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Kay Francis und Völklinger Hütte: Unterschied zwischen den Seiten

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{{Infobox Welterbe
[[Bild:Kay Francis loc.png|miniatur|Kay Francis (links) bei einer Tournee für die [[United Service Organizations|USO]]]]
|Name = Völklinger Hütte
'''Kay Francis''' (* [[13. Januar]] [[1905]] in [[Oklahoma City]], [[Oklahoma]] als ''Katherine Edwina Gibbs''; † [[26. August]] [[1968]] in [[New York City]]) war eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Schauspieler]]in und einer der größten weiblichen Stars der 1930er Jahre in [[Hollywood]].
|Bild = [[Datei:VH Eingang pano.jpg|250px|Eingangsbereich des Weltkulturerbes Völklinger Hütte]]
|Beschriftung = Eingangsbereich des Weltkulturerbes Völklinger Hütte
|Staats-Gebiet = {{Deutschland}}
|Typ = Kultur
|Kriterien = (ii), (iv)
|Referenz-Nr = 687
|Link =
|Region = [[Liste des UNESCO-Welterbes (Europa)#D|Europa]]
|Jahr = 1994
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}}
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Die '''Völklinger Hütte''' ist ein 1873 gegründetes ehemaliges [[Eisenwerk]] in der [[Saarland|saarländischen]] Stadt [[Völklingen]]. Es wurde 1986 stillgelegt.


1994 erhob die [[UNESCO]] die Völklinger Hütte als erstes [[Industriedenkmal]] auf der Welt in den Rang eines [[Weltkulturerbe]]s der [[Menschheit]]. 2007 wurde sie für die Auszeichnung als [[Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland]] nominiert. Sie ist ein geschütztes Kulturgut nach der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten|Haager Konvention]].
== Karriere ==
Über das Geburtsdatum von Kay Francis gibt es unterschiedliche Quellen, im U.S. Census von 1910 wird sie mit einem Alter von fünf Jahren registriert. Sie selbst gab ebenfalls stets 1905 als Geburtsjahr an.


Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist heute ein wichtiger Standort der Industriekultur in [[Europa]] und Ankerpunkt der [[Europäische Route der Industriekultur|Europäischen Route der Industriekultur]] (ERIH). Es wurde von rund 310.000 Besuchern im Jahr 2013 aufgesucht.<ref>[http://www.voelklinger-huette.org/de/presse-medien/news/631 Presseseite Völklinger Hütte, abgerufen am 25. Januar 2014]</ref>
Kay Francis spielte nach einer Ausbildung zur Sekretärin erfolgreich am [[Broadway (Theater)|Broadway]]. Trotz eines Sprachfehlers (sie sprach das 'r' eher als 'w' aus, was ihr den Beinamen ''the wawishing Kay Fwancis'' eintrug) wurde sie 1929 für den Film entdeckt.


== Geographische Lage ==
Kay stand bei der [[Paramount Pictures|Paramount]] unter Vertrag und hatte 1929 ihren ersten Auftritt in ''Gentlemen of the Press'' an der Seite von [[Walter Huston]]. Sie wurde dabei zum ersten und letzten Mal als Katherine Francis angekündigt. Zunächst wusste niemand etwas mit der relativ großen Schauspielerin anzufangen und sie wurde in den unterschiedlichsten Rollen eingesetzt.
Die Hütte befindet sich süd-westlich der [[Innenstadt]] Völklingens, unmittelbar am [[Bahnhof Völklingen]], dessen umfangreiche Gleisanlagen dem [[Rohstoff]]-Transport zur Hütte dienten und der heute als „Eingangstor“ gestaltet ist.<ref>[http://www.witec-pr.de/pdfs/shs_bahnhof.pdf Alter Bahnhof Völklingen] (PDF; 820&nbsp;kB), abgerufen am 22. Februar 2012</ref>


== Geschichte ==
Das Publikum nahm erstmals von ihr Notiz, als sie 1930 neben [[William Powell]] in dem Drama ''[[Street of Chance]]'' auftrat. Der Film, in nur 15 Tagen abgedreht, wurde ein Überraschungserfolg und das Duo Powell/Francis drehte noch vier weitere gemeinsame Filme. Während heute die meisten Kritiker von William Powell / [[Myrna Loy]] und William Powell / [[Jean Harlow]] schwärmen, waren auch die gemeinsamen Auftritte mit Francis Beispiele für exaktes Timing, subtilen Andeutungen und nicht ganz jugendfreien Blicken. Das wird nirgendwo besser deutlich als in dem Projekt ''[[Jewel Robbery]]'' von 1932, einem Stoff über gestohlene Juwelen, Ehebruch und Moral. Die Geschichte wurde von [[Ernst Lubitsch]] inszeniert und ist selbst heute noch, über 70 Jahre später, vor allem bei Freunden von ''sophistication'' beliebt. Die beiden drehten unmittelbar im Anschluss die Romanze ''[[Reise ohne Wiederkehr|One Way Passage]]''
1873 gründete der Hütteningenieur Julius Buch bei Völklingen an der [[Saar]] ein Puddel- und Walzwerk. Nach sechs Jahren musste er sein Werk schließen, da es sich wegen der hohen Zölle für das Roheisen nicht mehr für die Verhüttung rentierte.
[[Datei:Röchling Carl.jpg|mini|Carl Röchling (1827-1910)]]
Im Jahr 1881 kam es unter [[Carl Röchling (Industrieller)|Carl Röchling]] zu einem Neuanfang. Er kaufte die stillgelegten Anlagen, und zwei Jahre später konnte der erste [[Hochofen]] in Betrieb gehen. 1890 waren die „Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke“ der größte Eisenträgerhersteller [[Deutschland]]s.


