Hochschule für Politik München und TV Halle: Unterschied zwischen den Seiten
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{{Infobox |
{{Infobox Fernsehsender |
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|ID = [[Datei:TV_Halle_Station-ID.png|320px|Logo]] |
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| Logo = <!-- Logo.png --> |
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|EP = [[Kabelfernsehen|Kabel]] (analog), [[DVB-C]], [[DVB-T]], [[Livestream]] |
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| Motto = |
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|LR = Stadt [[Halle (Saale)]] und umgebender [[Saalekreis]], [[Merseburg]], [[Bad Dürrenberg]] und Umland |
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| Gründungsdatum = 14. Juli 1950 |
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|EG = [[M. DuMont Schauberg]] |
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| Trägerschaft = |
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|GE = Ralf Schietrumpf |
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| Ort = [[München]] |
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|EAS = [[5. April]] [[1998]] |
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|RE = [[Privater Rundfunk|Privatrechtlich]] |
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| Leitungstitel = [[Präsident (Verwaltung)|Rektor]] |
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|PT = [[Vollprogramm]] |
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| Studentenzahl = 910 (WS 2006/07) |
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|IM = TV Halle Fernsehgesellschaft mbH<br /> |
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| Mitarbeiterzahl = 150 |
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Delitzscher Straße 65<br /> |
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| davon Professoren= |
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06112 Halle (Saale)<br /> |
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| Jahresetat = |
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[http://www.tvhalle.de TVHalle.de] |
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|Auflösung = [[576i]] ([[Standard Definition Television|SDTV]]) |
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| Bundesland = [[Bayern]] |
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|Website = http://tvhalle.de}} |
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| Staat = [[Deutschland]] |
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[[Datei:Tvh.gif|Logo|mini|ehemaliges Logo]] |
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'''tv:H''' ('''TV Halle''') ist ein privater Regionalfernsehsender aus [[Halle (Saale)]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Neben vorproduzierten Nachrichten und Magazinen gibt es auch Live-Übertragungen, so beispielsweise jährlich die Eröffnungs- und die Abschlussveranstaltung der [[Händel-Festspiele Halle (Saale)|Händelfestspiele]]. |
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Die '''Hochschule für Politik''' ist eine [[Hochschule]] in [[München]]. Sie wurde 1950 gegründet und bietet ausschließlich das Studium der Politikwissenschaft an. Dieses kann mit einem akademischen Diplomgrad der [[Universität München]] abgeschlossen werden. |
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Die zuständige Medienanstalt ist die [[Medienanstalt Sachsen-Anhalt]]. |
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Die Hochschule für Politik versteht sich als ''Begegnungsstätte zwischen politischer Theorie und politischer Praxis''. Getreu diesem Motto dozieren an der Hochschule neben Professoren der Politikwissenschaft auch Landtagsabgeordnete, Vertreter der Wirtschaft, der Verwaltung und verschiedener wissenschaftlicher Fachbereiche. |
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== Empfang == |
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TV Halle kann in den halleschen Kabelnetzen der [[ewt multimedia|EWT]] und [[Primacom]] auf Kanal 7, bei [[S+K AG|S+K]] auf S21 und in den Netzen von Muth und Antec empfangen werden. Außerdem wird das laufende Programm als [[Live-Streaming|Livestream]] auf dem Medienportal Sachsen-Anhalt ausgestrahlt. Im Rahmen eines Pilotprojektes war TV Halle auch via [[Digital Multimedia Broadcasting|DMB]] als Handy-TV in Sachsen-Anhalt zu empfangen. Die Reichweite in den Städten Halle, Leuna, Bad Dürrenberg und einigen Orte des Saalekreises beträgt ca. 235.000 Menschen. |
