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„Ficken“ – Versionsunterschied

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'''Ficken''' ist ein [[vulgär]]es Wort für den [[Geschlechtsverkehr]]. Aufgrund seiner ursprünglichen Bedeutung befindet es sich auf gleicher Ebene wie diverse andere [[Umgangssprache|umgangssprachliche]] Ausdrücke (''nageln'', ''bürsten'', ''stempeln'', ''poppen'', ''pimpern'', ''abgrätschen'', ''pfosten'', ''stopfen'', ''umlegen'', ''vögeln'', ''stechen'', ''spachteln'' etc), die vor allem den mechanischen Aspekt des Vorgangs ohne Berücksichtigung der [[emotional]]en Beteiligung betonen. Auch jegliche Hinweise auf [[Liebe]] fehlen, was wohl mit eine Erklärung für die Popularität dieser Ausdrücke liefert, die durch ihre ''[[cool]]ness'' bestechen sollen.
'''Ficken''' ist ein [[vulgär]]es Wort für den [[Geschlechtsverkehr]]. Aufgrund seiner ursprünglichen Bedeutung befindet es sich auf gleicher Ebene wie diverse andere [[Umgangssprache|umgangssprachliche]] Ausdrücke (''nageln'', ''poppen'', ''vögeln'', etc.), die vor allem den mechanischen Aspekt des Vorgangs ohne Berücksichtigung der [[emotional]]en Beteiligung betonen. Auch jegliche Hinweise auf [[Liebe]] fehlen, was wohl mit eine Erklärung für die Popularität dieser Ausdrücke liefert, die durch ihre ''[[cool]]ness'' bestechen sollen.


== Etymologie ==
== Etymologie ==

Version vom 20. Juli 2004, 02:03 Uhr

Ficken ist ein vulgäres Wort für den Geschlechtsverkehr. Aufgrund seiner ursprünglichen Bedeutung befindet es sich auf gleicher Ebene wie diverse andere umgangssprachliche Ausdrücke (nageln, poppen, vögeln, etc.), die vor allem den mechanischen Aspekt des Vorgangs ohne Berücksichtigung der emotionalen Beteiligung betonen. Auch jegliche Hinweise auf Liebe fehlen, was wohl mit eine Erklärung für die Popularität dieser Ausdrücke liefert, die durch ihre coolness bestechen sollen.

Etymologie

Das Wort kommt vom Mittelhochdeutschen fucken, fuchsen, was soviel wie "reiben" und "hin und her laufen" oder auch "ärgern" und "reizen" bedeutet. Im Althochdeutschen bedeutet vikchit etwa "jucken". Eine andere Bedeutung hatte das Verb ficken und bedeutete "zuschlagen" und "peitschen". Eine weitere Bedeutung wäre noch "in die Tasche stecken" (analog dazu "Ficke" gleich "Tasche").

Der Begriff gilt seit dem 16. Jahrhundert als obszön. Martin Luther beispielsweise veränderte den vorbelasteten Begriff "Fickmühle", der eigentlich nur die Situation beim Mühlespiel bezeichnet, bei der ein Spieler aus einer Mühle in eine weitere zieht, in das heute gebräuchliche "Zwickmühle".