Zum Inhalt springen

„Context Adaptive Variable Length Coding“ – Versionsunterschied

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
[gesichtete Version][gesichtete Version]
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
K linkfix
K Schreibweise wie im Lemma
Zeile 1: Zeile 1:
'''Context-adaptive Variable Length Coding''' ('''CAVLC''', deutsch: Kontextadaptiver Code variabler Länge) beschreibt eine kontextabhängige [[Lauflängenkodierung]] und ist eine Art der verlustfreien [[Entropiekodierung]]. Ein Einsatzgebiet von CAVLC ist bei der Videokomprimierung MPEG-4/Part 10 ([[H.264]]/AVC). Der Entwurf des CAVLC wurde so ausgelegt, dass es möglichst viele Eigenheiten der [[MPEG-4#Inverse Quantisierung|MPEG-Quantisierung]] nutzen kann. Eigenheiten der MPEG-Quantisierung sind unter anderem:
'''Context Adaptive Variable Length Coding''' ('''CAVLC''', deutsch: Kontextadaptiver Code variabler Länge) beschreibt eine kontextabhängige [[Lauflängenkodierung]] und ist eine Art der verlustfreien [[Entropiekodierung]]. Ein Einsatzgebiet von CAVLC ist bei der Videokomprimierung MPEG-4/Part 10 ([[H.264]]/AVC). Der Entwurf des CAVLC wurde so ausgelegt, dass es möglichst viele Eigenheiten der [[MPEG-4#Inverse Quantisierung|MPEG-Quantisierung]] nutzen kann. Eigenheiten der MPEG-Quantisierung sind unter anderem:
* Die Ausgangsmenge enthält hauptsächlich Nullen,
* Die Ausgangsmenge enthält hauptsächlich Nullen,
* die höchsten Werte stehen zu Beginn der Ausgangsmenge und werden zum Ende niedriger und
* die höchsten Werte stehen zu Beginn der Ausgangsmenge und werden zum Ende niedriger und

Version vom 21. Mai 2018, 16:05 Uhr

Context Adaptive Variable Length Coding (CAVLC, deutsch: Kontextadaptiver Code variabler Länge) beschreibt eine kontextabhängige Lauflängenkodierung und ist eine Art der verlustfreien Entropiekodierung. Ein Einsatzgebiet von CAVLC ist bei der Videokomprimierung MPEG-4/Part 10 (H.264/AVC). Der Entwurf des CAVLC wurde so ausgelegt, dass es möglichst viele Eigenheiten der MPEG-Quantisierung nutzen kann. Eigenheiten der MPEG-Quantisierung sind unter anderem:

  • Die Ausgangsmenge enthält hauptsächlich Nullen,
  • die höchsten Werte stehen zu Beginn der Ausgangsmenge und werden zum Ende niedriger und
  • die höchsten Werte in der Ausgangsmenge sind oft Sequenzen von 1 und −1.

Ein mit CAVLC komprimierter Datenstrom ist gegenüber einem mit dem rechenintensiveren Context-Adaptive Binary Arithmetic Coding (CABAC) komprimierten Datenstrom um etwa 10–20 % größer.

Literatur

  • Iain E. G. Richardson: H.264 and MPEG-4 Video Compression: Video Coding for Next-generation Multimedia. John Wiley & Sons Ltd., Chichester 2003.