Ein Jahr später wurde das Thomas-Stahlwerk der Völklinger Hütte eröffnet. Das [[Thomas-Verfahren]] wurde relativ spät eingeführt, zeigte jedoch bald Erfolge. Nun konnte auch die [[Lothringen|lothringische]] [[Minette (Erz)|Minette]], ein [[Eisenerz]] aus der benachbarten Grenzregion, in Völklingen verhüttet werden. Bis 1963 wurde Minette eingesetzt.
Nachdem Francis in den ersten Jahren ihrer Karriere durchschnittlich sieben Filme pro Jahr drehte, wuchs ihre Anhängerschaft unter der weiblichen Bevölkerung rapide. Meist als elegante Dame mit Liebeskummer zu sehen, durchlitt die Darstellerin in den unterschiedlichsten Genres und vor jeder nur denkbaren Studiokulisse mehr oder weniger dramatische Erlebnisse. Dabei kam es den Zuschauerinnen eigentlich gar nicht auf die Handlung an. Es galt vielmehr einen Blick auf die Garderobe der Schauspielerin zu erhaschen, die früh als einer der bestangezogenen Filmstars galt.
[[Datei:VH zwischen HO.jpg|mini|rechts|Die [[Hochofen|Hochöfen]] der Völklinger Hütte]]


Um die zur Stahlherstellung notwendigen hohen Temperaturen zu erreichen, brauchte man außer [[Kohle]] vor allem auch [[Koks]]. Deshalb wurde 1897 die erste Koksbatterie direkt neben den Hochöfen errichtet. Drei Jahre später nahm die erste Gasgebläsemaschine ihren Betrieb auf. 1911 entstand eine Hängebahnanlage zur Beschickung der Hochöfen.
Es war also eher die Quantität als die Qualität der Filme, in den sie auftrat, die Kay Francis in der Gunst der Zuschauer steigen ließ. Symptomatisch für ihr Brot-und-Butter-Genre, das häufig ''woman's picture'' genannt wird und dessen Stars gleich dazu als ''clothes horse'' bezeichnet, ist ''[[Passion Flower]]'' aus dem Jahre 1930. [[MGM]] stand bei der Verfilmung der populären Geschichte von Kathleen Norris um Ehebruch in der besseren Gesellschaft vor dem Problem, dass die eigenen weiblichen Stars bereits an anderen Stoffen arbeiteten. Also lieh man von [[Paramount Pictures|Paramount]] kurzerhand Kay Francis aus, gab ihr für jede Szene ein neues Outfit, strich noch vorsichtshalber aus ihrem Dialog alle Wörter mit 'r' und fertig war ein relativ günstig produzierter Film, der ein Vielfaches seiner Kosten wieder einspielte.


Als 1928 die [[Sintern|Sintertechnik]] Einzug hielt, entstand in Völklingen eine der modernsten und größten Sinteranlagen Europas. Sie erlaubt das Recycling von Abfallprodukten wie Gichtstaub und Feinerz.
Die endlose Wiederholung solcher Auftritte sorgten dafür, dass Kay Francis populär genug war, um Mitte 1932 einen lukrativen Vertrag mit [[Warner Brothers]] abschließen zu können. Zwar änderte sich wenig an der Qualität der Rollen, doch 1936 verdiente sie $ 227,000 und damit mehr als [[Norma Shearer]] oder [[Joan Crawford]]. Der höchstbezahlte Star des Jahres war [[Claudette Colbert]], mit $ 304,000, dicht gefolgt, von [[Warner Baxter]].


Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] arbeiteten etwa 70.000 [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] und [[Kriegsgefangene]] in den [[Bergwerk]]en, Hütten und Fabriken des Saarreviers. Für leichtere Arbeiten wurden auch Frauen eingesetzt, denen bis dahin das Betreten der Produktionsanlagen verboten gewesen war. In der Völklinger Hütte waren bis zum Kriegsende etwa 14.000 Männer und Frauen unter anderem aus der [[Sowjetunion]], [[Polen]], [[Jugoslawien]], [[Frankreich]], [[Belgien]] und [[Luxemburg]] unter schwersten Bedingungen beschäftigt.<ref>memotransfront: {{Internetquelle | url=http://www.memotransfront.uni-saarland.de/etzenhofen.shtml | titel=Ehemaliges Arbeitserziehungslager der Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke | autor=Fabian Lemmes | hrsg= | werk= | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2010-05-29 | sprache= | format= | kommentar= | zitat= }}</ref>
Der Aufstieg von [[Bette Davis]] ab Mitte der 1930er führte dazu, dass Francis immer schlechtere Drehbücher bekam. Sicher geglaubte Rollen wie in ''The Sisters'', ''Juarez'' und angeblich sogar ''Jezebel'' gingen an die Davis. Die übernahm gegen Ende der Dekade dann auch die riesige Studiogardrobe mit vier Zimmern und einem Kamin von ihrer Kollegin. Zum Verlust der Popularität trug auch bei, dass das Publikum ihrer ewig gleichen Gesichtsakrobatik langsam müde wurde und sich lieber Filme mit [[Loretta Young]] ansah, die zur Mitte des Jahrzehnts Hollywoods führendes ''cloth horse'' wurde.
[[Datei:Voelklingen 1948-1955 27-0174a.jpg|mini|rechts|Gesamtansicht ca. 1948-1955, amerikanische Archivaufnahme]]
1952 erreichte die Hütte ihren Produktionshöchststand, bedingt durch den Bauboom in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]]. Erst mit der Rückkehr des Saarlandes nach Deutschland Ende 1956 erhielten die alten Besitzer, die Industriellenfamilie [[Ernst Röchling|Röchling]], die Völklinger Hütte zurück.


Im Jahr 1965 zählten die gesamten Produktions- und Verwaltungsbereiche der Völklinger Hütte insgesamt 17.000 Mitarbeiter. Die weltweite [[Stahlkrise]] erfasste 1975 auch die Völklinger Hütte. Während der luxemburgische Stahlkonzern [[Arbed]] bis 1971 im Saarland den Standort Burbach betrieb, fusionierte die Völklinger Hütte mit den „Vereinigten Hüttenwerken Burbach-Eich-Düdelingen“ zur gemeinsam mit Röchling betriebenen „Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH“. Mit der Integration des [[Neunkirchen (Saar)#Geschichte|Neunkirchener Eisenwerks]] wurde 1982 die Arbed Saarstahl GmbH geschaffen, bei der die Familie Röchling (1978) ausschied. Seit 1986 heißt das Unternehmen [[Saarstahl]].
1936 war in vieler Hinsicht Höhe- und Wendepunkt ihrer Karriere. Nachdem sie bislang meist in recht kostengünstig produzierter Dutzendware auf der Leinwand erschienen war, versuchte sie als dramatische Schauspielerin neue Fans zu erobern. Doch fand die sehr teure und ernsthafte Adaption des Wirkens von [[Florence Nightingale]] in ''[[The White Angel]]'' nicht den Weg in die Herzen der Zuschauer. Der Hauptgrund lag wohl im Drehbuch, das aus der Begründerin der modernen Krankenpflege eine gelangweilte Dame der oberen Gesellschaft machte. Und mochten die Darstellung der grauenhaften hygienischen Zustände im Lazarett von [[Scutari]] während des [[Krimkrieg]]es auch sehr gelungen sein, so wirkte Francis inmitten des Elends deplatziert. Denn während die Soldaten im eigenen Dreck starben, schien die Protagonistin hinter der Front beständig Zugriff auf ein eigenes Heer von Kostümdesigner und Maskenbildner zu haben. Die etwas später im Jahr herausgebrachte Saga ''[[Give Me Your Heart]]'' konsolidierte den Status von Francis jedoch wieder etwas.
[[Datei:Völklinger Hütte, Einzelbilder reworked.jpg|mini|links|Völklinger Hütte]]
Nach der Stilllegung der Roheisenphase (1986) wurde dieser Teil als Industriedenkmal unter Denkmalschutz gestellt.<ref name="denkmal">{{Internetquelle |url=http://www.saarland.de/dokumente/thema_denkmal/Teildenkmalliste_Mittelstadt_Voelklingen_19-05-2010.pdf |titel=Teildenkmalliste der Mittelstadt Völklingen |werk=Denkmalliste des Saarlandes |datum=2010-05-19 |zugriff=2011-04-06 |format=PDF; 419&nbsp;kB }} (PDF; 410 KB)</ref> Nach kontinuierlicher Instandsetzung und Begehbarmachung folgte die Nutzung als musealer Betrieb.


1994 erklärte die UNESCO den Hochofenbereich der Völklinger Hütte zum Weltkulturerbe.
Das Studio ließ deshalb im Jahr 1937 nichts unversucht, das Erfolgsrezept von ''[[Give Me Your Heart]]'' zu wiederholen. Doch weder die kostspielige Verfilmung der Politikkomödie ''First Lady'' brachte den ersehnten Erfolg, noch die Romanze ''[[Stolen Holiday]]''. Selbst der Versuch, Francis neben dem aufgehenden Stern [[Errol Flynn]] in ''[[Another Dawn]]'' prominent herauszustellen, scheiterte. Als allerletztes Mittel versuchte man sich in einem Remake des [[Pola Negri]] Films ''Mazurka'' aus dem Vorjahr, der unter dem Titel ''[[Confession (Film)|Confession]]'' kein sonderlicher Erfolg wurde, der Schauspielerin aber gute Kritiken einbrachte.
Die Firma übertrug im selben Jahr entgegen mündlichen Absprachen die Hauptrolle in der Verfilmung des Broadwayhits ''Tovarich'' an [[Claudette Colbert]] und Kay Francis verklagte daraufhin das Studio. Der Fall wurde außergerichtlich beigelegt. Damit war die Karriere von Francis jedoch beendet und sie bekam bis zum offiziellen Ende ihres Vertrags zwar ihr volles Gehalt gezahlt, zu spielen gab es jedoch nur noch Rollen in [[B-Movie|B-Filmen]] wie ''Secrets of an Actress'' oder ''[[Comet Over Broadway]]''. Ganz unten landete sie schließlich, als ihr Name 1939 unterhalb des Titels von ''King of the Underworld'' genannt wurde.


