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Liste der Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz und Adieu: Unterschied zwischen den Seiten

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[[Bild:Vom Maedchen reisst sich stolz der Knabe.jpg|thumb|''Vom Mädchen reisst sich stolz der Knabe'']]
Dies Liste zeigt die Träger der [[Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz]].
[[Image:Tissot Mersey.jpg|thumb|''Adieu'' mit Tuch und Tränen]]
'''Adieu''' (auch ''Ade'', ''Adjö'') ist ein französischer Abschiedsgruß (sinngemäß „Gott befohlen“), wird in Frankreich und in den meisten Regionen der Schweiz benutzt sowie vereinzelt in Süddeutschland. Auch ''[[Tschüs]]'' hat seinen [[Etymologie|etymologischen]] Ursprung im in ''Adieu''.


== Herkunft und Bedeutung ==
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Das Wort setzt sich aus den beiden französischen Wörtern ''à'' (=bei) und ''dieu'' (=Gott) zusammen, deren Wurzeln im [[Latein|Lateinischen]] (ad deum) liegen. Das Wort hat kein gleichstämmiges Verb oder Adjektiv. Andere [[romanische Sprachen]] kennen synonyme Worte (z. B. spanisch ''¡Adiós!'', hier auch ''el adiós'' (=der Abschied), und portugiesisch ''Adeus!''). Grammatikalisch ist es eine [[Interjektion]].
== 1982 ==
* [[Cläre Becker]]
* Prof. Dr. [[Karl Holzamer]]
== 1985 ==
* [[Edgar Reitz]]


==Geschichte und Verbreitung==
== 1986 ==
Im Deutschen war es bis 1914 der geläufigste Abschiedsgruß, wurde aber bei der damals einsetzenden franzosenfeindlichen Sprach[[propaganda]] recht erfolgreich außer Gebrauch gesetzt (''"Fort mit dem welschen Gruß 'Adieu'! Wir grüßen deutsch 'Auf Wiedersehn'!"'').
* [[Johannes Wasmuth]]


Der Gebrauch im deutschsprachigen Raum in der im Südwestdeutschen entwickelten Form ''Ade'' ist noch aktuell, wird aber zusehends von ''Tschüs'' verdrängt. Aus diesem Grund kommt es vor allem im alemannischen und schwäbischen Mundartbereich häufig vor. In Württemberg wird meist von älteren Menschen der Abschiedsgruß ''ada'' oder ''adele'' verwendet. Im [[Franken (Region)|fränkischen Raum]] ist ''Ade'' ebenfalls in allen Generationen als alltäglicher Abschiedsgruß etabliert.
== 1988 ==
* [[Hannelore Kohl]]
* [[Gernot Rumpf]]


In weiten Teilen des deutschen Sprachraums außer dem Süden sind Abwandlungen wie das norddeutsche ''[[Tschüss]]'' (''adjüs'') oder das rheinische ''Tschö'' gebräuchlicher, die beide ihren Ursprung im französischen ''Adieu'' während der französischen [[Annexion]] der deutschen Küstengebiete bis [[Hamburg]] unter [[Napoléon Bonaparte]] haben. Im Süden ist aber ''Tschau'', oder wie im italienischen Ursprung ''Ciao'', gebräuchlich.
== 1989 ==
* [[Brigitte Gemein]], Sinzig-Bad Bodendorf
* [[Heinz Gemein (RLP)]], Sinzig-Bad Bodendorf
* Pater Dr. [[Emmanuel von Severus]], Maria Laach


Adieu wird heutzutage oft auch im Sinne von "Auf Nimmerwiedersehen" bzw. "Lebe wohl" verwendet, wenn man davon ausgeht, dass man die zu verabschiedende Person/Sache nicht wiedertrifft bzw. wiedersieht.
== 1990 ==
* [[Anna Romes]], Adenau


== 1991 ==
==Siehe auch==
* [[Klaviermusik (Beethoven)]]: Ludwig van Beethoven, Sonate für Klavier Nr. 26. in Es-Dur, op. 81a, "Les Adieux / Der Abschied" von 1809.
* [[Jockel Fuchs]]


== 1992 ==
==Weblinks==
{{Wiktionary|Adieu}}
* [[Georg K. Glaser]]
* [[Lotte Reimers]]


[[Kategorie:Grußhandlung]]
== 1995 ==
[[Kategorie:Gallizismus]]
* [[Johannes Polke]]
* [[Anni Pfeifer]], Ergeshausen

== 1996 ==
* [[Erich Mertes]]
* [[Therese Valerius]]

== 1997 ==
* [[Rolf Braun]]
* [[Theo Fischer (Musiker)|Theo Fischer]]

== 1998 ==
* [[Irmgard Spiess]]
* [[Reinhard Hess]]

== 2000 ==
* [[Klaus Bresser]]
* Prof. Dr. [[Helmut Neunzert]]
* [[Robert Fournel]]
* Prof. Dr. [[Hans-Dieter Kirschbaum]]
* [[Barbara Stehr]]
* [[Hermann Saterdag]]
* Prof. [[Dieter Rombach]]
* [[Heiner Seidlitz]], Neustadt an der Weinstraße

