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Kay Francis und Privateer 2: Unterschied zwischen den Seiten

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'''Wing Commander''' ist eine [[Weltraum-Flugsimulation|Weltraumactionsimulation]] von [[Origin Systems]] in mehreren Teilen. Der erste Teil erschien 1990. Autor war [[Chris Roberts (Spieleentwickler)|Chris Roberts]].
[[Bild:Kay Francis loc.png|miniatur|Kay Francis (links) bei einer Tournee für die [[United Service Organizations|USO]]]]
'''Kay Francis''' (* [[13. Januar]] [[1905]] in [[Oklahoma City]], [[Oklahoma]] als ''Katherine Edwina Gibbs''; † [[26. August]] [[1968]] in [[New York City]]) war eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Schauspieler]]in und einer der größten weiblichen Stars der 1930er Jahre in [[Hollywood]].


== Karriere ==
== Handlung ==
Die Handlung wird in etlichen [[Zwischensequenz]]en aufwändig erzählt; vor ''Wing Commander'' waren großteils nur kurze Zwischentitel oder kleine Animationen üblich. Damit stellte die Handlung eine wichtige Motivation dar, das Spiel weiterzuspielen.
Über das Geburtsdatum von Kay Francis gibt es unterschiedliche Quellen, im U.S. Census von 1910 wird sie mit einem Alter von fünf Jahren registriert. Sie selbst gab ebenfalls stets 1905 als Geburtsjahr an.
[[Datei:WingCommander-factions.svg|thumb|Embleme der beiden fiktiven Fraktionen wie sie in späteren Wing Commander Teilen erscheinen: links die Terranische Konföderation, rechts das Imperium der Kilrathi]]
Das Geschehen dreht sich um den Weltraumkampf der Terranischen Konföderation (Erdmenschen und befreundete Kolonien) gegen außerirdische Katzenwesen, die Kilrathi. Die Geschichte findet in einer fernen Zukunft statt, in der die Menschheit bei der Erkundung des Weltraumes auf die feindlich gesinnten Kilrathi stieß. Seitdem sich keine friedliche Koexistenz mit den Kilrathi vereinbaren ließ, befinden sich die Terraner mit ihrem Feind im offenen Krieg. Im Gegensatz zum Vorgehen der Kilrathi, ganze Sternensysteme zu überfallen, deren Bevölkerung zu versklaven und für ihre Interessen auszubeuten, setzen die Terraner auf Koexistenz und Partnerschaften mit weniger entwickelten Gesellschaften.


Als Spieler übernimmt man in diesem Szenario die Rolle des Christopher Blair (Der Name wird erst im dritten Teil festgelegt und bezieht sich auf dessen Blaue Haare (Blue Hair) – bis dahin wird er der Wahl des Spielers überlassen.), eines begabten jungen Raumpiloten, der die Gefahr teilweise im Alleingang beseitigt bzw. beseitigen muss. Von Beginn an wird ihm die Rolle des Geschwaderkommandeurs (Wing Commander) zugesprochen. Ihm zugeteilt sind in jedem Teil eine Handvoll Flügelmänner, die ihm mehr oder minder hilfreich zur Seite stehen.
Kay Francis spielte nach einer Ausbildung zur Sekretärin erfolgreich am [[Broadway (Theater)|Broadway]]. Trotz eines Sprachfehlers (sie sprach das 'r' eher als 'w' aus, was ihr den Beinamen ''the wawishing Kay Fwancis'' eintrug) wurde sie 1929 für den Film entdeckt.


Einen Höhepunkt erreicht die Geschichte im dritten Teil, der von dem Angriff der Terraner auf den Planeten Kilrah – der Heimat der Kilrathi – handelt. Nach der Zerstörung des Heimatplaneten der Kilrathi kommt es zum ''Grenzweltenkonflikt'' des vierten Teils. Dahinter steckt eine groß angelegte Verschwörung, die einen Krieg zwischen der Konföderation und den Grenzwelten provozieren sollte. Im fünften Teil bedrohen dann insektoide Wesen (später auf den Namen ''[[Nephilim]]'' getauft) das Universum, und man findet sich in der Rolle von Lance Casey, gespielt von [[Steven Petrarca]], wieder. Blair ist nun Caseys Vorgesetzter und somit noch immer Teil der Geschichte. Der Plot um den in der finalen Schlacht entführten Blair wurde zum Leidwesen der ''Wing-Commander''-Fans nie aufgelöst, da die Herstellerfirma [[Origin Systems|Origin]], die 1992 von [[Electronic Arts]] übernommen worden war, auf eine Fortführung der Reihe verzichtete.
Kay stand bei der [[Paramount Pictures|Paramount]] unter Vertrag und hatte 1929 ihren ersten Auftritt in ''Gentlemen of the Press'' an der Seite von [[Walter Huston]]. Sie wurde dabei zum ersten und letzten Mal als Katherine Francis angekündigt. Zunächst wusste niemand etwas mit der relativ großen Schauspielerin anzufangen und sie wurde in den unterschiedlichsten Rollen eingesetzt.


Der Pilot Blair wird in den Spielen ''Wing Commander III'', ''IV'' und ''V'' von [[Mark Hamill]] dargestellt, welcher einst [[Figuren aus Star Wars#Luke Skywalker|Luke Skywalker]] in den Episoden vier bis sechs der [[Star Wars|Star-Wars]]-Filme mimte.
Das Publikum nahm erstmals von ihr Notiz, als sie 1930 neben [[William Powell]] in dem Drama ''[[Street of Chance]]'' auftrat. Der Film, in nur 15 Tagen abgedreht, wurde ein Überraschungserfolg und das Duo Powell/Francis drehte noch vier weitere gemeinsame Filme. Während heute die meisten Kritiker von William Powell / [[Myrna Loy]] und William Powell / [[Jean Harlow]] schwärmen, waren auch die gemeinsamen Auftritte mit Francis Beispiele für exaktes Timing, subtilen Andeutungen und nicht ganz jugendfreien Blicken. Das wird nirgendwo besser deutlich als in dem Projekt ''[[Jewel Robbery]]'' von 1932, einem Stoff über gestohlene Juwelen, Ehebruch und Moral. Die Geschichte wurde von [[Ernst Lubitsch]] inszeniert und ist selbst heute noch, über 70 Jahre später, vor allem bei Freunden von ''sophistication'' beliebt. Die beiden drehten unmittelbar im Anschluss die Romanze ''[[Reise ohne Wiederkehr|One Way Passage]]''


1999 erschien ein Kinofilm unter dem Titel ''[[Wing Commander (Film)|Wing Commander]]''. In diesem Film spielt [[Freddie Prinze jr.]] die Rolle von Christopher Blair. Regisseur war Chris Roberts.
Nachdem Francis in den ersten Jahren ihrer Karriere durchschnittlich sieben Filme pro Jahr drehte, wuchs ihre Anhängerschaft unter der weiblichen Bevölkerung rapide. Meist als elegante Dame mit Liebeskummer zu sehen, durchlitt die Darstellerin in den unterschiedlichsten Genres und vor jeder nur denkbaren Studiokulisse mehr oder weniger dramatische Erlebnisse. Dabei kam es den Zuschauerinnen eigentlich gar nicht auf die Handlung an. Es galt vielmehr einen Blick auf die Garderobe der Schauspielerin zu erhaschen, die früh als einer der bestangezogenen Filmstars galt.


Außer in den Computerspielen und der Verfilmung tritt die Figur Blair noch in einigen Büchern zur ''Wing-Commander''-Reihe auf.
Es war also eher die Quantität als die Qualität der Filme, in den sie auftrat, die Kay Francis in der Gunst der Zuschauer steigen ließ. Symptomatisch für ihr Brot-und-Butter-Genre, das häufig ''woman's picture'' genannt wird und dessen Stars gleich dazu als ''clothes horse'' bezeichnet, ist ''[[Passion Flower]]'' aus dem Jahre 1930. [[MGM]] stand bei der Verfilmung der populären Geschichte von Kathleen Norris um Ehebruch in der besseren Gesellschaft vor dem Problem, dass die eigenen weiblichen Stars bereits an anderen Stoffen arbeiteten. Also lieh man von [[Paramount Pictures|Paramount]] kurzerhand Kay Francis aus, gab ihr für jede Szene ein neues Outfit, strich noch vorsichtshalber aus ihrem Dialog alle Wörter mit 'r' und fertig war ein relativ günstig produzierter Film, der ein Vielfaches seiner Kosten wieder einspielte.


== Hauptreihe ==
Die endlose Wiederholung solcher Auftritte sorgten dafür, dass Kay Francis populär genug war, um Mitte 1932 einen lukrativen Vertrag mit [[Warner Brothers]] abschließen zu können. Zwar änderte sich wenig an der Qualität der Rollen, doch 1936 verdiente sie $ 227,000 und damit mehr als [[Norma Shearer]] oder [[Joan Crawford]]. Der höchstbezahlte Star des Jahres war [[Claudette Colbert]], mit $ 304,000, dicht gefolgt, von [[Warner Baxter]].
=== Wing Commander (1990) ===
[[Datei:WC1-boxart-logo.svg|miniatur|Logo zu ''Wing Commander'' (Verkaufsbox-Version).]]
{{Hauptartikel|Wing Commander (Computerspiel)}}


Im ersten ''Wing Commander'' beginnt die Karriere des Helden. Frisch von der Akademie wird er direkt an die Front auf das Trägerschiff „Tiger’s Claw“ im Vega-Sektor versetzt. In zahlreichen Missionen müssen die Besatzung und die Piloten die menschlichen Kolonien vor den vernichtenden Angriffen der Kilrathi beschützen.
Der Aufstieg von [[Bette Davis]] ab Mitte der 1930er führte dazu, dass Francis immer schlechtere Drehbücher bekam. Sicher geglaubte Rollen wie in ''The Sisters'', ''Juarez'' und angeblich sogar ''Jezebel'' gingen an die Davis. Die übernahm gegen Ende der Dekade dann auch die riesige Studiogardrobe mit vier Zimmern und einem Kamin von ihrer Kollegin. Zum Verlust der Popularität trug auch bei, dass das Publikum ihrer ewig gleichen Gesichtsakrobatik langsam müde wurde und sich lieber Filme mit [[Loretta Young]] ansah, die zur Mitte des Jahrzehnts Hollywoods führendes ''cloth horse'' wurde.


Das Ende 1990 veröffentlichte Spiel galt als ein Hauptgrund für den Siegeszug des PCs als Spieleplattform Anfang der 1990er. Grafik, Sound und ein verzweigte Missionsstruktur, die sich nach den Leistungen des Spielers richtete, setzten neue Maßstäbe. Nicht zuletzt die filmartige Inszenierung bescherte hohes Kritikerlob. In den folgenden Jahren wurde das Spiel auf zahlreiche andere Systeme portiert, darunter Amiga und SNES. Origin veröffentlichte unter dem Titel ''The Secret Missions 1'' und ''2'' weiterhin zwei Erweiterungen des Hauptspiels mit neuen Missionen und einer jeweils eigenen Hintergrunderzählung. 1995 wurde das Spiel in einer optisch stark überarbeiteten Version als ''Super Wing Commander'' für 3DO und MacOS veröffentlicht.
1936 war in vieler Hinsicht Höhe- und Wendepunkt ihrer Karriere. Nachdem sie bislang meist in recht kostengünstig produzierter Dutzendware auf der Leinwand erschienen war, versuchte sie als dramatische Schauspielerin neue Fans zu erobern. Doch fand die sehr teure und ernsthafte Adaption des Wirkens von [[Florence Nightingale]] in ''[[The White Angel]]'' nicht den Weg in die Herzen der Zuschauer. Der Hauptgrund lag wohl im Drehbuch, das aus der Begründerin der modernen Krankenpflege eine gelangweilte Dame der oberen Gesellschaft machte. Und mochten die Darstellung der grauenhaften hygienischen Zustände im Lazarett von [[Scutari]] während des [[Krimkrieg]]es auch sehr gelungen sein, so wirkte Francis inmitten des Elends deplatziert. Denn während die Soldaten im eigenen Dreck starben, schien die Protagonistin hinter der Front beständig Zugriff auf ein eigenes Heer von Kostümdesigner und Maskenbildner zu haben. Die etwas später im Jahr herausgebrachte Saga ''[[Give Me Your Heart]]'' konsolidierte den Status von Francis jedoch wieder etwas.


=== Wing Commander II – Vengeance of the Kilrathi (1991) ===
Das Studio ließ deshalb im Jahr 1937 nichts unversucht, das Erfolgsrezept von ''[[Give Me Your Heart]]'' zu wiederholen. Doch weder die kostspielige Verfilmung der Politikkomödie ''First Lady'' brachte den ersehnten Erfolg, noch die Romanze ''[[Stolen Holiday]]''. Selbst der Versuch, Francis neben dem aufgehenden Stern [[Errol Flynn]] in ''[[Another Dawn]]'' prominent herauszustellen, scheiterte. Als allerletztes Mittel versuchte man sich in einem Remake des [[Pola Negri]] Films ''Mazurka'' aus dem Vorjahr, der unter dem Titel ''[[Confession (Film)|Confession]]'' kein sonderlicher Erfolg wurde, der Schauspielerin aber gute Kritiken einbrachte.
[[Datei:WC2-boxcover-logo.png|miniatur|Logo zu ''Wing Commander II'' (Verkaufsbox-Version).]]
Die Firma übertrug im selben Jahr entgegen mündlichen Absprachen die Hauptrolle in der Verfilmung des Broadwayhits ''Tovarich'' an [[Claudette Colbert]] und Kay Francis verklagte daraufhin das Studio. Der Fall wurde außergerichtlich beigelegt. Damit war die Karriere von Francis jedoch beendet und sie bekam bis zum offiziellen Ende ihres Vertrags zwar ihr volles Gehalt gezahlt, zu spielen gab es jedoch nur noch Rollen in [[B-Movie|B-Filmen]] wie ''Secrets of an Actress'' oder ''[[Comet Over Broadway]]''. Ganz unten landete sie schließlich, als ihr Name 1939 unterhalb des Titels von ''King of the Underworld'' genannt wurde.
{{Hauptartikel|Wing Commander 2}}


Der Nachfolger zu ''Wing Commander'' erschien bereits ein Jahr nach dem ersten Teil unter dem Titel ''Wing Commander II – Vengeance of the Kilrathi'', diesmal jedoch ausschließlich für DOS-PC. Er basierte weiterhin auf der technischen Grundlage seines Vorgängers und übernahm auch dessen Spielprinzip ohne größere Änderungen. Stattdessen konzentrierte sich Serienschöpfer zusehends stärker auf die Inszenierung der Handlung. Der verhältnismäßig freie Spielverlauf des Vorgängers wurde dafür aufgegeben und stärker auf animierte Zwischensequenzen gesetzt.
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] trat sie wie viele Hollywoodstars bei der Truppenbetreuung auf. 1946 schließlich beendete sie ihre Filmkarriere, kehrte noch einmal für kurze Zeit auf die Theaterbühne zurück, um sich dann völlig zurückziehen. Sie starb 1968 und hinterließ ihr Vermögen verschiedenen Wohltätigkeitsgesellschaften.


Nach dem ersten Konflikt mit den Kilrathi wird die „TCS Tiger’s Claw“ bei einem Angriff nichtidentifizierter Kilrathi-Schiffe zerstört. Der Spielercharakter entkommt, doch Admiral Tolwyn lastet ihm die Verantwortung für die Vernichtung des Trägers an und sorgt für seine Versetzung auf einen abgelegenen Außenposten. Erst als er zehn Jahre später während eines Patrouillenfluges Tolwyns neues Flaggschiff, das Trägerschiff „TCS Concordia“, vor der Vernichtung durch die Kilrathi bewahrt, gelingt ihm die Rückkehr in den aktiven Dienst. Die „Concordia“ begibt sich auf die Suche nach dem geheimen Hauptquartier der Kilrathi im Enigma-Sektor. Dabei wird der Erfolg der Operation von einem Saboteur unter der Besatzung des Schiffes bedroht.
== Zitat ==
:''Being born in Oklahoma City was the only un-glamorous thing Kay ever did.''