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Die HfP ist im Unterschied zu vielen anderen bayerischen Hochschulen keine staatliche Einrichtung und unterliegt nicht dem Bayerischen Hochschulgesetz. Dies hat historische Gründe: Die Hochschule wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auf Veranlassung der Amerikaner mit dem Ziel der [[Reeducation]] bzw. der Erziehung zur Demokratie gegründet. So sollte die Demokratie im Nachkriegs-Deutschland etabliert werden. Anfangs wurde die Hochschule als [[Körperschaft des privaten Rechts]] errichtet (Gründungsdatum: 14. Juli 1950). Am 27. Oktober 1970 wurde sie per Gesetz zu einer "institutionell selbständigen Einrichtung '''an''' der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]" (ähnlich einem "[[An-Institut]]" einer Universität). Damit ist sie eine Hochschule, die ihre Rechtsgrundlage in einem eigenen, nur für sie geltenden Hochschulgesetz findet (alle anderen staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Bayern unterliegen dem Bayerischen Hochschulgesetz). Obwohl sie eigenständig ist, werden die akademischen Titel formal von der Universität München verliehen. Seit dem 16. Februar 1981 hat sie den Status einer [[Körperschaft des öffentlichen Rechts]]. Seit dem 1. Januar 2007 besitzt die HfP auch ein eigenständiges [[Promotionsrecht]]. Die Universität München erlässt hierfür im Einvernehmen mit der Hochschule für Politik eigene Prüfungsordnungen und eine Promotionsordnung.<ref> Vgl. ''Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Hochschule für Politik München'' vom 10. November 2006, in: Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 23/2006, S. 822 (2221-2-WFK)).</ref> |
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Seit dem 21. Oktober 2009 ist TV Halle lokal via [[Digital Video Broadcasting|DVB-T]] zu empfangen. Es ist der erste privat so empfangbare Sender in Sachsen-Anhalt und nach Leipzig das zweite lokale DVB-T-Netz in Mitteldeutschland.<ref>{{Internetquelle|hrsg=DVB-T Mitteldeutschland|titel=TV Halle startet in Halle/Saale in den DVB-T-Testbetrieb|url=http://www.dvbt-mitteldeutschland.de/index.php?content=Newsarchiv&id=816 |werk=DVB-T Mitteldeutschland|datum=21. Oktober 2009|zugriff=26. Oktober 2009}}</ref> Zur Verbreitung wurde auf dem Halle-Tower in der Magdeburger Straße in Halle eine 4 m hohe Antenne installiert. |
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== Studium == |
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Im WS 2007/08 ist wegen der Einführung der Studiengebühren mit einer weiterhin sinkenden Zahl an Studenten zu rechnen. |
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TV Halle sendet über DVB-T in der SD-Auflösung 720x576i mit einer konstanten Videobitrate von 5,0 MBit/s und einer konstanten Audiobitrate von 192 kBit/s. |
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Im WS 2006/07 waren an der HfP insgesamt 910 Studenten eingeschrieben. Davon waren 754 deutsch und 156 Ausländer.<ref>Destatis</ref> |
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Schon bald wird in Deutschland [[Digital Video Broadcasting|DVB-T]] abgeschafft. Es ist noch nicht klar, wie TV Halle über Antenne dann weiter verbreitet wird. [[DVB-T2]] kommt für den Sender derzeit nicht infrage. |
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Im WS 2005/06 waren an der HfP insgesamt 919 Studenten eingeschrieben. Davon waren 773 männlich (davon Ausländer: 349) und 146 weiblich (davon Ausländerinnen: 88) <ref>[https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/dWerteabruf_Page;jsessionid=6C0614320B59ADFCA9DE7ADA9CF415B0.tc4 GENESIS-online - Das statistische Informationssystem]</ref>. Die Frauenquote liegt damit bei 15,89%. Die Ausländerquote betrug 47,6%. |
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Der Teletext von TV Halle wird nicht mehr betreut, auf der Haupttafel 100 und den Nachrichten-/Wetterseiten befindet sich der Hinweis, der Teletext könne aufgrund von technischen Problemen nicht aktualisiert werden. Zwischenzeitlich war der Teletext nicht gesendet worden, nach großer Anfrage wurde er jedoch wieder aufgeschaltet. |
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An der HfP lehren 150 Dozenten, etliche davon sind bereits pensionierte Professoren. |
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== Geschichte == |
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Schon Mitte der Neunziger des letzten Jahrhunderts sollte ein lokaler TV-Sender in der Saalestadt etabliert werden. Die damalige Ausschreibung gewann der Berliner Fernsehsender [[Fernsehen aus Berlin|FAB]], der einen regionalen Ableger seines Programmes in Halle aufbauen wollte. Das Projekt scheiterte aber unter anderem auf Grund von Rechtsstreitigkeiten über Sendelizenzen der unterlegenen |
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Das Studium gliedert sich in ein Grund- und ein Hauptstudium, das jeweils in sich abgeschlossen ist. Es erstreckt sich auf die vier unten angeführten Lehrbereiche. Im Grundstudium werden Grundkurse, Proseminare, Arbeitsgemeinschaften und Kolloquien absolviert. Das Hauptstudium sieht Vorlesungen und Hauptseminare vor. Außerdem werden speziell auf das Diplom vorbereitende Seminare angeboten. |
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RTL-Gruppe. |
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Am 5. April 1998 wurde der Sendebetrieb begonnen. Betreiber des Senders ist der [[M. DuMont Schauberg]] Verlag, welcher unter anderem auch Herausgeber der Lokalzeitung [[Mitteldeutsche Zeitung|Mitteldeutschen Zeitung]] ist. Der Sender hatte am 5. April 2013 sein 15jähriges Bestehen gefeiert. |
