wird über den Pressevertrieb vertrieben) |
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**[[Mitgliederzeitung]] (wird kostenlos oder gegen Kosten an Verbands-, Vereins- bzw. Parteimitglieder verteilt) |
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**Firmenzeitung (Herausgeber ist meist die PR-Abteilung des Unternehmens oder eine separate Abteilung für die unternehmensinterne Kommunikation) |
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**[[Betriebszeitung]] |
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**[[Kiosk]] |
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**[[Grossist|Pressevertrieb]] ([[Presse-Grosso]]) |
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**[[Zeitungsantiquariat]] (Lieferung alter Zeitungen für Museen, Archive, als Filmrequisiten oder als Geschenke) |
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**[[Pendlerzeitung]] (kostenlose, durch Werbung finanzierte, Zeitungen, die an Bahnhöfen, Tram- oder Busstationen verteilt werden) |
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**[[Straßenzeitung]] Zeitungsprojekte die meist von obdachlosen Menschen im Straßenverkauf vertrieben (manchmal auch geschrieben) werden |
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**[[Elektronische Zeitung]] (elektronische Version einer Zeitung) |
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*spezielle Zeitungsformen |
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**[[Schülerzeitung]] |
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**[[Abiturzeitung]] |
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**[[Studentenzeitung]] |
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**[[Parteizeitung]] |
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**[[Kirchenzeitung]] |
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**[[Hochzeitszeitung]] |
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**[[Amtsblatt]] |
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**[[Gefangenenzeitung]]en in [[Justizvollzugsanstalt]]en |
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== Ausstellungen zum Jubiläumsjahr 2005 == |
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[[Bild:MenzelDieZeitungsleserin.jpg|thumb|Die Zeitungsleserin ([[Adolph Menzel]])]] |
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* [http://www.400-jahre-zeitung.de/ 400 Jahre Zeitung], 10. Juli bis 30. Dezember 2005 im Gutenberg-Museum, Mainz |
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* [http://www.gutenberg-museum.de/index.php?eventid_te=4&aktion=anzeige_aktuelles&pagev=2/ Gutenberg-Museum], 10. Juli bis 30. Dezember 2005 im Gutenberg-Museum, Mitarbeiter, Termine etc. des Gutenberg-Museums, begleitend zur Ausstellung in Mainz |
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* [http://idw-online.de/pages/de/news114534 Das Neueste von gestern … 400 Jahre Zeitungsgeschichte in Bremen und Nordwestdeutschland], bis 23. Juni 2005 in der [[Bremen|Bremer]] Bürgerschaft, danach in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg in Oldenburg]] und [[Hamburg]] |
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== Siehe auch == |
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{{Wikiquote|Zeitung}} |
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*[[Liste deutscher Zeitungen]], [[Liste von Zeitungen]] |
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*[[Pressegeschichte]], [[Antiquarische Zeitung]], [[Fuggerzeitung]]en, [[Newe Zeytung]], [[Moralische Wochenschrift]] |
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*[[Zeitungsformat]]e, [[Zeitungsdruck]], [[Printmedium]] |
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*[[Tageszeitung]], [[Wochenzeitung]], [[Sonntagszeitung]] |
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*[[Journalist]], [[Journalistische Darstellungsform]] |
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*[[Redaktion]], [[Redakteur]], [[Chefredakteur]], [[Ressort]], [[Lokaljournalist]] |