''Wing Commander II'' bot erstmals die Unterstützung für eine digitalisierte Sprachausgabe. Diese musste jedoch mit dem sogenannten ''Speech Accessory Pack'' zusätzlich erworben werden und ersetzte die Zwischensequenzen. Wie bereits beim Vorgänger veröffentlichte Origin weiterhin zwei Missionspakete mit dem Namen Special Operations 1 (1991) und Special Operations 2 (1992), die das Spiel jeweils um eine zusätzliche Kampagne mit eigener Handlung erweiterten.
== Filmografie (Auswahl) ==
* 1930: [[Street of Chance]]
* 1930: [[For the Defense]]
* 1930: [[Passion Flower]]
* 1931: [[Transgression (Film)|Transgression]]
* 1931: [[24 Hours (Film)|24 Hours]]
* 1931: [[Ladies' Man]]
* 1931: [[Guilty Hands]]
* 1931: [[Girls About Town]]
* 1932: [[Man Wanted]]
* 1932: [[Street of Women]]
* 1932: [[Ein Dieb mit Klasse]] (''Jewel Robbery'')
* 1932: [[Reise ohne Wiederkehr]] (''One Way Passage'')
* 1932: [[Ärger im Paradies]] (''Trouble in Paradise'')
* 1933: [[The Keyhole]]
* 1933: [[Storm at Daybreak]]
* 1933: [[Mary Stevens, M. D.]]
* 1933: [[The House on 56th Street]]
* 1933: [[I Loved A Woman]]
* 1934: [[Mandalay (Film)|Mandalay]]
* 1934: [[Dr. Monica]]
* 1934: [[Wonder Bar]]
* 1934: [[British Agent]]
* 1935: [[Living on Velvet]]
* 1935: [[Stranded (Film)|Stranded]]
* 1935: [[The Goose and the Gander]]
* 1935: [[I Found Stella Parrish]]
* 1936: [[The White Angel]]
* 1936: [[Give Me Your Heart]]
* 1937: [[Stolen Holiday]]
* 1937: [[Another Dawn]]
* 1937: [[Confession (Film)|Confession]]
* 1937: [[First Lady (Film)|First Lady]]
* 1938: [[Comet Over Broadway]]
* 1939: [[Nur dem Namen nach]] (''In Name Only'')


=== Wing Commander III – Heart of the Tiger (1994) ===
== Weblinks ==
[[Datei:WingCommanderIII-logo.jpg|miniatur|Logo zu ''Wing Commander III – Heart of the Tiger'' (Verkaufsbox-Version).]]
{{Hauptartikel|Wing Commander 3}}


Der dritte Teil der Serie aus dem jahr 1994 führt die Auseinandersetzung zwischen Menschen und Kilrathi zu einem Ende. Nach dem Verlust der „TCS Concordia“ wird der Spieler an Bord des Trägerschiffs „TCS Victory“ verlegt. Mit dieser dringt er weit in das kilrathische Territorium vor, um Kilrah, die Heimatwelt der Kilrathi, zu zerstören. Probleme bereitet jedoch ein unbekannter Spion, der die Pläne der Konföderation an die Kilrathi verrät. Schließlich gelingt es dem Spielercharakter in einer Kommandoaktio nach Kilrah vorzudringen und durch den Abwurf einer speziellen Bombe den tektonisch instabilen Planeten zu zerstören. Die Kilrathi kapitulieren und der Krieg kommt zu einem Ende.
* {{IMDb Name|ID=0290215|NAME=Kay Francis}}
* [http://film.virtual-history.com/person.php?personid=1275 Fotos von Kay Francis]


''Wing Commander III – Heart of the Tiger'' stellte eine wesentliche Weiterentwicklung der Serie dar und wurde mit einem Budget von etwa vier bis fünf Millionen US-Dollar entwickelt. Statt animierter Zwischensequenzen wurden alle Szenen mit Hilfe von [[Bluescreen-Technik]] und Schauspielern aufgenommen. Der Name des Spielercharakters wurde kanonisch auf Christopher „Maverick“ Blair festgelegt und von Schauspieler [[Mark Hamill]] verkörpert. In den weiteren Hauptrollen fungierten [[Malcolm McDowell]] als Admiral Geoffrey Tolwyn, [[John Rhys-Davies]] als James „Paladin“ Taggart und [[Thomas F. Wilson|Tom Wilson]] als Todd „Maniac“ Marshall. Das Spiel wurde unter anderem als interaktiver Film beworben. Daneben gilt ''Wing Commander III'' als einer der maßgeblichen Titel für den Erfolg der CD-ROM als Datenträgerformat. Das Spiel erschien neben [[MS DOS|DOS]]- und [[Microsoft Windows|Windows]]-[[Personal Computer|PCs]] auch für [[PlayStation]], [[Mac OS]] und [[3DO]].
== Literatur über Kay Francis ==
* John Callahan - ''Kay Francis: Secrets of an Actress'' - Artikel in ''Bright Lights Film Journal'', Ausgabe Mai 2006
* Lynn Kear & John Rossman - ''Kay Francis: A Passionate Life and Career'' - McFarland & Company, 2006; ISBN 0-7864-2366-8.
* Scott O'Brien - ''Kay Francis: I Can't Wait to Be Forgotten. Her Life on Stage and Film'' - BearManor Media, 2006; ISBN 1-59393-036-4.


=== Wing Commander IV – The Price of Freedom (1996) ===
{{Infobox Computer- und Videospiel
|Titel = Wing Commander IV – The Price of Freedom
|Bild = Wing Commander IV Logo.svg
|Originaltitel =
|Transkription =
|Beschreibung =
|Entwickler = {{USA|#}} [[Origin Systems]]
|Designer = [[Chris Roberts (Spieleentwickler)|Chris Roberts]]
|Publisher = {{USA|#}} [[Electronic Arts]]
|Release = 1996 <small>(DOS / Mac)</small><br />Juni 1997 <small>(PSone)</small><br />22. Dezember 2009 <small>(PS3 / PSP)</small>
|Plattform = [[Personal Computer|PC]] ([[MS-DOS|DOS]], [[Microsoft Windows|Win]], [[Mac OS]]), [[PlayStation|PSone]], [[PlayStation 3|PS3]], [[PlayStation Portable|PSP]]
|Lizenz =
|Engine = [[RealSpace]]
|Genre = [[Weltraum-Flugsimulator]]
|Thematik =
|Spielmodi = [[Einzelspieler]]
|Bedienung = [[Joystick]], [[Gamecontroller]]
|Systemminima = * MS-DOS 5.0+
* [[Intel 80486|486er]]
* 8&nbsp;MB RAM
* Grafik: 256 Farben [[Video Graphics Array|VGA]]
* Soundkarte (opt. [[General MIDI]])
* 2x-CD-ROM-Laufwerk
* Freier [[Festplatte]]nspeicher: 11&nbsp;MB
|Medien = [[CD-ROM]], [[Digitale Distribution|Download]]
|Kopierschutz =
|Sprache = Deutsch
|AktuelleVersion =
|USK =
|PEGI =
|Info =
}}Der Krieg mit den Kilrathi ist vorbei. Doch plötzlich bahnt sich ein Krieg mit den Grenzwelten an. Frachter und Krankentransporte werden überfallen und von seltsamen Waffen zerstört. Admiral Tolwyn versucht, die Sicherheit wiederherzustellen, und lässt die Flotte mit neuen Schiffen ausrüsten. Es gibt allerdings noch ein Hindernis: Er muss den Konföderierten-Rat überzeugen, den Aufstand der Grenzwelten mit Waffengewalt niederzuschlagen. Also wird unser Held aus seinem wohlverdienten Vorruhestand geholt und auf die „TCS Lexington“ versetzt.


==== Entwicklung ====
{{Normdaten|PND=13160287X|LCCN=n/87/847007}}


''Wing Commander IV'' war mit sechs CDs (in limitierter Auflage mit einer DVD) mehr ein interaktiver Videofilm als ein klassisches Action-Spiel. Die aufwändig produzierten Zwischensequenzen (zum größten Teil vor realen Hintergründen und nicht wie in Teil 3 mit [[Bluescreen-Technik]]) führte jedoch zu Produktionskosten von 12 Millionen US-Dollar.<ref>http://www.wcnews.com/news/update/6885</ref><ref name="wchist2" />
{{DEFAULTSORT:Francis, Kay}}

[[Kategorie:Schauspieler]]
''Wing Commander IV'' wurde auf Sony Playstation und Macintosh portiert. Zudem erschien eine mit der CD-Version identische einseitige PC-DVD-Ausgabe, später zusätzlich eine doppelseitige DVD mit Extras.
[[Kategorie:US-Amerikaner]]

[[Kategorie:Geboren 1905]]
==== Rezeption ====
[[Kategorie:Gestorben 1968]]

[[Kategorie:Frau]]
'''Wertungsspiegel PC'''

* [[PC Action]] 4/96: 92%<ref name=spiegel_wc4_pc_pgdb>PC Games Database: [http://www.pcgamesdatabase.de/gameinfo.php?game_id=226&cat=zit Wing Commander IV - Pressespiegel]. Abgerufen am 2. April 2012</ref>

* [[PC Games]] 4/96: 93%<ref name=spiegel_wc4_pc_pgdb />

* [[PC Player]] 4/96: 87%<ref name=test_wc4_pc_pcp>{{cite journal
|title=Wing Commander 4
|author= [[Jörg Langer]]
|journal= [[PC Player]]
|issue=04/1996
|date=April 1996
|pages=45-59
|url= http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=wc_iv=10
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]] 4/96: 85%<ref name=test_wc4_pc_pp>{{cite journal
|title=Wing Commander IV: The Price of Freedom
|author= Sascha Gliss
|journal= [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]]
|issue=04/1996
|date=April 1996
|pages=16-19
|url= http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=558
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Computer Gaming World]] 4/96: 4,5 von 5<ref name=test_wc4_pc_cgw>{{cite journal
| title=Wing Commander IV: The Price of Freedom - Freedom Rings True
| author=Scott A. May
| journal=[[Computer Gaming World]]
| issue=141
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| year=1996
| month=April
| pages=78-80
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* [[GameSpot]]: 8.5<ref name=test_wc4_pc_spot>{{cite web |first=Ron |last=Dulin |url=http://www.gamespot.com/wing-commander-iv-the-price-of-freedom/reviews/wing-commander-iv-the-price-of-freedom-review-2531853/ |title=Wing Commander IV: The Price of Freedom |date=1996-05-01 |accessdate=2012-04-01 |language=englisch |work=[[GameSpot]] |publisher=[[CNET]]}}</ref>

'''Wertungsspiegel PlayStation'''

* [[Fun Generation]] 7/97: 9 von 10<ref name=test_wc4_ps1_fg>{{cite journal
|title=Tests: Wing Commander IV
|author= Julian Ossent, Holger Gößmann
|journal= [[Fun Generation]]
|issue=07/1997
|date=Juli 1997
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|format=Artikelscan}}</ref>

* [[NeXt Level]] 6/97: 75%<ref name=test_wc4_ps1_nl>{{cite journal
|title=Tests: Wing Commander IV
|author= Christian Henning
|journal= [[NeXt Level]]
|issue=06/1997
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|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Video Games]] 6/97: 75%<ref name=test_wc4_ps1_vg>{{cite journal
|title=Tests: Wing Commander IV
|author= Dirk Sauer
|journal= [[Video Games]]
|issue=06/1997
|date=Juni 1997
|pages=92
|url= http://www.ninretro.de/game-10-1412.html
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[GameSpot]]: 8.1<ref name=test_wc4_ps_spot>{{cite web |first=Trent C. |last=Ward |url=http://www.gamespot.com/wing-commander-iv-the-price-of-freedom/reviews/wing-commander-iv-review-2550201/ |title=Wing Commander IV: The Price of Freedom |date=1997-06-02 |accessdate=2012-04-01 |language=englisch |work=[[GameSpot]] |publisher=[[CNET]]}}</ref>

* [[IGN Entertainment|IGN]]: 4.0<ref name=test_wc4_ps_ign>{{cite web |author=IGN Staff |url=http://psx.ign.com/articles/151/151876p1.html |title=Wing Commander IV: The Price of Freedom |date=1997-05-21 |accessdate=2012-04-01 |language=englisch |work=[[IGN Entertainment|IGN]] |publisher=[[News Corporation|News Corp]]}}</ref>

=== Wing Commander: Prophecy (1997) ===
{{Infobox Computer- und Videospiel
|Titel = Wing Commander: Prophecy
|Bild = Wing Commander Prophecy Logo.png
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|Entwickler = {{USA|#}} [[Origin Systems]]<br />{{USA|#}} Raylight Studios <small>(GBA)</small>
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}}Endlich war Ruhe eingekehrt, und Christopher Blair genoss seinen Ruhestand mit dem Entwerfen von Raumschiffen. Eine neue Generation wuchs heran, und die Söhne derer, die einst gegen die Kilrathi kämpften, wurden selbst zu Piloten. Der Krieg war vorbei, und man ging kein Risiko ein, wenn man beim Militär war. So ergeht es auch Lance Casey, dem Sohn des berühmten Piloten ''Iceman'' (Pilot aus ''Wing Commander I''). Doch während einer Raumpatrouille stößt man plötzlich auf seltsame Raumschiffe, und die Kilrathi berichten von einer düsteren Prophezeiung, dem Beginn der Apokalypse.

==== Entwicklung ====

''Wing Commander Prophecy'' war das erste Spiel, an dem Chris Roberts nicht mehr aktiv mitwirkte. Die Entwicklungsarbeiten begannen im September 1996 und sollten nach der Beendigung der Kilrathi-Thematik und dem Weggang Roberts zugleich einen Neuanfang . Nachdem ''Wing Commander IV'' exzessiv von Filmen dominiert war, wollte sich das neue Designteam für ''Wing Commander Prophecy'' stärker an den ersten Teilen der Serie orientieren. Die Zahl der Videosequenzen wurde deutlich reduziert und der Fokus verstärkt auf die Weltraummissionen gelegt. Das Entwicklungsbudget sank derweil auf drei Millionen US-Dollar ohne Marketingkosten. Dennoch wurde auch für ''Prophecy'' wieder mit Kulissen gearbeitet.<ref name=prev_wc5_pc_pcg>{{cite journal
|title=Wing Commander: Prophecy - Alien Invasion
|author= Markus Krichel
|journal= [[PC Games]]
|issue=08/1997
|date=August 1997
|pages=20-24
|url=http://www.wcnews.com/news/4338
|format=Artikelscan }}</ref> Sofern er über eine [[3Dfx]]- oder Direct3D-fähige Grafikkarte verfügte, konnte der Spieler zum ersten Mal in der ''Wing-Commander''-Geschichte hardwarebeschleunigte Grafik bewundern.

Für das Raumschiffdesign wurde der bekannte Industriedesigner [[Syd Mead]] (''[[Tron (Film)|Tron]]'', ''[[Blade Runner]]'', ''[[Aliens – Die Rückkehr|Aliens]]'') engagiert.<ref name=test_wc5_pc_pcg /> Mark Hamill, Tom Wilson und Ginger Lynn Allen kehrten in ihre bereits zuvor verkörperten Rollen zurück. Eine kleinere Komparsenrolle als Jägerpilot übernahm zudem [[Smudo]], Mitglied der deutschen Hip-Hop-Gruppe [[Die Fantastischen Vier]].<ref name=prev_wc5_pc_pcg />

2003 wurde ''Wing Commander Prophecy'' von [[Raylight Studios]] auf den [[Game Boy Advance]] portiert. Das spätere ''Prophecy Gold'' beinhaltete zusätzlich noch ''Wing Commander Secret Ops''.

==== Rezeption ====

''Wing Commander Prophecy'' war zugleich der letzte Teil der Hauptserie. Obwohl die Handlung ursprünglich auf mehrere Teile ausgelegt war, wurde die Reihe von Origin/Electronic Arts nicht mehr weitergeführt. Im Anschluss an ''Prophecy'' experimentierte Origin in Form der ''Wing Commander Secret Ops'' noch mit der Veröffentlichung eines Download-Episodenformats, das auch in der später veröffentlichten Budgetfassung ''Prophecy Gold'' beinhaltet waren.

