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NASCAR Cup Series und Langhorn-Blattminiermotten: Unterschied zwischen den Seiten

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[[Bild:NASCAR Nextel Cup Series Logo.svg|thumb|Logo des NASCAR Nextel Cup]]
{{Taxobox
[[Bild:GregBiffleCar.jpg|thumb|Greg Biffles Ford Taurus 2006]]
| Taxon_Name = Langhorn-Blattminiermotten
Der '''NASCAR Nextel Cup''' ist ist die höchste Motorsportliga der [[NASCAR]]. Zuvor hieß sie ''Strictly Stock Series'' (1949), ''Grand National Series'' (1950 bis 1971) und ''Winston Cup'' (1972 bis 2003). Aufgrund des Zusammenschlusses vom Hauptsponsor Nextel Communications mit der [[Sprint Nextel|Sprint Corporation]] im Jahre 2005 wird die Serie ab 2008 ''Sprint Cup'' heißen.<ref>[http://www.nascar.com/2007/news/headlines/cup/07/06/sprint.nextel.cup.name.change/index.html Bericht über die offizielle Ankündigung auf NASCAR.com]</ref>
| Taxon_WissName = Lyonetiidae
| Taxon_Rang = Familie
| Taxon2_WissName = Yponomeutoidea
| Taxon2_Rang = Überfamilie
| Taxon3_Name = Schmetterlinge
| Taxon3_WissName = Lepidoptera
| Taxon3_Rang = Ordnung
| Taxon4_Name = Neuflügler
| Taxon4_WissName = Neoptera
| Taxon4_Rang = Überordnung
| Taxon5_Name = Fluginsekten
| Taxon5_WissName = Pterygota
| Taxon5_Rang = Unterklasse
| Taxon6_Name = Insekten
| Taxon6_WissName = Insecta
| Taxon6_Rang = Klasse
| Bild =
| Bildbeschreibung =
}}


Die '''Langhorn-Blattminiermotten''' oder '''Schlangenminiermotten''' (Lyonetiidae) sind eine [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Schmetterlinge]] (Lepidoptera).
:''Für die aktuelle Saison siehe hier: [[NASCAR Nextel Cup Saison 2007]]


== Geschichte ==
== Merkmale ==
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 6 bis 12 Millimetern. Sie haben eine lange und schlanke Gestalt. Die Vorderflügel sind meist metallisch glänzend gefärbt (z.B. metallisch-grau) oder mit metallischen Mustern versehen. Manche Arten sind aber schlicht gefärbt. Die Hinterflügel, die bei allen Arten einfarbig sind, sind schmäler als die Vorderflügel und bei manchen Arten am Ende gefranst. Sie haben lange [[Fühler (Biologie)|Fühler]], die fast die Länge des Körpers erreichen können und die auch bei den Männchen ungekämmt sind. Die [[Maxillarpalpen]] (Kiefertaster) sind stark zurückgebildet und bestehen aus einem bis drei Segmenten. Die [[Labialpalpen]] (Lippentaster) hingegen sind bei manchen Arten voll ausgebildet, bei anderen kurz oder ebenfalls zurückgebildet. Das erste Beinpaar ist stark behaart. In der Ruhestellung legen sie ihre sehr schmalen Vorder- und Hinterflügel gefaltet auf den Hinterleib.<ref name="Watson/Dallwitz">{{Internetquelle|hrsg=L. Watson and M. J. Dallwitz|titel=British Insects: the Families of Lepidoptera|zugriff=07.09.2006|url=http://delta-intkey.com/britin/lep/www/lyonetii.htm}}</ref>
===Strictly Stock & Grand National===
Im Jahre 1949 führte NASCAR die Strictly Stock-Klasse ein, nachdem im Jahr 1948 nur Rennen in der sogenannten Modified-Klasse gab. Es fanden acht Rennen statt, die auf sieben verschiedenen Dirt-Ovalen, also unasphaltierten Rennstrecken, und dem [[Daytona Beach Road Course]] ausgetragen wurden.<ref name="raceref">[http://racing-reference.info/raceyear?yr=1949&series=W „Strictly Stock Standings and Statistics for 1949“], abgerufen am 9. Mai 2007.</ref> Bereits nach nur einer Saison änderte NASCAR den Namen in ''Grand National'' ab dem Jahr 1950, um den Bemühungen des Aufbaus einer professionellen und prestigeträchtigen Rennserie Nachdruck zu verleihen. Diesen Namen sollte sie bis 1971 behalten.


Die Vorderflügel haben 7 bis 10 Flügeladern mit einer oder zwei Analadern (1b oder 1b und 1c).Die Hinterflügel haben eine stark zurückgebildete Flügeladerung mit drei bis sechs Adern und keine Analadern.
Im Gegensatz zu einem festen Rennkalender mit einem Rennen pro Wochenende, wo die meisten Fahrer an jedem Rennen teilnehmen, bestand eine Saison in der Grand National-Serie aus teilweise über 60 Rennen pro Jahr. Oftmals fanden zwei oder drei Veranstaltungen an einem Wochenende statt und gelegentlich sogar zwei Rennen am selben Tag in unterschiedlichen Bundesstaaten.


== Lebensweise ==
In den ersten Jahr der Grand National-Serie fanden die meisten Rennen auf unasphaltierten Short-Track-Ovalen mit einer Länge von weniger als einer viertel Meile bis mehr als einer halben Meile oder unasphaltierten Ovalkursen auf Jahrmärkten mit Längen von einer halben bis zu einer Meile statt. Von den ersten 221 Rennen wurden 198 auf diesen sogenannten Dirt Tracks ausgetragen. Im Jahre 1959, als der [[Daytona International Speedway]] eröffnet wurde, gab es noch immer mehr Rennen auf Erdboden als auf Asphalt. Deren Anzahl reduzierte sich in den 1960er Jahren, als neue Superspeedways errichtet und die alten Ovalkurse asphaltiert wurden.<ref name="Fielden_SI_Sep04">Fielden, Greg, "NASCAR Cleans Up", ''Speedway Illustrated'', September 2004.</ref>
Die Eier sind entweder glatt oder leicht strukturiert. Die nachtaktiven [[Larve]]n haben ein großes Futterpflanzenspektrum und fressen [[Minierer|minierend]] in Blättern. Sie legen dabei "schlangenförmige" Gänge an. Sie verpuppen sich in einem Gespinst entweder am Boden, oder auf den Blättern, außerhalb der Mine.<ref name="Watson/Dallwitz">{{Internetquelle|hrsg=L. Watson and M. J. Dallwitz|titel=British Insects: the Families of Lepidoptera|zugriff=07.09.2006|url=http://delta-intkey.com/britin/lep/www/lyonetii.htm}}</ref>


Einige Arten, wie z.&nbsp;B. die aus [[Afrika]] in [[Südamerika]] eingeschleppte ''[[Leucoptera caffeina]]'', die [[Kaffee (Pflanze)|Kaffeepflanzen]] befällt, sind Schädlinge in der [[Landwirtschaft]].
===Winston Cup===
Von 1972 an bis 2003 hieß NASCARs top Serie Winston Cup, aufgrund des Sponsoring durch die [[R.J. Reynolds Tobacco Company]]. In den späteren Jahren gab es zunehmende Kontroversen ob des Sponsoring, nachdem die US-amerikanische Gesetzgebung die Werbung für Tabak und Zigaretten stark einschränkte.


