„Diskussion:Transsexualität/Archiv/1“ – Versionsunterschied
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== bis etwa März 2003 == |
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Untenstehenden Text habe ich gestern Nacht aus dem Artikel entfernt; ich glaubte auch, ihn in die Diskussion gesetzt zu haben, aber irgendwas muß schief gelaufen sein, heute morgen war er nicht mehr da. Versuche ebenfalls, das, was ich dazu schrieb, ungefähr zu rekonstruieren: |
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Hallo! Ich habe den eingefügten Text hierhin verschoben, da er kaum etwas enthält, was nicht bereits im bisherigen Artikel steht. Den einzigen Unterschied, den eher ungewöhnlichen Gebrauch des Wortes Transsexualität nur für die Zeit des eigentlichen Geschlechtsrollenwechsels, habe ich in den Artikel eingearbeitet. <br> |
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Weiterhin sind bei Texten, bei denen angegeben ist, daß sie Übersetzungen sind, Urheberrechtsverletzungen wohl zu befürchten. <br> |
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''Falls'' der in diesem Text beschriebene Gebrauch des Wortes TS in den Niederlanden und Belgien beschreibt, gehört das in die entsprechenden Wikipedias, und vielleicht ein kurzer Hinweis hier in den Artikel; das gilt auch, wenn es sich "nur" um den persönlichen Sprachgebrauch handelt. Gebräuchlich ist diese Benutzung des Wortes in D jedenfalls nicht. Weiterhin ist es üblich, Erweiterungen und Korrekturen in einen bestehenden Artikel ''ein''zuarbeiten, nicht einfach einen anderen Artikel drüberzusetzen. Und strittige Fragen sollten auch hier auf der Diskussionseite, wenn notwendig, besprochen werden. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 12:06, 23. Mär 2004 (CET) |
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''Wenn schon keine Neutralität, dann wenigstens Meinungsvielfalt, darum vorab eine Übersetzung des niederländischen Artikels, der hoffentlich nicht in Folge dieser Übersetzung in Mitleidenschaft gerät.'' |
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[[en:Transsexual]][[ne:Transseksualiteit]] |
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Eine Person, die sich in einer Phase einer körperlichen Veränderung zum anderen Geschlechte hin befindet. Die Umschreibung dafür ist, daß jemand das Gefühl hat, daß sie oder er sich in einem Körper verkehrten Geschlechtes befindet und darum danach verlangt, den Körper des anderen Geschlechtes zu besitzen. Dieses Gefühl kann schon ganz früh bestehen. '''Transsexualität''' kommt zumeist bei jungen Erwachsenen kurz nach der Pubertät vor. |
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Oft wird im täglichen Sprachgebrauch der Begriff '''transsexuell''' benutzt für eine Person, welche die Veränderung in ihrer Gesamtheit durchlaufen hat und also die ganze Geschlechtsveränderung unternommen hat. Das ist de facto unzutreffend, weil sich die Person nicht mehr in der Transgression (dem Übergang) vom einen zum anderen Geschlechte befindet. |
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Die Veränderung zum anderen Geschlechte wird in einzelen Schritten durchgeführt. Unter Anderem in den Niederlanden und Belgien beginnt zunächst eine professionelle Begleitung. Zunächst soll man die fragliche Person dahingehend beraten, falls das noch nicht der Fall ist, eine Zeit lang als Transgender durchs Leben zu gehen. Falls diese Person dann immer noch sicher hinsichtlich ihrer oder seiner Geschlechtsveränderung ist, beginnt man eine Hormonbehandlung. Dadurch werden die äußerlichen Kennzeichen des anderen Geschlechtes leidlich entwickelt (Brüste, Bartwuchs, breitere Hüften). Hiernach erfolgt der operative Eingriff, in welchem die Genitalien zum anderen Geschlechte hin verändert werden. Unter Anderem in den Niederlanden und Belgien kann die oder der Transsexuelle sich danach auch hinsichtlich seines bürgerlichen Standes als Mitglied ihres oder seines neuen Geschlechtes eintragen lassen. |
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Neuerdings wird durch Transgender, als Rektion auf das stark dualistische Denken über die Geschlechter, der Begriff Mann/Frau als rein politische und soziale Konstruktion betrachtet. (Dies nur wieder in Gegenüberstellung zu den Transsexuellen, welche die Zweiteilung artig bevorzugen und darin Berechtigung für ihre Umwandlung finden können.) |
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(Mehrere interne und ein externer Verweis, alle niederländisch.) |
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''Nun die letzte deutsche Version, welche nicht gerade einen neutralen Standpunkt einnimmt. Zwischenzeitliche Versuche, strittige Punkte auszuklammern, wurden leider mittlerweile vollständig beseitigt.'' |
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Hallo Alle! |
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Heute, am 13.3.2004, habe ich, da scheins neue Diskussionen aufkommen, und ich für die nächste Zeit mit weiteren solchen rechne, Tabula (fast) rasa gemacht, und die alten Beiträge dieser Seite gelöscht. Diese bestanden zum einen aus einer Debatte um Texte von Tanja Krienen, zum anderen ging es um die Frage, inwieweit Transsexualität eine Krankheit ist. |
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Beiträge vom 29.8.2003 bis 5.1.2004 sind in der Versionsgeschichte zu finden; direkter Link: |
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[http://de.wikipedia.org/w/wiki.phtml?title=Diskussion:Transsexualit%E4t&diff=822554&oldid=510106] -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 19:47, 13. Mär 2004 (CET) |
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==Transidentität== |
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Da der Begriff ''Transidentität'' laut Text offenbar neutraler ist als der offenbar veraltete ''Transsexualität'' schlage ich eine Verschiebung vor, um der geforderten Neutralität gerecht zu werden. Was haltet Ihr davon? [[Benutzer:Stern|Stern]] 18:05, 13. Mär 2004 (CET) |
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: Auf gar keinen Fall. Ich hatte vor, einen Artikel "Transidentität" zu machen, wenn ich eh mal wieder über die ganzen Trans-Themen gehe (ist überfällig, aber ich habe irgendwie noch keine Lust auf die unvermeidlichen Streitereien). Es ist aber keineswegs durchgängig so, daß Transsexuelle Transidentität als den "besseren" Begriff befinden; einige sind strikt gegen den Begriff und '''bestehen''' auf TS. Außerdem gibt es durchaus Leute, die beide Begriffe etwas unterschiedlich verwenden, dann ist TS "will auf jeden Fall OP untenrum" und TI "will auf jeden Fall als 'richtige' Frau leben, hat aber eventuell keine OP untenrum". Ich schreibe bewußt Frau, weil dieser Bezeichnugngskrieg so ziemlich eine reine (Trans-)Frauensache ist. Nicht, daß Transmänner nicht ihre Fehler hätten, aber Abgrenzungshysterie ist zum Glück eher selten bei uns ... |
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: Außerdem spricht dagegen, daß noch der Begriff TS derjenige ist, der in der Medizin und der Juristerei verwendet wird; auch ist er bekannter. Dieses eh schon komplexe Thema muß man nicht noch verwirrender machen, als es eh schon ist. |
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: Und Re: Neutralität. Der Begriff ist ja keine Beleidigung per se, nur sehr mißverständlich; und, durch jahrzehntelange Verwendung, sehr ausschließend. Insofern ist der Bedarf nach Verschiebung wegen NPOV IMO erst notwendig, wenn sich der allgemeine und der offizielle Sprachgebrauch geändert haben. Das könnte noch dauern ... -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 19:10, 13. Mär 2004 (CET) |
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::Ich wollte keinen Streit anzetteln und bin auch keineswegs ein Fachmann. Hatte nur die Argumente gelesen und durchaus nachvollzogen. Aber: Fachleute vor! [[Benutzer:Stern|Stern]] 19:53, 13. Mär 2004 (CET) |
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::: Ich könnte durchaus damit leben ... nur kann ich mir an 2 Fingern abzählen, daß andere da so ihre Probleme hätten. Und bei dem Thema muß man Streitereien nicht noch extra provozieren, die passieren eh *seufts*. Aber Nachfragen ist immer gut, dann weiß man, wo man den Artikel deutlicher formulieren muß. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 20:11, 13. Mär 2004 (CET) |
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== Änderung Definition == |
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Vielleicht war es ein bißchen frech von mir, ohne Abstimmung mit den "TS-Regulars" ;-> die Definition zu ändern; aber als seit 15 Jahren in Transidentitas und Viva aktiver Betroffener darf ich auch mal frech sein :-) |
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Transsexualität ohne Umschweife als "Krankheit" zu definieren ist diskriminierend - schon allein deshalb, weil wir auch nach der Angleichung transsexuell bleiben: einen Bio-Mann oder eine Bio-Frau kann nun mal leider keine Therapie aus uns machen. Demnach würden wir also bis an unser Lebensende "krank" bleiben, egal wie gut wir nach einem Wechsel zurechtkommen. Die Umschreibung "Mann/Frau mit transsexueller Vergangenheit" halte ich für ein Schwindeletikett, weil das Anderssein nun mal nicht nur die Vergangenheit betrifft - in jeder einzelnen Körperzelle (Chromosomensatz) bleibt sie bis ans Lebensende bestehen. |
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Andererseits weiß ich natürlich auch, daß ein Infragestellen des Krankheitsbegriffs in diesem Zusammenhang versicherungsrechtlich heikel ist - zumal in einer Zeit, in der die Krankenversicherungen mangels Geld nur zu gerne Minderheiten kostenpflichtig aus dem Leistungskatalog kicken möchten... Deshalb habe ich versucht, in der Definition einen Kompromiss zu finden, der beiden Aspekten gerecht wird. |
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Gruß --[[Benutzer:Whgreiner|Whgreiner]] 19:04, 13. Mär 2004 (CET) |
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Hallo Walter! Erstmal, schön Dich hier zu sehen. In der Wikipedia kann jeder alles ändern, und das ist auch gut so. (Meistens jedenfalls) Allerdings gibts hier keine Blumentöpfe zu gewinnen mit Titeln und/oder Mitgliedschaften etcpp. (Und das ist auch gut so ;-) <br> |
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Was die Sache mit der Definition als Krankheit angeht, ist das durchaus nicht unumstritten; ich hatte TS auch nur als ''medizinische Diagnose'' bezeichnet; aber du kennst das ja -- einige bestehen drauf, ''krank'' zu sein. Die jetzige Fassung des Artikels ist halt so entstanden. Der Versuch, *die einzig wahre* Version hier stehenzulassen, ist prinzipiell zum Scheitern verurteilt; außerdem gibt es das Prinzip des NPOV, des neutralen Standpunktes. Ein einzelner Standpunkt ist nie neutral, nicht mal meiner ;-) <br> |
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Daraus ergibt sich übrigens schon beim Schreiben, daß man möglichst neutral formulieren sollte, denn sonst gibt es um diese Stelle einen Edit-War, und das Ergebnis eines solchen ist meistens noch schlechter. |
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Allerdings hatte meiner einer eh schon beschlossen, sich ''alle'' Trans-Artikel nochmal vorzuknöpfen, durch die Dauer-Editiererei sind einige nicht unbedingt besser geworden. Und es gibt gleich 3 Artikel zum Thema TV, nämlich Transvestit (offensichtlich von einer 150%igen TS geschrieben), Transvestitismus (von mir) und Cross-Dresser, der überhaupt kein Artikel ist, sondern eine Selbstbeschreibung. Insgesamt 17 Artikel, von denen 14 des Drüberbügelns bedürftig sind, und schätzungsweise 7 neu anzulegende. Das ist aber nur die Vorausschätzung ... Von den Debatten, die sich unweigerlich hinterher ergeben werden, schweigen wir lieber ganz :-((( <br> |
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Solltest Du also vorhaben, in der nächsten Zeit an diesen Artikeln zu arbeiten (was ich durchaus begrüßen würde) wundere dich nicht, und nimm es auf gar keinen Fall persönlich, wenn kurz später wieder geändert ist; wobei ich logischerweise Änderungen und Hinzufügungen Anderer beizubehalten gedenke. Apropos arbeiten: Es gibt noch viel zu viele leere oder schwach besetzte Stellen in der Wikipedia, wird keiner was dagegen haben, wenn du da auch was schreibst ;-))) <br> |
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-- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 19:47, 13. Mär 2004 (CET) |
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==Die Frau Krienen mal wieder== |
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An dieser Seite ist beinahe alles falsch erklärt und ich möchte mit einem Hinweis auf meinen Artikel "Schizoidentisch?" belassen - http://www.campodecriptana.de/blog/2005/02/27/21.html |
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Tanja Krienen - http://www.campodecriptana.de |
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:Ach, wissen sie, Frau Krienen, es wäre echt schön, wenn sie nicht auf jede Seite, auf der irgendwie Transsexualität oder Transgender oder ähnliches steht, und die man in irgendeiner Form editieren kann, ihr mittlerweile etliche Jahre altes Hasspamphlet versuchen würden zu verbreiten. Es ist wirklich nicht ersichtlich warum die Tiraden einer einzelnen Person so wichtig sein sollten, daß man sie im Artikel erwähnen müßte. Nu stehen sie hier, da stehen sie gut, und ersparen sie es mir, den Link aus dem Artikel wieder entfernen zu müssen. |
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:Ach übrigens, warum versuchen sie jetzt genau das selbe wieder, was sie am 29. August 2003 schonmal gemacht hatte? [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Transsexualit%C3%A4t&oldid=408054] Damals hat es doch auch nicht geklappt, sie sollten jetzt wirklich nicht optimistischer sein diesbezüglich; dazu besteht keinerlei Anlaß. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 20:51, 23. Mai 2005 (CEST) |
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Regh, können Sie nicht wenigsten ihr substanzloses, subjektives Szenegerede unterlassen? Stattdessen beweisen Sie, dass die meisten, die im Brackwasser des "Transgender" gestrandet, schlicht nicht ernst zu nehmen sind. TK |
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:Für sie, Frau Krienen, heißt das immer noch ''Herr'' Regh, und das mit dem ernst nehmen überlassen wir den Leserns - die bis jetzt auf ihr Pamphletchen ja nicht grade übermäßig enthusiastisch reagiert haben, obwohl sie es seit Anfang 2001 anpreisen wie Sauerbier. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 13:56, 24. Mai 2005 (CEST) |
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So? Ich bin mit meiner Wirkung ganz zufrieden und ob man es den Lesern überlassen sollte, wie schlimm IHRE Verwirrung, die Sie hier anrichten, letztlich wirkt (wer soll das schon beurteilen, nach all den falschen Informationen, die allesamt aus dem obskuren Lager sexueller Minderheiten stammen), das müsste in einer offenen Debatte geklärt werden. Ihre Echauffierung trägt jedenfalls nichts dazu bei. TK |
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:Offene Debatten werden allerdings im Allgemeinen nicht grade in ihrem bekannten und beliebten Stil geführt; bis dato sind sie jedenfalls nur durch Attacken, Anzeigen und reichlich peinliche Bemerkungen ("Wer sich schon einen Trans''mann'' nennt ...") aufgefallen, nicht jedoch durch Argumente. Über selbigen können sich interessierte Leser, die bis jetzt noch nicht das "Vergnügen" einer Bekanntschaft mit ihnen machen, ja jederzeit über eine Google-Suche informieren. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 11:24, 29. Mai 2005 (CEST) |
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Nun, da sind sicher gute Dinge zu lesen, vor allem aber sollte man sich an meine Originaltexte halten. Sie jedoch, haben nicht einen blassen Satz geschrieben, der über das Niveau ihrer ach so tollen, aber in Wirklichkeit völlig unbedeutenden 10 Personen-Clique hinausgeht. TK |
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== text ist wertend! == |
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- "dass Menschen, die körperlich eindeutig einem Geschlecht angehören ..." wunschdenken, bzw prämisse, die nicht nachgewiesen ist, bzw vom medizinbetrieb auch nicht untermauert wird, weil nur der zielzustand interessant ist. zustand vor behandlung wird meisten nicht erfaßt, nicht nur weil das die behandlung verlängert, es ist auch meistens unmöglich, weil die betroffenen schon selbst zu medikation gefunden haben. |
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:Ach ... seltsam dann, daß die meisten vor der Behandlung recht genau untersucht werden -- und der Hang zur Selbstmedikation hätte dann auch schon sehr abgenommen in den letzten Jahren. Also bitte keinen Unsinn erzählen. (AR) |
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- "diesem anderen Geschlecht dauerhaft, sozial und körperlich möglichst vollständig anzugehören" blabla ... das spiegelt ebenfalls eine gesellschaftliche erwartung wieder. selbst ar hat sich dem entzogen. schlußfolgerung daraus: => ar ist nicht transsexuell, sondern was anderes. |
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zu dauerhaft: überblickt werden kann dies meist nicht. aber für den moment, evtl auch für einen größeren zeitraum, kann es schon so gewünscht sein ... |
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- "Identitätskonflikt": ist es nicht viel mehr ein körperkonflikt? die identität paßt doch zum menschen, aber der körper nicht ... |
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:Das ist eine Interpretation ... aber nicht eben die übliche. (AR) |
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- "bei Nicht-Betroffenen Assoziationen wecken kann" und was soll das? das es auch andersdenkende gibt? |
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- "Transmann/Transfrau" verkürzungen führen manchmal zu mißverständnissen. ich empfehle dem autor mal die unterschiede von fzm vs transmann und mzf vs transfrau herauszubekommen (Jason Cromwell: Transmen & FTMs - Identities, Bodies, Genders, and Sexualities). |
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:Vielleicht solltest du stattdessen mal die entsprechenden Artikel ergänzen? Aber dann solltest du nicht nur ein Buch zum Thema gelesen haben ... es ist nämlich ein ziemlich komplexes. (AR) |
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- "Die Begriffe Mann bzw. Frau mit transsexueller Vergangenheit, angewandt mit FzM bzw. MzF vor und während des Geschlechtsrollenwechsels, sind heute nicht mehr sehr gängig, werden aber vor allem als Selbstbezeichnung weiterhin von einigen benutzt." verwirrend ... insbesondere das vor und während, wenn gleich sich die temporale reflexion auf die vergangenheit bezieht ...? |
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- "Mann/Frau mit transsexueller Vergangenheit" |
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natürlich wird das noch verwendet, insbesondes nach abschluß der behandlung die zu der geschlechtsneuzuordnung führt. inhaltlich ist es schon wichtig, denn es kann ja auch zu verwirrungen kommen, wenn auf dem gleichen rezept prostatamedikamente und östrogene resp gestagene stehen ... (womit das als ein kritischen hinweis an die künftige versichertenkarte zu verstehen ist ...) |
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:Aber als ''Selbstbezeichnung'' ist es sehr selten geworden. (AR) |
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- "Geschichte" naja, ein bischen kurz, lili elbe, etc hätte erwähnt werden müssen; hischfeld, benjamin, etc fehlen auch. |
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:Ja dann schreib's rein und mecker' nicht nur rum. Die Schaltfläche ''Seite bearbeiten'' ist nicht nur zur Deko da. (AR) |
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- "Ursachen" watt denn nu körperliche ursachen oder nicht? wenn es körperliche ursachen gibt, dann wäre das ganze kapitel gestorben ..., da is. |
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:''Wenn'' sich mal herausstellen sollte, daß die Ursachen alleine körperlicher Natur sind, ''dann'' wäre diese Kapitel tatsächlich nur noch von historischem Interesse. Noch allerdings sind wir nicht so weit, dies mit Bestimmtheit sagen zu können. (AR) |
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- "Verlauf" zu platt, da unter "ursachen" schon der verlauf ig ad absurdum geführt wurde ... |
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- "Transsexualität als Krankheit?" wo ist der neutrale standpunkt bei formulierungen wie "eindeutigen Krankheiten wie Schizophrenie oder Alkoholismus" eindeutig? kann alkoholismus nicht als lifestyle verstanden werden? war nur ein scherz ..., aber bei ts wird das gerne gemacht, wie hier auch mit der vorangegangenen formulierung! |
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- "Begriffskritik" geschicht zu transidentität fehlt. zirkelschluß auf transsexualität ist nicht möglich, abgrenzungen zu anderen identitätsstörungen fehlen, etc pp |
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- "Transgender" probleme der vereinigungsmenge ... |
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- "dem guten Ruf der Transsexuellen" ist polemik und nicht neutral, wenn schon als zitat, dann bitte auch mit quellenangabe |
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- "Weblinks" ist ein bischen dürftig, die meisten foren fehlen und auch die größeren nachschlagewerke fehlen |
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:Weblinks in der WP sollen auf etwa 5 pro Artikel beschränkt werden; und grade Foren sind genau das, was eigentlich eher weniger sinnvoll ist. Davon mal abgesehen, daß dann das lustige Spielchen losgeht "Wenn die da stehen dann will ich aber auch ...". (AR) |
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zum gruß |
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j. doe |
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Ganz generell: Wenn dich an dem Artikel was stört, verbessere ihn. Wenn du etwas zu kritisieren hast, dann stelle doch erstmal sicher, daß man auch weiß, auf was du dich beziehst, und warum dich etwas stört - so klingt der Beitrag doch nach rumgemecker, und sonst nix. Und unterschreibe doch deine Beiträge in Zukunft bitte mit <nowiki>--~~~~</nowiki>, damit man nicht nur weiß von wem etwas ist, sondern auch von wann. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 21:01, 6. Okt 2005 (CEST) |
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Vielleicht wäre es sinnvoll, im Kapitel '''"Verlauf"''' den Fall [[David Reimer]] zu erwähnen.<br> |
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--[[Benutzer:Holo|Holo]] 06.10.2005 16:56 |
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:Hmmm ... warum ausgerechnet David Reimer - das ist ja nun grade kein klassischer Fall von Transsexualität, obwohl natürlich viele Transsexuelle gut mitfühlen können, wie sich der arme Kerl fühlte. Das Buch ist auch bestimmt eine äußerst interessante Lektüre zum Thema, aber ob das noch zum Artikel gehört, ist doch sehr fraglich. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 21:01, 6. Okt 2005 (CEST) |
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Das Erwähnen dieses Falles wäre ein sehr guter Beleg dafür, dass sich Menschen nicht zum anderen Geschlecht "umerziehen" lassen. Dies wird ja im Abschnitt "Verlauf" angesprochen. <br> |
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Gruß<br> |
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--[[Benutzer:Holo|Holo]] 07.10.2005 12:34 (CEST) |
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Transidentität bzw. Benjamin-Syndrom als körperliches Leiden |
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Von: Kim Schicklang, Nov. 2005 |
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Man kann die Sache mit der Transidentität tatsächlich so oder so sehen. 2 Seiten - 2 Wahrheiten? Ich versuche mal nachzuvollziehen, wie das von Aussen gesehen werden kann (wenn man sich auf das TSG beruft, ein Gesetz das strengenommen eigentlich ein schriftliches Diskriminierungsgestz ist - soch dazu später mehr). Sich auf Menschen einzulassen, heisst ja in erster Linie, dass man versucht zu verstehen, wie ein anderer Mensch etwas sehen könnte. Das kann gut und wichtig sein, um seinen Horizont zu erweitern (für das eigene Leben). Ja, auch ich tu' das. Also denken wir mal die "offizielle Variante" (nach TSG) durch. Da gibt es einen Menschen, Der Mensch ist körperlich gesehen ein Mann und will sich einer "Geschlechtsumwandlung" unterziehen (die Anführungsstriche setze ich deswegen, weil ich hier ja nur mal versuche nachzuvollziehen, wie man es auch sehen kann...). Jetzt könnte man sich fragen: warum will er das? Gut, muss wohl Gründe geben. Erziehung? Ist dieser Mensch vielleicht als Mädchen erzogen worden? Kann sein, muss aber nicht, Biologische Gründe? Hormonwerte seltsam? Gut, kann auch sein - muss aber nicht. Dann vielleicht die Gehirnstruktur? Krank im Kopf, oder so? Kann sein, muss aber nicht. Der Wissenschaftler würde nun versuchen diesen Menschen zu untersuchen um auf den Grund zu stossen. Nun ist das aber bei Transidentität/Transsexualität so eine Sache. Egal was untersucht wurde, man hat da noch keine Lösung für gefunden. Trotzdem könne man lustigerweise weitervermuten, dass es da doch irgendeinen Grund für geben muss. So, und nun zu meiner Erklärung fpr die Sache: Es ist einfach so. |
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Hä? Wie das? Kann man doch nicht einfach behaupten. Doch. Ich sage: Ich bin eine Frau, und zwar von Geburt an - leider habe ich einen männlichen Körper. |
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Jetzt könnte man ja sagen, im Prinzip sind wir ja alle gleich und das körperliche Geschlecht ist soch nicht so wichtig. Ja dann? Warum sollte man dann weiter vermuten, dass da irgendetwas AUSSER dem Körper nicht stimmt? Welchen Grund gäbe es dafür? |
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Mal ein Beispiel: Jemand der Homosexuell ist, der wird sich mittlerweile ja auch nicht mehr dafür rechtfertigen müssen, dass er homosexuell ist, oder? Wer würde allen Ernstes noch auf die Idee kommen, Untersuchungen anzustellen, warum das so ist? Womöglich Gehirnuntersuchungen? Schädel auf und mal ein wenig auseinandergeschnitten... Puh... das ist gruselig - ich geb's zu - sowas hatten wir doch schon mal. Wissenschaft im dritten Reich, oder so. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass man Homosexualität mittlerweile nicht mehr anzweifelt. Auch wenn ich nicht homosexuell bin. Ich bin eher asexuell - ich bin wegen meinem Körper nämlich noch nie intim gewesen. |
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Also, zurück zur Transidentität: Warum will ein Mensch nun diesen Weg gehen? Ja, man könnte jetzt, wie oben ausgeführt, ganz viele Fragen stellen, alles natürlich unter dem Mantel der medizinisch korrekten Vorgehensweise. Doch halt - warum sollte man das tun? Ist nicht vielleicht gerade der Versuch ein Phänomen erklären zu wollen, das einen selbst nicht betrifft nicht etwas hierarchisches. Gut, könnte man ja nachfragen bei dem Menschen, dem es so geht. Dann wär' das noch vertretbar. Könnte man ja auch was lernen dabei, als Wissenschaftler. Alles andere ist aus meiner Sicht der Versuch, die Existenz eines anderen Menschen in Frage zu stellen. Gut, auch das hatten wir in der jüngeren deutschen Geschichte schon mal. Also: Warum nicht aus der Geschichte lernen und Wahrheiten anderer Menschen einfach mal als Wahrheiten akzeptieren? Das wär doch eine Sache. Könnte man dem Menschen ja helfen. Und noch weiter: Nur so, kann man dem Menschen helfen - und zwar, in dem man ihn ernst nimmt. |
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Transidentität ist ein Leiden. Ein Leiden, dass deswegen eines ist, weil transidenten Menschen abgesprochen wird, zu wissen welchem Geschlecht sie angehören. Zumindest wenn man vom TSG ausgeht. |
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Also ist es doch oberste Pflicht eines jeden Menschen, der ein Mitgefühl für den anderen hat genau diese Konfrontation einzugehen. Konfrontier ich dich - darfst auch du mich konfrontieren (und umgekehrt). Macht Sinn. Kann man was lernen. Können wir gemeinsam etwas lernen. Ich glaube ja immer noch daran, dass wir einmal eine Welt erleben werden, die genau so funktioniert. Voraussetzung ist, denke ich mal, das Lösen von hierarchischen Denkmustern. Auf Augenhöhe, dann wird ein Schuh draus. Dann ist das wirklich Verantwortung übernehmen. Ich bin bereit dazu. |
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Zurück zur Transidentität: Ich akzeotiere es, wenn ein Mensch denkt, dass Geschlecht sich aussschliesslich über den Körper definiert. Solange er es für sich selbst tut. Jeder Mensch kann glauben, was er will. Oha... was wenn derjenige zu mir sagt "Du ich akzeptiere es, wenn Du dich als Frau fühlst - dann wer halt eine"... schwierige Sache... er und ich "beurteilen", "werten" und ordnen ein. 2 Welten, 2 Realitäten .... bei vielen Menschen sind's viele Realitäten, die da zusammenkommen. Gut, kommen eben viele zusammen. Was hat das für eine Bedeutung für meine aktuelle Situation, in der ich mich befinde: Ganz einfach: Man braucht eigentlich gar nicht in die Tiefe gehen. Es ist nicht wichtig sich auf die Suche zu begeben, welche Realität die richtige ist, weil JEDE Realität richtig ist. Die vorherrschende Meinung, welche man allerdings als Richtschnur akzeptiert, wird dann zur Gesetzmässigkeit. Und wer entscheidet, was Gesetz ist? Die Mehrheit? Und die Minderheit spinnt? Uiuiui... ich wollte doch mal wegkommen von dieser Sache, die einen wieder mal an die deutsche Geschichte erinnert... naja... versuchen wir's eben mal, nicht andauernd daran zu erinnern. |
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Also: Mindeheiten gehören genauso realisiert und akzeotiert wie Mehrheiten. Wahrheiten sind flexibel - im Zweifelsfall hat jeder seine eigene Wahrheit. Nimmt man alle diese Wahrheiten zusammen, kommt wahrscheinlich die "richtige", "echte" Wahrheit raus. Nämlich eine, die so wieersprüchlich erscheint, weil alles in ihr enthalten ist. Links und rechts - oben und unten - vor uns zurück. Würde man die Einzelteile gegeneinander aufrechnen, würde wahrscheinlich ein Nichts übrigbleiben. Egal, ich schweife ab. |
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Wenn dem also so ist, dass die Realität widersprüchlich scheint, was ist dann in meinem Fall zu tun? Was lässt sich mit Sicherheit sagen (egal wie man es sich erklären mag)? Ich bin ein Mensch, der den Weg, der Geschlechtsangleichung gehen will. Ich leide unter meinem "falschen" Körper. Warum ist jetzt ja erstmal egal (auch wenn ich weiss warum es so ist)... es ist so. Ich bin eine Frau. Und nun? Ist es nicht das Recht eines jeden Menschens, dass einem in so einer Situation geholfen wird? Und zwar primär da, worum sich's dreht? Ich weiss: Es ist der Körper. Ich wusste es schon als Kind. Wozu sollte jemand anderes daran zweifeln? Und: Hab ich die Aufgabe, die Zweifel des anderen auszuräumen, wenn ich selbst schon nicht Zweifel? Nein. Oder zumindest fast nein - wenn es sich letztendlich darum dreht, andere Menschen davon zu überzeugen, dass es gut ist, mir diesen Weg zu ermöglichen - dass diese Menschen (damit sind jetzt die Mediziner gemeint) nicht die Angst haben brauchen einen Fehler zu machen - weil ich ja weiss, was Sache ist, dann ok, dann habe ich eine Aufgabe: Ihnen die Angst zu nehmen, womöglich falsch zu handeln. Ihr tut es nicht. Ihr könnt meine körperliche Krankheit in Angriff nehmen und sie heilen. Ihr könnt alles medizinisch notwendige tun, damit ich einen (für Frauen normalerweise üblichen) weiblichen Körper erhalte (ich muss ja nicht erwähnen, dass ich kein Geld habe und doch denke, dass der krankenkassentechnische Krankheitswert klar sein dürfte). Damit ich ich sein kann. Komplett. So wie ich mich wahrnehme. So wie ich mich erlebe. So, wie andere mich erleben, auch wenn sie durch meinen männlichen Körper von der Realität abgelenkt werden. |
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Jetzt zu einer aktuellen Überlegung, die schon so etwas wie eine Art Beweis sein könnte dafür, dass es sich bei dem Phänomen, das sich Transidentität oder Transsexualität nennt, um eine körperliche Krankheit bzw. ein körperliches Leiden handelt (ganz nebenbei soll schon vorweg gesagt sein, dass der Körper ja im Mittelpunkt steht). |
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Hier mal ein Vergleich: |
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Mensch kommt zum Arzt. Mensch sagt transident zu sein. Jetzt versuchen wir mal beide Varianten zu betrachten: |
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a) (falsche und dikriminierende) Annahme einer geistigen Verwirrtheit/Störung: |
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Untersuchungen werden gemacht, Erklärungen gesucht (Kindheitserinnerungen, wie ist man aufgewachsen, wie verhält man sich, usw.)... spannenderweise ja alles "im Aussen sichtbare" Interpretationen über Verhaltensmuster... trotzdem: eine Erklärung woher das vermeintliche (aus meiner Sicht falsche) psychische Krankheitsbild herkommt, gibt es trotz aller Versuche der Wissenschaft immer noch nicht. Könnte man jetzt sagen: Man hat noch nicht weit genug Versuche gemacht, man weiss noch nicht alles... usw... viele Fragen bleiben also offen, wenn man das so denkt. |
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b) Annahme einer körperlichen Störung: |
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Die direkten körperlichen Missbildungen sind sichtbar und direkt heilbar bzw. zu lindern. Eine Frau hat normalerweise keinen Penis, keinen Bartwuchs, usw... Die Antwort ist also ganz einfach. Jetzt könnte man sagen: Moment, mal was bringt den den Menschen dazu, den Weg zu gehen? Die Frage ist berechtig, ist sie doch der Kern der Sache. Es ist schlichtweg nur die Wahrheit - welcher Mensch würde so eine Weg gehen wollen, wär' er nicht der richtige? |
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Schon aus Respekt vor dem Patienten ist vom aktuellen Stand der Wissenschaft von einer körperlicxhen Störung auszugehen, da die Annahme einer psychischen Störung mehr Fragen aufwirft als sie Antworten geben kann. Die Sache als körperliche Störung anzusehen, gibt dagegen mehr Antworten. Also ist das Denkmodell das konsequentere, das dem Patienten durch geeignete medizinische Massnahmen weiterhelfen kann, als die Unwisseneit, die entsteht, würde man von einer psaychischen Störung ausgehen. Daher ist Transidentität eine körperliche Krankheit. Das Denkmodell ist logischer durchdenkbar, offene Fragen können beantwortet werden, den betroffenen Menschen kann sinnvoll geholfen werden. Andersrum ist das nicht der Fall, ja die Annahme einer psychischen Störung destabilisiert möglich die Menschen, die sich in so einer Situation befinden und sorgt so für Folgen, die dem betroffenen Menschen unnötiges Leid zufügt. Ja, die Medizin richtet dann Schaden an, nimmt sie den Patienten nicht ernst. Sie verunsichert anstatt zu helfen. Jede Medizin soll aber in erster Linie dazu da sein, Menschen zu helfen, anstatt ihre Mittel gegen Menschen zu verwenden. |
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Das führt zu folgender Forderung: Es mussen Stellen geschafft werden, die dafür sorgen mit dem transidenten Syndrom richtig umzugehen, die Patienten ernst zu nehmen und geeignete Hilfestellungen zu geben. Im Idealfall wäre die Weiterbildung im Bereich der Hausärzte, da sie quasi die Schnittstelle darstellen und als Anlaufstelle dienen können, gerade weil Transidentität mehrere Spezialisten erfordert (Psychotherapeuten, Chirurgen, Endokinologen,...). |
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Anszunehmen es würde sich um psychisches Syndrom handeln, müsste ja in etwa in Richtung Psychose bzw. Schizophrenie gehen. Einfach ausgedruckt: Menschen, die ein gestörtes Innen-Aussen-Verhältnis haben. Gut, das haben Transidente wohl immer... nur: entscheidend ist dabei die Frage, wann das gestörte Innen-Aussen-Verhältnis vorhanden ist. Jetzt kann man ja normalerweise davon ausgehen, dass der Schritt zum Arzt einer gewissen Ehrlichkeiit gegenüber einer selbsteingestandenen Krankheit ist, sonst würde man diesen Schritt ja höchstwahrscheinlich nicht gehen. Gut, das setzten wird mal voraus. Also: Nehmen wir an, es gibt einen entscheidenden Punkt im Leben, der einen Transidenten zum Handeln veranlässt. Was war vor dem Schritt und was ist nachher? Wie sieht es da mit der Innen-Aussen-Störung aus? Geht man fälschlicherweise von einer psychischen Störung aus bei diesen Menschen, dann dürfte sich nach diesem speziellen Punkt im Leben eine Aussen-Innen-Störungen mit all ihren Konsequenzen ergeben. Dort wo vorher ein "normales" Leben möglich war mit allen dazugehörigen Sozialkontakten, Kommunikation und "Austauschfähigkeit" müsste nun eine Störung eintreten, die dies nicht mehr ermöglicht. Ausweg wäre dann der Schritt in eine vermeintliche Lösung, nämlich die Annahme durch eine "Wandlung des Geschlechtes" eine Pseudolösung herbeizuführen, die einen "glücklicher fühlen" lässt. Geschlechtswandlung als die (Achtung Ironie) "Die beste aller ruhigstellenden Drogen". Kein Ausweg - darum darf der Mensch sein Geschlecht "wandeln". Ich halte diese Vermutung für falsch (wenn auch in Einzelfällen möglich), aber dann bitteschön von Transidentität zu sprechen, das wäre blanker Hohn, da man Menschen diesen Weg gehen lassen würde, weil man sich selbst nicht mehr zu helfen weiss. |
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Ich sage, aus gutem Grund, die Sache verhält sich andersrum (ein andersrum, dass bei Transidenten von Geburt an vorhanden ist): Transidentität ist ein körperliches Phänomen. Dort wo vorher (seit Geburt) Schwierigkeiten im Innen-Aussen-Verhältnis zu seiner Umwelt vorhanden war (logische Folge einer körperlichen Innen-Aussen-Störung), kann durch geeignete medizinisch-chirugische Massnahmen für Linderung gesorgt werden. Meine Beobachtungen bei anderen Transidenten bringen mich genauso zu dieser Aussage, wie die Beobachtung meines eigenen Lebens. Dazu gehört das Eingeständnis, erstmal "Hinzuschauen" und nicht (wie vorher) seine Augen gegenüber Realitäten zu verschiessen. Hilfreich sind dabei, und jetzt kommt das entscheidende, die Beobachtungen, wie die Umwelt (Kollegen, Fremde, Freunde,...) nach einem Outing mit dem Phänomen umgeht. Ich habe da bisher nur Stimmen zu hören bekommen, die mir sagen: "Ja, das stimmt, Du bist eine Frau" (bei Kollegen und Freunden), oder "Sag mal, ist das jetzt ein Mann oder eine Frau" (bei Fremden, die mich so sehen wie ich bin - ohne Schminke - ausser der, die den Bart kaschiert - und das selbst erst nach längerem Hinsehen)... Fremde die sagen (an der Kasse) "Jetzt ist aber erst einmal die Dame an der Reihe" bis (im Zug) "Ja, ich habe sie zuerst als Frau wahrgenommen" über "Lass mal die junge Frau durch" und Menschen, die mir für meine Schönheit ("als" Frau) Komplimente machen. Jetzt könnte man ja kritischerweise sagen, dass ich hier nur die positiven Reaktionen anführe - nein, negative gab es wirklich nicht - selbst meine Mutter akzeptiert den Weg (wenn auch sie die einzige ist, die von "geschockt" geredet hat, was sich eher auf den Umstand zurückführen lässt, dass sie ja davon ausgegangen ist einen Jungen auf die Welt gebracht zu haben). Alte Bekannte sagen mir, "ich wusste schon immer, dass da etwas fehlt", andere sagen "Ja, Du hast Recht, da war schon immer was, auch wenn ich nicht weiss, was es war" - Arbeitskollegen sagen, dass das überhaupt kein Problem ist, mich als Frau zu akzeptieren, da ich ja noch nicht mal einen männlich geformten Kopf habe und wiederrum bin ich sogar so überrascht, dass mir mittlerweile schon zu Ohren gekommen ist, ich hätte eine weibliche Stimme (was ich mal noch näher beobachten muss). Tja, und es gab wirklich niemand, der gesagt hätte: Tu das nicht, es ist falsch, was Du tust, oder ähnliches. |
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Darüberhinaus hatte ich bis zu diesem speziellen Punkt in meinem Leben immer ein Problem damit mich als Teil der Gesellschaft zu betrachten (ich kleidete mich ausschliesslich schwarz, hab mir die Haare an den Seiten kurz rasiert, mir zu grosse Klamotten gekauft,...), ich sah mich als grosse Ausnahme. Die seltene Ausnahme nicht zu "DEN" Männern dazuzugehören. Ich bin halt anders, dachte ich. Das hat dazu geführt, dass ich absonderliche Theorien über das Leben entwicklet habe (die nicht schlecht waren, sie haben bestimmt auch ihren Sinn gehabt - nur ist es auf Dauer ein wenig energiezehrend immer in einer "verschobenen Weltvorstellung" zu leben) und mich ziemlich schwer damit tat, mich als Teil des Ganzen zu betrachten. Eigentlich ein Zeichen dafür, dass die psychische "Krankheit" vorher da war - ausgelöst von, und jetzt kommts: einem körperlichen Leiden. Es ist ganz einfach. Ausgehend von einem Kommentar meines Psychotherapeuten, dass dies viele Menschen in dieser Situation so sehen wollen würden, weil sie sich damit dann mit sich selbst weniger auseinandersetzten müssten mag ich entgegnen: Sie haben sich sehr, sehr lange und sehr, sehr intensiv mit ihrem Leben auseinandergesetzt und tun dies auch heute noch. Nur rennen diese Menschen nach ihrem Outing (ich glaube Selbsterkenntnis ist wirklich das bessere Wort, da das Outing ja eine Folge des "Öffnens vor sich selbst" ist) nicht mehr wie wild durch die Gegend um eine Lösung für ein Problem zu suchen, dass sie selbst ja in ihrer Vergangenheit als ein psychisches angesehen haben. Jeder Mensch, der dies einmal verstanden hat, weiss, was die oberste Pflicht ist, wenn man Transidenten hilfreich zur Seite stehen will: Man nimmt ihn ernst. Man nimmt ihn wahr. |
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So, und jetzt noch mal zurück zur Sache mit dem gestörten Innen-Aussen-Verhältnis. Was zeichnet eine Innen-Aussen-Störung aus? Dass Menschen in sich selbst ein Weltbild generieren, das nicht mehr mit dem übereinstimmt, das die Umwelt "generiert" (nicht ganz das richtige Wort, darum in Anführungszeichen). Also: Viele Menschen GEGEN einen. Nun bin ich ja nach meinem Outing in viel besserer Übereinstimmung mit meiner Umwelt. Ich rieche besser, ich nehme besser wahr, ich kann mich mehr auf Menschen einlassen und umgekehrt: Die Leute nehmen mich nicht mehr als "Seltsam" wahr, sondern setzten sich mittlerweile sogar neben mich in den Bus (was früher so nicht vorkam). Die Leute sind viel offener mir gegenüber, usw.... jetzt, mal ganz provokant gefragt hat nun ein Innen-Aussen-Problem: Der Transident, der endlich weiss, dass er einer ist, oder derjenige, der (gegen die Umwelt) versucht sich an eine falsche Vermutung zu klammern, Transidentität wäre ein psychisches Leiden? |
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Warum ich für die Anerkennung von Transidentität als körperliche Krankheit kämpfe, müsste nun klar werden. Ich bin Menschenrechtlerin und hasse Diskriminierungen - Diskriminierungen mit psychischer Gewaltanwendung noch viel mehr. Es reicht schon, wenn ein Transident das bis zu seinem Outing mit sich selber macht. Danach sollte es dann aber mal gut sein. Wie war das noch: Die Medizin ist zum Wohle der Menschheit da? Dann mag ich aber mal, dass sich jeder Arzt daran erinnert, welches Gelübte er abgelegt hat. |
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Anzunehmen, es handelte sich um ein psychisches Problem führt ja nun automatisch dazu Geschlecht rein über die körperlichen Geschlechtsmerkmale zu definieren. Logisch, oder? Wo eine Störung vermutet wird, geht man dann ja davon aus, dass das "empfundene" Geschlecht "nicht stimmt"? Dann bedeutet das aber automatisch, dass es sich (wiederrum als logische Folge) nur um ein körperliches Syndrom handeln kann, da sich Geschlecht ja nach dieser Sicht der Dinge nur über die körperlichen Mermale definiert. Alles klar? Andersrum gedacht, dass es sich um ein körperliches Syndrom handelt, führt die Konsequenz nach sich, dass sich Geschlecht nicht ausschlieslich über das körperliche Geschlecht definiert. Und das dürfte mittlerweile ja nicht mehr bestritten werden. Ergo: Körperliches Syndrom. Wenn man die Logik konsequent durchdenkt, kann das nur heissen: Jeder Mensch weiss, welches Geschlecht er/sie hat. Dann könnte man sagen: Gut, dann ist eine transidente Frau auch mit Penis und ohne Oberweite (und mit Bart) eine Frau. Ja, ist sie. Und wenn sie mit ihrem Körper nicht klar kommt, dann hat sie ein Recht auf eine Behandlung. Was dann ja wieder ein psychisches Problem wäre, nicht als Penis-Frau leben zu können/wollen. Wobei man das ja verstehen kann, weil: Wer will schon als "nicht-wahrgenommenes" Wesen durch die Welt "tingeln"? Und hier ist wieder die Frage: Was ist der Auslöser? Die Frage nach der Henne und dem Ei. Im Prinzip kann diese Frage dann wohl doch nicht beantwortet werden - ausser man tut es. So wie jedes Weltbild nur ein Provisorium darstellt... früher dachten die Menschen auch, die Erde sei eine Scheibe. Und ich denke, dass die Leute damals damit bis zu einem bestimmten Zeitpunkt damit ganz gut konnten. Bis ein neues Weltbild nötig war. Modern und passend zur Zeit. Und jetzt mal, um wieder den Bogen zu meiner Situation zu schlagen: Genausowenig wie jetzt noch ein Mensch den "Weg zurück" gehen würde, um die Erde wieder als Scheibe sehen zu wollen, genausowenig wird es nötig sein, meinen Weg irgendwann rückwärts gehen zu wollen. Das Leben geht nun mal vorwärts. |
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Ausgehend von diesen Überlegungen bin ich nicht im klassichen Sinne transsexuell (Nach TSG: Männer die Frauen werden wollen bzw. Frauen die Männer werden wollen) - ich bin einfach nur eine Frau. Selbst nach offizieller TSG-Definition bin ich nicht transsexuell. Ich bin kein Mann, der glaubt eine Frau zu sein. Ich bin eine Frau. Darum trifft das TSG auf mich (wie auf die meisten echten transidenten Menschen) nicht zu. Darum ist ein Psychotherapeut, der glaubt es handele sich um ein psychisches Leiden eigentlich auch nicht mein Ansprechpartner. Und hier wieder das, was mir schon vor ein paar Monaten als Überlegung bewusst geworden sit: Es gibt derer Fälle zweierlei: a) Transsexuelle, die glauben ihr Geschlecht wechseln zu müssen und b) echte Transidenten (nach meiner Definition - wobei es dafür an sich besser noch einen anderen Namen geben sollte), die in ihrem eigenen Geschlecht leben wollen. Wie zwei Zwillingsschwestern sind sich beide Syndrome ähnlich und scheinen fast identisch. Der Unterschied liegt in der Betrachtungsweise. Was ist Geschlecht? Was ist der Grund für das Handeln des Menschen? Da es sich hier (und jetzt kommt die Krux an der Sache) eindeutig um zwei unterschiedliche Wahrnehmungsweisen zwischen Mann und Frau handelt, muss es zwangsläufig auch die beiden Ansätze geben. Dumm wird es wenn man (wie ich) als echte Frau (die einen männlichen Körpr hat) zu einem Mediziner geht, der von seiner Grundeinstellung (weil er Mann ist), davon ausgehen muss, dass es sich bei seinem Patienten um einen Mann handelt, der Frau werden will - die Sache aber genau andersrum ist. Dann wird er alle Aussagen, die der Patient macht, versuchen in seine Vorstellung von Geschlecht zu pressen und nicht weibliche Aussagen als solche stehen lassen können. Darum behaupe ich: Es ist nicht (oder nur äusserst schwer) möglich, dass ein Mann transidente Frauen als Frau ernstnimmt - er kann sie bestenfalls akzeptieren. Wenn aber ein Mediziner nur "akzeptiert" und nicht erkennen kann, dann wird er logischerweise nicht helfen, sondern "nur" akzeptieren, mit der negativen Folge der Verweigerung notwendiger medizinischer Massnahmen. Er wird sagen: Ich hindere sie nicht, aber ich helfe ihnen nicht dabei, weil ich nicht glaube, dass das für sie der richtige Weg ist. Klar, er geht davon aus ich bin ein Mann und kann weil ich kein Mann bin nicht über genau dieses Thema mit mir kommunizieren. Das wäre eine Art Perpetuum Mobile, wenn das funktionieren würde. Man kann es auch Teufelskreis nennen. |
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Ein Trost ist, dass genau das, nämlich dass ein männlicher Mediziner eine transidente Frau als Mann wahrnimmt, nicht mit einer transidenten Frau kommunzieren beweist, dass es sich wirklich um eine echte Frau handelt. Würde er mit einer transidenten Frau kommunzieren können, müsste man sich ernsthafte Gedanken machen, ob man sich das ganze nicht bloss einbildet. Weil Geschlecht eben eine sooooooo intime Angelegenheit ist - sie ist mitunter der Kern aller Handlung, alles Fühlens, alles Erlebens, aller Gedanken eines Menschen - kann nur eine Geschlechtsgenossin (oder im anderen Fall der Transmänner eben doch ein Geschlechtsgenosse) hilfreich zur Seite stehen. Egal wer diese Zeilen lesen wird, dem wird ja hoffentlich klar sein, warum. Man kann nicht die Tür eines Hauses von aussen aufmachen, wenn man drinnen sitzt (und umgekehrt). Selbst dann nicht, wenn es im Falle der transidenten Frauen Männer gibt, die einen "draussen" sehen zu glauben. Wenn das gehen würde, dann würde man sich ja als Mensch quasi von-innen-nach-aussen-stülpen können. Und das geht eben nicht. Dies ist der Kern der Sache. Dies ist der Grund, warum ich diesen Weg gehen werde. Denn selbst nach 33 Jahren habe ich noch keinen Trick gefunden, wie es funktionieren sollte, sich von-innen-nach-aussen zu stülpfen. Ich dachte bis zu meinem Outing ich könnte es - doch dies ist eben schlichtweg einfach nicht möglich. Würde dies gehen, dann gäb es das komplette Thema nicht: Dann gäb' es keine Menschen, die wissen(!) dass sie im falschen Körper auf die Welt gekommen sind. |
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Hier noch einmal der Widerspruch von TSG (Transsexuellengesetz) und der Behandlung transidenter Frauen: |
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Es handelt sich um eine körperliche Störung. Woher sie kommt ist aus meiner Sicht erstmal zweitrangig, da es in erster Linie erstmal um die Linderung des Leidens geht (wie bei anderen körperlichen Störungen auch). |
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Vorteile: Diese Sicht ist für alle Beteiligten sinnvoller umzusetzen - selbst die OPs sind dann notwendige medizinische Massnahmen um einen kranken Körper zu heilen. Die Krankenkassen tun sich so einfacher und (um das geht's ja eigentlich): Die Patienten werden ernstgenommen und man hilft ihnen direkt. |
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Offen bliebe dann die Frage, woher die körperliche Störung kommt - allerdingst gibt es viele körperliche Störungen, deren Ursachen noch nicht bis ins letzte erforscht sind (Krebs zum Beispiel) - doch wird dort (und das wird jeder einsehen) SOFORT gehandelt. |
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Fragen bleiben bei beiden Sichtweisen offen, nur solle doch die Sichtweise, die allen Beteiligten hilft einfacher mit dem Syndrom (nennen wir es mal Benjamin-Syndrom) umzugehen, die Sichtweise sein, die angewendet wird. Oder? Und vorallem: Jeder Patient der genau wegen dieser körperlichen Störung zum Arzt geht, will ja genau darin (nämlich in seinem Anliegen) ernstgenommen werden und nicht in einer anderen Sache behandelt werden, als er/sie überhaupt wollte, als er zum Arzt gegangen ist.. |
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Die Tatsache eines körperlichen Syndroms (im Allgemeinen) ernst zu nehmen, heisst Patienten ernst nehmen. Wäre mein Leiden als körperliches Leiden anerkannt, dann (und nur dann) würde das wahrscheinlich so laufen, wie das bei Krankheiten und Gebrechen so üblich ist: Dass einem geholfen wird. Da ist ein Mensch, der krank ist (Körper) und der deswegen nicht nur behandelt werden will, sondern sogar behandelt werden sollte, alles andere ist aus meiner Sicht, und ich iwiederhol mich gerne: Eine Verletzung des medizinischen Selbstverständnisses: Mediziner sind dazu da, Menschen zu helfen. |
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== Alte Beiträge == |