'''Wertungsspiegel PC'''

* [[GameStar]] 2/98: 86%<ref name=test_wc5_pc_gs>{{cite journal
|title=Bombast-Welraumaction: Wing Commander Prophecy
|author= [[Jörg Langer]]
|journal= [[GameStar]]
|issue=02/1998
|date=Februar 1998
|pages=50-63
|url=
|format= }}</ref>

* [[PC Action]] 2/98: 90%<ref name=spiegel_wc4_pc_pgdb>PC Games Database: [http://www.pcgamesdatabase.de/gameinfo.php?game_id=521&cat=zit Wing Commander Prophecy - Pressespiegel]. Abgerufen am 2. April 2012</ref>

* [[PC Player]] 2/98: 85%<ref name=test_wc5_pc_pcp>{{cite journal
|title=Wing Commander V
|author= [[Heinrich Lenhardt]]
|journal= [[PC Player]]
|issue=02/1998
|date=Februar 1998
|pages=86-90
|url= http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=wc_v=5
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[PC Games]] 2/98: 85%<ref name=test_wc5_pc_pcg>{{cite journal
|title=Wing Commander Prophecy: Offenbarung
|author= Oliver Menne
|journal= [[PC Games]]
|issue=02/1998
|date=Februar 1998
|pages=86-90
|url= http://www.pcgames.de/Wing-Commander-Prophecy-PC-213472/Tests/Wing-Commander-Prophecy-im-Klassik-Test-630739/galerie/769300/
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]] 2/98: 87%<ref name=spiegel_wc4_pc_pgdb />

* [[Computer Gaming World]] 10/97<ref name=test_wc2_pc_cgw>{{cite journal
| title=Prophecy Motive
| author=Tery Coleman
| journal=[[Computer Gaming World]]
| issue=159
| publisher=
| year=1997
| month=Oktober
| pages=94-101
| url=http://www.cgwmuseum.org/galleries/index.php?year=1997&pub=2&id=159
| format=Artikelscan }}</ref>

* [[GameSpot]]: 8.6<ref name=test_wc5_pc_spot>{{cite web |first=Ron |last=Dulin |url=http://www.gamespot.com/wing-commander-prophecy/reviews/wing-commander-prophecy-review-2545907/ |title=Wing Commander: Prophecy |date=1997-07-16 |accessdate=2012-04-01 |language=englisch |work=[[GameSpot]] |publisher=[[CNET]]}}</ref>

'''Wertungsspiegel Game Boy Advance'''

* [[GameSpot]]: 7.4<ref name=test_wc5_gba_spot>{{cite web |first=Frank |last=Provo |url=http://www.gamespot.com/wing-commander-prophecy/reviews/wing-commander-prophecy-review-6029892/ |title=Wing Commander: Prophecy |date=2003-06-12 |accessdate=2012-04-01 |language=englisch |work=[[GameSpot]] |publisher=[[CNET]]}}</ref>

* [[IGN Entertainment|IGN]]: 7.0<ref name=test_wc5_gba_ign>{{cite web |first=Craig |last=Harris |url=http://gameboy.ign.com/articles/423/423246p1.html |title=Wing Commander: Prophecy |date=2003-06-09 |accessdate=2012-04-01 |language=englisch |work=[[IGN Entertainment|IGN]] |publisher=[[News Corporation|News Corp]]}}</ref>

=== Wing Commander Secret Ops (1998) ===
Mit dem Ende von Origin wurde ''Secret Ops'' kostenlos im Internet verteilt, eine kostenlose Registrierung war Pflicht. 1998 war es noch ein innovatives Projekt, das die damaligen Leitungen des World Wide Web vor eine Herausforderung stellte, zur Entlastung gab es auf vielen PC Zeitschriften das Basispaket. Dies beinhaltete die ersten Missionen, weitere sechs Pakete wurden im Wochenabstand veröffentlicht. Die Sprachausgabe musste gesondert heruntergeladen werden. Es gibt keine aufwändigen Zwischensequenzen, dafür wurde die Grafik nochmals verbessert.

Die Mission Packs sind inzwischen nicht mehr im Web verfügbar, sondern können mit der ''Prophecy-Gold''-Version gekauft werden.

==== Rezeption ====

'''Wertungsspiegel PC'''

* [[GameStar]] 11/98: 78%<ref name=test_wcso_gs>{{cite journal
|title=Kostenlose Weltraumschlachten: Wing Commander Secret Ops
|author= [[Heinrich Lenhardt]]
|journal= [[GameStar]]
|issue=11/1998
|date=November 1998
|pages=142-143
|url=
|format= }}</ref>

* [[PC Player]] 11/98: 82%<ref name=test_wcso_pcp>{{cite journal
|title=Tests: Wing Commander Secret Ops
|author= Martin Schnelle
|journal= [[PC Player]]
|issue=11/1998
|date=November 1998
|pages=108-112
|url= http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=WCSO=6
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]] 11/98: 85%<ref name=test_wcso_pp>{{cite journal
|title=Wing Commander Secret Ops
|author= Maik Wöhler
|journal= [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]]
|issue=11/1998
|date=November 1998
|pages=28
|url= http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=7223
|format=Artikelscan}}</ref>

== Weitere Spiele im Wing-Commander-Universum ==
=== Wing Commander: Privateer (1993) ===
{{Infobox Computer- und Videospiel
|Titel = Wing Commander: Privateer
|Bild =
|Originaltitel =
|Transkription =
|Beschreibung =
|Entwickler = {{USA|#}} [[Origin Systems]]
|Designer = [[Chris Roberts (Spieleentwickler)|Chris Roberts]], Erin Roberts
|Publisher = {{USA|#}} [[Electronic Arts]]
|Release = 22. September 1993
|Plattform = [[Personal Computer|PC]] ([[MS-DOS|DOS]], [[Microsoft Windows|Win]])
|Lizenz =
|Engine =
|Genre = [[Weltraum-Flugsimulator]]
|Thematik =
|Spielmodi = [[Einzelspieler]]
|Bedienung = [[Joystick]]
|Systemminima =
|Medien = [[Diskette]], [[CD-ROM]], [[Digitale Distribution|Download]]
|Kopierschutz =
|Sprache = Englisch
|AktuelleVersion =
|USK =
|PEGI =
|Info =
}}''Wing Commander Privateer'' (engl. für „Freibeuter“) ist ein Weltraumhandels-Spiel im Stil von ''[[Elite (Computerspiel)|Elite]]'', dem auch das neuere ''[[Freelancer (Computerspiel)|Freelancer]]'' nachempfunden ist. Das Spiel war seinerzeit sehr erfolgreich und bestach nicht nur durch seine brillanten Grafiken, sondern vor allem durch den Handlungsspielraum des Spielers. Es wurde für PC (Diskette, CD-ROM, ca. 11 [[Megabyte|MB]]) veröffentlicht.<ref>{{cite web|archivedate=1997-03-30|date=1997-03-30|url=http://www.origin.ea.com/english/prod-info/pc-cd/classics/privateer/index.html|archiveurl=http://web.archive.org/web/19970330142915/www.origin.ea.com/english/prod-info/pc-cd/classics/privateer/index.html|title=Origin Classics: Privateer|publisher=www.origin.ea.com| accessdate=2011-03-09}}</ref> Später erschien ein Speechpack (Spracherweiterung) sowie die Erweiterung ''Righteous Fire''.

Das Spielgeschehen fand im Sektor Gemini statt, der mehrere Dutzend Planeten enthält. Statt des Handelns im Weltraum, d.h. des Transportierens von Waren von einem Planeten zum anderen, konnten auch Söldner-Aufträge angenommen werden, die in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Missionstypen vorlagen. So waren bei den Patrol-Missionen bestimmte Punkte im Raum abzufliegen, um für „Recht und Ordnung“ zu sorgen, bei Scout-Einsätzen musste ein spezielles weiter entferntes System angeflogen werden und bei [[Kopfgeld]]-Aufträgen sollte eine bestimmte Person verfolgt und „ausgeschaltet“ werden.

Hierzu wurden die [[Nicht-Spieler-Charakter|NPC]]s in verschiedene Kategorien wie Militär, Miliz, Händler, Söldner, Kilrathi ([[Außerirdischer|Katzenaliens]]), Retros (Sektenmitglieder), Piraten u.a. unterteilt. Hatte man sich früher schon mit einem Mitglied der entsprechenden Gruppe auseinandergesetzt und wurde dadurch zum Feind der Gruppe, wurde man deshalb auch bei einem zufälligen Treffen angegriffen.
Die [[Künstliche Intelligenz]] bei Angriff und Flucht der kämpfenden Gegner war sehr beeindruckend.

Durch den Gewinn aus dem Söldner- oder Händlerdasein konnten mit der Zeit immer bessere Schiffe und Ausrüstung erworben werden, wodurch sich relativ ungefährdet weitere Systeme und Sektoren erreichen ließen. Traf man nun irgendwann auf dem Planeten New Detroit ein, sah man einen Mann in der Bar, der einem einen Auftrag gab, was zu weiteren Folgeaufträgen führte und so die zentrale Handlung des Spiels vorantrieb.

Der so entwickelte Haupthandlungsstrang ähnelt dem in ''Wing Commander I'' und ''II'' und enthielt ebenfalls gerenderte Zwischensequenzen. Der Unterschied bestand jedoch darin, dass man bei Privateer sich jederzeit wieder dem beliebigen Handeln und Annehmen von Söldneraufträgen widmen konnte, um danach wieder in die Haupthandlung einzusteigen, welcher ca. 30 Missionen umfasste.

==== Entwicklung ====

Obwohl das ursprüngliche Konzept von Chris Roberts zusammen mit seinem Bruder Erin ausgearbeitet wurde, war dieser hauptsächlich auf die Entwicklung von ''[[Strike Commander]]'' fokussiert.<ref name="wchist_int" />

==== Rezeption ====

'''Wertungsspiegel'''

* [[PC Games]] 11/93: 92%<ref name=spiegel_priv_pgdb>PC Games Database: [http://www.pcgamesdatabase.de/gameinfo.php?game_id=35&cat=zit Wing Commander Privateer - Pressespiegel]. Abgerufen am 2. April 2012</ref>

* [[PC Player]] 11/93: 90%<ref name=test_priv_pcp1>{{cite journal
|title=Privateer
|author= [[Boris Schneider-Johne|Boris Schneider]]
|journal= [[PC Player]]
|issue=11/1993
|date=November 1993
|pages=46-50
|url=http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=privateer=5
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[PC Player]] 8/94: 90% (CD-ROM-Fassung)<ref name=test_priv_pcp2>{{cite journal
|title=Privateer
|author= [[Jörg Langer]]
|journal= [[PC Player]]
|issue=08/1994
|date=August 1994
|pages= 84
|url=http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=privateer_CD=1
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]] 11/93: 81%<ref name=spiegel_priv_pgdb />

* [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]] 9/94: 82% (CD-ROM-Fassung)<ref name=spiegel_priv_pgdb />

==== Righteous Fire (Add-on) (1993) ====
Die unbezahlbare Steltek-Kanone wurde vom Schiff des Spielers gestohlen. Für den Protagonisten beginnt ein Abenteuer, bei dem er sich mit dem Oberhaupt der ''Church of Man'' anlegt.

In der Erweiterung kann man noch einige neue nützliche Upgrades für sein Schiff kaufen.

'''Wertungsspiegel'''

* [[PC Games]] 5/94: 80%<ref name=spiegel_privxp1_pgdb>PC Games Database: [http://www.pcgamesdatabase.de/gameinfo.php?game_id=2304&cat=zit Wing Commander Privateer: Righteous Fire - Pressespiegel]. Abgerufen am 2. April 2012</ref>

* [[PC Player]] 4/94: 90%<ref name=test_privxp1_pcp>{{cite journal
|title=Righteous Fire
|author= [[Boris Schneider-Johne|Boris Schneider]]
|journal= [[PC Player]]
|issue=04/1994
|date=April 1994
|pages=
|url=http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=privateer_RF=1
|format=Artikelscan}}</ref>

=== Privateer 2: The Darkening (1996) ===
{{Infobox Computer- und Videospiel
|Titel = Privateer 2: The Darkening
|Bild =
|Originaltitel =
|Transkription =
|Beschreibung =
|Entwickler = {{USA|#}} [[Electronic Arts|Electronic Arts Manchester]]
|Designer = Erin Roberts
|Publisher = {{USA|#}} [[Electronic Arts]]
|Release = 1996
|Plattform = [[Personal Computer|PC]] ([[MS-DOS|DOS]], [[Microsoft Windows|Win]])
|Lizenz =
|Engine =
|Genre = [[Weltraum-Flugsimulator]]
|Thematik =
|Spielmodi = [[Einzelspieler]]
|Bedienung = [[Joystick]]
|Systemminima =
|Medien = [[CD-ROM]], [[Digitale Distribution|Download]]
|Kopierschutz =
|Sprache = Englisch
|AktuelleVersion =
|USK =
|PEGI =
|Info =
}}Man schlüpft in die Rolle von Lev Arris, dargestellt von [[Clive Owen]], der als einziger einen Angriff auf ein Frachtschiff überlebt und seit dem an [[Amnesie]] leidet. Also macht man sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit.

''Privateer 2'' ist ein Weltraumhandels-Spiel mit einer starken Hintergrund-Geschichte. Erin Roberts (der Bruder von Chris Roberts) fungierte als Produzent. Die Geschichte wird wie bei ''Wing Commander III'' und ''Wing Commander IV'' anhand von Filmen erzählt. Darsteller sind unter anderem [[John Hurt]], [[Clive Owen]], [[Jürgen Prochnow]] und [[Christopher Walken]].

Allerdings spielt die Handlung strenggenommen nicht im klassischen Wing Commander Universum, da es weder Kilrathi, noch aus der Serie bekannte Schiffe gibt. Das Spiel lässt sich sowohl mit Maus und Tastatur als auch mit einem Joystick spielen.

==== Rezeption ====

'''Wertungsspiegel'''

* [[PC Action]] 12/96: 88%<ref name=spiegel_priv2_pgdb>PC Games Database: [http://www.pcgamesdatabase.de/gameinfo.php?game_id=312&cat=zit Privateer 2 - Pressespiegel]. Abgerufen am 2. April 2012</ref>

* [[PC Games]] 12/96: 84%<ref name=spiegel_priv2_pgdb />

* [[PC Joker]] 1/97: 82%<ref name=spiegel_priv2_pgdb />

* [[PC Player]] 12/96: 5 / 5<ref name=test_priv2_pcp>{{cite journal
|title=Privateer 2: The Darkening
|author= Roland Austinat
|journal= [[PC Player]]
|issue=12/1996
|date=Dezember 1996
|pages=72-77
|url=http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=privateer2=5
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]] 12/96: 86%<ref name=spiegel_priv2_pgdb />

* [[GameSpot]]: 6.8<ref name=test_priv2_spot>{{cite web |first=Greg |last=Kasavin |url=http://www.gamespot.com/privateer-2-the-darkening/reviews/privateer-2-the-darkening-review-2545893/ |title=Privateer 2: The Darkening |date=1997-02-06 |accessdate=2012-04-01 |language=englisch |work=[[GameSpot]] |publisher=[[CNET]]}}</ref>

=== Wing Commander Academy (1993) ===
{{Infobox Computer- und Videospiel
|Titel = Wing Commander Academy
|Bild =
|Originaltitel =
|Transkription =
|Beschreibung =
|Entwickler = {{USA|#}} [[Origin Systems]]
|Designer =
|Publisher = {{USA|#}} [[Origin Systems]]
|Release = 1993
|Plattform = [[Personal Computer|PC]] ([[MS-DOS|DOS]])
|Lizenz =
|Engine =
|Genre = [[Weltraum-Flugsimulation]]
|Thematik =
|Spielmodi = [[Einzelspieler]]
|Bedienung = [[Joystick]]
|Systemminima =
|Medien =
|Kopierschutz =
|Sprache = Englisch
|AktuelleVersion =
|USK =
|PEGI =
|Info =
}}''Wing Commander Academy'' war ein Lückenfüller für die Wartezeit zwischen ''Wing Commander II'' und ''III'', zudem sollten die Käufer auch davon abgehalten werden, das zum selben Zeitpunkt erscheinende ''[[Star Wars: TIE Fighter]]'' von LucasArts zu kaufen. Das Spiel basiert auf der technischen Basis von ''Wing Commander II'' und besitzt keinen Handlungsmodus. Stattdessen kann sich der Spieler an einem Missionseditor eigene Missionen nach einem Baukasten-Prinzip zusammenstellen. Die Missionen können gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt erneut gespielt werden. Durch Weitergabe der entsprechenden Speicherdateien können Missionen auch mit anderen Spielern ausgetauscht werden.<ref name=test_wcac_pcp />