== Systematik ==
Der Einstieg von R.J. Reynolds Tobacco im Jahre 1972 wird allgemein als der Beginn der Modernen Ära von NASCAR angesehen. Die Saison würde kürzer und das Punktesystem wurde mehrfach in den darauffolgenden vier Jahren verändert. Rennen auf unasphaltierten Strecken verschwanden vom Kalender, ebenso Ovalrennen mit einer Distanz von weniger als 250 Meilen. Zudem übergab [[Bill France Sr.]], Gründer von NASCAR, die Kontrolle an seinen Sohn [[Bill France Jr.]] Im August 1974 entwickelte Bob Latford ein Punktesystem, wo gleiche Punkte für alle Rennen unabhängig von der Rennlänge oder Preisgeld vergeben wurde.<ref name="Mitchell_SCR_Oct01">Mitchell, Jason, „How Do They Do That?: Winston Cup Point System“, Stock Car Racing (ISSN 0734-7340), Volume 36, Number 10, Oktober 2001.</ref> Es war ohne Änderung von der Saison 1975 bis zur Einführung des [[Chase for the Nextel Cup]] in der Saison 2004 im Einsatz.
Die Familie der Langhorn-Blattminiermotten ist im deutschsprachigen Raum (A-CH-D) mit 16 Arten vertreten.<ref name="www.lepiforum.de">{{Internetquelle|hrsg=Lepiforum e.V.|titel=Lyonetiidae|zugriff=07.09.2006|url=http://www.lepiforum.de/cgi-bin/lepiwiki.pl?Lyonetiidae}}</ref> In ganz [[Europa]] kommen sie mit 30 Arten vor.<ref name="www.faunaeur.org">{{Internetquelle|hrsg=Fauna Europaea|titel=Lyonetiidae|zugriff=07.09.2006|url=http://www.faunaeur.org/full_results.php?id=1609}}</ref>


=== Unterfamilie Cemiostominae ===
Im Jahre 1981 wurde erstmals ein Bankett für die Übergabe der Auszeichnungen in [[New York City|New York]] im Hotel [[Waldorf-Astoria (Hotel)|Waldorf-Astoria]] abgehalten. Nachdem es zunächst im Starlight Room stattfand, zog es ab 1985 in den Grand Ballroom um, im dem es bis 2001 abgehalten wurde. Im Jahre 2001 wurde das Bankett zugunsten einer einfacheren Zeremonie abgeschafft und fand im Jahre 2002 im [[Hammerstein Ballroom]] im [[Manhattan Center]] statt. Im Jahre 2003 wurde das Bankett wieder eingeführt und zog zurück in den Grand Ballroom des Waldorf-Astoria.
*''[[Leucoptera lotella]]'' (Stainton, 1859) A, CH, D
*''[[Leucoptera onobrychidella]]'' Klimesch, 1937 A, D
*''[[Leucoptera lustratella]]'' (Herrich-Schäffer, 1855) A, D
*''[[Leucoptera laburnella]]'' (Stainton, 1851) A, CH, D
*''[[Leucoptera spartifoliella]]'' (Hübner, 1813) A, CH, D
*''[[Leucoptera lathyrifoliella]]'' (Stainton, 1866) D
*''[[Leucoptera genistae]]'' (M. Hering, 1933) A
*''[[Leucoptera malifoliella]]'' (O. Costa, 1836) A, CH, D
*''[[Leucoptera heringiella]]'' Toll, 1938 A
*''[[Leucoptera aceris]]'' (Fuchs, 1903) A, D
*''[[Leucoptera sinuella]]'' (Reutti, 1853) A, CH, D


=== Nextel & Sprint Cup ===
=== Unterfamilie Lyonetiinae ===
*[[Obstbaumminiermotte]] (''Lyonetia clerkella'') (Linnaeus, 1758) A, CH, D
[[Bild:Sprint Cup2008 550.png|thumb|Logo des Sprint Cup]]
*''[[Lyonetia ledi]]'' Wocke, 1859 A, D
Im Jahre 2003 beendete R.J. Reynolds Tobacco sein Sponsoring, da die Zielgruppe andere Marken präferierten. Als neuer Sponsor stieg die Telekommunikationsfirma [[Sprint Nextel|NEXTEL]] in die Serie ein. Der Name der Serie lautet seit der Saison 2004 ''Nextel Cup''. Aufgrund des Zusammenschlusses von Sprint und Nextel wird die Serie ab der Saison 2008 ''Sprint Cup'' heißen.
*''[[Lyonetia prunifoliella]]'' (Hübner, 1796) A, CH, D
*''[[Lyonetia pulverulentella]]'' Zeller, 1839 A, CH, D
*''[[Phyllobrostis hartmanni]]'' Staudinger, 1867 A, CH, D


=== Außereuropäische Arten ===
Wesentliche Neuerung war die Einführung eines [[Play-Off]]-Formats, dem sogenannten [[Chase for the Nextel Cup]], um die Spannung der Meisterschaftsentscheidung möglichst bis zum letzten Rennen aufrecht zu erhalten. Hierbei wird die Saison zweigeteilt in eine Art Qualifikationsphase bestehend aus 26 Rennen und dem als „Chase“ bezeichneten Play-Off. In der Qualifikationsphase kämpfen die Fahrer um den Einzug ins Play-Off und nur die für das Play-Off qualifizierten Fahrer haben eine Chance auf die Meisterschaft, deren Punktestand nach dem Einzug gleichgesetzt wird.
*''[[Leucoptera caffeina]]'' (Afrika)
*''[[Leucoptera coffeella]]'' (Südamerika und Karibik)
*''[[Leucoptera meyricki]]'' (Afrika)


== Meisterschaften ==
== Referenzen ==
<div>
=== Nextel Cup Championship ===
<references />
[[Bild:1992WinstonCupTrophy.jpg|thumb|upright|Trophäe des Winston Cup 1992]]
</div>
Die Fahrermeisterschaft wird seit der Saison 2004 in einem [[Play-off]]-Verfahren ausgetragen, dem so genannten [[Chase for the Nextel Cup]]. In den ersten 26 Saisonrennen kämpfen die Fahrer um den Einzug ins Finale. Der Sieger eines Rennens erhält 185 Punkte. Danach werden die Punkte abgestuft bis zum 43. Platz, für den noch 34 Punkte vergeben werden. Zusätzlich bekommt jeder Fahrer, der als Führender die Start- und Ziellinie überquert hat, fünf Punkte gutgeschrieben. Dabei ist es unerheblich, ob er eine gesamte Runde geführt oder nur wenige Meter vor der Linie die Führung übernommen hat. Der Fahrer, der die meisten Runden eines Rennens geführt hat, bekommt weitere fünf Punkte gutgeschrieben.