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Ich hab vor einigen Jahren mal einen Film über die Ursprünge des CSD gelesen. Es gab irgendwann mal diesen Tag, da hatten die Menschen, die homosexuell sind (ich glaube im übrigen AUCH von Geburt an), keine Lust mehr darauf, sich diskriminieren zu lassen und gingen auf die Strasse um für ihre Menschenrechte zu kämpfen. Ich denke, dass der Zeitpunk gekommen ist, dass Menschen, die im falschen Körper geboren wurden, auch für ihre Menschenrechte kämpfen. Der Unterschied des Kampfes liegt in der Natur der Sache: Bei Homosexualität geht es um einen "Kampf nach draussen" - darum die "Strasse", um zu zeigen, dass Homosexuelle auch Menschen sind. Bei Menschen, die im falschen Körper geboren geht dieser Kampf anders: Über das eigene Zusgeständnis an sich selbst. Man ist, was man ist. Das wird nicht anerzogen, das wird nicht angenommen - das ist so. Eine Frau ist eine Frau. Ein Mann ist ein Mann. Körperliche Abweichungen davon sind eine körperliche Störung. Das ist die Realität. |
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Hier mal, was ich gerade im Internet gefunden habe. Ein Text der ganz gut zur Thematik passt: |
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''"Es finden sich zahlreiche Ereignisse, die bestätigen, dass sich unser Bewusstsein wie ein masseloses physikalisches Teilchen verhält. All diesen ist gemeinsam, dass sie von der Wissenschaft bisher als "Einbildung", "nur subjektive Wahrnehmung ohne Bezug zu einer Wirklichkeit" angesehen werden. Erklärt werden solche Wahrnehmungen mit Veränderungen der Gehirntätigkeiten, die zur jeweils speziellen Fehlwahrnehmung führt. Es soll hier auch nicht bestritten werden, dass sich veränderte Beschleunigungszustände selbstverständlich in Reaktionen des Gehirns erkennen lassen, jedoch liegt in diesen Reaktionen nicht unbedingt die Ursache, sondern sie stellen die Wirkung der Veränderung der Beschleunigung des Bewusstseins dar oder führen zu eben dieser Beschleunigung. Jedenfalls lässt sich aus den Veränderungen der Gehirnaktivitäten nicht die Veränderung der Wahrnehmungen logisch in irgendeiner Form ableiten. Wieso führen denn Thetawellen zu einer Verkürzung der wahrgenommen Zeit? Mit welchem Sinnesorgan nehmen wir das Zeitgefühl überhaupt wahr? Die Erklärungen der Wissenschaft werfen zur Zeit nur neue Fragen auf und konstruieren ein Bild des Menschen, in dem die Uhr die menschliche Schwäche der fehlerhaften Zeitwahrnehmung korrigiert. Diese Perspektive des unperfekten Menschen, gemessen an Automaten, verkürzt den Menschen auf ein zufälliges Produkt aus biochemischen Vorgängen, die ohne jeden Sinn und mit vielen Schwächen behaftet dem Irrtum Ihrer Sinnsuche verfallen sind und hiervon durch die heroische Wissenschaft befreit in einem sinnlosen Leben verkrampft an jede Sekunde davon hängen. Welchen Sinn hat Wissenschaft in einem zufälligen Chaos? Sie vermittelt uns Gesetzte, die ihrerseits doch nur zufällig hier gelten und muss sich am Ende damit auseinandersetzen, wie sie Ethik und Moral, Menschlichkeit und Menschenwürde überhaupt rechtfertigen will. |
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Wenn jedoch das Bewusstsein ein masseloses Teilchen ist, bzw. eine masselose energetische Struktur, dann ist der Mensch nach wie vor allen Automaten weit überlegen, weil er an die starren Gesetzte der Newtonschen Raumzeit nicht gebunden ist. Dann ist der Tod des Körpers eben nicht der Tod des Bewusstsein, da beide zwei verschiedene und nur vorübergehend miteinander verbundene Elemente sind. Die Änderung des Beschleunigungszustandes der Seele setzt zwingend voraus, dass sie vom Körper unabhängig ist. Aus dieser Perspektive sind out of body Erfahrungen, Telepathie und sogar der Blick in die Zukunft die logische physikalische Konsequenz aus der Natur unseres Bewusstseins. Der Unterschied zwischen lebendig und tot ist dann kein konstruierter mehr, sondern der Unterschied zwischen beseelt und unbeseelt. |
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Ausblick |
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Die Rückkehr zu einem Menschenbild, dass ihm wieder eine Seele gibt, die starre Einheit von Körper und Geist auflöst, wird die Menschheit nicht auf Anhieb friedlicher, glücklicher oder weniger gewalttätig machen. Denn als diese Menschenbilder herrschten, gab es schon Gewalt, Kriege, Hass und Willkür. Aber sie wird der Menschheit insgesamt mehr Kraft verleihen, und dieser bedarf es um die herrschenden Probleme zu lösen. Wann immer der Mensch einen wichtigen Teil der Wirklichkeit verleugnet oder verdrängt, verliert er dabei Kraft, die Kraft eben, die er braucht, um die Trugbilder aufrechtzuerhalten. Wie viel Geld ließe sich sparen, wenn Sterben wieder ein Teil des Lebens ist gegen den nicht mit allen Mitteln gekämpft werden müsste? Wie viel gesünder würden sich Menschen fühlen, wenn sie ihren Wahrnehmungen wieder mehr vertrauen dürften? Und wie spannend mag das Leben in einer Gesellschaft sein, in der mehr als eine Realität als real existiert? Wie viele Visionen könnten Realität werden, wenn wir lernen mit dem Bewusstsein statt mit Raketen in ferne Welten zu reisen?'' |
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Johannes Rosenberg |
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Und als Ergänzung dazu einmal die Definition zum Begriff Psyche: |
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"Die Psyche ist die Gesamtheit aller geistigen Vorgänge, im Unterschied zu den physiologischen, körperlichen Vorgängen. Häufig mit Seele oder Geist übersetzt. Die Grenzen zwischen diesen Begriffen sind fließend. Psyche ist eher der wissenschaftliche, Seele eher der religiöse Begriff. |
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Die Psyche umfaßt sowohl das Bewußtsein wie das Unterbewußtsein und Unbewußt-sein. |
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Die Wissenschaft von der Psyche ist die Psychologie. Lange Zeit hinweg war sie ein Teilbereich der Philosophie, inzwischen wird sie allgemein als eine selbständige Wissen-schaft angesehen. |
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Die Psyche hat eine wichtige Bedeutung in der Philosophie. Einige Philosophen behaup-ten, daß alles war uns gegeben ist, uns in der Psyche gegeben ist, wir deshalb eigentlich immer nur Aussagen machen könnten, über die Inhalte und Arbeitsweise unserer Psyche, aber nicht über das von unserer Psyche unabhängig existierende. Sehen Sie hierzu Psychologismus und Subjektphilosophie."'' |
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Demnach könnte man (als Aussenstehender), die Thematik eines transidenten Menschen als psychisches Phänomen betrachten. Nur: Eben NICHT als primäres psychisches Leiden. Hier wäre wiederrum zu klären, woher ein sekundäres psychisches Leiden kommt, wo der Auslöser liegt. Ist dieser Auslöser nun eine körperliche Störung? Ich behaupte ja. Und selbst wenn das nicht ganz genau zu klären ist (ausser man gestünde den Patienten ein, dass sie wissen, was nicht stimmt - wie eben bei vielen anderen Krankheiten auch), so könne man am ehesten aus der Nicht-therapierbarkeit schliessen, dass dem vielleicht doch nicht so ist. Ergo: Ein körperliches Leiden, dass durch körperlche Massnahmen gelindert werden kann. Wieder gäbe es der Schlussfolgerungen zweierlei: Eine psychische Störung vorauszusetzen, obwohl der Patient behauptet es handele sich um eine körperliche um dann festzustellen, dass es siich nicht therapieren lässt mit der Konsequenz letztendlich doch eine körperliche Massnahme einzuleiten. Oder der direkte Weg: Dem Patienten gleich vertrauen, dass er weiss, dass es sich um eine körperliche Störung handelt und damit ohne Umwege über nicht-funktionierende Therapien eine körperliche Linderung anzustreben (und ausgehend von einer körperlichen Störung den Prozess sogar auf sinnvolle Weise psychotherapeutisch zu begleiten). |
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Die zweite Variante hät dabei viele Vorteile: Man kann die Sache "greifen" und hat so die Möglichkeit diese Störung als "normale" Krankheit behandeln zu lassen. Chirugen würden nach dieser Definition NICHT einen gesunden Körper "anschneiden" sondern einen kranken, um ihn zu "heilen". Krankenkassen wüssten besser Bescheid, woran sie sind und könnten dieses Syndrom in ihren "Katalog" aufnehmen, und, und, und..... ach ja: und das wichtigste: Die Patienten würden ernstgenommen werden. Und das, bitteschön, ist vielleicht sogar der wichtigste Grund von allen. |
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Mir kommt gerade noch ein Gedanke: Ist nicht das Akzeptieren von Menschen, die wirklich dem anderen Geschlecht zuzuordnen sind eine Chance für die Wissenschaft? Zum Beispiel um die Frage zu beantworten, was Mann und Frau eigentlich genau sind? |
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Übrigens: Selbst wenn man davon ausgehen sollte, dass es sich um ein psychisches Syndrom handelt und auf der anderen Seite ich gegenüber der Ansicht bin, dass es sich um ein körperliches Syndrom handelt, ändert nichts an der Notwendigkeit von medizinischen Massnahmen. Egal wie man es sehen mag, es geht hier letztendlich um die Frage, ob man als Patient behandelt wird oder nicht. |
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Ausgehend von dem Recht eines Patienten an der Mitgestaltung seines "Heilungs"-Prozesses beteiligt zu sein, muss die Frage erlaubt sein, warum ein Mensch zu verhindern versuchen sollte, dass ein Mensch eine medizinische Behandlung erhält und warum er es zu verhindern sollte dies in hierarchiefreier Augenhöhe mit dem Patienten zu tun. Dieses Vorgehen steht meiner Ansicht nach nicht im Einklang mit den Rechten eines Patienten und belastet durch die Folgen (auf Grund dieser Fehler) die Allgemeinheit - sei es durch entstehende Kosten, sei es durch eine Unnötige Verkomplizierung im Umgang mit einer Krankheit (was neben Stress, unnötigen Arbeitsschritten auch wieder zu Hohen Kosten im Gesundheitswesen führt). |
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Hier mal ein Ausschnitt aus den offiziellen Patientenrechnen (nach Bundesgesundheitsministerium): |
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''" Dieses Dokument appelliert an alle im Gesundheitswesen Beteiligten, insbesondere Ärzte, Zahnärzte, Pflegekräfte, Psychotherapeuten und Mitarbeiter aus Gesundheitsfachbe- rufen, die Patientenrechte zu achten, die Patientinnen und Patienten bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen und darauf hinzuwirken, dass die Patientenrechte in der täglichen Praxis bei allen Beteiligten im Gesundheitswesen Berücksichtigung finden. Behandlung, Pflege, Rehabilitation und Prävention haben die Würde und Integrität des Patienten zu achten, sein Selbstbestimmungsrecht und sein Recht auf Privatheit zu respektieren. Patient und Arzt haben das gemeinsame Ziel, Krankheiten vorzubeugen, zu erkennen, zu heilen oder zu lindern. Eine vertrauensvolle Verständigung zwischen Arzt und Patient ist eine wichtige Voraussetzung |
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für den Erfolg einer Behandlung. Die Chancen, die eine Patienten-Arztbeziehung bietet, wenn sie als eine echte Behandlungs- und Entscheidungspartnerschaft verstanden wird, sollten deshalb konsequent genutzt werden. Dem persönlichen Gespräch zwischen Patient und Arzt kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil sich dadurch ein größtmögliches Maß an Respekt, Vertrauen und Kooperation im Behandlungsverhältnis schaffen lässt."'' |
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Ich mag das mal ernst nehmen und vertraue darauf, dass die Medizin dies auch tut. |
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Fast zu guterletzt noch ein Gedanke zum Thema: Rahmen und Inhalt. Ich weiss jetzt, warum Männer mit echten "Transidenten Frauen" Schwierigkeiten haben, Ihre Situation nachzuvollziehen: Männer achten in erster Linie auf den Rahmen eines Menschen und erst in zweiter Linie auf den Inhalt. Das Aussen ist aber bei unbehandleten transidenten Frauen in vielerlei Hinsicht eben "männlich" (was für sie ja den Hauptgrund der Belastung darstellt, die wirklich unerträglich stark ist). Zum Aussen gehören optische Merkmale wie Adamsapfel, Bart, Fettverteilung, Brust und eben letztendlich auch Penis. Zum Aussen gehört allerdings auch (sonst würde es ja nicht behandelt werden) die Art und Weise des "Rahmens einer Äusserung", die hormonell bedingt eben bei unbehandelten transidenten Frauen weitaus aggresiver ausfällt, als bei behandelten. Testosteron macht eben aggressiv. Diese Aggresivität wird auch von Transmännern bestätigt (und von der Wissenschaft ganz genauso gesehen - nämlich der Fakt einer Aggresivitätssteigerung durch Testosteron). Darum haben es Transfrauen einfacher, bei der Männerwelt anzukommen, wenn sie bereits in Hormonbehandlung sind. Optische Veränderungen und Änderungen im Ausdruck, also eben Änderungen dieses äusseren Rahmens helfen Männer zu verstehen, da sie dann evtl. die Möglichkeit haben, den Inhalt besser wahrzunehmen. Das ungünstige daran (und der Grund, warum ich erst als Frau wahrgenommen werden will, bevor alles beginnt): Man könne in dieser patriarchalen Welt, in der wir scheinbar noch leben, dann folgender Gefahr unterliegen: Nämlich der, dass einen hinterher die Hormone, die medizinischen Massnahmen erst zur FRAU GEMACHT haben. Und bei Beobachtung der transidenten Frauen, die ich kenne, stehen sie eben genau vor diesem Problem: Sie wissen wer sie sind, werden von der Gesellschaft aber zu "umgebauten Männern" gemacht. Dies ist so nicht richtig. Transidente Frauen sind Frauen - sonst gäbe es für sie keinen Grund genau diesen ihren Lebensweg zu gehen. |
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Das transidente Leiden ausschliesslich in den Verantwortungsbereich der Psychotherapie geben zu wollen (mit möglicher Entscheidungsgewalt) - das was passiert, wenn man transidente Menschen als Menschen mit rein psychischer Störung ansehen würde - ist nicht die Lösung der Sache. Man kann keine Krankheit nur auf Grund eines Nicht-Verstehens quasi in den Bereich der "Spinnerei"-Medizin verschieben, nur um sich nicht mit der Thematik beschäftigen zu müssen. Selbst in diesem medizinischen Bereich geht es oft selbst um geistige Erklärungsversuche, für das, was man sich nicht erklären kann. Ob dem Patienten damit geholfen wird, darf bezweifelt werden. |
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"Zur Kritik an der Psychoanalyse: |
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Daniel Goleman' (Harvard-Psychologe und psychoanalytisch versierter Wissenschaftsjournalist, nachdem er die wichtigsten, weitgehend unveröffentlichten Entdeckungen zusammengestellt hatte): |
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"... einen Freud, der sich manchmal käuflich und manipulativ verhielt, der manchmal Heilungen beanspruchte, wo es keine gab, und der gelegentlich die Tatsachen seiner Fälle verdrehte, um seinen theoretischen Standpunkt abzustützen ... ein Seelenheiler, der, gemessen an gegenwärtigen Standards, wenigstens einmal die Grenzen zum Kunstfehler überschritt". |
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(New York Times) Kritik zur Psychoanalyse |
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Karl Kraus' Kritik: |
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"Die Psychoanalyse ist jene Krankheit, für deren Therapie sie sich halte !" |
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Der britische Literaturhistoriker Richard Webster: |
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"Sigmund Freud ist der Schöpfer einer komplexen Pseudo-Wissenschaft, die als eine der größten Torheiten der westlichen Zivilisation erkannt werden sollte"."'' |
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Ich bin der Ansicht, dass eine Normalisierung im Umgang mit diesem körperlichen Syndrom nur dann stattfinden wird, wenn die Psychotherapie als hilfreiche Zusatzmassnahme angesehen wird, die Patienten in so einer Situation hilft mit den neuen(!) Schwierigkeiten, die sich aus dem Prozess einer Geschlechtsangleichung (vom Outing bis zur OP) ergeben, sinnvoll begleiten kann. Darum bin ich ausserdem der Ansicht, dass jeder Psychotherapeut mit dem Benjamin-Syndrom, der Transidentität (oder wie auch immer) umgehen kann, wenn von einer körperlichen Störung ausgegangen wird. Diese Annahme einer körperlichen Störung ist sogar oberste Bedingung - nämlich um ein nicht-dikriminierendes Patientenverhältnis zu schaffen, dass zudem alle Mediziner auf sinnvolle Weise miteinbeziehen kann. Also ist es nicht nur (aus meiner Sicht) Tatsache, dass es sich um eine körperliche Störung handelt. Selbst dann, wenn man an diese Tatsache nicht glauben würde, weil sie womöglich noch nicht genügend erforscht ist, ist zuerst einmal zum Wohle des Patienten anzunehmen, dass es sich um eine körperliche Störung handelt (wie es bei anderen körperlichen Störungen wie z.B. Krebs, geburtsbedingte Verstümmelungen von Gliedmassen, Organen, ... ganz genauso der Fall ist und noch nicht geklärt ist welchen Einfluss die Psyche dabei hatte - wobei der Gedanke einer psychischen Störung im Zusammenhang mit verstümmelten Organen ja ein sehr menschenverachtender und zynischer wäre). Diese Annahme ist also oberste Pflicht eines jeden Mediziners, der Menschen in erster Linie helfen will. Deswegen will ich diesen Weg gehen. Ich kämpfe. |
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Nur wer transidente Menschen als Menschen mit körperlichen Störungen betrachtet (und das sollte in der Medizin anfangen) hilft diesen Menschen aus den Randbereichen der gesellschaftlichen Existenz zu kommen. Den erst wenn Mediziner bereit sind die Tatsache anzuerkennen, dass die Leute nicht "gaga in der Birne" sind, erst dann wird die Gesellschaft bereit sein, solche Menschen als gleichwertig und normal zu betrachten. Dies ist eine grosse Verantwortung der beteiligten Personen. Wo klar ist, dass es sich um ein körperliches Sydrom handelt, da wird kein Mensch mehr auf die Idee kommen, den Sachverhalt nicht mehr erst zu nehmen. Diffamierungen in der Öffentlichkeit wird es so nicht mehr geben. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass ich dies noch erleben werde. Und ich bin mir sicher, durch den Einsatz meines eigenen Lebens werde ich es erreichen. |
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--[[Benutzer:Kim|Kim]] 04.11.2005 00:34 (CEST) |
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== @kim == |
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Was du schreibst ist ein schönes Beispiel, welches aufzeigt wie stark Transen tatsächlich an der Psyche leiden. Der Inhalt ist schon wirr genug, du verwendest ein unwissenschaftliches, aus der Queer-Theory stammendes, Begriffs- und Definitionssystem ("Ich bin eine Frau" - obwohl du wohl einen Penis und XY-Chromosomen hast), welches einer Umdeutung der herkömmlichen Begriffe im propagandistischen Sinen vornimmt (vergleichbar zur Vegetarismustheorie, die Sprache des dritten Reiches, Antiglobalisierungsthemen uvm.). Die Artikel selber sollen aber NPOV sein und deshalb die normalen Begriffe verwenden, oder Theoriebegriffe in Klammern (Bsp: Nicht: Die Endlösung der Judenfrage erfolgte... sondern: Die systematische Vernichtung ODER Die "Endlösung der Judenfrage" erfolgte). Du argumentierst auch viel mit Anekdoten ("an der Supermarktkasse.." "Andere sehen mich als Frau" - und ich dich als Esel, höhö) und letztendlich mit sophistisch anmutenden Verdrehungen (absoluter Relativismus, dann Sichtweisen "was wäre wenn"), die jedoch alle die psychischen Eigenheiten (also primär Identität, aber auch stereotypisch den Geschlechtern zugewiesene Eigenheiten wie räumliche Vorstellungskraft, Empathie etc.) in keinen konkurrierenden Zusammenhang zu den festen körperlichen Eigenheiten stellen können (Penis, Bart, Chromosomensatz). Mit diesen wirren Begriffen und Weltdeutungen bewaffnet, beruhigst du vielleicht dein Gewissen (Bin ich nicht doch nur ein perverser Mann?), verhinderst dir aber auch die Möglichkeit, deine Freunde zu erkennen (TSG). |
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ZITAT: Mal ein Beispiel: Jemand der Homosexuell ist, der wird sich mittlerweile ja auch nicht mehr dafür rechtfertigen müssen, dass er homosexuell ist, oder? Wer würde allen Ernstes noch auf die Idee kommen, Untersuchungen anzustellen, warum das so ist? Womöglich Gehirnuntersuchungen? Schädel auf und mal ein wenig auseinandergeschnitten... Puh... das ist gruselig - ich geb's zu - sowas hatten wir doch schon mal. Wissenschaft im dritten Reich, oder so. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass man Homosexualität mittlerweile nicht mehr anzweifelt. Auch wenn ich nicht homosexuell bin. Ich bin eher asexuell - ich bin wegen meinem Körper nämlich noch nie intim gewesen |
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Das ist ein richtiger Weg, er ist zwar weder klug noch wissenschaftlich oder sonst wie wahrheitsfördernd, zeigt aber ein historisches Beispiel schön auf: Keine Perversion ist so groß oder ekelig, dass man sie nicht "normal" schreien könnte. Die Schwulis habens vorgemacht, sammele so viele Leidensgenossen wie möglich, und mache Radau auf den Straßen, mit sowas kann man im Laufe der Zeit auch Scheißefressen als gesellschaftlich normal etablieren. -Gruß Synesis |
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== @Synesis == |
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Die Frage ist doch: Was macht den Menschen zum Menschen. Jung z.B. spricht vom "Selbst" als Kern des Menschen... also ist Geschlecht ja letzendlich MEHR als der Körper. Würde man das abstreiten, so wie Du, dann würde man Geschlecht ausschliesslich auf die Geschlechtsorgane, Chromosomensatz usw. reduzieren... wenn man DAS aber tut (so wie Du), dann bitte muss man so konsequent sein und das Thema komplett ignorieren, da man dann ja nicht ernsthaft daran glauben kann, dass es so etwas gibt wie Menschen, die "im falschen Körper" geboren wurden. Im Prinzip würde man dann an der Wahrhaftigkeit dieses Menschen zweifeln, ihn völlig ignorieren oder ihn (so wie Du) mit Begriffen wie "Scheisse" belegen (so wie Du das tust). Und DAS ist dann tatsächlich das, was ich als diskriminierend bezeichnen würde. Wer Menschen ihr Wissen über sich selbst abspricht, aus ihnen etwas anderes machen will, als sie SIND (und nicht etwa nur fühlen), der hat meiner Ansicht nach ein Problem damit, Realitäten zu akzeptieren (so wie Du). Er leugnet dann die Existenz des anderen (so wie Du). Was soll das bringen aus Frauen Männer zu machen, die glauben sie seien Frauen? Das macht schon das TSG. Die Unlogik des TSG (und die der Anhänger der Theorie von einer "psychischen Störung") sollten sich wirklich mal ernsthaft überlegen, warum sie denn damit ein Problem haben der Wahrheit einfach nur ins Auge zu blicken. Es gibt Frauen, die mit diesem körperlichen Sydrom geboren wurden so wie es Männer gibt, die ebenfalls mit diesem Syndrom auf die Welt gekommen sind. Sie sind geistig gesund, stehen mitten im Leben und haben einzig und allein 2 Probleme: 1. dass sie einen nicht ihrer Identität entsprechenden Körper mitbekommen haben und 2. dass sie von Leuten wie Dir öffentlich dikriminiert werden können. Ehrlich gesagt finde ich, dass Punkt 2 nicht sein müsste und mich eben (oh Wunder) an faschistoide und menschenunwürdige Gesellschaften erinnert, die "alles was nicht sein darf" als unwahr und lebensunwert bezeichnet haben (um damit IHR Gewissen zu beruhigen). Das sollten wir doch hinter uns haben oder? P.S. Übrigens bin ich keine Transe, sondern schlichtweg NUR eine Frau. Ach so noch zu deinem "normal". Ich behaupte nicht, dass dieses Phänomen "normal" ist. Schliesslich entspricht es ja nicht der Norm (also der Norm, die die Mehrheit vorgibt), sondern um ein Phänomen, das Minderheiten betrifft. Aber: Wer sagt, dass Minderheiten weniger (Lebens-)Rechte haben sollen? |
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--Kim 29.11.2005 13:34 (CEST) |
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== @Kim == |
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Die Wikipedia ist kein Forum, deshalb meine Entgegnung mit der Aufforderung, falls du noch weitergehenden Diskussionsbedarf hast, ein solches vorzuschlagen, um da weiterzudiskutieren. |
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Du machst das Sein offenbar an der Selbstdefinition des Menschen fest; Ich entgegne darauf, das es eine objektive Wahrheit gibt (soweit es man den Sinneswahrnehmungen trauen kann), die Definitionshoheit über die Empfindungen eines Einzelnen hat, auch wenn er was anderes empfindet und darauf besteht. Beispiel: "Ich bin die Reinkarnation Napoleons" - Hier handelt es sich um eine metaphysische Aussage, die weder verifiziert noch falsifiziert werden kann, aber aufgrund der Unwahrscheinlichkeit allgemein abgelehnt wird - Größenwahn ist eine passende Bezeichnung für eine Ursache dieser Störung. Kommen wir zu den Geschlechtern: Sie sind vom Moment der Zeugung an gegeben und nicht mehr veränderbar, festgelegt durch die Chromosomen. Intersexuelle sind Ausnahmefälle, die bekanntlich ja die Regel bestätigen, aufgrund von genetischen Fehlern, und größtenteils Steril. Sie sind definitv KEIN drittes Geschlecht, da sie keine spezifischen Merkmale haben, die Mann und Frau NICHT haben. Das Geschlecht wird auch nicht zugewiesen, ein Bauer kann auch wenn ein Wurf seiner Sau nur Männchen hervorbringt, ihnen kein weibliches Geschlecht "zuweisen" weil es ihm besser passen würde, er muss damit leben. Und die allermeisten Menschen sind somit auch von Geburt an geschlechtlich eindeutig männlich oder weiblich, und das bevor sich ein Bewusstsein entwickelt. Warum sind aber so "viele" Menschen der festen Überzeugung, "im falschen Körper" zu stecken? Diese Frage finde ich genauso schwierig, wie die nach psychischen Krankheiten überhaupt. Man denkt im ersten Moment spontan an Stoffwechselkrankheiten, die den Hormonspiegel auf denen des anderen Geschlechtes einstellen, was ja nicht so ist, denn dann bräuchte man keine Hormontherapie, und die gedopten DDR-Sportler mit Busen fühlen sich trotzdem weiterhin als Männer. Wenn man seine Erfahrungen auf einer beliebigen Psychiatrischen Station gesammelt hat, lernt man schnell einiges kennen, das einen noch verrückter erscheinen lässt, so Menschen, die aus der Überzeugung heraus, aus Gerste zu bestehen, nicht rausgehen um nicht von Vögeln gefressen zu werden, Leute die nichts sehnlicher wünschen, als ihre Beine zu verlieren. So lächerlich dieser Vergleich auch wirkt, so muss man sich meiner Meinung nach verdeutlichen, was das TLG innerlich logisch vorraussetzt: Dass es Menschen gibt, die dem anderem Geschlecht anzugehören, und nach einer Prüfung dieses Umstandes durch Fachmänner, legal als das andere Geschlecht anerkannt werden MÜSSEN, mit Ausnahme der Heirat. Nun, das Gesetz kann drehen und wenden wie es will, und Ärzte und Kosmetiker rumschnibbeln und zupfen wie sie wollen, das Ergebnis ist ein "verstümmelte/r" Mann/Frau, eine Person die weder fruchtbar ist, noch biologisch eindeutig ein Geschlecht. Denn die Technik ist nicht soweit, naturechte Geschlechtsteile zu formen, Bartbeseitigung kann dauern, und vor allem ändert sich der Chromosomensatz nicht, jeder Gentest "entlarvt" Transsexuelle eindeutig (inkl. Intersexueller, die aufgrund fehlender Hormonrezeptoren den entgegengesetzten Phänotypus bilden). Interessant finde ich persönlich, dass es vielmehr transsexuelle Männer als Frauen gibt, was auf einen sexuellen Bezug deuten KÖNNTE. |
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Was für Konsequenzen ergeben sich hieraus? Meiner Meinung nach vor allem, dass Transsexualtität Privatsache ist, dass heißt an erster Stelle vollständige Kostenübernahme durch die Betroffenen, aber auch keinen Zwang zur Behandlung solcher Personen gemäß ihres Wunschgeschlechtes (Dilemma bei Gefängnissen, Transfrauen könnten Mithäftlinge in Frauengefängnissen verärgern, in Männergefängnissen "erfreuen"....), so Urkundenaustellung und Umschreibung, Schutz vor Partnerschaft ohne Wissen um das wahre Geschlecht usw. . Oder kurz gesagt, es darf keine Nachteile für andere geben, Perversionen sind Privatsache. |
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Und noch was "Kim": Man fühlt sich vielleicht gut wenn man mit "Du diskriminerst" und Ausdrücken wie "faschistoid" (weist du überhaupt was fasces waren? Wikipedia, guckst du) um sich schmeißt, aber falsch zitieren hilft niemanden weiter: Ich habe niemanden als Scheiße bezeichnet, sondern lediglich gesagt, dass man mit genügend Rumgeschreie "Scheiße-ESSEN" als gesellschaftlich normal etablieren könne, wenn man es mit genügend "Minderheitenromantik" verkauft. Nein so passend ist das nicht, aber mir fällt so zu deinem Schlussatz mit Norm und Minderheiten auch so was ein: Was ist ne Minderheit? Rein mathematisch gehört jeder Mensch wohl einigen Minderheiten an, ihn juckt es aber normal nicht (Ich bin z.B. Halbausländer, Linkshänder, Atheist und noch einiges mehr an "Minderheiten", und mich juckt es nicht). Ich denke auch, dass was du "(Lebens)Rechte" nennst, in Wahrheit Forderungen sind: Es gibt negative Handlungen, also was ich unter Diskrimierung verstehe: Gefängnis, Prügel, Strafsteuer usw. Davon sind aber TS heute frei, auch wenn einige wie du die verpflichtende Psychotherapie, Gerichts- und Amtsgebühren ebenso als "Strafe" empfinden mögt, wie ein Führerscheinsünder die MPU. Ab da, mit den positiven Handlungen, dem Unterstützen, z.B. Urkunden umschreiben, Operation bezahlen usw., hört für mich das bloße "Nicht-Diskriminieren" auf und fängt das Gewähren von "Begünstigungen" an. Soviel zu deinem Schlusswort. Falls du antworten willst, denke an meinen ersten Satz. |
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- Synesis |
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== @Synesis == |
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Ich behaupte noch einmal: Du diskriminierst hier Menschen. Bevor Du hier mit Chromosomensatz und Hormonwerten versuchst den Menschen auf die Geschlechtsorgane zu reduzieren, solltest Du (ja Du) Dich mal mit den aktuellen Untersuchungen einiger Wissenschaftler beschäftigen. Es deutet nämlich zur Zeit einiges darauf hin, dass nicht ausschliesslich Chromosomen und Hormone für die geschlechtsidenfikatorische Entwicklung des Hirns eine Rolle spielen. Von diesen Forschungen abgesehen finde ich aber ein Unding, dass man (und ich wiederhole mich gerne) das WISSEN (nicht etwa das Glauben) über seiner Selbst von Leuten wie Dir abgesprochen bekommt. Und das ist in der Tat faschistoid (dein grosskotziger Hinweis was Wikipedia ist, hätte nicht sein müssen, ich denke ich finde mich da selbst zurecht). Ach ja, an Deinen ersten Satz denke ich, ja... aber dann hättest DU Dich da mal selbst dran gehalten. Noch was: Um was geht es Dir? Findste es gut, körperlich kranke Menschen zu beleidigen? Sich lustig über sie zu machen? Leute wie Du sind es, die ich wirklich gruselig finde (da sie selbst "von aussen" nicht in der Lage sind zu begreifen, ihre Argumente auf Vermutungen stützen, aber meinen sie wüssten Bescheid über das Selbst des anderen Menschen. Ziemliches Machtdenken - ein Machtdenken, dass sich der Minderheiten bedient um selbst "besser" dazustehen. Ich finde das widerlich.) Hier übrigens ein Link für Dich, von wegen Objektivität und so: http://www.nature.com/nature/journal/v427/n6973/full/427390a.html wenn Du dann den Artikel noch mit "dem Selbst" nach CG Jung verbindest, dann wird Dir vielleicht ein Licht aufgehen. http://www.cgjung.org/analytisch.htm#g |
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--Kim 29.11.2005 15:34 (CEST) |
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== @Kim == |
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Ich ziehe mein Angebot (das ich "nicht befolgt habe" weil ich es noch nicht da wa als ich geschrieben habe, einfache Logik) zurück. Statt den Argumenten sachlich was entgegenzubringen, attackierst du mich als Person (und benutzt immer noch in absolut falscher Weise den Begriff "faschistoid" [[fasces]]). Du scheinst mir weniger an einer sachlichen Klärung, als an einer Durchsetzung deiner Sichtweise mit der Moralkeule interessiert zu sein. Natürlich könnte ich schimpfen, wie du den Mensch denn nur auf seinen Geist reduzieren kannst, wo ich etwas neues, relevantes in dem Natureartikel finden kann, was Psychoanalyse ala Jung mit Wissenschaft zu tun hat, und einiges mehr. Aber es würde nichts bringen, da du mich wohl wieder selber angreifen würdest, und nicht das was ich sage. Darum schlage ich vor, beginnend von meinem Eintrag, die Diskussionseite zu löschen da sie sich vom Artikel entfernt hat. -Synsesis |
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== @Synsesis == |
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Um dann doch wieder zum Sinn und Zweck der eigentlichen Diskussion (nämlich über die Definition zum Thema Transsexualität) zurückzukommen: Natürlich beziehe ich mich auf deine Argumentation (übrigens habe ich Dich mitnichten als Faschist bezeichnet, sondern die Sichtweise als faschistoid bezeichnet - dieser Unterschied mag klein aussehen, ist aber ein gewaltiger). Doch hat jede Argumentation immer ja auch eine Basis. Und darum geht es mir: Um die Fragestellung, was Transsexualität überhaupt ist. Ich denke, dass jeder zu geistigen Verknüpfungen fähige/willuge Mensch durchaus in der Lage sein kann 1 und 1 zusammenzuzählen. Wenn man dies also tut, bleibt aus meiner Sicht nichts anderes übrig, als davon auszugehen, dass es soetwas gibt, wie das Phänomen, dass ein Mensch tatsächlich "im falschen Körper" geboren wurde. Dazu dienen meine kleinen Denkanregungen, die man nachvollziehen kann, wenn man will. Dass Du es nicht willst, lässt zum Schluss folgende Überlegungen übrig: Warum interessierst Du Dich für das Thema? Warum benutzt Du ein Pseudonym? Deine Sätze lassen in mir folgende Vermutungen aufkommen... a) das Thema ist nicht neu für Dich b) irgendein persönliches Anliegen musst Du haben, sonst hättest Du hier nicht an der Diskussion teilgenommen. Da dies hier in der Tat kein Forum ist (sondern eine Diskussion zum Thema der Begriffserklärung von Transsexualität) möchte ich Dir nur kurz eine Frage mit auf den Weg geben: Was ist Dein ganz eigenes und persönliches Problem? Bitte beantworte sie dann für Dich alleine. Übrigens hast Du Dich bei deinem Pseudonym diesmal vertippt. Absicht? Ausversehen? |
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Ach ja, dieser Satz von der Definition..."Transsexualität bezeichnet das Phänomen, dass Menschen, die körperlich eindeutig einem Geschlecht angehören, sich gefühlsmäßig als dem anderen Geschlecht zugehörig empfinden und danach streben, diesem anderen Geschlecht dauerhaft, sozial und körperlich möglichst vollständig anzugehören."... müsste dann (ausgehend von den aktuellen medizinischen Forschungen) konsequenterweise folgendermassen heissen: |
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"Transsexualität bezeichnet das Phänomen, dass Menschen, die körperlich organisch, chromosonal und hormonell nahezu eindeutig einem Geschlecht angehören, auf Grund genetischer Abweichungen trotzdem dem anderen Geschlecht zugerechnet werden müssen und danach streben, die körperlichen Abweichungen, die ihrem eigenen Geschlecht entgegenstehen, medizinisch behandeln zu lassen." (Wobei dies laut TSG nicht so ist. Doch, wenn man ganz konsequent ist, dann braucht es für ECHTE Transsexualität, also nicht die nach TSG, gar kein Gesetz, sondern nur eine gesellschaftliche Gleichstellung zu Männern und Frauen, die diese körperliche Störung nicht haben. Falsche Geburtseinträge sind dann logischerweise rückwirkend zu korrigieren... schliesslich sind diese in diesen Fällen dann falsch.) Mein Vorschlag wäre den Begriff Transexualität trotzdem nach der Definition des TSG zu verwenden (und damit die ECHTE Transexualität zu "kicken", denn es gibt bestimmt auch solche Fälle, bei denen es um das "gefühlte Wechseln des Geschlechtes" geht - und das ist auch ok so. Dann ist das Phänomen der geburtsgedingten körperlichen Abweichung aber etwas anderes. Namensvorschläge? Ach ja noch was: Bei der Begriffskritik zum Wort "Transsexualität" ist aus meiner Sicht der Geschlechtswechsel zu kritisieren. Ich denke, dass dies nicht geht. Darum wäre eine gute Alternative zum Satz "Ich habe einen falschen Körper" folgender "Mein Körper entspricht stellenweise nicht meinem eigentlichen angeborenen Geschlecht". |
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--Kim 29.11.2005 21:34 (CEST) |
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== @Kim == |
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1. Fasces als Machtsymbol wurden von Liktoren bei Prozessionen von römischen Beamten umhergetragen; Augustinus bezeichnete zum Beispiel Leute, die in die Politik gingen wegen des Pompes, "als die, die die Fasces zu sehr lieben". Kannst du dies irgendwie mit mir oder meiner Argumentation in Verbindung bringen? Ich nicht. |
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2. Grundsätzlich interessiert mich Transsexualität, weil es durch den Konflikt zwischen Geist und Körper eine interessantes Thema aus Philosophischer wie Philologischer Sicht ist. Ich selber bin aber nicht transsexuell, ein paar ferner Bekannte sind es jedoch. Also schreibe ich [[sine ira et studio]], im Gegensatz zu dir. |
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3. Was stört dich ein Pseudonym?? Das ist das Internet! Wärest du auch nur ein bisschen klüger, wenn ich Stephan geschrieben hätte? Außerdem, Kim ist ja nicht dein Geburtsname, oder? Als darf ich mir ja auch einen Namen meiner Wahl geben :-) Und Synsesis ist eine Tücke des 10-Finger-Systems, es macht keinen Sinn für jemanden der Griechisch kann, im Gegensatz zu Synesis. |
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4.Fest steht: Körper und Geist widersprechen sich bei Transsexuellen. Also muss mindestens einer Lügen, sprich krank/falsch sein. |
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"Transsexualität bezeichnet das Phänomen, dass Menschen, die körperlich eindeutig einem Geschlecht angehören, sich gefühlsmäßig als dem anderen Geschlecht zugehörig empfinden und danach streben, diesem anderen Geschlecht dauerhaft, sozial und körperlich möglichst vollständig anzugehören." ist eine Definition, der so alle zustimmen können, aber noch keine Entscheidung treffen, ob es der falsche Körper ist, oder es eine psychische Krankheit ist. Die nächste Definition ist eine fiktive, nämlich die Hypothese der wissenschaftlichen Forschung, die in dem Naturartikel vorgestellt wird. Auch sind keine konkreten Ergebnisse bekannt, man KÖNNTE weitere Faktoren entdecken, ohne Garantie. Erste Ergebnisse sind erst in ein paar Jahren zu erwarten, und erst dann auch Thema für die Wikipedia. |
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5. Natürlich sagen Transexuelle, es ist der Körper der falsch ist, also ist auch nicht der Psychologe zuständig. Aber es kann ja auch nur der Geist sprechen. Und es ist verführerisch wie in vielen Weltanschauungen die Oberhoheit des Geistes über den Körper zu betonen, was tatsächlich zur Folge hätte, dass der Körper falsch wäre, und der Geist richtig. |
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6. Dagegen spricht die materielle Sichtweise, der Mensch wird über sein Aussehen und nicht seine Geistesfähigkeiten definiert (Ein Geistesbehinderter, der dümmer als ein Affe ist, ist immer noch ein Mensch, und der Affe Affe). Somit auch das Geschlecht, man definiert es auch an den primären Geschlechtsorganen, und auch die sekundären, wobei diese anfälliger für Außenfaktoren (Hormone) sind. Die sogenannten tertiären, also kulturellen Eigenschaften, sind wiederum nicht definitionsgebend, niemand würde einen Mann, der Handtasche trägt, hunderte von Schuhen daheim hat, sich schminkt und Frauenkleider trägt, als Frau im Männerkörper bezeichnen, wenn er es nicht selber tut, siehe [[Metrosexualität]]. |
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7. Der Körper verändert sich nicht von Mann zu Frau und umgekehrt, er folgt dem genetischem Plan. Der Geist hingegen ist bekanntermaßen viel labiler sowohl für Veränderungen, und viel weniger meß- und beweisbar. Es ist bekannt, dass es viele Identitätsstörungen gibt, von Hass auf die eigene Nase, über die Vorstellung, von einem Computer die Gedanken zu bekommen, dem Wahn Jesus zu sein, und vieles andere. |
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8.Viele dieser Krankheiten sind der Transexualität viel ähnlicher als jede körperliche Krankheit. Deshalb komme ich für mich über die Analogie, dass Transsexualität eine psychische Krankheit ist, und keine körperliche. Daher sollte sie mit psychischen Mitteln behandelt werden. |
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9. Es steht natürlich allen frei, mit ihren Körpern zu machen was einem beliebt (ein Alkoholiker hat kein Problem mit Alkohol, er hat ohne eines). Aber auch nach der Defintion nach Punkt 6 (die der alltäglichen Wahrnehmung viel näher kommt, als die gekünstelten Definitionen der Queer-Studies), sind operierte Personen keine "vollen" Angehörigen des anderen Geschlechtes. Das aber nicht wegen ihrer Vergangenheit, sondern weil die Umwandelprozesse unzureichend sind. -Gruß Σύνεσις |
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== @Σύνεσις == |
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Ich halte Geist/Psyche/Seele tatsächlich für den "Kern des Menschen". Wäre dies nicht so, dann wäre ein Mensch ohne dies schlichtweg nur eins: Eine leere Hülle oder tot. Wenn Du ausserdem der Ansicht bist, dass alles einem gentischen Plan nach verläuft, dann möchte ich wissen (ok, man kann es ja aus deinem Bild mit den "Geistesbehinderten" ja bereits erahnen) wie Du Abweichungen von diesem Plan auffasst... (körperliche wie geistige "Behinderungen", Krankheiten, Seuchen, Allergien, ... usw.)... gibt's sowas nach Deiner Definition überhaupt? Und nochmal: Wenn der Kern des Menschen sein Selbst ist und er sich seiner Selbst bewusst ist, welcher andere Mensch hat dann das Recht ihm das Wissen abzusprechen, dass NUR DIESER MENSCH überhaupt über sich haben kann? Wenn darüberhinaus das Selbst ein Geschlecht haben sollte (nur so macht überhaupt die Anwendung dieser Jungschen Begriffswelt Sinn - sonst wäre sie nämlich in sich unlogisch), dann ist es doch nur logisch, dass es sich um eine rein körperliche Störung handeln kann - ausgehend natürlich von dem Selbst des Betroffenen. Von Aussen betrachtet mag das dann so aussehen, als ob es sich um ein psychisches Syndrom handelt (zumindest wenn man als Aussenstehender nicht den Wahrheiten stellen kann/will), doch wie wäre die Konsequenz aus diesem (auch das wiederhole ich gerne) diskriminierenden Blindsein auf "beiden Augen"? Dann müsste man jedem Menschen, der eine körperliche Störung spürt (also auch bei Schnupfen, Grippe, Krebs, usw.) absprechen, dass er wüsste, dass er gerade eine körperliche Störung hat. Also könnte auch niemand mehr überhaupt zu einem Arzt gehen, weil er ja nur mit einer Vermutung einen Arzt aufsucht (bei allen körperlichen Störungen so üblich). Und eine Vermutung wäre ja keine Sicherheit. Dann müsste man dem Menschen sagen: "Hey, vielleicht bildest Du Dir ja nur ein, dass Du da eine körperliche Krankheit hast" uuund würde dann sofort das Angebot einer psychotherapeutischen Behandlung machen, da das ja dann nicht sein kann, dass ein Mensch über sich selbst Bescheid weiss. ---- Merkst Du was? Darum noch mal: Du bist ein Mensch, der durch seine Denke andere Menschen diskriminiert, weil er selbst irgendein Problem hat. Rausfinden wirst Du es, wenn Du, anstatt andere Menschen als "dumm", "psychisch krank" usw. zu bezeichnen anfangen wirst über Dich selbst nachzudenken. Ich glaube, dass es da bei Dir eines gibt. Und: Ich masse mir nicht an, dir DEIN SELBST nehmen zu wollen. Das würde nämlich sowieso nicht funktionieren (nur mal als Tipp: Das funktioniert nie - Wahrheit kann man durch Lügen nicht zur Lüge machen - es entlarft höchstens die Lüge... :) ). Ach ja... "man definiert es auch an den primären Geschlechtsorganen"- Du, ja (wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Du Dich auf deinen Penis reduziert sehen willst... darum könnte es ja sein, dass Du es eigentlich auch anders siehst und Dir nur nicht eingestehen willst... hmmm...)... . Uuund: "sind operierte Personen keine "vollen" Angehörigen des anderen Geschlechtes". Stimmt, damit bist Du schon ganz nah dran es zu verstehen. Sie sind es nämlich gar nicht - sie sind Angehörige ihres EIGENEN. |
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Um dann doch wieder zur Begriffsdiskussion zurückzukommen: Vielleicht ist Dir ja bereits aufgefallen, dass ich schon weiter oben geschrieben habe, dass ich allerdings glaube, dass es tatsächlich so etwas wie ZWEI Phänomene gibt. Das EINE Phänomen beschreibst DU, ich meine das ANDERE. Und somit sage ich auch: Ja es mag sein, dass es Menschen gibt, die GLAUBEN, dass sie transsexuell sind (nach aktuellem TSG-Wortlaut so üblich behaupte ich mal) und dann gibt es Menschen, die WISSEN, dass sie eine körperliche Störung haben, die von ihrem Geburtsgeschlecht abweicht. |
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--Kim 29.11.2005 23:34 (CEST) |
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== @Kim == |
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Hmm, du scheinst aus deiner Reserve zu kommen.... |
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1. Krankheiten, Seuchen, Allergien, Mutationen, gehören zum Leben dazu; Es gibt unzählige Menschen die davon betroffen sind (Wer hatte noch nie Schnupfen?), und eben Menschen, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. |
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2. Für mich ist NICHT der Geist der Kern des Menschen. Denn dann wären ja eben jene Geistesbehinderte, die keine erkennbare Persönlichkeit entwickeln (gibt es, kenne ich, gemessener IQ von 30-50) eben KEINE Menschen; Mir ist es dagegen wichtig, dass eben auch diese MENSCHEN sind, und keine "leere Hüllen". |
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3. Man weiß nur selber, was man FÜHLT und DENKT, mehr nicht. Was "wirklich los ist", nimmt man genauso distanziert wahr - nämlich über die Sinne, VON AUSSEN - wie andere Personen auch. Deshalb ist es offenbar, dass die Empfindungen täuschen können - Sei dies entweder die Wahrnehmung, dem anderen Geschlecht anzugehören, Phantomschmerzen, oder Stimmen die man im Kopf hört - Merkst du was? |
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Deshalb "nehme ich mir sehr wohl das Recht" raus, einem Menschen sein Wissen über sich selber Abzusprechen. Jemand der mir sagt, er sei ein Wolf, den halte ich für einen verrückten, nicht für einen Wolf. Du kannst ihm ja vorschlagen, da er den falschen Körper hat, sich operativ zu einem Wolf machen zu lassen. Ich würde ihm eine psychologische Beratung empfehlen. |
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4. Die "Jungsche Begriffswelt" verwende ich bewusst nicht, da er als Psychoanalytiker Methoden verwendet, die weder naturwissenschaftlich sind, noch der mathematischen Logik der Philosophie folgen. Auch ist sich die akademische Fachwelt heute größtenteils einig, dass Psychanalyse genauso wenig eine Wissenschaft ist wie Astrologie (Außer ihre Befürworter natürlich). |
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5. Jetzt hast du schon wieder ein [[Argumentum ad hominem]] verwendet ("deine Denke" "weil er selbst ein Problem hat" "wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Du Dich auf deinen Penis reduziert sehen willst" - Nein, aber er zeigt, dass ich ein Mann bin :-), deshalb berufe ich mich auf [[tu quoque]], und sage mal was zu dir: Ich vermute mal, dass du anfangs sehr unsicher warst, als du diese Gefühle empfandest. Du hast erstmal versucht sie zu verleugnen, vielleicht sind dir ähnliche Gedanken eingefallen, die ich jetzt vorbringe, doch die Gefühle wollten nicht gehen. Du hast dann zunehmend Kontakt zu "erfahrenen" TS, und es ist ja gar nicht so unnormal. Statt also die Gefühle in Frage zu stellen, die man scheinbar eh nicht ändern kann, und die soviele andere haben, muss ja logischerweise der Körper in Frage gestellt werden, wenn die Gefühle so eindeutig und fest sind, kann es ja nur der Körper sein. Und "diese Denke" wird ja zwangsläufig durch den Umgang mit anderen TS bekräftigt. Jeder Versuch dagegen etwas einzuwenden ist konsequenterweise ein "diskriminerender Konservativer", der hinterm Mond wohnt und ausländerfeindlich ist und sowieso nichts mit ihm fremdartigen Anfangen kann und einfach nur zu dumm um zu begreifen was TS eigentlich ist. Dann kann man so schicke Begriffe nehmen "Diskrimierung", "faschistoid", "transphob" usw., die zwar ziemlich wahllos eingesetzt werden, aber eins klar werden lassen: Der andere redet nicht so weil er es so für richtig hält, sondern weil er böse ist. Umgekehrt frage ich: Kim, du bist ein erklärter Transsexueller, ist deine Argumentationsweise nicht reine Gewissenberuhigung, da du dich zwingend bei jeder Abweichung selber ablehnen müsstest? |
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6. Ich sehe nur ein Phänomen, und dass sind Menschen, die GLAUBEN, dass sie Transsexuell sind. |
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Sollten Forschungen ZEIGEN, dass ein Gen, Hormon, was auch immer, gibt, welches Transexuelle Gefühle auslöst, dass das Gehirn umstrukturiert wird auf das "andere Geschlecht", oder schon Geburt vom Körper anders ist, - kurzum, dass mann TS MESSEN kann, dann bin ich für unbürokratische, vollständige Kostenübernahme aller Operationen, so wie es TS selber fordern (auch wenn sie strengenommen immer noch dem alten Geschlecht zugehören würden) . Ohne das aber sowas gezeigt werden kann, halte ich es für eine psychische Krankheit (die natürlich körperliche Entsprechungen hat, aber nicht in der obigen Form), mit den entsprechenden Konsequenzen. Kann mir jemand andere Analogien zu Krankheiten, Erkenntnisse, Definitiosmodelle usw. zeigen, die mehr Sinn machen, Beispiele die meiner Sicht widersprechen, dann habe ich mich geirrt und bin froh, etwas Neues gelernt zu haben. Aber mich zu beschimpfen, und Sätze wie "weil er selbst ein Problem hat", dienen nur zur Selbstdisqualifizierung. |
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7. Ich werde nicht mehr auf dich antworten, zumindest nicht sofort, ich sehe nicht dass diese Diskussion sich weiterentwickelt, das hat sie in den vergangenen Posts nicht getan, und ich sehe es nicht kommen. |
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8. Es geht ja eigentlich um den Artikel, und ich finde ihn erstaunlich gut, er enthält zwar viele [["Weasel-Words"]], aber ich bin ehrlich gesagt zu faul, für alle konkrete Quellen zu suchen, da ich dem Inhalt gerne glaube. Etwas problematisch finde ich die Verwendung der Begriffe "Störung, -Problem, Krankheit", wird jeweils in anderen Abschnitten verwendet, scheint mir aber das selbe zu bedeuten. -Synesis |
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== @Synesis == |
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Hmmm... vielleicht nur ganz kurz diesmal... ich glaube, dass es noch in vorstellbarer und mittelfristiger Zeit bewiesen wird, dass es sich um das handelt, was Menschen mit mit abweichenden Körpersyndromen längst wissen. Und das tolle: Es gibt schon viele liebe Menschen, die auch ohne Beweise dazu in der Lage sind, sich das vorzustellen. Und mal ehrlich: Wo ist das Problem sich das so zu begreifen? Es ist schlicht, simpel, handhabbar, für alle Beteiligten am sinnigsten richtig damit umzugehen, u.u.u. Die Realität ist meistens ziemlich praxisnah. Abweichungen der Geschlechtsorgane sind kein Mysterium sondern ganz simpel einfach nur körperliche Störungen. Ich finde, eine gute Grundlage damit umzugehen, witzigerweise nicht nur für mich, sondern (und das glaube ich wirklich) für ALLE Beteiligten. Andersrum (nämlich anzunehmen es handelt sich um eine psychische Störung) ist das für ALLE unsinnig, lässt unbeantwortete Fragen offen, stellt ALLE Beteiligten vor immense Schwierigkeiten, usw. ... tja, und so darf die Frage erlaubt sein: Warum Sachen kompliziert machen, wenn sie primär so einfach sind? (Übrigens gebe ich Dir Recht: Empfindungen können täuschen, Wahrheiten sind IMMER wahr. Genau das ist der Kern der Sache.) Und noch was: Ich finde schon, dass sich was weiterentwickelt hat an der Diskussion. Danke Dir dafür... :) |
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Noch was zum drüber Nachdenken: Weisst Du, was das Hauptproblem ist (und für immense Verständigungsschwierigkeiten führen kann)? Du denkst eindimensional (weil Mann) und denkst ich würde es auch tun. Das geht leider nicht. Tut mir leid, da kann ich nix für. Ist einfach angeboren. |
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--Kim 30.11.2005 23:34 (CEST) |