Ein als Gauntlet bezeichneter Spielmodus simuliert eine Spielhallen-Umgebung und der Spieler muss Runde um Runde gegen feindliche Raumjäger antreten. Sind alle Gegner einer Runde erledigt, erhält der Spieler einen Bonus auf seine Schutzschirme und Waffenenergie und die nächste Runde wird ausgelöst. Verliert der Spieler, ist das Spiel beendendet. Zum Abschluss erhält der Spieler eine Punktwertung, die fünf besten Wertungen werden in einer Highscore-Liste angezeigt.<ref name=test_wcac_pcp />

==== Rezeption ====

'''Wertungsspiegel'''

* [[PC Games]] 10/93: 76%<ref name=spiegel_wcac_pgdb>PC Games Database: [http://www.pcgamesdatabase.de/gameinfo.php?game_id=2372&cat=zit Wing Commander: Academy - Pressespiegel]. Abgerufen am 2. April 2012</ref>

* [[PC Player]] 10/93: 78%<ref name=test_wcac_pcp>{{cite journal
|title=Wing Commander Academy
|author= [[Boris Schneider-Johne|Boris Schneider]]
|journal= [[PC Player]]
|issue=10/1993
|date=Oktober 1993
|pages=40-42
|url=http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=wc_acadamy=3
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]] 10/93: 76%<ref name=spiegel_wcac_pgdb>PC Games Database: [http://www.pcgamesdatabase.de/gameinfo.php?game_id=2372&cat=zit Wing Commander: Academy - Pressespiegel]. Abgerufen am 2. April 2012</ref>

* [[PC Zone]] 10/93: 60 von 100<ref name=test_wcar_pcz>{{cite journal
| title=Wing Commander Academy
| author=David McCandless
| journal=[[PC Zone]]
| issue=
| publisher=
| year=1993
| month=Oktober
| pages=52
| url=http://www.pixsoriginadventures.co.uk/wing-commander-academy-review-pc-zone/
| format=Artikelscan }}</ref>

* [[PC Format]] 10/93: 64%<ref name=test_wcar_pcf>{{cite journal
| title=Wing Commander Academy
| author=Richard Longhurst
| journal=[[PC Format]]
| issue=
| publisher=
| year=1993
| month=Oktober
| pages=79
| url=http://www.pixsoriginadventures.co.uk/wing-commander-academy-review-pc-format/
| format=Artikelscan }}</ref>

* [[PC Review]] 10/93: 5 von 10<ref name=test_wcar_pcr>{{cite journal
| title=Wing Commander Academy
| author=Dean Evans
| journal=[[PC Review]]
| issue=
| publisher=
| year=1993
| month=Oktober
| pages=72-73
| url=http://www.pixsoriginadventures.co.uk/wing-commander-academy-review-pc-review/
| format=Artikelscan }}</ref>

=== Wing Commander Armada (1994) ===
{{Infobox Computer- und Videospiel
|Titel = Wing Commander Armada
|Bild =
|Originaltitel =
|Transkription =
|Beschreibung =
|Entwickler = {{USA|#}} [[Origin Systems]]
|Designer =
|Publisher = {{USA|#}} [[Electronic Arts]]
|Release = 1994
|Plattform = [[Personal Computer|PC]] ([[MS-DOS|DOS]]), [[FM Towns]], [[PC-98]]
|Lizenz =
|Engine = [[RealSpace]]
|Genre = [[Weltraum-Flugsimulation]]
|Thematik =
|Spielmodi = [[Einzelspieler]], [[Mehrspieler]]
|Bedienung = [[Joystick]]
|Systemminima =
|Medien = [[CD-ROM]]
|Kopierschutz =
|Sprache = Englisch
|AktuelleVersion =
|USK =
|PEGI =
|Info = }}''Wing Commander Armada'' war wie auch ''Wing Commander Academy'' ein Lückenfüller, um das Warten auf ''Wing Commander III'' zu versüßen. Erstmals konnte man Schiffe der Kilrathi und Konföderiertenschiffe, wie den Arrow aus ''Wing Commander III'', fliegen. ''Wing Commander Armada'' war in erster Linie ein strategisches und in zweiter ein taktisches Spiel, bei dem man seine [[Planetensystem|Systeme]] technologisch ausbauen und notfalls – natürlich im Cockpit der verfügbaren Kampfschiffe – verteidigen konnte. Weiterhin war es möglich, in einem Mehrspieler-Modus gegeneinander anzutreten.

==== Proving Grounds ====

''Proving Grounds'' ist ein kostenloses, als Download veröffentlichtes Update für ''Armada''. Es fügt dem Grundspiel Unterstützung für [[IPX]]-Netzwerke und den neuen Arcade-Mehrspielermodus Proving Grounds hinzu. Darin können sechs Spieler mit und gegeneinander antreten, mit auf der Karte verteilten Powerups können zudem die Eigenschaften des eigenen Raumjägers gesteigert werden (Schildstärke, Waffensysteme, usw.).<ref name="wcarm_pg_ea">{{cite web | author=[[Origin Systems]] |url=ftp://ftp.ea.com/pub/origin/patches/armada/armadapg.txt | title=Wing Commander Armada: Proving Grounds Mode | accessdate=2012-04-03 |work=Patchlog | publisher=[[Electronic Arts]] | language=englisch |format=txt |quote=''6 player IPX support. Proving grounds mode that allows players to kill each other while competing for powerup items to increase your ships capabilites, including shields and armor, weapons, cloaking device, fuel, and a cloaked ship scanner to view ships that are cloaked. Battle mode allows any combination of 6 player (ie. 1-1-1-1-1-1,3-3,2-2-2). Colorado Spectrum notebook support added.''}}</ref><ref name="wcarm_pg_cic">{{cite web | author= |url=http://www.wcnews.com/wcpedia/Proving_Grounds_Mode | title=Proving Grounds Mode (Kopie des Patchlogs) | accessdate=2012-04-03 |work=Wing Commander Encyclopedia | publisher=Wing Commander CIC (Fanseite) | language=englisch }}</ref>

==== Rezeption ====

'''Wertungsspiegel'''

* [[PC Games]] 9/94: 75%<ref name=spiegel_wcar_pgdb>PC Games Database: [http://www.pcgamesdatabase.de/gameinfo.php?game_id=69&cat=zit Wing Commander: Armada - Pressespiegel]. Abgerufen am 2. April 2012</ref>

* [[PC Joker]] 11/94: 59% <ref name=test_wcar_pcj>{{cite journal
|title=Wing Commander Armada
|author= Michael Schnelle
|journal= [[PC Joker]]
|issue=11/1994
|date=November 1994
|pages=
|url=http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=1820
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[PC Player]] 9/94: 78%<ref name=test_wcar_pcp>{{cite journal
|title=Wing Commander Armada
|author= [[Boris Schneider-Johne|Boris Schneider]]
|journal= [[PC Player]]
|issue=09/1994
|date=September 1994
|pages=38-41
|url=http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=wc_armada=4
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]] 8/94: 81%<ref name=test_wcar_pp>{{cite journal
|title=Der mit dem Netz tanzt: WC Armada
|author= Michael Hengst
|journal= [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]]
|issue=08/1994
|date=August 1994
|pages=
|url= http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=3778
|format=Artikelscan}}</ref>

* [[Computer Gaming World]] 12/94: 3 von 5<ref name=test_wcar_cgw>{{cite journal
| title=Don't Play This Game Alone
| author=Martin E. Circulis
| journal=[[Computer Gaming World]]
| issue=125
| publisher=
| year=1994
| month=Dezember
| pages=234-238
| url=http://www.cgwmuseum.org/galleries/index.php?year=1994&pub=2&id=125
| format=Artikelscan }}</ref>

* [[PC Review]] 11/94: 6 von 10<ref name=test_wcar_pcr>{{cite journal
| title=Wing Commander Armada
| author=Paul Glancey
| journal=[[PC Review]]
| issue=
| publisher=
| year=1994
| month=November
| pages=72-73
| url=http://www.pixsoriginadventures.co.uk/wing-commander-armada-review-pc-review/
| format=Artikelscan }}</ref>

=== Wing Commander Arena (2007) ===
{{Infobox Computer- und Videospiel
|Titel = Wing Commander Arena
|Bild = Wing Commander Arena Logo.jpg
|Originaltitel =
|Transkription =
|Beschreibung =
|Entwickler = {{USA|#}} [[Gaia Industries]]
|Designer =
|Publisher = {{USA|#}} [[Electronic Arts]]
|Release = 25. Juli 2007
|Plattform = [[Xbox 360]]
|Lizenz =
|Engine =
|Genre = [[Weltraum-Flugsimulation]]
|Thematik =
|Spielmodi = [[Einzelspieler]], [[Mehrspieler]]
|Bedienung = [[Gamecontroller]]
|Systemminima =
|Medien = [[Digitale Distribution|Download]]
|Kopierschutz =
|Sprache = Deutsch
|AktuelleVersion =
|USK =
|PEGI =
|Info = }}Neun Jahre nach dem letzten kommerziellen Spiel im ''Wing-Commander''-Universum veröffentlichte der Entwickler Gaia Industries am 25. Juli 2007 das Spiel ''Wing Commander Arena'' für den [[Xbox Live|Live-Arcade-Service]] der Xbox 360. Es handelte sich dabei um ein multiplayer-orientiertes Spiel für Raumgefechte mit bis zu 16 Spielern.<ref>http://www.ea.com/games/wing-commander-arena</ref><ref name="prev_wcarena_golem">{{cite web | first=Christian | last= Klaß |url=http://www.golem.de/0702/50701.html | title=Wing Commander ist wieder da (Update) | accessdate=2012-04-01 | date=2007-02-23 |work=[[Golem.de]] | publisher=[[Computec Media]] | language= }}</ref>

==== Rezeption ====

''Wing Commander Arena'' erhielt überwiegend negative Kritiken ([[Metacritic]]: 51 von 100).<ref>[[Metacritic]]: [http://www.metacritic.com/game/xbox-360/wing-commander-arena Durchschnittliche Wertung], basierend auf 14 Artikeln. Abgerufen am 1. April 2012.</ref>

'''Wertungsspiegel'''

* [[4Players]]: 31 von 100<ref name="test_wcarena_4p">{{cite web | first=Paul | last= Kautz |url=http://www.4players.de/4players.php/dispbericht/360/Test/8926/5699/0/Wing_Commander_Arena.html | title=Test: Wing Commander Arena | accessdate=2012-04-01 | date=2007-07-31 |work=[[4Players]] | publisher=[[freenet AG]] | language= }}</ref><br />„Furchtbare Verstümmelung der einst so glorreichen Serie - das hat Wing Commander nicht verdient!“

* EuroGamer.de: 5 von 10<ref name="test_wcarena_egde">{{cite web | first=Tobias | last= Lampe |url=http://www.eurogamer.de/articles/wing-commander-arena-test | title=Wing Commander Arena - Test | accessdate=2012-04-01 | date=2007-07-26 |work=[[EuroGamer.de]] | publisher=EuroGamer Network | language= }}</ref><br />„Kein richtiges Wing Commander.“

* [[M! Games]]: 3<ref name="test_wcarena_maniac">{{cite web | first=Ulrich | last= Steppberger |url=http://www.maniac.de/content/wing-commander-arena | title=Wing Commander Arena (Test) | accessdate=2012-04-01 | date=2007-07-26 |work=[[M! Games]] | publisher=Cybermedia Verlagsgesellschaft | language= }}</ref><br />„Etikettenschwindel pur - statt epischer Weltraum-Action gibt es poplige Simpelballereien.“

* [[GameSpot]]: 4.0<ref name=test_wcarena_spot>{{cite web |first=Jeff |last=Gerstmann |url=http://www.gamespot.com/wing-commander-arena/reviews/wing-commander-arena-review-6175758/ |title=Wing Commander Arena |date=2007-07-27 |accessdate=2012-04-01 |language=englisch |work=[[GameSpot]] |publisher=[[CNET]]}}</ref>

* [[IGN Entertainment|IGN]]: 4.9<ref name=test_wcarena_ign>{{cite web |first=Daemon |last=Hetfield |url=http://xboxlive.ign.com/articles/808/808805p1.html |title=Wing Commander Arena Review |date=2007-07-27 |accessdate=2012-04-01 |language=englisch |work=[[IGN Entertainment|IGN]] |publisher=[[News Corporation|News Corp]]}}</ref>

== Spiele und Mods von Fans im Wing-Commander-Universum ==
=== Privateer Remake (2005) ===
Auf Basis der ''[[Vega Strike|Vega-Strike]]''-Engine entwickelte ein kleines Team von ''Privateer''-Fans ein Remake des originalen ''Wing Commander Privateer'' unter [[Open Source|Open-Source]]-Lizenz, ohne sich dabei jedoch bis ins Detail an das Original zu halten. Version 1.0 erschien im März 2005 für Windows, MacOS und Linux.

=== Privateer Gemini Gold (2009) ===
Im Juli 2005 begann die Entwicklung an einem weiterem Remake, das Ende 2009 erschien. Im Gegensatz zum ''Privateer Remake'', das viel Kritik von Kennern des ''Wing-Commander''-Universums für Erweiterungen des Spielinhaltes einstecken musste, versuchen sich die Entwickler von ''Privateer Gemini Gold''<ref>Privateer Gemini Gold: [http://privateer.sourceforge.net/ Offizielle Projektwebseite]</ref> streng am Original zu orientieren. Dabei ist es den Entwicklern gelungen, die meisten in ''Privateer'' verwendeten Grafiken als 3D Modelle nachzubilden und mit einer verbesserten Auflösung in das Spiel zu integrieren. ''Privateer Gemini Gold'' basiert wie das ''Privateer Remake'' auf der ''Vega-Strike''-Engine und ist für Windows, MacOS und Linux unter einer Open-Source-Lizenz frei verfügbar.

=== Wing Commander Unknown Enemy (2005) ===
Auf Basis der ''Secret-Ops'- Erweiterung zu ''Wing Commander 5'' erschien mit ''Wing Commander Unknown Enemy''<ref>Wing Commander Unknown Enemy: [http://unknownenemy.solsector.net/ Offizielle Projektwebseite]</ref> ein Mod der, ähnlich wie in ''Wing Commander 4'', in den Grenzregionen der Konföderation spielt, zeitlich jedoch im selben Setting wie Prophecy bleibt. Die Grafik der ''Secret-Ops''-Engine wurde dafür technisch aufgewertet, neue Schiffsmodelle wurden eingefügt und auch Zwischensequenzen tragen die Geschichte voran.

=== Privateer: Parallel Universe (2006) ===
Das im Juli 2006 als MOD zum ''Privateer-Remake''-Projekt gestartete Parallel Universe entwickelte sich schnell zu einem eigenen Spiel, da viele ''Wing-Commander''-Fans aufgrund einiger dem original ''Privateer'' entsprechenden Restriktionen in Gemini Gold (z.&nbsp;B. keine Automatik für Geschütztürme) den ansonsten gelungenen MOD als frustrierend empfanden. Konkret bietet PU eine Vielzahl von zusätzlichen Schiffen, Ausrüstung und Kampagnen. Außerdem wird momentan über eine schrittweise Integration von WCU (d.h. der kompletten ''Wing-Commander''-Weltraumkarte) und den technischen Möglichkeiten von Multiplayerspielen diskutiert. Selbstverständlich bietet das Spiel auch neue Grafiken basierend auf aktueller Shader-Technologie, die seit Anfang 2008 implementiert werden. Derzeit wird auf SVN Server Technologie zurückgegriffen, mit deren Hilfe täglich neue Updates und damit auch Downloads für den Enduser möglich sind.

=== Wing Commander Saga ===
Eine [[Total Conversion]] des Spieles ''[[Freespace|Freespace 2]]'', die jedoch ''Freespace 2'' nicht benötigt und auf dem freigegebenen [[Quelltext]] dieses Spiels basiert. Im Gegensatz zu ''Privateer Remake'' handelt es sich hier um eine reine Kampfsimulation.