Umgangssprachlich wird auch das gesamte Völklinger Werksgelände der [[Saarstahl]] AG als Völklinger Hütte bezeichnet. Das heutige Weltkulturerbe Völklinger Hütte umfasst mit 10 Hektar Grundfläche nur einen Bruchteil des rund 260 Hektar großen Völklinger Saarstahl-Areals.
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] trat sie wie viele Hollywoodstars bei der Truppenbetreuung auf. 1946 schließlich beendete sie ihre Filmkarriere, kehrte noch einmal für kurze Zeit auf die Theaterbühne zurück, um sich dann völlig zurückziehen. Sie starb 1968 und hinterließ ihr Vermögen verschiedenen Wohltätigkeitsgesellschaften.


== Weltkulturerbe Völklinger Hütte ==
== Zitat ==
[[Datei:Welterbe.svg|mini|links|150px|Deutsche Version des [[World Heritage Committee|Welterbe-Emblems]]]]
:''Being born in Oklahoma City was the only un-glamorous thing Kay ever did.''


Seit Mitte der 1990er Jahre finden auf dem Gelände des Weltkulturerbes Völklinger Hütte Kulturveranstaltungen statt. Das Spektrum reicht vom Open-Air-Rockkonzert über Kammermusik bis hin zu Ausstellungen über Mensch, Natur und Technik.
== Filmografie (Auswahl) ==
* 1930: [[Street of Chance]]
* 1930: [[For the Defense]]
* 1930: [[Passion Flower]]
* 1931: [[Transgression (Film)|Transgression]]
* 1931: [[24 Hours (Film)|24 Hours]]
* 1931: [[Ladies' Man]]
* 1931: [[Guilty Hands]]
* 1931: [[Girls About Town]]
* 1932: [[Man Wanted]]
* 1932: [[Street of Women]]
* 1932: [[Ein Dieb mit Klasse]] (''Jewel Robbery'')
* 1932: [[Reise ohne Wiederkehr]] (''One Way Passage'')
* 1932: [[Ärger im Paradies]] (''Trouble in Paradise'')
* 1933: [[The Keyhole]]
* 1933: [[Storm at Daybreak]]
* 1933: [[Mary Stevens, M. D.]]
* 1933: [[The House on 56th Street]]
* 1933: [[I Loved A Woman]]
* 1934: [[Mandalay (Film)|Mandalay]]
* 1934: [[Dr. Monica]]
* 1934: [[Wonder Bar]]
* 1934: [[British Agent]]
* 1935: [[Living on Velvet]]
* 1935: [[Stranded (Film)|Stranded]]
* 1935: [[The Goose and the Gander]]
* 1935: [[I Found Stella Parrish]]
* 1936: [[The White Angel]]
* 1936: [[Give Me Your Heart]]
* 1937: [[Stolen Holiday]]
* 1937: [[Another Dawn]]
* 1937: [[Confession (Film)|Confession]]
* 1937: [[First Lady (Film)|First Lady]]
* 1938: [[Comet Over Broadway]]
* 1939: [[Nur dem Namen nach]] (''In Name Only'')


Im Juli 1999 gründete das [[Saarland]] die Trägergesellschaft Weltkulturerbe Völklinger Hütte - [[Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur]] GmbH und berief den in Saarbrücken geborenen Direktor des [[Historisches Museum der Pfalz|Historischen Museums der Pfalz]] (Speyer), [[Meinrad Maria Grewenig]], zum Generaldirektor und Leiter der Geschäftsführung.
== Weblinks ==


Seit 1999 wird die Hüttenlandschaft durch eine Lichtinstallation von Hans-Peter Kuhn illuminiert. Im Jahr 2001 wurde die nächtliche Szenerie um eine Lichtinstallation von [[Michael Seyl]] erweitert.
* {{IMDb Name|ID=0290215|NAME=Kay Francis}}
* [http://film.virtual-history.com/person.php?personid=1275 Fotos von Kay Francis]