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== Was soll der Wirrwarr ??? == |
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In einer Wikipedia Darstellung der Transsexualität sollte man sich meiner Meinung nach auf gültige und anerkannte Konzepte und Definitionen beschränken, anstatt in epischer Breite jede Kritik an dem Begriff und Varianten sowie utopische Sichtweisen einiger Betroffener darzustellen. |
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Wikipedia ist ein Informationsmedium mit deren Hilfe sich auch nicht Betroffene einen Überblick verschaffen wollen. Da es für Außenstehende generell ziemlich ausgeschlossen ist, daß Phänomen zu verstehen, verwirren die ganzen hier dargestellten Begriffe nur. Ganz abgesehen davon, daß ich die Transgender-Konzepte für gesellschaftspolitischen Schwachsinn halte, weil sie weder in irgend einer Form unsetzbar sind, noch eine Rollenaufweichung wirklich im Interesse ECHTER Transsexueller ist. Von den sogenannten Tans ..... sind die wenigsten wirklich transsexuell; diese Behinderung kommt in Wirklichkeit nur sehr selten vor. |
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Echte TS haben in der Regel eine sehr klare Vorstellung von ihrem Geschlecht und sind nicht irgendwie "dazwischen". Ihre Behinderung besteht lediglich im Vorhandensein eines unpassenden Körpers, der zum permanenten Fehlverständnis der Umwelt führt. Allein DAS ist Auslöser oder Verstärker für psychische Leiden. Die Behinderung besteht lebenslang fort und kann durch die Behandlung nur gemildert werden. |
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Daniela N |
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== Begriff ist Quatsch == |
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Übrigens ist nirgendwo im TSG die Rede von "glauben"; sondern vom Empfinden des anderen Geschlechts. Das ist etwas ganz anderes und trifft es meiner Meinung nach. Glauben kommt nur im Volksmund vor. |
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== Nichtbetroffene und Homophile ... == |
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... sollten sich eigentlich mal aus der Begriffsdefinition heraushalten. Transsexualismus wird nie jemand verstehen, der nicht selbst betroffen ist. Es kann auch keiner erklären, was ein Brötchen ist, der noch nie eines gegessen hat. Daher verstehe ich das nicht warum hier so viele in völliger Abwesenheit von Empathie herumeditieren. |
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Weder Homosexuelle noch Emanzen haben die geringste Ahnung davon was Transsexualität oder sogenanntes "Transgender" ist oder bedeutet. Es wird Zeit, daß Betroffene sich endlich aus der Schwulenbewegung rausziehen und eine eigene Position / Bewegung aufbauen. Das eine hat mit dem Anderen nichts zu tun und Transsexualismus ist etwas VÖLLIG anderes als Homosexualität. Das scheinen selbst einige Betroffene nicht zu verstehen, die sich mit bunten Tunten, Luise Koschinski und Co auf dem CSD und ähnlichen Veranstaltungen herumtreiben. Das führt immer nur dazu das wir hinter vorgehaltener Hand belächelt, geduldet, aber wirklich nie in unserer wahren Rolle akzeptiert werden. |
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Es wird Zeit, daß wir unsere Begriffshoheit von den Homosexuellen wieder zurückerobern. |
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[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] |
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: Wenn Nichtbetroffene sowieso nicht verstehen werden, was Transsexualismus ist, wieso machst du dir dann die Mühe, ihn überhaupt zu erklären? Ich habe gedacht, als Leser kommt man zur Wikipedia, um etwas zu verstehen, was man vorher nicht verstanden hat. Ist das nicht der Sinn einer Enzyklopädie? Damit beschimpfst du schonmal fast jeden Benutzer der Wikipedia als dumme Außenstehende ohne Recht auf Verständnis oder Mitsprache. Weder Betroffene noch Nichtbetroffene haben die Deutungs- oder Erklärungshoheit über ein Thema, sei es nun Transsexualismus oder beispielsweise eine chronische Krankheit wie Rheuma. Der Außenstehende ist nicht betroffen, hat also nicht die persönliche Erfahrung. Der Betroffene hat zwar die persönliche Erfahrung, aber eben auch nur die. Er kennt also nur einen einzigen Fall, nämlich sich selbst; was ihn somit gegenüber den anderen Betroffenen auch zum Außenstehenden macht. Wenn wir nach diesem Prinzip vorgingen, dann könnten wir fast die gesamte Wikipedia löschen. --[[Benutzer:Subsonic68|subsonic68]] 18:23, 29. Jan 2006 (CET) |
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Na der Punkt ist einfach, daß Nichtbetroffene TS nicht verstehen KÖNNEN. Ein Arzt kann einen Schnupfen verstehen oder auch Rheuma, aber niemals TS. Es sei denn er ist es selbst. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 21:39, 30. Jan 2006 (CET) |
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== Begriffskritik ergänzt == |
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Einen internen Link korrigiert, |
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Begriffskritik ergänzt und einen externen Link korrigiert (Forum nimmt keine Mitglieder mehr auf) |
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--[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 21:02, 17. Jan 2006 (CET) |
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== Korrekt == |
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"Der Begriff wird seit einigen Jahren auch deswegen stark kritisiert, weil die Kriterien für Transsexualität auf einem binären Geschlechtsbild beruhen (siehe Heteronormativität und Transgender) und sich zu stark auf die Möglichkeiten der medizinischen Veränderung des Körpers und zu wenig auf die sozialen Umstände beziehen." |
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Wobei das absolut korrekt ist, dann TS ist m.E. ein rein körperliches Problem. Halt im falschen Körper geboren. |
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Wäre die äußere körperliche Angleichung nicht so stümperhaft wie bei der auf das Genitale beschränkten deutschen Behandlung, sondern etwas ganzheitlicher ALLE sekundären Geschlechtsmerkmale umfassend wie z.B. bei thailändischen Operateuren üblich, gäbe es für die meisten Betroffenen gar kein Problem mehr. Damit wäre viel mehr erreicht und die Sozialversicherungssysteme geschont, als sich der Illusion einer gesellschaftlichen Akzeptanz von Transsexualität hinzugeben und die Betroffenen bis zur Rente durchzufinanzieren, weil sie nie wieder einen Job bekommen. |
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Wir sind Deutschland - Das Land der Trümmertransen ! |
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--[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 21:13, 17. Jan 2006 (CET) |
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Nochwas fällt mir grad ein. Bei einigen Betroffenen existiert der Verdacht, daß diese körperliche Teilbehandlung durchaus beabsichtigt ist, weil sie zur Stigmatisierung und leichten Erkennbarkeit der Betroffenen führt. So wird verhindert, daß Transsexuelle in der Masse verschwinden und sie können die Gesellschaft und vor allem die Männer in ihr nicht mehr "bedrohen". --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 21:23, 17. Jan 2006 (CET) |
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== Intersexualität gehört gar nicht da hin == |
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Ihr solltet mal die inhaltlichen Zusammenhänge nicht übersehen. Leider wird Intersexualität als Verweis immer wieder hineineditiert obwohl man da nun wirklich nichts zur Begriffskritik der Transsexualität findet. Das zeigt wieder die Konfusion auch unter Euch Wikipeten .... Intersexualität ist eine rein körperliche Geschlechtsabweichung (Hermaphroditen), während Transsexualität bzw. Transidentität eine NICHT-Körperliche Abweichung nämlich ein komplett falscher (aber biologisch eindeutiger) Körper zur Seele ist. Daher gehört das da nicht hin und ich schmeiss es jetzt wieder raus. |
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--[[Benutzer:145.253.3.202|145.253.3.202]] 19:09, 18. Jan 2006 (CET) |
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== Verlinkung auf Foren == |
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Bevor hier ein Krieg ausbricht: |
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In [[Wikipedia:Weblinks]] steht ziemlich eindeutig: |
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* "Weblinks sollen es dem Leser ermöglichen, sein Wissen über den Artikelgegenstand zu vertiefen. Diskussionsforen und dergleichen werden diesem Zweck '''in der Regel''' nicht gerecht." |
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* "Für Laien und allgemein Informationssuchende sind sie daher '''in aller Regel''' nicht geeignet." |
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Abgesehen davon, dass ich anderer Meinung bin, gibt es also keine allgemeine Regel, dass Links auf Foren grundsätzlich verboten sind. |
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Warum auch? Sie stellen eine wichtige Informationsquelle dar, gerade für solche heiklen Themen. |
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Wie gesagt: Wer wichtige Informationsquellen löscht, sollte gute Argumente haben und nicht pauschalisieren, sondern mal die Regeln auch genau lesen, auf die man hinweist! |
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Um es deutlich zu sagen: Hört bitte auf mit dem Löschen, das bringt für niemanden einen Vorteil! |
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-- [[Benutzer:84.129.67.39|84.129.67.39]] 01:15, 19. Jan 2006 <small>(Signatur nachgetragen von [[Benutzer:Georg Messner|Georg Messner]] 01:49, 19. Jan 2006 (CET))</small> |
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:*Trans-Forum: schon mal sicher nicht, da muss man sich erst anmelden um lesen zu können. |
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:*Transsexuell-Forum: genau das gleiche wie bei Trans-Forum |
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:*Souled würde noch am Besten gehen, sehe ich aber nicht als ''vom Feinsten''. |
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:Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] 01:26, 19. Jan 2006 (CET) |
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::* 1. Falsch. |
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::* 2. Geschütze Bereiche braucht man schon aus Schutz vor solchen Pubertierenden wie hier, die ohne Nachdenken ihre vermeintliche Autorität durchdrücken müssen. |
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::* 3. Ist das noch lange keine Begründung für eine Löschung. |
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::-- [[Benutzer:84.129.115.155|84.129.115.155]] 01:39, 19. Jan 2006 <small>(Signatur nachgetragen von [[Benutzer:Georg Messner|Georg Messner]] 01:50, 19. Jan 2006 (CET))</small> |
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:::Der Artikel hat bereits acht Weblinks. Wikipedia ist keine Linksammlung. [[Benutzer:Stefan64|Stefan64]] 01:47, 19. Jan 2006 (CET) (der aus der Pubertät übrigens schon ziemlich lange raus ist) |
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:::Anmerkung:Bei Trans-Forum ist nur bei, für das Thema unwischtigen, Bereichen ohne Anmeldung das lesen wichtig. Die Foren sind einfach nicht ''vom Feinsten''. Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] 01:54, 19. Jan 2006 (CET) |
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Ist es nicht gerade interessant für Leute, die sich bei dem ganzen Wirrwarr tiefer informieren wollen hier ein Spektrum zu haben auch über verschiedene Ansätze, die nunmal unter Betroffenen herrschen. Wir haben doch von den offenen Transgender-Ansätzen bis hin zu klassisch Transsexuellen alles dabei gehabt. Eine Anmeldung ist schnell gemacht und es sind ja in der Regel auch einige wenige Bereiche für Gäste lesbar. Gerade bei so einem heiklen Thema, wo sich viele auch gar nicht trauen einen Psychologen oder Arzt zu fragen ist doch JEDE Informationsquelle wichtig. Ich wäre schon ein paar Jahre länger auf der richtigen Seite, wenn es in den 70/80ern schon Internet gegeben hätte. Außerdem sag mir mal welche Foren denn vom Feinsten sein sollen ? Mit goldenem Hintergrund oder wie beurteilst Du das ? --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 10:06, 19. Jan 2006 (CET) |
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:Zu erst Mal die Antwort auf deine Frage: Foren sind für mich praktisch nie vom Feinsten. Ein Grund dafür ist auch, weil sich die Inhalte immer ändern und nicht wirklich überprüfbar sind. Nachdem (meines Wissens) auch keine Webseiten akzeptiert werden, bei denen man sich erst anmelden muss, gelten die gleichen Regeln für die Foren. Und ich brauch keine Foren hier, wo ich (ohne Anmeldung) nur zu ''Plauderecke'', ''Off Topic'' oder ähnliches ohne Themenbezug Zugang habe. |
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:Die Links sollten zum informieren da sein und für nichts adneres, da sind Foren einfach ungeeignet. Die anderen Weblinks sollten für Betroffene auch ausreichen. Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] |
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:: Interessant... '''DU''' meinst also, du kannst das besser entscheiden als andere. Aus deiner persönlichen '''subjektiven''' pauschalisierten Meinung heraus versperrst du kranken Menschen einen wichtigen Weg zur Hilfe. Vielen Dank. [[Benutzer:84.129.42.203 |84.129.42.203]] <small>Unterschirft nachgetragen, vergleiche [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion%3ATranssexualit%C3%A4t&diff=12777778&oldid=12776337]</small> |
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:::Ja, ich meine es... und anscheinend auch Stefan64, Georg Messner, Xocolatl und Hansele... Aber wenns dir Spaß macht kannst du mir auch alleine die Schuld geben, da die Reverts bzw. Einwände der genannten bei dir anscheinend nicht zählen. Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] 16:36, 19. Jan 2006 (CET) |
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Die sind doch mit Sicherheit alle krank genug, um das beurteilen zu können. (Ironie) Deshalb machen Sie auch alle mit beim lustigen Trans-Begriffe-Raten. Gabs da nicht mal ne Fernsehsendung ? Was bin ich für ein Trans oder so ? |
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--[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 18:33, 19. Jan 2006 (CET) |
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:Bitte unterlass persönliche Angriffe - die sind hier nicht gerne gesehen. Die Wikipedia ist kein Verzeichnis für Hilfsorganisationen und Hilfeangebote, sie ist überhaupt kein Webverzeichnis sondern eine Enzyklopädie. Darin liegt dann auch der wohlbegründete Grund, Links auf Foren, Blogs etc. nicht aufzunehmen. Näheres kann man in [[Wikipedia:Weblinks]] wie auch der Diskussion dazu nachlesen. Und natürlich immer auch in Frage stellen - das sollte aber zuerst dort gemacht werden. Aus dem gleichen Grund sollte auch die Anzahl der Weblinks begrenzt bleiben, es wird eine Richtgröße von max. 5 Links angegeben. Das soll keine Informationsbeschränkung sondern ein Zwang zu Qualität sein - das Ziel ist, dass die Autoren gezwungen sind, wirklich die besten und informativsten Links auszuwählen. Wobei auch hier der enzyklopädische Gedanke im Vordergrund steht: über das Thema (hier also Transsexualität) weiter zu informieren - nicht aber unbedingt, Hilfeangebote aufzulisten. --[[Benutzer:Hansele|Hansele]] [[Benutzer Diskussion:Hansele|<sup>(Diskussion)</sup>]] 08:54, 20. Jan 2006 (CET) |
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Warum so zimperlich ? Andere Mods hier wie Barb und der Pfadfinder werfen doch mit ganz anderen persönlichen Beleidigungen um sich. Aber die werden dafür halt nicht gesperrt; DAS ist der Unterschied. Da denken Neue leicht das mußte hier so sein. |
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Außerdem war das meinerseits nur eine ironische Anspielung darauf, daß Mods die nicht im Thema stecken in vielen Fällen hier "aus Prinzip" oder vielleicht auch nur Rechthaberei Dinge immer wieder zurückeditieren. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 09:10, 20. Jan 2006 (CET) |
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::Wo bitte habe ich dich persönlich beleidigt? --[[Benutzer:Barb|Barb]] 12:04, 20. Jan 2006 (CET) |
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Och, in Deiner "Eigenen Diskussion" an reichlich Stellen. Nur ein Beispiel ''Die Nutzerin/der Nutzer hat offenbar psychische Probleme, die er/sie in der Wikipedia abläßt.'' Sind aber noch krassere Sachen dabei. Ich habs mir mal kopiert für den Fall der Fälle und vielleicht mach ich spaßeshalber mal nen Sperrantrag. |
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An einigen Stellen ist unklar ob ich, Tanja oder wir beide gemeint sind. Aber ist auch egal denn Beleidigung ist Beleidigung und dokumentiert Kommunikationsverhalten. Habs auch an Tanja geschickt. :-) Hier iss der Krampf: |
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[http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Barb#Gender_und_so/ Gender und so ] |
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[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 13:54, 20. Jan 2006 (CET) |
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::Dann rekapituliere bitte mal dein Verhalten in diversen Löschdiskussionen. Den Eindruck, den ich da sehr stark bekommen habe, habe ich einem anderen Nutzer mitgeteiltm, der mit Dir ebenfalls heftige Probleme hat. Tanja K. ist - sofern du es nicht selbst bist - keine Nutzerin. --[[Benutzer:Barb|Barb]] 15:32, 20. Jan 2006 (CET) |
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Aha ... das gibt Dir also das Recht zu Beleidigungen jeglicher Art. Ich muß sagen; Tanjas Kommentar auf Deiner Seite von heute nachmittag ist voll ganz gerechtfertigt. Den gleichen Eindruck von Dir habe ich auch. Was der Pfadfinder und seine Freunde für Probleme mit TS haben ist Schwulentypisch; die Denke die dahintersteckt faschistoid. Deshalb werden wir auch die Grenzen wieder klarer ziehen. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 15:37, 20. Jan 2006 (CET) |
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::Zu „''daß Mods die nicht im Thema stecken in vielen Fällen hier "aus Prinzip" oder vielleicht auch nur Rechthaberei Dinge immer wieder zurückeditieren''“ von DanialaN möchte ich anmerken, dass ich hier in keiner Weise als Admin gehandelt habe, sondern als ganz normaler Benutzer. Das würde ich ohne meinen Adminstatus genauso machen. Außerdem verstehe ich nicht, wieso du nach meinen Begründungen - die du ablehnst - ein Handeln ''aus Prinzip'' siehst, aber okay. Auf das hier muss auch nicht geantwortet werden, sollte nur ein Kommentar sein, zwischen Handeln als Admin und als normaler Benutzer zu unterscheiden. Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] 03:17, 23. Jan 2006 (CET) |
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== Eigene Kategorie "Transsexuell" und raus bei Transgender ! == |
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Dann könnten wir die Dinge, die ICD F64.0, d.h. die echten Transsexuellen, respektive das Transsexuellengesetz betreffen hier unter einer eigenen Kategorie führen. |
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Nur weil irgendwelche Homos und Emanzen sich überlegt haben, daß wir jetzt zu den Transgender-Tunten gehören, müssen wir uns das hier bei Wiki bieten lassen. Das ist ja ein so schön einfaches Bild, wie es die Medien und Frau Müller von nebenan auch haben. |
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Die Transgender-Artikel können dann alle unter "Homosexualität". Da gehören sie doch auch hin, denn sie machen eh gemeinsame Sache mit den Schwulen. |
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--DanielaN 16:02, 20. Jan 2006 (CET) |
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== Links == |
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Fast alles zum Thema Weblinks: |
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=== Trans-Eltern === |
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Warum wurde der Link zu "Trans-Eltern" entfernt? Aber der Transgender-Link "Transmann" dringelassen??? Finde ich jetzt ziemlich unfair, was soll das? |
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=== links, warum? === |
|||
warum |
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*sind in der linksammlung gleich 2 einträge von der gleichen domain vertreten? |
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*ist/sind eine/zwei? "private" homepage/s angegeben, die bestenfalls nur einen persönlichen eindruck wiedergeben kann/können? |
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*wird eine neutrale datensammlung (http://transray.com/) zu thema rausgeworfen? |
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{{unsigned|84.62.4.159|[[Benutzer:Georg Messner|Georg Messner]] 06:46, 23. Feb 2006 (CET)}} |
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:Keine Ahnung. Nimm von mir aus alle Änderungen vor, die du argumentieren zu können glaubst, aber sei auf heftigen Widerspruch und schmierige persönliche Angriffe vorbereitet. Um die Weblinks auf dieser Seite hat es schon mal einen Änderkrieg gegeben, und die Beteiligten sind alle nach wie vor aktiv. --[[Benutzer:Georg Messner|Georg Messner]] 06:45, 23. Feb 2006 (CET) |
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=== Vorschlag Weblinks === |
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Zum Thema Links habe ich folgenden konkreten Vorschlag. Wir haben entsprechend den Konventionen hier nur wenig Platz. Daher hier in der Wiki Konzentration auf Meta-Informationen, die es den Nutzern ermöglichen, schnell an weitergehende Infoss zu kommen. |
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Daher schlage ich also folgendes vor: |
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* HBIDGA |
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* Trans-FAQ |
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* www.transray.com - eine neutrale und umfassende Datenbank unmittelbar zum Thema, deuschsprachig. Wird permanent gepflegt. Wenn die fehlt, würde ich wieder das Wort Kunstfehler verwenden. |
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* transsexualisme: chronologie et bibliographie de 1910 à 1972 |
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* Weiterführende Links |
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Bei den Weiterführenden Links stelle ich mir eine bibliographisch strukturierte Linksammlung vor, die einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und ggf. Wiki-ähnlich oder von einem kleinen Team betrieben wird (regelmäßige technische Verifikation der Links halte ich für erforderlich). Auf dieser Seite wäre dann auch ein Platz für ALLE Verbände, vielleicht sogar mit ein paar Worten Kurzbeschreibung zu den Zielen (1 Satz). |
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Die weiterführende Linksammlung kann ausserhalb der Wikipedia liegen. Sollte sie es nicht sogar? |
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[[Benutzer:Beate r|beate_r]] 12:39, 28. Feb 2006 (CET) |
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== Wo ist der alte Artikel nur hin? == |
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Schade, früher habe ich den Artikel gerne für Outings verwendet, dass ist jetzt ja so ziemlich unmöglich geworden, mehrere Dinge im Artikel sind falsch oder zumindest deutlich POV. |
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Mal von oben durchgegangen: Die Einleitung ist viel zu lang, man sieht das Inhaltsverzeichnis nicht mehr, ohne zu scrollen! |
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Unter Verlauf könnte wenigstens erwähnt werden, dass es auch vergleichsweise sehr junge Transsexuelle gibt, die während, gegen Ende oder unmittelbar nach der Pubertät aktiv werden. Es gibt uns, wir werden immer mehr und man behandelt uns auch sehr erfolgreich. Allein deswegen ist eine Erwähnung gerechtfertigt. |
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Der Abschnitt über Kontroversen ist imho deutlich zu lang. Außerdem ist die Aussage über homosexuelle Transsexuelle schlicht und ergreifend falsch oder sollte zumindest belegt werden, meiner Erfahrung nach ist der Anteil bei etwa 30% und viele Betroffene betrachten sich als bisexuell und leben das durchaus auch aus. |
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Die Weblinks sind mehr als nur ein Witz, warum wird auf einen '''Zentralrat der Transsexuellen''' verlinkt, der von sich selbst sagt, '''[das] transsexuelle Leben definieren zu wollen''' und '''die Oberhoheit über den Begriff des Transsexualismus zurück gewinnen''' (Beides Zitate aus den Zielen entspr. Seite), aber die DGTI nicht? |
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Bei den restlichen Teilen ist es durchaus so, dass sie früher einmal auch deutlich besser zu lesen waren. |
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Leute so geht das nicht, die WP soll neutral und objektiv berichten, nicht das Gewäsch irgendwelcher Betroffenen verbreiten. Ein Kompromißvorschlag: Wir holen einen nichtbetroffenen Admin, der versucht hier etwas Ordnung reinzubringen, jeder der mit dem Thema zu tun hat ist viel zu subjektiv um alleine an dem Artikel zu schreiben. Die WP richtet sich an alle Menschen, nicht an einen winzigen Teil, der den Überblick über die Grabenkämpfe einiger Betroffener haben (den hab ich nämlich auch nicht) |
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Sophie --[[Benutzer:84.56.130.204|84.56.130.204]] 10:12, 23. Feb 2006 (CET) |
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Schon mal H.K.A. "die" Vorsitzende des DGTI gesehen ? Dieser Ein-Mann-Verband ist nicht nur bedeutungslos, sondern wer den Vorsitzenden sieht, weiß auch gleich, daß der keine TS vertreten kann. Mal ganz abgesehen von seinem physischen Zustand. Da wäre ich eher dafür Trans-Eltern mit zu verlinken. Dann kann sich dann jeder selbst ein Bild machen ob dr zu der orthodoxen oder zu den liberalen TS will. Beide Lager haben ihre Berechtigung und ihre Anhänger. Besonders bei den nicht internet-aktiven. Das wird oft unterschätzt. Auf jeden Fall sollten KEINE Nicht-TS-Organisationen wie die DGTI verlinkt werden. --[[Benutzer:145.253.3.202|145.253.3.202]] 16:46, 23. Feb 2006 (CET) |
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Ich kann mich Sophie nur anschließen. Ich habe meine Behandlung auch vor dem 25. Lebensjahr erfolgreich abgeschlossen. Und meine Eltern haben mich zu nichts gezwungen, da ich schopn sehr früh eine eigene Wohnung hatte, um mich von deren Fesseln und Vorstellungen zu lösen. Hat mir gut getan, sonst hätte ich mein Ziel nicht so schnell erreicht. Man kann das Thema jugendliche TS nicht einfach totschweigen. |
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Zwei Texte von mir, Tanja Krienen - www.tanjakrienen.de |
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Man sollte sich hier wirklich nur auf die Möglichkeiten der Behandlung/Anpassung konzentrieren, wie man an sie "rankommt" und wie sie rechtlich abgesichert sind. Alles andere ist Meinungsmache, für die Wiki kontraproduktiv und interessiert den Bürger nicht. Er will wissen was machbar ist und nicht in Grabenkämpfen einbezogen werden. |
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„Transgender“ |
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Ein kleiner Denkanstoß für die "Bios" hier: |
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In den zurückliegenden Jahren, gelang es einigen Personen aus der verschworenen Gemeinschaft derjenige homosexuellen Verbandfunktionäre, welche alljährlich ihren karnevalistischen CSD-Schwulen-Klamauk zur Belustigung der eigenen Klientel, aber zum berechtigten Gespött der anderen inszenieren, die Diskussion um eine angeblich notwendig gewordene, neue Geschlechterdefinition anzufachen. Diese Phantasien gebaren die Kopfgeburt der „Transgender", nach dem jeder, der subjektiv meint, Abweichungen in seiner Geschlechterrolle zu spüren, die Möglichkeit zum Wechsel in eine andere Identität oder ins Ungeschlechtliche erhalten solle. Sie wollen die Grenzen so verwischen, dass jeder, der einen Faltenrock als weibliches Attribut begehrt, für sich reklamieren darf, ein Mitglied des „anderen Geschlechtes" zu sein - möge das Bild auch noch so widersinnig erscheinen! Dieses hat aber auch nichts mit wirklichen Transsexuellen zu tun, die aufgrund einer sehr tiefen individuellen, psychischen und auch oft physischen Disparität zum herkömmlichen Geschlecht, einen offiziellen Wechsel vollziehen. |
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Ich weiß sehr wohl, daß man mit 16 Jahren noch ziemlich jung ist. Aber dann erklären Sie mir mal bitte eins: Mit 16/17 Jahren ist man in der Marktwirtschaft beschränkt geschäftsfähig, man traut ihnen also schon das Abschließen von diversen Geschäften zu bzw. die Abgabe von diversen Willenserklärungen z. B. der Kauf eines 125 ccm Motorrades, welches mit der neuen Führerscheinregelung ab 16 Jahre gefahren werden darf und das sogar auf der Autobahn als vollwertiges Mitglied im Straßenverkehr da man mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für die Autobahn zugelassen ist; und mit 16 Jahren ist es vom Gesetzgeber gestattet, Geschlechtsverkehr zu haben bzw. sexuelle Beziehungen zu führen, man ist sogar mit Erlaubnis der Eltern heiratsfähig, und ab 18 traut man Jugendlichen zu, verantwortlich mit Politik umgehen zu können, weshalb sie auch mit 18 das Wahlrecht bekommen, und mit 18 darf man sich selbstständig machen und eine eigene berufliche Existenz gründen, man ist mit 18 ein vollwertiges Mitglied im volkswirtschaftlichen wie auch betriebswirtschaftlichen Prozeß, gleichzeitig will man jungen transsexuellen Menschen aber weiß machen, daß sie für ihre Geschlechtsidentität keine Eigenverantwortung übernehmen können, keine Entscheidung zur Geschlechtsanpassung fällen können und überhaupt nicht gut genug entwickelt seien? Ist das nicht ein Paradoxon? |
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Hier jedoch scheint allerdings mehr der politisch motivierte Versuch einer radikalen und zu allem entschlossenen Minderheit vorzuliegen, sich die Rolle der allein zu entscheiden Instanz innerhalb der Gesellschaft anzumaßen. Dieser radikale Zirkel besteht im Grunde nur aus den immer wieder auftretenden Köpfen, die in der Regel zur allzu schrägen Truppe der Berufs-Provokateure zu zählen sind. Sie verzerren einige durchaus berechtigte Anliegen einer größeren Gruppe, würdigen es zu einem Spektakel der wenig heiteren, dafür umso peinlicheren Art, herab, und betreiben damit eine Politik, die Kurioses in den Stand eines Wahlprüfsteins setzen will. Das Ganze geschieht zudem in kleinen Zirkeln mit großer Wirkung, sodass die eingelullte Bevölkerung nicht mal ahnt, was da mit höhnischem Lachen auf sie zukommt. |
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Die schon in der PSYCHOLOGIE HEUTE Anfang 2001 auszugsweise gedruckten Einschätzungen akuter Fehlentwicklungen, sollen hier in Gänze noch einmal zur Diskussion gestellt werden. Auf Grund vielfältiger Erfahrungen mit der sezierten Gruppe, waren einige notwenige Zusätze unumgänglich, denn der Angriff von Damenwäscheträgern, Fetischisten, Crossdressern, Transvestiten oder geschlechtlich desorientierten Zeitgenossen auf die Logik und den Geschmack, benötigt Widersprüche der vorgestellten Art, damit die Luft aus Köpfen und bunten Luftballons entweichen und Platz für Realitäten schaffen kann. Der in der Vergangenheit oft verwendete Begriff des „Transidentischen“, wurde in jüngster Zeit verstärkt in den allgemeinen „Transgender“ - Bereich „überführt“. Das Problem ist dasselbe… |
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Schizo id entisch? : ! |
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Denkt mal drüber nach! |
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Ein kleines Traktat wider Fiktionen und Farcen |
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Von Tanja Krienen |
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Es existieren viele Mären, Legenden, Mythen und Histörchen, die im Stadium des psychotischen Hochgefühls unkritischer und/oder wahrnehmungs-gestörter Betroffener in so genannten Selbsthilfegruppen, welche nicht selten den Charakter und die Struktur einer Sexsekte, gleich indischer Kastraten – Formationen besitzen, im Kollektiv zu kompatiblen Handlungsmustern festgeklopft werden. Die erste ihrer Erfindungen ist das Wortkonstrukt „transidentisch“, geschaffen, um die Behauptung „Tertium non datur“, krampfhaft ad absurdum zu führen, die zweite, die infolge falscher Selbstbestimmung abgeleitete Größenordnung der Gemeinde von deutlich über 100 000 Personen, bei gleichzeitiger Postulierung des „Transidentischen“ zum Massen-phänomen. Bei näherer Bespiegelung jedoch, wird der reale Hintergrund nicht nur als semantisches Problem transparent. |
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Hajo |
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Vordergründig so argumentieren sie, störe der Begriff Transsexualität wegen der Silbe sex, doch vom Terminus Transsexualismus ausgehend, wird der Charakter des Gegenstandes deutlicher, - Sex, im Sinne von Geschlecht – Male! |
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Trans meint immer etwas Veränderliches, über, hinter oder durch; ein Transfer überführt; ein Transformator wandelt um; eine Transskription überträgt und durch einen Transport befördert man X von A nach B. Identisch bedeutet übereinstimmen, gleich, - aber womit ? - mit Trans? Oder möchte das kapriziöse Syntagma suggerieren, „Es“ möchte zur Identität? Nur zu welcher? |
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Nein. Hier schuf ein Zirkel Identitätsverunsicherter, seelisch Zerrissener (nichts anderes bedeutet schizoid), eine neue Kategorie, ohne eine präzise Definition ihrer konkurrierenden Variante vorzuweisen. |
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Sie postulieren also einen Identitätswechsel. Warum? War lediglich ihre alte IDENTITÄT das Problem? Da sie vor der Konfrontation mit dem Geschlechtlichen fremdeln, scheint dies der Fall zu sein. Eine Identität wechselt man jedoch auch im Falle der Heirat (ledig – verheiratet); des Lebensabschnittes (Schüler/Auszubildender – Erwachsener im Beruf) oder der Staatsangehörigkeit (!) – hier aber geht es NUR UM EINES: Den Geschlechtswechsel! |
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Die Betreffenden aber wissen, dass sie einer klassischen Abbildung transsexueller Psyche und Physis nicht entsprechen und entdeckten den Ausgang in das „Transidentische“. Sie entziehen sich einer transparenten und plausiblen Typisierung, konterkarikieren mitunter das ersehnte Vorbild und strapazieren, gespreizt und selbstgefällig, mit ihrer vertrackten Interpretation des Weiblichen, häufig den bis dato Unvoreingenommenen. |
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In dieser Gruppe wird in der Regel, das Gespräch mit einer psychologischen Fachkraft ausschließlich als Bedrohung gesehen und erlebt, obgleich, oder gerade weil unter den „Transidenten“ andere Motive als die vorgegebenen zutage treten könnten. Die hohe Zahl der Abbrüche, aber auch die nicht geringe Menge der später Bereuenden (inklusive der vielen Selbsttötungen), weisen auf eine eher zu geringe Prüfung der Kandidaten hin. Dabei würden manche verhüllte Interessen sichtbar; um die häufigsten zu nennen: Homosexuelle Übersteigerung, pathologische Verehrung des Weiblichen, eine „temporäre Phase“, Transvestitismus oder Kastrationsphantasien – eines der medusischen Häupter ausgeprägter sadomasochistischer Neigungen. |
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Besonders masochistische Praktiken erweisen sich als fatale Ouvertüre zu einer kakophonischen Geschlechter-Farce. Der ausgelebte Hang zur qualvollen Unterwerfung, mitsamt der Genitalmanipulationen, besitzt eine latent weibliche Komponente; tritt diese gepaart mit „weiblichen“ Fetischen in Erscheinung, stellt sich nicht selten das subjektiv Empfinden ein, hier läge eine Demonstration weiblicher Gefühle oder Zustände vor. Eine Fixierung auf Stoffe, Rituale und ein stimulierendes Milieu, ersetzt die Abkehr von menschlichen Äußerungsformen und Sozialität, - Liebe wird durch seelenlose Apparaturen ersetzt, die psychotische Existenz mittels maskuliner Domina manifestiert, - der Einstieg in eine – so empfundene - Umkehrung des Geschlechterverhältnisses. Aus der suggestiven Hörigkeit, entwickelt sich sukzessiv die Gier nach dem „Open end“. |
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Des Weiteren wird eine Zunahme von Seiteneinsteigern konstatiert, die ihre Sozialisation in der Dark-Wave-Szene erhielten und über die Vorliebe für geschminkte Gesichter, schwarze Kleidung, Stiefel, Leder, schließlich im Tragen von weiblichen Dessous ihr Glück fanden. Ergänzt wird diese Gruppe durch Personen aus dem Hard & Heavy Rock – Bereich, die ebenfalls über ihr grelles Auftreten, sowie Lack und Leder - Vorlieben, in den indifferenten Bereich abrutschen – oder was sie dafür ansehen -und das U, welches sie sich lange Jahre Zeit zum Vorbild nahmen, nun für ein X halten. |
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Die konstatierte indifferente sexuelle Orientierung der Zielgruppe, hat ihren Ursprung in der kuriosen Auffassung von Weiblichkeit, die Absurderweise gerade das Sexuelle ausklammern möchte. Weiß man(n) was weibliche Sexualität ist, wenn sie nicht gelebt wird? Wird sie, so muss man konsequent fragen, vielleicht gar nicht empfunden? Brauchen Sie die semantische Alternative, um ihre Angst vor der endgültigen Entscheidung sprachlich zu kaschieren? Unter den Asexuellen befinden sich viele Männer, die etwas „falsch verstanden“ haben und den durchgeführten Schritt später bereuen. Sie sind bei der vergeblichen Suche nach ihrer Weiblichkeit in eine Falle getappt, - wirklich transsexuell waren sie nie! |
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Viele Probanden möchten im Grunde nichts ändern, - nicht mal konsequent die viel beschworene Identität! Sie lieben ihre Frauen weiter – als wäre nichts geschehen! Auch ihre Kinderschar, die stets ihr alles war, soll „bitte sehr“ ihr Umfeld zieren, so, wie immer. Man möchte doch gern mit Frau und Kindern im Eigenheim sitzen bleiben, den Bastelkeller und das Motorrad nicht aufgeben, Soap-Operas sehen – nur ergänzt durch die kurzen Röcke über den kräftigen Schenkeln, den raffinierten schwarzen Strumpfhosen, den Spitzen-BHs und den Lederstiefelchen. |
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Reagiert die Familie entsetzt oder auch nur begründet negativ, so hadert der gestandene 1,90 große und 100 Kilo schwere Mann mit sich und der Welt. Warum will sie mich nicht mehr, fragt der Ärmste? Er hat doch immer einen guten Stand bei Frauen gehabt! Das will er auch nicht ändern. Da ist er trotzig. Er wird dasselbe Spiel, welches er früher stets pflegte, auch weiterhin betreiben – nun in der Lesbengruppe! Und wenn die Lesben protestieren, weil sie das Spiel durchschauen, dann wird er schmollen. Er wird seine Bassstimme erheben und darauf bestehen, eine Frau zu sein: Jawoll, das wird er! |
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Ursprünglich für „genuine Transsexuelle“ eingerichtete Möglichkeiten zur Änderung des bei der Geburt festgelegten Geschlechtes, werden so durch die schier endlose Erweiterungen vorgeblicher Merkmale ins Uferlose gedehnt, und oftmals von den Trägern jener verwegenen Ideologie, als frivol - laxes Spiel, mediengerecht vermarktet. Aus einem sehr privaten, sehr tiefen Leiden, wird so nicht selten gigelige Flapsereim, mit inszeniertem, exhibitionistischen Klamauk. |
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Kann es jedoch angeborenes „gegengeschlechtliches“ Verhalten, bzw. tatsächliches Leben im „entgegen gesetzten“ Geschlecht geben? Die Frage ist tendenziell zu bejahen, doch nichts Genaues weiß man nicht und manches gerät dabei mitunter zu einem philosophischen Diskurs der einem Kriegsersatz ähnelt. Erinnern wir uns dennoch an unverrückbare Fakten. Bei etwa jeder 5000. Geburt treten Dysmelien an den Geschlechtsorganen auf, darunter fallen auch unbestritten die natürlich - zweigeschlechtlichen Menschen (Intersexuelle) verschiedenster Stufen. Hierbei handelt es sich aber nicht um Transsexuelle. Auch nicht bei jenen klassischen Anomalien, die sich in einem „natürlichen Brustwachstum“ bei Jungen infolge eines deutlich erhöhten weiblichen Hormonspiegels zeigen. Vollends kompliziert allerdings wird es, wenn dieser „Junge“ die Divergenz zum ,,ursprünglichen“ Geschlecht empfindet und gleichzeitig in einem konfliktgeladenen Prozess annimmt. |
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Anmaßende Versuche der „Transgender“ durch Negierung unzweifelhaft vorhandener und tatsächlich existierender Geschlechtsunterschiede reale Fakten aus ideologischen Gründen zu verschleiern, führen zu einer weiteren, bewusst kalkulierten Verwirrung. Von |
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dieser Taktik vereinnahmte Intersexuelle, sehen sich so plötzlich zwangsweise adoptiert und haben sich der ungewollten „Geschwisterlichkeit“ - ähnlich den wirklichen Transsexuellen - zu erwehren. |
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„Transgender“-Ideologen bauen ihre Thesen auf der Negierung schon pränatal erworbener Anlagen auf – sie leugnen jedwede natürlich vorhandenen Geschlechtsunterschiede und verkrampfen ihre Behauptung zur These, die Geschlechter wären nichts als soziale Konstrukte. So schafft man sich eine Phantasiewelt, die als Narretei Anspruch auf Anerkennung erhebt. |
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Eine erdrückende Mehrheit der „Transidenten“ klagt über den ,,falschen Körper“ und sie liegen damit nicht zufällig richtig. Sprächen sie nur von sich und über falsche Geschlechtsorgane, wäre es tragisch, und das letztere zu ändern, doch, - ein männlicher Körper bleibt falsch und verändert sich nur bedingt durch eine äußere Operation! Da viele dieser Personen aber kaum Wert auf die Herausbildung weiblicher Formen legen oder gar die „Geschlechts angleichende Operation“ ablehnen, bleibt die oft zu vernehmende Phrase vom „falschen Körper“ eine Ausrede. Sie selbst sind letztlich nichts als die Imitation einer Hypothese, die Skizzierung einer Kopie, ein rudimentärer Torso, ein fleischgewordenes Surrogat einer Phantasie: ein minderwertiges Falsifikat! |
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Wirkliche Transsexualität entwickelt sich aber vornehmlich aus der raren, prädestinierten Konvergenz von adäquater femininer Konstitution, emotioneller, sensitiver Disposition und präpubertären psychosozialen Impulsen. Selten jedoch war ein Junge ein Mädchen, so wie ein Mädchen ein Mädchen ist! Zudem existiert ein gewisses Spektrum geschlechts-unspezifischer Verhaltensvarianten, sodass es vor der Pubertät relativ selten zu einer offenen, dramatischen, eruptiven Genese kommt. |
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Durch externe Induktionen Inspirierte, also jene, die einen auslösenden kathartischen Moment, während eines primären fetischisierten Aktes euphemisieren, z. B. das unbekannte, „prickelnde“ Gefühl beim Tragen von weiblicher Wäsche während einer Faschingsparty, scheitern im Alltag schon durch fehlende nonverbale Ausstrahlung und mangelnder Fähigkeit zur akustischen Modulation der Stimme. Die Gründe hierfür sind in der nicht natürlichen Gewachsenheit, des aufgepfropften situativen Status zu suchen, und erweisen sich buchstäblich als jene tragischen Ideen, deren Ursprung man dem Schnaps zuschreibt. |
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Könnte aber eine nicht durchgängig gelebte Existenz im ,,neuen“ Geschlecht, wie es manche ,,Transidenten“ gar vorschlagen, etwas anderes sein als eine zementierte, schizogen anmutende Lebenssituation, die allenfalls geduldete Halbwesen gebiert?! Für eine Transsexuelle, kann jedoch nur, selbstachtend, der Anspruch eine Frau zu sein, mit dem Ziel höchstmöglichster „Normalität“, angestrebt werden. |
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Sollte etwa eine Transsexuelle klaglos den ihr zugewiesenen Platz ,,in der Szene“ (also im Freilandghetto) einnehmen und sich vielleicht einmal im Jahr, z. B. bei der Christopher - Street - Day - Parade, an der Fortsetzung des Karnevals mit anderen Mitteln beteiligen und dem belustigten Publikum den Paradiesvogel zeigen? Ratsam erscheint das nicht. |
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Kollektive Ekstase, affektierte Expositionen und illusionistische Imaginationen, narkotisieren so das Hirn und fabrizieren hanebüchende Manifeste. Einer wachsamen Beobachterin wird jedoch die völlig veränderte, teils respektlose, teils zugespitzt handelnde, immer aber streng beobachtende Umgebung auffallen, die, sich tolerant nennend, doch selbst nie abweichend von der Norm, die Gefährlichkeit des Gegenstandes subjektiv konstatiert und flieht. |
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Keiner selbstbewusst lebenden Transsexuellen wird ein Mitleidsbonus eingeräumt. Sie wird als sexualisiertes und feminines Wesen, von verunsicherten Männern gefürchtet, von Frauen bisweilen wegen ihrer Weiblichkeit gehasst und findet nur in befriedigender Form, bei latent bisexuellen, libertären, unwissenden oder „normalen“ Männern Anerkennung. |
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Tanja Krienen, www.tanjakrienen.de |
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Hier ist in sehr großen Umfang eine persönliche Stellungnahme erfolgt, die aus meiner Sicht einzig den Standpunkt der Autorin wiedergibt. Objektivität, welche hier eigentlich angestrebt werden sollte, ist sicher etwas anderes. Dies trifft insbesondere deshalb zu, weil die Autorin der obrigen Zeilen diese Statements nicht originär als Diskussionsbeitrag für Wikipedia verfasst hat, sondern diese sehr häufig und in allen für sie erreichbaren Medien immer wieder zu verbreiten versucht. |
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Liebe [[Benutzer:145.253.3.202|145.253.3.202]] |
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Im Artikel habe ich die Passage: |
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Vielleicht hast du es bemerkt, ich vertrete keines der beiden von dir genannten Lager. Meines Erachtens sind die Theorien die beide produzieren nicht mehr als ein paar unzulässige [[Trugschluss der Komposition|Verallgemeinerungen]] der persönlichen Situation und der Versuch diese auf alle anderen anzuwenden. Ich habe keine Lust mich hier oder irgendwo anders herumzuzanken, ich brauche keine wilden Theorien um mein Leben auf die Reihe zu kriegen, mit mir wahrscheinlich der Großteil aller Betroffenen (Zumindest unter den TMs und den jungen TFs). |
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"Der Begriff Transsexualität wird fälschlicherweise seit den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts kritisiert, weil er angeblich nahe legt, dass es sich bei Transsexualität um eine sexuelle Präferenz handelt oder um eine sexuelle Spielart, dies ist aber falsch." |
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dahingehend geändert, dass ich versucht habe, die persönlichen Wertungen (also z. B. "fälschlicherweise umstritten" oder "...dies ist aber falsch.") herausgenommen. Denn ob eine Diskussion falsch oder richtig ist, ist subjektiv und ändert nichts am Vorhandensein dieser Diskussion. [[Benutzer:Angelika Lindner|Angelika Lindner]] 11:13, 26. Nov 2003 (CET) |
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== Krankheit? == |
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Alles was ich will ist ein vernüftiger, unparteiischer Artikel in der Wikipedia, der eben der Qualität der Wikipedia gerecht wird. Unparteiisch heißt in diesem Fall, dass der Artikel auf keines der ''Lager'' eingeht höchstens in einem Abschnitt diese erwähnt. Unparteiisch heißt auch, dass junge TS nicht totgeschwiegen werden. Wie man zu uns steht ist ziemlich egal, wir existieren und nur das interessiert die Wikipedia. Unbelegte Theorien haben in der Wikipedia eigentlich nichts zu suchen und es gibt wirklich wichtigeres über das Thema zu berichten. |
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Handelt es sich bei Transsexualität wirklich um eine Krankheit? [[Benutzer:82.82.120.181|82.82.120.181]] 11:43, 28. Nov 2003 (CET) |
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In diesem Sinne, wo bekommen wir jemand Unparteiischen her? |
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:Es handelt sich sicher nicht um eine Krankheit im klassischen Sinne. Die Betroffenen sind (wenn sie in Behandlung sind und eine für sie erkennbare Perspektive vorliegt) im vollen Umfang arbeitsfähig und auch sonst in der Lage, im Rahmen ihrer Möglichkeiten am allgemeinen Leben teilnehmen. Wenn aber aus verschiedenen Gründen eine Behandlung nicht, nicht ausreichend oder falsch erfolgt, kann der damit verbundene Leidensdruck zu schweren psychischen Beeinträchtigungen führen. Dies äußert sich zumeist in selbstzerstörerischen Handlungen wie Suchterkrankungen oder Suizidversuchen. Man könnte sagen, Transsexualität ist die einzige (?) psychische Störung, die mit chirurgischen (nicht hirn-chirurgischen) Mitteln zwar nicht geheilt, so doch zumindest weitestgehend gelindert werden kann, indem der damit verbundene Leidensdruck sich auf ein erträgliches Maß reduzieren lässt. [[Benutzer:Angelika Lindner|Angelika Lindner]] 17:54, 28. Nov 2003 (CET) |
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Sophie --[[Benutzer:84.56.130.204|84.56.130.204]] 18:18, 23. Feb 2006 (CET) |
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== Der Beitrag == |
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PS: Hab den Artikel mal bei [[Wikipedia:Artikel, die etwas mehr Neutralität benötigen]] eingetragen, ich hoffe es kümmert sich jemand drum. Sophie --[[Benutzer:84.56.130.204|84.56.130.204]] 18:36, 23. Feb 2006 (CET) |
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Vielen Bereichen im Beitrag würde eine Korrektur durchaus gut tun, jedoch habe ich hier darauf verzichtet. Sonst müßte ich ihn fast vollständig neu schreiben. Deswegen nur an dieser Stelle meine Kommentare zum Thema. |
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Ich bin auch der Meinung es müssen beide Lager abgebildet werden. Helma Kathrin hat mit TS wirklich nichts am Hut, aber den Vorschlag Trans-Eltern mit aufzunehmen als Gegengewicht zum Zentralrat finde ich gut. Natürlich ist der Zentralrat gegen Jugendlichen-Behandlung, aber dennoch gibt es immer Ausnahmen. Was der ZR kritisiert sind primär Auswüchse mit zu früher Behandlung wo auch der Verdacht der "Richtungsgebung" besteht. Und das finde ich o.k. Es gibt aber auch Zentralratsmitglieder wie meine Frau, die zum Beispiel nicht kategorisch gegen eine pubertätsverzögernde Therapie sind. Da ist dann jemand auch vor 24 "fertig". Das das geht glaube ich auch. Und ich selbst war auch mit 25 mit "allem durch". Allerdings die andere Richtung. Ich bin mit 19 bei meiner Frau eingezogen. --[[Benutzer:Altkanzler|Altkanzler]] 21:08, 23. Feb 2006 (CET) |
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:Warum eigentlich nicht den Beitrag neu fassen? Bisher ist er aus einzelnen Versatzstücken verschiedener Autoren mit zum Teil sehr unterschiedlichen Auffassungen zusammengebastelt worden. Versuchen Sie es doch einmal.[[Benutzer:Angelika Lindner|Angelika Lindner]] 13:51, 5. Jan 2004 (CET) |
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Zur "Krankheit" |
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Es geht nicht darum was jemand meint, sondern was ist, und Fakt ist nun einmal dass es Jugendliche gibt und sie behandelt werden. Ob das irgendein seltsamer Zentralrat, von dem ich im Gegensatz zur dgti noch nie etwas gehört habe passt oder nicht, ist eigentlich recht egal. Sonst gründe ich morgen den Zentralrat transsexueller Jugendlicher und fordere, dass die Behandlung nach 25 verboten wird... |
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Wie gesagt, diese ''Lager'' umfassen beide nur einen sehr geringen Anteil aller Betroffenen, sie sind im Artikel deutlich überrepräsentiert. Die dgti stellt immerhin den Ergänzungsausweis, der ja recht weit verbreitet ist, aus. ''So'' unwichtig können sie also wohl nicht sein, oder? |