''Wing Commander Saga'' ist zeitlich parallel zum dritten Teil der Serie angesiedelt. Das Spiel erzählt die Geschichte aus Sicht von 2nd Lieutenant David "Sandman" Markham.

Der Ende 2006 veröffentlichte Prologue erzählt die Geschichte der ersten Tage auf dem Träger TCS CV-50 Wellington. Die Tugenden des Originals kombinieren die Entwickler mit abwechslungsreichen Missionen. Zwar verzichtet man nicht auf Zwischensequenzen, die die Geschichte im Spiel weitererzählen, trotzdem bietet man auch noch Kapitel in Textform. Diese werden in einem eigenständigen Programm, dem sogenannten ''Fiction Viewer'', angezeigt.

''Wing Commander Saga'' ist nicht mit ''Wing Commander: The Kilrathi Saga'' zu verwechseln, einem offiziellen Bundle der ersten drei ''Wing-Commander''-Teile, die nun nativ unter Microsoft Windows 95 laufen.

=== Wing Commander Standoff ===
Vergleichbar zu ''Wing Commander Unknown Enemy'' entsteht auf Basis der ''Secret Ops'' mit ''Wing Commander Standoff''<ref>Wing Commander Standoff: [http://standoff.solsector.net/ Offizielle Projektwebseite]</ref> ein Mod, der im Zeitrahmen des Romans "Die Geheimflotte" von William Forstchen (zwischen ''Wing Commander II'' und ''III'') die Geschichte des Trägerschiffes TCS Firekka erzählt. Die aufmöblierte Grafik von ''Unknown Enemy'' wurde dafür noch einmal aufgewertet und mit neuen/alten Schiffsmodellen aus ''Wing Commander I'' und ''II'' versehen. Auch Zwischensequenzen mit mehr oder minder guter Synchronisation sind vorhanden. In der Tradition der Teile 1 bis 4 kann die Handlung in Standoff, je nach dem Erfolg des Spielers, verschieden gute oder schlechte Wendungen nehmen.

=== Wing Commander Online Rollenspiel Deutschland ===
Ein von EA-Games geduldetes, nicht-kommerzielles Fan-Projekt auf Basis eines würfelbasierenden Chat- und Forenrollenspiels. Das seit 1998 existierende Online-Rollenspiel setzt da an, wo die offiziellen Wing Commander Teile aufhören (''Wing Commander Prophecy''). Die Storyline des Rollenspiels wird von den spielenden Mitgliedern der Community in Eigenregie fortgeführt.<ref>Wing Commander Online Rollenspiel: [http://www.wingcommander.de Offizielle Projektwebseite]</ref>

== Wing Commander Academy (Zeichentrickserie) ==
{{Infobox Fernsehsendung <!-- allgemeine Felder für Fernsehsendungen -->
| ID =
| DT =
| UT =
| OT = Wing Commander Academy
| PL = [[Vereinigte Staaten|USA]]
| PJ = 1996
| PRO = [[Larry Latham]]
| PRODUKTIONSUNTERNEHMEN = [[Universal Animation Studios|Universal Cartoon Studios]]
| LEN = 22
| SONG =
| IDEE =
| MUSIK =
| GENRE = [[Science-Fiction|SciFi]]-[[Zeichentrickfilm|Zeichentrickserie]]
| EAS = 21. September 1996
| SEN = [[USA Network]]
| EASDE =
| SENDE =
<!-- Felder für Fernsehserien -->
| EA = 13
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| MUSIK = [[Alexander Bubenheim]]
| DS =
| NDS =
| SYN = }}
'''Wing Commander Academy''' ist eine von den [[Universal Animation Studios|Universal Cartoon Studios]] entwickelte [[Zeichentrickfilm|Zeichentrickserie]] im ''Wing-Commander''-Universum. Sie wurde am 14. Mai 1996 angekündigt.<ref name=test_wc5_gba_spot>{{cite web |first=Frank |last=Cifaldi |url=http://www.1up.com/news/day-history-wing-commander-animated |title=This Day in History: Wing Commander Gets Animated |date=2010-05-14 |accessdate=2012-04-07 |language=englisch |work=[[1Up]] |publisher=[[UGO]]}}</ref> Die eine Staffel mit 13 Episoden umfassende Serie wurde erstmals vom 21. September bis zum 21. Dezember 1996 vom amerikanischen Sender US-Fernsehsender [[USA Network]] ausgestrahlt. Es fungiert als lose Vorgeschichte zur Computerspiel-Serie und schildert die Erlebnisse Blairs und Maniacs während ihrer Ausbildung an der Flugakademie. Die Serie spielt im Jahr 2655. Blair, Maniac, Gwen 'Archer' Bowman und neun weitere Flugkadetten werden auf die von Commodore Tolwyn befehligte Tiger's Claw verlegt, um dort ihre Ausbildung zu beenden.

=== Synchronisation ===

Die Original-Darsteller der Spiele ''Wing Commander III'' und ''IV'' übernahmen auch die Synchronisation für ihre Zeichentrickfiguren.

{|class="wikitable"
|- class="hintergrundfarbe5"
! Rolle || englischer Sprecher
|-
| Christopher 'Maverick' Blair || [[Mark Hamill]]
|-
| Todd 'Maniac' Marshall || [[Thomas F. Wilson]]
|-
| Gwen 'Archer' Bowman || [[Dana Delany]]
|-
| Commodore Geoffrey Tolwyn || [[Malcolm McDowell]]
|-
|}

=== Episodenliste ===

{{Episodenlistentabelle | ANZAHL_STAFFELN = 1 | ERSTAUSSTRAHLUNG_LAND = USA | ZUSAMMENFASSUNG = nein | ERSTAUSSTRAHLUNG_DE = – | SORTIERBAR = ja | DEUTSCHE_PRODUKTION = nein | REGISSEUR = nein | DREHBUCH = ja | Feld1 = | Feld2 = | INHALT =

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 1 | OT = Red and Blue | DT = – | ZF = | EA = {{dts|21|09|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Michael Edens | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 2 | OT = The Last One Left | DT = – | ZF = | EA = {{dts|28|09|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Michael Edens | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 3 | OT = The Most Delicate Instrument | DT = | ZF = | EA = {{dts|05|10|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Shari Goodhartz | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 4 | OT = Word of Honor | DT = – | ZF = | EA = {{dts|12|10|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Richard Mueller | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 5 | OT = Lords of the Sky | DT = – | ZF = | EA = {{dts|19|10|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Matthew Edens | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 6 | OT = Chain of Command | DT = – | ZF = | EA = {{dts|02|11|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Brooks Wachtel | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 7 | OT = Expendable | DT = – | ZF = | EA = {{dts|09|11|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Ted Pederson, Francis Moss | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 8 | OT = Recreation | DT = – | ZF = | EA = {{dts|16|11|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Matthew Edens | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 9 | OT = Walking Wounded | DT = – | ZF = | EA = {{dts|23|11|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Ralph Sanchez | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 10 | OT = On Both Your Houses | DT = – | ZF = | EA = {{dts|30|11|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Shari Goodhartz | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 11 | OT = Invisible Enemy | DT = – | ZF = | EA = {{dts|07|12|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Richard Mueller | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 12 | OT = Price of Victory | DT = – | ZF = | EA = {{dts|14|12|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Steve Cuden | Feld1 = | Feld2 = }}

{{Episodenlisteneintrag | NR_GES = | NR_ST = 13 | OT = Glory of Sivar | DT = – | ZF = | EA = {{dts|21|12|1996}} | EAD = – | REG = | DRB = Mark Edward Edens, Michael Edens | Feld1 = | Feld2 = }}


{{Personendaten
|NAME=Francis, Kay
|ALTERNATIVNAMEN=Katherine Edwina Gibbs (vollständiger Name)
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Schauspielerin
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1905
|GEBURTSORT=Oklahoma City, USA
|STERBEDATUM=26. August 1968
|STERBEORT=New York City, USA
}}
}}


== Wing Commander (Film) ==
[[en:Kay Francis]]
{{Hauptartikel|Wing Commander (Film)}}
[[es:Kay Francis]]

[[fi:Kay Francis]]
1999 erschien zum Spiel ein gleichnamiger Kino-Film. Dieser wurde von Chris Roberts, der 1996 seine eigene Spielefirma [[Digital Anvil]] gründete, produziert. Er erwarb dazu die Filmrechte von Origin. Dort spielt [[Freddie Prinze jr.]] den jungen Christopher Blair bei seinem ersten Einsatz auf der ''Tiger Claw'' (statt ''Tiger's Claw''). Der Film floppte und war für [[Digital Anvil]] ein finanzielles Desaster.
[[fr:Kay Francis]]

[[it:Kay Francis]]
== Romane ==
[[ru:Кэй Фрэнсис]]

Zwischen 1992 und 1999 veröffentlichte der US-amerikanische Verlag [[Baen Books]] sieben Romane unterschiedlicher Autoren zum ''Wing-Commander''-Spieleuniversum. Der letzte Roman ''False Colors'' sollte den Auftakt zu einer Trilogie bilden,<ref>{{cite web| first=Ben "BanditLOAF" | last=Lesnick | url=http://www.wcnews.com/articles/jakeithinterview.shtml | title=Andrew Keith Interview | date=1996-11-16 | accessdate=2012-03-301 | work=WCNews | publisher= | quote=''The book ideas are still vague. One I'd like to do would involve a Kilrathi prince -- a friendly one -- from False Colors. Sort of Bonnie Prince Charle in Scotland, with Cats and carrier support by the Karga. The other would put the Landreich at war with the Confederation. I'm thinking of following something like the Alamo/Goliad/San Jacinto model.'' }}</ref> allerdings verstarb Autor Andrew Keith vor dem Abschluss seiner Arbeiten an den beiden letzten Bänden.

1999 veröffentlichter der Verlag [[HarperCollins|Harper Entertainment]] den Begleitroman zum Kinofilm von [[Peter Telep]]. Es folgte ein zweiter namens ''Pilgrim Truth'', der den Pilger-Hintergrund des Films weiterführte. Ein geplanter dritter Band, ''Pilgrim Truth'', wurde nicht mehr aufgelegt. Erst 2011 stellte Telep sein Manuskript kostenfrei als [[E-Book]] zur Verfügung.

In Deutschland veröffentlichte der [[Bastei Lübbe Verlag]] zwischen 1994 und 2001 die Übersetzungen zu sieben Romanen, die Bände 1 bis 6 von Baen Books und Peter Teleps Buch zum Film. Da der Filmroman zeitnah zum Filmstart veröffentlicht wurde, ergibt sich im Deutschen eine andere Veröffentlichungsreihenfolge als bei den Originalbänden.<ref name=pilgrimtruth>[http://www.wcnews.com/news/2011/08/11/pilgrim-truth-released ''Pilgrim Truth: Also an eBook'']. Nachricht über die Veröffentlichung von Pilgrim Truth als E-Book auf Englisch. Abgerufen am 11. August 2011.</ref>

=== Spieluniversum-Reihe ===

* '''Die Befreier''' (von Mercedes Lackey und Ellen Guon)

Bastei Lübbe, 1994, ISBN 3-404-23148-1

''(Originaltitel: "Freedom Flight", erschienen 1992 bei Baen Books)''

Der Roman beschreibt die Firekka-Kampagne der Tiger's Claw und beinhaltet außerdem, wie der Kilrathi-Lord Ralgha (später bekannt als Hobbes ab ''Wing Commander II'') zur Konföderation überläuft.

* '''Der Hinterhalt''' (von Christopher Stasheff und William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 1994, ISBN 3-404-23152-x

''(Originaltitel: "End Run", erschienen 1994 bei Baen Books)''

Hier wird die Geschichte eines gewagten Konföderations-Planes geschildert, welche die Schwächung der imperialen Kilrathi-Familie erzielt, indem der Planet Vukar Tag angegriffen wird. Ein spezielles Geschwader der TCS Tarawa muss ins Herz des Kilrathi-Imperiums vordringen, um einen Teil der Kilrathi-Flotte umzuleiten.
Dieser Roman spielt zwischen der Erweiterung ''Wing Commander II - Special Operations II'' und ''Wing Commander III''.

* '''Die Geheimflotte''' (von William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 1995, ISBN 3-404-23160-0

''(Originaltitel: "Fleet Action", erschienen 1994 bei Baen Books)''

Dieser Roman spielt zwischen dem letzten Roman und ''Wing Commander III''. Die Kilrathi wurden von den Angriffen der Konföderation schwer geschwächt und bis zur Fertigstellung ihrer geheimen Trägerschiffe dauert es noch mindestens ein Jahr. Also versuchen sie, die Konföderation in eine Falle zu locken, indem sie Frieden vortäuschen. Doch einige wenige Mitglieder der Konföderation versuchen, die Existenz der geheimen Kilrathi-Flotte zu beweisen - was am Ende in einer gigantischen Schlacht um die Erde gipfelt.

* '''Das Herz des Tigers''' (von Andrew Keith und William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 1995, ISBN 3-404-23189-9

''(Originaltitel: "Heart Of The Tiger", erschienen 1994 bei Baen Books)''

Dies ist der Roman zum Spiel ''Wing Commander III''.
Trotz der Tatsache, dass im Roman eine große Nummer der trivialeren Missionen aus dem Spiel ausgelassen wurden, trägt der Roman sehr dazu bei, die Crew der TCS Victory plastischer zu portraitieren.
Zudem enthält der Roman eine Szene, die aus dem originalen PC-Spiel herausgeschnitten wurde: ein Verräter erklärt hier die Beweggründe des Verrats (im Spiel wirkt das Verhalten der Verräter ziemlich unnachvollziehbar). Das Spiel selbst wurde kritisiert, da dieser wichtige Punkt ausgelassen wurde. In späteren Versionen des Spiels (der [[3DO]]- und der [[PlayStation]]-Umsetzung) war die Szene dann enthalten - neben anderen Szenen, die zuvor gedreht, aber nicht ins PC-Spiel übernommen wurden waren.

* '''Der Preis der Freiheit''' (von Ben Ohlander und William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 2000, ISBN 3-404-23226-7

''(Originaltitel: "The Price Of Freedom", erschienen 1995 bei Baen Books)''

Der Roman zum Spiel ''Wing Commander IV''.
Er weicht bedeutend von der Handlung des Spiels ab, indem er viele signifikante Charaktere und Handlungsverläufe trivialisiert und in den Hintergrund stellt, während die im Verlauf der Spiele etablierte Grenzwelt-Technologie völlig anders dargestellt wird.

* '''Die Bedrohung''' (von William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 2000, ISBN 3-404-23231-3

''(Originaltitel: "Action Stations", erschienen 1997 bei Baen Books)''

Dieser Roman erzählt die Geschichte des Krieges, zwanzig Jahre vor dem ersten ''Wing-Commander''-Spiel. Ein interessantes Detail der Story ist, dass sie als historisches Drama präsentiert ist - aus der Sicht eines Autors, der viele Jahre nach dem Krieg über dessen Anfänge schreibt.
Zahlreiche Vorkommnisse im Roman stellen deutliche Parallelen zu den Vorkommnissen vor und nach den Angriffen auf Pearl Harbor 1941 dar.

* '''False Colors''' (von William R. Forstchen und Andrew Keith)

''(erschienen 1999 bei Baen Books, nicht in deutsch erhältlich)''

Dieser Roman spielt zwischen ''Wing Commander III'' und ''Wing Commander IV''.
Nach dem Ende des Kilrathi-Krieges finden sich einige Kilrathi-Kriegslords mit dem Frieden, der nun herrscht, nicht ab und bleiben der Konföderation und anderen Organisationen wie dem "Landreich" gegenüber aggressiv eingestellt. Arbeiter des "Landreichs" versuchen, ein Kilrathi-Super-Trägerschiff, welches den Krieg überstanden hat, zu bergen, um einen Kilrathi-Kriegslord davon abzuhalten, einen weiteren Krieg gegen die Menschheit auszulösen.
Der Roman war ursprünglich als erster Teil einer neuen Roman-Trilogie gedacht, doch der Autor Andrew Keith starb, bevor er Fortsetzungen schreiben konnte. (Auf dem Buchcover steht fälschlicherweise der Name William H. Keith - dieser ist der Bruder von Andrew Keith.)