Seit 2004 ist das [[Ferrodrom]] zu besichtigen, das erste Science Center im [[Saar-Lor-Lux]]-Raum, eine multimediale Erlebniswelt rund um Eisen und Stahl. Es gibt Exponate zur Kulturgeschichte des Eisens, Eisen zum Anfassen, Filme, aber auch Gespräche mit Zeitzeugen und Führungen durch frühere Hüttenarbeiter, die plastisch von der Arbeit am Hochofen berichten. [[Datei:Ventilatoren-sinteranlage.jpg|mini|Sinteranlage der Völklinger Hütte]]
== Literatur über Kay Francis ==
* John Callahan - ''Kay Francis: Secrets of an Actress'' - Artikel in ''Bright Lights Film Journal'', Ausgabe Mai 2006
* Lynn Kear & John Rossman - ''Kay Francis: A Passionate Life and Career'' - McFarland & Company, 2006; ISBN 0-7864-2366-8.
* Scott O'Brien - ''Kay Francis: I Can't Wait to Be Forgotten. Her Life on Stage and Film'' - BearManor Media, 2006; ISBN 1-59393-036-4.


2012 war das Areal erstmals Veranstaltungsort des [[Electro Magnetic Festival]]. Im Rahmen der „European Festival Awards“ im holländischen Groningen wurde es als „Bestes Neues Festival Europas 2012“ ausgezeichnet.<ref>[http://eu.festivalawards.com/news/and-the-winners-are-2/ The 2012 Winners In Full | Festival Awards Europe]</ref>


=== Ausstellungen (Auswahl) ===
{{Normdaten|PND=13160287X|LCCN=n/87/847007}}
*''Leonardo da Vinci&nbsp;– Maschine Mensch'' (1. November 2002 bis 30. März 2003)
*''magnum&nbsp;– 50 Jahre Weltgeschichte'' (13. April 2003 bis 2. November 2003)
*''GameArt'' (22. November 2003 bis 18. April 2004)
*[[Inka|''InkaGold'']]''&nbsp;– 3000 Jahre Hochkulturen&nbsp;– Meisterwerke aus dem Larco Museum Peru'' (17. Juli 2004 bis 3. April 2005)
*''Schätze aus 1001 Nacht&nbsp;– Faszination Morgenland'' (14. Mai 2005 bis 13. November 2005)
*''nackt – nu 1850–1900'' (11. Dezember 2005 bis 23. April 2006; zeigte über 100 historische [[Aktfotografie]]n aus der saarländischen Sammlung Uwe Scheid)
*''Macht&Pracht. Europas Glanz im 19. Jahrhundert'' (20. Mai 2006 bis 15. April 2007; über den Glanz Europas im 19. Jahrhundert)
*''Genius I. Die Mission: entdecken erforschen erfinden'' (13. Mai 2007 bis 30. März 2008; „eine spannende Reise zu den Sehnsüchten, Träumen und Visionen der Menschheit”)
*''Duane Hanson&nbsp;– Sculptures of the American Dream'' (20. Oktober 2007 bis 12. Mai 2008)
*''Staatsgeschenke&nbsp;– 60 Jahre Deutschland'' (16. Mai 2009 bis 5. September 2010)
*''Dein Gehirn. denken.fühlen.handeln.'' (16. Mai 2009 bis 25. Juli 2010)
*''Die Kelten&nbsp;– Druiden. Fürsten. Krieger. Das Leben der Kelten in der Eisenzeit'' (20. November 2010 bis 22. Mai 2011)
*''Mel Ramos – 50 Jahre Pop-Art'' (18. Juni 2011 bis 8. Januar 2012)
*''Allen Jones – Off the Wall – PopArt von 1957–2009'' (13. Oktober 2012 bis 16. Juni 2013)
*''Mythos Ferrari – Fotografien Günter Raupp'' (22. September 2012 bis 24. März 2013)
*''Urban Art Biennale 2013'' (24. März 2013 bis 1. November 2013)
*''Generation Pop - hear me! feel me! love me!'' (15. September 2013 bis 15. Juni 2014)<ref>[http://www.voelklinger-huette.org/de/generation-pop/generation-pop/#c10547 Webpräsenz Generation Pop, abgerufen am 25.1.2914]</ref>
* ''Ägypten - Götter. Menschen. Pharaonen.'' (25. Juli 2014 bis 22. Februar 2015) <ref> [http://www.voelklinger-huette.org/index.php?id=1870 Internetpräsenz Völklinger Hütter], aufgerufen am 1. August 2014 </ref>


== Wissenswertes ==
{{DEFAULTSORT:Francis, Kay}}
* 1989 wurde das Weltkulturerbe Völklinger Hütte als Drehort für [[Pete York]]s Schlagzeug-Show „[[Super Drumming]]“ genutzt.
[[Kategorie:Schauspieler]]
* Seit 1989 befinden sich in der Handwerkergasse Ateliers, die den Kunststudierenden der [[Hochschule der Bildenden Künste Saar]] zur Verfügung gestellt werden.
[[Kategorie:US-Amerikaner]]
* Seit 2002 wird der Platz am Weltkulturerbe Völklinger Hütte einmal im Jahr als temporäres [[Autokino]] genutzt.
[[Kategorie:Geboren 1905]]
* 2007 wurde auf dem Gelände der Völklinger Hütte ein Teil des Films ''[[Die Wilden Kerle 5 - Hinter dem Horizont|Die Wilden Kerle 5]] '' gedreht.
[[Kategorie:Gestorben 1968]]
* 2013 war das Weltkulturerbe Völklinger Hütte Drehort für die [[Franz Kafka|Kafka]]-Verfilmung von ''[[Der Bau]]'' von Oscar-Preisträger [[Jochen Alexander Freydank]]
[[Kategorie:Frau]]
* 2013 war die Völklinger Hütte virtuelle Filmkulisse für den [[Science-Fiction]]-Kurzfilm ''[[Dystopia (Film)|Dystopia]]''


