Sharq al Istiwa'iyah und Tatynia: Unterschied zwischen den Seiten
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{{Infobox Ort in Polen |
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| Ort = Tatynia |
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| Wappen = kein |
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| Woiwodschaft = Westpommern |
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| Powiat = Police |
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| PowiatLink = Policki |
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| Gemeinde = Police |
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| GemeindeLink = Gmina Police |
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| Breitengrad = 53 |
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| Breitenminute = 34 |
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| Breitensekunde = 07 |
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| Längengrad = 14 |
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| Längenminute = 30 |
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| Längensekunde = 33 |
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| OrtEinwohner = 250 |
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| OrtEinwDatum = <ref> [http://mapa.szukacz.pl/html/zachodniopomorskie/policki/35723.html Szukacz.pl, ''Tatynia - Informacje dodatkowe''], abgerufen am 7. November 2010</ref> |
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| OrtFläche = |
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| Höhe = |
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| Postleitzahl = |
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| Telefonvorwahl = 91 |
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| KFZ-Kennzeichen = ZPL |
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| Straße1 = |
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| Schienen1 = |
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| Flughafen1 = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]] |
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| Webpräsenz = |
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'''Tatynia''' (deutsch '''Hagen''') ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es bildet ein Schulzenamt in der [[Gmina Police]] (''Stadt- und Landgemeinde Pölitz'') im [[Powiat Policki]] (''Pölitzer Kreis''). |
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[[Datei:0904 Tatynia ZPL.jpg|thumb|Ortsbild (Aufnahme von 2009)]] |
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[[Datei:0904 K pw SwP Tatynia ZPL 1.jpg|thumb|Fachwerkkirche von 1772 (Aufnahme von 2009)]] |
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== Geographische Lage == |
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Der Ort liegt im östlichen [[Vorpommern]], etwa 3 km südwestlich des Dorfs [[Jasienica (Police)|Jasienica]] (''Jasenitz''), 4 km nordwestlich der Stadt [[Police (Woiwodschaft Westpommern)|Police]] (''Pölitz'') und 18 km nördlich von [[Stettin]] (''Szczecin''). Durch den Ort fließt von West nach Ost der Fluss [[Gunica]] (''Aalbach''). |
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== Geschichte == |
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Das Dorf wurde wohl im 13. Jahrhundert von einem Ritter namens Gobelo Luchte gegründet und führte anfangs den Namen '''Gobelenhagen'''. 1276 stellte Gobelo Luchte einem 1260 in [[Ueckermünde]] gegründete [[Augustiner-Chorherren|Augustinerchorherren-Stift]] das Dorf zur Verfügung, das seinen Sitz nach hier verlegte. Doch bereits 1309 wurde das Stift in das weiter nördlich bei [[Trzebież|Ziegenort]] gelegene Dorf Tatin verlegt, das die Chorherren erworben hatten und in Neu-Gobelenhagen umbenannten. Das bisherige Gobelenhagen führte dann den Namen '''Alt-Gobelenhagen'''. |
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Später, wohl um 1329, wurde das Stift weiter nach [[Jasienica (Woiwodschaft Westpommern)|Jasenitz]] verlegt und Neu-Gobelenhagen ging ein. Das bisherige Alt-Gobelenhagen wurde Hagen genannt. |
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1739 wurde bei dem Dorf Hagen das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Hagen angelegt. |
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An Stelle der früheren Klosterkirche wurde 1772 eine Fachwerkkirche errichtet. |
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Die Landgemeinde Hagen gehörte bis 1939 zum [[Kreis Randow]] in der preußischen [[Provinz Pommern]]. Mit der Auflösung des Kreises Randow kam Hagen 1939 zum [[Landkreis Ueckermünde]]. |