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Zum Grundstudium werden auch Bewerber ohne Hochschulreife zugelassen, sofern sie sich einer Aufnahmeprüfung unterziehen. Als Vorbereitung werden eigene Arbeitsgemeinschaften angeboten. |
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== Programm == |
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Das Grundstudium wird mit einer Diplom-Vorprüfung (für Studenten mit Hochschulreife) oder einer Abschlussprüfung (für Studenten ohne Hochschulreife) abgeschlossen. Das Grundstudium dauert vier Semester und verlängert sich für Studenten ohne Hochschulreife um zwei Semester. Das Hauptstudium steht nur Studenten mit Hochschulreife offen und dauert vier weitere Semester. |
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In der Woche wird ab 18 Uhr ein Magazin (''hallo Halle!'' oder ''Sommertour'') ausgestrahlt, darin intigriert sind die Nachrichten (''TV Halle aktuell''). Im Anschluss folgt der ''MZ-Ticker'', indem die Schlagzeilen der [[Mitteldeutsche Zeitung|Mitteldeutschen Zeitung]] des nächsten Tages präsentiert werden. Danach gibt es eine andere Sendung, entweder von TV Halle selbst oder einem Drittanbieter produziert (Beispiel: ''Kuno's Musikmagazin''). Dann werden bis zur nächsten vollen Stunde Werbetafeln ausgestrahlt. |
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Am Wochenende gibt es vom jeweiligen Magazin einen ''Wochenrückblick'', dieser dauert etwas länger als die Sendung unter der Woche, weil die meisten Themen wiederholt werden. Danach werden andere Sendungen wiederholt. Hier ist der Rhythmus immer anders, da die meisten Sendungen am Wochenende länger dauern. |
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=== Abschlüsse === |
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Studenten mit Hochschulreife beenden das Grundstudium mit der Diplom-Vorprüfung und das Hauptstudium mit der Diplomprüfung ab. Der Student erhält dadurch den akademischen Grad eines Diplomaticus scientiae politicae Universitatis (Dipl. sc. pol. Univ.) der [[Ludwig-Maximilians-Universität]] München. |
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;Sendungen |
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Seit 2007 verfügt die Hochschule über ein Promotionsrecht zum "Doctor scientiarum politicarum" (Dr. sc. pol.). Als Voraussetzung für die Zulassung zum Promotionsstudiengang ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Politikwissenschaft oder einer sozialwissenschaftlichen Nachbardisziplin, das mindestens mit der Note gut abgeschlossen wurde, nötig. |
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*''TV Halle aktuell ''(Nachrichten in hallo Halle! bzw. Sommertour) |
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*''hallo Halle! ''(Stadtmagazin, Mo-Fr) |
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*''hallo Halle! Die Woche ''(Stadtmagazin, thematischer Wochenrückblick Sa-So) |
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*''hallo Halle! - vor Ort ''(Stadtmagazin, Moderation außerhalb des Studios) |
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*''TV Halle Sommertour ''(Stadtmagazin, Moderation im Stadtgebiet, jeden Sommer) |
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*''SportHalle '' (Sportmagazin) |
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*''Gesund in Halle '' (Gesundheitsmagazin) |
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*''Auf Euro & Cent ''(Geldratgeber) |
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*''Blickpunkt Arbeit ''(Das Jobmagazin) |
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*''Halle im Fokus ''(Stadtratssitzung) |
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*''KinoNews TV<nowiki>*</nowiki> ''(Kinomagazin) |
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*''making-of<nowiki>*</nowiki> '' (Kinomagazin) |
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*''Kleine Leute, große Fragen '' (Wissensmagazin für Kinder) |
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*''Silberlinge - Das Magazin '' (Stadtteil-Magazin) |
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*''MZ-Ticker '' (Schlagzeilen der Mitteldeutschen Zeitung des nächsten Tages) |
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*''Kuno's Musikmagazin''<nowiki>*</nowiki> |
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<small>Sendungen, die mit <nowiki>*</nowiki> gekennzeichnet sind, werden nicht von TV Halle produziert.</small> |
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== Moderatoren == |
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=== aktuelle Moderatoren === |
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Seit dem WS 2007/08 erhebt auch die HfP [[Studiengebühren]]. Diese belaufen sich auf 300 € Studienbeitrag, 42 € Studentenwerksbeitrag und 50 € Verwaltungskostenbeitrag, insgesamt 392 €. Bei Neueinschreibungen kommen 15 € für das Studienbuch hinzu. Der Studienbeitrag halbiert sich auf 150 €, wenn man an einer zweiten [[Universität]] bzw. [[Fachhochschule]] immatrikuliert ist. |