[[Kategorie:Schmetterlinge]]
Seit der Saison 2007 fahren die zwölf Punktebesten nach dem 26. Saisonrennen die Meisterschaft unter sich aus. Dabei werden ihre Punkte auf 5000 gesetzt. Für jeden Sieg in der Qualifikationsphase bekommt ein Fahrer zusätzlich zehn Punkte auf sein Konto. Die Rennen selbst werden wie gewohnt ausgetragen und mit den üblichen Punkten bewertet. Derjenige von den für den Chase qualifizierten Fahrern, der am Ende der Saison die Meisten Punkte gesammelt hat, wird der Champion der Serie. Als Ansporn für die Fahrer, die nicht mehr um die Meisterschaft kämpfen, wird ein zusätzlicher Bonus in Höhe von etwa einer Million US-Dollar für den Fahrer ausgeschüttet, der den 13. Platz belegt, das heißt den besten Platz, den ein nicht für den Chase qualifizierter Fahrer erreichen kann.


[[lt:Baltasparnės kandelės]]
=== Nextel Cup Owner’s Championship ===
[[pt:Lyonetiidae]]
[[Bild:1992NASCAROwnerChampionshipTrophy.jpg|thumb|upright|Trophäe der Owner’s Championship 1992]]
Die Nextel Cup Owner’s Championship ist eine Meisterschaft unter den Wagenbesitzern respektive den Mannschaften einzelner Wagen, da jeder Wagen von einer eigenen Mannschaft betreut wird. Ein Team, welches beispielsweise drei Wagen ins Rennen schickt, besteht praktisch aus drei voneinander unabhängigen Teams, die jeweils für einen eigenen Rennwagen zuständig sind. Bei der Owner’s Championship bekommt ein Rennwagen Punkte anhand seines Abschneidens im Rennen gutgeschrieben, unabhängig davon, welcher Fahrer am Steuer saß. Anders als beispielsweise in der [[Formel 1]] werden die Punkte aller Wagen eines Besitzers nicht addiert, da ein Besitzer ein oder mehrere Wagen ins Rennen schicken kann und was somit zu einem unfairen Wettbewerb führen würde. Die Punktevergabe funktioniert ähnlich der Fahrer-Meisterschaft mit einer Ergänzung: Falls sich mehr als 43 Wagen für ein Rennen zu qualifizieren versuchen, werden auch Owner-Points für nicht-qualifizierte Wagen vergeben. Der erste nicht qualifizierte Wagen, in der Regel ist dies der auf Platz 44 im Qualifying liegende, erhält 31 Punkte und somit drei weniger als der 43. im Rennen. Gibt es mehr als einen nicht qualifizierter Wagen, bekommen diese ebenfalls Punkte gutgeschrieben. Pro Platzierung nehmen die Punkte um jeweils drei ab. Die Entscheidung wird ebenfalls in einem Chase ausgetragen.

Seit der Saison 2005 garantiert eine Platzierung unter den Top-35 dem entsprechenden Team des jeweiligen Rennwagens einen Startplatz im nächsten Rennen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass nur acht von 43 Startplätzen anhand der im Qualifying erreichten Zeiten vergeben werden. Erzielen beispielsweise neun Fahrer von Wagen, die nicht unter den Top-35 in den Owner-Points liegen, im Qualifying schnellere Zeiten als der schlechteste in den Owner-Points, so ist neuntschnellste von ihnen dennoch nicht qualifiziert. Eine weitere Bedeutung kommt den Owner-Points zu, wenn ein Qualifying aufgrund von Regen ausfällt. Dann nämlich erfolgt die Startaufstellung zum Rennen anhand der Owner-Points.

=== Hersteller-Meisterschaft ===
Neben der Fahrer- und Owner-Meisterschaft existiert im Nextel Cup auch eine Hersteller-Meisterschaft. Sie ist aber nicht so angesehen wie die Fahrer-Meisterschaft. In der Vergangenheit war dies anders, da mehr Hersteller in der Serie vertreten waren und die Hersteller-Meisterschaft ein wichtiges Marketing-Werkzeug war.

Die Punkte werden nach dem Punktesystem der [[Formel 1]] vergeben, wie es zwischen 1960 und 1990 angewandt wurde. Der Sieger erhält neun Punkte, der nächste Hersteller sechs, der dritte Hersteller vier, der Vierte drei, der Fünfte zwei und der sechstbeste Hersteller einen Punkt. In der Praxis bedeutet dies, dass wenn beispielsweise [[Chevrolet]] die Plätze eins bis zehn belegt, als Hersteller neun Punkte gutgeschrieben bekommt. Ist der Wagen auf Platz elf ein Ford, so bekommt Ford sechs Punkte als zweitbester Hersteller.

== Rennwagen ==
=== Vergangenheit ===
Vor den frühen 1960er Jahre basierten die Wagen auf großen Straßenkreuzern wie den [[Chevrolet Impala]] oder den [[Ford Galaxie]]. Ab Mitte der 1960er Jahre kamen mit Aufkommen der Mittelklassewagen wie der [[Ford Fairlane]] diese zum Einsatz.

[[Bild:RichardPettyRoadrunner.jpg|right|thumb|[[Richard Petty]]s Plymouth Superbird]]
Zu dieser Zeit waren [[Tourenwagen]] noch seriennahe Fahrzeuge, die es auch beim Autohändler zu kaufen gab. Dies war im Reglement von NASCAR auch so festgeschrieben: Ein Fahrzeug musste mindestens 500 mal produziert oder alternativ für jeden Händler des jeweiligen Herstellers in den Vereinigten Staaten ein Wagen an einen Kunden verkauft worden sein. Manchmal wurden Fahrzeuge speziell für NASCAR hergestellt, wie zum Beispiel der [[Ford Torino Talladega]] mit speziellem aerodynamischen Design. Die bekanntesten dieser als „Aero Warrior“ bezeichneten Fahrzeuge waren der [[Dodge Charger Daytona]] und der [[Plymouth Superbird]], der mit einem Heckflügel daherkam, der höher als das Dach war. Zusammen mit der spitz zulaufenden Frontpartie erreichte er Geschwindigkeiten von über 220&nbsp;[[Miles per hour|mph]] und überflügelte die meisten anderen Wagen. Kurz darauf änderte NASCAR die Regeln um solche aerodynamischen Tricksereien zu beenden. Genau das Gegenteil dieser aerodynamischen Fahrzeuge war beispielsweise der [[AMC Matador]] von [[Penske Racing|Penske]] des Jahres 1972, der auch als „flying brick“, also „fliegender Ziegelstein“ bezeichnet wurde.

[[Bild:Bill Elliott 200 mph.jpg|thumb|left|[[Bill Elliott]]s Wagen, der den Rekord für die schnellste Runde in einem Tourwagen mit 212,809&nbsp;mph auf [[Talladega Superspeedway]] erzielte.]]
In den 1980er Jahre wurden die Wagen kleiner und Fairmonts, Thunderbirds sowie der mittlerweile kleiner Monte Carlo kamen zum Einsatz. In den 1990er Jahren wechselte [[General Motors]] zum [[Chevrolet Lumina|Lumina]] und Grand Prix mit V6-Motoren und [[Frontantrieb]]. In NASCAR kam aber nur die Karosserieform zum Einsatz, der V8-Motor und [[Heckantrieb]] blieb erhalten. Als der [[Ford Thunderbird]] eingestellt wurden, waren die Ford-Teams gezwungen, die Form des viertürigen [[Ford Taurus|Taurus]] einzusetzen, da es von Ford zeitweise kein zweitüriges Fahrzeug gab.

Obwohl die Wagen im Nextel Cup nach entsprechenden Modellen der jeweiligen Hersteller benannt sind, gibt es nur wenige Gemeinsamkeiten zwischen den Rennwagen und den Serienmodellen. Sie bestehen zu einem begrenzten Teil in der Form der Karosserie sowie in der Lackierung der Frontpartie in Sachen Kühlergrill und Scheinwerfer. Bis ins Jahr 2003 waren die Motorhaube, das Dach und der Kofferraumdeckel identisch mit den Serienfahrzeugen, wurde aber von NASCAR zugunsten der Gleichzeit der Wagen aufgegeben.

=== Car of Tomorrow ===
''Siehe auch: [[Car of Tomorrow]]''

[[Bild:Auto Show 067.jpg|thumb|Car of Tomorrow-Silhouette mit [[Toyota Camry]]-Aufklebern.]]
Das ''Car of Tomorrow'' ist ein komplett neues Fahrzeugdesign, das sein Debüt im März 2007 auf dem [[Bristol Motor Speedway]] feierte. Bei der Entwicklung wurde im Wesentlichen Augenmerk auf die Sicherheit gelegt, wobei unter anderem der Fahrersitz mehr ins Innere das Wagens verlegt wurde und der Wagen selbst um vier [[Zoll (Einheit)|Zoll]] verbreitert wurde. Außerdem wurde die Frontpartie umgestaltet, um Bumb-Drafting, das heißt gegenseitiges Anschieben zu unterbinden. Die auffälligste Änderung ist der neue Heckflügel, der den bisherigen Spoiler ersetzt und von NASCAR per Losverfahren vor dem Rennen an die Teams verteilt wird.

Die ursprüngliche Planung sah vor, den Wagen in der Saison 2007 auf allen Ovalen mit einer Länge von weniger als 1,5&nbsp;Meilen, beiden Straßenrennen sowie dem Herbstrennen auf dem [[Talladega Superspeedway]] einzusetzen und nach einem weiteren Zwischenschritt im Jahr 2008 ab der Saison 2009 ausschließlich das Car of Tomorrow zu verwenden. Entgegen dieser Planung wird aber bereits die Saison 2008 komplett mit dem Car of Tomorrow gefahren werden.

=== Technik ===
Die Wagen sind heckangetriebene, hochmotorisierte [[Hot Rod]]s mit einem Rohrrahmenchassis und dünner Metallverkleidung. Sie werden von streng reglementierten V8-Motoren mit rund 5,9 Liter [[Hubraum]], [[Vergaser]] und über [[Stößelstange]]n betätigte [[Ventiltrieb|Ventile]] angetrieben. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um [[Stockblock-Motor]]en. Diese Motorentechnik stammt noch aus den 1960er Jahren, aber durch den Einsatz von moderner Technologie und Materialien erreichen die Motoren eine Leistung von bis zu 850&nbsp;PS. Bis zur Saison 2006 wurden sie mit verbleitem Kraftstoff betrieben, seit 2007 wird auf unverbleitem Kraftstoff gesetzt. Die Kühlung erfolgt per Luft und einem Kühlergrill, dessen Lufteinlässe sich unterhalb der Stoßstange befinden. Die richtige Konfiguration der Einlässe hat dabei entscheidenden Einfluss auf die Leistung des Wagens: Um die Aerodynamik des Wagens zu verbessern, werden sie teilweise mit Klebestreifen, sogenannten Duct-Tapes, abgeklebt. Im Gegenzug bedeutet dies aber auch, dass der Motor schneller erhitzt und die 200° [[Grad Fahrenheit|Fahrenheit]]-Grenze (etwa 93&nbsp;[[Celsius|°C]]) erreicht. Da es keine [[Telemetrie]] gibt, muss der Fahrer selbst die Motortemperatur beobachten.

Die Kraftübertragung erfolgt konventionell durch ein handgeschaltetes unsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe und Heckantrieb. Dieses Konzept wurde bei den Basismodellen größtenteils durch Automatik und kleinere, quer eingebaute V6-Motoren mit Frontantrieb ersetzt.

Zusätzlich werden das Getriebe, die Bremsen und aerodynamische Komponenten für die unterschiedlichen Rennstrecken speziell ausgewählt. Besonderes Augenmerk beim Setup der Wagen liegt auf der Anpassung des Abtriebs, der Federrate, dem [[Liste von NASCAR-Fachausdrücken#Track Bar|Track Bar]] und der Bremsbalance. Bestimmte Einstellungen lassen sich mit einfachen Mitteln mechanisch bei einem [[Boxenstopp]] vornehmen, zum Beispiel die Konfiguration des Track Bar durch eine Kurbel oder die Federrate durch das Einfügen von sogenannten [[Liste von NASCAR-Fachausdrücken#Spring Rubber|Spring Rubbers]], das heißt flachen Gummischeiben, in die Feder.