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Diese Lagerdiskussion geht mir ziemlich auf die Nerven und zwar beide Seiten. Für Transsexualität braucht man keine Theorien auch muss man die transsexuelle Lebensweise nicht definieren, ja ich wehre mich dagegen wie gegen jeden anderen Versuch meine Lebensweise zu definieren und damit meine Freiheit in Frage zu stellen. Die Theorien könnten ja in einem Absatz kurz angerissen werden, aber mit dem Thema haben sie doch nichts zu tun. |
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Ob "Krankheit" oder "medizinische Diagnose" ist letzendlich bei der aktuellen Behandlung des Thema nebensächlich, da auch diejenigen, die mit dem Thema etwas besser vertraut sind - seien es Betroffene odr aus dem Umfeld - meistens der Logik folgen, es müsse sich hierbei um die Folge einer psychischen Störung handeln. Dabei werden keinerlei weitere Überlegungen zugelassen, wie beispielsweise die Möglichkeit einer physischen Störung, beispielsweise im Sinne von Geburtsfehler. Ist das als eine Tabuthema zu betrachten? |
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Meine weiteren Kritikpunkte, wie die viel zu ausführliche Einleitung, sind dann also angenommen? |
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Auch bei der "Behandlung" gibt es noch reichliche Unstimmigkeiten. Obwohl scheinbar erwiesenermaßen festgestellt wurde, das es als "psychische Störiung" nicht therapierbar ist, unternehmen gelegentlich Psychotherapeuten den Versuch solches zu bewerkstelligen, womit sie meist mehr Schaden anrichten, als es eine Therapie als "Begleitung" zum Rollenwechsel gewesen wäre. |
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Sophie --[[Benutzer:84.56.130.204|84.56.130.204]] 21:47, 23. Feb 2006 (CET) |
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== Die Regelungen == |
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:Völliger Unsinn, der Zentralrat hat sich nur gegen eine Behandlung vor dem 18. Lebensjahr entsprechend den geltenden Gestezes ausgesprochen. Aber unsere Positionen befinden sich auch auf allen Ebenen nicht außerhalb einer Änderungsmöglichkeit. Das hängt vom demokratischen Meinungsbildungsprozess innerhalb der Organisation ab und ich kann nur jeden dazu aufrufen, sich daran zu beteiligen. Doch ist es unredlich den ZTD daran festzumachen. Im Übrigen entspricht es der Natur der Sache, dass eine zwei Wochen alte Organisation noch nicht so bekannt ist - aber erste Zeichen sind klar gesetzt. Doch ist es unerträglich ständig die Einmischung ausgewiesener Transgender hier mitansehen zu müssten. Auch die Verlinkung der privaten Seite von Milena, die zudem noch einen Kontakttreff enthält, kann nicht als seriös bezeichnet werden. Der ZTD dagegen hat sich ein Programm gegeben, dass es in dieser Qualität noch nicht gab und versteht sich als Interessenvertretung nicht irgendwelcher abseitigen Erscheinungen, sondern gerade der konsequent lebenden Transsexuellen. Ihn bewusst heraus zu lassen, wäre ein politischer Akt der Unterdrückung pluralistischer Optionen, gar eine objetive transexuellenfeindliche Aktion. Tanja Krienen, Vorsitzende des ZK des ZTD. |
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Die Namensänderung "ohne ärztliche Maßnahmen" ist ebenfalls nicht ganz koreekt. So wird vom Amtsgericht ein oder mehrere Gutachten von Psychologen oder Psychotherapeuten gefordert, indem der Fakt der Transsexualität dokumentiert sein muß um eine Namensänderung zu rechtfertigen. |
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:: Hallo Tanja Krienen. Ok, die private Homepage von Milena kommt raus. Da hast Du wohl recht, dass auch dies eher nicht den Standards von [[Wikipedia:Weblinks]] entspricht. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum es eine "transexuellenfeindliche Aktion" ist, wenn in einer Enzyklopädie eine "zwei Wochen alte Organisation" die "noch nicht so bekannt ist" (Dein Zitat) nicht verlinkt ist. V.a., weil doch auch sonst keine anderen Verbände verlinkt sind, selbst wenn sie um einiges älter sind. Ich sehe da also kein Problem und bitte um Aufklärung. Ach ja, und es wird auch Dir zugute kommen, wenn Du Dich an die [[Wikipedia:Wikiquette|Wikiquette]] hältst. --[[Benutzer:Davidl|Davidl]] 16:49, 25. Feb 2006 (CET) |
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Diese Therapie KANN parallel zur verlangten Therapie betreffs der Operation selbst erfolgen, kann aber auch getrennt davon gemacht werden. |
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Hallo David! Danke! Auch "transsexuell.de" muss unbedingt heraus - es handelt sich um die Homepage eines durchgeknallten "Rückkehrers" der nie TS war und allerschlimmste Verwirrung stiftete. David, bitte: wir haben uns auf die nicht existierende Fahne geschrieben, wieder an klare ursprünglichen Definitionen der TS zu erinnern, weil es für uns unerträglich ist, dass dieser Bereich - wie auch auf dieser Site - ständig mit der Transgenderthematik verwischt wird. Ich habe mehrfach in diesen Tagen den Transgendern eine "friedliche Koexistenz" angeboten, inklusive der "gegenseitigen Nichteinmischung". Mehr möchte ich nicht. Wenn aber Leute, die auch ausdrücklich von sich sagen, dass sie nicht TS sind dauernd ihre (zum Teil sexuell motivierten) Definitionen in unserem Bereich einbringen, führt das zu einem schrägen, schiefen, schrillen Bild der TS, dem wir nicht entsprechen wollen und auch objektiv nicht entsprechen, weil wir uns als nichts anderes als konsequent im "Gegengeschlecht" lebende Menschen verstehen. Deshalb ist also die Herabnivellierungen unseres Status als "dazwischen" "unbestimmt" etc genau so hässlich, als sagte mir dies ein Spießer, ein bewusster Provokateur, der meinen Zustand nicht akzeptiert. Ich bitte dich also um die Aufnahme des ZTD Links, auch weil ich denke, dass es derzeit keine Organisation gibt, die ein schlüssiges Konzept und eine durchdachtere Vorstellung von diesem Bereich entwickelte. Alle Verantwortlichen leben seit Jahren so, wie sie es vorhatten und treten mit ihren Biographien, mit ihrer Erfahrung für diese Auffassungen ein, siehe [http://www.tanjakrienen.de/ www.tanjakrienen.de] Schöne Grüße, Tanja Krienen |
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:Vom Amtsgericht werden GUTACHTEN verlangt, keine THERAPIE. Dass dies oft parallel erfolgt, ist zwar richtig, aber weder gefordert, noch gibt es da einen kausalen Zusammenhang.[[Benutzer:Angelika Lindner|Angelika Lindner]] 13:51, 5. Jan 2004 (CET) |
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:: [http://www.tanjakrienen.de/ www.tanjakrienen.de]? ( [http://www.tanjakrienen.de/bio/wiki.html Wikipedia-Eintrag - ausführliche Version] - [[Tanja Krienen]] - gibt es ''[http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tanja_Krienen&action=history seit 31. Dez. 2005]'' nicht mehr in Wikipedia ). '''Unlauterer Wettbewerb''' (für z.B. Buchbestellung)? -[[Benutzer:64.246.18.83|64.246.18.83]] 06:43, 27. Feb 2006 (CET) |
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Das Transsexuellengesetz kratzt nur ansatzweise an der Thematik und versucht Regelungen zu treffen, mit denen Betroffene und Beamte gleichermaßen leben können. Dabei niht erfasst werden beispielsweise die Erfordernisse welche eine Behandlung selbst betreffen, Diuese werden je nach Krankenkasse verschieden gehandhabt. Diesen Vorgaben folgen auch die Ärzte, welche die entsprechenden geschlechtsangleichenden Operationen ausführen, mit ähnlichen verschiedener Logik. |
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: Hallo Tanja, den Link transsexuell.de werde ich mir mal genauer anschauen, wenn ich Zeit hab. Beate hatte unten ja auch Zweifel angemeldet. Dabei kommt es aber natürlich nicht auf die Betreiberperson an, sondern auf die verfügbaren Informationen: Gibt es etwas, was diesen Link auszeichnet, so dass er hier nötig ist - gutes Literaturverzeichnes, Onlinepaper, neutrale und ausführliche Informationen o.ä.? Was den ZTD-Link angeht habe ich aber noch meine Zweifel. Dabei geht es mir nicht um die Berechtigung eueres Anliegens, dass will ich nicht beurteilen. Kann ich auch gar nicht, dafür fehlt mir das intellektuelle aber auch emotionale Wissen über TS. Es geht mir vielmehr um den Anspruch dieser Enzyklopädie, neutral zu sein. Ich versuche es mal mit einer Analogie. Im Artikel [[Deutscher Bundestag]] kann man genau zwei Strategien in Bezug auf die Parteien fahren. Entweder es werden alle im Bundestag vertretene Parteien verlinkt, oder gar keine. Würde nur eine Partei verlinkt (oder auch genau eine nicht), dann wäre dies in einer Weise wertend, die hier nicht erlaubt ist. Ganz ähnlich sieht es im Artikel TS aus. Entweder die Vielfalt der Positionen der TS-Verbände wird in der Linkliste abgebildet oder die Verbände werden rausgelassen. Ersteres hat den Vorteil, dass man sich die Streitereien erspart, welche Verbände nun relevant sind und außerdem die Linkliste nicht aufbläht. Grüße, --[[Benutzer:Davidl|Davidl]] 15:26, 26. Feb 2006 (CET) |
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== Die werte Tanja == |
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Hallo David, ich verstehe was du meinst, aber dennoch wirst du leicht feststellen, dass dieser Link auf die Seite dieses NICHT-Transsexuellen, ganz klar diffuse, uneinheitliche Positionen vertritt, nicht zuletzt Sadomasochismus propagiert. Ich halte dies sogar für jugendgefährdend. Also, ich weiß nicht genau, wie das bei Wiki läuft, falls ihr einmal persönlich mit Leuten reden wollt, um euch ein Bild zu machen und näheres erfahren möchtet - 0034/965564430, schöne Grüße, TK |
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Tanja Krienen ist mittlerweile bekannt genug in dieser Szene. Ihre Artikel spiegeln aber lediglich eine wirre Theorie wider, der nur sie allein zu glauben scheint. WEenn sie damit leben kann und sich glücklich fühlt, so sei ihr das unbenommen. Allerdings scheiunt es nir nicht zwingend notwendig, das sie die ohnehin für Nichtbetroffene schwer verständliche Problematik weiter kompliziert statt aufzuklären. Dadurch das sie die Paradiesvögel der CSD-Veranstaltungen mit den Transsexuellen gleichstellt tut sie niemandem einen Gefallen, außer denen, die Transsexuelle und andere unbedingt als DIE Paradiesvögel per se erhalten wissen möchten, wenigstns der eigene Belustigung zu liebe. |
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== bis etwa März 2004 == |
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Die sogenannte DGTI ist eine selbsternannte Institution. Der Ergänzungsausweis ist Unfug. Damit hat es sogar schon richtig Ärger an der Grenze gegeben. Weil das kein anerkanntes Dokument ist. Jede Bescheinigung vom Psycho ist bessser als dieser Phantasieausweis. Transsexualität zu erklären ist nunmal nicht so einfach, weil außer uns Betroffenen, das absolut niemand versteht. Sie mal nicht so blauäugig. Außerdem da ich aufgrund Deiner Jugend vermute, daß Du ein gutes Passing hast, warum in Gottes Namen fühlst Du Dich von so einem teiloperierten Mann in Frauenkleidern wie dem Vorsitzenden der DGTI vertreten ? --[[Benutzer:84.187.36.148|84.187.36.148]] 22:56, 23. Feb 2006 (CET) |
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Untenstehenden Text habe ich gestern Nacht aus dem Artikel entfernt; ich glaubte auch, ihn in die Diskussion gesetzt zu haben, aber irgendwas muß schief gelaufen sein, heute morgen war er nicht mehr da. Versuche ebenfalls, das, was ich dazu schrieb, ungefähr zu rekonstruieren: |
Untenstehenden Text habe ich gestern Nacht aus dem Artikel entfernt; ich glaubte auch, ihn in die Diskussion gesetzt zu haben, aber irgendwas muß schief gelaufen sein, heute morgen war er nicht mehr da. Versuche ebenfalls, das, was ich dazu schrieb, ungefähr zu rekonstruieren: |
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==Transidentität== |
== Transidentität == |
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Da der Begriff ''Transidentität'' laut Text offenbar neutraler ist als der offenbar veraltete ''Transsexualität'' schlage ich eine Verschiebung vor, um der geforderten Neutralität gerecht zu werden. Was haltet Ihr davon? [[Benutzer:Stern|Stern]] 18:05, 13. Mär 2004 (CET) |
Da der Begriff ''Transidentität'' laut Text offenbar neutraler ist als der offenbar veraltete ''Transsexualität'' schlage ich eine Verschiebung vor, um der geforderten Neutralität gerecht zu werden. Was haltet Ihr davon? [[Benutzer:Stern|Stern]] 18:05, 13. Mär 2004 (CET) |
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== Änderung Definition == |
== Änderung Definition == |
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Vielleicht war es ein bißchen frech von mir, ohne Abstimmung mit den "TS-Regulars" ;-> die Definition zu ändern; aber als seit 15 Jahren in Transidentitas und Viva aktiver Betroffener darf ich auch mal frech sein :-) |
Vielleicht war es ein bißchen frech von mir, ohne Abstimmung mit den "TS-Regulars" ;-> die Definition zu ändern; aber als seit 15 Jahren in Transidentitas und Viva aktiver Betroffener darf ich auch mal frech sein :-) |
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-- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 19:47, 13. Mär 2004 (CET) |
-- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 19:47, 13. Mär 2004 (CET) |
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==Die Frau Krienen mal wieder== |
== Die Frau Krienen mal wieder == |
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An dieser Seite ist beinahe alles falsch erklärt und ich möchte mit einem Hinweis auf meinen Artikel "Schizoidentisch?" belassen - http://www.campodecriptana.de/blog/2005/02/27/21.html |
An dieser Seite ist beinahe alles falsch erklärt und ich möchte mit einem Hinweis auf meinen Artikel "Schizoidentisch?" belassen - http://www.campodecriptana.de/blog/2005/02/27/21.html |
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Hier mal, was ich gerade im Internet gefunden habe. Ein Text der ganz gut zur Thematik passt: |
Hier mal, was ich gerade im Internet gefunden habe. Ein Text der ganz gut zur Thematik passt: |
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''"Es finden sich zahlreiche Ereignisse, die bestätigen, dass sich unser Bewusstsein wie ein masseloses physikalisches Teilchen verhält. All diesen ist gemeinsam, dass sie von der Wissenschaft bisher als "Einbildung", "nur subjektive Wahrnehmung ohne Bezug zu einer Wirklichkeit" angesehen werden. Erklärt werden solche Wahrnehmungen mit Veränderungen der Gehirntätigkeiten, die zur jeweils speziellen Fehlwahrnehmung führt. Es soll hier auch nicht bestritten werden, dass sich veränderte Beschleunigungszustände selbstverständlich in Reaktionen des Gehirns erkennen lassen, jedoch liegt in diesen Reaktionen nicht unbedingt die Ursache, sondern sie stellen die Wirkung der Veränderung der Beschleunigung des Bewusstseins dar oder führen zu eben dieser Beschleunigung. Jedenfalls lässt sich aus den Veränderungen der Gehirnaktivitäten nicht die Veränderung der Wahrnehmungen logisch in irgendeiner Form ableiten. Wieso führen denn Thetawellen zu einer Verkürzung der wahrgenommen Zeit? Mit welchem Sinnesorgan nehmen wir das Zeitgefühl überhaupt wahr? Die Erklärungen der Wissenschaft werfen zur Zeit nur neue Fragen auf und konstruieren ein Bild des Menschen, in dem die Uhr die menschliche Schwäche der fehlerhaften Zeitwahrnehmung korrigiert. Diese Perspektive des unperfekten Menschen, gemessen an Automaten, verkürzt den Menschen auf ein zufälliges Produkt aus biochemischen Vorgängen, die ohne jeden Sinn und mit vielen Schwächen behaftet dem Irrtum Ihrer Sinnsuche verfallen sind und hiervon durch die heroische Wissenschaft befreit in einem sinnlosen Leben verkrampft an jede Sekunde davon hängen. Welchen Sinn hat Wissenschaft in einem zufälligen Chaos? Sie vermittelt uns Gesetzte, die ihrerseits doch nur zufällig hier gelten und muss sich am Ende damit auseinandersetzen, wie sie Ethik und Moral, Menschlichkeit und Menschenwürde überhaupt rechtfertigen will. |
''"Es finden sich zahlreiche Ereignisse, die bestätigen, dass sich unser Bewusstsein wie ein masseloses physikalisches Teilchen verhält. All diesen ist gemeinsam, dass sie von der Wissenschaft bisher als "Einbildung", "nur subjektive Wahrnehmung ohne Bezug zu einer Wirklichkeit" angesehen werden. Erklärt werden solche Wahrnehmungen mit Veränderungen der Gehirntätigkeiten, die zur jeweils speziellen Fehlwahrnehmung führt. Es soll hier auch nicht bestritten werden, dass sich veränderte Beschleunigungszustände selbstverständlich in Reaktionen des Gehirns erkennen lassen, jedoch liegt in diesen Reaktionen nicht unbedingt die Ursache, sondern sie stellen die Wirkung der Veränderung der Beschleunigung des Bewusstseins dar oder führen zu eben dieser Beschleunigung. Jedenfalls lässt sich aus den Veränderungen der Gehirnaktivitäten nicht die Veränderung der Wahrnehmungen logisch in irgendeiner Form ableiten. Wieso führen denn Thetawellen zu einer Verkürzung der wahrgenommen Zeit? Mit welchem Sinnesorgan nehmen wir das Zeitgefühl überhaupt wahr? Die Erklärungen der Wissenschaft werfen zur Zeit nur neue Fragen auf und konstruieren ein Bild des Menschen, in dem die Uhr die menschliche Schwäche der fehlerhaften Zeitwahrnehmung korrigiert. Diese Perspektive des unperfekten Menschen, gemessen an Automaten, verkürzt den Menschen auf ein zufälliges Produkt aus biochemischen Vorgängen, die ohne jeden Sinn und mit vielen Schwächen behaftet dem Irrtum Ihrer Sinnsuche verfallen sind und hiervon durch die heroische Wissenschaft befreit in einem sinnlosen Leben verkrampft an jede Sekunde davon hängen. Welchen Sinn hat Wissenschaft in einem zufälligen Chaos? Sie vermittelt uns Gesetzte, die ihrerseits doch nur zufällig hier gelten und muss sich am Ende damit auseinandersetzen, wie sie Ethik und Moral, Menschlichkeit und Menschenwürde überhaupt rechtfertigen will.'' |
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Wenn jedoch das Bewusstsein ein masseloses Teilchen ist, bzw. eine masselose energetische Struktur, dann ist der Mensch nach wie vor allen Automaten weit überlegen, weil er an die starren Gesetzte der Newtonschen Raumzeit nicht gebunden ist. Dann ist der Tod des Körpers eben nicht der Tod des Bewusstsein, da beide zwei verschiedene und nur vorübergehend miteinander verbundene Elemente sind. Die Änderung des Beschleunigungszustandes der Seele setzt zwingend voraus, dass sie vom Körper unabhängig ist. Aus dieser Perspektive sind out of body Erfahrungen, Telepathie und sogar der Blick in die Zukunft die logische physikalische Konsequenz aus der Natur unseres Bewusstseins. Der Unterschied zwischen lebendig und tot ist dann kein konstruierter mehr, sondern der Unterschied zwischen beseelt und unbeseelt. |
Wenn jedoch das Bewusstsein ein masseloses Teilchen ist, bzw. eine masselose energetische Struktur, dann ist der Mensch nach wie vor allen Automaten weit überlegen, weil er an die starren Gesetzte der Newtonschen Raumzeit nicht gebunden ist. Dann ist der Tod des Körpers eben nicht der Tod des Bewusstsein, da beide zwei verschiedene und nur vorübergehend miteinander verbundene Elemente sind. Die Änderung des Beschleunigungszustandes der Seele setzt zwingend voraus, dass sie vom Körper unabhängig ist. Aus dieser Perspektive sind out of body Erfahrungen, Telepathie und sogar der Blick in die Zukunft die logische physikalische Konsequenz aus der Natur unseres Bewusstseins. Der Unterschied zwischen lebendig und tot ist dann kein konstruierter mehr, sondern der Unterschied zwischen beseelt und unbeseelt. |
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Ausblick |
Ausblick |
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Die Rückkehr zu einem Menschenbild, dass ihm wieder eine Seele gibt, die starre Einheit von Körper und Geist auflöst, wird die Menschheit nicht auf Anhieb friedlicher, glücklicher oder weniger gewalttätig machen. Denn als diese Menschenbilder herrschten, gab es schon Gewalt, Kriege, Hass und Willkür. Aber sie wird der Menschheit insgesamt mehr Kraft verleihen, und dieser bedarf es um die herrschenden Probleme zu lösen. Wann immer der Mensch einen wichtigen Teil der Wirklichkeit verleugnet oder verdrängt, verliert er dabei Kraft, die Kraft eben, die er braucht, um die Trugbilder aufrechtzuerhalten. Wie viel Geld ließe sich sparen, wenn Sterben wieder ein Teil des Lebens ist gegen den nicht mit allen Mitteln gekämpft werden müsste? Wie viel gesünder würden sich Menschen fühlen, wenn sie ihren Wahrnehmungen wieder mehr vertrauen dürften? Und wie spannend mag das Leben in einer Gesellschaft sein, in der mehr als eine Realität als real existiert? Wie viele Visionen könnten Realität werden, wenn wir lernen mit dem Bewusstsein statt mit Raketen in ferne Welten zu reisen? |
Die Rückkehr zu einem Menschenbild, dass ihm wieder eine Seele gibt, die starre Einheit von Körper und Geist auflöst, wird die Menschheit nicht auf Anhieb friedlicher, glücklicher oder weniger gewalttätig machen. Denn als diese Menschenbilder herrschten, gab es schon Gewalt, Kriege, Hass und Willkür. Aber sie wird der Menschheit insgesamt mehr Kraft verleihen, und dieser bedarf es um die herrschenden Probleme zu lösen. Wann immer der Mensch einen wichtigen Teil der Wirklichkeit verleugnet oder verdrängt, verliert er dabei Kraft, die Kraft eben, die er braucht, um die Trugbilder aufrechtzuerhalten. Wie viel Geld ließe sich sparen, wenn Sterben wieder ein Teil des Lebens ist gegen den nicht mit allen Mitteln gekämpft werden müsste? Wie viel gesünder würden sich Menschen fühlen, wenn sie ihren Wahrnehmungen wieder mehr vertrauen dürften? Und wie spannend mag das Leben in einer Gesellschaft sein, in der mehr als eine Realität als real existiert? Wie viele Visionen könnten Realität werden, wenn wir lernen mit dem Bewusstsein statt mit Raketen in ferne Welten zu reisen? |
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Johannes Rosenberg |
Johannes Rosenberg |
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Und als Ergänzung dazu einmal die Definition zum Begriff Psyche: |
Und als Ergänzung dazu einmal die Definition zum Begriff Psyche: |
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"Die Psyche ist die Gesamtheit aller geistigen Vorgänge, im Unterschied zu den physiologischen, körperlichen Vorgängen. Häufig mit Seele oder Geist übersetzt. Die Grenzen zwischen diesen Begriffen sind fließend. Psyche ist eher der wissenschaftliche, Seele eher der religiöse Begriff. |
"Die Psyche ist die Gesamtheit aller geistigen Vorgänge, im Unterschied zu den physiologischen, körperlichen Vorgängen. Häufig mit Seele oder Geist übersetzt. Die Grenzen zwischen diesen Begriffen sind fließend. Psyche ist eher der wissenschaftliche, Seele eher der religiöse Begriff. |
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Die Wissenschaft von der Psyche ist die Psychologie. Lange Zeit hinweg war sie ein Teilbereich der Philosophie, inzwischen wird sie allgemein als eine selbständige Wissen-schaft angesehen. |
Die Wissenschaft von der Psyche ist die Psychologie. Lange Zeit hinweg war sie ein Teilbereich der Philosophie, inzwischen wird sie allgemein als eine selbständige Wissen-schaft angesehen. |
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Die Psyche hat eine wichtige Bedeutung in der Philosophie. Einige Philosophen behaup-ten, daß alles war uns gegeben ist, uns in der Psyche gegeben ist, wir deshalb eigentlich immer nur Aussagen machen könnten, über die Inhalte und Arbeitsweise unserer Psyche, aber nicht über das von unserer Psyche unabhängig existierende. Sehen Sie hierzu Psychologismus und Subjektphilosophie." |
Die Psyche hat eine wichtige Bedeutung in der Philosophie. Einige Philosophen behaup-ten, daß alles war uns gegeben ist, uns in der Psyche gegeben ist, wir deshalb eigentlich immer nur Aussagen machen könnten, über die Inhalte und Arbeitsweise unserer Psyche, aber nicht über das von unserer Psyche unabhängig existierende. Sehen Sie hierzu Psychologismus und Subjektphilosophie." |
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Demnach könnte man (als Aussenstehender), die Thematik eines transidenten Menschen als psychisches Phänomen betrachten. Nur: Eben NICHT als primäres psychisches Leiden. Hier wäre wiederrum zu klären, woher ein sekundäres psychisches Leiden kommt, wo der Auslöser liegt. Ist dieser Auslöser nun eine körperliche Störung? Ich behaupte ja. Und selbst wenn das nicht ganz genau zu klären ist (ausser man gestünde den Patienten ein, dass sie wissen, was nicht stimmt - wie eben bei vielen anderen Krankheiten auch), so könne man am ehesten aus der Nicht-therapierbarkeit schliessen, dass dem vielleicht doch nicht so ist. Ergo: Ein körperliches Leiden, dass durch körperlche Massnahmen gelindert werden kann. Wieder gäbe es der Schlussfolgerungen zweierlei: Eine psychische Störung vorauszusetzen, obwohl der Patient behauptet es handele sich um eine körperliche um dann festzustellen, dass es siich nicht therapieren lässt mit der Konsequenz letztendlich doch eine körperliche Massnahme einzuleiten. Oder der direkte Weg: Dem Patienten gleich vertrauen, dass er weiss, dass es sich um eine körperliche Störung handelt und damit ohne Umwege über nicht-funktionierende Therapien eine körperliche Linderung anzustreben (und ausgehend von einer körperlichen Störung den Prozess sogar auf sinnvolle Weise psychotherapeutisch zu begleiten). |
Demnach könnte man (als Aussenstehender), die Thematik eines transidenten Menschen als psychisches Phänomen betrachten. Nur: Eben NICHT als primäres psychisches Leiden. Hier wäre wiederrum zu klären, woher ein sekundäres psychisches Leiden kommt, wo der Auslöser liegt. Ist dieser Auslöser nun eine körperliche Störung? Ich behaupte ja. Und selbst wenn das nicht ganz genau zu klären ist (ausser man gestünde den Patienten ein, dass sie wissen, was nicht stimmt - wie eben bei vielen anderen Krankheiten auch), so könne man am ehesten aus der Nicht-therapierbarkeit schliessen, dass dem vielleicht doch nicht so ist. Ergo: Ein körperliches Leiden, dass durch körperlche Massnahmen gelindert werden kann. Wieder gäbe es der Schlussfolgerungen zweierlei: Eine psychische Störung vorauszusetzen, obwohl der Patient behauptet es handele sich um eine körperliche um dann festzustellen, dass es siich nicht therapieren lässt mit der Konsequenz letztendlich doch eine körperliche Massnahme einzuleiten. Oder der direkte Weg: Dem Patienten gleich vertrauen, dass er weiss, dass es sich um eine körperliche Störung handelt und damit ohne Umwege über nicht-funktionierende Therapien eine körperliche Linderung anzustreben (und ausgehend von einer körperlichen Störung den Prozess sogar auf sinnvolle Weise psychotherapeutisch zu begleiten). |
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Hier mal ein Ausschnitt aus den offiziellen Patientenrechnen (nach Bundesgesundheitsministerium): |
Hier mal ein Ausschnitt aus den offiziellen Patientenrechnen (nach Bundesgesundheitsministerium): |
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''" Dieses Dokument appelliert an alle im Gesundheitswesen Beteiligten, insbesondere Ärzte, Zahnärzte, Pflegekräfte, Psychotherapeuten und Mitarbeiter aus Gesundheitsfachbe- rufen, die Patientenrechte zu achten, die Patientinnen und Patienten bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen und darauf hinzuwirken, dass die Patientenrechte in der täglichen Praxis bei allen Beteiligten im Gesundheitswesen Berücksichtigung finden. Behandlung, Pflege, Rehabilitation und Prävention haben die Würde und Integrität des Patienten zu achten, sein Selbstbestimmungsrecht und sein Recht auf Privatheit zu respektieren. Patient und Arzt haben das gemeinsame Ziel, Krankheiten vorzubeugen, zu erkennen, zu heilen oder zu lindern. Eine vertrauensvolle Verständigung zwischen Arzt und Patient ist eine wichtige Voraussetzung |
''" Dieses Dokument appelliert an alle im Gesundheitswesen Beteiligten, insbesondere Ärzte, Zahnärzte, Pflegekräfte, Psychotherapeuten und Mitarbeiter aus Gesundheitsfachbe- rufen, die Patientenrechte zu achten, die Patientinnen und Patienten bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen und darauf hinzuwirken, dass die Patientenrechte in der täglichen Praxis bei allen Beteiligten im Gesundheitswesen Berücksichtigung finden. Behandlung, Pflege, Rehabilitation und Prävention haben die Würde und Integrität des Patienten zu achten, sein Selbstbestimmungsrecht und sein Recht auf Privatheit zu respektieren. Patient und Arzt haben das gemeinsame Ziel, Krankheiten vorzubeugen, zu erkennen, zu heilen oder zu lindern. Eine vertrauensvolle Verständigung zwischen Arzt und Patient ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg einer Behandlung. Die Chancen, die eine Patienten-Arztbeziehung bietet, wenn sie als eine echte Behandlungs- und Entscheidungspartnerschaft verstanden wird, sollten deshalb konsequent genutzt werden. Dem persönlichen Gespräch zwischen Patient und Arzt kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil sich dadurch ein größtmögliches Maß an Respekt, Vertrauen und Kooperation im Behandlungsverhältnis schaffen lässt."'' |
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für den Erfolg einer Behandlung. Die Chancen, die eine Patienten-Arztbeziehung bietet, wenn sie als eine echte Behandlungs- und Entscheidungspartnerschaft verstanden wird, sollten deshalb konsequent genutzt werden. Dem persönlichen Gespräch zwischen Patient und Arzt kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil sich dadurch ein größtmögliches Maß an Respekt, Vertrauen und Kooperation im Behandlungsverhältnis schaffen lässt."'' |
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Ich mag das mal ernst nehmen und vertraue darauf, dass die Medizin dies auch tut. |
Ich mag das mal ernst nehmen und vertraue darauf, dass die Medizin dies auch tut. |
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Das transidente Leiden ausschliesslich in den Verantwortungsbereich der Psychotherapie geben zu wollen (mit möglicher Entscheidungsgewalt) - das was passiert, wenn man transidente Menschen als Menschen mit rein psychischer Störung ansehen würde - ist nicht die Lösung der Sache. Man kann keine Krankheit nur auf Grund eines Nicht-Verstehens quasi in den Bereich der "Spinnerei"-Medizin verschieben, nur um sich nicht mit der Thematik beschäftigen zu müssen. Selbst in diesem medizinischen Bereich geht es oft selbst um geistige Erklärungsversuche, für das, was man sich nicht erklären kann. Ob dem Patienten damit geholfen wird, darf bezweifelt werden. |
Das transidente Leiden ausschliesslich in den Verantwortungsbereich der Psychotherapie geben zu wollen (mit möglicher Entscheidungsgewalt) - das was passiert, wenn man transidente Menschen als Menschen mit rein psychischer Störung ansehen würde - ist nicht die Lösung der Sache. Man kann keine Krankheit nur auf Grund eines Nicht-Verstehens quasi in den Bereich der "Spinnerei"-Medizin verschieben, nur um sich nicht mit der Thematik beschäftigen zu müssen. Selbst in diesem medizinischen Bereich geht es oft selbst um geistige Erklärungsversuche, für das, was man sich nicht erklären kann. Ob dem Patienten damit geholfen wird, darf bezweifelt werden. |
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"Zur Kritik an der Psychoanalyse: |
"Zur Kritik an der Psychoanalyse: |
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Der britische Literaturhistoriker Richard Webster: |
Der britische Literaturhistoriker Richard Webster: |
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"Sigmund Freud ist der Schöpfer einer komplexen Pseudo-Wissenschaft, die als eine der größten Torheiten der westlichen Zivilisation erkannt werden sollte"." |
"Sigmund Freud ist der Schöpfer einer komplexen Pseudo-Wissenschaft, die als eine der größten Torheiten der westlichen Zivilisation erkannt werden sollte"." |
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Ich bin der Ansicht, dass eine Normalisierung im Umgang mit diesem körperlichen Syndrom nur dann stattfinden wird, wenn die Psychotherapie als hilfreiche Zusatzmassnahme angesehen wird, die Patienten in so einer Situation hilft mit den neuen(!) Schwierigkeiten, die sich aus dem Prozess einer Geschlechtsangleichung (vom Outing bis zur OP) ergeben, sinnvoll begleiten kann. Darum bin ich ausserdem der Ansicht, dass jeder Psychotherapeut mit dem Benjamin-Syndrom, der Transidentität (oder wie auch immer) umgehen kann, wenn von einer körperlichen Störung ausgegangen wird. Diese Annahme einer körperlichen Störung ist sogar oberste Bedingung - nämlich um ein nicht-dikriminierendes Patientenverhältnis zu schaffen, dass zudem alle Mediziner auf sinnvolle Weise miteinbeziehen kann. Also ist es nicht nur (aus meiner Sicht) Tatsache, dass es sich um eine körperliche Störung handelt. Selbst dann, wenn man an diese Tatsache nicht glauben würde, weil sie womöglich noch nicht genügend erforscht ist, ist zuerst einmal zum Wohle des Patienten anzunehmen, dass es sich um eine körperliche Störung handelt (wie es bei anderen körperlichen Störungen wie z.B. Krebs, geburtsbedingte Verstümmelungen von Gliedmassen, Organen, ... ganz genauso der Fall ist und noch nicht geklärt ist welchen Einfluss die Psyche dabei hatte - wobei der Gedanke einer psychischen Störung im Zusammenhang mit verstümmelten Organen ja ein sehr menschenverachtender und zynischer wäre). Diese Annahme ist also oberste Pflicht eines jeden Mediziners, der Menschen in erster Linie helfen will. Deswegen will ich diesen Weg gehen. Ich kämpfe. |
Ich bin der Ansicht, dass eine Normalisierung im Umgang mit diesem körperlichen Syndrom nur dann stattfinden wird, wenn die Psychotherapie als hilfreiche Zusatzmassnahme angesehen wird, die Patienten in so einer Situation hilft mit den neuen(!) Schwierigkeiten, die sich aus dem Prozess einer Geschlechtsangleichung (vom Outing bis zur OP) ergeben, sinnvoll begleiten kann. Darum bin ich ausserdem der Ansicht, dass jeder Psychotherapeut mit dem Benjamin-Syndrom, der Transidentität (oder wie auch immer) umgehen kann, wenn von einer körperlichen Störung ausgegangen wird. Diese Annahme einer körperlichen Störung ist sogar oberste Bedingung - nämlich um ein nicht-dikriminierendes Patientenverhältnis zu schaffen, dass zudem alle Mediziner auf sinnvolle Weise miteinbeziehen kann. Also ist es nicht nur (aus meiner Sicht) Tatsache, dass es sich um eine körperliche Störung handelt. Selbst dann, wenn man an diese Tatsache nicht glauben würde, weil sie womöglich noch nicht genügend erforscht ist, ist zuerst einmal zum Wohle des Patienten anzunehmen, dass es sich um eine körperliche Störung handelt (wie es bei anderen körperlichen Störungen wie z.B. Krebs, geburtsbedingte Verstümmelungen von Gliedmassen, Organen, ... ganz genauso der Fall ist und noch nicht geklärt ist welchen Einfluss die Psyche dabei hatte - wobei der Gedanke einer psychischen Störung im Zusammenhang mit verstümmelten Organen ja ein sehr menschenverachtender und zynischer wäre). Diese Annahme ist also oberste Pflicht eines jeden Mediziners, der Menschen in erster Linie helfen will. Deswegen will ich diesen Weg gehen. Ich kämpfe. |
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Nur wer transidente Menschen als Menschen mit körperlichen Störungen betrachtet (und das sollte in der Medizin anfangen) hilft diesen Menschen aus den Randbereichen der gesellschaftlichen Existenz zu kommen. Den erst wenn Mediziner bereit sind die Tatsache anzuerkennen, dass die Leute nicht "gaga in der Birne" sind, erst dann wird die Gesellschaft bereit sein, solche Menschen als gleichwertig und normal zu betrachten. Dies ist eine grosse Verantwortung der beteiligten Personen. Wo klar ist, dass es sich um ein körperliches Sydrom handelt, da wird kein Mensch mehr auf die Idee kommen, den Sachverhalt nicht mehr erst zu nehmen. Diffamierungen in der Öffentlichkeit wird es so nicht mehr geben. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass ich dies noch erleben werde. Und ich bin mir sicher, durch den Einsatz meines eigenen Lebens werde ich es erreichen. |
Nur wer transidente Menschen als Menschen mit körperlichen Störungen betrachtet (und das sollte in der Medizin anfangen) hilft diesen Menschen aus den Randbereichen der gesellschaftlichen Existenz zu kommen. Den erst wenn Mediziner bereit sind die Tatsache anzuerkennen, dass die Leute nicht "gaga in der Birne" sind, erst dann wird die Gesellschaft bereit sein, solche Menschen als gleichwertig und normal zu betrachten. Dies ist eine grosse Verantwortung der beteiligten Personen. Wo klar ist, dass es sich um ein körperliches Sydrom handelt, da wird kein Mensch mehr auf die Idee kommen, den Sachverhalt nicht mehr erst zu nehmen. Diffamierungen in der Öffentlichkeit wird es so nicht mehr geben. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass ich dies noch erleben werde. Und ich bin mir sicher, durch den Einsatz meines eigenen Lebens werde ich es erreichen. |
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--[[Benutzer:Kim|Kim]] 04.11.2005 00:34 (CEST) |
--[[Benutzer:Kim|Kim]] 04.11.2005 00:34 (CEST) |
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:Ach so, noch was "Menschen mit eindeutigem körperlichem Geschlecht, die sich als Angehörige des anderen Geschlechts kleiden" stimmt so ja dann auch nicht bei TS, weil TS sich ja dann nicht als "angehörige des anderen Geschlechtes kleiden" bzw. wie Angehörige des anderen(!) fühlen (!) sondern, sich a) ihrem eigenen (!) Geschlecht entsprechend kleiden und auch gemäss ihres eigenen(!) tatsächlichen Geschlechts empfinden! Ich denke, dass es sinnvoll ist, dann, wenn man von Gegengeschlecht spricht, immer den Zusatz "körperlich" zu ergänzen, da es ja genau darum geht: Um eine körperliche Angleichung (und nicht etwa um eine psychische)...<br />--[[Benutzer:Kim|Kim]] 02.03.2006 00:04 (CEST) <b>(</b><span style="font-size:x-small;">signatur ergänzt, und neuen Absatz eingerückt/getrennt. -[[Benutzer:ParaDox|ParaDox]] 05:11, 2. Mär 2006 (CET)</span><b>)</b> |
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== @kim == |
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:: Hi [[Benutzer:Kim|Kim]] <nowiki>[</nowiki>[http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Contributions&target=84.157.113.158 84.157.113.158]<nowiki>]</nowiki><b>:</b> Der Versuch "körperliches" eindeutig und klar von "psychischem" abzugrenzen kann m.E. nur zu ScheinWissen und ScheinLösungen führen... -[[Benutzer:ParaDox|ParaDox]] 05:11, 2. Mär 2006 (CET) |
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== @kim (1) == |
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Was du schreibst ist ein schönes Beispiel, welches aufzeigt wie stark Transen tatsächlich an der Psyche leiden. Der Inhalt ist schon wirr genug, du verwendest ein unwissenschaftliches, aus der Queer-Theory stammendes, Begriffs- und Definitionssystem ("Ich bin eine Frau" - obwohl du wohl einen Penis und XY-Chromosomen hast), welches einer Umdeutung der herkömmlichen Begriffe im propagandistischen Sinen vornimmt (vergleichbar zur Vegetarismustheorie, die Sprache des dritten Reiches, Antiglobalisierungsthemen uvm.). Die Artikel selber sollen aber NPOV sein und deshalb die normalen Begriffe verwenden, oder Theoriebegriffe in Klammern (Bsp: Nicht: Die Endlösung der Judenfrage erfolgte... sondern: Die systematische Vernichtung ODER Die "Endlösung der Judenfrage" erfolgte). Du argumentierst auch viel mit Anekdoten ("an der Supermarktkasse.." "Andere sehen mich als Frau" - und ich dich als Esel, höhö) und letztendlich mit sophistisch anmutenden Verdrehungen (absoluter Relativismus, dann Sichtweisen "was wäre wenn"), die jedoch alle die psychischen Eigenheiten (also primär Identität, aber auch stereotypisch den Geschlechtern zugewiesene Eigenheiten wie räumliche Vorstellungskraft, Empathie etc.) in keinen konkurrierenden Zusammenhang zu den festen körperlichen Eigenheiten stellen können (Penis, Bart, Chromosomensatz). Mit diesen wirren Begriffen und Weltdeutungen bewaffnet, beruhigst du vielleicht dein Gewissen (Bin ich nicht doch nur ein perverser Mann?), verhinderst dir aber auch die Möglichkeit, deine Freunde zu erkennen (TSG). |
Was du schreibst ist ein schönes Beispiel, welches aufzeigt wie stark Transen tatsächlich an der Psyche leiden. Der Inhalt ist schon wirr genug, du verwendest ein unwissenschaftliches, aus der Queer-Theory stammendes, Begriffs- und Definitionssystem ("Ich bin eine Frau" - obwohl du wohl einen Penis und XY-Chromosomen hast), welches einer Umdeutung der herkömmlichen Begriffe im propagandistischen Sinen vornimmt (vergleichbar zur Vegetarismustheorie, die Sprache des dritten Reiches, Antiglobalisierungsthemen uvm.). Die Artikel selber sollen aber NPOV sein und deshalb die normalen Begriffe verwenden, oder Theoriebegriffe in Klammern (Bsp: Nicht: Die Endlösung der Judenfrage erfolgte... sondern: Die systematische Vernichtung ODER Die "Endlösung der Judenfrage" erfolgte). Du argumentierst auch viel mit Anekdoten ("an der Supermarktkasse.." "Andere sehen mich als Frau" - und ich dich als Esel, höhö) und letztendlich mit sophistisch anmutenden Verdrehungen (absoluter Relativismus, dann Sichtweisen "was wäre wenn"), die jedoch alle die psychischen Eigenheiten (also primär Identität, aber auch stereotypisch den Geschlechtern zugewiesene Eigenheiten wie räumliche Vorstellungskraft, Empathie etc.) in keinen konkurrierenden Zusammenhang zu den festen körperlichen Eigenheiten stellen können (Penis, Bart, Chromosomensatz). Mit diesen wirren Begriffen und Weltdeutungen bewaffnet, beruhigst du vielleicht dein Gewissen (Bin ich nicht doch nur ein perverser Mann?), verhinderst dir aber auch die Möglichkeit, deine Freunde zu erkennen (TSG). |
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Das ist ein richtiger Weg, er ist zwar weder klug noch wissenschaftlich oder sonst wie wahrheitsfördernd, zeigt aber ein historisches Beispiel schön auf: Keine Perversion ist so groß oder ekelig, dass man sie nicht "normal" schreien könnte. Die Schwulis habens vorgemacht, sammele so viele Leidensgenossen wie möglich, und mache Radau auf den Straßen, mit sowas kann man im Laufe der Zeit auch Scheißefressen als gesellschaftlich normal etablieren. -Gruß Synesis |
Das ist ein richtiger Weg, er ist zwar weder klug noch wissenschaftlich oder sonst wie wahrheitsfördernd, zeigt aber ein historisches Beispiel schön auf: Keine Perversion ist so groß oder ekelig, dass man sie nicht "normal" schreien könnte. Die Schwulis habens vorgemacht, sammele so viele Leidensgenossen wie möglich, und mache Radau auf den Straßen, mit sowas kann man im Laufe der Zeit auch Scheißefressen als gesellschaftlich normal etablieren. -Gruß Synesis |
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== @Synesis == |
== @Synesis (1) == |
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Die Frage ist doch: Was macht den Menschen zum Menschen. Jung z.B. spricht vom "Selbst" als Kern des Menschen... also ist Geschlecht ja letzendlich MEHR als der Körper. Würde man das abstreiten, so wie Du, dann würde man Geschlecht ausschliesslich auf die Geschlechtsorgane, Chromosomensatz usw. reduzieren... wenn man DAS aber tut (so wie Du), dann bitte muss man so konsequent sein und das Thema komplett ignorieren, da man dann ja nicht ernsthaft daran glauben kann, dass es so etwas gibt wie Menschen, die "im falschen Körper" geboren wurden. Im Prinzip würde man dann an der Wahrhaftigkeit dieses Menschen zweifeln, ihn völlig ignorieren oder ihn (so wie Du) mit Begriffen wie "Scheisse" belegen (so wie Du das tust). Und DAS ist dann tatsächlich das, was ich als diskriminierend bezeichnen würde. Wer Menschen ihr Wissen über sich selbst abspricht, aus ihnen etwas anderes machen will, als sie SIND (und nicht etwa nur fühlen), der hat meiner Ansicht nach ein Problem damit, Realitäten zu akzeptieren (so wie Du). Er leugnet dann die Existenz des anderen (so wie Du). Was soll das bringen aus Frauen Männer zu machen, die glauben sie seien Frauen? Das macht schon das TSG. Die Unlogik des TSG (und die der Anhänger der Theorie von einer "psychischen Störung") sollten sich wirklich mal ernsthaft überlegen, warum sie denn damit ein Problem haben der Wahrheit einfach nur ins Auge zu blicken. Es gibt Frauen, die mit diesem körperlichen Sydrom geboren wurden so wie es Männer gibt, die ebenfalls mit diesem Syndrom auf die Welt gekommen sind. Sie sind geistig gesund, stehen mitten im Leben und haben einzig und allein 2 Probleme: 1. dass sie einen nicht ihrer Identität entsprechenden Körper mitbekommen haben und 2. dass sie von Leuten wie Dir öffentlich dikriminiert werden können. Ehrlich gesagt finde ich, dass Punkt 2 nicht sein müsste und mich eben (oh Wunder) an faschistoide und menschenunwürdige Gesellschaften erinnert, die "alles was nicht sein darf" als unwahr und lebensunwert bezeichnet haben (um damit IHR Gewissen zu beruhigen). Das sollten wir doch hinter uns haben oder? P.S. Übrigens bin ich keine Transe, sondern schlichtweg NUR eine Frau. Ach so noch zu deinem "normal". Ich behaupte nicht, dass dieses Phänomen "normal" ist. Schliesslich entspricht es ja nicht der Norm (also der Norm, die die Mehrheit vorgibt), sondern um ein Phänomen, das Minderheiten betrifft. Aber: Wer sagt, dass Minderheiten weniger (Lebens-)Rechte haben sollen? |
Die Frage ist doch: Was macht den Menschen zum Menschen. Jung z.B. spricht vom "Selbst" als Kern des Menschen... also ist Geschlecht ja letzendlich MEHR als der Körper. Würde man das abstreiten, so wie Du, dann würde man Geschlecht ausschliesslich auf die Geschlechtsorgane, Chromosomensatz usw. reduzieren... wenn man DAS aber tut (so wie Du), dann bitte muss man so konsequent sein und das Thema komplett ignorieren, da man dann ja nicht ernsthaft daran glauben kann, dass es so etwas gibt wie Menschen, die "im falschen Körper" geboren wurden. Im Prinzip würde man dann an der Wahrhaftigkeit dieses Menschen zweifeln, ihn völlig ignorieren oder ihn (so wie Du) mit Begriffen wie "Scheisse" belegen (so wie Du das tust). Und DAS ist dann tatsächlich das, was ich als diskriminierend bezeichnen würde. Wer Menschen ihr Wissen über sich selbst abspricht, aus ihnen etwas anderes machen will, als sie SIND (und nicht etwa nur fühlen), der hat meiner Ansicht nach ein Problem damit, Realitäten zu akzeptieren (so wie Du). Er leugnet dann die Existenz des anderen (so wie Du). Was soll das bringen aus Frauen Männer zu machen, die glauben sie seien Frauen? Das macht schon das TSG. Die Unlogik des TSG (und die der Anhänger der Theorie von einer "psychischen Störung") sollten sich wirklich mal ernsthaft überlegen, warum sie denn damit ein Problem haben der Wahrheit einfach nur ins Auge zu blicken. Es gibt Frauen, die mit diesem körperlichen Sydrom geboren wurden so wie es Männer gibt, die ebenfalls mit diesem Syndrom auf die Welt gekommen sind. Sie sind geistig gesund, stehen mitten im Leben und haben einzig und allein 2 Probleme: 1. dass sie einen nicht ihrer Identität entsprechenden Körper mitbekommen haben und 2. dass sie von Leuten wie Dir öffentlich dikriminiert werden können. Ehrlich gesagt finde ich, dass Punkt 2 nicht sein müsste und mich eben (oh Wunder) an faschistoide und menschenunwürdige Gesellschaften erinnert, die "alles was nicht sein darf" als unwahr und lebensunwert bezeichnet haben (um damit IHR Gewissen zu beruhigen). Das sollten wir doch hinter uns haben oder? P.S. Übrigens bin ich keine Transe, sondern schlichtweg NUR eine Frau. Ach so noch zu deinem "normal". Ich behaupte nicht, dass dieses Phänomen "normal" ist. Schliesslich entspricht es ja nicht der Norm (also der Norm, die die Mehrheit vorgibt), sondern um ein Phänomen, das Minderheiten betrifft. Aber: Wer sagt, dass Minderheiten weniger (Lebens-)Rechte haben sollen? |
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--Kim 29.11.2005 13:34 (CEST) |
--Kim 29.11.2005 13:34 (CEST) |
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== @Kim == |
== @Kim (2) == |
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Die Wikipedia ist kein Forum, deshalb meine Entgegnung mit der Aufforderung, falls du noch weitergehenden Diskussionsbedarf hast, ein solches vorzuschlagen, um da weiterzudiskutieren. |
Die Wikipedia ist kein Forum, deshalb meine Entgegnung mit der Aufforderung, falls du noch weitergehenden Diskussionsbedarf hast, ein solches vorzuschlagen, um da weiterzudiskutieren. |
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- Synesis |
- Synesis |
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== @Synesis == |
== @Synesis (2) == |
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Ich behaupte noch einmal: Du diskriminierst hier Menschen. Bevor Du hier mit Chromosomensatz und Hormonwerten versuchst den Menschen auf die Geschlechtsorgane zu reduzieren, solltest Du (ja Du) Dich mal mit den aktuellen Untersuchungen einiger Wissenschaftler beschäftigen. Es deutet nämlich zur Zeit einiges darauf hin, dass nicht ausschliesslich Chromosomen und Hormone für die geschlechtsidenfikatorische Entwicklung des Hirns eine Rolle spielen. Von diesen Forschungen abgesehen finde ich aber ein Unding, dass man (und ich wiederhole mich gerne) das WISSEN (nicht etwa das Glauben) über seiner Selbst von Leuten wie Dir abgesprochen bekommt. Und das ist in der Tat faschistoid (dein grosskotziger Hinweis was Wikipedia ist, hätte nicht sein müssen, ich denke ich finde mich da selbst zurecht). Ach ja, an Deinen ersten Satz denke ich, ja... aber dann hättest DU Dich da mal selbst dran gehalten. Noch was: Um was geht es Dir? Findste es gut, körperlich kranke Menschen zu beleidigen? Sich lustig über sie zu machen? Leute wie Du sind es, die ich wirklich gruselig finde (da sie selbst "von aussen" nicht in der Lage sind zu begreifen, ihre Argumente auf Vermutungen stützen, aber meinen sie wüssten Bescheid über das Selbst des anderen Menschen. Ziemliches Machtdenken - ein Machtdenken, dass sich der Minderheiten bedient um selbst "besser" dazustehen. Ich finde das widerlich.) Hier übrigens ein Link für Dich, von wegen Objektivität und so: http://www.nature.com/nature/journal/v427/n6973/full/427390a.html wenn Du dann den Artikel noch mit "dem Selbst" nach CG Jung verbindest, dann wird Dir vielleicht ein Licht aufgehen. http://www.cgjung.org/analytisch.htm#g |
Ich behaupte noch einmal: Du diskriminierst hier Menschen. Bevor Du hier mit Chromosomensatz und Hormonwerten versuchst den Menschen auf die Geschlechtsorgane zu reduzieren, solltest Du (ja Du) Dich mal mit den aktuellen Untersuchungen einiger Wissenschaftler beschäftigen. Es deutet nämlich zur Zeit einiges darauf hin, dass nicht ausschliesslich Chromosomen und Hormone für die geschlechtsidenfikatorische Entwicklung des Hirns eine Rolle spielen. Von diesen Forschungen abgesehen finde ich aber ein Unding, dass man (und ich wiederhole mich gerne) das WISSEN (nicht etwa das Glauben) über seiner Selbst von Leuten wie Dir abgesprochen bekommt. Und das ist in der Tat faschistoid (dein grosskotziger Hinweis was Wikipedia ist, hätte nicht sein müssen, ich denke ich finde mich da selbst zurecht). Ach ja, an Deinen ersten Satz denke ich, ja... aber dann hättest DU Dich da mal selbst dran gehalten. Noch was: Um was geht es Dir? Findste es gut, körperlich kranke Menschen zu beleidigen? Sich lustig über sie zu machen? Leute wie Du sind es, die ich wirklich gruselig finde (da sie selbst "von aussen" nicht in der Lage sind zu begreifen, ihre Argumente auf Vermutungen stützen, aber meinen sie wüssten Bescheid über das Selbst des anderen Menschen. Ziemliches Machtdenken - ein Machtdenken, dass sich der Minderheiten bedient um selbst "besser" dazustehen. Ich finde das widerlich.) Hier übrigens ein Link für Dich, von wegen Objektivität und so: http://www.nature.com/nature/journal/v427/n6973/full/427390a.html wenn Du dann den Artikel noch mit "dem Selbst" nach CG Jung verbindest, dann wird Dir vielleicht ein Licht aufgehen. http://www.cgjung.org/analytisch.htm#g |
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--Kim 29.11.2005 15:34 (CEST) |
--Kim 29.11.2005 15:34 (CEST) |
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== @Kim == |
== @Kim (3) == |
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Ich ziehe mein Angebot (das ich "nicht befolgt habe" weil ich es noch nicht da wa als ich geschrieben habe, einfache Logik) zurück. Statt den Argumenten sachlich was entgegenzubringen, attackierst du mich als Person (und benutzt immer noch in absolut falscher Weise den Begriff "faschistoid" [[fasces]]). Du scheinst mir weniger an einer sachlichen Klärung, als an einer Durchsetzung deiner Sichtweise mit der Moralkeule interessiert zu sein. Natürlich könnte ich schimpfen, wie du den Mensch denn nur auf seinen Geist reduzieren kannst, wo ich etwas neues, relevantes in dem Natureartikel finden kann, was Psychoanalyse ala Jung mit Wissenschaft zu tun hat, und einiges mehr. Aber es würde nichts bringen, da du mich wohl wieder selber angreifen würdest, und nicht das was ich sage. Darum schlage ich vor, beginnend von meinem Eintrag, die Diskussionseite zu löschen da sie sich vom Artikel entfernt hat. -Synsesis |