=== Filmuniversum-Reihe ===

* '''Wing Commander - Das Buch zum Film''' (von Peter Telep)

Bastei Lübbe, November 1999, ISBN 3-404-23218-6

''(Originaltitel: "Wing Commander: The Novel (Movie Universe, Book 1)", erschienen 1999 bei HarperEntertainment)''

Wie der Titel bereits andeutet, ist dies der Roman zum Kinofilm ''[[Wing Commander (Film)|Wing Commander]]'' aus dem Jahre 1999. Es folgt komplett der Story des Films und beinhaltet zudem einen Storyteil, der von einem Verrat handelt, welcher zwar gefilmt, jedoch nicht in der endgültigen Version des Film enthalten war. Dieser Roman bildet den Auftakt zu einer Romantrilogie, basierend auf Film-Universum.

In der englischen Originalfassung existiert eine angepasste Fassung des Buches mit der Bezeichnung ''Junior Novelization'' (ISBN 978-0061065569) für junge Erwachsene. Der Bastei Lübbe Verlag veröffentlichte die deutsche Übersetzung des Buches zeitnah zum Film, wodurch er chronologisch gesehen in der deutschen ''Wing-Commandere''-Reihe als fünfter Band zwischen den Übersetzungen der Baen-Books-Romane ''Das Herz des Tigers'' und ''Der Preis der Freiheit'' erschien.

* '''Pilgrim Stars (Wing Commander Movie Universe, Book 2)''' (von Peter Telep)

''(ISBN 978-0061059865, erschienen 1999 bei HarperEntertainment, nicht in deutsch erhältlich)''

Dieser zweite Roman von Peter Telep ist ein direkter Nachfolger des Romans zum Film und handelt von einer Rebellion der Pilger gegen die herrschende Konföderation.

* '''Pilgrim Truth (Wing Commander Movie Universe, Book 3)''' (von Peter Telep)

''(keine offizielle Veröffentlichung, 2011 kostenlose Freigabe des englischen Manuskripts)''

"Pilgrim Truth" sollte das Ende der Trilogie, die den Film-Plot behandelt, werden, jedoch wurde der von Peter Telep geplante Roman nie veröffentlicht. Allerdings durfte er am 11. August 2011 auf WCNews anlässlich des 13. Geburtstages dieser Seite veröffentlicht werden, dank Peter Telep und Electronic Arts. Dieses Buch ist auch als E-Book verfügbar.<ref name=pilgrimtruth />

== Sonstige Literatur ==

* Meusel, Rolf: ''Das Wing Commander Pilotenhandbuch''. Data Becker, 1992 ISBN 3-89011-538-1

Es existieren weitere offizielle und inoffizielle Spieleführer.

== Weblinks ==
* [http://web.archive.org/web/19970330131641/www.origin.ea.com/english/prod-info/pc-cd/current-titles/wc/index.html Archivierte Origin Webseite zur Wing-Commander-Serie (30. März 1997)]<ref>{{cite web|archivedate=1997-03-30|date=1997-03-30|url=http://www.origin.ea.com/english/prod-info/pc-cd/current-titles/wc/index.html|archiveurl=http://web.archive.org/web/19970330131641/www.origin.ea.com/english/prod-info/pc-cd/current-titles/wc/index.html|title=Wing Commander|publisher=www.origin.ea.com| accessdate=2011-07-30}}</ref>
* {{MobyGames|game-group/wing-commander-series|Wing-Commander-Reihe}}
* {{IMDb Titel|tt0115421|Wing Commander Academy}}
* [http://www.wcnews.com Wing Commander News]. Umfangreiches Archiv zur Wing-Commander-Reihe.
* [http://www.classicgaming.cc/pc/privateer/gamedetails.php Classic Gaming - Webseite zu Privateer mit umfassenden Informationen]
* [http://www.wingcenter.net Deutschsprachiges Forum mit aktuellen Newsmeldungen, umfangreicher Datenbank sowie Downloadbereich rund um Wing Commander]

== Einzelnachweise ==
<references>

<ref name="wchist2">{{cite web | first=Dennis | last= Scimeca |url=http://www.g4tv.com/thefeed/blog/post/715337/the-history-of-wing-commander-part-two/ | title=The History of Wing Commander: Part Two | accessdate=2012-03-29 | date=2011-08-11 |work=G4TV | publisher=[[NBC Universal]] | language=englisch }}</ref>

<ref name="wchist_int">{{cite web | first=Dennis | last= Scimeca |url=http://www.g4tv.com/thefeed/blog/post/715384/back-on-the-flight-deck-an-interview-with-wing-commanders-chris-roberts/ | title=Back On The Flight Deck: An Interview With Wing Commander’s Chris Roberts | accessdate=2012-03-29 | date=2011-08-12 |work=G4TV | publisher=[[NBC Universal]] | language=englisch }}</ref>

</references>

[[Kategorie:Computerspiel 1990]]
[[Kategorie:Weltraumsimulator]]
[[Kategorie:Amiga-Spiel]]
[[Kategorie:DOS-Spiel]]
[[Kategorie:3DO-Spiel]]
[[Kategorie:Mac-OS-Spiel]]
[[Kategorie:Windows-Spiel]]
[[Kategorie:SNES-Spiel]]
[[Kategorie:Mega-CD-Spiel]]
[[Kategorie:PlayStation-Spiel]]
[[Kategorie:Game-Boy-Advance-Spiel]]

[[en:Wing Commander (franchise)]]
[[fr:Wing Commander (jeu vidéo)]]
[[it:Wing Commander (serie)]]
[[ja:ウィングコマンダー]]
[[ms:Wing Commander (permainan video)]]
[[pl:Wing Commander]]
[[zh:銀河飛將]]

Version vom 27. April 2012, 23:09 Uhr

Wing Commander ist eine Weltraumactionsimulation von Origin Systems in mehreren Teilen. Der erste Teil erschien 1990. Autor war Chris Roberts.

Handlung

Die Handlung wird in etlichen Zwischensequenzen aufwändig erzählt; vor Wing Commander waren großteils nur kurze Zwischentitel oder kleine Animationen üblich. Damit stellte die Handlung eine wichtige Motivation dar, das Spiel weiterzuspielen.

Embleme der beiden fiktiven Fraktionen wie sie in späteren Wing Commander Teilen erscheinen: links die Terranische Konföderation, rechts das Imperium der Kilrathi

Das Geschehen dreht sich um den Weltraumkampf der Terranischen Konföderation (Erdmenschen und befreundete Kolonien) gegen außerirdische Katzenwesen, die Kilrathi. Die Geschichte findet in einer fernen Zukunft statt, in der die Menschheit bei der Erkundung des Weltraumes auf die feindlich gesinnten Kilrathi stieß. Seitdem sich keine friedliche Koexistenz mit den Kilrathi vereinbaren ließ, befinden sich die Terraner mit ihrem Feind im offenen Krieg. Im Gegensatz zum Vorgehen der Kilrathi, ganze Sternensysteme zu überfallen, deren Bevölkerung zu versklaven und für ihre Interessen auszubeuten, setzen die Terraner auf Koexistenz und Partnerschaften mit weniger entwickelten Gesellschaften.

Als Spieler übernimmt man in diesem Szenario die Rolle des Christopher Blair (Der Name wird erst im dritten Teil festgelegt und bezieht sich auf dessen Blaue Haare (Blue Hair) – bis dahin wird er der Wahl des Spielers überlassen.), eines begabten jungen Raumpiloten, der die Gefahr teilweise im Alleingang beseitigt bzw. beseitigen muss. Von Beginn an wird ihm die Rolle des Geschwaderkommandeurs (Wing Commander) zugesprochen. Ihm zugeteilt sind in jedem Teil eine Handvoll Flügelmänner, die ihm mehr oder minder hilfreich zur Seite stehen.

Einen Höhepunkt erreicht die Geschichte im dritten Teil, der von dem Angriff der Terraner auf den Planeten Kilrah – der Heimat der Kilrathi – handelt. Nach der Zerstörung des Heimatplaneten der Kilrathi kommt es zum Grenzweltenkonflikt des vierten Teils. Dahinter steckt eine groß angelegte Verschwörung, die einen Krieg zwischen der Konföderation und den Grenzwelten provozieren sollte. Im fünften Teil bedrohen dann insektoide Wesen (später auf den Namen Nephilim getauft) das Universum, und man findet sich in der Rolle von Lance Casey, gespielt von Steven Petrarca, wieder. Blair ist nun Caseys Vorgesetzter und somit noch immer Teil der Geschichte. Der Plot um den in der finalen Schlacht entführten Blair wurde zum Leidwesen der Wing-Commander-Fans nie aufgelöst, da die Herstellerfirma Origin, die 1992 von Electronic Arts übernommen worden war, auf eine Fortführung der Reihe verzichtete.

Der Pilot Blair wird in den Spielen Wing Commander III, IV und V von Mark Hamill dargestellt, welcher einst Luke Skywalker in den Episoden vier bis sechs der Star-Wars-Filme mimte.

1999 erschien ein Kinofilm unter dem Titel Wing Commander. In diesem Film spielt Freddie Prinze jr. die Rolle von Christopher Blair. Regisseur war Chris Roberts.

Außer in den Computerspielen und der Verfilmung tritt die Figur Blair noch in einigen Büchern zur Wing-Commander-Reihe auf.

Hauptreihe

Wing Commander (1990)

Logo zu Wing Commander (Verkaufsbox-Version).

Im ersten Wing Commander beginnt die Karriere des Helden. Frisch von der Akademie wird er direkt an die Front auf das Trägerschiff „Tiger’s Claw“ im Vega-Sektor versetzt. In zahlreichen Missionen müssen die Besatzung und die Piloten die menschlichen Kolonien vor den vernichtenden Angriffen der Kilrathi beschützen.

Das Ende 1990 veröffentlichte Spiel galt als ein Hauptgrund für den Siegeszug des PCs als Spieleplattform Anfang der 1990er. Grafik, Sound und ein verzweigte Missionsstruktur, die sich nach den Leistungen des Spielers richtete, setzten neue Maßstäbe. Nicht zuletzt die filmartige Inszenierung bescherte hohes Kritikerlob. In den folgenden Jahren wurde das Spiel auf zahlreiche andere Systeme portiert, darunter Amiga und SNES. Origin veröffentlichte unter dem Titel The Secret Missions 1 und 2 weiterhin zwei Erweiterungen des Hauptspiels mit neuen Missionen und einer jeweils eigenen Hintergrunderzählung. 1995 wurde das Spiel in einer optisch stark überarbeiteten Version als Super Wing Commander für 3DO und MacOS veröffentlicht.

Wing Commander II – Vengeance of the Kilrathi (1991)

Logo zu Wing Commander II (Verkaufsbox-Version).

Der Nachfolger zu Wing Commander erschien bereits ein Jahr nach dem ersten Teil unter dem Titel Wing Commander II – Vengeance of the Kilrathi, diesmal jedoch ausschließlich für DOS-PC. Er basierte weiterhin auf der technischen Grundlage seines Vorgängers und übernahm auch dessen Spielprinzip ohne größere Änderungen. Stattdessen konzentrierte sich Serienschöpfer zusehends stärker auf die Inszenierung der Handlung. Der verhältnismäßig freie Spielverlauf des Vorgängers wurde dafür aufgegeben und stärker auf animierte Zwischensequenzen gesetzt.

Nach dem ersten Konflikt mit den Kilrathi wird die „TCS Tiger’s Claw“ bei einem Angriff nichtidentifizierter Kilrathi-Schiffe zerstört. Der Spielercharakter entkommt, doch Admiral Tolwyn lastet ihm die Verantwortung für die Vernichtung des Trägers an und sorgt für seine Versetzung auf einen abgelegenen Außenposten. Erst als er zehn Jahre später während eines Patrouillenfluges Tolwyns neues Flaggschiff, das Trägerschiff „TCS Concordia“, vor der Vernichtung durch die Kilrathi bewahrt, gelingt ihm die Rückkehr in den aktiven Dienst. Die „Concordia“ begibt sich auf die Suche nach dem geheimen Hauptquartier der Kilrathi im Enigma-Sektor. Dabei wird der Erfolg der Operation von einem Saboteur unter der Besatzung des Schiffes bedroht.

Wing Commander II bot erstmals die Unterstützung für eine digitalisierte Sprachausgabe. Diese musste jedoch mit dem sogenannten Speech Accessory Pack zusätzlich erworben werden und ersetzte die Zwischensequenzen. Wie bereits beim Vorgänger veröffentlichte Origin weiterhin zwei Missionspakete mit dem Namen Special Operations 1 (1991) und Special Operations 2 (1992), die das Spiel jeweils um eine zusätzliche Kampagne mit eigener Handlung erweiterten.

Wing Commander III – Heart of the Tiger (1994)

Logo zu Wing Commander III – Heart of the Tiger (Verkaufsbox-Version).

Der dritte Teil der Serie aus dem jahr 1994 führt die Auseinandersetzung zwischen Menschen und Kilrathi zu einem Ende. Nach dem Verlust der „TCS Concordia“ wird der Spieler an Bord des Trägerschiffs „TCS Victory“ verlegt. Mit dieser dringt er weit in das kilrathische Territorium vor, um Kilrah, die Heimatwelt der Kilrathi, zu zerstören. Probleme bereitet jedoch ein unbekannter Spion, der die Pläne der Konföderation an die Kilrathi verrät. Schließlich gelingt es dem Spielercharakter in einer Kommandoaktio nach Kilrah vorzudringen und durch den Abwurf einer speziellen Bombe den tektonisch instabilen Planeten zu zerstören. Die Kilrathi kapitulieren und der Krieg kommt zu einem Ende.

Wing Commander III – Heart of the Tiger stellte eine wesentliche Weiterentwicklung der Serie dar und wurde mit einem Budget von etwa vier bis fünf Millionen US-Dollar entwickelt. Statt animierter Zwischensequenzen wurden alle Szenen mit Hilfe von Bluescreen-Technik und Schauspielern aufgenommen. Der Name des Spielercharakters wurde kanonisch auf Christopher „Maverick“ Blair festgelegt und von Schauspieler Mark Hamill verkörpert. In den weiteren Hauptrollen fungierten Malcolm McDowell als Admiral Geoffrey Tolwyn, John Rhys-Davies als James „Paladin“ Taggart und Tom Wilson als Todd „Maniac“ Marshall. Das Spiel wurde unter anderem als interaktiver Film beworben. Daneben gilt Wing Commander III als einer der maßgeblichen Titel für den Erfolg der CD-ROM als Datenträgerformat. Das Spiel erschien neben DOS- und Windows-PCs auch für PlayStation, Mac OS und 3DO.

Wing Commander IV – The Price of Freedom (1996)

Wing Commander IV – The Price of Freedom
Datei:Wing Commander IV Logo.svg
Entwickler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Origin Systems
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Electronic Arts
Leitende Entwickler Chris Roberts
Veröffentlichung 1996 (DOS / Mac)
Juni 1997 (PSone)
22. Dezember 2009 (PS3 / PSP)
Plattform PC (DOS, Win, Mac OS), PSone, PS3, PSP
Spiel-Engine RealSpace
Genre Weltraum-Flugsimulator
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Joystick, Gamecontroller
Medium CD-ROM, Download
Sprache Deutsch

Der Krieg mit den Kilrathi ist vorbei. Doch plötzlich bahnt sich ein Krieg mit den Grenzwelten an. Frachter und Krankentransporte werden überfallen und von seltsamen Waffen zerstört. Admiral Tolwyn versucht, die Sicherheit wiederherzustellen, und lässt die Flotte mit neuen Schiffen ausrüsten. Es gibt allerdings noch ein Hindernis: Er muss den Konföderierten-Rat überzeugen, den Aufstand der Grenzwelten mit Waffengewalt niederzuschlagen. Also wird unser Held aus seinem wohlverdienten Vorruhestand geholt und auf die „TCS Lexington“ versetzt.