Ein Über- beziehungsweise Untersteuern kann über die [[Liste von NASCAR-Fachausdrücken#Wedge|Wedge]], das heißt das Gewichtsverhältnis zwischen vorderem rechten und hinterem linken Reifen, den [[Liste von NASCAR-Fachausdrücken#Camber|Radsturz]] und den Luftdruck der Reifen gesteuert werden. Erst- und letztgenanntes kann auch während eines Rennens verändert werden. Allerdings sind die Begriffe Unter- und Übersteuern in NASCAR praktisch unbekannt. Stattdessen wird dort von „tight“ beziehungsweise „loose“ gesprochen.

=== Spezifikation ===
[[Bild:nascarphx23.jpg|right|thumb|V8 Motor von Ricky Rudd aus dem Jahr 2004]]
* Hubraum: 5,9 [[Liter]] (358 in³) [[Stoßstange (Motor)|Stößelstange]]n [[V8]]
* Übersetzung: 4 Gang, manuelle Schaltung
* Gewicht:
** min. ohne Fahrer: 1455 kg
** min. mit Fahrer: 1545 kg
* Leistung:
** ungedrosselt: circa 850 PS (634 kw)
** gedrosselt: circa 425 PS (317kw)
* Treibstoff: 98 [[Oktanzahl|Oktan]]; [[Benzin#Bleifrei|Benzin Bleifrei]]
* Füllkapazität des Tanks: 67.2 [[Liter]]
* Kraftstoffzustellung: [[Vergaser]]
* Luft-Kraftstoff-Mischungverhältnis: 12,5:1
* Selbstansaugend
* Radstand: 2,8 m (110 Inch)
* Steuerung: [[Servolenkung]], [[Schneckengetriebe]] mit zirkulierendem Kugellager

== Nextel Cup-Strecken ==
[[Bild:Daytona-International-Speedway-July-1-2005.jpg|thumb|Blick auf die Start- und Ziellinie des Daytona International Speedway.]]
Die Rennen finden nicht auf identischen Strecken statt. Ovalkurse variieren in der Länge von 0,526&nbsp;Meilen (847&nbsp;m) des [[Martinsville Speedway]] bis zu 2,66&nbsp;Meilen (4,28&nbsp;km) des [[Talladega Superspeedway]]. Während manche Strecken Ovale im klassischen Sinn sind wie beispielsweise der [[Bristol Motor Speedway]] oder der [[Dover International Speedway]], gibt es auch viele Tri-Ovale wie den [[Kansas Speedway]] oder den [[Daytona International Speedway]]. Andere Konfigurationen umfassen sogenannte Quad-Ovale wie den [[Lowe’s Motor Speedway]] und den [[Texas Motor Speedway]] oder auch D-Ovale mit dem [[California Speedway]], dem [[Michigan International Speedway]] und dem [[Richmond International Raceway]]. Daneben gibt es weitere spezielle Streckenkonfigurationen wie den [[Darlington Raceway]] mit unterschiedlichen Kurvenlängen, die Dreieckskonfiguration des [[Pocono Raceway]] oder den fast rechteckigen [[Indianapolis Motor Speedway]].

Die Strecken variieren nicht nur in der Streckenform, sondern auch in der Kurvenüberhöhung bei unterschiedlicher Streckenlänge, was sich auf die erreichbaren Höchgeschwindigkeiten auswirkt. Relativ flach sind beispielsweise der [[New Hampshire International Speedway]] mit 7° und der [[Phoenix International Raceway]] mit 11° Überhöhung. Demgegenüber stehen beispielsweise der [[Talladega Superspeedway]] mit einer Überhöhung von bis zu 33° oder der [[Bristol Motor Speedway]], dessen Kurven mit 36° und selbst die Geraden mit 16° überhöht sind.

Neben den Rennen auf den Ovalkursen werden zwei Veranstaltungen auf klassischen Straßenkursen ausgetragen. Sie finden auf dem [[Infineon Raceway]] und [[Watkins Glen International]] statt. Für diese Strecken wurden in der Vergangenheit schon mal Regenreifen entwickelt, die aber bis auf eine Trainingssitzung in Watkins Glen nie im Rennen zum Einsatz kamen, da Rennen im Nextel Cup nur bei trockenen Bedingungen stattfinden.

Die erreichten Geschwindigkeiten hängen maßgeblich von der Rennstrecke ab. Die schnellste ist dabei der Talladega Superspeedway, auf dem der Rekord der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit eines Rennens bei 188&nbsp;mph (circa 303&nbsp;km/h) liegt. Hier wurde auch die schnellste jemals gefahrene Qualifying-Runde mit einem Durchschnitt von 212,809&nbsp;mph (circa 342,483&nbsp;km/h) erreicht, die von [[Bill Elliott]] im Jahre 1987 gefahren wurde. Die langsamsten Strecken sind der Infineon Raceway mit einem Durchschnitt im Rennen von 81&nbsp;mph (circa 130&nbsp;km/h) und im Qualifying von 99&nbsp;mph (circa 159&nbsp;km/h) sowie der Martinsville Speedway, auf dem die Durchschnittsgeschwindigkeit im Rennen bei 82&nbsp;mph (circa 132&nbsp;km/h) und im Qualifying bei 98&nbsp;mph (circa 156&nbsp;km/h) liegt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit im Rennen ergibt sich aus allen gefahrenen Runden vom Start bis zum Ziel inklusive Runden unter Gelb, bei dem das Rennen neutralisiert ist.