== 2002 ==

* [[László Gilányi]], Simmern;
* [[Christine Gothe]], Alsheim;
* [[Anita Graf]], Kaiserslautern;
* [[Manfred Gstettner]], Vallendar;
* [[Johanna Haid]], Olzheim;
* Dr. [[Peter Hanser-Strecker|Carl-Peter Hanser-Strecker]], Wiesbaden;
* [[Gabriele Hartmann]], Mainz;
* Professor Dr. [[Wolfgang Humke]], Limburgerhof;
* Professor Dr. [[Franz Irsigler]], Konz-Niedermennig;
* [[Ursula Jachnik]], Nörtershausen;
* [[Ulrike Jährig]], Mainz;
* [[Werner Kern (RLP)]], Landau in der Pfalz;
* Dr. [[Rolf Kilian]], Birkenhördt;
* [[Alfred Klingel]], Schmalenberg;
* Dr. [[Karl-Geert Kuchenbecker]], Partenheim;
* Dr. [[Walter Kuhfuß]], Trier;
* Eheleute [[Gabriele Luy]] und [[Horst Luy]], Koblenz;
* Professor Dr. [[Michel Marty]], Daix/1. Dijon;
* Professor Dr. [[Günter Meyer]], Mainz;
* Eheleute [[Marlene Müller]] und [[Günter Müller (RLP)]], Sohren;
* [[Heiko Müller]], Neustadt an der Weinstraße;
* [[Rosemarie Müller]], Frankenthal;
* Professor Dr. [[Manfred Neitzel]], Kaiserslautern;
* [[Volker Obenauer]], Ludwigshafen am Rhein;
* [[Wolfgang Ohm]], Frankfurt;
* [[Erhard Rieß]], Landau in der Pfalz;
* [[Katharina Röttig]], Neuwied-Gladbach;
* [[Erika Schmitt-Nessler]], Lahnstein;
* Dr. [[Gerhard Schulze]], Ludwigshafen;
* Dr. [[Hans Wilhelm Stupp]], Koblenz;
* Professor Dr. [[Ingo Weidig]], Landau
* [[Elmar Kirst]], Eppenrod
* Prof. Dr. [[Josef Reiter]]

== 2003 ==
* [[Udo Bölts]]
* [[Gernot Meyer-Grönhof]]
* [[Karl Mildenberger]]

== 2004 ==
* [[Hein und Oss Kröher]]
* [[Franz Bernhard]]
* [[Werner Keym]]

== 2005 ==
* [[Lea Ackermann]]
* [[Mario Adorf]]
* Prof. Dr. [[Klaas Bergmann]]
* Dr. [[Karl Eichele]]
* [[Wolfgang Spähn]]
* [[Peter Greisler]]

== 2006 ==
* [[Hans A. Becker]]
* [[Karl-Heinz Boll]]
* Prof. Dr. [[Andreas Gestrich]]
* [[Herbert W. Hofmann]]
* Prof. Dr. [[Alfred Kröner]]
* Erzbischof [[Alfons Nossol]]
* Dr. [[Wolfgang Wittrock]]

== 2007 ==
* [[Philipp Freiherr von Boeselager]]
* [[Walter Rudolf]]
* [[Siegfried Stappert]]
* [[Klaus Lehmann]]

== Jahr nicht bekannt ==
* [[Klaus G. Adam]]
* [[Gisela Müller]]

[[Kategorie:Liste (Verdienstordensträger)|Rheinland-Pfalz]]
[[Kategorie: Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz|!]]

Version vom 13. Dezember 2007, 22:36 Uhr

Vom Mädchen reisst sich stolz der Knabe
Adieu mit Tuch und Tränen

Adieu (auch Ade, Adjö) ist ein französischer Abschiedsgruß (sinngemäß „Gott befohlen“), wird in Frankreich und in den meisten Regionen der Schweiz benutzt sowie vereinzelt in Süddeutschland. Auch Tschüs hat seinen etymologischen Ursprung im in Adieu.

Herkunft und Bedeutung

Das Wort setzt sich aus den beiden französischen Wörtern à (=bei) und dieu (=Gott) zusammen, deren Wurzeln im Lateinischen (ad deum) liegen. Das Wort hat kein gleichstämmiges Verb oder Adjektiv. Andere romanische Sprachen kennen synonyme Worte (z. B. spanisch ¡Adiós!, hier auch el adiós (=der Abschied), und portugiesisch Adeus!). Grammatikalisch ist es eine Interjektion.

Geschichte und Verbreitung

Im Deutschen war es bis 1914 der geläufigste Abschiedsgruß, wurde aber bei der damals einsetzenden franzosenfeindlichen Sprachpropaganda recht erfolgreich außer Gebrauch gesetzt ("Fort mit dem welschen Gruß 'Adieu'! Wir grüßen deutsch 'Auf Wiedersehn'!").

Der Gebrauch im deutschsprachigen Raum in der im Südwestdeutschen entwickelten Form Ade ist noch aktuell, wird aber zusehends von Tschüs verdrängt. Aus diesem Grund kommt es vor allem im alemannischen und schwäbischen Mundartbereich häufig vor. In Württemberg wird meist von älteren Menschen der Abschiedsgruß ada oder adele verwendet. Im fränkischen Raum ist Ade ebenfalls in allen Generationen als alltäglicher Abschiedsgruß etabliert.

In weiten Teilen des deutschen Sprachraums außer dem Süden sind Abwandlungen wie das norddeutsche Tschüss (adjüs) oder das rheinische Tschö gebräuchlicher, die beide ihren Ursprung im französischen Adieu während der französischen Annexion der deutschen Küstengebiete bis Hamburg unter Napoléon Bonaparte haben. Im Süden ist aber Tschau, oder wie im italienischen Ursprung Ciao, gebräuchlich.

Adieu wird heutzutage oft auch im Sinne von "Auf Nimmerwiedersehen" bzw. "Lebe wohl" verwendet, wenn man davon ausgeht, dass man die zu verabschiedende Person/Sache nicht wiedertrifft bzw. wiedersieht.

Siehe auch

  • Klaviermusik (Beethoven): Ludwig van Beethoven, Sonate für Klavier Nr. 26. in Es-Dur, op. 81a, "Les Adieux / Der Abschied" von 1809.
Wiktionary: Adieu – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen