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„Altpreußisches Garnisonregiment No. VII (1756)“ – Versionsunterschied

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Das Regiment wurde von 1741 bis 1742 in Stettin aus [[Werbung (Militär)|Neuangeworbenen]] errichtet. Das Regiment erhielt eine Stärke von zehn Musketier- und zwei Grenadierkompanien. Im Jahr 1756 wurde es auf zwei Bataillone vergrößert. Ein Bataillon wurde dabei aus einem vom [[Johann Friedrich (Schwarzburg-Rudolstadt)|Fürsten von Schwarzburg]] gekauften Regiment gebildet<ref>299 Mann von minderer Kampfkraft, Vgl. ''Forschungen zur brandenburgischen und preussischen Geschichte'', Band 9, 1897, [https://archive.org/details/p1forschungenzur09vereuoft/page/120/mode/1up S.120]</ref>. Im Jahre 1758 wurde es abermals um ein zweites Bataillonen erweitert, das aber 1763 wieder aufgelöst wurden.
Das Regiment wurde von 1741 bis 1742 in Stettin aus [[Werbung (Militär)|Neuangeworbenen]] errichtet. Das Regiment erhielt eine Stärke von zehn Musketier- und zwei Grenadierkompanien. Im Jahr 1756 wurde es auf zwei Bataillone vergrößert. Ein Bataillon wurde dabei aus einem vom [[Johann Friedrich (Schwarzburg-Rudolstadt)|Fürsten von Schwarzburg]] gekauften Regiment gebildet<ref>299 Mann von minderer Kampfkraft, Vgl. ''Forschungen zur brandenburgischen und preussischen Geschichte'', Band 9, 1897, [https://archive.org/details/p1forschungenzur09vereuoft/page/120/mode/1up S.120]</ref>. Im Jahre 1758 wurde es abermals um ein zweites Bataillonen erweitert, das aber 1763 wieder aufgelöst wurden.


Bereits 1742 wurden zwei Grenadierkompanien auf den Feld-Etat gesetzt und anschließend an das [[Altpreußisches I. Stehendes Grenadier-Bataillon|stehende Grenadierbataillon Nr 1]] abgegeben. Das Regiment nahm an den [[Schlesische Kriege|Schlesischen Kriegen]] teil. Als es im Jahr 1788 aufgelöst wurde, wurden jeweils 3 Kompanien zur Bildung der Depotbataillone der Infanterieregimenter Nr. [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 1 (1806)|1]], [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 13 (1806)|13]],[[Altpreußisches Infanterieregiment No. 18 (1806)|18]], [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 25 (1806)|25]], [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 26 (1806)|26]] und [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 47 (1806)|47]] verwendet. Jeweils eine Kompanie kam in das Infanterieregiment Nr. [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 23 (1806)|23]] und [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 25 (1806)|36]].<ref>René de L'Homme de Courbière, ''Geschichte der brandenburgisch-preussischen Heeres-Verfassung'', [https://books.google.de/books?id=S7tJAAAAIAAJ&pg=PA130 S.130]</ref>
Bereits 1742 wurden zwei Grenadierkompanien auf den Feld-Etat gesetzt und anschließend an das [[Altpreußisches I. Stehendes Grenadier-Bataillon|stehende Grenadierbataillon Nr. 1]] abgegeben. Das Regiment nahm an den [[Schlesische Kriege|Schlesischen Kriegen]] teil. Als es im Jahr 1788 aufgelöst wurde, wurden jeweils 3 Kompanien zur Bildung der Depotbataillone der Infanterieregimenter Nr. [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 1 (1806)|1]], [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 13 (1806)|13]], [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 18 (1806)|18]], [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 25 (1806)|25]], [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 26 (1806)|26]] und [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 47 (1806)|47]] verwendet. Jeweils eine Kompanie kam in das Infanterieregiment Nr. [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 23 (1806)|23]] und [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 25 (1806)|36]].<ref>René de L'Homme de Courbière, ''Geschichte der brandenburgisch-preussischen Heeres-Verfassung'', [https://books.google.de/books?id=S7tJAAAAIAAJ&pg=PA130 S.130]</ref>