Ich ziehe mein Angebot (das ich "nicht befolgt habe" weil ich es noch nicht da wa als ich geschrieben habe, einfache Logik) zurück. Statt den Argumenten sachlich was entgegenzubringen, attackierst du mich als Person (und benutzt immer noch in absolut falscher Weise den Begriff "faschistoid" [[fasces]]). Du scheinst mir weniger an einer sachlichen Klärung, als an einer Durchsetzung deiner Sichtweise mit der Moralkeule interessiert zu sein. Natürlich könnte ich schimpfen, wie du den Mensch denn nur auf seinen Geist reduzieren kannst, wo ich etwas neues, relevantes in dem Natureartikel finden kann, was Psychoanalyse ala Jung mit Wissenschaft zu tun hat, und einiges mehr. Aber es würde nichts bringen, da du mich wohl wieder selber angreifen würdest, und nicht das was ich sage. Darum schlage ich vor, beginnend von meinem Eintrag, die Diskussionseite zu löschen da sie sich vom Artikel entfernt hat. -Synsesis |
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== @ |
== @Synesis (3) == |
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Um dann doch wieder zum Sinn und Zweck der eigentlichen Diskussion (nämlich über die Definition zum Thema Transsexualität) zurückzukommen: Natürlich beziehe ich mich auf deine Argumentation (übrigens habe ich Dich mitnichten als Faschist bezeichnet, sondern die Sichtweise als faschistoid bezeichnet - dieser Unterschied mag klein aussehen, ist aber ein gewaltiger). Doch hat jede Argumentation immer ja auch eine Basis. Und darum geht es mir: Um die Fragestellung, was Transsexualität überhaupt ist. Ich denke, dass jeder zu geistigen Verknüpfungen fähige/willuge Mensch durchaus in der Lage sein kann 1 und 1 zusammenzuzählen. Wenn man dies also tut, bleibt aus meiner Sicht nichts anderes übrig, als davon auszugehen, dass es soetwas gibt, wie das Phänomen, dass ein Mensch tatsächlich "im falschen Körper" geboren wurde. Dazu dienen meine kleinen Denkanregungen, die man nachvollziehen kann, wenn man will. Dass Du es nicht willst, lässt zum Schluss folgende Überlegungen übrig: Warum interessierst Du Dich für das Thema? Warum benutzt Du ein Pseudonym? Deine Sätze lassen in mir folgende Vermutungen aufkommen... a) das Thema ist nicht neu für Dich b) irgendein persönliches Anliegen musst Du haben, sonst hättest Du hier nicht an der Diskussion teilgenommen. Da dies hier in der Tat kein Forum ist (sondern eine Diskussion zum Thema der Begriffserklärung von Transsexualität) möchte ich Dir nur kurz eine Frage mit auf den Weg geben: Was ist Dein ganz eigenes und persönliches Problem? Bitte beantworte sie dann für Dich alleine. Übrigens hast Du Dich bei deinem Pseudonym diesmal vertippt. Absicht? Ausversehen? |
Um dann doch wieder zum Sinn und Zweck der eigentlichen Diskussion (nämlich über die Definition zum Thema Transsexualität) zurückzukommen: Natürlich beziehe ich mich auf deine Argumentation (übrigens habe ich Dich mitnichten als Faschist bezeichnet, sondern die Sichtweise als faschistoid bezeichnet - dieser Unterschied mag klein aussehen, ist aber ein gewaltiger). Doch hat jede Argumentation immer ja auch eine Basis. Und darum geht es mir: Um die Fragestellung, was Transsexualität überhaupt ist. Ich denke, dass jeder zu geistigen Verknüpfungen fähige/willuge Mensch durchaus in der Lage sein kann 1 und 1 zusammenzuzählen. Wenn man dies also tut, bleibt aus meiner Sicht nichts anderes übrig, als davon auszugehen, dass es soetwas gibt, wie das Phänomen, dass ein Mensch tatsächlich "im falschen Körper" geboren wurde. Dazu dienen meine kleinen Denkanregungen, die man nachvollziehen kann, wenn man will. Dass Du es nicht willst, lässt zum Schluss folgende Überlegungen übrig: Warum interessierst Du Dich für das Thema? Warum benutzt Du ein Pseudonym? Deine Sätze lassen in mir folgende Vermutungen aufkommen... a) das Thema ist nicht neu für Dich b) irgendein persönliches Anliegen musst Du haben, sonst hättest Du hier nicht an der Diskussion teilgenommen. Da dies hier in der Tat kein Forum ist (sondern eine Diskussion zum Thema der Begriffserklärung von Transsexualität) möchte ich Dir nur kurz eine Frage mit auf den Weg geben: Was ist Dein ganz eigenes und persönliches Problem? Bitte beantworte sie dann für Dich alleine. Übrigens hast Du Dich bei deinem Pseudonym diesmal vertippt. Absicht? Ausversehen? |
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--Kim 29.11.2005 21:34 (CEST) |
--Kim 29.11.2005 21:34 (CEST) |
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== @Kim == |
== @Kim (4) == |
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1. Fasces als Machtsymbol wurden von Liktoren bei Prozessionen von römischen Beamten umhergetragen; Augustinus bezeichnete zum Beispiel Leute, die in die Politik gingen wegen des Pompes, "als die, die die Fasces zu sehr lieben". Kannst du dies irgendwie mit mir oder meiner Argumentation in Verbindung bringen? Ich nicht. |
1. Fasces als Machtsymbol wurden von Liktoren bei Prozessionen von römischen Beamten umhergetragen; Augustinus bezeichnete zum Beispiel Leute, die in die Politik gingen wegen des Pompes, "als die, die die Fasces zu sehr lieben". Kannst du dies irgendwie mit mir oder meiner Argumentation in Verbindung bringen? Ich nicht. |
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9. Es steht natürlich allen frei, mit ihren Körpern zu machen was einem beliebt (ein Alkoholiker hat kein Problem mit Alkohol, er hat ohne eines). Aber auch nach der Defintion nach Punkt 6 (die der alltäglichen Wahrnehmung viel näher kommt, als die gekünstelten Definitionen der Queer-Studies), sind operierte Personen keine "vollen" Angehörigen des anderen Geschlechtes. Das aber nicht wegen ihrer Vergangenheit, sondern weil die Umwandelprozesse unzureichend sind. -Gruß Σύνεσις |
9. Es steht natürlich allen frei, mit ihren Körpern zu machen was einem beliebt (ein Alkoholiker hat kein Problem mit Alkohol, er hat ohne eines). Aber auch nach der Defintion nach Punkt 6 (die der alltäglichen Wahrnehmung viel näher kommt, als die gekünstelten Definitionen der Queer-Studies), sind operierte Personen keine "vollen" Angehörigen des anderen Geschlechtes. Das aber nicht wegen ihrer Vergangenheit, sondern weil die Umwandelprozesse unzureichend sind. -Gruß Σύνεσις |
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== @Σύνεσις – @Synesis (4)? == |
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== @Σύνεσις == |
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Ich halte Geist/Psyche/Seele tatsächlich für den "Kern des Menschen". Wäre dies nicht so, dann wäre ein Mensch ohne dies schlichtweg nur eins: Eine leere Hülle oder tot. Wenn Du ausserdem der Ansicht bist, dass alles einem gentischen Plan nach verläuft, dann möchte ich wissen (ok, man kann es ja aus deinem Bild mit den "Geistesbehinderten" ja bereits erahnen) wie Du Abweichungen von diesem Plan auffasst... (körperliche wie geistige "Behinderungen", Krankheiten, Seuchen, Allergien, ... usw.)... gibt's sowas nach Deiner Definition überhaupt? Und nochmal: Wenn der Kern des Menschen sein Selbst ist und er sich seiner Selbst bewusst ist, welcher andere Mensch hat dann das Recht ihm das Wissen abzusprechen, dass NUR DIESER MENSCH überhaupt über sich haben kann? Wenn darüberhinaus das Selbst ein Geschlecht haben sollte (nur so macht überhaupt die Anwendung dieser Jungschen Begriffswelt Sinn - sonst wäre sie nämlich in sich unlogisch), dann ist es doch nur logisch, dass es sich um eine rein körperliche Störung handeln kann - ausgehend natürlich von dem Selbst des Betroffenen. Von Aussen betrachtet mag das dann so aussehen, als ob es sich um ein psychisches Syndrom handelt (zumindest wenn man als Aussenstehender nicht den Wahrheiten stellen kann/will), doch wie wäre die Konsequenz aus diesem (auch das wiederhole ich gerne) diskriminierenden Blindsein auf "beiden Augen"? Dann müsste man jedem Menschen, der eine körperliche Störung spürt (also auch bei Schnupfen, Grippe, Krebs, usw.) absprechen, dass er wüsste, dass er gerade eine körperliche Störung hat. Also könnte auch niemand mehr überhaupt zu einem Arzt gehen, weil er ja nur mit einer Vermutung einen Arzt aufsucht (bei allen körperlichen Störungen so üblich). Und eine Vermutung wäre ja keine Sicherheit. Dann müsste man dem Menschen sagen: "Hey, vielleicht bildest Du Dir ja nur ein, dass Du da eine körperliche Krankheit hast" uuund würde dann sofort das Angebot einer psychotherapeutischen Behandlung machen, da das ja dann nicht sein kann, dass ein Mensch über sich selbst Bescheid weiss. ---- Merkst Du was? Darum noch mal: Du bist ein Mensch, der durch seine Denke andere Menschen diskriminiert, weil er selbst irgendein Problem hat. Rausfinden wirst Du es, wenn Du, anstatt andere Menschen als "dumm", "psychisch krank" usw. zu bezeichnen anfangen wirst über Dich selbst nachzudenken. Ich glaube, dass es da bei Dir eines gibt. Und: Ich masse mir nicht an, dir DEIN SELBST nehmen zu wollen. Das würde nämlich sowieso nicht funktionieren (nur mal als Tipp: Das funktioniert nie - Wahrheit kann man durch Lügen nicht zur Lüge machen - es entlarft höchstens die Lüge... :) ). Ach ja... "man definiert es auch an den primären Geschlechtsorganen"- Du, ja (wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Du Dich auf deinen Penis reduziert sehen willst... darum könnte es ja sein, dass Du es eigentlich auch anders siehst und Dir nur nicht eingestehen willst... hmmm...)... . Uuund: "sind operierte Personen keine "vollen" Angehörigen des anderen Geschlechtes". Stimmt, damit bist Du schon ganz nah dran es zu verstehen. Sie sind es nämlich gar nicht - sie sind Angehörige ihres EIGENEN. |
Ich halte Geist/Psyche/Seele tatsächlich für den "Kern des Menschen". Wäre dies nicht so, dann wäre ein Mensch ohne dies schlichtweg nur eins: Eine leere Hülle oder tot. Wenn Du ausserdem der Ansicht bist, dass alles einem gentischen Plan nach verläuft, dann möchte ich wissen (ok, man kann es ja aus deinem Bild mit den "Geistesbehinderten" ja bereits erahnen) wie Du Abweichungen von diesem Plan auffasst... (körperliche wie geistige "Behinderungen", Krankheiten, Seuchen, Allergien, ... usw.)... gibt's sowas nach Deiner Definition überhaupt? Und nochmal: Wenn der Kern des Menschen sein Selbst ist und er sich seiner Selbst bewusst ist, welcher andere Mensch hat dann das Recht ihm das Wissen abzusprechen, dass NUR DIESER MENSCH überhaupt über sich haben kann? Wenn darüberhinaus das Selbst ein Geschlecht haben sollte (nur so macht überhaupt die Anwendung dieser Jungschen Begriffswelt Sinn - sonst wäre sie nämlich in sich unlogisch), dann ist es doch nur logisch, dass es sich um eine rein körperliche Störung handeln kann - ausgehend natürlich von dem Selbst des Betroffenen. Von Aussen betrachtet mag das dann so aussehen, als ob es sich um ein psychisches Syndrom handelt (zumindest wenn man als Aussenstehender nicht den Wahrheiten stellen kann/will), doch wie wäre die Konsequenz aus diesem (auch das wiederhole ich gerne) diskriminierenden Blindsein auf "beiden Augen"? Dann müsste man jedem Menschen, der eine körperliche Störung spürt (also auch bei Schnupfen, Grippe, Krebs, usw.) absprechen, dass er wüsste, dass er gerade eine körperliche Störung hat. Also könnte auch niemand mehr überhaupt zu einem Arzt gehen, weil er ja nur mit einer Vermutung einen Arzt aufsucht (bei allen körperlichen Störungen so üblich). Und eine Vermutung wäre ja keine Sicherheit. Dann müsste man dem Menschen sagen: "Hey, vielleicht bildest Du Dir ja nur ein, dass Du da eine körperliche Krankheit hast" uuund würde dann sofort das Angebot einer psychotherapeutischen Behandlung machen, da das ja dann nicht sein kann, dass ein Mensch über sich selbst Bescheid weiss. ---- Merkst Du was? Darum noch mal: Du bist ein Mensch, der durch seine Denke andere Menschen diskriminiert, weil er selbst irgendein Problem hat. Rausfinden wirst Du es, wenn Du, anstatt andere Menschen als "dumm", "psychisch krank" usw. zu bezeichnen anfangen wirst über Dich selbst nachzudenken. Ich glaube, dass es da bei Dir eines gibt. Und: Ich masse mir nicht an, dir DEIN SELBST nehmen zu wollen. Das würde nämlich sowieso nicht funktionieren (nur mal als Tipp: Das funktioniert nie - Wahrheit kann man durch Lügen nicht zur Lüge machen - es entlarft höchstens die Lüge... :) ). Ach ja... "man definiert es auch an den primären Geschlechtsorganen"- Du, ja (wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Du Dich auf deinen Penis reduziert sehen willst... darum könnte es ja sein, dass Du es eigentlich auch anders siehst und Dir nur nicht eingestehen willst... hmmm...)... . Uuund: "sind operierte Personen keine "vollen" Angehörigen des anderen Geschlechtes". Stimmt, damit bist Du schon ganz nah dran es zu verstehen. Sie sind es nämlich gar nicht - sie sind Angehörige ihres EIGENEN. |
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--Kim 29.11.2005 23:34 (CEST) |
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== @Kim == |
== @Kim (5) == |
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Hmm, du scheinst aus deiner Reserve zu kommen.... |
Hmm, du scheinst aus deiner Reserve zu kommen.... |
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8. Es geht ja eigentlich um den Artikel, und ich finde ihn erstaunlich gut, er enthält zwar viele [["Weasel-Words"]], aber ich bin ehrlich gesagt zu faul, für alle konkrete Quellen zu suchen, da ich dem Inhalt gerne glaube. Etwas problematisch finde ich die Verwendung der Begriffe "Störung, -Problem, Krankheit", wird jeweils in anderen Abschnitten verwendet, scheint mir aber das selbe zu bedeuten. -Synesis |
8. Es geht ja eigentlich um den Artikel, und ich finde ihn erstaunlich gut, er enthält zwar viele [["Weasel-Words"]], aber ich bin ehrlich gesagt zu faul, für alle konkrete Quellen zu suchen, da ich dem Inhalt gerne glaube. Etwas problematisch finde ich die Verwendung der Begriffe "Störung, -Problem, Krankheit", wird jeweils in anderen Abschnitten verwendet, scheint mir aber das selbe zu bedeuten. -Synesis |
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== @Synesis (5) == |
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== @Synesis == |
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Hmmm... vielleicht nur ganz kurz diesmal... ich glaube, dass es noch in vorstellbarer und mittelfristiger Zeit bewiesen wird, dass es sich um das handelt, was Menschen mit mit abweichenden Körpersyndromen längst wissen. Und das tolle: Es gibt schon viele liebe Menschen, die auch ohne Beweise dazu in der Lage sind, sich das vorzustellen. Und mal ehrlich: Wo ist das Problem sich das so zu begreifen? Es ist schlicht, simpel, handhabbar, für alle Beteiligten am sinnigsten richtig damit umzugehen, u.u.u. Die Realität ist meistens ziemlich praxisnah. Abweichungen der Geschlechtsorgane sind kein Mysterium sondern ganz simpel einfach nur körperliche Störungen. Ich finde, eine gute Grundlage damit umzugehen, witzigerweise nicht nur für mich, sondern (und das glaube ich wirklich) für ALLE Beteiligten. Andersrum (nämlich anzunehmen es handelt sich um eine psychische Störung) ist das für ALLE unsinnig, lässt unbeantwortete Fragen offen, stellt ALLE Beteiligten vor immense Schwierigkeiten, usw. ... tja, und so darf die Frage erlaubt sein: Warum Sachen kompliziert machen, wenn sie primär so einfach sind? (Übrigens gebe ich Dir Recht: Empfindungen können täuschen, Wahrheiten sind IMMER wahr. Genau das ist der Kern der Sache.) Und noch was: Ich finde schon, dass sich was weiterentwickelt hat an der Diskussion. Danke Dir dafür... :) |
Hmmm... vielleicht nur ganz kurz diesmal... ich glaube, dass es noch in vorstellbarer und mittelfristiger Zeit bewiesen wird, dass es sich um das handelt, was Menschen mit mit abweichenden Körpersyndromen längst wissen. Und das tolle: Es gibt schon viele liebe Menschen, die auch ohne Beweise dazu in der Lage sind, sich das vorzustellen. Und mal ehrlich: Wo ist das Problem sich das so zu begreifen? Es ist schlicht, simpel, handhabbar, für alle Beteiligten am sinnigsten richtig damit umzugehen, u.u.u. Die Realität ist meistens ziemlich praxisnah. Abweichungen der Geschlechtsorgane sind kein Mysterium sondern ganz simpel einfach nur körperliche Störungen. Ich finde, eine gute Grundlage damit umzugehen, witzigerweise nicht nur für mich, sondern (und das glaube ich wirklich) für ALLE Beteiligten. Andersrum (nämlich anzunehmen es handelt sich um eine psychische Störung) ist das für ALLE unsinnig, lässt unbeantwortete Fragen offen, stellt ALLE Beteiligten vor immense Schwierigkeiten, usw. ... tja, und so darf die Frage erlaubt sein: Warum Sachen kompliziert machen, wenn sie primär so einfach sind? (Übrigens gebe ich Dir Recht: Empfindungen können täuschen, Wahrheiten sind IMMER wahr. Genau das ist der Kern der Sache.) Und noch was: Ich finde schon, dass sich was weiterentwickelt hat an der Diskussion. Danke Dir dafür... :) |
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--Kim 30.11.2005 23:34 (CEST) |
--Kim 30.11.2005 23:34 (CEST) |
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== Was soll der Wirrwarr ??? == |
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In einer Wikipedia Darstellung der Transsexualität sollte man sich meiner Meinung nach auf gültige und anerkannte Konzepte und Definitionen beschränken, anstatt in epischer Breite jede Kritik an dem Begriff und Varianten sowie utopische Sichtweisen einiger Betroffener darzustellen. |
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Wikipedia ist ein Informationsmedium mit deren Hilfe sich auch nicht Betroffene einen Überblick verschaffen wollen. Da es für Außenstehende generell ziemlich ausgeschlossen ist, daß Phänomen zu verstehen, verwirren die ganzen hier dargestellten Begriffe nur. Ganz abgesehen davon, daß ich die Transgender-Konzepte für gesellschaftspolitischen Schwachsinn halte, weil sie weder in irgend einer Form unsetzbar sind, noch eine Rollenaufweichung wirklich im Interesse ECHTER Transsexueller ist. Von den sogenannten Tans ..... sind die wenigsten wirklich transsexuell; diese Behinderung kommt in Wirklichkeit nur sehr selten vor. |
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Echte TS haben in der Regel eine sehr klare Vorstellung von ihrem Geschlecht und sind nicht irgendwie "dazwischen". Ihre Behinderung besteht lediglich im Vorhandensein eines unpassenden Körpers, der zum permanenten Fehlverständnis der Umwelt führt. Allein DAS ist Auslöser oder Verstärker für psychische Leiden. Die Behinderung besteht lebenslang fort und kann durch die Behandlung nur gemildert werden. |
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Daniela N |
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== Begriff ist Quatsch == |
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Übrigens ist nirgendwo im TSG die Rede von "glauben"; sondern vom Empfinden des anderen Geschlechts. Das ist etwas ganz anderes und trifft es meiner Meinung nach. Glauben kommt nur im Volksmund vor. |
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== Nichtbetroffene und Homophile ... == |
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... sollten sich eigentlich mal aus der Begriffsdefinition heraushalten. Transsexualismus wird nie jemand verstehen, der nicht selbst betroffen ist. Es kann auch keiner erklären, was ein Brötchen ist, der noch nie eines gegessen hat. Daher verstehe ich das nicht warum hier so viele in völliger Abwesenheit von Empathie herumeditieren. |
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Weder Homosexuelle noch Emanzen haben die geringste Ahnung davon was Transsexualität oder sogenanntes "Transgender" ist oder bedeutet. Es wird Zeit, daß Betroffene sich endlich aus der Schwulenbewegung rausziehen und eine eigene Position / Bewegung aufbauen. Das eine hat mit dem Anderen nichts zu tun und Transsexualismus ist etwas VÖLLIG anderes als Homosexualität. Das scheinen selbst einige Betroffene nicht zu verstehen, die sich mit bunten Tunten, Luise Koschinski und Co auf dem CSD und ähnlichen Veranstaltungen herumtreiben. Das führt immer nur dazu das wir hinter vorgehaltener Hand belächelt, geduldet, aber wirklich nie in unserer wahren Rolle akzeptiert werden. |
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Es wird Zeit, daß wir unsere Begriffshoheit von den Homosexuellen wieder zurückerobern. |
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[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] |
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: Wenn Nichtbetroffene sowieso nicht verstehen werden, was Transsexualismus ist, wieso machst du dir dann die Mühe, ihn überhaupt zu erklären? Ich habe gedacht, als Leser kommt man zur Wikipedia, um etwas zu verstehen, was man vorher nicht verstanden hat. Ist das nicht der Sinn einer Enzyklopädie? Damit beschimpfst du schonmal fast jeden Benutzer der Wikipedia als dumme Außenstehende ohne Recht auf Verständnis oder Mitsprache. Weder Betroffene noch Nichtbetroffene haben die Deutungs- oder Erklärungshoheit über ein Thema, sei es nun Transsexualismus oder beispielsweise eine chronische Krankheit wie Rheuma. Der Außenstehende ist nicht betroffen, hat also nicht die persönliche Erfahrung. Der Betroffene hat zwar die persönliche Erfahrung, aber eben auch nur die. Er kennt also nur einen einzigen Fall, nämlich sich selbst; was ihn somit gegenüber den anderen Betroffenen auch zum Außenstehenden macht. Wenn wir nach diesem Prinzip vorgingen, dann könnten wir fast die gesamte Wikipedia löschen. --[[Benutzer:Subsonic68|subsonic68]] 18:23, 29. Jan 2006 (CET) |
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Na der Punkt ist einfach, daß Nichtbetroffene TS nicht verstehen KÖNNEN. Ein Arzt kann einen Schnupfen verstehen oder auch Rheuma, aber niemals TS. Es sei denn er ist es selbst. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 21:39, 30. Jan 2006 (CET) |
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== Begriffskritik ergänzt == |
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Einen internen Link korrigiert, |
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Begriffskritik ergänzt und einen externen Link korrigiert (Forum nimmt keine Mitglieder mehr auf) |
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--[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 21:02, 17. Jan 2006 (CET) |
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== Korrekt == |
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"Der Begriff wird seit einigen Jahren auch deswegen stark kritisiert, weil die Kriterien für Transsexualität auf einem binären Geschlechtsbild beruhen (siehe Heteronormativität und Transgender) und sich zu stark auf die Möglichkeiten der medizinischen Veränderung des Körpers und zu wenig auf die sozialen Umstände beziehen." |
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Wobei das absolut korrekt ist, dann TS ist m.E. ein rein körperliches Problem. Halt im falschen Körper geboren. |
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Wäre die äußere körperliche Angleichung nicht so stümperhaft wie bei der auf das Genitale beschränkten deutschen Behandlung, sondern etwas ganzheitlicher ALLE sekundären Geschlechtsmerkmale umfassend wie z.B. bei thailändischen Operateuren üblich, gäbe es für die meisten Betroffenen gar kein Problem mehr. Damit wäre viel mehr erreicht und die Sozialversicherungssysteme geschont, als sich der Illusion einer gesellschaftlichen Akzeptanz von Transsexualität hinzugeben und die Betroffenen bis zur Rente durchzufinanzieren, weil sie nie wieder einen Job bekommen. |
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Wir sind Deutschland - Das Land der Trümmertransen ! |
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--[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 21:13, 17. Jan 2006 (CET) |
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Nochwas fällt mir grad ein. Bei einigen Betroffenen existiert der Verdacht, daß diese körperliche Teilbehandlung durchaus beabsichtigt ist, weil sie zur Stigmatisierung und leichten Erkennbarkeit der Betroffenen führt. So wird verhindert, daß Transsexuelle in der Masse verschwinden und sie können die Gesellschaft und vor allem die Männer in ihr nicht mehr "bedrohen". --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 21:23, 17. Jan 2006 (CET) |
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== Intersexualität gehört gar nicht da hin == |
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Ihr solltet mal die inhaltlichen Zusammenhänge nicht übersehen. Leider wird Intersexualität als Verweis immer wieder hineineditiert obwohl man da nun wirklich nichts zur Begriffskritik der Transsexualität findet. Das zeigt wieder die Konfusion auch unter Euch Wikipeten .... Intersexualität ist eine rein körperliche Geschlechtsabweichung (Hermaphroditen), während Transsexualität bzw. Transidentität eine NICHT-Körperliche Abweichung nämlich ein komplett falscher (aber biologisch eindeutiger) Körper zur Seele ist. Daher gehört das da nicht hin und ich schmeiss es jetzt wieder raus. |
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--[[Benutzer:145.253.3.202|145.253.3.202]] 19:09, 18. Jan 2006 (CET) |
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== Verlinkung auf Foren == |
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Bevor hier ein Krieg ausbricht: |
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In [[Wikipedia:Weblinks]] steht ziemlich eindeutig: |
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* "Weblinks sollen es dem Leser ermöglichen, sein Wissen über den Artikelgegenstand zu vertiefen. Diskussionsforen und dergleichen werden diesem Zweck '''in der Regel''' nicht gerecht." |
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* "Für Laien und allgemein Informationssuchende sind sie daher '''in aller Regel''' nicht geeignet." |
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Abgesehen davon, dass ich anderer Meinung bin, gibt es also keine allgemeine Regel, dass Links auf Foren grundsätzlich verboten sind. |
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Warum auch? Sie stellen eine wichtige Informationsquelle dar, gerade für solche heiklen Themen. |
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Wie gesagt: Wer wichtige Informationsquellen löscht, sollte gute Argumente haben und nicht pauschalisieren, sondern mal die Regeln auch genau lesen, auf die man hinweist! |
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Um es deutlich zu sagen: Hört bitte auf mit dem Löschen, das bringt für niemanden einen Vorteil! |
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-- [[Benutzer:84.129.67.39|84.129.67.39]] 01:15, 19. Jan 2006 <small>(Signatur nachgetragen von [[Benutzer:Georg Messner|Georg Messner]] 01:49, 19. Jan 2006 (CET))</small> |
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:*Trans-Forum: schon mal sicher nicht, da muss man sich erst anmelden um lesen zu können. |
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:*Transsexuell-Forum: genau das gleiche wie bei Trans-Forum |
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:*Souled würde noch am Besten gehen, sehe ich aber nicht als ''vom Feinsten''. |
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:Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] 01:26, 19. Jan 2006 (CET) |
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::* 1. Falsch. |
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::* 2. Geschütze Bereiche braucht man schon aus Schutz vor solchen Pubertierenden wie hier, die ohne Nachdenken ihre vermeintliche Autorität durchdrücken müssen. |
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::* 3. Ist das noch lange keine Begründung für eine Löschung. |
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::-- [[Benutzer:84.129.115.155|84.129.115.155]] 01:39, 19. Jan 2006 <small>(Signatur nachgetragen von [[Benutzer:Georg Messner|Georg Messner]] 01:50, 19. Jan 2006 (CET))</small> |
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:::Der Artikel hat bereits acht Weblinks. Wikipedia ist keine Linksammlung. [[Benutzer:Stefan64|Stefan64]] 01:47, 19. Jan 2006 (CET) (der aus der Pubertät übrigens schon ziemlich lange raus ist) |
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:::Anmerkung:Bei Trans-Forum ist nur bei, für das Thema unwischtigen, Bereichen ohne Anmeldung das lesen wichtig. Die Foren sind einfach nicht ''vom Feinsten''. Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] 01:54, 19. Jan 2006 (CET) |
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Ist es nicht gerade interessant für Leute, die sich bei dem ganzen Wirrwarr tiefer informieren wollen hier ein Spektrum zu haben auch über verschiedene Ansätze, die nunmal unter Betroffenen herrschen. Wir haben doch von den offenen Transgender-Ansätzen bis hin zu klassisch Transsexuellen alles dabei gehabt. Eine Anmeldung ist schnell gemacht und es sind ja in der Regel auch einige wenige Bereiche für Gäste lesbar. Gerade bei so einem heiklen Thema, wo sich viele auch gar nicht trauen einen Psychologen oder Arzt zu fragen ist doch JEDE Informationsquelle wichtig. Ich wäre schon ein paar Jahre länger auf der richtigen Seite, wenn es in den 70/80ern schon Internet gegeben hätte. Außerdem sag mir mal welche Foren denn vom Feinsten sein sollen ? Mit goldenem Hintergrund oder wie beurteilst Du das ? --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 10:06, 19. Jan 2006 (CET) |
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:Zu erst Mal die Antwort auf deine Frage: Foren sind für mich praktisch nie vom Feinsten. Ein Grund dafür ist auch, weil sich die Inhalte immer ändern und nicht wirklich überprüfbar sind. Nachdem (meines Wissens) auch keine Webseiten akzeptiert werden, bei denen man sich erst anmelden muss, gelten die gleichen Regeln für die Foren. Und ich brauch keine Foren hier, wo ich (ohne Anmeldung) nur zu ''Plauderecke'', ''Off Topic'' oder ähnliches ohne Themenbezug Zugang habe. |
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:Die Links sollten zum informieren da sein und für nichts adneres, da sind Foren einfach ungeeignet. Die anderen Weblinks sollten für Betroffene auch ausreichen. Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] |
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:: Interessant... '''DU''' meinst also, du kannst das besser entscheiden als andere. Aus deiner persönlichen '''subjektiven''' pauschalisierten Meinung heraus versperrst du kranken Menschen einen wichtigen Weg zur Hilfe. Vielen Dank. [[Benutzer:84.129.42.203 |84.129.42.203]] <small>Unterschirft nachgetragen, vergleiche [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion%3ATranssexualit%C3%A4t&diff=12777778&oldid=12776337]</small> |
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:::Ja, ich meine es... und anscheinend auch Stefan64, Georg Messner, Xocolatl und Hansele... Aber wenns dir Spaß macht kannst du mir auch alleine die Schuld geben, da die Reverts bzw. Einwände der genannten bei dir anscheinend nicht zählen. Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] 16:36, 19. Jan 2006 (CET) |
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Die sind doch mit Sicherheit alle krank genug, um das beurteilen zu können. (Ironie) Deshalb machen Sie auch alle mit beim lustigen Trans-Begriffe-Raten. Gabs da nicht mal ne Fernsehsendung ? Was bin ich für ein Trans oder so ? |
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--[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 18:33, 19. Jan 2006 (CET) |
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:Bitte unterlass persönliche Angriffe - die sind hier nicht gerne gesehen. Die Wikipedia ist kein Verzeichnis für Hilfsorganisationen und Hilfeangebote, sie ist überhaupt kein Webverzeichnis sondern eine Enzyklopädie. Darin liegt dann auch der wohlbegründete Grund, Links auf Foren, Blogs etc. nicht aufzunehmen. Näheres kann man in [[Wikipedia:Weblinks]] wie auch der Diskussion dazu nachlesen. Und natürlich immer auch in Frage stellen - das sollte aber zuerst dort gemacht werden. Aus dem gleichen Grund sollte auch die Anzahl der Weblinks begrenzt bleiben, es wird eine Richtgröße von max. 5 Links angegeben. Das soll keine Informationsbeschränkung sondern ein Zwang zu Qualität sein - das Ziel ist, dass die Autoren gezwungen sind, wirklich die besten und informativsten Links auszuwählen. Wobei auch hier der enzyklopädische Gedanke im Vordergrund steht: über das Thema (hier also Transsexualität) weiter zu informieren - nicht aber unbedingt, Hilfeangebote aufzulisten. --[[Benutzer:Hansele|Hansele]] [[Benutzer Diskussion:Hansele|<sup>(Diskussion)</sup>]] 08:54, 20. Jan 2006 (CET) |
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Warum so zimperlich ? Andere Mods hier wie Barb und der Pfadfinder werfen doch mit ganz anderen persönlichen Beleidigungen um sich. Aber die werden dafür halt nicht gesperrt; DAS ist der Unterschied. Da denken Neue leicht das mußte hier so sein. |
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Außerdem war das meinerseits nur eine ironische Anspielung darauf, daß Mods die nicht im Thema stecken in vielen Fällen hier "aus Prinzip" oder vielleicht auch nur Rechthaberei Dinge immer wieder zurückeditieren. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 09:10, 20. Jan 2006 (CET) |
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::Wo bitte habe ich dich persönlich beleidigt? --[[Benutzer:Barb|Barb]] 12:04, 20. Jan 2006 (CET) |
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Och, in Deiner "Eigenen Diskussion" an reichlich Stellen. Nur ein Beispiel ''Die Nutzerin/der Nutzer hat offenbar psychische Probleme, die er/sie in der Wikipedia abläßt.'' Sind aber noch krassere Sachen dabei. Ich habs mir mal kopiert für den Fall der Fälle und vielleicht mach ich spaßeshalber mal nen Sperrantrag. |
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An einigen Stellen ist unklar ob ich, Tanja oder wir beide gemeint sind. Aber ist auch egal denn Beleidigung ist Beleidigung und dokumentiert Kommunikationsverhalten. Habs auch an Tanja geschickt. :-) Hier iss der Krampf: |
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[http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Barb#Gender_und_so/ Gender und so ] |
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[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 13:54, 20. Jan 2006 (CET) |
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::Dann rekapituliere bitte mal dein Verhalten in diversen Löschdiskussionen. Den Eindruck, den ich da sehr stark bekommen habe, habe ich einem anderen Nutzer mitgeteiltm, der mit Dir ebenfalls heftige Probleme hat. Tanja K. ist - sofern du es nicht selbst bist - keine Nutzerin. --[[Benutzer:Barb|Barb]] 15:32, 20. Jan 2006 (CET) |
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Aha ... das gibt Dir also das Recht zu Beleidigungen jeglicher Art. Ich muß sagen; Tanjas Kommentar auf Deiner Seite von heute nachmittag ist voll ganz gerechtfertigt. Den gleichen Eindruck von Dir habe ich auch. Was der Pfadfinder und seine Freunde für Probleme mit TS haben ist Schwulentypisch; die Denke die dahintersteckt faschistoid. Deshalb werden wir auch die Grenzen wieder klarer ziehen. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 15:37, 20. Jan 2006 (CET) |
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::Zu „''daß Mods die nicht im Thema stecken in vielen Fällen hier "aus Prinzip" oder vielleicht auch nur Rechthaberei Dinge immer wieder zurückeditieren''“ von DanialaN möchte ich anmerken, dass ich hier in keiner Weise als Admin gehandelt habe, sondern als ganz normaler Benutzer. Das würde ich ohne meinen Adminstatus genauso machen. Außerdem verstehe ich nicht, wieso du nach meinen Begründungen - die du ablehnst - ein Handeln ''aus Prinzip'' siehst, aber okay. Auf das hier muss auch nicht geantwortet werden, sollte nur ein Kommentar sein, zwischen Handeln als Admin und als normaler Benutzer zu unterscheiden. Grüße, [[Benutzer:ElRaki|ElRakı]] [[Benutzer_Diskussion:ElRaki|''?!'']] 03:17, 23. Jan 2006 (CET) |
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== Eigene Kategorie "Transsexuell" und raus bei Transgender ! == |
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Dann könnten wir die Dinge, die ICD F64.0, d.h. die echten Transsexuellen, respektive das Transsexuellengesetz betreffen hier unter einer eigenen Kategorie führen. |
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Nur weil irgendwelche Homos und Emanzen sich überlegt haben, daß wir jetzt zu den Transgender-Tunten gehören, müssen wir uns das hier bei Wiki bieten lassen. Das ist ja ein so schön einfaches Bild, wie es die Medien und Frau Müller von nebenan auch haben. |
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Die Transgender-Artikel können dann alle unter "Homosexualität". Da gehören sie doch auch hin, denn sie machen eh gemeinsame Sache mit den Schwulen. |
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--DanielaN 16:02, 20. Jan 2006 (CET) |
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== Links == |
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Warum wurde der Link zu "Trans-Eltern" entfernt? Aber der Transgender-Link "Transmann" dringelassen??? Finde ich jetzt ziemlich unfair, was soll das? |
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== links, warum? == |
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warum |
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*sind in der linksammlung gleich 2 einträge von der gleichen domain vertreten? |
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*ist/sind eine/zwei? "private" homepage/s angegeben, die bestenfalls nur einen persönlichen eindruck wiedergeben kann/können? |
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*wird eine neutrale datensammlung (http://transray.com/) zu thema rausgeworfen? |
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{{unsigned|84.62.4.159|[[Benutzer:Georg Messner|Georg Messner]] 06:46, 23. Feb 2006 (CET)}} |
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:Keine Ahnung. Nimm von mir aus alle Änderungen vor, die du argumentieren zu können glaubst, aber sei auf heftigen Widerspruch und schmierige persönliche Angriffe vorbereitet. Um die Weblinks auf dieser Seite hat es schon mal einen Änderkrieg gegeben, und die Beteiligten sind alle nach wie vor aktiv. --[[Benutzer:Georg Messner|Georg Messner]] 06:45, 23. Feb 2006 (CET) |
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::danke. die problematik besteht weiterhin, leider. ein link wäre auch bei der literatur möglich [Harry Benjamin (Hrsg.): The Transsexual Phenomenon] dafür existiert eine onlineversion unter http://www.symposion.com/ijt/benjamin/ --[[Benutzer:Nina Scholz|Nina Scholz]] 19:10, 25. Feb 2006 (CET) |
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== Wo ist der alte Artikel nur hin? == |
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Schade, früher habe ich den Artikel gerne für Outings verwendet, dass ist jetzt ja so ziemlich unmöglich geworden, mehrere Dinge im Artikel sind falsch oder zumindest deutlich POV. |
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Mal von oben durchgegangen: Die Einleitung ist viel zu lang, man sieht das Inhaltsverzeichnis nicht mehr, ohne zu scrollen! |
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Unter Verlauf könnte wenigstens erwähnt werden, dass es auch vergleichsweise sehr junge Transsexuelle gibt, die während, gegen Ende oder unmittelbar nach der Pubertät aktiv werden. Es gibt uns, wir werden immer mehr und man behandelt uns auch sehr erfolgreich. Allein deswegen ist eine Erwähnung gerechtfertigt. |
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Der Abschnitt über Kontroversen ist imho deutlich zu lang. Außerdem ist die Aussage über homosexuelle Transsexuelle schlicht und ergreifend falsch oder sollte zumindest belegt werden, meiner Erfahrung nach ist der Anteil bei etwa 30% und viele Betroffene betrachten sich als bisexuell und leben das durchaus auch aus. |
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Die Weblinks sind mehr als nur ein Witz, warum wird auf einen '''Zentralrat der Transsexuellen''' verlinkt, der von sich selbst sagt, '''[das] transsexuelle Leben definieren zu wollen''' und '''die Oberhoheit über den Begriff des Transsexualismus zurück gewinnen''' (Beides Zitate aus den Zielen entspr. Seite), aber die DGTI nicht? |
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Bei den restlichen Teilen ist es durchaus so, dass sie früher einmal auch deutlich besser zu lesen waren. |
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Leute so geht das nicht, die WP soll neutral und objektiv berichten, nicht das Gewäsch irgendwelcher Betroffenen verbreiten. Ein Kompromißvorschlag: Wir holen einen nichtbetroffenen Admin, der versucht hier etwas Ordnung reinzubringen, jeder der mit dem Thema zu tun hat ist viel zu subjektiv um alleine an dem Artikel zu schreiben. Die WP richtet sich an alle Menschen, nicht an einen winzigen Teil, der den Überblick über die Grabenkämpfe einiger Betroffener haben (den hab ich nämlich auch nicht) |
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Sophie --[[Benutzer:84.56.130.204|84.56.130.204]] 10:12, 23. Feb 2006 (CET) |
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Schon mal H.K.A. "die" Vorsitzende des DGTI gesehen ? Dieser Ein-Mann-Verband ist nicht nur bedeutungslos, sondern wer den Vorsitzenden sieht, weiß auch gleich, daß der keine TS vertreten kann. Mal ganz abgesehen von seinem physischen Zustand. Da wäre ich eher dafür Trans-Eltern mit zu verlinken. Dann kann sich dann jeder selbst ein Bild machen ob dr zu der orthodoxen oder zu den liberalen TS will. Beide Lager haben ihre Berechtigung und ihre Anhänger. Besonders bei den nicht internet-aktiven. Das wird oft unterschätzt. Auf jeden Fall sollten KEINE Nicht-TS-Organisationen wie die DGTI verlinkt werden. --[[Benutzer:145.253.3.202|145.253.3.202]] 16:46, 23. Feb 2006 (CET) |
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Ich kann mich Sophie nur anschließen. Ich habe meine Behandlung auch vor dem 25. Lebensjahr erfolgreich abgeschlossen. Und meine Eltern haben mich zu nichts gezwungen, da ich schopn sehr früh eine eigene Wohnung hatte, um mich von deren Fesseln und Vorstellungen zu lösen. Hat mir gut getan, sonst hätte ich mein Ziel nicht so schnell erreicht. Man kann das Thema jugendliche TS nicht einfach totschweigen. |
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Man sollte sich hier wirklich nur auf die Möglichkeiten der Behandlung/Anpassung konzentrieren, wie man an sie "rankommt" und wie sie rechtlich abgesichert sind. Alles andere ist Meinungsmache, für die Wiki kontraproduktiv und interessiert den Bürger nicht. Er will wissen was machbar ist und nicht in Grabenkämpfen einbezogen werden. |
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Ein kleiner Denkanstoß für die "Bios" hier: |
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Ich weiß sehr wohl, daß man mit 16 Jahren noch ziemlich jung ist. Aber dann erklären Sie mir mal bitte eins: Mit 16/17 Jahren ist man in der Marktwirtschaft beschränkt geschäftsfähig, man traut ihnen also schon das Abschließen von diversen Geschäften zu bzw. die Abgabe von diversen Willenserklärungen z. B. der Kauf eines 125 ccm Motorrades, welches mit der neuen Führerscheinregelung ab 16 Jahre gefahren werden darf und das sogar auf der Autobahn als vollwertiges Mitglied im Straßenverkehr da man mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für die Autobahn zugelassen ist; und mit 16 Jahren ist es vom Gesetzgeber gestattet, Geschlechtsverkehr zu haben bzw. sexuelle Beziehungen zu führen, man ist sogar mit Erlaubnis der Eltern heiratsfähig, und ab 18 traut man Jugendlichen zu, verantwortlich mit Politik umgehen zu können, weshalb sie auch mit 18 das Wahlrecht bekommen, und mit 18 darf man sich selbstständig machen und eine eigene berufliche Existenz gründen, man ist mit 18 ein vollwertiges Mitglied im volkswirtschaftlichen wie auch betriebswirtschaftlichen Prozeß, gleichzeitig will man jungen transsexuellen Menschen aber weiß machen, daß sie für ihre Geschlechtsidentität keine Eigenverantwortung übernehmen können, keine Entscheidung zur Geschlechtsanpassung fällen können und überhaupt nicht gut genug entwickelt seien? Ist das nicht ein Paradoxon? |
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Denkt mal drüber nach! |
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Hajo |
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Liebe [[Benutzer:145.253.3.202|145.253.3.202]] |
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Vielleicht hast du es bemerkt, ich vertrete keines der beiden von dir genannten Lager. Meines Erachtens sind die Theorien die beide produzieren nicht mehr als ein paar unzulässige [[Trugschluss der Komposition|Verallgemeinerungen]] der persönlichen Situation und der Versuch diese auf alle anderen anzuwenden. Ich habe keine Lust mich hier oder irgendwo anders herumzuzanken, ich brauche keine wilden Theorien um mein Leben auf die Reihe zu kriegen, mit mir wahrscheinlich der Großteil aller Betroffenen (Zumindest unter den TMs und den jungen TFs). |
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Alles was ich will ist ein vernüftiger, unparteiischer Artikel in der Wikipedia, der eben der Qualität der Wikipedia gerecht wird. Unparteiisch heißt in diesem Fall, dass der Artikel auf keines der ''Lager'' eingeht höchstens in einem Abschnitt diese erwähnt. Unparteiisch heißt auch, dass junge TS nicht totgeschwiegen werden. Wie man zu uns steht ist ziemlich egal, wir existieren und nur das interessiert die Wikipedia. Unbelegte Theorien haben in der Wikipedia eigentlich nichts zu suchen und es gibt wirklich wichtigeres über das Thema zu berichten. |
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In diesem Sinne, wo bekommen wir jemand Unparteiischen her? |
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Sophie --[[Benutzer:84.56.130.204|84.56.130.204]] 18:18, 23. Feb 2006 (CET) |
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PS: Hab den Artikel mal bei [[Wikipedia:Artikel, die etwas mehr Neutralität benötigen]] eingetragen, ich hoffe es kümmert sich jemand drum. Sophie --[[Benutzer:84.56.130.204|84.56.130.204]] 18:36, 23. Feb 2006 (CET) |
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Ich bin auch der Meinung es müssen beide Lager abgebildet werden. Helma Kathrin hat mit TS wirklich nichts am Hut, aber den Vorschlag Trans-Eltern mit aufzunehmen als Gegengewicht zum Zentralrat finde ich gut. Natürlich ist der Zentralrat gegen Jugendlichen-Behandlung, aber dennoch gibt es immer Ausnahmen. Was der ZR kritisiert sind primär Auswüchse mit zu früher Behandlung wo auch der Verdacht der "Richtungsgebung" besteht. Und das finde ich o.k. Es gibt aber auch Zentralratsmitglieder wie meine Frau, die zum Beispiel nicht kategorisch gegen eine pubertätsverzögernde Therapie sind. Da ist dann jemand auch vor 24 "fertig". Das das geht glaube ich auch. Und ich selbst war auch mit 25 mit "allem durch". Allerdings die andere Richtung. Ich bin mit 19 bei meiner Frau eingezogen. --[[Benutzer:Altkanzler|Altkanzler]] 21:08, 23. Feb 2006 (CET) |
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Es geht nicht darum was jemand meint, sondern was ist, und Fakt ist nun einmal dass es Jugendliche gibt und sie behandelt werden. Ob das irgendein seltsamer Zentralrat, von dem ich im Gegensatz zur dgti noch nie etwas gehört habe passt oder nicht, ist eigentlich recht egal. Sonst gründe ich morgen den Zentralrat transsexueller Jugendlicher und fordere, dass die Behandlung nach 25 verboten wird... |
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Wie gesagt, diese ''Lager'' umfassen beide nur einen sehr geringen Anteil aller Betroffenen, sie sind im Artikel deutlich überrepräsentiert. Die dgti stellt immerhin den Ergänzungsausweis, der ja recht weit verbreitet ist, aus. ''So'' unwichtig können sie also wohl nicht sein, oder? |
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Diese Lagerdiskussion geht mir ziemlich auf die Nerven und zwar beide Seiten. Für Transsexualität braucht man keine Theorien auch muss man die transsexuelle Lebensweise nicht definieren, ja ich wehre mich dagegen wie gegen jeden anderen Versuch meine Lebensweise zu definieren und damit meine Freiheit in Frage zu stellen. Die Theorien könnten ja in einem Absatz kurz angerissen werden, aber mit dem Thema haben sie doch nichts zu tun. |
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Meine weiteren Kritikpunkte, wie die viel zu ausführliche Einleitung, sind dann also angenommen? |
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Sophie --[[Benutzer:84.56.130.204|84.56.130.204]] 21:47, 23. Feb 2006 (CET) |
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Die sogenannte DGTI ist eine selbsternannte Institution. Der Ergänzungsausweis ist Unfug. Damit hat es sogar schon richtig Ärger an der Grenze gegeben. Weil das kein anerkanntes Dokument ist. Jede Bescheinigung vom Psycho ist bessser als dieser Phantasieausweis. Transsexualität zu erklären ist nunmal nicht so einfach, weil außer uns Betroffenen, das absolut niemand versteht. Sie mal nicht so blauäugig. Außerdem da ich aufgrund Deiner Jugend vermute, daß Du ein gutes Passing hast, warum in Gottes Namen fühlst Du Dich von so einem teiloperierten Mann in Frauenkleidern wie dem Vorsitzenden der DGTI vertreten ? --[[Benutzer:84.187.36.148|84.187.36.148]] 22:56, 23. Feb 2006 (CET) |
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Mit dem letzten Statement habe ich folgendes Problem: sowas kann meiner Meinung nach eine Berechtigung in einem TS-Forum haben. Nur - was trägt ein derartiges Statement hier zur Verbesserung des vorliegenden Artikels bei? Sollten wir uns mit derartigen öfentlichen Wertungen nicht zurüchalten und auf Sachthemen konzentrieren? |
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Kurze Anmerkung zur DGTI: die DGTI ist kein bischen mehr oder weniger selbsternannt als alle anderen TS-Gruppen auch. Sie ist keineswegs eine One-Woman-Show, und ich finde es nicht angemessen wie weiter oben geschehen, Transsexuellen öffentlich das empfundene Geschlecht abzusprechen, egal wie gut oder auch schlecht das Passing ist. |
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Weiter zur DGTI: dieser Verein ist in jedem Fall von "zentraler" Bedeutung und lange etabliert, dazu überreginal organisiert. Darin unterscheidet er sich doch recht deutlich vom ZTD, der sich ja erst vor ein paar Tagen konstituiert hat. Ob "gut" oder "schlecht" sei hier vollkommen dahingestellt, ob der Ergänzungausweis was taugt oder nicht, gehört ebenfalls nicht hierher; wichtig für eine lexikalische Berücksichtigung erscheint mir die Zentralität der Bedeutung zu sein. |
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Ach so, IMHO sollte jemand, der etwas wie in der obigen Anmerkung schreibt, auch den Mumm dazu haben, zu seiner Identität zu stehen. YMMV |
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Die Anmerkung weiter unten über die Zoophilie und die anderen Paraphilien sollten in der Tat gelöscht werden; das sehe ich genauso. Die Urheber begeben sich auf das Niveau von M. Bailey -> Autogynäkophilie |
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[[Benutzer:Beate r|beate_r]] 00:29, 24. Feb 2006 (CET) |
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== Transsexualität vs. Transgender? == |
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''Viele Transsexuelle lehnen es allerdings ab, als Transgender bezeichnet zu werden, um sich von den Nichttranssexuellen zu distanzieren, die diese Bezeichnung für sich in Anspruch nehmen – dazu gehören etwa Menschen, die sich als asexuell, androgyn oder „genderqueer“ betrachten, oder Zoophile, BDSMer und Fetischisten, die die herkömmliche Unterteilung der Menschheit in Männer und Frauen deshalb ablehnen, weil sie keine Rücksicht auf ihre jeweilige Paraphilie nimmt.'' |
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ab "- dazu gehören" steht in dem oben genannten Beitrag großer Quatsch. Weder Fetischisten noch BDSMer gehören per se zu Transgendern. (Natürlich gibt es Transgender, die Fetischisten oder BDSMer sind, aber ebenso gibt es auch Lehrer, Polizisten oder Transsexuelle die Fetischisten oder BDSMer sind). Vor allem die Verbindung von Transgender und Zoophile ist eine Extreme Frechheit und Beleidigung. ab - dazu sollte der gesamte Part gelöscht werden.--[[Benutzer:213.39.192.117|213.39.192.117]] 01:34, 24. Feb 2006 (CET) |
