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Die Feldbahn mit einer Spurweite von 600 mm diente während der [[Schlacht an der Somme]] vom 1. Juli bis 18. November 1916 vor allem dem Transport von Kanonen und Munition mit einem Kaliber von 220 mm. |
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== Weblinks == |
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Version vom 2. Oktober 2020, 00:29 Uhr
| Gare de Le Quesnel | |
|---|---|
Drei von Decauville-Dampfloks der Baureihe Progres ge- zogene Feldbahnzüge mit Munition des Kalibers 220 mm | |
Gare de Le Quesnel von 1916 auf einer Karte von 2020 | |
| Spurweite: | 600 mm (Schmalspur) |
Der Gare de Le Quesnel war ein im Sommer 1916 errichteter Feldbahnhof einer Decauville-Bahn der französischen Armee bei Le Quesnel im Département Somme in Frankreich.
Geschichte
Die Feldbahn mit einer Spurweite von 600 mm diente während der Schlacht an der Somme vom 1. Juli bis 18. November 1916 vor allem dem Transport von Kanonen und Munition mit einem Kaliber von 220 mm.
Lage
Bei Le Quesnel gab es ein Munitionslager zur Versorgung der an der Front gelegenen Schützengräben. In der Gegend gab es Feldbahnstrecken von Mézières, nach Cayeux, Caix und darüber hinaus. Eine Zweigstrecke bog in Beaucourt von der Stammstrecke ab und führte über das Croix de la Rue de Caix am Dorfeingang von Le Quesnel bis zum Feldbahnhof, der außerhalb der Schussweite der feindlichen Artillerie lag.
Große Lagerhäuser umgaben das Dorf im Südwesten, Nordwesten und Nordosten. Sie erstreckten sich vom östlichen Dorfrand bis jenseits des Friedhofs. Das Hauptlager lag mitten im Dorf, auf einer Weide.[1][2]
Südlich des Dorfes verlief die Trasse der inzwischen abgebaute Normalspurbahn von Roye nach Montdidier. Beim Gehöft Petit Hangest, das bereits zu Lignières gehört, stand ein Petit Hangest genanntes 400-mm-Kaliber-Eisenbahngeschütz.[3]
| Kaliber | Dez 1914 | Jun 1915 | Sep 1915 | Dez 1915 | Jun 1916 | Sep 1916 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 220 mm | 70 | 541 | 1586 | 157 | 1420 | 2475 |
Sprengung
Am 14. August 1916 entdeckten deutsche Beobachter die Decauville-Bahn und sprengten ihre Gleise. Das Munitionslager war nur 25 m von der Strecke entfernt. Wäre das Munitionslager getroffen worden, wäre voraussichtlich das ganze Dorf in die Luft gesprengt worden. Nach der Sprengung der Feldbahngleise wurden die Granaten 17 britischen Lastwagen abgeholt, um sie in Sicherheit zu bringen. Es dauerte mehr als 3 Wochen, um die restlichen Granaten mit der Decauville-Bahn abzutransportieren.[1]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Le Quesnel Patrimoine et Traditions: Le Quesnel au cœur des attaques de 1914-1918. 28. April 2020. Abgerufen am 2. Oktober 2020.
- ↑ Photos de Le Quesnel pendant la guerre. 5. Mai 2020. Abgerufen am 2. Oktober 2020.
- ↑ [1]
Koordinaten: 49° 46′ 19,2″ N, 2° 38′ 38,8″ O
[[Kategorie:Bahnhof in Frankreich]] [[Kategorie:Militärbahn]] [[Kategorie:Französische Militärgeschichte]] [[Kategorie:Feldbahn]]