== Galerie ==
{{Personendaten
<gallery>
|NAME=Francis, Kay
VoelklingerHuette7.jpg|Außenansicht, von der [[Saarstrecke]] aus gesehen
|ALTERNATIVNAMEN=Katherine Edwina Gibbs (vollständiger Name)
VH Hochofen pano.jpg|Hochofen
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Schauspielerin
VH 1.jpg|Winderhitzer
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1905
ErzschraegaufzugVK.jpg|Erzschrägaufzug
|GEBURTSORT=Oklahoma City, USA
Gichtbühne.jpg|Blick von der Gichtbühne
|STERBEDATUM=26. August 1968
Hochofen HDR.jpg|Detailaufnahme des Hochofens: die Abstichbühne
|STERBEORT=New York City, USA
</gallery>
}}

== Literatur ==
* Ralf Banken: ''Die Industrialisierung der Saarregion 1815-1914. Band 2: Take-Off-Phase und Hochindustrialisierung 1850-1914'', Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1997.
* Initiative Völklinger Hütte (Hg.): ''Die Völklinger Hütte'', Sutton Verlag, Erfurt 2008.
* Harald Glaser: ''Die Völklinger Hütte'', [[Kai Homilius Verlag]], Berlin 1997.
* Meinrad Maria Grewenig: ''Ägypten. Götter. Menschen. Pharaonen. Meisterwerke aus dem Museum Egizio Turin.'' Katalog zur Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-88423-484-6.

== Weblinks ==
{{Commonscat|Völklingen Ironworks|Völklinger Hütte}}
* [http://www.voelklinger-huette.org/ Offizielle Webseite]
* [http://www.voelklingen-im-wandel.de/weltkulturerbe-voelklinger-huette.php Völklingen im Wandel: Informationen zur Völklinger Hütte]
* [http://www.initiative-voelklinger-huette.de/ Initiative Völklinger Hütte]
* [http://swb.bsz-bw.de/DB=2.306/REL?PPN=241277957 Literatur über die Völklinger Hütte] in der [[Saarländische Bibliographie|Saarländischen Bibliographie]]
* [http://www.monumente-online.de/05/05/streiflicht/04_Voelklinger_Huette.php www.monumente-online.de: Wissenswertes zur Völklinger Hütte]
* [http://www.hfinster.de/StahlArt2/archive-VoelklingerHuette-de.html Fotos der Völklinger Hütte von Harald Finster]
* {{Welterbe|687}}

== Einzelnachweise ==
<references />

{{Navigationsleiste Welterbe Deutschland}}

{{Normdaten|TYP=k|GND=10009818-6}}


{{SORTIERUNG:Volklinger Hutte}}
[[en:Kay Francis]]
[[Kategorie:Röchling]]
[[es:Kay Francis]]
[[Kategorie:Welterbe in Deutschland]]
[[fi:Kay Francis]]
[[Kategorie:Baudenkmal in Völklingen]]
[[fr:Kay Francis]]
[[Kategorie:Industriedenkmal]]
[[it:Kay Francis]]
[[Kategorie:Ehemaliges Hüttenwerk in Deutschland]]
[[ru:Кэй Фрэнсис]]
[[Kategorie:Europäische Route der Industriekultur]]
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]
[[Kategorie:Geschütztes Kulturgut in Deutschland]]
[[Kategorie:Montanunternehmen (Deutschland)]]
[[Kategorie:Montanindustrie im Saarland]]
[[Kategorie:Unternehmen (Regionalverband Saarbrücken)]]

Version vom 1. August 2014, 19:18 Uhr

Völklinger Hütte
UNESCO-Welterbe


Eingangsbereich des Weltkulturerbes Völklinger Hütte

Eingangsbereich des Weltkulturerbes Völklinger Hütte
Vertragsstaat(en): Deutschland Deutschland
Typ: Kultur
Kriterien: (ii), (iv)
Referenz-Nr.: 687

UNESCO-Region: [[Liste des UNESCO-Welterbes#Europa|Europa]]
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 1994  (Sitzung 18)

Koordinaten: 49° 15′ 2″ N, 6° 50′ 43″ O

Karte: Saarland
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Völklinger Hütte

Die Völklinger Hütte ist ein 1873 gegründetes ehemaliges Eisenwerk in der saarländischen Stadt Völklingen. Es wurde 1986 stillgelegt.