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*[[Nachrichtenagentur]] |
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*[[Verlag]], [[Verleger]], [[Liste von Verlagen im deutschen Sprachraum]] |
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*[[Zeitschrift]], [[Fachzeitschrift]], [[Gazette]] |
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*[[Zeitungsmuseum]], [[Zeitungsantiquariat]] |
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*[[Anzeige (Medien)|Annonce]], [[Akzidenzdruck|Akzidenzbeilage]] |
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*[[Crossmedia]], [[Medienkonvergenz]] |
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== Literatur == |
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* Elfenbein, Stefan W.: ''The New York Times. Macht und Mythos eines Mediums'', Frankfurt a.M.: Fischer TB 1996, ISBN 3-596-13219-3 |
|||
* Faulstich, Werner: ''Grundwissen Medien''. 2004 |
|||
* Faulstich, Werner: ''Medien zwischen Herrschaft und Revolte. Die Medienkultur der frühen Neuzeit.'' (1400-1700), Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1998 |
|||
* Fischer, Ernst; Haefs, Wilhelm; Mix, York-Gothart (Hrsg.): Von Almanach bis Zeitung. Ein Handbuch der Medien in Deutschland 1700-1800. München. Verlag C.H.Beck 1999. ISBN 3-406-45476-3 |
|||
* Fischer, Heinz-Dietrich: ''Die großen Zeitungen - Porträts der Weltpresse''. dtv, 1966 |
|||
* [[Otto Groth|Groth, Otto]]: ''Die unerkannte Kulturmacht. Grundlegung der Zeitungswissenschaft. 7 Bände, Berlin 1960-72. |
|||
* Hartwig, Stefan: ''Deutschsprachige Medien im Ausland - fremdsprachige Medien in Deutschland.'' 2003. (ISBN 3-8258-5419-1) |
|||
* Heinrich, Jürgen: ''Medienökonomie, Bd.1, Mediensystem, Zeitung, Zeitschrift, Anzeigenblatt.'' 2001 (ISBN 3-531-32636-8) |
|||
* Kutsch, Arnulf & Weber, Johannes: ''350 Jahre Tageszeitung, Forschungen und Dokumente.'' Bremen 2002. Paperback, 220 Seiten. ISBN 3-934686-06-0 |
|||
* Meissner, Michael: ''Zeitungsgestaltung''. Typografie, Satz und Druck, Layout und Umbruch. 3. völlig neu bearbeitete Auflage Berlin 2007. Paperback, 271 Seiten. ISBN 3-430-20032-6 |
|||
* Schröder, Thomas: ''Die ersten Zeitungen. Textgestaltung und Nachrichtenauswahl.'' Tübingen: Gunter Narr 1995. |
|||
* Schütz, Walter J.: ''Zeitungen in Deutschland. Verlage und ihr publizistisches Angebot 1949 - 2004'', Vistas 2005, ISBN 3-89158-421-0 |
|||
* Schuster, Hans & Sillner, Leo: ''Die Zeitung. Wie sie uns informiert, wie sie sich informiert, mit einem Lexikon für ihren Leser.'' München, Günter Olzog Verlag, 1968 |
|||
*Stöber, Rudolf: Deutsche Pressegeschichte. Konstanz. UVK Verlagsgesellschaft 2005.ISBN 3-8252-2716-2 |
|||
* Weber, Johannes: ''Unterthenige Supplication Johann Caroli / Buchtruckers. Der Beginn gedruckter politischer Wochenzeitungen im Jahr 1605''. In: ''Archiv für Geschichte des Buchwesens'', Bd. 38, Frankfurt am Main 1992, S. 257-265. |
|||
* Weber, Johannes: ''Straßburg 1605. Die Geburt der Zeitung''. In: ''Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte 7/2005'', S. 3–26. |
|||
* Weber, Johannes: ''Strassburg, 1605. The Origins of the Newspaper in Europe''. In: ''German History 24/2006'', S. 387–412. |
|||
* Wilke, Jürgen: ''Die Zeitung'', in: Ernst Fischer/Wilhelm Haefs/York-Gothart Mix (Hg.): ''Von Almanach bis Zeitung. Ein Handbuch der Medien in Deutschland 1700-1800'', München: C.H. Beck 1999, ISBN 3-406-45476-3, S. 388–402. |
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== Einzelnachweise == |
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<references /> |
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== Weblinks == |
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{{Wiktionary|Zeitung}} |
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* [http://www.newspaperindex.com/de/ Deutsche und Internationale Zeitungen Übersicht] |
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* [http://www.onlinenewspapers.com/ Online-Zeitungen weltweit] |