=== Liste der Nextel Cup-Rennstrecken ===
{| class="prettytable"
!colspan=11 class="hintergrundfarbe5"| '''Liste der Nextel Cup-Rennstrecken'''
|-
![[Atlanta Motor Speedway]]<br /><small>[[Hampton (Georgia)|Hampton]], [[Georgia]]</small>
![[Bristol Motor Speedway]]<br /><small>[[Bristol (Tennessee)|Bristol]], [[Tennessee]]</small>
![[California Speedway]]<br /><small>[[Fontana (Kalifornien)|Fontana]], [[Kalifornien]]</small>
![[Chicagoland Speedway]]<br /><small>[[Joliet (Illinois)|Joliet]] [[Illinois]]</small>
![[Darlington Raceway]]<br /><small>[[Darlington (South Carolina)|Darlington]], [[South Carolina]]</small>
![[Daytona International Speedway]]<br /><small>[[Daytona Beach|Daytona Beach]], [[Florida]]</small>
|-
![[Dover International Speedway]]<br /><small>[[Dover (Delaware)|Dover]], [[Delaware]]</small>
![[Homestead-Miami Speedway]]<br /><small>[[Homestead (Florida)|Homestead]], [[Florida]]</small>
![[Indianapolis Motor Speedway]]<br /><small>[[Speedway (Indiana)|Speedway]], [[Indiana]]</small>
![[Infineon Raceway]]<br /><small>[[Sonoma]], [[Kalifornien]]</small>
![[Kansas Speedway]]<br /><small>[[Kansas City (Kansas)|Kansas City]], [[Kansas]]</small>
![[Las Vegas Motor Speedway]]<br /><small>[[Las Vegas]], [[Nevada]]</small>
|-
![[Lowe’s Motor Speedway]]<br /><small>[[Concord (North Carolina)|Concord]], [[North Carolina]]</small>
![[Martinsville Speedway]]<br /><small>[[Martinsville (Virginia)|Martinsville]], [[Virginia]]</small>
![[Michigan International Speedway]]<br /><small>[[Brooklyn (Michigan)|Brooklyn]], [[Michigan]]</small>
![[New Hampshire International Speedway]]<br /><small>[[Loudon (New Hampshire)|Loudon]] [[New Hampshire]]</small>
![[Phoenix International Raceway]]<br /><small>[[Avondale (Arizona)|Avondale]], [[Arizona]]</small>
![[Pocono Raceway]]<br /><small>[[Long Pond (Pennsylvania)|Long Pond]], [[Pennsylvania]]</small>
|-
![[Richmond International Raceway]]<br /><small>[[Richmond (Virginia)|Richmond]], [[Virginia]]</small>
![[Talladega Superspeedway]]<br /><small>[[Talladega]], [[Alabama]]</small>
![[Texas Motor Speedway]]<br /><small>[[Fort Worth]], [[Texas]]</small>
![[Watkins Glen International]]<br /><small>[[Watkins Glen (New York)|Watkins Glen]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]</small>
!&nbsp;
!&nbsp;
|}

== Hersteller-Beteiligung ==
=== Grand National (1949–1971) ===
==== General Motors ====
* [[Chevrolet Chevelle]]: 1964–1971
* [[Oldsmobile 88|Oldsmobile Rocket 88]]: 1957–1958

* [[Pontiac Chieftain]]: 1958–1963
* [[Chevrolet Bel Air]]: 1950er
* [[Chevrolet Impala]]: 1950er bis Mitte der 1960er

* [[Pontiac Catalina]]: frühen 1960er
* [[Pontiac GTO]]: 1960er bis frühe 1970er
* [[Pontiac Grand Prix]] 1970er–2004
* [[Buick Gran Sport]]: 1960er und 1970er
* [[Buick Regal]] 1980er–1990er
* [[Buick]]: 1954–55
* [[Cadillac]]: 1949

==== Ford ====
* [[Ford Fairlane]]: 1960–1967
* [[Mercury Monterey (1950-1974)|Mercury Monterey]]: 1950er
* [[Mercury Comet]] / [[Mercury Cyclone|Cyclone]]: 1963–1971
* [[Ford Torino]] / [[Ford Torino Talladega|Talladega]]: 1968–1971
* [[Ford Thunderbird]]: 1959–1963 (fuhr als separate Marke gegen andere Ford-Modelle in der Hersteller-Meisterschaft)
* [[Lincoln (car)|Lincoln]]: 1949–50
* [[Mercury (car)|Mercury]]: 1950–59

==== Chrysler ====
* [[Dodge Coronet]]: 1953–1957
* [[Chrysler 300 letter series]]: 1954–1956
* [[Plymouth Belvedere]]: 1964–1967
* [[Plymouth Roadrunner]]/[[Plymouth Superbird|Superbird]]: 1968–1971
* [[Dodge Charger]] / [[Dodge Charger Daytona|Daytona]]: 1969–1971
* [[DeSoto]]: 1959

==== Andere ====
*[[Hudson Hornet]]: 1951–1954
*[[Studebaker]]: 1951 & 1957–58
*[[Nash (Auto)|Nash]]: 1951
*[[Jaguar (Auto)|Jaguar]]: 1954
*[[Morris Garages]]

=== Winston Cup (1972–2003) ===
==== General Motors ====
* [[Buick Regal]]: 1981–1985, 1988–1991
* [[Buick LeSabre]]: 1986–1987
* [[Chevrolet Chevelle]] : 1972–1977
* [[Chevrolet Caprice]]/[[Chevrolet Impala|Impala]] frühe 1980er, zusammen mit dem Monte Carlo
* [[Chevrolet Lumina]]: 1989–1994
* [[Chevrolet Monte Carlo]]: 1979–1989, 1995–2007
* [[Oldsmobile Cutlass]]: 1977–1992
* [[Oldsmobile Delta 88]]: 1986–1987
* [[Pontiac Grand Prix]]: 1977–2003

==== Chrysler ====
* [[Dodge Charger]]: 1972–1978
* [[Dodge Intrepid]]: 2001–2003
* [[Dodge Magnum]]: 1975–77
* [[Plymouth Road Runner]]: 1972–1978

==== Ford ====
* [[Ford Torino]]: 1975–1980
* [[Ford Thunderbird]]: 1981–1997
* [[Ford Taurus]]: 1998–2005
* [[Mercury Cyclone]] / [[Mercury Montego|Montego]] 1972–1980

==== American Motors ====
* [[AMC Matador]]: 1972–1980

=== Nextel Cup (2004–2007) ===
==== Chrysler ====
*[[Dodge Intrepid]]: 2004
*[[Dodge Charger]]: 2005–2007
*[[Dodge Avenger]]: 2007 ([[Car of Tomorrow]])

==== Ford ====
*[[Ford Taurus]]: 2004–2005
*[[Ford Fusion]]: 2006–2007

==== General Motors ====
*[[Chevrolet Monte Carlo]]: 2004–2005
*[[Chevrolet Monte Carlo SS]]: 2006–2007
*[[Chevrolet Impala SS]]: 2007 ([[Car of Tomorrow]])
*[[Pontiac Grand Prix]]: 2004 (keine Werksunterstützung)