1994 erhob die UNESCO die Völklinger Hütte als erstes Industriedenkmal auf der Welt in den Rang eines Weltkulturerbes der Menschheit. 2007 wurde sie für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert. Sie ist ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist heute ein wichtiger Standort der Industriekultur in Europa und Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Es wurde von rund 310.000 Besuchern im Jahr 2013 aufgesucht.[1]

Geographische Lage

Die Hütte befindet sich süd-westlich der Innenstadt Völklingens, unmittelbar am Bahnhof Völklingen, dessen umfangreiche Gleisanlagen dem Rohstoff-Transport zur Hütte dienten und der heute als „Eingangstor“ gestaltet ist.[2]

Geschichte

1873 gründete der Hütteningenieur Julius Buch bei Völklingen an der Saar ein Puddel- und Walzwerk. Nach sechs Jahren musste er sein Werk schließen, da es sich wegen der hohen Zölle für das Roheisen nicht mehr für die Verhüttung rentierte.

Carl Röchling (1827-1910)

Im Jahr 1881 kam es unter Carl Röchling zu einem Neuanfang. Er kaufte die stillgelegten Anlagen, und zwei Jahre später konnte der erste Hochofen in Betrieb gehen. 1890 waren die „Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke“ der größte Eisenträgerhersteller Deutschlands.

Ein Jahr später wurde das Thomas-Stahlwerk der Völklinger Hütte eröffnet. Das Thomas-Verfahren wurde relativ spät eingeführt, zeigte jedoch bald Erfolge. Nun konnte auch die lothringische Minette, ein Eisenerz aus der benachbarten Grenzregion, in Völklingen verhüttet werden. Bis 1963 wurde Minette eingesetzt.

Die Hochöfen der Völklinger Hütte

Um die zur Stahlherstellung notwendigen hohen Temperaturen zu erreichen, brauchte man außer Kohle vor allem auch Koks. Deshalb wurde 1897 die erste Koksbatterie direkt neben den Hochöfen errichtet. Drei Jahre später nahm die erste Gasgebläsemaschine ihren Betrieb auf. 1911 entstand eine Hängebahnanlage zur Beschickung der Hochöfen.

Als 1928 die Sintertechnik Einzug hielt, entstand in Völklingen eine der modernsten und größten Sinteranlagen Europas. Sie erlaubt das Recycling von Abfallprodukten wie Gichtstaub und Feinerz.

Während des Zweiten Weltkrieges arbeiteten etwa 70.000 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in den Bergwerken, Hütten und Fabriken des Saarreviers. Für leichtere Arbeiten wurden auch Frauen eingesetzt, denen bis dahin das Betreten der Produktionsanlagen verboten gewesen war. In der Völklinger Hütte waren bis zum Kriegsende etwa 14.000 Männer und Frauen unter anderem aus der Sowjetunion, Polen, Jugoslawien, Frankreich, Belgien und Luxemburg unter schwersten Bedingungen beschäftigt.[3]

Gesamtansicht ca. 1948-1955, amerikanische Archivaufnahme

1952 erreichte die Hütte ihren Produktionshöchststand, bedingt durch den Bauboom in der Nachkriegszeit. Erst mit der Rückkehr des Saarlandes nach Deutschland Ende 1956 erhielten die alten Besitzer, die Industriellenfamilie Röchling, die Völklinger Hütte zurück.

Im Jahr 1965 zählten die gesamten Produktions- und Verwaltungsbereiche der Völklinger Hütte insgesamt 17.000 Mitarbeiter. Die weltweite Stahlkrise erfasste 1975 auch die Völklinger Hütte. Während der luxemburgische Stahlkonzern Arbed bis 1971 im Saarland den Standort Burbach betrieb, fusionierte die Völklinger Hütte mit den „Vereinigten Hüttenwerken Burbach-Eich-Düdelingen“ zur gemeinsam mit Röchling betriebenen „Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH“. Mit der Integration des Neunkirchener Eisenwerks wurde 1982 die Arbed Saarstahl GmbH geschaffen, bei der die Familie Röchling (1978) ausschied. Seit 1986 heißt das Unternehmen Saarstahl.

Völklinger Hütte

Nach der Stilllegung der Roheisenphase (1986) wurde dieser Teil als Industriedenkmal unter Denkmalschutz gestellt.[4] Nach kontinuierlicher Instandsetzung und Begehbarmachung folgte die Nutzung als musealer Betrieb.

1994 erklärte die UNESCO den Hochofenbereich der Völklinger Hütte zum Weltkulturerbe.

Umgangssprachlich wird auch das gesamte Völklinger Werksgelände der Saarstahl AG als Völklinger Hütte bezeichnet. Das heutige Weltkulturerbe Völklinger Hütte umfasst mit 10 Hektar Grundfläche nur einen Bruchteil des rund 260 Hektar großen Völklinger Saarstahl-Areals.

Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Deutsche Version des Welterbe-Emblems

Seit Mitte der 1990er Jahre finden auf dem Gelände des Weltkulturerbes Völklinger Hütte Kulturveranstaltungen statt. Das Spektrum reicht vom Open-Air-Rockkonzert über Kammermusik bis hin zu Ausstellungen über Mensch, Natur und Technik.