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!style="width:40%"| Moderator !! Einstieg !! Bemerkung |
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| Ralf Scheibe |
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|2014 |
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| Christian Kadlubietz |
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| Sandra Rada |
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| Torsten Grundmann |
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=== ehemalige Moderatoren === |
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An der Hochschule existieren momentan zwei politische Hochschulgruppen. Als unabhängige Gruppe die "Freie Hochschulgruppe", sowie als parteinahe Gruppe der Ring Christlich Demokratischer Studenten an der HfP e.V. - RCDS. Die Freie Hochschulgruppe stellt zwei der drei studentischen Vertreter im Senat: Christian Deutschländer und Sascha Wittich; der RCDS stellt den studentischen Vertreter Andreas Winhart. |
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!style="width:40%"| Moderator !! Einstieg !! Bemerkung |
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| Sandra Mieske |
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|5. April 1998 (seit Sendestart) |
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| Ute Tietz |
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|unbekannt |
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== Sonstiges == |
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*Seit dem 1. März 2015 hat der Sender eine neue Webseite mit einer neuen Mediathek |
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=== Publikationen === |
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*Jeden Freitag übergab ein Moderator einen "Blumengruß" an einer von einem Zuschauer ausgewählten Person, jedoch wird diese Aktion seit einiger Zeit nicht mehr durchgeführt |
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Das wissenschaftliche Publikationsorgan der Hochschule ist die [[Zeitschrift für Politik]], in der neben dem aktuellen politischen Geschehen auch die Theorien und Schriften klassischer Politik- und [[Sozialwissenschaft]]ler besprochen und erläutert werden. Die ''Zeitschrift für Politik'' erscheint vierteljährlich. |
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*Da die Produktion der Magazine zügig erfolgen muss, werden die Anmoderationen und die redaktionellen Filmbeiträge filebasiert in das Playout eingespeist. |
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== Einzelnachweise == |
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Den Studierenden steht die mehr als 45.000 Bände sowie rund 150 Zeitschriften umfassende wissenschaftliche Spezialbibliothek der Hochschule in der Ludwigstr. 10 (2. Stock) zur Verfügung. Es handelt sich um eine Präsenzbibliothek mit der Möglichkeit der Wochenendausleihe an Studenten der Hochschule. |
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=== Rektorat === |
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* Rektor: [[Peter Cornelius Mayer-Tasch]] |
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* Prorektor: [[Rupert Stettner]] |
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=== Lehrbereichsvertretungen === |
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Lehrbereichsvertretungen: Die Lehrbereichsvertreter haben die Aufgabe, alle Belange des jeweiligen Lehrbereichs an der Hochschule in Lehre, Forschung und Verwaltung wahrzunehmen. Hierzu gehört u. a. auch die Abhaltung von Sprechstunden für die Studenten der Hochschule. |
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'''Lehrbereich I (Theorie der Politik)''' |
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* [[Peter Cornelius Mayer-Tasch]] |
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* Ulrich Weiß |
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'''Lehrbereich II (Recht und Staat)''' |
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* [[Franz Knöpfle]] |
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* [[Theo Stammen]] |
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'''Lehrbereich III (Wirtschaft und Gesellschaft)''' |
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* [[Werner Gumpel]] |
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* [[Wulfdiether Zippel]] |
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'''Lehrbereich IV (Internationale Politik und neueste Geschichte)''' |
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* [[Gottfried-Karl Kindermann]] |
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* [[Armin A. Steinkamm]] |
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== Bekannte Absolventen == |
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* [[Dorothee Bär]], Politikerin CSU |