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* [http://www.newseum.org/todaysfrontpages/flash/ Aktuelle Titelblätter von Tageszeitungen weltweit] |
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* [http://anno.onb.ac.at/ AustriaN Newspapers Online] (ANNO) |
|||
* [http://www1.uni-bremen.de/~pressfor/ Institut für Deutsche Presseforschung an der Universität Bremen] |
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* [http://www.gutenberg-museum.de/index.php?id=126 Jubiläumsausstellung anlässlich des 400. Geburtstags der Zeitung im Gutenberg-Museum Mainz, 10.7-29.1.2006] |
|||
* [http://www.journalistische-praxis.de/zeitungsgestaltung/meilensteine.html Geschichte der Zeitung - Meilensteine] |
|||
* [http://www.zeitungs-museum.de Stiftung Deutsches Zeitungsmuseum] |
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* [http://www.zeitungsforschung.de Institut für Zeitungsforschung, Dortmund] |
|||
* [http://www.paperball.de/ Suchmaschine für Zeitungen - Paperball] |
|||
* [http://www.papercity-werbung.de/deutsche_zeitungen.htm Geschichte und Mediadaten deutscher Zeitungen] |
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* [http://medienkaufmann.berufe.schulklick.net Ausbildung Medienkaufleute] |
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* [http://www.Zeitung.de/ Zeitung.de] |
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=== Anfänge und Geschichte des Zeitungswesens === |
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==== Deutschsprachiger Raum ==== |
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* [http://journalistik-journal.lookingintomedia.com/?p=29 Johannes Weber: Wie 1605 in Straßburg die moderne Zeitung entstand] (Journalistik Journal, 15. April 2005) |
|||
* [http://www.mbbnet.umn.edu/hoff/hoff_news.html William Hoffman: Die Anfänge der Zeitungen - The Origin of Newspapers] ([[University of Minnesota]], 16. März 1981) |
|||
* [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-535375,00.html Philipp Berens: Medien im dreißigjährigen Krieg: Die Macht der Sensation] (Spiegel Online, 6. April 2008 - ''von den'' [[Flugschrift]]en ''zu regelmäßig erscheinenden Zeitungen; über die frühe Macht der Medien'') |
|||
* [http://images.zeit.de/text/2005/25/A-Zeitung Holger Böning: Wie man Leser glücklich macht] ("[[Die Zeit]]" Nr. 25/2005 - ''u.a. über den ersten regulären'' [[Redakteur]] ''der deutschen Zeitungsgeschichte,'' [[Georg Greflinger]]) |
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==== Angelsächsische Welt ==== |
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* [http://www.newspapersoc.org.uk/Default.aspx?page=304 History of British Newspapers] (''Chronologischer Überblick von'' [[The Newspaper Society]]) |
|||
* [http://www.eurocosm.com/Application/Products/Original-newspapers/newspaper-history-GB.asp Milestones in 20th Century Newspaper history in Britain] (Eurocosm.com) |
|||
* [http://www.historicpages.com/nprhist.htm A Brief History of Newspapers] (www.historicpages.com, ''Schwerpunkt USA; mit weiterführenden Links'') |
|||
* [http://www.nyu.edu/classes/stephens/Collier's%20page.htm Mitchell Stephens: History of Newspapers] (''Beitrag für'' [[Collier's Encyclopedia]], [[New York University]]) |
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==== Frankophone Welt ==== |
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* [http://www.linternaute.com/histoire/categorie/58/a/1/1/histoire_de_la_presse.shtml Histoire de la Presse] (''Chronologischer Abriss bei L'Internaute Magazine; vgl.'' [http://www.linternaute.com/histoire/motcle/evenement/131/1/a/48885/la_gazette_le_premier_journal_francais.shtml]) |
|||
* [http://www.gralon.net/articles/news-et-media/magazines/article-histoire-de-la-presse--des-premiers-journaux-a-nos-jours-1339.htm Histoire de la presse, des premiers journaux à nos jours] (''knapper Überblick von Gralon.net'') |
|||
* [http://home.datacomm.ch/s.valentin/diplarbeit/Diplarbeit.html Sylvia Valentin: Journalismus in Frankreich im 19. Jahrhundert, die Veränderungen der Pressewelt im kritischen Diskurs] ([[Universität Wien]], 2000 - ''Diplomarbeit'') |