==== Toyota ====
*[[Toyota Camry]]: 2007

=== Sprint Cup (ab 2008) ===
==== Chrysler ====
*[[Dodge Avenger]]: ab 2008

==== Ford ====
*[[Ford Fusion (USA)|Ford Fusion]]: ab 2008

==== General Motors ====
*[[Chevrolet Impala SS]]: ab 2008

==== Toyota ====
*[[Toyota Camry]]: ab 2008

== Nextel Cup Statistiken ==
* Das letzte Grand National/Cup-Rennen auf einem unasphaltieren Dirt-Track gewann [[Richard Petty]] am 30. September 1970 auf dem [[State Fairgrounds Speedway]] in [[Raleigh (North Carolina)|Raleigh]], [[North Carolina]]. Er gewann es in einem [[Plymouth]], der bereits von seinem Team [[Petty Enterprises]] an Don Robertson verkauft und extra für das Rennen gemietet wurde.<ref name="Fielden_SI_Sep04">Fielden, Greg, "NASCAR Cleans Up", ''Speedway Illustrated'', September 2004.</ref>
* Der jüngste Champion der modernen Ära ab 1972 war [[Jeff Gordon]] in der Saison 1995 im Alter von 24 Jahren, der älteste Champion [[Bobby Allison]] 1983 im Alter von 45. Der jüngste Champion aller Zeiten war [[Bill Rexford]] im Jahre 1950 im Alter von 21 Jahren.
* [[Benny Parsons]], [[Bill Rexford]], [[Ned Jarrett]] und [[Matt Kenseth]] sind die einzigen Champion der Serie, die in ihrer Meisterschaftssaison nur einen Saisonsieg erzielen konnten. Kein Fahrer konnte bislang die Meisterschaft ohne einen einzigen Saisonsieg erreichen.
* [[Alan Kulwicki]] war der letzte Champion, der Fahrer und Teambesitzer zugleich war. [[Dale Earnhardt]] war der letzte Fahrer, der den Titel für ein Ein-Wagen-Team erreichen konnte.
* [[Tony Stewart]] und [[Cale Yarborough]] sind die einzigen Fahrer, die beim [[Daytona 500]] den letzten Platz belegten und in der selben Saison dennoch die Meisterschaft gewinnen konnten.
* Cale Yarborough ist der einzige Fahrer, der drei Meisterschaften in Folge gewinnen konnte.
* Die meisten Siege in einer einzigen Saison erzielte Richard Petty in der Saison 1967 mit 27 Siegen. Diese Saison war gleichzeitig die erste, bei der ein Fahrer über 100.000&nbsp;US-Dollar an Preisgeld erzielen konnte. In der Saison 1967 wurden aber 48 Rennen ausgetragen, während der Rennkalender der Saison 2007 36 Rennen umfasst. Richard Petty hält zudem den Rekord an meisten Siegen in der modernen Ära ab 1972 mit 13 Siegen bei 30 Saisonrennen.

== Bisheriger Champions ==
=== Fahrer-Meisterschaft ===
''Für eine ausführliche Darstellung der Champions siehe [[Liste der NASCAR-Champions]], für die der besten Neulinge siehe [[NASCAR Rookie of the Year Award]].''

{|
| valign="top" |
{| class="prettytable" style="font-size:95%;"
|- class="hintergrundfarbe5"
!Jahr
!Champion
!Neuling des Jahres
|-
|[[NASCAR Strictly Stock Saison 1949|1949]]
|[[Red Byron]]
|
|-
|[[NASCAR Grand National Saison 1950|1950]]
|[[Bill Rexford]]
|
|-
|1951
|[[Herb Thomas]]
|
|-
|1952
|[[Tim Flock]]
|
|-
|1953
|[[Herb Thomas]]
|
|-
|1954
|[[Lee Petty]]
|
|-
|1955
|[[Tim Flock]]
|
|-
|1956
|[[Buck Baker]]
|
|-
|1957
|[[Buck Baker]]
|
|-
|1958
|[[Lee Petty]]
|Shorty Rollins
|-
|1959
|[[Lee Petty]]
|[[Richard Petty]]
|-
|1960
|[[Rex White]]
|[[David Pearson]]
|-
|1961
|[[Ned Jarrett]]
|Woodie Wilson
|-
|1962
|[[Joe Weatherly]]
|Tom Cox
|-
|1963
|[[Joe Weatherly]]
|Billy Wade
|-
|1964
|[[Richard Petty]]
|Doug Cooper
|-
|1965
|[[Ned Jarrett]]
|Sam McQuagg
|-
|1966
|[[David Pearson]]
|James Hylton
|-
|1967
|[[Richard Petty]]
|Donnie Allison
|-
|1968
|[[David Pearson]]
|Pete Hamilton
|-
|}
| valign="top" |
{| class="prettytable" style="font-size:95%;"
|- class="hintergrundfarbe5"
!Jahr
!Champion
!Neuling des Jahres
|-
|1969
|[[David Pearson]]
|Dick Brooks
|-
|1970
|[[Bobby Isaac]]
|Bill Dennis
|-
|1971
|[[Richard Petty]]
|Walter Ballard
|-
|1972
|[[Richard Petty]]
|Larry Smith
|-
|1973
|[[Benny Parsons]]
|Lennie Pond
|-
|1974
|[[Richard Petty]]
|Earl Ross
|-
|1975
|[[Richard Petty]]
|Bruce Hill
|-
|1976
|[[Cale Yarborough]]
|Skip Manning
|-
|1977
|[[Cale Yarborough]]
|Ricky Rudd
|-
|1978
|[[Cale Yarborough]]
|Ronnie Thomas
|-
|1979
|[[Richard Petty]]
|[[Dale Earnhardt]]
|-
|1980
|[[Dale Earnhardt]]
|Jody Ridley
|-
|1981
|[[Darrell Waltrip]]
|Ron Bouchard
|-
|1982
|[[Darrell Waltrip]]
|Geoffrey Bodine
|-
|1983
|[[Bobby Allison]]
|Sterling Marlin
|-
|1984
|[[Terry Labonte]]
|[[Rusty Wallace]]
|-
|1985
|[[Darrell Waltrip]]
|Ken Schrader
|-
|1986
|[[Dale Earnhardt]]
|[[Alan Kulwicki]]
|-
|-
|1987
|[[Dale Earnhardt]]
|Davey Allison
|-
|1988
|[[Bill Elliott]]
|Ken Bouchard
|-
|}
| valign="top" |
{| class="prettytable" style="font-size:95%;"
|- class="hintergrundfarbe5"
!Jahr
!Champion
!Neuling des Jahres
|-
|1989
|[[Rusty Wallace]]
|Dick Trickle
|-
|1990
|[[Dale Earnhardt]]
|Rob Moroso
|-
|1991
|[[Dale Earnhardt]]
|Bobby Hamilton
|-
|1992
|[[Alan Kulwicki]]
|Jimmy Hensley
|-
|1993
|[[Dale Earnhardt]]
|[[Jeff Gordon]]
|-
|1994
|[[Dale Earnhardt]]
|[[Jeff Burton]]
|-
|1995
|[[Jeff Gordon]]
|Ricky Craven
|-
|1996
|[[Terry Labonte]]
|Johnny Benson
|-
|1997
|[[Jeff Gordon]]
|Mike Skinner
|-
|1998
|[[Jeff Gordon]]
|Kenny Irwin
|-
|1999
|[[Dale Jarrett]]
|[[Tony Stewart]]
|-
|2000
|[[Bobby Labonte]]
|[[Matt Kenseth]]
|-
|2001
|[[Jeff Gordon]]
|[[Kevin Harvick]]
|-
|2002
|[[Tony Stewart]]
|Ryan Newman
|-
|2003
|[[Matt Kenseth]]
|Jamie McMurray
|-
|2004
|[[Kurt Busch]]
|[[Kasey Kahne]]
|-
|2005
|[[Tony Stewart]]
|[[Kyle Busch]]
|-
|[[NASCAR Nextel Cup Saison 2006|2006]]
|[[Jimmie Johnson]]
|[[Denny Hamlin]]
|-
|}
|}