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* [[Edgar Forster (Unternehmer)|Edgar Forster]], Unternehmer, Autor und Politiker SPD |
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* [[Eleni Torossi]], Schriftstellerin. |
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* [[Gerhard Polt]], Kabarettist und Schauspieler |
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* [[Jimmy Schulz]], Politiker FDP |
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* [[Joachim Haedke]], Politiker CSU |
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* [[Josef Thesing]] war Stellvertretender Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung |
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Katharina Holzinger, Wissenschaftlerin |
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* [[Markus Blume]], Politiker CSU |
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* [[Miriam Gruß]], Politikerin FDP |
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* [[Otto-Peter Obermeier]], Wissenschaftler, Mitherausgeber der Zeitschrift der blaue reiter - Journal für Philosophie |
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Patrick Uwe Petit, Vertreter der [[Goi Peace Foundation]] bei den Vereinten Nationen |
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* [[Theresia Riedmaier]], Politikerin SPD |
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* [[Udo Voigt]], Politiker NPD |
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== Referenzen == |
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<references /> |
<references /> |
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== Weblinks == |
== Weblinks == |
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* [http://www. |
* [http://www.tvhalle.de/ Offizielle Website von TV Halle] |
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* [http://h1994962.stratoserver.net/tvhweb/tv-halle-programm/gustav.html Der goldene Gustav] |
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* [http://www.zeitschrift-fuer-politik.de/ Website der Zeitschrift für Politik] |
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* [http://www.medienportal-msa.de/index.php?kat=1&prog=1 TV Halle Livestream] |
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* [http://www.facebook.com/tvhalle TV Halle auf Facebook] |
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[[Kategorie:Hochschule in München]] |
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[[Kategorie:Maxvorstadt]] |
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[[en:Munich University for Political Science]] |
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[[Kategorie:Fernsehsender (Deutschland)]] |
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[[Kategorie:Fernsehen (Sachsen-Anhalt)]] |
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[[Kategorie:Medien (Halle (Saale))]] |
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[[Kategorie:Unternehmen (Halle (Saale))]] |
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[[Kategorie:Regionalfernsehen]] |
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Version vom 23. August 2015, 00:00 Uhr

tv:H (TV Halle) ist ein privater Regionalfernsehsender aus Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Neben vorproduzierten Nachrichten und Magazinen gibt es auch Live-Übertragungen, so beispielsweise jährlich die Eröffnungs- und die Abschlussveranstaltung der Händelfestspiele.
Die zuständige Medienanstalt ist die Medienanstalt Sachsen-Anhalt.
Empfang
TV Halle kann in den halleschen Kabelnetzen der EWT und Primacom auf Kanal 7, bei S+K auf S21 und in den Netzen von Muth und Antec empfangen werden. Außerdem wird das laufende Programm als Livestream auf dem Medienportal Sachsen-Anhalt ausgestrahlt. Im Rahmen eines Pilotprojektes war TV Halle auch via DMB als Handy-TV in Sachsen-Anhalt zu empfangen. Die Reichweite in den Städten Halle, Leuna, Bad Dürrenberg und einigen Orte des Saalekreises beträgt ca. 235.000 Menschen.
Seit dem 21. Oktober 2009 ist TV Halle lokal via DVB-T zu empfangen. Es ist der erste privat so empfangbare Sender in Sachsen-Anhalt und nach Leipzig das zweite lokale DVB-T-Netz in Mitteldeutschland.[1] Zur Verbreitung wurde auf dem Halle-Tower in der Magdeburger Straße in Halle eine 4 m hohe Antenne installiert.
TV Halle sendet über DVB-T in der SD-Auflösung 720x576i mit einer konstanten Videobitrate von 5,0 MBit/s und einer konstanten Audiobitrate von 192 kBit/s.
Schon bald wird in Deutschland DVB-T abgeschafft. Es ist noch nicht klar, wie TV Halle über Antenne dann weiter verbreitet wird. DVB-T2 kommt für den Sender derzeit nicht infrage.
Der Teletext von TV Halle wird nicht mehr betreut, auf der Haupttafel 100 und den Nachrichten-/Wetterseiten befindet sich der Hinweis, der Teletext könne aufgrund von technischen Problemen nicht aktualisiert werden. Zwischenzeitlich war der Teletext nicht gesendet worden, nach großer Anfrage wurde er jedoch wieder aufgeschaltet.