|||
* [http://www.historicum.net/laender/frankreich/materialien/presse/ Presse in Frankreich] (Linkliste von Historicum.net) |
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''Siehe dazu auch:'' [[Pressegeschichte]]; zur Voraussetzung der massenhaften Verbreitung vgl. [[Geschichte der Post]]; [[Leonhard I. von Taxis]] |
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=== Zur Zukunft des Mediums === |
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* [http://medienlese.com/2008/02/28/die-zeitung-der-zukunft-fuenf-thesen-zu-crossmedia/ Steffen Büffel: Die Zeitung der Zukunft: Fünf Thesen zu «Crossmedia»] (Medienlese.com, 28. Februar 2008) |
|||
* [http://www.freitag.de/2008/01/08011502.php Martin Böttger: Das Internet als Ausrede] ("[[Freitag (Zeitung)|Freitag]]" Nr.1/2008) |
|||
* [http://www.theregister.co.uk/2007/06/20/newspaper_online_habits_survey/ Andrew Orlowski, Newspapers not killed by net - shock!] ([[The Register]], 20. Juni 2007 - ''über eine Studie zum Nutzungsverhalten im Vereinigten Königreich; vgl.'' [http://www.lightspeedresearch.com/]) |
|||
* [[Jürgen Habermas]], [http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/455/114341/print.html "Keine Demokratie kann sich das leisten"] - ''Essay'' ("[[Süddeutsche Zeitung]]", 16. Mai 2007) |
|||
* [[Axel-Springer-Verlag|Springer]]-Chef [[Mathias Döpfner]] im Interview: [http://www.sueddeutsche.de/,ra3m3/wirtschaft/artikel/412/114298/ "Der Abgesang auf die Zeitung ist falsch"] ("[[Süddeutsche Zeitung]]", 15. Mai 2007) |
|||
* [http://www.denquer.de/trends/sind-die-printmedien-schon-abgehakt.html Grit Heinzig, Sind die Printmedien schon abgehakt?] (denQuer, 11. Februar 2007) |
|||
* [http://www.timelabs.de/] Die TIMElabs-Studie "GRID MEDIA" aus dem März 2007 behandelt auf über 400 Seiten alle Facetten der Zukunft der Medien (siehe auch www.timelabs.de und www.zukunftdermedien.de) |
|||
* [http://www.bpb.de/presse/797OGX,0,Vision_Zeitung_%96_Die_Krise_als_Chance.html Thomas Krüger: Vision Zeitung – Die Krise als Chance] (Rede auf dem "Zeitungsgipfel" vom 27. bis 29. April 2003 in Duisburg, Bundeszentrale für politische Bildung) |
|||
==== Auflagen, Abonnenten, Mediadaten, Werbemarkt ==== |
|||
* [http://www.dwdl.de/article/news_14259,00.html IVW-Zahlen der Zeitungen - Zeitungsauflagen: Einbrüche auf dem Boulevard] (DWDL.de, 22. Januar 2008 - ''vgl.'' [[Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern|IVW]]) |
|||
* [http://www.werbewoche.ch/print080312_Abonnemente.werbewoche Die Abo-Zahlen sinken fast überall] (Werbewoche.ch, 12. März 2008) |
|||
* [http://www.bdzv.de/wirtschaftliche_lage.html Anja Pasquay: Zur Lage der Zeitungen in Deutschland 2007] ([[Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger]], 8/2007 - ''mit Links zu entsprechenden Berichten aus den Vorjahren'') |
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[[Kategorie:Zeitung| ]] |
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[[Kategorie:Papierprodukt]] |
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[[Kategorie:Publikation]] |
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[[af:Koerant]] |
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[[ar:صحيفة]] |
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[[be:Газета]] |
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[[be-x-old:Газэта]] |
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[[bg:Вестник]] |
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[[ca:Premsa]] |
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Version vom 14. April 2008, 00:44 Uhr
The Confessions Tour | ||||
---|---|---|---|---|
Musikalbum | von Madonna||||
Veröffent- |
Vorlage:Flagicon 29. Januar 2007 | |||
Label(s) | Warner Brothers | |||
Format(e) |
CD, DVD, Download | |||
Besetzung |
Madonna Daniel "Cloud" Campos | |||
Studio(s) |
Olympic Studios, Record Plant, Shirland Road, Mayfair Studios | |||
|
The Confessions Tour ist Madonnas zweites Live-Album.
Hintergrund
Nach dem letzten Live-Album "I'm Going To Tell You Secret" erschien Januar 2007 das neue Live-Album "The Confesions Tour" auf dem Markt. Die DVD beinhaltet alle 21 Songs, die Madonna auf der Confessions-Tour live sang, aufgenommen in der Wembley-Arena in London (Regie führte wie bei "I'm Going to Tell You a Secret" Jonas Akerlund). Dazu gibt es, je nach Ausgabe, eine Live-CD, auf der insgesamt 13 der Titel zu hören sind. Das Live-Album wird diesmal mit der in Japan veröffentlichten Promo-Single I Feel Love in den Charts geführt.
Auf der DVD gibt es zudem Backstage-Aufnahmen und eine Fotogalerie.
Formate | DVD, DVD+CD, Download |
Anzahl der Titel DVD | 21 |
Anzahl der Titel CD | 13 |
Laufzeit DVD | 121min + Bonusmaterial |
Laufzeit CD | 73min34s |
Ein Film von | Jonas Akerlund |
Kostüm Designer | Jean-Paul Gaultier |
Show Direktor | Jamie King |
CD Trackliste
- "Future Lovers/I Feel Love"
- "Like a Virgin"
- "Jump"
- "Confessions (Interlude)"
- "Isaac"
- "Sorry"
- "Sorry Remix (Interlude)"
- "I Love New York"
- "Let It Will Be"
- "Music Inferno"
- "Erotica"
- "Lucky Star"
- "Hung Up"
DVD Trackliste
- "Future Lovers/I Feel Love"
- "Get Together"*
- "Like A Virgin"
- "Jump"
- "Confessions (Interlude/Dancers)"
- "Live to Tell"*^
- "Forbidden Love"*
- "Isaac"
- "Sorry"
- "Like It Or Not"*
- "Sorry (Remix - Interlude)"+
- "I Love New York"
- "Ray of Light"*
- "Let It Will Be"
- "Drowned World/Substitute For Love"*+
- "Paradise (Not For Me)"*+
- "Music/Disco Inferno"
- "Erotica/You Thrill Me"
- "La Isla Bonita"*
- "Lucky Star"+
- "Hung Up"
Charts
Jahr | Titel | Chart-Positionen | ||||
---|---|---|---|---|---|---|
DE | AT | CH | UK | US | ||
2007 | The Confessions Tour | 2 | / | 2 | 7 | 15 |
DVD Charts (2007) | Peak Position |
---|---|
Austria | 1 |
Czech Republic | 1 |
France | 1 |
Germany | 1 |
Hungary | 1 |
Italy | 1 |
Spain | 1 |
Sweden | 1 |
USA | 1 |
Belgium | 2 |
Portugal | 2 |
Estonia | 3 |
Finland | 3 |
Auszeichnungen
Land | Auszeichnung | Verkäufe |
---|---|---|
Australien | Gold | +7,500 |
Belgien | Gold | +35,000 |
Deutschland | Platinum | +200,000 |
Portugal | Gold | +10,000 |
Italien | Platinum | +80,000 |
Brasilien | Gold | +25,000 |
Polen | Gold | +5,000 |
Des Weiteren wurde die DVD bei der Verleihung der 50. Grammy Awards-Verleihung mit einem Grammy in der Kategorie „Best Longform Music Video“ ausgezeichnet. In der gleichen Kategorie hat Madonna bereits 1991 einen Grammy für die „Blond Ambition Tour“ gewonnen.
Verschiedenes
- Alle Beteiligten der Tour erhielten von H&M Freizeitkleidung gestellt. Nachdem Madonna nun mittlerweile ihre zweite Kollektion für H&M designt, war dies als kleines Dankeschön vorgesehen.
- Die Crew hatte 106 Mitglieder.
- Transportiert wurde alles in 24 Trucks, 5 Bussen, 18 Vans und Autos & 2 Privat-Flugzeugen.
- Das Gewicht des gesamten Equipments beträgt 200 Tonnen (das Gewicht eines Kriegsschiffes)
- Die gigantische Diskokugel mit der Madonna auf die Bühne schwebt wiegt 2 Tonnen. Daran sind Diamanten im Wert von 2 Millionen Dollar angebracht
- Es gibt sieben Kostümwechsel für Madonna, insgesamt 600 Kostüme für die komplette Show.
- Die Kostüme sind im übrigen sämtlichst von Star-Designer Jean-Paul Gaultier entworfen wurden.