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<small> Zoe, Du kannst (und solltest) Deine Beiträge signieren, indem Du einfach <nowiki>~~~~</nowiki> hinten an Deinen Beitrag setzt. Das wird mit dem Speichern dann in Deinen Nutzernamen und Zeitangabe umgewandelt. Für mich ist also <nowiki>~~~~</nowiki> = [[Benutzer:Davidl|Davidl]] 00:53, 24. Feb 2006 (CET) </small> |
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sorry vergessen--[[Benutzer:213.39.192.117|213.39.192.117]] 01:34, 24. Feb 2006 (CET) |
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== Änderungen == |
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So, ich habe jetzt zwei Änderungen gemacht: |
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A) Der Zentralratsweblink ist draußen, aber ich habe auch keinen anderen Verband verlinkt. Die Konventionen für Weblinks finden sich unter [[Wikipedia:Weblinks]]. Ich denke nach dieser Richtlinie ist klar: Wenn ein Verband verlinkt wird, müsste es soetwas wie ein anerkannter Dachverband sein. Soetwas gibt es aber nicht, oder? |
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B) Ich habe einen ''Teil'' zur Trasgenderkritik rausgenommen. Die Sorge von Transsexuellen, vereinnahmt zu werden, sollte hier erwähnt sein und ist es auch. Allerdings ist die Liste von androgyn bis zoophil doch sehr suggestiv. Vielleicht kommen wir ja auf eine neutralere Formulierung. |
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Ich habe den Artikel jetzt übrigens auch wieder für IP's freigegeben. Macht mir aber keinen Scheiß ;-). Grüße, --[[Benutzer:Davidl|Davidl]] 00:53, 24. Feb 2006 (CET) |
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Nochwas: Bei einem so umstrittenen Thema sollte auch im Interesse der Seriösität mit Quellen gearbeitet werden, siehe [[Wikipedia:Quellen]]. Wenn ihr also eine Position darstellt, gebt dazu doch am besten eine Fußnote mit Literatur an. Das geht wie folgt: Mit <nowiki>{{Ref|XYZ}}</nowiki> wird {{Ref|XYZ}} erzeugt. An den Ende des Artikels kann dann in einem eigenen Abschnitt mit <nowiki>{{Fußnote|XYZ|Maxima Mustertransvestit: '''Vom Mustermann zur Musterfrau'', San Francisco, 1999, ISBN 1234567}}</nowiki> dies {{Fußnote|XYZ|Maxima Mustertransvestit: '''Vom Mustermann zur Musterfrau'', San Francisco, 1999, ISBN 1234567}} erzeugt werden. Statt "XYZ" solltet ihr eine sinnvolle Abkürzung verwenden. Danke, --[[Benutzer:Davidl|Davidl]] 01:05, 24. Feb 2006 (CET) |
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Erstmal danke an Davidl, ich wusste doch, dass die WP hier eine Lösung finden kann. |
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Was ist eigentlich mit Homosexualität und Transsexualität? Meiner Erfahrung nach sind die alles andere als unkoreliert. Nur ist meine Erfahrung keine Quelle und die unzähligen Forenumfragen sind wohl auch nicht repräsentativ. Nur als Erleichterung für die in Statistik weniger bewanderten eine Korelation ist noch lange keine Kausalität, also nur weil zwei Ereignisse nicht unabhängig sind bedingen sie einander nicht. Hat jemand hierfür seriöse Quellen, was tun wir wenn nicht? |
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Sophie --[[Benutzer:84.56.134.198|84.56.134.198]] 07:38, 24. Feb 2006 (CET) |
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David: Was bitte soll denn ein anerkannter Dachverband sein ? Vor allem wer erkennt den an und wodurch ? Deine Begründung finde ich arm. Entweder es müssen ALLE Links raus oder ALLE etablierten Interessengruppen, DGTI, Zentralrat, Trans-Eltern rein. Das zweite fänd ich deutlich besser. Denn überall dort kann man sich über TS informieren. Ob die jeweilige politische Coleur einem dann passt kann der Betroffene oder Interessierte vor Ort entscheiden. --[[Benutzer:145.253.3.202|145.253.3.202]] 10:47, 24. Feb 2006 (CET) |
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: Naja, ein anerkannter Dachverband wäre etwa, wenn DGTI, Zentralrat, Trans-Eltern alle einer allgemeinen Organisation angehören würden, um bestimmte Lobbyarbeit zu machen. So wie der [[DGB]] etwa ein Dachverband für verschiedene Gewerkschaften mit unterschiedlichen Interessen ist. Wenn es den nicht gibt, dann müssen wir halt schaun, was wir machen. Von mir aus könnten DGTI, Zentralrat, Trans-Eltern als drei Verbände rein, aber dann würde wohl mittelfrristig jemand seinen vierten, fünften und sechsten Verband hier reinsetzten wollen und meine Reverts zu Recht beklagen: "Warum dürfen DGTI, Zentralrat, Trans-Eltern und mein Verband darf nicht?" Hätte ich da irgend ein gutes Argument in der Hand? Eine riesige Linkliste mit x Verbänden ist aber durch die Richtlinien (nochmal [[Wikipedia:Weblinks]]: +- Fünf, nur die insformativsten) ausgeschlossen. Da der Artikel nun auch nicht [[Transsexuellenverband]] (schreibt den jemand von euch?) sondern [[Transsexualität]] heißt, glaube ich auch, dass gut gemachte Informationsseiten über Transsexualität eh wichtiger sind, als Verbandsseiten. Es kann gut sein, dass da bislang nicht die besten im Artikel stehen, helft mir doch da einfach, ihr kennt euch sicher besser aus. Grüße, --[[Benutzer:Davidl|Davidl]] 11:19, 24. Feb 2006 (CET) |
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Ja, die die jetzt drinstehen sind auch Quatsch. Ich persönlich sehe es so: Es gibt diese liberale Transgender-Linie und die eher konservative, nenn sie Heteronormativ wie neuerdings der Zentralrat sie vertritt. Beide haben die Berechtigung wobei ich glaube, daß die liberale Linie stärker in Internet-Kreisen vertreten ist, während die orthodoxe Linie ganz stark bei den Inaktiven und bereits Integrierten anzutreffen ist. Da werden wir uns noch drüber wundern, was die noch an Zulauf bekommen. (Was ich persönlich nicht so gut finde) Für die Integrierten ist der dritte Geschlechts-Gedanke ein Kropf und denen kommt ein Zentralrat wie gerufen. Es ist ja auch so, daß eigentlich streng genommen, TS nur ganz temporär während der Wechselphase - wenn überhaupt - Transgender ist. Das Ziel ist aber von vornherein NICHT Transgender zu sein, sondern klargeschlechtlich. Von daher finde ich das mit der eigenen Kategorie schon gut. |
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Ich bleibe bei meinem Vorschlag DGTI, Trans-Eltern und Zentralrat. Von mir aus kann der Kram raus, der da jetzt steht. Der ist eh unwichtig. Dann wären noch 2 Plätze frei für welche, die ich vergessen hab. Heiko --[[Benutzer:145.253.3.202|145.253.3.202]] 15:00, 24. Feb 2006 (CET) |
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''Die Links:'' Was meinen denn die anderen dazu? Wäre eine Nennung von DGTI, Trans-Eltern und Zentralrat ein repräsentativer Querschnitt? |
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''Homosexualität und Transsexualität'': Ja, die Frage nach bestehender oder nichtbestehender Korrelation ist ein typischer Fall für Quellenangaben. Und hast auch recht, Deine Forenerfahrung kann da leider nicht reichen :-). Vielmehr bräuchte es einer anerkannten Fachpublikation. Das gilt allerdings in beide Richtungen - für die Behauptung, wie für die Bestreitung einer Korrelation. Mein Vorschlag: Entweder hier wird ne Quelle gennant, oder wir klammern diesen Teil erstmal aus. Vielleicht hat jemand Lust etwas bei [[PubMed]] zu recherchieren. --[[Benutzer:Davidl|Davidl]] 15:29, 24. Feb 2006 (CET) |
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Hallo Davidl, nur kurz, die Trans-Eltern Seite sieht sich mehr in der Mitte, also weder super liberal noch super konservativ. Oder besser gesagt, ein wenig links von der Mitte, aber eher zur Mitte hin tendierend. Sie sind gerade dabei etwas auszuarbeiten, daß alle möglichen TS-Meinungen in ihrer Schnittmenge anspricht und auch den sogenannten Transgender gerecht wird. Ist zwar ein schwieriges Unterfangen und ob es von Erfolg gekrönt ist sei einmal dahingestellt, aber allein der Versuch sich den Kopf zu zermartern und einen Konsens zu finden ist allemal der Rede wert. Zum Thema jugendliche TS. Sie unterstützen jene jugendlichen TS, die eindeutig therapeutisch diagnostiziert sind. Und Jugendlichen, die unsicher sind, empfehlen sie, sich an einen kompetenten Therapeuten zu wenden. Sie lassen also im Hinblick jugendlicher TS nichts "ausufern". Lieben Gruß Hajo76 --[[Benutzer:Hajo76|Hajo76]] |
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Zur Frage der Repräsentativität der Verbände: wie kann eine seit gerade mal zwei Wochen aus einem kleinen TS-Foru heraus gegründeter "Verband" wie der ZTD repräsentativ sein? Müßte er diese Repräsentativität nicht erst einmal ein Zeitlang unter Beweis gestellt haben, dass er keine Eintagsfliege ist? Gerade bei der in Insider-Kreisen ja bekannten Mentalität einiger Mitglieder sehe ich durchaus die Gefahr, dass sich die Gruppe im Laufe der kommenden ein, zwei Jahre heillos zerstritten haben könnte. Vorschlag: wenn der ZTD es schafft, im Laufe des, sagen wir mal, nächsten Jahres seinen Einfluß merklich zu vergrößern, dürfte er die Kriterien erfüllt haben, die an die Aufnahme des ZTD in ein Lexikon gestellt werden müssen. |
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Zur Frage der DGTI: die DGTI ist in gewissem Sinne etabliert und momentan wohl noch am ehesten so etwas wie zentrale Interessenvertretung für Transsexuelle. Das spräche für ihre Aufnahme. Dagegen spräche meiner Meinung nach allerdings, dass das Material auf der DGTI-Website zum grossen Teil hoffnungslos veraltet ist und auch auf Hinweise von aussen nicht aktualisiert wird (->genannte SHGs exisitieren z.T. nicht mehr, jüngere Gruppen werden nicht aufgenommen). |
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Ähnliches gilt leider Gottes auch für www.transsexuell.de. Deshalb würde ich vorschlagen, diese Seite herauszunehmen. Sie wird bei der Recherche über die Suchmaschinen ohnehin rasch gefunden. |
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Ansonsten halte ich das Fehlen der HBIGDA-Site für einen Kunstfehler. |
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Wenn es um gut gepflegte Seiten Betroffener geht: was haltet Ihr davon, die deutsche Fassung von Lynn Conways Seiten aufzunehmen, vielleicht auch www.genderwunderland.de - wegen der äusserst umfassenden Literaturliste zum Thema, und dafür den Verweis auf den Vortrag von Walter Greiner wegzulassen (der steht auf genderwunderland)? |
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[[Benutzer:Beate r|beate_r]] 21:39, 24. Feb 2006 (CET) |
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1) Die HBIGDA-Seite habe ich mir angeschaut und scheint mir tatsächlich die bislang höchste Qualität zu haben. -> Kommt rein. |
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2) Genderwunderland.de - wäre das nicht besser für den Artikel [[Transgender]]? |
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3) Repräsentativität und ZTD: In gewisser Weise hast Du da natürlich recht. Aber meine Frage nach Repräsentativität bezog sich nicht nur auf die Wichtigkeit der konkreten Verbände. Vielmehr hatte ich auch an folgendes gedacht: Wenn TS-Verbände verlinkt werden, dann müssten die genannten Verbände wohl so verschieden sein, wie die TS-Szene. Gibt es denn einen anderen Verband als den ZTD, der eine ähnliche Abgrenzungposition vertritt? Insgesamt tendiere ich aber eher dazu, die Verbände rauszulassen. Führt ja doch nur zu Stress. |
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4) Ich habe den mir nochmal den Artikel durchgelesen, ist doch im Wesentlichen ganz in Ordnung, oder? --[[Benutzer:Davidl|Davidl]] 22:54, 24. Feb 2006 (CET) |
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Das ist doch nicht Euer Ernst hier ein Bild von Hirschfeld zu posten in dem Zusammenhang oder ? Für den gab es Transsexualität doch dar nicht. Wer ist denn auf den Quatsch gekommen ? Raus damit. --[[Benutzer:84.187.34.10|84.187.34.10]] 23:33, 24. Feb 2006 (CET) |
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Immer mit der Ruhe, es gibt keinen Grund, sich aufzuregen :-). Ich bin auf den "Quatsch" gekommenen und habe auch noch nicht ganz verstanden, warum der ''ja vorhandene'' Abschnitt über Hirschfeld nicht auch mit einem Bild von ihm illustriert werden darf. Aber vielleicht hast Du auch noch bessere Vorschläge für Bilder in dieser Textwüste. --[[Benutzer:Davidl|Davidl]] 23:48, 24. Feb 2006 (CET) |
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Genderwunderland: mhm, die Site beschreibt das Thema übergreifend, spricht von Transgendern im Sinne des Überbegriffs über alle, die einen Leidensdruck in Richtung Transition verspüren, aber wohl doch mit starkem und unmittelbaren Fokus auf Transsexualität in engeren Sinne und den Fragen der Selbstdefinition im Zuge der Transition. Wie sehen das andere - mein Blick ist möglicherweise dadurch getrübt, dass ich zuviel weiss, und dass ich durch meine persönliche Situation zu nah dran bin. |
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Das komplette Weglassen der Verbände wäre zur Zeit vermutlich wirklich die beste Lösung. Ggf. könnte man dann später, wenn die Wogen sich etwas gelegt haben, analog zum englischen Artikel eine eigene Seite mit Verbänden und Selbsthilfe-Organisationen im deutschsprachigen Raum aufsetzen. Die sollte dann allerdings so sorgfältig recherchiert und auch dauerhaft gepflegt (!) sein, dass sie Anspruch auf zumindest weitgehende Vollständigkeit und Aktualität erheben kann, und dementsprechend konsequenterweise auch Raum für ZTD und transident.ch bieten müsste. |
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Mit dem Bild von Hirschfeld habe ich übrigens keinerlei Problem. |
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[[Benutzer:Beate r|beate_r]] 15:39, 25. Feb 2006 (CET) |
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Den Text habe ich ein klein wenig überarbeitet. Das betrifft vor allem ein paar sprachliche Feinheiten, die keinerlei oder so gut wie keine inhaltliche Auswirkungen haben. Ein paar Dinge möchte ich hier jedoch erwähnen: |
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* Mit der hier verwendeten Definition des Begriffs [[Transvestit]] habe ich ein Problemchen: er wird hier komplementär zur Transsexualität verwendet, gleichzeitig jedoch eingeschränkt auf Menschen, die sich trotz des Tragens gegengeschlechtlicher Kleidung als dem körperlichen Geschlecht zugehörig empfinden. Das steht in ewisser Weise in Widerspruch dazu, dass weiter unten ausdrücklich erwähnt wird, dass Transsexuelle in der Lebensphase vor ihrer Transition häufig transvestitische Phasen durchlaufen, andererseits stimmt die hier angenommene Begrifflichkeit auch nicht mit der Beschreibung auf der Seite zum Transvestismus überein. Hier sollte meiner Meinung nach für Konsistenz gesorgt werden. Geändert habe ich an dieser Stelle bisher nichts. |
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* Im Abschnitt "Verlauf" wird auf Symptome hingewiesen, die bereits vorpubertär auftreten. Gerade bei spät transitionierenden sind diese Symptome jedoch häufig kaum unterscheidbar von den Symptomen, die vorpubertär bei einigen Transvestiten auftreten. Daher habe ich "überwiegend meisten" durch "zahlreiche" ersetzt; Änderungsbedarf besteht aus sprachlichen Gründen ja ohnehin. Ok? |
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* In bezug auf die sexuellen Präferenzen bei MzF-TS gibt es deutliche Anzeichen, dass bei allen spät transitionierenden eine gewisse Präferenz zur Beibehaltung der sexuellen Orientierung besteht; besonders, wenn die Betroffenen vor der Transition als heterosexuelle Männer gelebt haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach der Transition lesbisch sind, deutlich erhöht. Aus diesem Grund habe ich die Aussage über die Wahrscheinlichkeit der sexuellen Orientierung von transitionierten Frauen ersatzlos gestrichen. Ok? |
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* Vermisst habe ich eine Zusammenfassung der medizinischen Massnahmen, die bei MzF-TS üblich, sinnvoll oder möglich sind. Sollte hier ggf. noch etwas ergänzt werden? |
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[[Benutzer:Beate r|beate_r]] 18:33, 25. Feb 2006 (CET) |
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Beate das mit dem merkwürdigen TV-Begriff liegt an Hirschfeld. Deshalb finde auch ich Hirschfeld hier unangebracht. Zu der Zeit gab es keine TS und ähnlich wie Adler und Freud ("psychische Androgynität") fasste Hirschfeld auch alle TS-erscheinungsformen und TV. Viele Menschen (ich meine mehr als 50 %) glauben immer noch daß es das gleiche ist. Daher unter anderem auch unser Wunsch nach mehr Abgrenzung. Die Medien haben das ganze auch nicht transparenter gemacht. Ich halte die ganze historische Herleitung hier für blöd und verwirrend und finde sie solle raus, bis wir was besseres haben. Das es bei "Spätwechslern" gleichartige Symptome gibt, sehe ich auch so. Das ist aber dann nur "vermeindlich TV" quasi wieder besseres Wissen oder als unterbewußte Verdrängung ...."ich bin doch nicht so". --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 21:16, 25. Feb 2006 (CET) |
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Die medizinischen Maßnahmen für BEIDE Richtungen sollten in den Artikel über Geschlechtsangleichende OP unter der Kategorie TS. Zur Geschlechtsangleichung gehört nicht nur das Genital. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 00:17, 26. Feb 2006 (CET) |
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Daniela, dadurch, dass Du den Abschnitt über die historische Entwicklung des Begriff hinausnimmst, löst Du den von mir aufgeführten Widerspruch nicht auf; denn der bezieht sich ausdrücklich auf die Selbstkonsistenz innerhalb des Artikels und der Konsistenz zum Artikel über Transvestismus. Diese Widersprüchlichkeiten löst Du nicht dadurch auf, dass Du den Abschnitt über die Historie des Begriffs Transsexualität entfernst. |
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Der Knackpunkt ist die Festlegung von Transvestismus ausschliesslich auf Personen, die sich fest im Ursprungsgeschlecht fühlen. Das wird in der Fachwelt durchaus nicht einheitlich gesehen: auf der einen Seite hat bereits H. Benjamin erkannt, dass es Menschen gibt, die eben gerade kein eindeutiges Geschlechtsempfinden besitzen (Typ IV auf seiner Skala), auf der anderen Seite gibt es allerdings Behandler, die eben diese Auffassung bestreiten. An dieser Stelle muss jetzt berücksichtigt werden, dass der Begriff Transsexualität im deutschen Sprachgebrauch enger gefasst ist als im angelsächsischen Sprachraum. Im deutschen bezieht er sich i.W. auf die Menschen, die von H.B. in den Typen V und VI klassifiziert werden, während die Betroffenen des Typs IV hier zumindest zum größeren Teil noch unter das Label Transvestiten fallen. |
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Daher schlage ich vor, den Widerspruch dadurch aufzulösen, dass die Aussage über die Transvestiten folgendermassen modifiziert wird: |
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"Menschen mit eindeutigem körperlichem Geschlecht, die sich als Angehörige des anderen Geschlechts kleiden, bei denen jedoch keine eindeutige psychosoziale Umkehr des Geschlchtsemfindens vorligt, sind in der Regel nicht transsexuell, sondern Transvestiten." |
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Unabhängig davon bin ich der Meinung, dass ein historischer Abriss über die Entwicklung des Begriffs in einem Lexikon Pflicht ist. Daher sollte der entsprechenden Abschnitt meiner Meinugn nach wieder eingefügt werden. |
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Was ich noch betonen möchte: das, was ich oben über die Abgrenzung zwischen TV und TS geschrieben habe, entspricht durchaus nicht in allen Punkten meiner persönlichen Meinung, sondern versucht wiederzugeben, was nach meinem Dafürhalten im deutschen Sprachraum dominierend zu sein scheint - egal, ob es mir passt oder nicht. Gerade weil ich selbst betroffen bin, halte ich es für wichtig, zu versuchen, so gut es geht von der Binnensicht der eigenen Betroffenheit zu abstrahieren. |
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So, und jetzt bitte ich die anderen Beteiligten um ihr Wort. |
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[[Benutzer:Beate r|beate_r]] 03:10, 26. Feb 2006 (CET) |
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Hallo Beate; der Satz ist gut, den würde ich auch so unterschreiben. Natürlich könnte man die Historie reinnehmen, wenn ich auch noch nicht weiß wie, weil der ganze Abriss meiner Meinung nach verwirrend für Außenstehende war. Nur natürlich ohne Bild von Hirschfeld. Der Artikel ist zwar so bunter, aber es entsteht deutlich der Eindruck Hirschfeld hätte den Begriff geprägt, was ja nun eindeutig - im heutigen Verständnis - nicht der Fall ist. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 13:39, 26. Feb 2006 (CET) |
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Ok, hab das gerade gemacht, jedoch das "psychosozial" im Sinne besserer Lesbarkeit rausgelassen. [[Benutzer:Beate r|beate_r]] 14:07, 26. Feb 2006 (CET) |
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ich geht. Dazu kommt, daß die Begrifflichkeit sogar international unterschiedlich gefasst sein kann. |
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Aber der Rest entwickelt sich gut. Vielleicht kriegen ja orthodoxe und liberale Kräfte mal was gemeinsam auf die Reihe. Wär ja was. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 18:26, 26. Feb 2006 (CET) |
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:Schau Dir mal den Link an. Der ist auch für Leute ohne Französischkenntnisse interessant. Die Literatur ist nach Jahren geordnet und meist sogar in Deutsch oder Englisch. --[[Benutzer:Davidl|Davidl]] 18:52, 26. Feb 2006 (CET) |
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Den Link auf transsexuell.de habe ich fürs erste mal auskommentiert, also '''nicht''' gelöscht; die URL steht also noch im Source-Code; sie kann jederzeit wieder aktiviert werden. Jetzt haben wir also den Konventionen entsprechend wirklich nur noch 5 Weblinks. |
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Weitere Änderungen sollten m.E. im Rahmen eines Gesamtkonzepts für die Links durchgeführt werden. Vielleicht nimmt ja mal jemand die Diskussion hier zum Anlass, ein Projekt aufzusetzen, in dem Verbände, SHGs, Foren, sonstige Informationen und vielleicht einige ausgewählte private Websites aufgelistet und koordiniert gepflegt werden? Muss das denn hier innerhalb des Lexikons geschehen? Wenn so eine Seite mal online, inhaltlich weitgehend vollständig und vor allem neutral ist, auch die Pflege und die Finanzierung langfristig sichergestellt sind (der Traffic wird nicht unerheblich sein), dürfte sie wohl die Kriterien für die Aufnahme hier erfüllen, und die ganze Diskussion, ob jetzt Link A rein, Link B raus und Link C vielleicht doch besser durch Link D ersetzt werden sollte, wäre hinfällig. Was meint Ihr? [[Benutzer:Beate r|beate_r]] 12:45, 27. Feb 2006 (CET) – '''('''<span style="font-size:x-small;">Fehlende Signatur von Beate_r ergänzt. -[[Benutzer:ParaDox|ParaDox]] 07:53, 28. Feb 2006 (CET) [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Transsexualit%C3%A4t&diff=next&oldid=14103473]</span>''')''' |
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::Für mich o.k. -- [[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 22:14, 27. Feb 2006 (CET) |
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David; bitte achte darauf, daß Alex nicht hier Kategorien, die wir mühevoll ausdiskutiert haben untergräbt. Das ist reines Machtgehabe und typischer für die radikale Szene. Ich habe gerade ihre Änderung zurückeditiert, daß Geschlechtsangleichende OP jetzt unter Transgender stand und nicht unter Transsexualität. Das ist doch Quatsch weil gerade Transsexuelle Operationen machen. Also gehört es da hin. Ich hab nach diesem langen Konsenz auch keinen Bock auf einen Editwar nur weil Alex jetzt aufgewacht ist. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 22:33, 27. Feb 2006 (CET) |
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:Sorry, aber wie grade euer Verein so lautstark beklagt, bekommen eben nicht nur 150%ige TS GOs, und von daher macht es überhaupt keinen Sinn, diesen Artikel von TG nach TS zu packen. Solltet ihr mal Erfolg damit haben, die GOs nur für 150%ige zu erlauben, macht es vielleicht Sinn, den Artikel stattdessen in diese Kategorie einzuordnen -- vorher nicht. |
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:Und bezeichne doch irgendwelche Kategorien oder sonstige Änderungen nicht als "mühevoll ausdiskutiert" die dir Leute zugestanden haben, weil du so laut gebrüllt hast. Erstens ist das was anderes als "ausdiskutiert", und zweitens ist dies die WP - da muß man ständig mit Änderungen rechnen. |
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:Oh, und tut mir leid, daß ich dich enttäuschen muß und "aufgewacht" bin - aber solange du und deinesgleichen noch keine Erschießungskommandos für alle nicht-150%igen durchgesetzt haben, fürchte ich, daß ihr damit leben müßt, daß Leute nicht nur andere Meinung sind, sondern es glattwegs wagen, diese auch zu äußern. Selbst nicht binär-denkende Transenschwuchteln wie ich. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 23:22, 27. Feb 2006 (CET) |
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: Daniela, nur weil eine Diskussion (hier!) "ruht", bedeutet eben nicht mehr als das. Daraus etwas festgeschriebenes abzuleiten, ist m.E. reines Wunschdenken. -[[Benutzer:ParaDox|ParaDox]] 08:06, 28. Feb 2006 (CET) |
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Wir hatten hier eigentlich einen anderen Diskussionsstil gefunden. Ich nehm mir die Freiheit und editiers einfach zurück. --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 00:52, 28. Feb 2006 (CET) |
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:Selbstverständlich habe ich die Änderung wiederhergestellt - ich stelle fest, daß deinerseits genau 0 Argumente kamen. Und mit so vielen Argumenten blieb mir leider nix anderes übrig. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 01:12, 28. Feb 2006 (CET) |
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Kamen von Dir denn Argumente ? Ich hab keine gelesen. Welche Transgender werden denn operiert ? Und warum werden plötzlich nur nich Transgender operiert und TS nicht mehr. Weil dann müßte es ja zumindest unter beiden Kategorien stehen. {{Unsigned|DanielaN|[[Benutzer:AlexR|AlexR]] 11:07, 28. Feb 2006 (CET)}} |
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:Genau niemand hat behauptet, daß TS nicht mehr operiert würden; siehe [[Diskussion:Geschlechtsangleichende Operation]]. Und da TS nunmal, auch wenn dir/euch das nicht passt, ein Spezialfall von TG ist, ist es unsinnig, beide Kategorien reinzusetzen. Oh, und unterschreib deine Beiträge bitte in Zukunft. Es reicht, wenn ich dir inhaltlich hinterherputzen darf; simple Unordentlichkeit aufzuräumen ist hier eigentlich nicht unbedingt mein Anliegen, jedenfalls nicht im Moment, und schon gar nicht deine. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 11:07, 28. Feb 2006 (CET) |
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Du nutzt Deine Admin-Stellung hier rigoros aus um Deinen Tunten-Standpunkt durchzusetzen der allen schadet. Es gibt auch Frauen wo nicht jeder Idiot auf der ersten Blick sieht, daß es sich um eine Umoperierte handelt. Die benötigen keine liberale bunte Gesellschaft. Je bunter sich das vermischt, desto höher sind die Anforderungen an ein Passing, wenn jemand darunter leidet, "dazwischen" gesehen zu werden. Das kapiert Ihr, die sich mit ihrer Sichtbarkeit arrangiert haben, einfach nicht. Und der Begriff Transgender ist so toll etabliert nunmal nicht. Allenfalls in Insiderkreisen. Frag mal "den Mann auf der Straße" .. der zeigt Dir nen Vogel. Selbst die achso hippe Anglizismen-Jugend kennt ihn nicht. Aber mach Deinen Scheiss hier ruhig weiter. Wir werden Euch eh überholen. Kocht im eigenen Saft in Euren Lamentier-Sekten und erklärt unschuldigen Neulingen die bunte Genderwelt. Transenfaschistoid ! --[[Benutzer:DanielaN|DanielaN]] 12:09, 28. Feb 2006 (CET) |
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:Hmmm ... wo genau habe ich jetzt meinen Admin-Status ausgenutzt? Solltest du die Stelle finden, mußt du das unbedingt melden - ist nämlich nicht gerne gesehen. Weswegen ich in dieser Debatte auch nirgendwo auf Admin-Funktionen zurückgegriffen habe. |
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:Was das Argument angeht, daß irgendwelche bunden Vögel es den "richtigen TS" schwerer machen würden ... sorry, aber das ist wirklich euer Problem (falls es denn stimmen sollte, was ich eher nicht annehme). Nicht, daß die Liberalisierung der Geschlechtsrollen erst mit der Transgender-Bewegung angefangen hätte ... Besteht doch gleich darauf, daß wieder Rockzwang für Frauen eingeführt wird, oder so. Und ob ihr eine "buntere" Gesellschaft benötigt oder nicht, ist wirklich euer Problem - nur weil ihr sie nicht braucht und wollt, könnt ihr kaum darauf bestehen, daß alle anderen sich daran halten, was ihr meint daß euch nützt. Sorry, aber was macht euch so viel wertvoller oder besser oder sonstwas, damit ihr, um vermeitliche Vorteile (die ich übrigens für äußerst zweifelhaft halte) zu erhalten, anderen Leuten das Recht absprechen könnt, ''ihr'' Leben zu leben. Ihr verweigert anderen Leute genau die Rechte, die ihr für euch so lautstark einfordert. Tscha, Pech für euch, daß - völlig unabhängig von irgendwelche Transgendern - wir in so einer Gesellschaft dann doch nicht leben. Ich empfehle Auswandern nach Saudi-Arabien oder Nord-Korea, da soll es gerüchteweise sowas noch geben. Oh, und wo ich grade bei "Rechtsstaat" bin - Beleidigungen sind übrigens nicht nur schlechter Stil, sondern strafbar. -- [[Benutzer:AlexR|AlexR]] 12:31, 28. Feb 2006 (CET) |
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== Medizinisches == |
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Hallo, könntet ihr bei der Beschreibung der medizinischen Möglichkeiten für Transmänner auch die Alternative der "Metaidoioplastik" nennen? Umgangssprachlich auch "Klitpen" - für "Klitorispenoid" - genannt. Der eine Teil sieht ihn als Vorbereitung zum Penisaufbau und läßt diese OP durchführen, damit sie in aller Ruhe auf bessere Penisaufbauergebnisse warten können und trotzdem während der Wartezeit bereits in der Lage sind, im stehen urinieren zu können. Der andere Teil sieht es für sich bereits als Endlösung. Ein super gut gelungenes Ergebniss, leider aus den USA, ist hier zu sehen: http://www.blight.com/~cr/pictures/edward.jpg |
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Noch genauere Infos gibt es hier (für diejenigen, die es interessiert): |
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http://www.trans-eltern.de/misc/klitpen_info.pdf (Bilder ab Seite 16) |
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Generell denke ich, sollte man den Lesern der Wiki die Möglichkeit geben, der Neutralität wegen, über Links zu OP-Ergebnisse zu gelangen und hier wertende Aussagen über OP-Ergebnisse zu vermeiden. Die wenigsten können sich vorstellen, wie ein operiertes Genital aussieht. Genauso fände ich es auch besser, der Neutralität wegen, auch zu Bildern vom Penisaufbau zu verlinken. Denn ob jemand etwas toll findet oder nicht, ist schließlich persönliche Geschmackssache. Daher fände ich es besser folgenden Text abzuändern: |
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Aktuell in der Wiki: |
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Die meisten Transmänner verzichten auf künstliche Penisse, da deren Aussehen, Funktionstüchtigkeit und Größe derzeit noch nicht an die natürlicher Penisse heranreichen. |
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Änderungsvorschlag: |
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Viele Transmänner verzichten auf den Penisaufbau, da er für sie persönlich nicht ihren Erwartungen entspricht. Andere wiederum streben einen Penisaufbau an, da für sie der medizinische Fortschritt ihren Erwartungen entspricht. ''(Hier könnte man dann den Satz einfügen: "Ergebnisse von Penisaufbauten gibt es auf URL Soundso zu sehen.")'' Ein anderer Teil der Transmänner strebt eine Metaidoioplastik, kurz Klitorispenoid (Klitpen) an, um die Wartezeit zu besseren Penisaufbauergebnissen etwas gelassener überbrücken zu können, für andere wiederum stellt der "Klitpen" die Endlösung dar. ''(Hier könnte man wieder auf einen Link zu Bildern verweisen)'' |
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Gruß Basti |
Aktuelle Version vom 11. Februar 2023, 10:36 Uhr
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Alte Beiträge
Zwei Texte von mir, Tanja Krienen - www.tanjakrienen.de
„Transgender“
In den zurückliegenden Jahren, gelang es einigen Personen aus der verschworenen Gemeinschaft derjenige homosexuellen Verbandfunktionäre, welche alljährlich ihren karnevalistischen CSD-Schwulen-Klamauk zur Belustigung der eigenen Klientel, aber zum berechtigten Gespött der anderen inszenieren, die Diskussion um eine angeblich notwendig gewordene, neue Geschlechterdefinition anzufachen. Diese Phantasien gebaren die Kopfgeburt der „Transgender", nach dem jeder, der subjektiv meint, Abweichungen in seiner Geschlechterrolle zu spüren, die Möglichkeit zum Wechsel in eine andere Identität oder ins Ungeschlechtliche erhalten solle. Sie wollen die Grenzen so verwischen, dass jeder, der einen Faltenrock als weibliches Attribut begehrt, für sich reklamieren darf, ein Mitglied des „anderen Geschlechtes" zu sein - möge das Bild auch noch so widersinnig erscheinen! Dieses hat aber auch nichts mit wirklichen Transsexuellen zu tun, die aufgrund einer sehr tiefen individuellen, psychischen und auch oft physischen Disparität zum herkömmlichen Geschlecht, einen offiziellen Wechsel vollziehen.
Hier jedoch scheint allerdings mehr der politisch motivierte Versuch einer radikalen und zu allem entschlossenen Minderheit vorzuliegen, sich die Rolle der allein zu entscheiden Instanz innerhalb der Gesellschaft anzumaßen. Dieser radikale Zirkel besteht im Grunde nur aus den immer wieder auftretenden Köpfen, die in der Regel zur allzu schrägen Truppe der Berufs-Provokateure zu zählen sind. Sie verzerren einige durchaus berechtigte Anliegen einer größeren Gruppe, würdigen es zu einem Spektakel der wenig heiteren, dafür umso peinlicheren Art, herab, und betreiben damit eine Politik, die Kurioses in den Stand eines Wahlprüfsteins setzen will. Das Ganze geschieht zudem in kleinen Zirkeln mit großer Wirkung, sodass die eingelullte Bevölkerung nicht mal ahnt, was da mit höhnischem Lachen auf sie zukommt. Die schon in der PSYCHOLOGIE HEUTE Anfang 2001 auszugsweise gedruckten Einschätzungen akuter Fehlentwicklungen, sollen hier in Gänze noch einmal zur Diskussion gestellt werden. Auf Grund vielfältiger Erfahrungen mit der sezierten Gruppe, waren einige notwenige Zusätze unumgänglich, denn der Angriff von Damenwäscheträgern, Fetischisten, Crossdressern, Transvestiten oder geschlechtlich desorientierten Zeitgenossen auf die Logik und den Geschmack, benötigt Widersprüche der vorgestellten Art, damit die Luft aus Köpfen und bunten Luftballons entweichen und Platz für Realitäten schaffen kann. Der in der Vergangenheit oft verwendete Begriff des „Transidentischen“, wurde in jüngster Zeit verstärkt in den allgemeinen „Transgender“ - Bereich „überführt“. Das Problem ist dasselbe…
Schizo id entisch? : ! Ein kleines Traktat wider Fiktionen und Farcen Von Tanja Krienen
Es existieren viele Mären, Legenden, Mythen und Histörchen, die im Stadium des psychotischen Hochgefühls unkritischer und/oder wahrnehmungs-gestörter Betroffener in so genannten Selbsthilfegruppen, welche nicht selten den Charakter und die Struktur einer Sexsekte, gleich indischer Kastraten – Formationen besitzen, im Kollektiv zu kompatiblen Handlungsmustern festgeklopft werden. Die erste ihrer Erfindungen ist das Wortkonstrukt „transidentisch“, geschaffen, um die Behauptung „Tertium non datur“, krampfhaft ad absurdum zu führen, die zweite, die infolge falscher Selbstbestimmung abgeleitete Größenordnung der Gemeinde von deutlich über 100 000 Personen, bei gleichzeitiger Postulierung des „Transidentischen“ zum Massen-phänomen. Bei näherer Bespiegelung jedoch, wird der reale Hintergrund nicht nur als semantisches Problem transparent.
Vordergründig so argumentieren sie, störe der Begriff Transsexualität wegen der Silbe sex, doch vom Terminus Transsexualismus ausgehend, wird der Charakter des Gegenstandes deutlicher, - Sex, im Sinne von Geschlecht – Male! Trans meint immer etwas Veränderliches, über, hinter oder durch; ein Transfer überführt; ein Transformator wandelt um; eine Transskription überträgt und durch einen Transport befördert man X von A nach B. Identisch bedeutet übereinstimmen, gleich, - aber womit ? - mit Trans? Oder möchte das kapriziöse Syntagma suggerieren, „Es“ möchte zur Identität? Nur zu welcher? Nein. Hier schuf ein Zirkel Identitätsverunsicherter, seelisch Zerrissener (nichts anderes bedeutet schizoid), eine neue Kategorie, ohne eine präzise Definition ihrer konkurrierenden Variante vorzuweisen. Sie postulieren also einen Identitätswechsel. Warum? War lediglich ihre alte IDENTITÄT das Problem? Da sie vor der Konfrontation mit dem Geschlechtlichen fremdeln, scheint dies der Fall zu sein. Eine Identität wechselt man jedoch auch im Falle der Heirat (ledig – verheiratet); des Lebensabschnittes (Schüler/Auszubildender – Erwachsener im Beruf) oder der Staatsangehörigkeit (!) – hier aber geht es NUR UM EINES: Den Geschlechtswechsel! Die Betreffenden aber wissen, dass sie einer klassischen Abbildung transsexueller Psyche und Physis nicht entsprechen und entdeckten den Ausgang in das „Transidentische“. Sie entziehen sich einer transparenten und plausiblen Typisierung, konterkarikieren mitunter das ersehnte Vorbild und strapazieren, gespreizt und selbstgefällig, mit ihrer vertrackten Interpretation des Weiblichen, häufig den bis dato Unvoreingenommenen. In dieser Gruppe wird in der Regel, das Gespräch mit einer psychologischen Fachkraft ausschließlich als Bedrohung gesehen und erlebt, obgleich, oder gerade weil unter den „Transidenten“ andere Motive als die vorgegebenen zutage treten könnten. Die hohe Zahl der Abbrüche, aber auch die nicht geringe Menge der später Bereuenden (inklusive der vielen Selbsttötungen), weisen auf eine eher zu geringe Prüfung der Kandidaten hin. Dabei würden manche verhüllte Interessen sichtbar; um die häufigsten zu nennen: Homosexuelle Übersteigerung, pathologische Verehrung des Weiblichen, eine „temporäre Phase“, Transvestitismus oder Kastrationsphantasien – eines der medusischen Häupter ausgeprägter sadomasochistischer Neigungen. Besonders masochistische Praktiken erweisen sich als fatale Ouvertüre zu einer kakophonischen Geschlechter-Farce. Der ausgelebte Hang zur qualvollen Unterwerfung, mitsamt der Genitalmanipulationen, besitzt eine latent weibliche Komponente; tritt diese gepaart mit „weiblichen“ Fetischen in Erscheinung, stellt sich nicht selten das subjektiv Empfinden ein, hier läge eine Demonstration weiblicher Gefühle oder Zustände vor. Eine Fixierung auf Stoffe, Rituale und ein stimulierendes Milieu, ersetzt die Abkehr von menschlichen Äußerungsformen und Sozialität, - Liebe wird durch seelenlose Apparaturen ersetzt, die psychotische Existenz mittels maskuliner Domina manifestiert, - der Einstieg in eine – so empfundene - Umkehrung des Geschlechterverhältnisses. Aus der suggestiven Hörigkeit, entwickelt sich sukzessiv die Gier nach dem „Open end“. Des Weiteren wird eine Zunahme von Seiteneinsteigern konstatiert, die ihre Sozialisation in der Dark-Wave-Szene erhielten und über die Vorliebe für geschminkte Gesichter, schwarze Kleidung, Stiefel, Leder, schließlich im Tragen von weiblichen Dessous ihr Glück fanden. Ergänzt wird diese Gruppe durch Personen aus dem Hard & Heavy Rock – Bereich, die ebenfalls über ihr grelles Auftreten, sowie Lack und Leder - Vorlieben, in den indifferenten Bereich abrutschen – oder was sie dafür ansehen -und das U, welches sie sich lange Jahre Zeit zum Vorbild nahmen, nun für ein X halten. Die konstatierte indifferente sexuelle Orientierung der Zielgruppe, hat ihren Ursprung in der kuriosen Auffassung von Weiblichkeit, die Absurderweise gerade das Sexuelle ausklammern möchte. Weiß man(n) was weibliche Sexualität ist, wenn sie nicht gelebt wird? Wird sie, so muss man konsequent fragen, vielleicht gar nicht empfunden? Brauchen Sie die semantische Alternative, um ihre Angst vor der endgültigen Entscheidung sprachlich zu kaschieren? Unter den Asexuellen befinden sich viele Männer, die etwas „falsch verstanden“ haben und den durchgeführten Schritt später bereuen. Sie sind bei der vergeblichen Suche nach ihrer Weiblichkeit in eine Falle getappt, - wirklich transsexuell waren sie nie! Viele Probanden möchten im Grunde nichts ändern, - nicht mal konsequent die viel beschworene Identität! Sie lieben ihre Frauen weiter – als wäre nichts geschehen! Auch ihre Kinderschar, die stets ihr alles war, soll „bitte sehr“ ihr Umfeld zieren, so, wie immer. Man möchte doch gern mit Frau und Kindern im Eigenheim sitzen bleiben, den Bastelkeller und das Motorrad nicht aufgeben, Soap-Operas sehen – nur ergänzt durch die kurzen Röcke über den kräftigen Schenkeln, den raffinierten schwarzen Strumpfhosen, den Spitzen-BHs und den Lederstiefelchen. Reagiert die Familie entsetzt oder auch nur begründet negativ, so hadert der gestandene 1,90 große und 100 Kilo schwere Mann mit sich und der Welt. Warum will sie mich nicht mehr, fragt der Ärmste? Er hat doch immer einen guten Stand bei Frauen gehabt! Das will er auch nicht ändern. Da ist er trotzig. Er wird dasselbe Spiel, welches er früher stets pflegte, auch weiterhin betreiben – nun in der Lesbengruppe! Und wenn die Lesben protestieren, weil sie das Spiel durchschauen, dann wird er schmollen. Er wird seine Bassstimme erheben und darauf bestehen, eine Frau zu sein: Jawoll, das wird er! Ursprünglich für „genuine Transsexuelle“ eingerichtete Möglichkeiten zur Änderung des bei der Geburt festgelegten Geschlechtes, werden so durch die schier endlose Erweiterungen vorgeblicher Merkmale ins Uferlose gedehnt, und oftmals von den Trägern jener verwegenen Ideologie, als frivol - laxes Spiel, mediengerecht vermarktet. Aus einem sehr privaten, sehr tiefen Leiden, wird so nicht selten gigelige Flapsereim, mit inszeniertem, exhibitionistischen Klamauk. Kann es jedoch angeborenes „gegengeschlechtliches“ Verhalten, bzw. tatsächliches Leben im „entgegen gesetzten“ Geschlecht geben? Die Frage ist tendenziell zu bejahen, doch nichts Genaues weiß man nicht und manches gerät dabei mitunter zu einem philosophischen Diskurs der einem Kriegsersatz ähnelt. Erinnern wir uns dennoch an unverrückbare Fakten. Bei etwa jeder 5000. Geburt treten Dysmelien an den Geschlechtsorganen auf, darunter fallen auch unbestritten die natürlich - zweigeschlechtlichen Menschen (Intersexuelle) verschiedenster Stufen. Hierbei handelt es sich aber nicht um Transsexuelle. Auch nicht bei jenen klassischen Anomalien, die sich in einem „natürlichen Brustwachstum“ bei Jungen infolge eines deutlich erhöhten weiblichen Hormonspiegels zeigen. Vollends kompliziert allerdings wird es, wenn dieser „Junge“ die Divergenz zum ,,ursprünglichen“ Geschlecht empfindet und gleichzeitig in einem konfliktgeladenen Prozess annimmt. Anmaßende Versuche der „Transgender“ durch Negierung unzweifelhaft vorhandener und tatsächlich existierender Geschlechtsunterschiede reale Fakten aus ideologischen Gründen zu verschleiern, führen zu einer weiteren, bewusst kalkulierten Verwirrung. Von
dieser Taktik vereinnahmte Intersexuelle, sehen sich so plötzlich zwangsweise adoptiert und haben sich der ungewollten „Geschwisterlichkeit“ - ähnlich den wirklichen Transsexuellen - zu erwehren.
„Transgender“-Ideologen bauen ihre Thesen auf der Negierung schon pränatal erworbener Anlagen auf – sie leugnen jedwede natürlich vorhandenen Geschlechtsunterschiede und verkrampfen ihre Behauptung zur These, die Geschlechter wären nichts als soziale Konstrukte. So schafft man sich eine Phantasiewelt, die als Narretei Anspruch auf Anerkennung erhebt. Eine erdrückende Mehrheit der „Transidenten“ klagt über den ,,falschen Körper“ und sie liegen damit nicht zufällig richtig. Sprächen sie nur von sich und über falsche Geschlechtsorgane, wäre es tragisch, und das letztere zu ändern, doch, - ein männlicher Körper bleibt falsch und verändert sich nur bedingt durch eine äußere Operation! Da viele dieser Personen aber kaum Wert auf die Herausbildung weiblicher Formen legen oder gar die „Geschlechts angleichende Operation“ ablehnen, bleibt die oft zu vernehmende Phrase vom „falschen Körper“ eine Ausrede. Sie selbst sind letztlich nichts als die Imitation einer Hypothese, die Skizzierung einer Kopie, ein rudimentärer Torso, ein fleischgewordenes Surrogat einer Phantasie: ein minderwertiges Falsifikat! Wirkliche Transsexualität entwickelt sich aber vornehmlich aus der raren, prädestinierten Konvergenz von adäquater femininer Konstitution, emotioneller, sensitiver Disposition und präpubertären psychosozialen Impulsen. Selten jedoch war ein Junge ein Mädchen, so wie ein Mädchen ein Mädchen ist! Zudem existiert ein gewisses Spektrum geschlechts-unspezifischer Verhaltensvarianten, sodass es vor der Pubertät relativ selten zu einer offenen, dramatischen, eruptiven Genese kommt. Durch externe Induktionen Inspirierte, also jene, die einen auslösenden kathartischen Moment, während eines primären fetischisierten Aktes euphemisieren, z. B. das unbekannte, „prickelnde“ Gefühl beim Tragen von weiblicher Wäsche während einer Faschingsparty, scheitern im Alltag schon durch fehlende nonverbale Ausstrahlung und mangelnder Fähigkeit zur akustischen Modulation der Stimme. Die Gründe hierfür sind in der nicht natürlichen Gewachsenheit, des aufgepfropften situativen Status zu suchen, und erweisen sich buchstäblich als jene tragischen Ideen, deren Ursprung man dem Schnaps zuschreibt. Könnte aber eine nicht durchgängig gelebte Existenz im ,,neuen“ Geschlecht, wie es manche ,,Transidenten“ gar vorschlagen, etwas anderes sein als eine zementierte, schizogen anmutende Lebenssituation, die allenfalls geduldete Halbwesen gebiert?! Für eine Transsexuelle, kann jedoch nur, selbstachtend, der Anspruch eine Frau zu sein, mit dem Ziel höchstmöglichster „Normalität“, angestrebt werden. Sollte etwa eine Transsexuelle klaglos den ihr zugewiesenen Platz ,,in der Szene“ (also im Freilandghetto) einnehmen und sich vielleicht einmal im Jahr, z. B. bei der Christopher - Street - Day - Parade, an der Fortsetzung des Karnevals mit anderen Mitteln beteiligen und dem belustigten Publikum den Paradiesvogel zeigen? Ratsam erscheint das nicht. Kollektive Ekstase, affektierte Expositionen und illusionistische Imaginationen, narkotisieren so das Hirn und fabrizieren hanebüchende Manifeste. Einer wachsamen Beobachterin wird jedoch die völlig veränderte, teils respektlose, teils zugespitzt handelnde, immer aber streng beobachtende Umgebung auffallen, die, sich tolerant nennend, doch selbst nie abweichend von der Norm, die Gefährlichkeit des Gegenstandes subjektiv konstatiert und flieht. Keiner selbstbewusst lebenden Transsexuellen wird ein Mitleidsbonus eingeräumt. Sie wird als sexualisiertes und feminines Wesen, von verunsicherten Männern gefürchtet, von Frauen bisweilen wegen ihrer Weiblichkeit gehasst und findet nur in befriedigender Form, bei latent bisexuellen, libertären, unwissenden oder „normalen“ Männern Anerkennung.
Tanja Krienen, www.tanjakrienen.de _________________________________________________________________________________
Hier ist in sehr großen Umfang eine persönliche Stellungnahme erfolgt, die aus meiner Sicht einzig den Standpunkt der Autorin wiedergibt. Objektivität, welche hier eigentlich angestrebt werden sollte, ist sicher etwas anderes. Dies trifft insbesondere deshalb zu, weil die Autorin der obrigen Zeilen diese Statements nicht originär als Diskussionsbeitrag für Wikipedia verfasst hat, sondern diese sehr häufig und in allen für sie erreichbaren Medien immer wieder zu verbreiten versucht.
Im Artikel habe ich die Passage: "Der Begriff Transsexualität wird fälschlicherweise seit den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts kritisiert, weil er angeblich nahe legt, dass es sich bei Transsexualität um eine sexuelle Präferenz handelt oder um eine sexuelle Spielart, dies ist aber falsch." dahingehend geändert, dass ich versucht habe, die persönlichen Wertungen (also z. B. "fälschlicherweise umstritten" oder "...dies ist aber falsch.") herausgenommen. Denn ob eine Diskussion falsch oder richtig ist, ist subjektiv und ändert nichts am Vorhandensein dieser Diskussion. Angelika Lindner 11:13, 26. Nov 2003 (CET)
Krankheit?
Handelt es sich bei Transsexualität wirklich um eine Krankheit? 82.82.120.181 11:43, 28. Nov 2003 (CET)
- Es handelt sich sicher nicht um eine Krankheit im klassischen Sinne. Die Betroffenen sind (wenn sie in Behandlung sind und eine für sie erkennbare Perspektive vorliegt) im vollen Umfang arbeitsfähig und auch sonst in der Lage, im Rahmen ihrer Möglichkeiten am allgemeinen Leben teilnehmen. Wenn aber aus verschiedenen Gründen eine Behandlung nicht, nicht ausreichend oder falsch erfolgt, kann der damit verbundene Leidensdruck zu schweren psychischen Beeinträchtigungen führen. Dies äußert sich zumeist in selbstzerstörerischen Handlungen wie Suchterkrankungen oder Suizidversuchen. Man könnte sagen, Transsexualität ist die einzige (?) psychische Störung, die mit chirurgischen (nicht hirn-chirurgischen) Mitteln zwar nicht geheilt, so doch zumindest weitestgehend gelindert werden kann, indem der damit verbundene Leidensdruck sich auf ein erträgliches Maß reduzieren lässt. Angelika Lindner 17:54, 28. Nov 2003 (CET)
Der Beitrag
Vielen Bereichen im Beitrag würde eine Korrektur durchaus gut tun, jedoch habe ich hier darauf verzichtet. Sonst müßte ich ihn fast vollständig neu schreiben. Deswegen nur an dieser Stelle meine Kommentare zum Thema.
- Warum eigentlich nicht den Beitrag neu fassen? Bisher ist er aus einzelnen Versatzstücken verschiedener Autoren mit zum Teil sehr unterschiedlichen Auffassungen zusammengebastelt worden. Versuchen Sie es doch einmal.Angelika Lindner 13:51, 5. Jan 2004 (CET)
Zur "Krankheit"
Ob "Krankheit" oder "medizinische Diagnose" ist letzendlich bei der aktuellen Behandlung des Thema nebensächlich, da auch diejenigen, die mit dem Thema etwas besser vertraut sind - seien es Betroffene odr aus dem Umfeld - meistens der Logik folgen, es müsse sich hierbei um die Folge einer psychischen Störung handeln. Dabei werden keinerlei weitere Überlegungen zugelassen, wie beispielsweise die Möglichkeit einer physischen Störung, beispielsweise im Sinne von Geburtsfehler. Ist das als eine Tabuthema zu betrachten?
Auch bei der "Behandlung" gibt es noch reichliche Unstimmigkeiten. Obwohl scheinbar erwiesenermaßen festgestellt wurde, das es als "psychische Störiung" nicht therapierbar ist, unternehmen gelegentlich Psychotherapeuten den Versuch solches zu bewerkstelligen, womit sie meist mehr Schaden anrichten, als es eine Therapie als "Begleitung" zum Rollenwechsel gewesen wäre.
Die Regelungen
Die Namensänderung "ohne ärztliche Maßnahmen" ist ebenfalls nicht ganz koreekt. So wird vom Amtsgericht ein oder mehrere Gutachten von Psychologen oder Psychotherapeuten gefordert, indem der Fakt der Transsexualität dokumentiert sein muß um eine Namensänderung zu rechtfertigen.
Diese Therapie KANN parallel zur verlangten Therapie betreffs der Operation selbst erfolgen, kann aber auch getrennt davon gemacht werden.
- Vom Amtsgericht werden GUTACHTEN verlangt, keine THERAPIE. Dass dies oft parallel erfolgt, ist zwar richtig, aber weder gefordert, noch gibt es da einen kausalen Zusammenhang.Angelika Lindner 13:51, 5. Jan 2004 (CET)
Das Transsexuellengesetz kratzt nur ansatzweise an der Thematik und versucht Regelungen zu treffen, mit denen Betroffene und Beamte gleichermaßen leben können. Dabei niht erfasst werden beispielsweise die Erfordernisse welche eine Behandlung selbst betreffen, Diuese werden je nach Krankenkasse verschieden gehandhabt. Diesen Vorgaben folgen auch die Ärzte, welche die entsprechenden geschlechtsangleichenden Operationen ausführen, mit ähnlichen verschiedener Logik.