Entwicklung

Wing Commander IV war mit sechs CDs (in limitierter Auflage mit einer DVD) mehr ein interaktiver Videofilm als ein klassisches Action-Spiel. Die aufwändig produzierten Zwischensequenzen (zum größten Teil vor realen Hintergründen und nicht wie in Teil 3 mit Bluescreen-Technik) führte jedoch zu Produktionskosten von 12 Millionen US-Dollar.[1][2]

Wing Commander IV wurde auf Sony Playstation und Macintosh portiert. Zudem erschien eine mit der CD-Version identische einseitige PC-DVD-Ausgabe, später zusätzlich eine doppelseitige DVD mit Extras.

Rezeption

Wertungsspiegel PC

Wertungsspiegel PlayStation

Wing Commander: Prophecy (1997)

Wing Commander: Prophecy
Entwickler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Origin Systems
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Raylight Studios (GBA)
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Electronic Arts
Veröffentlichung 30. November 1997 (Win)
4. Juni 2003 (GBA)
Plattform PC (Windows), GBA
Spiel-Engine Vision-Engine (Advanced Technology Group)
Genre Weltraum-Flugsimulator
Spielmodus Einzelspieler
Mehrspieler (nur GBA)
Steuerung Maus & Tastatur, Joystick
Medium CD-ROM, DVD, Download
Sprache Deutsch

Endlich war Ruhe eingekehrt, und Christopher Blair genoss seinen Ruhestand mit dem Entwerfen von Raumschiffen. Eine neue Generation wuchs heran, und die Söhne derer, die einst gegen die Kilrathi kämpften, wurden selbst zu Piloten. Der Krieg war vorbei, und man ging kein Risiko ein, wenn man beim Militär war. So ergeht es auch Lance Casey, dem Sohn des berühmten Piloten Iceman (Pilot aus Wing Commander I). Doch während einer Raumpatrouille stößt man plötzlich auf seltsame Raumschiffe, und die Kilrathi berichten von einer düsteren Prophezeiung, dem Beginn der Apokalypse.

Entwicklung

Wing Commander Prophecy war das erste Spiel, an dem Chris Roberts nicht mehr aktiv mitwirkte. Die Entwicklungsarbeiten begannen im September 1996 und sollten nach der Beendigung der Kilrathi-Thematik und dem Weggang Roberts zugleich einen Neuanfang . Nachdem Wing Commander IV exzessiv von Filmen dominiert war, wollte sich das neue Designteam für Wing Commander Prophecy stärker an den ersten Teilen der Serie orientieren. Die Zahl der Videosequenzen wurde deutlich reduziert und der Fokus verstärkt auf die Weltraummissionen gelegt. Das Entwicklungsbudget sank derweil auf drei Millionen US-Dollar ohne Marketingkosten. Dennoch wurde auch für Prophecy wieder mit Kulissen gearbeitet.[13] Sofern er über eine 3Dfx- oder Direct3D-fähige Grafikkarte verfügte, konnte der Spieler zum ersten Mal in der Wing-Commander-Geschichte hardwarebeschleunigte Grafik bewundern.

Für das Raumschiffdesign wurde der bekannte Industriedesigner Syd Mead (Tron, Blade Runner, Aliens) engagiert.[14] Mark Hamill, Tom Wilson und Ginger Lynn Allen kehrten in ihre bereits zuvor verkörperten Rollen zurück. Eine kleinere Komparsenrolle als Jägerpilot übernahm zudem Smudo, Mitglied der deutschen Hip-Hop-Gruppe Die Fantastischen Vier.[13]

2003 wurde Wing Commander Prophecy von Raylight Studios auf den Game Boy Advance portiert. Das spätere Prophecy Gold beinhaltete zusätzlich noch Wing Commander Secret Ops.

Rezeption

Wing Commander Prophecy war zugleich der letzte Teil der Hauptserie. Obwohl die Handlung ursprünglich auf mehrere Teile ausgelegt war, wurde die Reihe von Origin/Electronic Arts nicht mehr weitergeführt. Im Anschluss an Prophecy experimentierte Origin in Form der Wing Commander Secret Ops noch mit der Veröffentlichung eines Download-Episodenformats, das auch in der später veröffentlichten Budgetfassung Prophecy Gold beinhaltet waren.

Wertungsspiegel PC

Wertungsspiegel Game Boy Advance

Wing Commander Secret Ops (1998)

Mit dem Ende von Origin wurde Secret Ops kostenlos im Internet verteilt, eine kostenlose Registrierung war Pflicht. 1998 war es noch ein innovatives Projekt, das die damaligen Leitungen des World Wide Web vor eine Herausforderung stellte, zur Entlastung gab es auf vielen PC Zeitschriften das Basispaket. Dies beinhaltete die ersten Missionen, weitere sechs Pakete wurden im Wochenabstand veröffentlicht. Die Sprachausgabe musste gesondert heruntergeladen werden. Es gibt keine aufwändigen Zwischensequenzen, dafür wurde die Grafik nochmals verbessert.

Die Mission Packs sind inzwischen nicht mehr im Web verfügbar, sondern können mit der Prophecy-Gold-Version gekauft werden.

Rezeption

Wertungsspiegel PC

Weitere Spiele im Wing-Commander-Universum

Wing Commander: Privateer (1993)

Wing Commander Privateer (engl. für „Freibeuter“) ist ein Weltraumhandels-Spiel im Stil von Elite, dem auch das neuere Freelancer nachempfunden ist. Das Spiel war seinerzeit sehr erfolgreich und bestach nicht nur durch seine brillanten Grafiken, sondern vor allem durch den Handlungsspielraum des Spielers. Es wurde für PC (Diskette, CD-ROM, ca. 11 MB) veröffentlicht.[24] Später erschien ein Speechpack (Spracherweiterung) sowie die Erweiterung Righteous Fire.

Das Spielgeschehen fand im Sektor Gemini statt, der mehrere Dutzend Planeten enthält. Statt des Handelns im Weltraum, d.h. des Transportierens von Waren von einem Planeten zum anderen, konnten auch Söldner-Aufträge angenommen werden, die in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Missionstypen vorlagen. So waren bei den Patrol-Missionen bestimmte Punkte im Raum abzufliegen, um für „Recht und Ordnung“ zu sorgen, bei Scout-Einsätzen musste ein spezielles weiter entferntes System angeflogen werden und bei Kopfgeld-Aufträgen sollte eine bestimmte Person verfolgt und „ausgeschaltet“ werden.

Hierzu wurden die NPCs in verschiedene Kategorien wie Militär, Miliz, Händler, Söldner, Kilrathi (Katzenaliens), Retros (Sektenmitglieder), Piraten u.a. unterteilt. Hatte man sich früher schon mit einem Mitglied der entsprechenden Gruppe auseinandergesetzt und wurde dadurch zum Feind der Gruppe, wurde man deshalb auch bei einem zufälligen Treffen angegriffen. Die Künstliche Intelligenz bei Angriff und Flucht der kämpfenden Gegner war sehr beeindruckend.

Durch den Gewinn aus dem Söldner- oder Händlerdasein konnten mit der Zeit immer bessere Schiffe und Ausrüstung erworben werden, wodurch sich relativ ungefährdet weitere Systeme und Sektoren erreichen ließen. Traf man nun irgendwann auf dem Planeten New Detroit ein, sah man einen Mann in der Bar, der einem einen Auftrag gab, was zu weiteren Folgeaufträgen führte und so die zentrale Handlung des Spiels vorantrieb.

Der so entwickelte Haupthandlungsstrang ähnelt dem in Wing Commander I und II und enthielt ebenfalls gerenderte Zwischensequenzen. Der Unterschied bestand jedoch darin, dass man bei Privateer sich jederzeit wieder dem beliebigen Handeln und Annehmen von Söldneraufträgen widmen konnte, um danach wieder in die Haupthandlung einzusteigen, welcher ca. 30 Missionen umfasste.

Entwicklung

Obwohl das ursprüngliche Konzept von Chris Roberts zusammen mit seinem Bruder Erin ausgearbeitet wurde, war dieser hauptsächlich auf die Entwicklung von Strike Commander fokussiert.[25]

Rezeption

Wertungsspiegel

Righteous Fire (Add-on) (1993)

Die unbezahlbare Steltek-Kanone wurde vom Schiff des Spielers gestohlen. Für den Protagonisten beginnt ein Abenteuer, bei dem er sich mit dem Oberhaupt der Church of Man anlegt.

In der Erweiterung kann man noch einige neue nützliche Upgrades für sein Schiff kaufen.

Wertungsspiegel

Privateer 2: The Darkening (1996)

Man schlüpft in die Rolle von Lev Arris, dargestellt von Clive Owen, der als einziger einen Angriff auf ein Frachtschiff überlebt und seit dem an Amnesie leidet. Also macht man sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit.

Privateer 2 ist ein Weltraumhandels-Spiel mit einer starken Hintergrund-Geschichte. Erin Roberts (der Bruder von Chris Roberts) fungierte als Produzent. Die Geschichte wird wie bei Wing Commander III und Wing Commander IV anhand von Filmen erzählt. Darsteller sind unter anderem John Hurt, Clive Owen, Jürgen Prochnow und Christopher Walken.

Allerdings spielt die Handlung strenggenommen nicht im klassischen Wing Commander Universum, da es weder Kilrathi, noch aus der Serie bekannte Schiffe gibt. Das Spiel lässt sich sowohl mit Maus und Tastatur als auch mit einem Joystick spielen.

Rezeption

Wertungsspiegel

Wing Commander Academy (1993)

Wing Commander Academy war ein Lückenfüller für die Wartezeit zwischen Wing Commander II und III, zudem sollten die Käufer auch davon abgehalten werden, das zum selben Zeitpunkt erscheinende Star Wars: TIE Fighter von LucasArts zu kaufen. Das Spiel basiert auf der technischen Basis von Wing Commander II und besitzt keinen Handlungsmodus. Stattdessen kann sich der Spieler an einem Missionseditor eigene Missionen nach einem Baukasten-Prinzip zusammenstellen. Die Missionen können gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt erneut gespielt werden. Durch Weitergabe der entsprechenden Speicherdateien können Missionen auch mit anderen Spielern ausgetauscht werden.[34]

Ein als Gauntlet bezeichneter Spielmodus simuliert eine Spielhallen-Umgebung und der Spieler muss Runde um Runde gegen feindliche Raumjäger antreten. Sind alle Gegner einer Runde erledigt, erhält der Spieler einen Bonus auf seine Schutzschirme und Waffenenergie und die nächste Runde wird ausgelöst. Verliert der Spieler, ist das Spiel beendendet. Zum Abschluss erhält der Spieler eine Punktwertung, die fünf besten Wertungen werden in einer Highscore-Liste angezeigt.[34]

Rezeption

Wertungsspiegel

Wing Commander Armada (1994)

Wing Commander Armada war wie auch Wing Commander Academy ein Lückenfüller, um das Warten auf Wing Commander III zu versüßen. Erstmals konnte man Schiffe der Kilrathi und Konföderiertenschiffe, wie den Arrow aus Wing Commander III, fliegen. Wing Commander Armada war in erster Linie ein strategisches und in zweiter ein taktisches Spiel, bei dem man seine Systeme technologisch ausbauen und notfalls – natürlich im Cockpit der verfügbaren Kampfschiffe – verteidigen konnte. Weiterhin war es möglich, in einem Mehrspieler-Modus gegeneinander anzutreten.

Proving Grounds

Proving Grounds ist ein kostenloses, als Download veröffentlichtes Update für Armada. Es fügt dem Grundspiel Unterstützung für IPX-Netzwerke und den neuen Arcade-Mehrspielermodus Proving Grounds hinzu. Darin können sechs Spieler mit und gegeneinander antreten, mit auf der Karte verteilten Powerups können zudem die Eigenschaften des eigenen Raumjägers gesteigert werden (Schildstärke, Waffensysteme, usw.).[39][40]

Rezeption

Wertungsspiegel

Wing Commander Arena (2007)

Neun Jahre nach dem letzten kommerziellen Spiel im Wing-Commander-Universum veröffentlichte der Entwickler Gaia Industries am 25. Juli 2007 das Spiel Wing Commander Arena für den Live-Arcade-Service der Xbox 360. Es handelte sich dabei um ein multiplayer-orientiertes Spiel für Raumgefechte mit bis zu 16 Spielern.[46][47]

Rezeption

Wing Commander Arena erhielt überwiegend negative Kritiken (Metacritic: 51 von 100).[48]

Wertungsspiegel

  • 4Players: 31 von 100[49]
    „Furchtbare Verstümmelung der einst so glorreichen Serie - das hat Wing Commander nicht verdient!“
  • EuroGamer.de: 5 von 10[50]
    „Kein richtiges Wing Commander.“
  • M! Games: 3[51]
    „Etikettenschwindel pur - statt epischer Weltraum-Action gibt es poplige Simpelballereien.“

Spiele und Mods von Fans im Wing-Commander-Universum

Privateer Remake (2005)

Auf Basis der Vega-Strike-Engine entwickelte ein kleines Team von Privateer-Fans ein Remake des originalen Wing Commander Privateer unter Open-Source-Lizenz, ohne sich dabei jedoch bis ins Detail an das Original zu halten. Version 1.0 erschien im März 2005 für Windows, MacOS und Linux.

Privateer Gemini Gold (2009)

Im Juli 2005 begann die Entwicklung an einem weiterem Remake, das Ende 2009 erschien. Im Gegensatz zum Privateer Remake, das viel Kritik von Kennern des Wing-Commander-Universums für Erweiterungen des Spielinhaltes einstecken musste, versuchen sich die Entwickler von Privateer Gemini Gold[54] streng am Original zu orientieren. Dabei ist es den Entwicklern gelungen, die meisten in Privateer verwendeten Grafiken als 3D Modelle nachzubilden und mit einer verbesserten Auflösung in das Spiel zu integrieren. Privateer Gemini Gold basiert wie das Privateer Remake auf der Vega-Strike-Engine und ist für Windows, MacOS und Linux unter einer Open-Source-Lizenz frei verfügbar.

Wing Commander Unknown Enemy (2005)

Auf Basis der Secret-Ops'- Erweiterung zu Wing Commander 5 erschien mit Wing Commander Unknown Enemy[55] ein Mod der, ähnlich wie in Wing Commander 4, in den Grenzregionen der Konföderation spielt, zeitlich jedoch im selben Setting wie Prophecy bleibt. Die Grafik der Secret-Ops-Engine wurde dafür technisch aufgewertet, neue Schiffsmodelle wurden eingefügt und auch Zwischensequenzen tragen die Geschichte voran.

Privateer: Parallel Universe (2006)

Das im Juli 2006 als MOD zum Privateer-Remake-Projekt gestartete Parallel Universe entwickelte sich schnell zu einem eigenen Spiel, da viele Wing-Commander-Fans aufgrund einiger dem original Privateer entsprechenden Restriktionen in Gemini Gold (z. B. keine Automatik für Geschütztürme) den ansonsten gelungenen MOD als frustrierend empfanden. Konkret bietet PU eine Vielzahl von zusätzlichen Schiffen, Ausrüstung und Kampagnen. Außerdem wird momentan über eine schrittweise Integration von WCU (d.h. der kompletten Wing-Commander-Weltraumkarte) und den technischen Möglichkeiten von Multiplayerspielen diskutiert. Selbstverständlich bietet das Spiel auch neue Grafiken basierend auf aktueller Shader-Technologie, die seit Anfang 2008 implementiert werden. Derzeit wird auf SVN Server Technologie zurückgegriffen, mit deren Hilfe täglich neue Updates und damit auch Downloads für den Enduser möglich sind.

Wing Commander Saga

Eine Total Conversion des Spieles Freespace 2, die jedoch Freespace 2 nicht benötigt und auf dem freigegebenen Quelltext dieses Spiels basiert. Im Gegensatz zu Privateer Remake handelt es sich hier um eine reine Kampfsimulation.

Wing Commander Saga ist zeitlich parallel zum dritten Teil der Serie angesiedelt. Das Spiel erzählt die Geschichte aus Sicht von 2nd Lieutenant David "Sandman" Markham.

Der Ende 2006 veröffentlichte Prologue erzählt die Geschichte der ersten Tage auf dem Träger TCS CV-50 Wellington. Die Tugenden des Originals kombinieren die Entwickler mit abwechslungsreichen Missionen. Zwar verzichtet man nicht auf Zwischensequenzen, die die Geschichte im Spiel weitererzählen, trotzdem bietet man auch noch Kapitel in Textform. Diese werden in einem eigenständigen Programm, dem sogenannten Fiction Viewer, angezeigt.