Geschichte
Schon Mitte der Neunziger des letzten Jahrhunderts sollte ein lokaler TV-Sender in der Saalestadt etabliert werden. Die damalige Ausschreibung gewann der Berliner Fernsehsender FAB, der einen regionalen Ableger seines Programmes in Halle aufbauen wollte. Das Projekt scheiterte aber unter anderem auf Grund von Rechtsstreitigkeiten über Sendelizenzen der unterlegenen RTL-Gruppe.
Am 5. April 1998 wurde der Sendebetrieb begonnen. Betreiber des Senders ist der M. DuMont Schauberg Verlag, welcher unter anderem auch Herausgeber der Lokalzeitung Mitteldeutschen Zeitung ist. Der Sender hatte am 5. April 2013 sein 15jähriges Bestehen gefeiert.
Programm
In der Woche wird ab 18 Uhr ein Magazin (hallo Halle! oder Sommertour) ausgestrahlt, darin intigriert sind die Nachrichten (TV Halle aktuell). Im Anschluss folgt der MZ-Ticker, indem die Schlagzeilen der Mitteldeutschen Zeitung des nächsten Tages präsentiert werden. Danach gibt es eine andere Sendung, entweder von TV Halle selbst oder einem Drittanbieter produziert (Beispiel: Kuno's Musikmagazin). Dann werden bis zur nächsten vollen Stunde Werbetafeln ausgestrahlt.
Am Wochenende gibt es vom jeweiligen Magazin einen Wochenrückblick, dieser dauert etwas länger als die Sendung unter der Woche, weil die meisten Themen wiederholt werden. Danach werden andere Sendungen wiederholt. Hier ist der Rhythmus immer anders, da die meisten Sendungen am Wochenende länger dauern.
- Sendungen
- TV Halle aktuell (Nachrichten in hallo Halle! bzw. Sommertour)
- hallo Halle! (Stadtmagazin, Mo-Fr)
- hallo Halle! Die Woche (Stadtmagazin, thematischer Wochenrückblick Sa-So)
- hallo Halle! - vor Ort (Stadtmagazin, Moderation außerhalb des Studios)
- TV Halle Sommertour (Stadtmagazin, Moderation im Stadtgebiet, jeden Sommer)
- SportHalle (Sportmagazin)
- Gesund in Halle (Gesundheitsmagazin)
- Auf Euro & Cent (Geldratgeber)
- Blickpunkt Arbeit (Das Jobmagazin)
- Halle im Fokus (Stadtratssitzung)
- KinoNews TV* (Kinomagazin)
- making-of* (Kinomagazin)
- Kleine Leute, große Fragen (Wissensmagazin für Kinder)
- Silberlinge - Das Magazin (Stadtteil-Magazin)
- MZ-Ticker (Schlagzeilen der Mitteldeutschen Zeitung des nächsten Tages)
- Kuno's Musikmagazin*
Sendungen, die mit * gekennzeichnet sind, werden nicht von TV Halle produziert.
Moderatoren
aktuelle Moderatoren
| Moderator | Einstieg | Bemerkung |
|---|---|---|
| Ralf Scheibe | 2014 | |
| Christian Kadlubietz | unbekannt | |
| Sandra Rada | unbekannt | |
| Torsten Grundmann | unbekannt |
ehemalige Moderatoren
| Moderator | Einstieg | Bemerkung |
|---|---|---|
| Sandra Mieske | 5. April 1998 (seit Sendestart) | |
| Ute Tietz | unbekannt |
Sonstiges
- Seit dem 1. März 2015 hat der Sender eine neue Webseite mit einer neuen Mediathek
- Jeden Freitag übergab ein Moderator einen "Blumengruß" an einer von einem Zuschauer ausgewählten Person, jedoch wird diese Aktion seit einiger Zeit nicht mehr durchgeführt
- Da die Produktion der Magazine zügig erfolgen muss, werden die Anmoderationen und die redaktionellen Filmbeiträge filebasiert in das Playout eingespeist.
Einzelnachweise
- ↑ TV Halle startet in Halle/Saale in den DVB-T-Testbetrieb. In: DVB-T Mitteldeutschland. DVB-T Mitteldeutschland, 21. Oktober 2009, abgerufen am 26. Oktober 2009.