Die werte Tanja
Tanja Krienen ist mittlerweile bekannt genug in dieser Szene. Ihre Artikel spiegeln aber lediglich eine wirre Theorie wider, der nur sie allein zu glauben scheint. WEenn sie damit leben kann und sich glücklich fühlt, so sei ihr das unbenommen. Allerdings scheiunt es nir nicht zwingend notwendig, das sie die ohnehin für Nichtbetroffene schwer verständliche Problematik weiter kompliziert statt aufzuklären. Dadurch das sie die Paradiesvögel der CSD-Veranstaltungen mit den Transsexuellen gleichstellt tut sie niemandem einen Gefallen, außer denen, die Transsexuelle und andere unbedingt als DIE Paradiesvögel per se erhalten wissen möchten, wenigstns der eigene Belustigung zu liebe.
bis etwa März 2004
Untenstehenden Text habe ich gestern Nacht aus dem Artikel entfernt; ich glaubte auch, ihn in die Diskussion gesetzt zu haben, aber irgendwas muß schief gelaufen sein, heute morgen war er nicht mehr da. Versuche ebenfalls, das, was ich dazu schrieb, ungefähr zu rekonstruieren:
Hallo! Ich habe den eingefügten Text hierhin verschoben, da er kaum etwas enthält, was nicht bereits im bisherigen Artikel steht. Den einzigen Unterschied, den eher ungewöhnlichen Gebrauch des Wortes Transsexualität nur für die Zeit des eigentlichen Geschlechtsrollenwechsels, habe ich in den Artikel eingearbeitet.
Weiterhin sind bei Texten, bei denen angegeben ist, daß sie Übersetzungen sind, Urheberrechtsverletzungen wohl zu befürchten.
Falls der in diesem Text beschriebene Gebrauch des Wortes TS in den Niederlanden und Belgien beschreibt, gehört das in die entsprechenden Wikipedias, und vielleicht ein kurzer Hinweis hier in den Artikel; das gilt auch, wenn es sich "nur" um den persönlichen Sprachgebrauch handelt. Gebräuchlich ist diese Benutzung des Wortes in D jedenfalls nicht. Weiterhin ist es üblich, Erweiterungen und Korrekturen in einen bestehenden Artikel einzuarbeiten, nicht einfach einen anderen Artikel drüberzusetzen. Und strittige Fragen sollten auch hier auf der Diskussionseite, wenn notwendig, besprochen werden. -- AlexR 12:06, 23. Mär 2004 (CET)
Wenn schon keine Neutralität, dann wenigstens Meinungsvielfalt, darum vorab eine Übersetzung des niederländischen Artikels, der hoffentlich nicht in Folge dieser Übersetzung in Mitleidenschaft gerät.
en:Transsexualne:Transseksualiteit Eine Person, die sich in einer Phase einer körperlichen Veränderung zum anderen Geschlechte hin befindet. Die Umschreibung dafür ist, daß jemand das Gefühl hat, daß sie oder er sich in einem Körper verkehrten Geschlechtes befindet und darum danach verlangt, den Körper des anderen Geschlechtes zu besitzen. Dieses Gefühl kann schon ganz früh bestehen. Transsexualität kommt zumeist bei jungen Erwachsenen kurz nach der Pubertät vor.
Oft wird im täglichen Sprachgebrauch der Begriff transsexuell benutzt für eine Person, welche die Veränderung in ihrer Gesamtheit durchlaufen hat und also die ganze Geschlechtsveränderung unternommen hat. Das ist de facto unzutreffend, weil sich die Person nicht mehr in der Transgression (dem Übergang) vom einen zum anderen Geschlechte befindet.
Die Veränderung zum anderen Geschlechte wird in einzelen Schritten durchgeführt. Unter Anderem in den Niederlanden und Belgien beginnt zunächst eine professionelle Begleitung. Zunächst soll man die fragliche Person dahingehend beraten, falls das noch nicht der Fall ist, eine Zeit lang als Transgender durchs Leben zu gehen. Falls diese Person dann immer noch sicher hinsichtlich ihrer oder seiner Geschlechtsveränderung ist, beginnt man eine Hormonbehandlung. Dadurch werden die äußerlichen Kennzeichen des anderen Geschlechtes leidlich entwickelt (Brüste, Bartwuchs, breitere Hüften). Hiernach erfolgt der operative Eingriff, in welchem die Genitalien zum anderen Geschlechte hin verändert werden. Unter Anderem in den Niederlanden und Belgien kann die oder der Transsexuelle sich danach auch hinsichtlich seines bürgerlichen Standes als Mitglied ihres oder seines neuen Geschlechtes eintragen lassen.
Neuerdings wird durch Transgender, als Rektion auf das stark dualistische Denken über die Geschlechter, der Begriff Mann/Frau als rein politische und soziale Konstruktion betrachtet. (Dies nur wieder in Gegenüberstellung zu den Transsexuellen, welche die Zweiteilung artig bevorzugen und darin Berechtigung für ihre Umwandlung finden können.)
(Mehrere interne und ein externer Verweis, alle niederländisch.)
Nun die letzte deutsche Version, welche nicht gerade einen neutralen Standpunkt einnimmt. Zwischenzeitliche Versuche, strittige Punkte auszuklammern, wurden leider mittlerweile vollständig beseitigt.
Hallo Alle! Heute, am 13.3.2004, habe ich, da scheins neue Diskussionen aufkommen, und ich für die nächste Zeit mit weiteren solchen rechne, Tabula (fast) rasa gemacht, und die alten Beiträge dieser Seite gelöscht. Diese bestanden zum einen aus einer Debatte um Texte von Tanja Krienen, zum anderen ging es um die Frage, inwieweit Transsexualität eine Krankheit ist.
Beiträge vom 29.8.2003 bis 5.1.2004 sind in der Versionsgeschichte zu finden; direkter Link: [1] -- AlexR 19:47, 13. Mär 2004 (CET)
Transidentität
Da der Begriff Transidentität laut Text offenbar neutraler ist als der offenbar veraltete Transsexualität schlage ich eine Verschiebung vor, um der geforderten Neutralität gerecht zu werden. Was haltet Ihr davon? Stern 18:05, 13. Mär 2004 (CET)
- Auf gar keinen Fall. Ich hatte vor, einen Artikel "Transidentität" zu machen, wenn ich eh mal wieder über die ganzen Trans-Themen gehe (ist überfällig, aber ich habe irgendwie noch keine Lust auf die unvermeidlichen Streitereien). Es ist aber keineswegs durchgängig so, daß Transsexuelle Transidentität als den "besseren" Begriff befinden; einige sind strikt gegen den Begriff und bestehen auf TS. Außerdem gibt es durchaus Leute, die beide Begriffe etwas unterschiedlich verwenden, dann ist TS "will auf jeden Fall OP untenrum" und TI "will auf jeden Fall als 'richtige' Frau leben, hat aber eventuell keine OP untenrum". Ich schreibe bewußt Frau, weil dieser Bezeichnugngskrieg so ziemlich eine reine (Trans-)Frauensache ist. Nicht, daß Transmänner nicht ihre Fehler hätten, aber Abgrenzungshysterie ist zum Glück eher selten bei uns ...
- Außerdem spricht dagegen, daß noch der Begriff TS derjenige ist, der in der Medizin und der Juristerei verwendet wird; auch ist er bekannter. Dieses eh schon komplexe Thema muß man nicht noch verwirrender machen, als es eh schon ist.
- Und Re: Neutralität. Der Begriff ist ja keine Beleidigung per se, nur sehr mißverständlich; und, durch jahrzehntelange Verwendung, sehr ausschließend. Insofern ist der Bedarf nach Verschiebung wegen NPOV IMO erst notwendig, wenn sich der allgemeine und der offizielle Sprachgebrauch geändert haben. Das könnte noch dauern ... -- AlexR 19:10, 13. Mär 2004 (CET)
- Ich wollte keinen Streit anzetteln und bin auch keineswegs ein Fachmann. Hatte nur die Argumente gelesen und durchaus nachvollzogen. Aber: Fachleute vor! Stern 19:53, 13. Mär 2004 (CET)
- Ich könnte durchaus damit leben ... nur kann ich mir an 2 Fingern abzählen, daß andere da so ihre Probleme hätten. Und bei dem Thema muß man Streitereien nicht noch extra provozieren, die passieren eh *seufts*. Aber Nachfragen ist immer gut, dann weiß man, wo man den Artikel deutlicher formulieren muß. -- AlexR 20:11, 13. Mär 2004 (CET)
Änderung Definition
Vielleicht war es ein bißchen frech von mir, ohne Abstimmung mit den "TS-Regulars" ;-> die Definition zu ändern; aber als seit 15 Jahren in Transidentitas und Viva aktiver Betroffener darf ich auch mal frech sein :-)
Transsexualität ohne Umschweife als "Krankheit" zu definieren ist diskriminierend - schon allein deshalb, weil wir auch nach der Angleichung transsexuell bleiben: einen Bio-Mann oder eine Bio-Frau kann nun mal leider keine Therapie aus uns machen. Demnach würden wir also bis an unser Lebensende "krank" bleiben, egal wie gut wir nach einem Wechsel zurechtkommen. Die Umschreibung "Mann/Frau mit transsexueller Vergangenheit" halte ich für ein Schwindeletikett, weil das Anderssein nun mal nicht nur die Vergangenheit betrifft - in jeder einzelnen Körperzelle (Chromosomensatz) bleibt sie bis ans Lebensende bestehen.
Andererseits weiß ich natürlich auch, daß ein Infragestellen des Krankheitsbegriffs in diesem Zusammenhang versicherungsrechtlich heikel ist - zumal in einer Zeit, in der die Krankenversicherungen mangels Geld nur zu gerne Minderheiten kostenpflichtig aus dem Leistungskatalog kicken möchten... Deshalb habe ich versucht, in der Definition einen Kompromiss zu finden, der beiden Aspekten gerecht wird.
Gruß --Whgreiner 19:04, 13. Mär 2004 (CET)
Hallo Walter! Erstmal, schön Dich hier zu sehen. In der Wikipedia kann jeder alles ändern, und das ist auch gut so. (Meistens jedenfalls) Allerdings gibts hier keine Blumentöpfe zu gewinnen mit Titeln und/oder Mitgliedschaften etcpp. (Und das ist auch gut so ;-)
Was die Sache mit der Definition als Krankheit angeht, ist das durchaus nicht unumstritten; ich hatte TS auch nur als medizinische Diagnose bezeichnet; aber du kennst das ja -- einige bestehen drauf, krank zu sein. Die jetzige Fassung des Artikels ist halt so entstanden. Der Versuch, *die einzig wahre* Version hier stehenzulassen, ist prinzipiell zum Scheitern verurteilt; außerdem gibt es das Prinzip des NPOV, des neutralen Standpunktes. Ein einzelner Standpunkt ist nie neutral, nicht mal meiner ;-)
Daraus ergibt sich übrigens schon beim Schreiben, daß man möglichst neutral formulieren sollte, denn sonst gibt es um diese Stelle einen Edit-War, und das Ergebnis eines solchen ist meistens noch schlechter.
Allerdings hatte meiner einer eh schon beschlossen, sich alle Trans-Artikel nochmal vorzuknöpfen, durch die Dauer-Editiererei sind einige nicht unbedingt besser geworden. Und es gibt gleich 3 Artikel zum Thema TV, nämlich Transvestit (offensichtlich von einer 150%igen TS geschrieben), Transvestitismus (von mir) und Cross-Dresser, der überhaupt kein Artikel ist, sondern eine Selbstbeschreibung. Insgesamt 17 Artikel, von denen 14 des Drüberbügelns bedürftig sind, und schätzungsweise 7 neu anzulegende. Das ist aber nur die Vorausschätzung ... Von den Debatten, die sich unweigerlich hinterher ergeben werden, schweigen wir lieber ganz :-(((
Solltest Du also vorhaben, in der nächsten Zeit an diesen Artikeln zu arbeiten (was ich durchaus begrüßen würde) wundere dich nicht, und nimm es auf gar keinen Fall persönlich, wenn kurz später wieder geändert ist; wobei ich logischerweise Änderungen und Hinzufügungen Anderer beizubehalten gedenke. Apropos arbeiten: Es gibt noch viel zu viele leere oder schwach besetzte Stellen in der Wikipedia, wird keiner was dagegen haben, wenn du da auch was schreibst ;-)))
-- AlexR 19:47, 13. Mär 2004 (CET)
Die Frau Krienen mal wieder
An dieser Seite ist beinahe alles falsch erklärt und ich möchte mit einem Hinweis auf meinen Artikel "Schizoidentisch?" belassen - http://www.campodecriptana.de/blog/2005/02/27/21.html
Tanja Krienen - http://www.campodecriptana.de
- Ach, wissen sie, Frau Krienen, es wäre echt schön, wenn sie nicht auf jede Seite, auf der irgendwie Transsexualität oder Transgender oder ähnliches steht, und die man in irgendeiner Form editieren kann, ihr mittlerweile etliche Jahre altes Hasspamphlet versuchen würden zu verbreiten. Es ist wirklich nicht ersichtlich warum die Tiraden einer einzelnen Person so wichtig sein sollten, daß man sie im Artikel erwähnen müßte. Nu stehen sie hier, da stehen sie gut, und ersparen sie es mir, den Link aus dem Artikel wieder entfernen zu müssen.
- Ach übrigens, warum versuchen sie jetzt genau das selbe wieder, was sie am 29. August 2003 schonmal gemacht hatte? [2] Damals hat es doch auch nicht geklappt, sie sollten jetzt wirklich nicht optimistischer sein diesbezüglich; dazu besteht keinerlei Anlaß. -- AlexR 20:51, 23. Mai 2005 (CEST)
Regh, können Sie nicht wenigsten ihr substanzloses, subjektives Szenegerede unterlassen? Stattdessen beweisen Sie, dass die meisten, die im Brackwasser des "Transgender" gestrandet, schlicht nicht ernst zu nehmen sind. TK
- Für sie, Frau Krienen, heißt das immer noch Herr Regh, und das mit dem ernst nehmen überlassen wir den Leserns - die bis jetzt auf ihr Pamphletchen ja nicht grade übermäßig enthusiastisch reagiert haben, obwohl sie es seit Anfang 2001 anpreisen wie Sauerbier. -- AlexR 13:56, 24. Mai 2005 (CEST)
So? Ich bin mit meiner Wirkung ganz zufrieden und ob man es den Lesern überlassen sollte, wie schlimm IHRE Verwirrung, die Sie hier anrichten, letztlich wirkt (wer soll das schon beurteilen, nach all den falschen Informationen, die allesamt aus dem obskuren Lager sexueller Minderheiten stammen), das müsste in einer offenen Debatte geklärt werden. Ihre Echauffierung trägt jedenfalls nichts dazu bei. TK
- Offene Debatten werden allerdings im Allgemeinen nicht grade in ihrem bekannten und beliebten Stil geführt; bis dato sind sie jedenfalls nur durch Attacken, Anzeigen und reichlich peinliche Bemerkungen ("Wer sich schon einen Transmann nennt ...") aufgefallen, nicht jedoch durch Argumente. Über selbigen können sich interessierte Leser, die bis jetzt noch nicht das "Vergnügen" einer Bekanntschaft mit ihnen machen, ja jederzeit über eine Google-Suche informieren. -- AlexR 11:24, 29. Mai 2005 (CEST)
Nun, da sind sicher gute Dinge zu lesen, vor allem aber sollte man sich an meine Originaltexte halten. Sie jedoch, haben nicht einen blassen Satz geschrieben, der über das Niveau ihrer ach so tollen, aber in Wirklichkeit völlig unbedeutenden 10 Personen-Clique hinausgeht. TK
text ist wertend!
- "dass Menschen, die körperlich eindeutig einem Geschlecht angehören ..." wunschdenken, bzw prämisse, die nicht nachgewiesen ist, bzw vom medizinbetrieb auch nicht untermauert wird, weil nur der zielzustand interessant ist. zustand vor behandlung wird meisten nicht erfaßt, nicht nur weil das die behandlung verlängert, es ist auch meistens unmöglich, weil die betroffenen schon selbst zu medikation gefunden haben.
- Ach ... seltsam dann, daß die meisten vor der Behandlung recht genau untersucht werden -- und der Hang zur Selbstmedikation hätte dann auch schon sehr abgenommen in den letzten Jahren. Also bitte keinen Unsinn erzählen. (AR)
- "diesem anderen Geschlecht dauerhaft, sozial und körperlich möglichst vollständig anzugehören" blabla ... das spiegelt ebenfalls eine gesellschaftliche erwartung wieder. selbst ar hat sich dem entzogen. schlußfolgerung daraus: => ar ist nicht transsexuell, sondern was anderes. zu dauerhaft: überblickt werden kann dies meist nicht. aber für den moment, evtl auch für einen größeren zeitraum, kann es schon so gewünscht sein ...
- "Identitätskonflikt": ist es nicht viel mehr ein körperkonflikt? die identität paßt doch zum menschen, aber der körper nicht ...
- Das ist eine Interpretation ... aber nicht eben die übliche. (AR)
- "bei Nicht-Betroffenen Assoziationen wecken kann" und was soll das? das es auch andersdenkende gibt?
- "Transmann/Transfrau" verkürzungen führen manchmal zu mißverständnissen. ich empfehle dem autor mal die unterschiede von fzm vs transmann und mzf vs transfrau herauszubekommen (Jason Cromwell: Transmen & FTMs - Identities, Bodies, Genders, and Sexualities).
- Vielleicht solltest du stattdessen mal die entsprechenden Artikel ergänzen? Aber dann solltest du nicht nur ein Buch zum Thema gelesen haben ... es ist nämlich ein ziemlich komplexes. (AR)
- "Die Begriffe Mann bzw. Frau mit transsexueller Vergangenheit, angewandt mit FzM bzw. MzF vor und während des Geschlechtsrollenwechsels, sind heute nicht mehr sehr gängig, werden aber vor allem als Selbstbezeichnung weiterhin von einigen benutzt." verwirrend ... insbesondere das vor und während, wenn gleich sich die temporale reflexion auf die vergangenheit bezieht ...?
- "Mann/Frau mit transsexueller Vergangenheit" natürlich wird das noch verwendet, insbesondes nach abschluß der behandlung die zu der geschlechtsneuzuordnung führt. inhaltlich ist es schon wichtig, denn es kann ja auch zu verwirrungen kommen, wenn auf dem gleichen rezept prostatamedikamente und östrogene resp gestagene stehen ... (womit das als ein kritischen hinweis an die künftige versichertenkarte zu verstehen ist ...)
- Aber als Selbstbezeichnung ist es sehr selten geworden. (AR)
- "Geschichte" naja, ein bischen kurz, lili elbe, etc hätte erwähnt werden müssen; hischfeld, benjamin, etc fehlen auch.
- Ja dann schreib's rein und mecker' nicht nur rum. Die Schaltfläche Seite bearbeiten ist nicht nur zur Deko da. (AR)
- "Ursachen" watt denn nu körperliche ursachen oder nicht? wenn es körperliche ursachen gibt, dann wäre das ganze kapitel gestorben ..., da is.
- Wenn sich mal herausstellen sollte, daß die Ursachen alleine körperlicher Natur sind, dann wäre diese Kapitel tatsächlich nur noch von historischem Interesse. Noch allerdings sind wir nicht so weit, dies mit Bestimmtheit sagen zu können. (AR)
- "Verlauf" zu platt, da unter "ursachen" schon der verlauf ig ad absurdum geführt wurde ...
- "Transsexualität als Krankheit?" wo ist der neutrale standpunkt bei formulierungen wie "eindeutigen Krankheiten wie Schizophrenie oder Alkoholismus" eindeutig? kann alkoholismus nicht als lifestyle verstanden werden? war nur ein scherz ..., aber bei ts wird das gerne gemacht, wie hier auch mit der vorangegangenen formulierung!
- "Begriffskritik" geschicht zu transidentität fehlt. zirkelschluß auf transsexualität ist nicht möglich, abgrenzungen zu anderen identitätsstörungen fehlen, etc pp
- "Transgender" probleme der vereinigungsmenge ... - "dem guten Ruf der Transsexuellen" ist polemik und nicht neutral, wenn schon als zitat, dann bitte auch mit quellenangabe
- "Weblinks" ist ein bischen dürftig, die meisten foren fehlen und auch die größeren nachschlagewerke fehlen
- Weblinks in der WP sollen auf etwa 5 pro Artikel beschränkt werden; und grade Foren sind genau das, was eigentlich eher weniger sinnvoll ist. Davon mal abgesehen, daß dann das lustige Spielchen losgeht "Wenn die da stehen dann will ich aber auch ...". (AR)
zum gruß j. doe
Ganz generell: Wenn dich an dem Artikel was stört, verbessere ihn. Wenn du etwas zu kritisieren hast, dann stelle doch erstmal sicher, daß man auch weiß, auf was du dich beziehst, und warum dich etwas stört - so klingt der Beitrag doch nach rumgemecker, und sonst nix. Und unterschreibe doch deine Beiträge in Zukunft bitte mit --~~~~, damit man nicht nur weiß von wem etwas ist, sondern auch von wann. -- AlexR 21:01, 6. Okt 2005 (CEST)
Vielleicht wäre es sinnvoll, im Kapitel "Verlauf" den Fall David Reimer zu erwähnen.
--Holo 06.10.2005 16:56
- Hmmm ... warum ausgerechnet David Reimer - das ist ja nun grade kein klassischer Fall von Transsexualität, obwohl natürlich viele Transsexuelle gut mitfühlen können, wie sich der arme Kerl fühlte. Das Buch ist auch bestimmt eine äußerst interessante Lektüre zum Thema, aber ob das noch zum Artikel gehört, ist doch sehr fraglich. -- AlexR 21:01, 6. Okt 2005 (CEST)
Das Erwähnen dieses Falles wäre ein sehr guter Beleg dafür, dass sich Menschen nicht zum anderen Geschlecht "umerziehen" lassen. Dies wird ja im Abschnitt "Verlauf" angesprochen.
Gruß
--Holo 07.10.2005 12:34 (CEST)
Transidentität bzw. Benjamin-Syndrom als körperliches Leiden
Von: Kim Schicklang, Nov. 2005
Man kann die Sache mit der Transidentität tatsächlich so oder so sehen. 2 Seiten - 2 Wahrheiten? Ich versuche mal nachzuvollziehen, wie das von Aussen gesehen werden kann (wenn man sich auf das TSG beruft, ein Gesetz das strengenommen eigentlich ein schriftliches Diskriminierungsgestz ist - soch dazu später mehr). Sich auf Menschen einzulassen, heisst ja in erster Linie, dass man versucht zu verstehen, wie ein anderer Mensch etwas sehen könnte. Das kann gut und wichtig sein, um seinen Horizont zu erweitern (für das eigene Leben). Ja, auch ich tu' das. Also denken wir mal die "offizielle Variante" (nach TSG) durch. Da gibt es einen Menschen, Der Mensch ist körperlich gesehen ein Mann und will sich einer "Geschlechtsumwandlung" unterziehen (die Anführungsstriche setze ich deswegen, weil ich hier ja nur mal versuche nachzuvollziehen, wie man es auch sehen kann...). Jetzt könnte man sich fragen: warum will er das? Gut, muss wohl Gründe geben. Erziehung? Ist dieser Mensch vielleicht als Mädchen erzogen worden? Kann sein, muss aber nicht, Biologische Gründe? Hormonwerte seltsam? Gut, kann auch sein - muss aber nicht. Dann vielleicht die Gehirnstruktur? Krank im Kopf, oder so? Kann sein, muss aber nicht. Der Wissenschaftler würde nun versuchen diesen Menschen zu untersuchen um auf den Grund zu stossen. Nun ist das aber bei Transidentität/Transsexualität so eine Sache. Egal was untersucht wurde, man hat da noch keine Lösung für gefunden. Trotzdem könne man lustigerweise weitervermuten, dass es da doch irgendeinen Grund für geben muss. So, und nun zu meiner Erklärung fpr die Sache: Es ist einfach so.
Hä? Wie das? Kann man doch nicht einfach behaupten. Doch. Ich sage: Ich bin eine Frau, und zwar von Geburt an - leider habe ich einen männlichen Körper.
Jetzt könnte man ja sagen, im Prinzip sind wir ja alle gleich und das körperliche Geschlecht ist soch nicht so wichtig. Ja dann? Warum sollte man dann weiter vermuten, dass da irgendetwas AUSSER dem Körper nicht stimmt? Welchen Grund gäbe es dafür?
Mal ein Beispiel: Jemand der Homosexuell ist, der wird sich mittlerweile ja auch nicht mehr dafür rechtfertigen müssen, dass er homosexuell ist, oder? Wer würde allen Ernstes noch auf die Idee kommen, Untersuchungen anzustellen, warum das so ist? Womöglich Gehirnuntersuchungen? Schädel auf und mal ein wenig auseinandergeschnitten... Puh... das ist gruselig - ich geb's zu - sowas hatten wir doch schon mal. Wissenschaft im dritten Reich, oder so. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass man Homosexualität mittlerweile nicht mehr anzweifelt. Auch wenn ich nicht homosexuell bin. Ich bin eher asexuell - ich bin wegen meinem Körper nämlich noch nie intim gewesen.
Also, zurück zur Transidentität: Warum will ein Mensch nun diesen Weg gehen? Ja, man könnte jetzt, wie oben ausgeführt, ganz viele Fragen stellen, alles natürlich unter dem Mantel der medizinisch korrekten Vorgehensweise. Doch halt - warum sollte man das tun? Ist nicht vielleicht gerade der Versuch ein Phänomen erklären zu wollen, das einen selbst nicht betrifft nicht etwas hierarchisches. Gut, könnte man ja nachfragen bei dem Menschen, dem es so geht. Dann wär' das noch vertretbar. Könnte man ja auch was lernen dabei, als Wissenschaftler. Alles andere ist aus meiner Sicht der Versuch, die Existenz eines anderen Menschen in Frage zu stellen. Gut, auch das hatten wir in der jüngeren deutschen Geschichte schon mal. Also: Warum nicht aus der Geschichte lernen und Wahrheiten anderer Menschen einfach mal als Wahrheiten akzeptieren? Das wär doch eine Sache. Könnte man dem Menschen ja helfen. Und noch weiter: Nur so, kann man dem Menschen helfen - und zwar, in dem man ihn ernst nimmt.
Transidentität ist ein Leiden. Ein Leiden, dass deswegen eines ist, weil transidenten Menschen abgesprochen wird, zu wissen welchem Geschlecht sie angehören. Zumindest wenn man vom TSG ausgeht.
Also ist es doch oberste Pflicht eines jeden Menschen, der ein Mitgefühl für den anderen hat genau diese Konfrontation einzugehen. Konfrontier ich dich - darfst auch du mich konfrontieren (und umgekehrt). Macht Sinn. Kann man was lernen. Können wir gemeinsam etwas lernen. Ich glaube ja immer noch daran, dass wir einmal eine Welt erleben werden, die genau so funktioniert. Voraussetzung ist, denke ich mal, das Lösen von hierarchischen Denkmustern. Auf Augenhöhe, dann wird ein Schuh draus. Dann ist das wirklich Verantwortung übernehmen. Ich bin bereit dazu.
Zurück zur Transidentität: Ich akzeotiere es, wenn ein Mensch denkt, dass Geschlecht sich aussschliesslich über den Körper definiert. Solange er es für sich selbst tut. Jeder Mensch kann glauben, was er will. Oha... was wenn derjenige zu mir sagt "Du ich akzeptiere es, wenn Du dich als Frau fühlst - dann wer halt eine"... schwierige Sache... er und ich "beurteilen", "werten" und ordnen ein. 2 Welten, 2 Realitäten .... bei vielen Menschen sind's viele Realitäten, die da zusammenkommen. Gut, kommen eben viele zusammen. Was hat das für eine Bedeutung für meine aktuelle Situation, in der ich mich befinde: Ganz einfach: Man braucht eigentlich gar nicht in die Tiefe gehen. Es ist nicht wichtig sich auf die Suche zu begeben, welche Realität die richtige ist, weil JEDE Realität richtig ist. Die vorherrschende Meinung, welche man allerdings als Richtschnur akzeptiert, wird dann zur Gesetzmässigkeit. Und wer entscheidet, was Gesetz ist? Die Mehrheit? Und die Minderheit spinnt? Uiuiui... ich wollte doch mal wegkommen von dieser Sache, die einen wieder mal an die deutsche Geschichte erinnert... naja... versuchen wir's eben mal, nicht andauernd daran zu erinnern.
Also: Mindeheiten gehören genauso realisiert und akzeotiert wie Mehrheiten. Wahrheiten sind flexibel - im Zweifelsfall hat jeder seine eigene Wahrheit. Nimmt man alle diese Wahrheiten zusammen, kommt wahrscheinlich die "richtige", "echte" Wahrheit raus. Nämlich eine, die so wieersprüchlich erscheint, weil alles in ihr enthalten ist. Links und rechts - oben und unten - vor uns zurück. Würde man die Einzelteile gegeneinander aufrechnen, würde wahrscheinlich ein Nichts übrigbleiben. Egal, ich schweife ab.
Wenn dem also so ist, dass die Realität widersprüchlich scheint, was ist dann in meinem Fall zu tun? Was lässt sich mit Sicherheit sagen (egal wie man es sich erklären mag)? Ich bin ein Mensch, der den Weg, der Geschlechtsangleichung gehen will. Ich leide unter meinem "falschen" Körper. Warum ist jetzt ja erstmal egal (auch wenn ich weiss warum es so ist)... es ist so. Ich bin eine Frau. Und nun? Ist es nicht das Recht eines jeden Menschens, dass einem in so einer Situation geholfen wird? Und zwar primär da, worum sich's dreht? Ich weiss: Es ist der Körper. Ich wusste es schon als Kind. Wozu sollte jemand anderes daran zweifeln? Und: Hab ich die Aufgabe, die Zweifel des anderen auszuräumen, wenn ich selbst schon nicht Zweifel? Nein. Oder zumindest fast nein - wenn es sich letztendlich darum dreht, andere Menschen davon zu überzeugen, dass es gut ist, mir diesen Weg zu ermöglichen - dass diese Menschen (damit sind jetzt die Mediziner gemeint) nicht die Angst haben brauchen einen Fehler zu machen - weil ich ja weiss, was Sache ist, dann ok, dann habe ich eine Aufgabe: Ihnen die Angst zu nehmen, womöglich falsch zu handeln. Ihr tut es nicht. Ihr könnt meine körperliche Krankheit in Angriff nehmen und sie heilen. Ihr könnt alles medizinisch notwendige tun, damit ich einen (für Frauen normalerweise üblichen) weiblichen Körper erhalte (ich muss ja nicht erwähnen, dass ich kein Geld habe und doch denke, dass der krankenkassentechnische Krankheitswert klar sein dürfte). Damit ich ich sein kann. Komplett. So wie ich mich wahrnehme. So wie ich mich erlebe. So, wie andere mich erleben, auch wenn sie durch meinen männlichen Körper von der Realität abgelenkt werden.
Jetzt zu einer aktuellen Überlegung, die schon so etwas wie eine Art Beweis sein könnte dafür, dass es sich bei dem Phänomen, das sich Transidentität oder Transsexualität nennt, um eine körperliche Krankheit bzw. ein körperliches Leiden handelt (ganz nebenbei soll schon vorweg gesagt sein, dass der Körper ja im Mittelpunkt steht).
Hier mal ein Vergleich:
Mensch kommt zum Arzt. Mensch sagt transident zu sein. Jetzt versuchen wir mal beide Varianten zu betrachten:
a) (falsche und dikriminierende) Annahme einer geistigen Verwirrtheit/Störung:
Untersuchungen werden gemacht, Erklärungen gesucht (Kindheitserinnerungen, wie ist man aufgewachsen, wie verhält man sich, usw.)... spannenderweise ja alles "im Aussen sichtbare" Interpretationen über Verhaltensmuster... trotzdem: eine Erklärung woher das vermeintliche (aus meiner Sicht falsche) psychische Krankheitsbild herkommt, gibt es trotz aller Versuche der Wissenschaft immer noch nicht. Könnte man jetzt sagen: Man hat noch nicht weit genug Versuche gemacht, man weiss noch nicht alles... usw... viele Fragen bleiben also offen, wenn man das so denkt.
b) Annahme einer körperlichen Störung:
Die direkten körperlichen Missbildungen sind sichtbar und direkt heilbar bzw. zu lindern. Eine Frau hat normalerweise keinen Penis, keinen Bartwuchs, usw... Die Antwort ist also ganz einfach. Jetzt könnte man sagen: Moment, mal was bringt den den Menschen dazu, den Weg zu gehen? Die Frage ist berechtig, ist sie doch der Kern der Sache. Es ist schlichtweg nur die Wahrheit - welcher Mensch würde so eine Weg gehen wollen, wär' er nicht der richtige?
Schon aus Respekt vor dem Patienten ist vom aktuellen Stand der Wissenschaft von einer körperlicxhen Störung auszugehen, da die Annahme einer psychischen Störung mehr Fragen aufwirft als sie Antworten geben kann. Die Sache als körperliche Störung anzusehen, gibt dagegen mehr Antworten. Also ist das Denkmodell das konsequentere, das dem Patienten durch geeignete medizinische Massnahmen weiterhelfen kann, als die Unwisseneit, die entsteht, würde man von einer psaychischen Störung ausgehen. Daher ist Transidentität eine körperliche Krankheit. Das Denkmodell ist logischer durchdenkbar, offene Fragen können beantwortet werden, den betroffenen Menschen kann sinnvoll geholfen werden. Andersrum ist das nicht der Fall, ja die Annahme einer psychischen Störung destabilisiert möglich die Menschen, die sich in so einer Situation befinden und sorgt so für Folgen, die dem betroffenen Menschen unnötiges Leid zufügt. Ja, die Medizin richtet dann Schaden an, nimmt sie den Patienten nicht ernst. Sie verunsichert anstatt zu helfen. Jede Medizin soll aber in erster Linie dazu da sein, Menschen zu helfen, anstatt ihre Mittel gegen Menschen zu verwenden.
Das führt zu folgender Forderung: Es mussen Stellen geschafft werden, die dafür sorgen mit dem transidenten Syndrom richtig umzugehen, die Patienten ernst zu nehmen und geeignete Hilfestellungen zu geben. Im Idealfall wäre die Weiterbildung im Bereich der Hausärzte, da sie quasi die Schnittstelle darstellen und als Anlaufstelle dienen können, gerade weil Transidentität mehrere Spezialisten erfordert (Psychotherapeuten, Chirurgen, Endokinologen,...).
Anszunehmen es würde sich um psychisches Syndrom handeln, müsste ja in etwa in Richtung Psychose bzw. Schizophrenie gehen. Einfach ausgedruckt: Menschen, die ein gestörtes Innen-Aussen-Verhältnis haben. Gut, das haben Transidente wohl immer... nur: entscheidend ist dabei die Frage, wann das gestörte Innen-Aussen-Verhältnis vorhanden ist. Jetzt kann man ja normalerweise davon ausgehen, dass der Schritt zum Arzt einer gewissen Ehrlichkeiit gegenüber einer selbsteingestandenen Krankheit ist, sonst würde man diesen Schritt ja höchstwahrscheinlich nicht gehen. Gut, das setzten wird mal voraus. Also: Nehmen wir an, es gibt einen entscheidenden Punkt im Leben, der einen Transidenten zum Handeln veranlässt. Was war vor dem Schritt und was ist nachher? Wie sieht es da mit der Innen-Aussen-Störung aus? Geht man fälschlicherweise von einer psychischen Störung aus bei diesen Menschen, dann dürfte sich nach diesem speziellen Punkt im Leben eine Aussen-Innen-Störungen mit all ihren Konsequenzen ergeben. Dort wo vorher ein "normales" Leben möglich war mit allen dazugehörigen Sozialkontakten, Kommunikation und "Austauschfähigkeit" müsste nun eine Störung eintreten, die dies nicht mehr ermöglicht. Ausweg wäre dann der Schritt in eine vermeintliche Lösung, nämlich die Annahme durch eine "Wandlung des Geschlechtes" eine Pseudolösung herbeizuführen, die einen "glücklicher fühlen" lässt. Geschlechtswandlung als die (Achtung Ironie) "Die beste aller ruhigstellenden Drogen". Kein Ausweg - darum darf der Mensch sein Geschlecht "wandeln". Ich halte diese Vermutung für falsch (wenn auch in Einzelfällen möglich), aber dann bitteschön von Transidentität zu sprechen, das wäre blanker Hohn, da man Menschen diesen Weg gehen lassen würde, weil man sich selbst nicht mehr zu helfen weiss.
Ich sage, aus gutem Grund, die Sache verhält sich andersrum (ein andersrum, dass bei Transidenten von Geburt an vorhanden ist): Transidentität ist ein körperliches Phänomen. Dort wo vorher (seit Geburt) Schwierigkeiten im Innen-Aussen-Verhältnis zu seiner Umwelt vorhanden war (logische Folge einer körperlichen Innen-Aussen-Störung), kann durch geeignete medizinisch-chirugische Massnahmen für Linderung gesorgt werden. Meine Beobachtungen bei anderen Transidenten bringen mich genauso zu dieser Aussage, wie die Beobachtung meines eigenen Lebens. Dazu gehört das Eingeständnis, erstmal "Hinzuschauen" und nicht (wie vorher) seine Augen gegenüber Realitäten zu verschiessen. Hilfreich sind dabei, und jetzt kommt das entscheidende, die Beobachtungen, wie die Umwelt (Kollegen, Fremde, Freunde,...) nach einem Outing mit dem Phänomen umgeht. Ich habe da bisher nur Stimmen zu hören bekommen, die mir sagen: "Ja, das stimmt, Du bist eine Frau" (bei Kollegen und Freunden), oder "Sag mal, ist das jetzt ein Mann oder eine Frau" (bei Fremden, die mich so sehen wie ich bin - ohne Schminke - ausser der, die den Bart kaschiert - und das selbst erst nach längerem Hinsehen)... Fremde die sagen (an der Kasse) "Jetzt ist aber erst einmal die Dame an der Reihe" bis (im Zug) "Ja, ich habe sie zuerst als Frau wahrgenommen" über "Lass mal die junge Frau durch" und Menschen, die mir für meine Schönheit ("als" Frau) Komplimente machen. Jetzt könnte man ja kritischerweise sagen, dass ich hier nur die positiven Reaktionen anführe - nein, negative gab es wirklich nicht - selbst meine Mutter akzeptiert den Weg (wenn auch sie die einzige ist, die von "geschockt" geredet hat, was sich eher auf den Umstand zurückführen lässt, dass sie ja davon ausgegangen ist einen Jungen auf die Welt gebracht zu haben). Alte Bekannte sagen mir, "ich wusste schon immer, dass da etwas fehlt", andere sagen "Ja, Du hast Recht, da war schon immer was, auch wenn ich nicht weiss, was es war" - Arbeitskollegen sagen, dass das überhaupt kein Problem ist, mich als Frau zu akzeptieren, da ich ja noch nicht mal einen männlich geformten Kopf habe und wiederrum bin ich sogar so überrascht, dass mir mittlerweile schon zu Ohren gekommen ist, ich hätte eine weibliche Stimme (was ich mal noch näher beobachten muss). Tja, und es gab wirklich niemand, der gesagt hätte: Tu das nicht, es ist falsch, was Du tust, oder ähnliches.
Darüberhinaus hatte ich bis zu diesem speziellen Punkt in meinem Leben immer ein Problem damit mich als Teil der Gesellschaft zu betrachten (ich kleidete mich ausschliesslich schwarz, hab mir die Haare an den Seiten kurz rasiert, mir zu grosse Klamotten gekauft,...), ich sah mich als grosse Ausnahme. Die seltene Ausnahme nicht zu "DEN" Männern dazuzugehören. Ich bin halt anders, dachte ich. Das hat dazu geführt, dass ich absonderliche Theorien über das Leben entwicklet habe (die nicht schlecht waren, sie haben bestimmt auch ihren Sinn gehabt - nur ist es auf Dauer ein wenig energiezehrend immer in einer "verschobenen Weltvorstellung" zu leben) und mich ziemlich schwer damit tat, mich als Teil des Ganzen zu betrachten. Eigentlich ein Zeichen dafür, dass die psychische "Krankheit" vorher da war - ausgelöst von, und jetzt kommts: einem körperlichen Leiden. Es ist ganz einfach. Ausgehend von einem Kommentar meines Psychotherapeuten, dass dies viele Menschen in dieser Situation so sehen wollen würden, weil sie sich damit dann mit sich selbst weniger auseinandersetzten müssten mag ich entgegnen: Sie haben sich sehr, sehr lange und sehr, sehr intensiv mit ihrem Leben auseinandergesetzt und tun dies auch heute noch. Nur rennen diese Menschen nach ihrem Outing (ich glaube Selbsterkenntnis ist wirklich das bessere Wort, da das Outing ja eine Folge des "Öffnens vor sich selbst" ist) nicht mehr wie wild durch die Gegend um eine Lösung für ein Problem zu suchen, dass sie selbst ja in ihrer Vergangenheit als ein psychisches angesehen haben. Jeder Mensch, der dies einmal verstanden hat, weiss, was die oberste Pflicht ist, wenn man Transidenten hilfreich zur Seite stehen will: Man nimmt ihn ernst. Man nimmt ihn wahr.
So, und jetzt noch mal zurück zur Sache mit dem gestörten Innen-Aussen-Verhältnis. Was zeichnet eine Innen-Aussen-Störung aus? Dass Menschen in sich selbst ein Weltbild generieren, das nicht mehr mit dem übereinstimmt, das die Umwelt "generiert" (nicht ganz das richtige Wort, darum in Anführungszeichen). Also: Viele Menschen GEGEN einen. Nun bin ich ja nach meinem Outing in viel besserer Übereinstimmung mit meiner Umwelt. Ich rieche besser, ich nehme besser wahr, ich kann mich mehr auf Menschen einlassen und umgekehrt: Die Leute nehmen mich nicht mehr als "Seltsam" wahr, sondern setzten sich mittlerweile sogar neben mich in den Bus (was früher so nicht vorkam). Die Leute sind viel offener mir gegenüber, usw.... jetzt, mal ganz provokant gefragt hat nun ein Innen-Aussen-Problem: Der Transident, der endlich weiss, dass er einer ist, oder derjenige, der (gegen die Umwelt) versucht sich an eine falsche Vermutung zu klammern, Transidentität wäre ein psychisches Leiden?
Warum ich für die Anerkennung von Transidentität als körperliche Krankheit kämpfe, müsste nun klar werden. Ich bin Menschenrechtlerin und hasse Diskriminierungen - Diskriminierungen mit psychischer Gewaltanwendung noch viel mehr. Es reicht schon, wenn ein Transident das bis zu seinem Outing mit sich selber macht. Danach sollte es dann aber mal gut sein. Wie war das noch: Die Medizin ist zum Wohle der Menschheit da? Dann mag ich aber mal, dass sich jeder Arzt daran erinnert, welches Gelübte er abgelegt hat.
Anzunehmen, es handelte sich um ein psychisches Problem führt ja nun automatisch dazu Geschlecht rein über die körperlichen Geschlechtsmerkmale zu definieren. Logisch, oder? Wo eine Störung vermutet wird, geht man dann ja davon aus, dass das "empfundene" Geschlecht "nicht stimmt"? Dann bedeutet das aber automatisch, dass es sich (wiederrum als logische Folge) nur um ein körperliches Syndrom handeln kann, da sich Geschlecht ja nach dieser Sicht der Dinge nur über die körperlichen Mermale definiert. Alles klar? Andersrum gedacht, dass es sich um ein körperliches Syndrom handelt, führt die Konsequenz nach sich, dass sich Geschlecht nicht ausschlieslich über das körperliche Geschlecht definiert. Und das dürfte mittlerweile ja nicht mehr bestritten werden. Ergo: Körperliches Syndrom. Wenn man die Logik konsequent durchdenkt, kann das nur heissen: Jeder Mensch weiss, welches Geschlecht er/sie hat. Dann könnte man sagen: Gut, dann ist eine transidente Frau auch mit Penis und ohne Oberweite (und mit Bart) eine Frau. Ja, ist sie. Und wenn sie mit ihrem Körper nicht klar kommt, dann hat sie ein Recht auf eine Behandlung. Was dann ja wieder ein psychisches Problem wäre, nicht als Penis-Frau leben zu können/wollen. Wobei man das ja verstehen kann, weil: Wer will schon als "nicht-wahrgenommenes" Wesen durch die Welt "tingeln"? Und hier ist wieder die Frage: Was ist der Auslöser? Die Frage nach der Henne und dem Ei. Im Prinzip kann diese Frage dann wohl doch nicht beantwortet werden - ausser man tut es. So wie jedes Weltbild nur ein Provisorium darstellt... früher dachten die Menschen auch, die Erde sei eine Scheibe. Und ich denke, dass die Leute damals damit bis zu einem bestimmten Zeitpunkt damit ganz gut konnten. Bis ein neues Weltbild nötig war. Modern und passend zur Zeit. Und jetzt mal, um wieder den Bogen zu meiner Situation zu schlagen: Genausowenig wie jetzt noch ein Mensch den "Weg zurück" gehen würde, um die Erde wieder als Scheibe sehen zu wollen, genausowenig wird es nötig sein, meinen Weg irgendwann rückwärts gehen zu wollen. Das Leben geht nun mal vorwärts.
Ausgehend von diesen Überlegungen bin ich nicht im klassichen Sinne transsexuell (Nach TSG: Männer die Frauen werden wollen bzw. Frauen die Männer werden wollen) - ich bin einfach nur eine Frau. Selbst nach offizieller TSG-Definition bin ich nicht transsexuell. Ich bin kein Mann, der glaubt eine Frau zu sein. Ich bin eine Frau. Darum trifft das TSG auf mich (wie auf die meisten echten transidenten Menschen) nicht zu. Darum ist ein Psychotherapeut, der glaubt es handele sich um ein psychisches Leiden eigentlich auch nicht mein Ansprechpartner. Und hier wieder das, was mir schon vor ein paar Monaten als Überlegung bewusst geworden sit: Es gibt derer Fälle zweierlei: a) Transsexuelle, die glauben ihr Geschlecht wechseln zu müssen und b) echte Transidenten (nach meiner Definition - wobei es dafür an sich besser noch einen anderen Namen geben sollte), die in ihrem eigenen Geschlecht leben wollen. Wie zwei Zwillingsschwestern sind sich beide Syndrome ähnlich und scheinen fast identisch. Der Unterschied liegt in der Betrachtungsweise. Was ist Geschlecht? Was ist der Grund für das Handeln des Menschen? Da es sich hier (und jetzt kommt die Krux an der Sache) eindeutig um zwei unterschiedliche Wahrnehmungsweisen zwischen Mann und Frau handelt, muss es zwangsläufig auch die beiden Ansätze geben. Dumm wird es wenn man (wie ich) als echte Frau (die einen männlichen Körpr hat) zu einem Mediziner geht, der von seiner Grundeinstellung (weil er Mann ist), davon ausgehen muss, dass es sich bei seinem Patienten um einen Mann handelt, der Frau werden will - die Sache aber genau andersrum ist. Dann wird er alle Aussagen, die der Patient macht, versuchen in seine Vorstellung von Geschlecht zu pressen und nicht weibliche Aussagen als solche stehen lassen können. Darum behaupe ich: Es ist nicht (oder nur äusserst schwer) möglich, dass ein Mann transidente Frauen als Frau ernstnimmt - er kann sie bestenfalls akzeptieren. Wenn aber ein Mediziner nur "akzeptiert" und nicht erkennen kann, dann wird er logischerweise nicht helfen, sondern "nur" akzeptieren, mit der negativen Folge der Verweigerung notwendiger medizinischer Massnahmen. Er wird sagen: Ich hindere sie nicht, aber ich helfe ihnen nicht dabei, weil ich nicht glaube, dass das für sie der richtige Weg ist. Klar, er geht davon aus ich bin ein Mann und kann weil ich kein Mann bin nicht über genau dieses Thema mit mir kommunizieren. Das wäre eine Art Perpetuum Mobile, wenn das funktionieren würde. Man kann es auch Teufelskreis nennen.
Ein Trost ist, dass genau das, nämlich dass ein männlicher Mediziner eine transidente Frau als Mann wahrnimmt, nicht mit einer transidenten Frau kommunzieren beweist, dass es sich wirklich um eine echte Frau handelt. Würde er mit einer transidenten Frau kommunzieren können, müsste man sich ernsthafte Gedanken machen, ob man sich das ganze nicht bloss einbildet. Weil Geschlecht eben eine sooooooo intime Angelegenheit ist - sie ist mitunter der Kern aller Handlung, alles Fühlens, alles Erlebens, aller Gedanken eines Menschen - kann nur eine Geschlechtsgenossin (oder im anderen Fall der Transmänner eben doch ein Geschlechtsgenosse) hilfreich zur Seite stehen. Egal wer diese Zeilen lesen wird, dem wird ja hoffentlich klar sein, warum. Man kann nicht die Tür eines Hauses von aussen aufmachen, wenn man drinnen sitzt (und umgekehrt). Selbst dann nicht, wenn es im Falle der transidenten Frauen Männer gibt, die einen "draussen" sehen zu glauben. Wenn das gehen würde, dann würde man sich ja als Mensch quasi von-innen-nach-aussen-stülpen können. Und das geht eben nicht. Dies ist der Kern der Sache. Dies ist der Grund, warum ich diesen Weg gehen werde. Denn selbst nach 33 Jahren habe ich noch keinen Trick gefunden, wie es funktionieren sollte, sich von-innen-nach-aussen zu stülpfen. Ich dachte bis zu meinem Outing ich könnte es - doch dies ist eben schlichtweg einfach nicht möglich. Würde dies gehen, dann gäb es das komplette Thema nicht: Dann gäb' es keine Menschen, die wissen(!) dass sie im falschen Körper auf die Welt gekommen sind.
Hier noch einmal der Widerspruch von TSG (Transsexuellengesetz) und der Behandlung transidenter Frauen: Es handelt sich um eine körperliche Störung. Woher sie kommt ist aus meiner Sicht erstmal zweitrangig, da es in erster Linie erstmal um die Linderung des Leidens geht (wie bei anderen körperlichen Störungen auch).
Vorteile: Diese Sicht ist für alle Beteiligten sinnvoller umzusetzen - selbst die OPs sind dann notwendige medizinische Massnahmen um einen kranken Körper zu heilen. Die Krankenkassen tun sich so einfacher und (um das geht's ja eigentlich): Die Patienten werden ernstgenommen und man hilft ihnen direkt.
Offen bliebe dann die Frage, woher die körperliche Störung kommt - allerdingst gibt es viele körperliche Störungen, deren Ursachen noch nicht bis ins letzte erforscht sind (Krebs zum Beispiel) - doch wird dort (und das wird jeder einsehen) SOFORT gehandelt.
Fragen bleiben bei beiden Sichtweisen offen, nur solle doch die Sichtweise, die allen Beteiligten hilft einfacher mit dem Syndrom (nennen wir es mal Benjamin-Syndrom) umzugehen, die Sichtweise sein, die angewendet wird. Oder? Und vorallem: Jeder Patient der genau wegen dieser körperlichen Störung zum Arzt geht, will ja genau darin (nämlich in seinem Anliegen) ernstgenommen werden und nicht in einer anderen Sache behandelt werden, als er/sie überhaupt wollte, als er zum Arzt gegangen ist..
Die Tatsache eines körperlichen Syndroms (im Allgemeinen) ernst zu nehmen, heisst Patienten ernst nehmen. Wäre mein Leiden als körperliches Leiden anerkannt, dann (und nur dann) würde das wahrscheinlich so laufen, wie das bei Krankheiten und Gebrechen so üblich ist: Dass einem geholfen wird. Da ist ein Mensch, der krank ist (Körper) und der deswegen nicht nur behandelt werden will, sondern sogar behandelt werden sollte, alles andere ist aus meiner Sicht, und ich iwiederhol mich gerne: Eine Verletzung des medizinischen Selbstverständnisses: Mediziner sind dazu da, Menschen zu helfen.
Ich hab vor einigen Jahren mal einen Film über die Ursprünge des CSD gelesen. Es gab irgendwann mal diesen Tag, da hatten die Menschen, die homosexuell sind (ich glaube im übrigen AUCH von Geburt an), keine Lust mehr darauf, sich diskriminieren zu lassen und gingen auf die Strasse um für ihre Menschenrechte zu kämpfen. Ich denke, dass der Zeitpunk gekommen ist, dass Menschen, die im falschen Körper geboren wurden, auch für ihre Menschenrechte kämpfen. Der Unterschied des Kampfes liegt in der Natur der Sache: Bei Homosexualität geht es um einen "Kampf nach draussen" - darum die "Strasse", um zu zeigen, dass Homosexuelle auch Menschen sind. Bei Menschen, die im falschen Körper geboren geht dieser Kampf anders: Über das eigene Zusgeständnis an sich selbst. Man ist, was man ist. Das wird nicht anerzogen, das wird nicht angenommen - das ist so. Eine Frau ist eine Frau. Ein Mann ist ein Mann. Körperliche Abweichungen davon sind eine körperliche Störung. Das ist die Realität.