Wing Commander Saga ist nicht mit Wing Commander: The Kilrathi Saga zu verwechseln, einem offiziellen Bundle der ersten drei Wing-Commander-Teile, die nun nativ unter Microsoft Windows 95 laufen.

Wing Commander Standoff

Vergleichbar zu Wing Commander Unknown Enemy entsteht auf Basis der Secret Ops mit Wing Commander Standoff[56] ein Mod, der im Zeitrahmen des Romans "Die Geheimflotte" von William Forstchen (zwischen Wing Commander II und III) die Geschichte des Trägerschiffes TCS Firekka erzählt. Die aufmöblierte Grafik von Unknown Enemy wurde dafür noch einmal aufgewertet und mit neuen/alten Schiffsmodellen aus Wing Commander I und II versehen. Auch Zwischensequenzen mit mehr oder minder guter Synchronisation sind vorhanden. In der Tradition der Teile 1 bis 4 kann die Handlung in Standoff, je nach dem Erfolg des Spielers, verschieden gute oder schlechte Wendungen nehmen.

Wing Commander Online Rollenspiel Deutschland

Ein von EA-Games geduldetes, nicht-kommerzielles Fan-Projekt auf Basis eines würfelbasierenden Chat- und Forenrollenspiels. Das seit 1998 existierende Online-Rollenspiel setzt da an, wo die offiziellen Wing Commander Teile aufhören (Wing Commander Prophecy). Die Storyline des Rollenspiels wird von den spielenden Mitgliedern der Community in Eigenregie fortgeführt.[57]

Wing Commander Academy (Zeichentrickserie)

Fernsehserie

Wing Commander Academy ist eine von den Universal Cartoon Studios entwickelte Zeichentrickserie im Wing-Commander-Universum. Sie wurde am 14. Mai 1996 angekündigt.[19] Die eine Staffel mit 13 Episoden umfassende Serie wurde erstmals vom 21. September bis zum 21. Dezember 1996 vom amerikanischen Sender US-Fernsehsender USA Network ausgestrahlt. Es fungiert als lose Vorgeschichte zur Computerspiel-Serie und schildert die Erlebnisse Blairs und Maniacs während ihrer Ausbildung an der Flugakademie. Die Serie spielt im Jahr 2655. Blair, Maniac, Gwen 'Archer' Bowman und neun weitere Flugkadetten werden auf die von Commodore Tolwyn befehligte Tiger's Claw verlegt, um dort ihre Ausbildung zu beenden.

Synchronisation

Die Original-Darsteller der Spiele Wing Commander III und IV übernahmen auch die Synchronisation für ihre Zeichentrickfiguren.

Rolle englischer Sprecher
Christopher 'Maverick' Blair Mark Hamill
Todd 'Maniac' Marshall Thomas F. Wilson
Gwen 'Archer' Bowman Dana Delany
Commodore Geoffrey Tolwyn Malcolm McDowell

Episodenliste

Nr. Deutscher Titel Original­titel Erstaus­strahlung USA Deutsch­sprachige Erstaus­strahlung (–) Drehbuch
1 Red and Blue
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Michael Edens
2 The Last One Left
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Michael Edens
3 The Most Delicate Instrument
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Shari Goodhartz
4 Word of Honor
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Richard Mueller
5 Lords of the Sky
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Matthew Edens
6 Chain of Command
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Brooks Wachtel
7 Expendable
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Ted Pederson, Francis Moss
8 Recreation
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Matthew Edens
9 Walking Wounded
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Ralph Sanchez
10 On Both Your Houses
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Shari Goodhartz
11 Invisible Enemy
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Richard Mueller
12 Price of Victory
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Steve Cuden
13 Glory of Sivar
Vorlage:dts ist VERALTET – siehe dort.
Mark Edward Edens, Michael Edens

Wing Commander (Film)

1999 erschien zum Spiel ein gleichnamiger Kino-Film. Dieser wurde von Chris Roberts, der 1996 seine eigene Spielefirma Digital Anvil gründete, produziert. Er erwarb dazu die Filmrechte von Origin. Dort spielt Freddie Prinze jr. den jungen Christopher Blair bei seinem ersten Einsatz auf der Tiger Claw (statt Tiger's Claw). Der Film floppte und war für Digital Anvil ein finanzielles Desaster.

Romane

Zwischen 1992 und 1999 veröffentlichte der US-amerikanische Verlag Baen Books sieben Romane unterschiedlicher Autoren zum Wing-Commander-Spieleuniversum. Der letzte Roman False Colors sollte den Auftakt zu einer Trilogie bilden,[58] allerdings verstarb Autor Andrew Keith vor dem Abschluss seiner Arbeiten an den beiden letzten Bänden.

1999 veröffentlichter der Verlag Harper Entertainment den Begleitroman zum Kinofilm von Peter Telep. Es folgte ein zweiter namens Pilgrim Truth, der den Pilger-Hintergrund des Films weiterführte. Ein geplanter dritter Band, Pilgrim Truth, wurde nicht mehr aufgelegt. Erst 2011 stellte Telep sein Manuskript kostenfrei als E-Book zur Verfügung.

In Deutschland veröffentlichte der Bastei Lübbe Verlag zwischen 1994 und 2001 die Übersetzungen zu sieben Romanen, die Bände 1 bis 6 von Baen Books und Peter Teleps Buch zum Film. Da der Filmroman zeitnah zum Filmstart veröffentlicht wurde, ergibt sich im Deutschen eine andere Veröffentlichungsreihenfolge als bei den Originalbänden.[59]

Spieluniversum-Reihe

  • Die Befreier (von Mercedes Lackey und Ellen Guon)

Bastei Lübbe, 1994, ISBN 3-404-23148-1

(Originaltitel: "Freedom Flight", erschienen 1992 bei Baen Books)

Der Roman beschreibt die Firekka-Kampagne der Tiger's Claw und beinhaltet außerdem, wie der Kilrathi-Lord Ralgha (später bekannt als Hobbes ab Wing Commander II) zur Konföderation überläuft.

  • Der Hinterhalt (von Christopher Stasheff und William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 1994, ISBN 3-404-23152-x

(Originaltitel: "End Run", erschienen 1994 bei Baen Books)

Hier wird die Geschichte eines gewagten Konföderations-Planes geschildert, welche die Schwächung der imperialen Kilrathi-Familie erzielt, indem der Planet Vukar Tag angegriffen wird. Ein spezielles Geschwader der TCS Tarawa muss ins Herz des Kilrathi-Imperiums vordringen, um einen Teil der Kilrathi-Flotte umzuleiten. Dieser Roman spielt zwischen der Erweiterung Wing Commander II - Special Operations II und Wing Commander III.

  • Die Geheimflotte (von William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 1995, ISBN 3-404-23160-0

(Originaltitel: "Fleet Action", erschienen 1994 bei Baen Books)

Dieser Roman spielt zwischen dem letzten Roman und Wing Commander III. Die Kilrathi wurden von den Angriffen der Konföderation schwer geschwächt und bis zur Fertigstellung ihrer geheimen Trägerschiffe dauert es noch mindestens ein Jahr. Also versuchen sie, die Konföderation in eine Falle zu locken, indem sie Frieden vortäuschen. Doch einige wenige Mitglieder der Konföderation versuchen, die Existenz der geheimen Kilrathi-Flotte zu beweisen - was am Ende in einer gigantischen Schlacht um die Erde gipfelt.

  • Das Herz des Tigers (von Andrew Keith und William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 1995, ISBN 3-404-23189-9

(Originaltitel: "Heart Of The Tiger", erschienen 1994 bei Baen Books)

Dies ist der Roman zum Spiel Wing Commander III. Trotz der Tatsache, dass im Roman eine große Nummer der trivialeren Missionen aus dem Spiel ausgelassen wurden, trägt der Roman sehr dazu bei, die Crew der TCS Victory plastischer zu portraitieren. Zudem enthält der Roman eine Szene, die aus dem originalen PC-Spiel herausgeschnitten wurde: ein Verräter erklärt hier die Beweggründe des Verrats (im Spiel wirkt das Verhalten der Verräter ziemlich unnachvollziehbar). Das Spiel selbst wurde kritisiert, da dieser wichtige Punkt ausgelassen wurde. In späteren Versionen des Spiels (der 3DO- und der PlayStation-Umsetzung) war die Szene dann enthalten - neben anderen Szenen, die zuvor gedreht, aber nicht ins PC-Spiel übernommen wurden waren.

  • Der Preis der Freiheit (von Ben Ohlander und William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 2000, ISBN 3-404-23226-7

(Originaltitel: "The Price Of Freedom", erschienen 1995 bei Baen Books)

Der Roman zum Spiel Wing Commander IV. Er weicht bedeutend von der Handlung des Spiels ab, indem er viele signifikante Charaktere und Handlungsverläufe trivialisiert und in den Hintergrund stellt, während die im Verlauf der Spiele etablierte Grenzwelt-Technologie völlig anders dargestellt wird.

  • Die Bedrohung (von William R. Forstchen)

Bastei Lübbe, 2000, ISBN 3-404-23231-3

(Originaltitel: "Action Stations", erschienen 1997 bei Baen Books)

Dieser Roman erzählt die Geschichte des Krieges, zwanzig Jahre vor dem ersten Wing-Commander-Spiel. Ein interessantes Detail der Story ist, dass sie als historisches Drama präsentiert ist - aus der Sicht eines Autors, der viele Jahre nach dem Krieg über dessen Anfänge schreibt. Zahlreiche Vorkommnisse im Roman stellen deutliche Parallelen zu den Vorkommnissen vor und nach den Angriffen auf Pearl Harbor 1941 dar.

  • False Colors (von William R. Forstchen und Andrew Keith)

(erschienen 1999 bei Baen Books, nicht in deutsch erhältlich)

Dieser Roman spielt zwischen Wing Commander III und Wing Commander IV. Nach dem Ende des Kilrathi-Krieges finden sich einige Kilrathi-Kriegslords mit dem Frieden, der nun herrscht, nicht ab und bleiben der Konföderation und anderen Organisationen wie dem "Landreich" gegenüber aggressiv eingestellt. Arbeiter des "Landreichs" versuchen, ein Kilrathi-Super-Trägerschiff, welches den Krieg überstanden hat, zu bergen, um einen Kilrathi-Kriegslord davon abzuhalten, einen weiteren Krieg gegen die Menschheit auszulösen. Der Roman war ursprünglich als erster Teil einer neuen Roman-Trilogie gedacht, doch der Autor Andrew Keith starb, bevor er Fortsetzungen schreiben konnte. (Auf dem Buchcover steht fälschlicherweise der Name William H. Keith - dieser ist der Bruder von Andrew Keith.)

Filmuniversum-Reihe

  • Wing Commander - Das Buch zum Film (von Peter Telep)

Bastei Lübbe, November 1999, ISBN 3-404-23218-6

(Originaltitel: "Wing Commander: The Novel (Movie Universe, Book 1)", erschienen 1999 bei HarperEntertainment)

Wie der Titel bereits andeutet, ist dies der Roman zum Kinofilm Wing Commander aus dem Jahre 1999. Es folgt komplett der Story des Films und beinhaltet zudem einen Storyteil, der von einem Verrat handelt, welcher zwar gefilmt, jedoch nicht in der endgültigen Version des Film enthalten war. Dieser Roman bildet den Auftakt zu einer Romantrilogie, basierend auf Film-Universum.

In der englischen Originalfassung existiert eine angepasste Fassung des Buches mit der Bezeichnung Junior Novelization (ISBN 978-0061065569) für junge Erwachsene. Der Bastei Lübbe Verlag veröffentlichte die deutsche Übersetzung des Buches zeitnah zum Film, wodurch er chronologisch gesehen in der deutschen Wing-Commandere-Reihe als fünfter Band zwischen den Übersetzungen der Baen-Books-Romane Das Herz des Tigers und Der Preis der Freiheit erschien.

  • Pilgrim Stars (Wing Commander Movie Universe, Book 2) (von Peter Telep)

(ISBN 978-0061059865, erschienen 1999 bei HarperEntertainment, nicht in deutsch erhältlich)

Dieser zweite Roman von Peter Telep ist ein direkter Nachfolger des Romans zum Film und handelt von einer Rebellion der Pilger gegen die herrschende Konföderation.

  • Pilgrim Truth (Wing Commander Movie Universe, Book 3) (von Peter Telep)

(keine offizielle Veröffentlichung, 2011 kostenlose Freigabe des englischen Manuskripts)

"Pilgrim Truth" sollte das Ende der Trilogie, die den Film-Plot behandelt, werden, jedoch wurde der von Peter Telep geplante Roman nie veröffentlicht. Allerdings durfte er am 11. August 2011 auf WCNews anlässlich des 13. Geburtstages dieser Seite veröffentlicht werden, dank Peter Telep und Electronic Arts. Dieses Buch ist auch als E-Book verfügbar.[59]

Sonstige Literatur

Es existieren weitere offizielle und inoffizielle Spieleführer.

Einzelnachweise

  1. http://www.wcnews.com/news/update/6885
  2. Dennis Scimeca: The History of Wing Commander: Part Two. In: G4TV. NBC Universal, 11. August 2011, abgerufen am 29. März 2012 (englisch).
  3. a b c d PC Games Database: Wing Commander IV - Pressespiegel. Abgerufen am 2. April 2012 Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „spiegel_wc4_pc_pgdb“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  4. Jörg Langer: Wing Commander 4. In: PC Player. Nr. 04/1996, April 1996, S. 45–59 (pcplayer.de [ARTIKELSCAN]).
  5. Sascha Gliss: Wing Commander IV: The Price of Freedom. In: Power Play. Nr. 04/1996, April 1996, S. 16–19 (kultboy.com [ARTIKELSCAN]).
  6. Scott A. May: Wing Commander IV: The Price of Freedom - Freedom Rings True. In: Computer Gaming World. Nr. 141, April 1996, S. 78–80 (cgwmuseum.org [ARTIKELSCAN]).
  7. Ron Dulin: Wing Commander IV: The Price of Freedom. In: GameSpot. CNET, 1. Mai 1996, abgerufen am 1. April 2012 (englisch).
  8. Julian Ossent, Holger Gößmann: Tests: Wing Commander IV. In: Fun Generation. Nr. 07/1997, Juli 1997, S. 86–87 (ninretro.de [ARTIKELSCAN]).
  9. Christian Henning: Tests: Wing Commander IV. In: NeXt Level. Nr. 06/1997, Juni 1997, S. 75 (ninretro.de [ARTIKELSCAN]).
  10. Dirk Sauer: Tests: Wing Commander IV. In: Video Games. Nr. 06/1997, Juni 1997, S. 92 (ninretro.de [ARTIKELSCAN]).
  11. Trent C. Ward: Wing Commander IV: The Price of Freedom. In: GameSpot. CNET, 2. Juni 1997, abgerufen am 1. April 2012 (englisch).
  12. IGN Staff: Wing Commander IV: The Price of Freedom. In: IGN. News Corp, 21. Mai 1997, abgerufen am 1. April 2012 (englisch).
  13. a b Markus Krichel: Wing Commander: Prophecy - Alien Invasion. In: PC Games. Nr. 08/1997, August 1997, S. 20–24 (wcnews.com [ARTIKELSCAN]).
  14. a b Oliver Menne: Wing Commander Prophecy: Offenbarung. In: PC Games. Nr. 02/1998, Februar 1998, S. 86–90 (pcgames.de [ARTIKELSCAN]).
  15. Jörg Langer: Bombast-Welraumaction: Wing Commander Prophecy. In: GameStar. Nr. 02/1998, Februar 1998, S. 50–63.
  16. Heinrich Lenhardt: Wing Commander V. In: PC Player. Nr. 02/1998, Februar 1998, S. 86–90 (pcplayer.de [ARTIKELSCAN]).
  17. Tery Coleman: Prophecy Motive. In: Computer Gaming World. Nr. 159, Oktober 1997, S. 94–101 (cgwmuseum.org [ARTIKELSCAN]).
  18. Ron Dulin: Wing Commander: Prophecy. In: GameSpot. CNET, 16. Juli 1997, abgerufen am 1. April 2012 (englisch).
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