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Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Hagen zusammen mit dem sogenannten [[Stettiner Zipfel]] - einem ans westliche [[Oder (Fluss)|Oderufer]] anrainenden östlichsten Teil Vorpommerns Teil Polens und in ''Tatynia'' umbenannt. |
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== Entwicklung der Einwohnerzahlen == |
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* 1925: 693 Einwohner<REF NAME=VG>http://www.verwaltungsgeschichte.de/randow.html</REF> |
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* 1933: 620 Einwohner<REF NAME=VG /> |
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* 1939: 655 Einwohner<REF NAME=VG /> |
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== Verweise == |
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=== Literatur === |
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* Ernst Bahr, Klaus Conrad: ''Hagen''. In: [[Helge Bei der Wieden]], [[Roderich Schmidt]] (Hrsg.): ''Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands. Band 12. Mecklenburg Pommern.'' Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1996, S. 205–206. |
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* [[Johannes Hinz]]: ''Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land.'' Flechsig-Buchvertrieb, Würzburg 2002, ISBN 3-88189-439-X, S. 148. |
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=== Weblinks === |
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{{Commonscat|Tatynia (powiat policki)}} |
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=== Fußnoten === |
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<references /> |
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{{Navigationsleiste Gmina Police}} |
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[[Kategorie:Ort in Pommern]] |
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[[Kategorie:Gmina Police]] |
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[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]] |
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Version vom 6. Januar 2016, 16:50 Uhr
| Tatynia | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: |
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| Woiwodschaft: | Westpommern | |
| Powiat: | Police | |
| Gmina: | Police | |
| Geographische Lage: | 53° 34′ N, 14° 31′ O | |
| Einwohner: | 250 ([1]) | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 91 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ZPL | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Stettin-Goleniów | |
Tatynia (deutsch Hagen) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Es bildet ein Schulzenamt in der Gmina Police (Stadt- und Landgemeinde Pölitz) im Powiat Policki (Pölitzer Kreis).


Geographische Lage
Der Ort liegt im östlichen Vorpommern, etwa 3 km südwestlich des Dorfs Jasienica (Jasenitz), 4 km nordwestlich der Stadt Police (Pölitz) und 18 km nördlich von Stettin (Szczecin). Durch den Ort fließt von West nach Ost der Fluss Gunica (Aalbach).
Geschichte
Das Dorf wurde wohl im 13. Jahrhundert von einem Ritter namens Gobelo Luchte gegründet und führte anfangs den Namen Gobelenhagen. 1276 stellte Gobelo Luchte einem 1260 in Ueckermünde gegründete Augustinerchorherren-Stift das Dorf zur Verfügung, das seinen Sitz nach hier verlegte. Doch bereits 1309 wurde das Stift in das weiter nördlich bei Ziegenort gelegene Dorf Tatin verlegt, das die Chorherren erworben hatten und in Neu-Gobelenhagen umbenannten. Das bisherige Gobelenhagen führte dann den Namen Alt-Gobelenhagen.
Später, wohl um 1329, wurde das Stift weiter nach Jasenitz verlegt und Neu-Gobelenhagen ging ein. Das bisherige Alt-Gobelenhagen wurde Hagen genannt.
1739 wurde bei dem Dorf Hagen das Vorwerk Hagen angelegt.
An Stelle der früheren Klosterkirche wurde 1772 eine Fachwerkkirche errichtet.
Die Landgemeinde Hagen gehörte bis 1939 zum Kreis Randow in der preußischen Provinz Pommern. Mit der Auflösung des Kreises Randow kam Hagen 1939 zum Landkreis Ueckermünde.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Hagen zusammen mit dem sogenannten Stettiner Zipfel - einem ans westliche Oderufer anrainenden östlichsten Teil Vorpommerns Teil Polens und in Tatynia umbenannt.
Entwicklung der Einwohnerzahlen
Verweise
Literatur
- Ernst Bahr, Klaus Conrad: Hagen. In: Helge Bei der Wieden, Roderich Schmidt (Hrsg.): Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands. Band 12. Mecklenburg Pommern. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1996, S. 205–206.
- Johannes Hinz: Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land. Flechsig-Buchvertrieb, Würzburg 2002, ISBN 3-88189-439-X, S. 148.
Weblinks
Fußnoten
- ↑ Szukacz.pl, Tatynia - Informacje dodatkowe, abgerufen am 7. November 2010
- ↑ a b c http://www.verwaltungsgeschichte.de/randow.html