Hier mal, was ich gerade im Internet gefunden habe. Ein Text der ganz gut zur Thematik passt:
"Es finden sich zahlreiche Ereignisse, die bestätigen, dass sich unser Bewusstsein wie ein masseloses physikalisches Teilchen verhält. All diesen ist gemeinsam, dass sie von der Wissenschaft bisher als "Einbildung", "nur subjektive Wahrnehmung ohne Bezug zu einer Wirklichkeit" angesehen werden. Erklärt werden solche Wahrnehmungen mit Veränderungen der Gehirntätigkeiten, die zur jeweils speziellen Fehlwahrnehmung führt. Es soll hier auch nicht bestritten werden, dass sich veränderte Beschleunigungszustände selbstverständlich in Reaktionen des Gehirns erkennen lassen, jedoch liegt in diesen Reaktionen nicht unbedingt die Ursache, sondern sie stellen die Wirkung der Veränderung der Beschleunigung des Bewusstseins dar oder führen zu eben dieser Beschleunigung. Jedenfalls lässt sich aus den Veränderungen der Gehirnaktivitäten nicht die Veränderung der Wahrnehmungen logisch in irgendeiner Form ableiten. Wieso führen denn Thetawellen zu einer Verkürzung der wahrgenommen Zeit? Mit welchem Sinnesorgan nehmen wir das Zeitgefühl überhaupt wahr? Die Erklärungen der Wissenschaft werfen zur Zeit nur neue Fragen auf und konstruieren ein Bild des Menschen, in dem die Uhr die menschliche Schwäche der fehlerhaften Zeitwahrnehmung korrigiert. Diese Perspektive des unperfekten Menschen, gemessen an Automaten, verkürzt den Menschen auf ein zufälliges Produkt aus biochemischen Vorgängen, die ohne jeden Sinn und mit vielen Schwächen behaftet dem Irrtum Ihrer Sinnsuche verfallen sind und hiervon durch die heroische Wissenschaft befreit in einem sinnlosen Leben verkrampft an jede Sekunde davon hängen. Welchen Sinn hat Wissenschaft in einem zufälligen Chaos? Sie vermittelt uns Gesetzte, die ihrerseits doch nur zufällig hier gelten und muss sich am Ende damit auseinandersetzen, wie sie Ethik und Moral, Menschlichkeit und Menschenwürde überhaupt rechtfertigen will.
Wenn jedoch das Bewusstsein ein masseloses Teilchen ist, bzw. eine masselose energetische Struktur, dann ist der Mensch nach wie vor allen Automaten weit überlegen, weil er an die starren Gesetzte der Newtonschen Raumzeit nicht gebunden ist. Dann ist der Tod des Körpers eben nicht der Tod des Bewusstsein, da beide zwei verschiedene und nur vorübergehend miteinander verbundene Elemente sind. Die Änderung des Beschleunigungszustandes der Seele setzt zwingend voraus, dass sie vom Körper unabhängig ist. Aus dieser Perspektive sind out of body Erfahrungen, Telepathie und sogar der Blick in die Zukunft die logische physikalische Konsequenz aus der Natur unseres Bewusstseins. Der Unterschied zwischen lebendig und tot ist dann kein konstruierter mehr, sondern der Unterschied zwischen beseelt und unbeseelt.
Ausblick
Die Rückkehr zu einem Menschenbild, dass ihm wieder eine Seele gibt, die starre Einheit von Körper und Geist auflöst, wird die Menschheit nicht auf Anhieb friedlicher, glücklicher oder weniger gewalttätig machen. Denn als diese Menschenbilder herrschten, gab es schon Gewalt, Kriege, Hass und Willkür. Aber sie wird der Menschheit insgesamt mehr Kraft verleihen, und dieser bedarf es um die herrschenden Probleme zu lösen. Wann immer der Mensch einen wichtigen Teil der Wirklichkeit verleugnet oder verdrängt, verliert er dabei Kraft, die Kraft eben, die er braucht, um die Trugbilder aufrechtzuerhalten. Wie viel Geld ließe sich sparen, wenn Sterben wieder ein Teil des Lebens ist gegen den nicht mit allen Mitteln gekämpft werden müsste? Wie viel gesünder würden sich Menschen fühlen, wenn sie ihren Wahrnehmungen wieder mehr vertrauen dürften? Und wie spannend mag das Leben in einer Gesellschaft sein, in der mehr als eine Realität als real existiert? Wie viele Visionen könnten Realität werden, wenn wir lernen mit dem Bewusstsein statt mit Raketen in ferne Welten zu reisen?
Johannes Rosenberg
Und als Ergänzung dazu einmal die Definition zum Begriff Psyche:
"Die Psyche ist die Gesamtheit aller geistigen Vorgänge, im Unterschied zu den physiologischen, körperlichen Vorgängen. Häufig mit Seele oder Geist übersetzt. Die Grenzen zwischen diesen Begriffen sind fließend. Psyche ist eher der wissenschaftliche, Seele eher der religiöse Begriff.
Die Psyche umfaßt sowohl das Bewußtsein wie das Unterbewußtsein und Unbewußt-sein.
Die Wissenschaft von der Psyche ist die Psychologie. Lange Zeit hinweg war sie ein Teilbereich der Philosophie, inzwischen wird sie allgemein als eine selbständige Wissen-schaft angesehen.
Die Psyche hat eine wichtige Bedeutung in der Philosophie. Einige Philosophen behaup-ten, daß alles war uns gegeben ist, uns in der Psyche gegeben ist, wir deshalb eigentlich immer nur Aussagen machen könnten, über die Inhalte und Arbeitsweise unserer Psyche, aber nicht über das von unserer Psyche unabhängig existierende. Sehen Sie hierzu Psychologismus und Subjektphilosophie."
Demnach könnte man (als Aussenstehender), die Thematik eines transidenten Menschen als psychisches Phänomen betrachten. Nur: Eben NICHT als primäres psychisches Leiden. Hier wäre wiederrum zu klären, woher ein sekundäres psychisches Leiden kommt, wo der Auslöser liegt. Ist dieser Auslöser nun eine körperliche Störung? Ich behaupte ja. Und selbst wenn das nicht ganz genau zu klären ist (ausser man gestünde den Patienten ein, dass sie wissen, was nicht stimmt - wie eben bei vielen anderen Krankheiten auch), so könne man am ehesten aus der Nicht-therapierbarkeit schliessen, dass dem vielleicht doch nicht so ist. Ergo: Ein körperliches Leiden, dass durch körperlche Massnahmen gelindert werden kann. Wieder gäbe es der Schlussfolgerungen zweierlei: Eine psychische Störung vorauszusetzen, obwohl der Patient behauptet es handele sich um eine körperliche um dann festzustellen, dass es siich nicht therapieren lässt mit der Konsequenz letztendlich doch eine körperliche Massnahme einzuleiten. Oder der direkte Weg: Dem Patienten gleich vertrauen, dass er weiss, dass es sich um eine körperliche Störung handelt und damit ohne Umwege über nicht-funktionierende Therapien eine körperliche Linderung anzustreben (und ausgehend von einer körperlichen Störung den Prozess sogar auf sinnvolle Weise psychotherapeutisch zu begleiten).
Die zweite Variante hät dabei viele Vorteile: Man kann die Sache "greifen" und hat so die Möglichkeit diese Störung als "normale" Krankheit behandeln zu lassen. Chirugen würden nach dieser Definition NICHT einen gesunden Körper "anschneiden" sondern einen kranken, um ihn zu "heilen". Krankenkassen wüssten besser Bescheid, woran sie sind und könnten dieses Syndrom in ihren "Katalog" aufnehmen, und, und, und..... ach ja: und das wichtigste: Die Patienten würden ernstgenommen werden. Und das, bitteschön, ist vielleicht sogar der wichtigste Grund von allen.
Mir kommt gerade noch ein Gedanke: Ist nicht das Akzeptieren von Menschen, die wirklich dem anderen Geschlecht zuzuordnen sind eine Chance für die Wissenschaft? Zum Beispiel um die Frage zu beantworten, was Mann und Frau eigentlich genau sind?
Übrigens: Selbst wenn man davon ausgehen sollte, dass es sich um ein psychisches Syndrom handelt und auf der anderen Seite ich gegenüber der Ansicht bin, dass es sich um ein körperliches Syndrom handelt, ändert nichts an der Notwendigkeit von medizinischen Massnahmen. Egal wie man es sehen mag, es geht hier letztendlich um die Frage, ob man als Patient behandelt wird oder nicht.
Ausgehend von dem Recht eines Patienten an der Mitgestaltung seines "Heilungs"-Prozesses beteiligt zu sein, muss die Frage erlaubt sein, warum ein Mensch zu verhindern versuchen sollte, dass ein Mensch eine medizinische Behandlung erhält und warum er es zu verhindern sollte dies in hierarchiefreier Augenhöhe mit dem Patienten zu tun. Dieses Vorgehen steht meiner Ansicht nach nicht im Einklang mit den Rechten eines Patienten und belastet durch die Folgen (auf Grund dieser Fehler) die Allgemeinheit - sei es durch entstehende Kosten, sei es durch eine Unnötige Verkomplizierung im Umgang mit einer Krankheit (was neben Stress, unnötigen Arbeitsschritten auch wieder zu Hohen Kosten im Gesundheitswesen führt).
Hier mal ein Ausschnitt aus den offiziellen Patientenrechnen (nach Bundesgesundheitsministerium):
" Dieses Dokument appelliert an alle im Gesundheitswesen Beteiligten, insbesondere Ärzte, Zahnärzte, Pflegekräfte, Psychotherapeuten und Mitarbeiter aus Gesundheitsfachbe- rufen, die Patientenrechte zu achten, die Patientinnen und Patienten bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen und darauf hinzuwirken, dass die Patientenrechte in der täglichen Praxis bei allen Beteiligten im Gesundheitswesen Berücksichtigung finden. Behandlung, Pflege, Rehabilitation und Prävention haben die Würde und Integrität des Patienten zu achten, sein Selbstbestimmungsrecht und sein Recht auf Privatheit zu respektieren. Patient und Arzt haben das gemeinsame Ziel, Krankheiten vorzubeugen, zu erkennen, zu heilen oder zu lindern. Eine vertrauensvolle Verständigung zwischen Arzt und Patient ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg einer Behandlung. Die Chancen, die eine Patienten-Arztbeziehung bietet, wenn sie als eine echte Behandlungs- und Entscheidungspartnerschaft verstanden wird, sollten deshalb konsequent genutzt werden. Dem persönlichen Gespräch zwischen Patient und Arzt kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil sich dadurch ein größtmögliches Maß an Respekt, Vertrauen und Kooperation im Behandlungsverhältnis schaffen lässt."
Ich mag das mal ernst nehmen und vertraue darauf, dass die Medizin dies auch tut.
Fast zu guterletzt noch ein Gedanke zum Thema: Rahmen und Inhalt. Ich weiss jetzt, warum Männer mit echten "Transidenten Frauen" Schwierigkeiten haben, Ihre Situation nachzuvollziehen: Männer achten in erster Linie auf den Rahmen eines Menschen und erst in zweiter Linie auf den Inhalt. Das Aussen ist aber bei unbehandleten transidenten Frauen in vielerlei Hinsicht eben "männlich" (was für sie ja den Hauptgrund der Belastung darstellt, die wirklich unerträglich stark ist). Zum Aussen gehören optische Merkmale wie Adamsapfel, Bart, Fettverteilung, Brust und eben letztendlich auch Penis. Zum Aussen gehört allerdings auch (sonst würde es ja nicht behandelt werden) die Art und Weise des "Rahmens einer Äusserung", die hormonell bedingt eben bei unbehandelten transidenten Frauen weitaus aggresiver ausfällt, als bei behandelten. Testosteron macht eben aggressiv. Diese Aggresivität wird auch von Transmännern bestätigt (und von der Wissenschaft ganz genauso gesehen - nämlich der Fakt einer Aggresivitätssteigerung durch Testosteron). Darum haben es Transfrauen einfacher, bei der Männerwelt anzukommen, wenn sie bereits in Hormonbehandlung sind. Optische Veränderungen und Änderungen im Ausdruck, also eben Änderungen dieses äusseren Rahmens helfen Männer zu verstehen, da sie dann evtl. die Möglichkeit haben, den Inhalt besser wahrzunehmen. Das ungünstige daran (und der Grund, warum ich erst als Frau wahrgenommen werden will, bevor alles beginnt): Man könne in dieser patriarchalen Welt, in der wir scheinbar noch leben, dann folgender Gefahr unterliegen: Nämlich der, dass einen hinterher die Hormone, die medizinischen Massnahmen erst zur FRAU GEMACHT haben. Und bei Beobachtung der transidenten Frauen, die ich kenne, stehen sie eben genau vor diesem Problem: Sie wissen wer sie sind, werden von der Gesellschaft aber zu "umgebauten Männern" gemacht. Dies ist so nicht richtig. Transidente Frauen sind Frauen - sonst gäbe es für sie keinen Grund genau diesen ihren Lebensweg zu gehen.
Das transidente Leiden ausschliesslich in den Verantwortungsbereich der Psychotherapie geben zu wollen (mit möglicher Entscheidungsgewalt) - das was passiert, wenn man transidente Menschen als Menschen mit rein psychischer Störung ansehen würde - ist nicht die Lösung der Sache. Man kann keine Krankheit nur auf Grund eines Nicht-Verstehens quasi in den Bereich der "Spinnerei"-Medizin verschieben, nur um sich nicht mit der Thematik beschäftigen zu müssen. Selbst in diesem medizinischen Bereich geht es oft selbst um geistige Erklärungsversuche, für das, was man sich nicht erklären kann. Ob dem Patienten damit geholfen wird, darf bezweifelt werden.
"Zur Kritik an der Psychoanalyse:
Daniel Goleman' (Harvard-Psychologe und psychoanalytisch versierter Wissenschaftsjournalist, nachdem er die wichtigsten, weitgehend unveröffentlichten Entdeckungen zusammengestellt hatte): "... einen Freud, der sich manchmal käuflich und manipulativ verhielt, der manchmal Heilungen beanspruchte, wo es keine gab, und der gelegentlich die Tatsachen seiner Fälle verdrehte, um seinen theoretischen Standpunkt abzustützen ... ein Seelenheiler, der, gemessen an gegenwärtigen Standards, wenigstens einmal die Grenzen zum Kunstfehler überschritt". (New York Times) Kritik zur Psychoanalyse
Karl Kraus' Kritik: "Die Psychoanalyse ist jene Krankheit, für deren Therapie sie sich halte !"
Der britische Literaturhistoriker Richard Webster: "Sigmund Freud ist der Schöpfer einer komplexen Pseudo-Wissenschaft, die als eine der größten Torheiten der westlichen Zivilisation erkannt werden sollte"."
Ich bin der Ansicht, dass eine Normalisierung im Umgang mit diesem körperlichen Syndrom nur dann stattfinden wird, wenn die Psychotherapie als hilfreiche Zusatzmassnahme angesehen wird, die Patienten in so einer Situation hilft mit den neuen(!) Schwierigkeiten, die sich aus dem Prozess einer Geschlechtsangleichung (vom Outing bis zur OP) ergeben, sinnvoll begleiten kann. Darum bin ich ausserdem der Ansicht, dass jeder Psychotherapeut mit dem Benjamin-Syndrom, der Transidentität (oder wie auch immer) umgehen kann, wenn von einer körperlichen Störung ausgegangen wird. Diese Annahme einer körperlichen Störung ist sogar oberste Bedingung - nämlich um ein nicht-dikriminierendes Patientenverhältnis zu schaffen, dass zudem alle Mediziner auf sinnvolle Weise miteinbeziehen kann. Also ist es nicht nur (aus meiner Sicht) Tatsache, dass es sich um eine körperliche Störung handelt. Selbst dann, wenn man an diese Tatsache nicht glauben würde, weil sie womöglich noch nicht genügend erforscht ist, ist zuerst einmal zum Wohle des Patienten anzunehmen, dass es sich um eine körperliche Störung handelt (wie es bei anderen körperlichen Störungen wie z.B. Krebs, geburtsbedingte Verstümmelungen von Gliedmassen, Organen, ... ganz genauso der Fall ist und noch nicht geklärt ist welchen Einfluss die Psyche dabei hatte - wobei der Gedanke einer psychischen Störung im Zusammenhang mit verstümmelten Organen ja ein sehr menschenverachtender und zynischer wäre). Diese Annahme ist also oberste Pflicht eines jeden Mediziners, der Menschen in erster Linie helfen will. Deswegen will ich diesen Weg gehen. Ich kämpfe.
Nur wer transidente Menschen als Menschen mit körperlichen Störungen betrachtet (und das sollte in der Medizin anfangen) hilft diesen Menschen aus den Randbereichen der gesellschaftlichen Existenz zu kommen. Den erst wenn Mediziner bereit sind die Tatsache anzuerkennen, dass die Leute nicht "gaga in der Birne" sind, erst dann wird die Gesellschaft bereit sein, solche Menschen als gleichwertig und normal zu betrachten. Dies ist eine grosse Verantwortung der beteiligten Personen. Wo klar ist, dass es sich um ein körperliches Sydrom handelt, da wird kein Mensch mehr auf die Idee kommen, den Sachverhalt nicht mehr erst zu nehmen. Diffamierungen in der Öffentlichkeit wird es so nicht mehr geben. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass ich dies noch erleben werde. Und ich bin mir sicher, durch den Einsatz meines eigenen Lebens werde ich es erreichen.
--Kim 04.11.2005 00:34 (CEST)
- Ach so, noch was "Menschen mit eindeutigem körperlichem Geschlecht, die sich als Angehörige des anderen Geschlechts kleiden" stimmt so ja dann auch nicht bei TS, weil TS sich ja dann nicht als "angehörige des anderen Geschlechtes kleiden" bzw. wie Angehörige des anderen(!) fühlen (!) sondern, sich a) ihrem eigenen (!) Geschlecht entsprechend kleiden und auch gemäss ihres eigenen(!) tatsächlichen Geschlechts empfinden! Ich denke, dass es sinnvoll ist, dann, wenn man von Gegengeschlecht spricht, immer den Zusatz "körperlich" zu ergänzen, da es ja genau darum geht: Um eine körperliche Angleichung (und nicht etwa um eine psychische)...
--Kim 02.03.2006 00:04 (CEST) (signatur ergänzt, und neuen Absatz eingerückt/getrennt. -ParaDox 05:11, 2. Mär 2006 (CET))
- Hi Kim [84.157.113.158]: Der Versuch "körperliches" eindeutig und klar von "psychischem" abzugrenzen kann m.E. nur zu ScheinWissen und ScheinLösungen führen... -ParaDox 05:11, 2. Mär 2006 (CET)
@kim (1)
Was du schreibst ist ein schönes Beispiel, welches aufzeigt wie stark Transen tatsächlich an der Psyche leiden. Der Inhalt ist schon wirr genug, du verwendest ein unwissenschaftliches, aus der Queer-Theory stammendes, Begriffs- und Definitionssystem ("Ich bin eine Frau" - obwohl du wohl einen Penis und XY-Chromosomen hast), welches einer Umdeutung der herkömmlichen Begriffe im propagandistischen Sinen vornimmt (vergleichbar zur Vegetarismustheorie, die Sprache des dritten Reiches, Antiglobalisierungsthemen uvm.). Die Artikel selber sollen aber NPOV sein und deshalb die normalen Begriffe verwenden, oder Theoriebegriffe in Klammern (Bsp: Nicht: Die Endlösung der Judenfrage erfolgte... sondern: Die systematische Vernichtung ODER Die "Endlösung der Judenfrage" erfolgte). Du argumentierst auch viel mit Anekdoten ("an der Supermarktkasse.." "Andere sehen mich als Frau" - und ich dich als Esel, höhö) und letztendlich mit sophistisch anmutenden Verdrehungen (absoluter Relativismus, dann Sichtweisen "was wäre wenn"), die jedoch alle die psychischen Eigenheiten (also primär Identität, aber auch stereotypisch den Geschlechtern zugewiesene Eigenheiten wie räumliche Vorstellungskraft, Empathie etc.) in keinen konkurrierenden Zusammenhang zu den festen körperlichen Eigenheiten stellen können (Penis, Bart, Chromosomensatz). Mit diesen wirren Begriffen und Weltdeutungen bewaffnet, beruhigst du vielleicht dein Gewissen (Bin ich nicht doch nur ein perverser Mann?), verhinderst dir aber auch die Möglichkeit, deine Freunde zu erkennen (TSG).
ZITAT: Mal ein Beispiel: Jemand der Homosexuell ist, der wird sich mittlerweile ja auch nicht mehr dafür rechtfertigen müssen, dass er homosexuell ist, oder? Wer würde allen Ernstes noch auf die Idee kommen, Untersuchungen anzustellen, warum das so ist? Womöglich Gehirnuntersuchungen? Schädel auf und mal ein wenig auseinandergeschnitten... Puh... das ist gruselig - ich geb's zu - sowas hatten wir doch schon mal. Wissenschaft im dritten Reich, oder so. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass man Homosexualität mittlerweile nicht mehr anzweifelt. Auch wenn ich nicht homosexuell bin. Ich bin eher asexuell - ich bin wegen meinem Körper nämlich noch nie intim gewesen
Das ist ein richtiger Weg, er ist zwar weder klug noch wissenschaftlich oder sonst wie wahrheitsfördernd, zeigt aber ein historisches Beispiel schön auf: Keine Perversion ist so groß oder ekelig, dass man sie nicht "normal" schreien könnte. Die Schwulis habens vorgemacht, sammele so viele Leidensgenossen wie möglich, und mache Radau auf den Straßen, mit sowas kann man im Laufe der Zeit auch Scheißefressen als gesellschaftlich normal etablieren. -Gruß Synesis
@Synesis (1)
Die Frage ist doch: Was macht den Menschen zum Menschen. Jung z.B. spricht vom "Selbst" als Kern des Menschen... also ist Geschlecht ja letzendlich MEHR als der Körper. Würde man das abstreiten, so wie Du, dann würde man Geschlecht ausschliesslich auf die Geschlechtsorgane, Chromosomensatz usw. reduzieren... wenn man DAS aber tut (so wie Du), dann bitte muss man so konsequent sein und das Thema komplett ignorieren, da man dann ja nicht ernsthaft daran glauben kann, dass es so etwas gibt wie Menschen, die "im falschen Körper" geboren wurden. Im Prinzip würde man dann an der Wahrhaftigkeit dieses Menschen zweifeln, ihn völlig ignorieren oder ihn (so wie Du) mit Begriffen wie "Scheisse" belegen (so wie Du das tust). Und DAS ist dann tatsächlich das, was ich als diskriminierend bezeichnen würde. Wer Menschen ihr Wissen über sich selbst abspricht, aus ihnen etwas anderes machen will, als sie SIND (und nicht etwa nur fühlen), der hat meiner Ansicht nach ein Problem damit, Realitäten zu akzeptieren (so wie Du). Er leugnet dann die Existenz des anderen (so wie Du). Was soll das bringen aus Frauen Männer zu machen, die glauben sie seien Frauen? Das macht schon das TSG. Die Unlogik des TSG (und die der Anhänger der Theorie von einer "psychischen Störung") sollten sich wirklich mal ernsthaft überlegen, warum sie denn damit ein Problem haben der Wahrheit einfach nur ins Auge zu blicken. Es gibt Frauen, die mit diesem körperlichen Sydrom geboren wurden so wie es Männer gibt, die ebenfalls mit diesem Syndrom auf die Welt gekommen sind. Sie sind geistig gesund, stehen mitten im Leben und haben einzig und allein 2 Probleme: 1. dass sie einen nicht ihrer Identität entsprechenden Körper mitbekommen haben und 2. dass sie von Leuten wie Dir öffentlich dikriminiert werden können. Ehrlich gesagt finde ich, dass Punkt 2 nicht sein müsste und mich eben (oh Wunder) an faschistoide und menschenunwürdige Gesellschaften erinnert, die "alles was nicht sein darf" als unwahr und lebensunwert bezeichnet haben (um damit IHR Gewissen zu beruhigen). Das sollten wir doch hinter uns haben oder? P.S. Übrigens bin ich keine Transe, sondern schlichtweg NUR eine Frau. Ach so noch zu deinem "normal". Ich behaupte nicht, dass dieses Phänomen "normal" ist. Schliesslich entspricht es ja nicht der Norm (also der Norm, die die Mehrheit vorgibt), sondern um ein Phänomen, das Minderheiten betrifft. Aber: Wer sagt, dass Minderheiten weniger (Lebens-)Rechte haben sollen?
--Kim 29.11.2005 13:34 (CEST)
@Kim (2)
Die Wikipedia ist kein Forum, deshalb meine Entgegnung mit der Aufforderung, falls du noch weitergehenden Diskussionsbedarf hast, ein solches vorzuschlagen, um da weiterzudiskutieren. Du machst das Sein offenbar an der Selbstdefinition des Menschen fest; Ich entgegne darauf, das es eine objektive Wahrheit gibt (soweit es man den Sinneswahrnehmungen trauen kann), die Definitionshoheit über die Empfindungen eines Einzelnen hat, auch wenn er was anderes empfindet und darauf besteht. Beispiel: "Ich bin die Reinkarnation Napoleons" - Hier handelt es sich um eine metaphysische Aussage, die weder verifiziert noch falsifiziert werden kann, aber aufgrund der Unwahrscheinlichkeit allgemein abgelehnt wird - Größenwahn ist eine passende Bezeichnung für eine Ursache dieser Störung. Kommen wir zu den Geschlechtern: Sie sind vom Moment der Zeugung an gegeben und nicht mehr veränderbar, festgelegt durch die Chromosomen. Intersexuelle sind Ausnahmefälle, die bekanntlich ja die Regel bestätigen, aufgrund von genetischen Fehlern, und größtenteils Steril. Sie sind definitv KEIN drittes Geschlecht, da sie keine spezifischen Merkmale haben, die Mann und Frau NICHT haben. Das Geschlecht wird auch nicht zugewiesen, ein Bauer kann auch wenn ein Wurf seiner Sau nur Männchen hervorbringt, ihnen kein weibliches Geschlecht "zuweisen" weil es ihm besser passen würde, er muss damit leben. Und die allermeisten Menschen sind somit auch von Geburt an geschlechtlich eindeutig männlich oder weiblich, und das bevor sich ein Bewusstsein entwickelt. Warum sind aber so "viele" Menschen der festen Überzeugung, "im falschen Körper" zu stecken? Diese Frage finde ich genauso schwierig, wie die nach psychischen Krankheiten überhaupt. Man denkt im ersten Moment spontan an Stoffwechselkrankheiten, die den Hormonspiegel auf denen des anderen Geschlechtes einstellen, was ja nicht so ist, denn dann bräuchte man keine Hormontherapie, und die gedopten DDR-Sportler mit Busen fühlen sich trotzdem weiterhin als Männer. Wenn man seine Erfahrungen auf einer beliebigen Psychiatrischen Station gesammelt hat, lernt man schnell einiges kennen, das einen noch verrückter erscheinen lässt, so Menschen, die aus der Überzeugung heraus, aus Gerste zu bestehen, nicht rausgehen um nicht von Vögeln gefressen zu werden, Leute die nichts sehnlicher wünschen, als ihre Beine zu verlieren. So lächerlich dieser Vergleich auch wirkt, so muss man sich meiner Meinung nach verdeutlichen, was das TLG innerlich logisch vorraussetzt: Dass es Menschen gibt, die dem anderem Geschlecht anzugehören, und nach einer Prüfung dieses Umstandes durch Fachmänner, legal als das andere Geschlecht anerkannt werden MÜSSEN, mit Ausnahme der Heirat. Nun, das Gesetz kann drehen und wenden wie es will, und Ärzte und Kosmetiker rumschnibbeln und zupfen wie sie wollen, das Ergebnis ist ein "verstümmelte/r" Mann/Frau, eine Person die weder fruchtbar ist, noch biologisch eindeutig ein Geschlecht. Denn die Technik ist nicht soweit, naturechte Geschlechtsteile zu formen, Bartbeseitigung kann dauern, und vor allem ändert sich der Chromosomensatz nicht, jeder Gentest "entlarvt" Transsexuelle eindeutig (inkl. Intersexueller, die aufgrund fehlender Hormonrezeptoren den entgegengesetzten Phänotypus bilden). Interessant finde ich persönlich, dass es vielmehr transsexuelle Männer als Frauen gibt, was auf einen sexuellen Bezug deuten KÖNNTE. Was für Konsequenzen ergeben sich hieraus? Meiner Meinung nach vor allem, dass Transsexualtität Privatsache ist, dass heißt an erster Stelle vollständige Kostenübernahme durch die Betroffenen, aber auch keinen Zwang zur Behandlung solcher Personen gemäß ihres Wunschgeschlechtes (Dilemma bei Gefängnissen, Transfrauen könnten Mithäftlinge in Frauengefängnissen verärgern, in Männergefängnissen "erfreuen"....), so Urkundenaustellung und Umschreibung, Schutz vor Partnerschaft ohne Wissen um das wahre Geschlecht usw. . Oder kurz gesagt, es darf keine Nachteile für andere geben, Perversionen sind Privatsache. Und noch was "Kim": Man fühlt sich vielleicht gut wenn man mit "Du diskriminerst" und Ausdrücken wie "faschistoid" (weist du überhaupt was fasces waren? Wikipedia, guckst du) um sich schmeißt, aber falsch zitieren hilft niemanden weiter: Ich habe niemanden als Scheiße bezeichnet, sondern lediglich gesagt, dass man mit genügend Rumgeschreie "Scheiße-ESSEN" als gesellschaftlich normal etablieren könne, wenn man es mit genügend "Minderheitenromantik" verkauft. Nein so passend ist das nicht, aber mir fällt so zu deinem Schlussatz mit Norm und Minderheiten auch so was ein: Was ist ne Minderheit? Rein mathematisch gehört jeder Mensch wohl einigen Minderheiten an, ihn juckt es aber normal nicht (Ich bin z.B. Halbausländer, Linkshänder, Atheist und noch einiges mehr an "Minderheiten", und mich juckt es nicht). Ich denke auch, dass was du "(Lebens)Rechte" nennst, in Wahrheit Forderungen sind: Es gibt negative Handlungen, also was ich unter Diskrimierung verstehe: Gefängnis, Prügel, Strafsteuer usw. Davon sind aber TS heute frei, auch wenn einige wie du die verpflichtende Psychotherapie, Gerichts- und Amtsgebühren ebenso als "Strafe" empfinden mögt, wie ein Führerscheinsünder die MPU. Ab da, mit den positiven Handlungen, dem Unterstützen, z.B. Urkunden umschreiben, Operation bezahlen usw., hört für mich das bloße "Nicht-Diskriminieren" auf und fängt das Gewähren von "Begünstigungen" an. Soviel zu deinem Schlusswort. Falls du antworten willst, denke an meinen ersten Satz. - Synesis
@Synesis (2)
Ich behaupte noch einmal: Du diskriminierst hier Menschen. Bevor Du hier mit Chromosomensatz und Hormonwerten versuchst den Menschen auf die Geschlechtsorgane zu reduzieren, solltest Du (ja Du) Dich mal mit den aktuellen Untersuchungen einiger Wissenschaftler beschäftigen. Es deutet nämlich zur Zeit einiges darauf hin, dass nicht ausschliesslich Chromosomen und Hormone für die geschlechtsidenfikatorische Entwicklung des Hirns eine Rolle spielen. Von diesen Forschungen abgesehen finde ich aber ein Unding, dass man (und ich wiederhole mich gerne) das WISSEN (nicht etwa das Glauben) über seiner Selbst von Leuten wie Dir abgesprochen bekommt. Und das ist in der Tat faschistoid (dein grosskotziger Hinweis was Wikipedia ist, hätte nicht sein müssen, ich denke ich finde mich da selbst zurecht). Ach ja, an Deinen ersten Satz denke ich, ja... aber dann hättest DU Dich da mal selbst dran gehalten. Noch was: Um was geht es Dir? Findste es gut, körperlich kranke Menschen zu beleidigen? Sich lustig über sie zu machen? Leute wie Du sind es, die ich wirklich gruselig finde (da sie selbst "von aussen" nicht in der Lage sind zu begreifen, ihre Argumente auf Vermutungen stützen, aber meinen sie wüssten Bescheid über das Selbst des anderen Menschen. Ziemliches Machtdenken - ein Machtdenken, dass sich der Minderheiten bedient um selbst "besser" dazustehen. Ich finde das widerlich.) Hier übrigens ein Link für Dich, von wegen Objektivität und so: http://www.nature.com/nature/journal/v427/n6973/full/427390a.html wenn Du dann den Artikel noch mit "dem Selbst" nach CG Jung verbindest, dann wird Dir vielleicht ein Licht aufgehen. http://www.cgjung.org/analytisch.htm#g
--Kim 29.11.2005 15:34 (CEST)
@Kim (3)
Ich ziehe mein Angebot (das ich "nicht befolgt habe" weil ich es noch nicht da wa als ich geschrieben habe, einfache Logik) zurück. Statt den Argumenten sachlich was entgegenzubringen, attackierst du mich als Person (und benutzt immer noch in absolut falscher Weise den Begriff "faschistoid" fasces). Du scheinst mir weniger an einer sachlichen Klärung, als an einer Durchsetzung deiner Sichtweise mit der Moralkeule interessiert zu sein. Natürlich könnte ich schimpfen, wie du den Mensch denn nur auf seinen Geist reduzieren kannst, wo ich etwas neues, relevantes in dem Natureartikel finden kann, was Psychoanalyse ala Jung mit Wissenschaft zu tun hat, und einiges mehr. Aber es würde nichts bringen, da du mich wohl wieder selber angreifen würdest, und nicht das was ich sage. Darum schlage ich vor, beginnend von meinem Eintrag, die Diskussionseite zu löschen da sie sich vom Artikel entfernt hat. -Synsesis
@Synesis (3)
Um dann doch wieder zum Sinn und Zweck der eigentlichen Diskussion (nämlich über die Definition zum Thema Transsexualität) zurückzukommen: Natürlich beziehe ich mich auf deine Argumentation (übrigens habe ich Dich mitnichten als Faschist bezeichnet, sondern die Sichtweise als faschistoid bezeichnet - dieser Unterschied mag klein aussehen, ist aber ein gewaltiger). Doch hat jede Argumentation immer ja auch eine Basis. Und darum geht es mir: Um die Fragestellung, was Transsexualität überhaupt ist. Ich denke, dass jeder zu geistigen Verknüpfungen fähige/willuge Mensch durchaus in der Lage sein kann 1 und 1 zusammenzuzählen. Wenn man dies also tut, bleibt aus meiner Sicht nichts anderes übrig, als davon auszugehen, dass es soetwas gibt, wie das Phänomen, dass ein Mensch tatsächlich "im falschen Körper" geboren wurde. Dazu dienen meine kleinen Denkanregungen, die man nachvollziehen kann, wenn man will. Dass Du es nicht willst, lässt zum Schluss folgende Überlegungen übrig: Warum interessierst Du Dich für das Thema? Warum benutzt Du ein Pseudonym? Deine Sätze lassen in mir folgende Vermutungen aufkommen... a) das Thema ist nicht neu für Dich b) irgendein persönliches Anliegen musst Du haben, sonst hättest Du hier nicht an der Diskussion teilgenommen. Da dies hier in der Tat kein Forum ist (sondern eine Diskussion zum Thema der Begriffserklärung von Transsexualität) möchte ich Dir nur kurz eine Frage mit auf den Weg geben: Was ist Dein ganz eigenes und persönliches Problem? Bitte beantworte sie dann für Dich alleine. Übrigens hast Du Dich bei deinem Pseudonym diesmal vertippt. Absicht? Ausversehen?
Ach ja, dieser Satz von der Definition..."Transsexualität bezeichnet das Phänomen, dass Menschen, die körperlich eindeutig einem Geschlecht angehören, sich gefühlsmäßig als dem anderen Geschlecht zugehörig empfinden und danach streben, diesem anderen Geschlecht dauerhaft, sozial und körperlich möglichst vollständig anzugehören."... müsste dann (ausgehend von den aktuellen medizinischen Forschungen) konsequenterweise folgendermassen heissen:
"Transsexualität bezeichnet das Phänomen, dass Menschen, die körperlich organisch, chromosonal und hormonell nahezu eindeutig einem Geschlecht angehören, auf Grund genetischer Abweichungen trotzdem dem anderen Geschlecht zugerechnet werden müssen und danach streben, die körperlichen Abweichungen, die ihrem eigenen Geschlecht entgegenstehen, medizinisch behandeln zu lassen." (Wobei dies laut TSG nicht so ist. Doch, wenn man ganz konsequent ist, dann braucht es für ECHTE Transsexualität, also nicht die nach TSG, gar kein Gesetz, sondern nur eine gesellschaftliche Gleichstellung zu Männern und Frauen, die diese körperliche Störung nicht haben. Falsche Geburtseinträge sind dann logischerweise rückwirkend zu korrigieren... schliesslich sind diese in diesen Fällen dann falsch.) Mein Vorschlag wäre den Begriff Transexualität trotzdem nach der Definition des TSG zu verwenden (und damit die ECHTE Transexualität zu "kicken", denn es gibt bestimmt auch solche Fälle, bei denen es um das "gefühlte Wechseln des Geschlechtes" geht - und das ist auch ok so. Dann ist das Phänomen der geburtsgedingten körperlichen Abweichung aber etwas anderes. Namensvorschläge? Ach ja noch was: Bei der Begriffskritik zum Wort "Transsexualität" ist aus meiner Sicht der Geschlechtswechsel zu kritisieren. Ich denke, dass dies nicht geht. Darum wäre eine gute Alternative zum Satz "Ich habe einen falschen Körper" folgender "Mein Körper entspricht stellenweise nicht meinem eigentlichen angeborenen Geschlecht".
--Kim 29.11.2005 21:34 (CEST)
@Kim (4)
1. Fasces als Machtsymbol wurden von Liktoren bei Prozessionen von römischen Beamten umhergetragen; Augustinus bezeichnete zum Beispiel Leute, die in die Politik gingen wegen des Pompes, "als die, die die Fasces zu sehr lieben". Kannst du dies irgendwie mit mir oder meiner Argumentation in Verbindung bringen? Ich nicht. 2. Grundsätzlich interessiert mich Transsexualität, weil es durch den Konflikt zwischen Geist und Körper eine interessantes Thema aus Philosophischer wie Philologischer Sicht ist. Ich selber bin aber nicht transsexuell, ein paar ferner Bekannte sind es jedoch. Also schreibe ich sine ira et studio, im Gegensatz zu dir. 3. Was stört dich ein Pseudonym?? Das ist das Internet! Wärest du auch nur ein bisschen klüger, wenn ich Stephan geschrieben hätte? Außerdem, Kim ist ja nicht dein Geburtsname, oder? Als darf ich mir ja auch einen Namen meiner Wahl geben :-) Und Synsesis ist eine Tücke des 10-Finger-Systems, es macht keinen Sinn für jemanden der Griechisch kann, im Gegensatz zu Synesis.
4.Fest steht: Körper und Geist widersprechen sich bei Transsexuellen. Also muss mindestens einer Lügen, sprich krank/falsch sein. "Transsexualität bezeichnet das Phänomen, dass Menschen, die körperlich eindeutig einem Geschlecht angehören, sich gefühlsmäßig als dem anderen Geschlecht zugehörig empfinden und danach streben, diesem anderen Geschlecht dauerhaft, sozial und körperlich möglichst vollständig anzugehören." ist eine Definition, der so alle zustimmen können, aber noch keine Entscheidung treffen, ob es der falsche Körper ist, oder es eine psychische Krankheit ist. Die nächste Definition ist eine fiktive, nämlich die Hypothese der wissenschaftlichen Forschung, die in dem Naturartikel vorgestellt wird. Auch sind keine konkreten Ergebnisse bekannt, man KÖNNTE weitere Faktoren entdecken, ohne Garantie. Erste Ergebnisse sind erst in ein paar Jahren zu erwarten, und erst dann auch Thema für die Wikipedia. 5. Natürlich sagen Transexuelle, es ist der Körper der falsch ist, also ist auch nicht der Psychologe zuständig. Aber es kann ja auch nur der Geist sprechen. Und es ist verführerisch wie in vielen Weltanschauungen die Oberhoheit des Geistes über den Körper zu betonen, was tatsächlich zur Folge hätte, dass der Körper falsch wäre, und der Geist richtig. 6. Dagegen spricht die materielle Sichtweise, der Mensch wird über sein Aussehen und nicht seine Geistesfähigkeiten definiert (Ein Geistesbehinderter, der dümmer als ein Affe ist, ist immer noch ein Mensch, und der Affe Affe). Somit auch das Geschlecht, man definiert es auch an den primären Geschlechtsorganen, und auch die sekundären, wobei diese anfälliger für Außenfaktoren (Hormone) sind. Die sogenannten tertiären, also kulturellen Eigenschaften, sind wiederum nicht definitionsgebend, niemand würde einen Mann, der Handtasche trägt, hunderte von Schuhen daheim hat, sich schminkt und Frauenkleider trägt, als Frau im Männerkörper bezeichnen, wenn er es nicht selber tut, siehe Metrosexualität. 7. Der Körper verändert sich nicht von Mann zu Frau und umgekehrt, er folgt dem genetischem Plan. Der Geist hingegen ist bekanntermaßen viel labiler sowohl für Veränderungen, und viel weniger meß- und beweisbar. Es ist bekannt, dass es viele Identitätsstörungen gibt, von Hass auf die eigene Nase, über die Vorstellung, von einem Computer die Gedanken zu bekommen, dem Wahn Jesus zu sein, und vieles andere. 8.Viele dieser Krankheiten sind der Transexualität viel ähnlicher als jede körperliche Krankheit. Deshalb komme ich für mich über die Analogie, dass Transsexualität eine psychische Krankheit ist, und keine körperliche. Daher sollte sie mit psychischen Mitteln behandelt werden. 9. Es steht natürlich allen frei, mit ihren Körpern zu machen was einem beliebt (ein Alkoholiker hat kein Problem mit Alkohol, er hat ohne eines). Aber auch nach der Defintion nach Punkt 6 (die der alltäglichen Wahrnehmung viel näher kommt, als die gekünstelten Definitionen der Queer-Studies), sind operierte Personen keine "vollen" Angehörigen des anderen Geschlechtes. Das aber nicht wegen ihrer Vergangenheit, sondern weil die Umwandelprozesse unzureichend sind. -Gruß Σύνεσις
@Σύνεσις – @Synesis (4)?
Ich halte Geist/Psyche/Seele tatsächlich für den "Kern des Menschen". Wäre dies nicht so, dann wäre ein Mensch ohne dies schlichtweg nur eins: Eine leere Hülle oder tot. Wenn Du ausserdem der Ansicht bist, dass alles einem gentischen Plan nach verläuft, dann möchte ich wissen (ok, man kann es ja aus deinem Bild mit den "Geistesbehinderten" ja bereits erahnen) wie Du Abweichungen von diesem Plan auffasst... (körperliche wie geistige "Behinderungen", Krankheiten, Seuchen, Allergien, ... usw.)... gibt's sowas nach Deiner Definition überhaupt? Und nochmal: Wenn der Kern des Menschen sein Selbst ist und er sich seiner Selbst bewusst ist, welcher andere Mensch hat dann das Recht ihm das Wissen abzusprechen, dass NUR DIESER MENSCH überhaupt über sich haben kann? Wenn darüberhinaus das Selbst ein Geschlecht haben sollte (nur so macht überhaupt die Anwendung dieser Jungschen Begriffswelt Sinn - sonst wäre sie nämlich in sich unlogisch), dann ist es doch nur logisch, dass es sich um eine rein körperliche Störung handeln kann - ausgehend natürlich von dem Selbst des Betroffenen. Von Aussen betrachtet mag das dann so aussehen, als ob es sich um ein psychisches Syndrom handelt (zumindest wenn man als Aussenstehender nicht den Wahrheiten stellen kann/will), doch wie wäre die Konsequenz aus diesem (auch das wiederhole ich gerne) diskriminierenden Blindsein auf "beiden Augen"? Dann müsste man jedem Menschen, der eine körperliche Störung spürt (also auch bei Schnupfen, Grippe, Krebs, usw.) absprechen, dass er wüsste, dass er gerade eine körperliche Störung hat. Also könnte auch niemand mehr überhaupt zu einem Arzt gehen, weil er ja nur mit einer Vermutung einen Arzt aufsucht (bei allen körperlichen Störungen so üblich). Und eine Vermutung wäre ja keine Sicherheit. Dann müsste man dem Menschen sagen: "Hey, vielleicht bildest Du Dir ja nur ein, dass Du da eine körperliche Krankheit hast" uuund würde dann sofort das Angebot einer psychotherapeutischen Behandlung machen, da das ja dann nicht sein kann, dass ein Mensch über sich selbst Bescheid weiss. ---- Merkst Du was? Darum noch mal: Du bist ein Mensch, der durch seine Denke andere Menschen diskriminiert, weil er selbst irgendein Problem hat. Rausfinden wirst Du es, wenn Du, anstatt andere Menschen als "dumm", "psychisch krank" usw. zu bezeichnen anfangen wirst über Dich selbst nachzudenken. Ich glaube, dass es da bei Dir eines gibt. Und: Ich masse mir nicht an, dir DEIN SELBST nehmen zu wollen. Das würde nämlich sowieso nicht funktionieren (nur mal als Tipp: Das funktioniert nie - Wahrheit kann man durch Lügen nicht zur Lüge machen - es entlarft höchstens die Lüge... :) ). Ach ja... "man definiert es auch an den primären Geschlechtsorganen"- Du, ja (wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Du Dich auf deinen Penis reduziert sehen willst... darum könnte es ja sein, dass Du es eigentlich auch anders siehst und Dir nur nicht eingestehen willst... hmmm...)... . Uuund: "sind operierte Personen keine "vollen" Angehörigen des anderen Geschlechtes". Stimmt, damit bist Du schon ganz nah dran es zu verstehen. Sie sind es nämlich gar nicht - sie sind Angehörige ihres EIGENEN.
Um dann doch wieder zur Begriffsdiskussion zurückzukommen: Vielleicht ist Dir ja bereits aufgefallen, dass ich schon weiter oben geschrieben habe, dass ich allerdings glaube, dass es tatsächlich so etwas wie ZWEI Phänomene gibt. Das EINE Phänomen beschreibst DU, ich meine das ANDERE. Und somit sage ich auch: Ja es mag sein, dass es Menschen gibt, die GLAUBEN, dass sie transsexuell sind (nach aktuellem TSG-Wortlaut so üblich behaupte ich mal) und dann gibt es Menschen, die WISSEN, dass sie eine körperliche Störung haben, die von ihrem Geburtsgeschlecht abweicht.
--Kim 29.11.2005 23:34 (CEST)
@Kim (5)
Hmm, du scheinst aus deiner Reserve zu kommen....
1. Krankheiten, Seuchen, Allergien, Mutationen, gehören zum Leben dazu; Es gibt unzählige Menschen die davon betroffen sind (Wer hatte noch nie Schnupfen?), und eben Menschen, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. 2. Für mich ist NICHT der Geist der Kern des Menschen. Denn dann wären ja eben jene Geistesbehinderte, die keine erkennbare Persönlichkeit entwickeln (gibt es, kenne ich, gemessener IQ von 30-50) eben KEINE Menschen; Mir ist es dagegen wichtig, dass eben auch diese MENSCHEN sind, und keine "leere Hüllen". 3. Man weiß nur selber, was man FÜHLT und DENKT, mehr nicht. Was "wirklich los ist", nimmt man genauso distanziert wahr - nämlich über die Sinne, VON AUSSEN - wie andere Personen auch. Deshalb ist es offenbar, dass die Empfindungen täuschen können - Sei dies entweder die Wahrnehmung, dem anderen Geschlecht anzugehören, Phantomschmerzen, oder Stimmen die man im Kopf hört - Merkst du was? Deshalb "nehme ich mir sehr wohl das Recht" raus, einem Menschen sein Wissen über sich selber Abzusprechen. Jemand der mir sagt, er sei ein Wolf, den halte ich für einen verrückten, nicht für einen Wolf. Du kannst ihm ja vorschlagen, da er den falschen Körper hat, sich operativ zu einem Wolf machen zu lassen. Ich würde ihm eine psychologische Beratung empfehlen. 4. Die "Jungsche Begriffswelt" verwende ich bewusst nicht, da er als Psychoanalytiker Methoden verwendet, die weder naturwissenschaftlich sind, noch der mathematischen Logik der Philosophie folgen. Auch ist sich die akademische Fachwelt heute größtenteils einig, dass Psychanalyse genauso wenig eine Wissenschaft ist wie Astrologie (Außer ihre Befürworter natürlich). 5. Jetzt hast du schon wieder ein Argumentum ad hominem verwendet ("deine Denke" "weil er selbst ein Problem hat" "wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Du Dich auf deinen Penis reduziert sehen willst" - Nein, aber er zeigt, dass ich ein Mann bin :-), deshalb berufe ich mich auf tu quoque, und sage mal was zu dir: Ich vermute mal, dass du anfangs sehr unsicher warst, als du diese Gefühle empfandest. Du hast erstmal versucht sie zu verleugnen, vielleicht sind dir ähnliche Gedanken eingefallen, die ich jetzt vorbringe, doch die Gefühle wollten nicht gehen. Du hast dann zunehmend Kontakt zu "erfahrenen" TS, und es ist ja gar nicht so unnormal. Statt also die Gefühle in Frage zu stellen, die man scheinbar eh nicht ändern kann, und die soviele andere haben, muss ja logischerweise der Körper in Frage gestellt werden, wenn die Gefühle so eindeutig und fest sind, kann es ja nur der Körper sein. Und "diese Denke" wird ja zwangsläufig durch den Umgang mit anderen TS bekräftigt. Jeder Versuch dagegen etwas einzuwenden ist konsequenterweise ein "diskriminerender Konservativer", der hinterm Mond wohnt und ausländerfeindlich ist und sowieso nichts mit ihm fremdartigen Anfangen kann und einfach nur zu dumm um zu begreifen was TS eigentlich ist. Dann kann man so schicke Begriffe nehmen "Diskrimierung", "faschistoid", "transphob" usw., die zwar ziemlich wahllos eingesetzt werden, aber eins klar werden lassen: Der andere redet nicht so weil er es so für richtig hält, sondern weil er böse ist. Umgekehrt frage ich: Kim, du bist ein erklärter Transsexueller, ist deine Argumentationsweise nicht reine Gewissenberuhigung, da du dich zwingend bei jeder Abweichung selber ablehnen müsstest? 6. Ich sehe nur ein Phänomen, und dass sind Menschen, die GLAUBEN, dass sie Transsexuell sind. Sollten Forschungen ZEIGEN, dass ein Gen, Hormon, was auch immer, gibt, welches Transexuelle Gefühle auslöst, dass das Gehirn umstrukturiert wird auf das "andere Geschlecht", oder schon Geburt vom Körper anders ist, - kurzum, dass mann TS MESSEN kann, dann bin ich für unbürokratische, vollständige Kostenübernahme aller Operationen, so wie es TS selber fordern (auch wenn sie strengenommen immer noch dem alten Geschlecht zugehören würden) . Ohne das aber sowas gezeigt werden kann, halte ich es für eine psychische Krankheit (die natürlich körperliche Entsprechungen hat, aber nicht in der obigen Form), mit den entsprechenden Konsequenzen. Kann mir jemand andere Analogien zu Krankheiten, Erkenntnisse, Definitiosmodelle usw. zeigen, die mehr Sinn machen, Beispiele die meiner Sicht widersprechen, dann habe ich mich geirrt und bin froh, etwas Neues gelernt zu haben. Aber mich zu beschimpfen, und Sätze wie "weil er selbst ein Problem hat", dienen nur zur Selbstdisqualifizierung. 7. Ich werde nicht mehr auf dich antworten, zumindest nicht sofort, ich sehe nicht dass diese Diskussion sich weiterentwickelt, das hat sie in den vergangenen Posts nicht getan, und ich sehe es nicht kommen.
8. Es geht ja eigentlich um den Artikel, und ich finde ihn erstaunlich gut, er enthält zwar viele "Weasel-Words", aber ich bin ehrlich gesagt zu faul, für alle konkrete Quellen zu suchen, da ich dem Inhalt gerne glaube. Etwas problematisch finde ich die Verwendung der Begriffe "Störung, -Problem, Krankheit", wird jeweils in anderen Abschnitten verwendet, scheint mir aber das selbe zu bedeuten. -Synesis
@Synesis (5)
Hmmm... vielleicht nur ganz kurz diesmal... ich glaube, dass es noch in vorstellbarer und mittelfristiger Zeit bewiesen wird, dass es sich um das handelt, was Menschen mit mit abweichenden Körpersyndromen längst wissen. Und das tolle: Es gibt schon viele liebe Menschen, die auch ohne Beweise dazu in der Lage sind, sich das vorzustellen. Und mal ehrlich: Wo ist das Problem sich das so zu begreifen? Es ist schlicht, simpel, handhabbar, für alle Beteiligten am sinnigsten richtig damit umzugehen, u.u.u. Die Realität ist meistens ziemlich praxisnah. Abweichungen der Geschlechtsorgane sind kein Mysterium sondern ganz simpel einfach nur körperliche Störungen. Ich finde, eine gute Grundlage damit umzugehen, witzigerweise nicht nur für mich, sondern (und das glaube ich wirklich) für ALLE Beteiligten. Andersrum (nämlich anzunehmen es handelt sich um eine psychische Störung) ist das für ALLE unsinnig, lässt unbeantwortete Fragen offen, stellt ALLE Beteiligten vor immense Schwierigkeiten, usw. ... tja, und so darf die Frage erlaubt sein: Warum Sachen kompliziert machen, wenn sie primär so einfach sind? (Übrigens gebe ich Dir Recht: Empfindungen können täuschen, Wahrheiten sind IMMER wahr. Genau das ist der Kern der Sache.) Und noch was: Ich finde schon, dass sich was weiterentwickelt hat an der Diskussion. Danke Dir dafür... :)
Noch was zum drüber Nachdenken: Weisst Du, was das Hauptproblem ist (und für immense Verständigungsschwierigkeiten führen kann)? Du denkst eindimensional (weil Mann) und denkst ich würde es auch tun. Das geht leider nicht. Tut mir leid, da kann ich nix für. Ist einfach angeboren.
--Kim 30.11.2005 23:34 (CEST)