Im Juli 1999 gründete das Saarland die Trägergesellschaft Weltkulturerbe Völklinger Hütte - Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur GmbH und berief den in Saarbrücken geborenen Direktor des Historischen Museums der Pfalz (Speyer), Meinrad Maria Grewenig, zum Generaldirektor und Leiter der Geschäftsführung.

Seit 1999 wird die Hüttenlandschaft durch eine Lichtinstallation von Hans-Peter Kuhn illuminiert. Im Jahr 2001 wurde die nächtliche Szenerie um eine Lichtinstallation von Michael Seyl erweitert.

Seit 2004 ist das Ferrodrom zu besichtigen, das erste Science Center im Saar-Lor-Lux-Raum, eine multimediale Erlebniswelt rund um Eisen und Stahl. Es gibt Exponate zur Kulturgeschichte des Eisens, Eisen zum Anfassen, Filme, aber auch Gespräche mit Zeitzeugen und Führungen durch frühere Hüttenarbeiter, die plastisch von der Arbeit am Hochofen berichten.

Sinteranlage der Völklinger Hütte

2012 war das Areal erstmals Veranstaltungsort des Electro Magnetic Festival. Im Rahmen der „European Festival Awards“ im holländischen Groningen wurde es als „Bestes Neues Festival Europas 2012“ ausgezeichnet.[5]

Ausstellungen (Auswahl)

  • Leonardo da Vinci – Maschine Mensch (1. November 2002 bis 30. März 2003)
  • magnum – 50 Jahre Weltgeschichte (13. April 2003 bis 2. November 2003)
  • GameArt (22. November 2003 bis 18. April 2004)
  • InkaGold – 3000 Jahre Hochkulturen – Meisterwerke aus dem Larco Museum Peru (17. Juli 2004 bis 3. April 2005)
  • Schätze aus 1001 Nacht – Faszination Morgenland (14. Mai 2005 bis 13. November 2005)
  • nackt – nu 1850–1900 (11. Dezember 2005 bis 23. April 2006; zeigte über 100 historische Aktfotografien aus der saarländischen Sammlung Uwe Scheid)
  • Macht&Pracht. Europas Glanz im 19. Jahrhundert (20. Mai 2006 bis 15. April 2007; über den Glanz Europas im 19. Jahrhundert)
  • Genius I. Die Mission: entdecken erforschen erfinden (13. Mai 2007 bis 30. März 2008; „eine spannende Reise zu den Sehnsüchten, Träumen und Visionen der Menschheit”)
  • Duane Hanson – Sculptures of the American Dream (20. Oktober 2007 bis 12. Mai 2008)
  • Staatsgeschenke – 60 Jahre Deutschland (16. Mai 2009 bis 5. September 2010)
  • Dein Gehirn. denken.fühlen.handeln. (16. Mai 2009 bis 25. Juli 2010)
  • Die Kelten – Druiden. Fürsten. Krieger. Das Leben der Kelten in der Eisenzeit (20. November 2010 bis 22. Mai 2011)
  • Mel Ramos – 50 Jahre Pop-Art (18. Juni 2011 bis 8. Januar 2012)
  • Allen Jones – Off the Wall – PopArt von 1957–2009 (13. Oktober 2012 bis 16. Juni 2013)
  • Mythos Ferrari – Fotografien Günter Raupp (22. September 2012 bis 24. März 2013)
  • Urban Art Biennale 2013 (24. März 2013 bis 1. November 2013)
  • Generation Pop - hear me! feel me! love me! (15. September 2013 bis 15. Juni 2014)[6]
  • Ägypten - Götter. Menschen. Pharaonen. (25. Juli 2014 bis 22. Februar 2015) [7]

Wissenswertes

Galerie

Literatur

  • Ralf Banken: Die Industrialisierung der Saarregion 1815-1914. Band 2: Take-Off-Phase und Hochindustrialisierung 1850-1914, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1997.
  • Initiative Völklinger Hütte (Hg.): Die Völklinger Hütte, Sutton Verlag, Erfurt 2008.
  • Harald Glaser: Die Völklinger Hütte, Kai Homilius Verlag, Berlin 1997.
  • Meinrad Maria Grewenig: Ägypten. Götter. Menschen. Pharaonen. Meisterwerke aus dem Museum Egizio Turin. Katalog zur Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-88423-484-6.
Commons: Völklinger Hütte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Presseseite Völklinger Hütte, abgerufen am 25. Januar 2014
  2. Alter Bahnhof Völklingen (PDF; 820 kB), abgerufen am 22. Februar 2012
  3. memotransfront: Fabian Lemmes: Ehemaliges Arbeitserziehungslager der Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke. Abgerufen am 29. Mai 2010.
  4. Teildenkmalliste der Mittelstadt Völklingen. (PDF; 419 kB) In: Denkmalliste des Saarlandes. 19. Mai 2010, abgerufen am 6. April 2011. (PDF; 410 KB)
  5. The 2012 Winners In Full | Festival Awards Europe
  6. Webpräsenz Generation Pop, abgerufen am 25.1.2914
  7. Internetpräsenz Völklinger Hütter, aufgerufen am 1. August 2014