== Chefs ==
== Chefs ==
* 1741–1746 Generalmajor [[Carl Wilhelm von Bredow|von Bredow]], 1737–1741 Chef des [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 7 (1806)|Infanterieregiments Nr 7]]
* 1741–1746 Generalmajor [[Carl Wilhelm von Bredow|von Bredow]], 1737–1741 Chef des [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 7 (1806)|Infanterieregiments Nr. 7]]
* 1746–1754 Generalmajor [[Hans Christoph von Jeetze|von Jeetze]]
* 1746–1754 Generalmajor [[Hans Christoph von Jeetze|von Jeetze]]
* 1754–1760 Oberst [[Christian Henning von Lange|von Lange]]
* 1754–1760 Oberst [[Christian Henning von Lange|von Lange]]
* 1760–1765 Generalmajor [[Joachim Christian Friedrich von Itzenplitz|von Itzenplitz]]
* 1760–1765 Generalmajor [[Joachim Christian Friedrich von Itzenplitz|von Itzenplitz]]
* 1766 Generalmajor [[Christoph Friedrich von Rentzell|von Rentzell]], Exerziermeister [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich's II.]], erhielt noch 1766 das Infanterieregiment Nr. 23
* 1766 Generalmajor [[Christoph Friedrich von Rentzell|von Rentzell]], Exerziermeister [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich's II.]], erhielt noch 1766 das Infanterieregiment Nr. 23
* 1766–1774 Generalmajor [[Christian Ernst von Puttkamer|von Putkammer]], ehemaliger Chef des [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 23 (1806)|Infanterie Regiments Nr. 23]]
* 1766–1774 Generalmajor [[Christian Ernst von Puttkamer|von Putkammer]], ehemaliger Chef des [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 23 (1806)|Infanterie Regiments Nr. 23]]
* 1771–1787 Generalleutnant [[Georg Lorenz von Kowalski|von Kowalsky]]
* 1771–1787 Generalleutnant [[Georg Lorenz von Kowalski|von Kowalsky]]

Version vom 7. Januar 2021, 12:33 Uhr

Garnisonbataillon VII

Aktiv 1741 bis 1788 (aufgelöst)
Staat Preußen
Truppengattung Infanterie
Stammliste Altpreußische Infanterieregimenter
Stammnummer ohne
Kriege und wichtige Schlachten Siebenjähriger Krieg:

Das Garnisonbataillon Nr. VII war ein Infanterieverband der Preußischen Armee mit Stationierungsort Neustadt-Eberswalde.

Geschichte

Das Regiment wurde von 1741 bis 1742 in Stettin aus Neuangeworbenen errichtet. Das Regiment erhielt eine Stärke von zehn Musketier- und zwei Grenadierkompanien. Im Jahr 1756 wurde es auf zwei Bataillone vergrößert. Ein Bataillon wurde dabei aus einem vom Fürsten von Schwarzburg gekauften Regiment gebildet[1]. Im Jahre 1758 wurde es abermals um ein zweites Bataillonen erweitert, das aber 1763 wieder aufgelöst wurden.

Bereits 1742 wurden zwei Grenadierkompanien auf den Feld-Etat gesetzt und anschließend an das stehende Grenadierbataillon Nr. 1 abgegeben. Das Regiment nahm an den Schlesischen Kriegen teil. Als es im Jahr 1788 aufgelöst wurde, wurden jeweils 3 Kompanien zur Bildung der Depotbataillone der Infanterieregimenter Nr. 1, 13, 18, 25, 26 und 47 verwendet. Jeweils eine Kompanie kam in das Infanterieregiment Nr. 23 und 36.[2]

Chefs

Literatur

  • Eduard Lange: Die Soldaten Friedrich's des Großen. Adenarius & Mendelsohn, Leipzig 1853, S. 266
  • Christian Friedrich Himburg: Kurzgefasste Stamm- und Rangliste aller Regimenter der Königlich-Preußischen Armee von derer Stiftung an bis Ende 1785. Berlin 1786, S. 97f.

Einzelnachweise

  1. 299 Mann von minderer Kampfkraft, Vgl. Forschungen zur brandenburgischen und preussischen Geschichte, Band 9, 1897, S.120
  2. René de L'Homme de Courbière, Geschichte der brandenburgisch-preussischen Heeres-Verfassung, S.130