=== Hersteller-Wertung ===
==== Nextel Cup ====
{| class="wikitable"
!Jahr
!Hersteller
|-
| 2006 || Chevrolet
|-
| 2005 || Chevrolet
|-
| 2004 || Chevrolet
|}

==== Winston Cup ====
{|
|
{| class="wikitable"
!Jahr
!Hersteller
|-
| 2003 || Ford
|-
| 2002 || Chevrolet
|-
| 2001 || Chevrolet
|-
| 2000 || Ford
|-
| 1999 || Ford
|-
| 1998 || Chevrolet
|-
| 1997 || Ford
|-
| 1996 || Chevrolet
|-
| 1995 || Chevrolet
|-
| 1994 || Ford
|-
| 1993 || Pontiac
|-
| 1992 || Ford
|-
| 1991 || Chevrolet
|-
| 1990 || Chevrolet
|-
| 1989 || Chevrolet
|-
| 1988 || Ford
|}
|
{| class="wikitable"
!Jahr
!Hersteller
|-
| 1987 || Chevrolet
|-
| 1986 || Chevrolet
|-
| 1985 || Ford/Chevrolet
|-
| 1984 || Chevrolet
|-
| 1983 || Chevrolet
|-
| 1982 || Buick
|-
| 1981 || Buick
|-
| 1980 || Chevrolet
|-
| 1979 || Chevrolet
|-
| 1978 || Oldsmobile
|-
| 1977 || Chevrolet
|-
| 1976 || Chevrolet
|-
| 1975 ||Dodge
|-
| 1974 || Chevrolet
|-
| 1973 || Mercury
|-
| 1972 || Chevrolet
|}
|}

== Weblinks ==
* {{Commonscat|NASCAR Nextel Cup}}
* [http://www.nascar.com/series/cup/ Offizielle Nextel Cup-Webseite]
* [http://www.racing-reference.info/wc.htm Statistiken zu allen Nextel Cup Rennen und Fahrern]

== Einzelnachweise ==
<references/>

{{Navigationsleiste NASCAR-Rennserien}}

[[Kategorie:NASCAR]]

[[en:NEXTEL Cup]]
[[eo:Nextel-Pokalo]]
[[es:NEXTEL Cup]]
[[fr:NEXTEL Cup]]
[[ja:ネクステルカップ]]
[[lt:Nextel Cup]]
[[nl:NASCAR NEXTEL Cup]]
[[no:NEXTEL Cup Series]]
[[pt:Nextel Cup]]

Version vom 20. Oktober 2007, 18:48 Uhr

Langhorn-Blattminiermotten
Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Unterklasse: Fluginsekten (Pterygota)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Überfamilie: Yponomeutoidea
Familie: Langhorn-Blattminiermotten
Wissenschaftlicher Name
Lyonetiidae

Die Langhorn-Blattminiermotten oder Schlangenminiermotten (Lyonetiidae) sind eine Familie der Schmetterlinge (Lepidoptera).

Merkmale

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 6 bis 12 Millimetern. Sie haben eine lange und schlanke Gestalt. Die Vorderflügel sind meist metallisch glänzend gefärbt (z.B. metallisch-grau) oder mit metallischen Mustern versehen. Manche Arten sind aber schlicht gefärbt. Die Hinterflügel, die bei allen Arten einfarbig sind, sind schmäler als die Vorderflügel und bei manchen Arten am Ende gefranst. Sie haben lange Fühler, die fast die Länge des Körpers erreichen können und die auch bei den Männchen ungekämmt sind. Die Maxillarpalpen (Kiefertaster) sind stark zurückgebildet und bestehen aus einem bis drei Segmenten. Die Labialpalpen (Lippentaster) hingegen sind bei manchen Arten voll ausgebildet, bei anderen kurz oder ebenfalls zurückgebildet. Das erste Beinpaar ist stark behaart. In der Ruhestellung legen sie ihre sehr schmalen Vorder- und Hinterflügel gefaltet auf den Hinterleib.[1]

Die Vorderflügel haben 7 bis 10 Flügeladern mit einer oder zwei Analadern (1b oder 1b und 1c).Die Hinterflügel haben eine stark zurückgebildete Flügeladerung mit drei bis sechs Adern und keine Analadern.

Lebensweise

Die Eier sind entweder glatt oder leicht strukturiert. Die nachtaktiven Larven haben ein großes Futterpflanzenspektrum und fressen minierend in Blättern. Sie legen dabei "schlangenförmige" Gänge an. Sie verpuppen sich in einem Gespinst entweder am Boden, oder auf den Blättern, außerhalb der Mine.[1]

Einige Arten, wie z. B. die aus Afrika in Südamerika eingeschleppte Leucoptera caffeina, die Kaffeepflanzen befällt, sind Schädlinge in der Landwirtschaft.

Systematik

Die Familie der Langhorn-Blattminiermotten ist im deutschsprachigen Raum (A-CH-D) mit 16 Arten vertreten.[2] In ganz Europa kommen sie mit 30 Arten vor.[3]

Unterfamilie Cemiostominae

Unterfamilie Lyonetiinae

Außereuropäische Arten

Referenzen

  1. a b British Insects: the Families of Lepidoptera. L. Watson and M. J. Dallwitz, abgerufen am 7. September 2006.
  2. Lyonetiidae. Lepiforum e.V., abgerufen am 7. September 2006.
  3. Lyonetiidae. Fauna Europaea, abgerufen am 7. September 2006.