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'''Esowatch.com''' (eigene Schreibweise: ''EsoWatch'') ist ein 2007 ins Leben gerufenes Internet-Projekt, welches Themen aus den Bereichen [[Esoterik]], [[Verschwörungstheorie]]n und [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftliche]] Heilmethoden der [[Alternativmedizin]] aufgreift und |
'''Esowatch.com''' (eigene Schreibweise: ''EsoWatch'') ist ein 2007 ins Leben gerufenes Internet-Projekt, welches Themen aus den Bereichen [[Esoterik]], [[Verschwörungstheorie]]n und [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftliche]] Heilmethoden der [[Alternativmedizin]] aufgreift und kritisiert.<ref name=hauptseite>[http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Hauptseite Esowatch-Hauptseite], abgerufen am 19. Juli 2010</ref> Esowatch verwendet für die lexikalische Darstellung der Beiträge die [[MediaWiki]]-Software. Der überwiegende Teil der Texte in diesem Internetlexikon ist in deutscher Sprache verfasst. Weitere Bestandteile sind neben dem Wiki auch ein [[Blog]] und ein [[Internetforum|Diskussionsforum]]. |
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Version vom 11. Februar 2011, 17:08 Uhr
| Psiram | |
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| Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme | |
| Wiki mit geschlossenem Autorenkreis | |
| Sprachen | deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch, niederländisch, polnisch |
|---|---|
| http://esowatch.com | |
Esowatch.com (eigene Schreibweise: EsoWatch) ist ein 2007 ins Leben gerufenes Internet-Projekt, welches Themen aus den Bereichen Esoterik, Verschwörungstheorien und pseudowissenschaftliche Heilmethoden der Alternativmedizin aufgreift und kritisiert.[1] Esowatch verwendet für die lexikalische Darstellung der Beiträge die MediaWiki-Software. Der überwiegende Teil der Texte in diesem Internetlexikon ist in deutscher Sprache verfasst. Weitere Bestandteile sind neben dem Wiki auch ein Blog und ein Diskussionsforum.
Zielsetzung
Zielsetzung des Esowatch-Portales ist die Aufklärung[2] von Verbrauchern des Konsumgutes Esoterik[3] bezüglich Methoden, Strömungen und der jeweiligen Protagonisten[4].
Anonymität
Die Autoren agieren ausschließlich unter Pseudonymen. Die Betreiber sind unbekannt. Die Domain wurde über eine Firma in Hong Kong registriert. Das anonyme Auftreten wird mit Erfahrungen von identifizierbaren Kritikern der Esoterikszene gerechtfertigt.[5] Neue Autoren werden erst auf Anfrage und nach der Überprüfung ihrer rational-skeptischen Einstellung als Wiki-Autoren zugelassen.[6][3]
Kritik an der Arbeitsweise
Das Wiki von Esowatch führte insbesondere in diversen Blogs und Webseiten der Esoterikszene zu scharfen Reaktionen. Kritisiert wurden vor allem angebliche Verstöße gegen das Urheberrecht sowie dass Esowatch kein dem deutschen Recht genügendes Impressum hat und dass einzelne Personen verleumdet würden.[7] Nach Darstellung der Gegner des Wikis entzögen sich die Autoren durch ihre Anonymität der juristischen Verantwortung für ihre Inhalte.
Öffentliche Wahrnehmung
Das Online-Magazin Telepolis berichtete 2008 über die Aufklärungsarbeit von Esowatch.[3] Im Jahr 2009 berichtete der Berliner Kurier positiv über Esowatch.[2] 2010 wurde in der Computerzeitschrift c't unter der Rubrik „Websites aktuell“ Esowatch vorgestellt mit dem Hinweis,[4] Esowatch widme sich der Aufklärung[8] und die Einträge im Lexikon seien umfangreich bequellt und stellten eine "Fundgrube für naturwissenschaftlich haltbare Argumente" dar.[4]
Esowatch-Beiträge wurden in den Medien[9][10][11][12][13][14] und wissenschaftlichen Publikationen[15][16] zitiert. Das Verwaltungsgericht Saarlouis referenzierte die Webseite in einer Entscheidung zum Beihilferecht.[17] Die ausführliche Darstellung[18] des Regividerm-Skandals wurde in mehreren Blogs erwähnt.[19][20]
Weitere Blogbeiträge des Projektes wurden in den Medien ebenfalls rezipiert.[21][22]
Einzelnachweise
- ↑ Esowatch-Hauptseite, abgerufen am 19. Juli 2010
- ↑ a b Web-Tipps der Woche, Berliner Kurier, 30. September 2009. Abgerufen am 18. Oktober 2010.
- ↑ a b c Fabian Kunow: Licht ins Dunkel des Irrationalen. In: Telepolis, 17. Mai 2008. Abgerufen am 17. Juli 2010.
- ↑ a b c Wiki gegen Scharlatane. In c't 18/2010.
- ↑ Esowatch-Impressum
- ↑ EsoWatch: Mitmachen, abgerufen am 16. August 2010
- ↑ Geballter Wahnsinn 8 – Krieg in der Alternaivmedizin [1]
- ↑ c't Suche
- ↑ Marcus Anhäuser: Medizininfos aus dem Netz - Wenn Patienten ihre Galle selber spülen, Spiegel-Online, 13. September 2009
- ↑ lub/AFP: 70 Jahre ohne Nahrung - Ärzte knöpfen sich angeblichen Wunder-Yogi vor. In: Spiegel-Online, 28. April 2010.
- ↑ Elke Wittich: Talmudischer Betrug. In: konkret 01/2010
- ↑ Jörg Zittlau: Nachts gemolkene Milch soll den Schlaf fördern. In: Welt online und Berliner Morgenpost, 17. Oktober 2010. Abgerufen am 18. Oktober 2010.
- ↑ Kate Connolly: German night milk may aid insomniacs. In: The Guardian und Der Freitag (Übersetzung). 19. Oktober 2010. Abgerufen am 20. Oktober 2010.
- ↑ Richard Färber: Katastrophen im Schnelldurchlauf. In: Südwest Presse. 23. Oktober 2010. Abgerufen am 24. Oktober 2010.
- ↑ Manfred Wildner: Kennen Sie Morgellonen? (*.pdf). In: Gesundheitswesen 2009; 71(12): 795-796 DOI: 10.1055/s-0029-1242727.
- ↑ Ralf Neumann: Haie kriegen Krebs. In: Laborjournal. 30. September 2010. Abgerufen am 18. Oktober 2010.
- ↑ VG Saarlouis, Urteil vom 9.9.2010 (3 K 573/09)
- ↑ Eintrag Regividerm im Wiki von Esowatch [2]
- ↑ Lob des Wildschweins, Perlentaucher Medienticker. 23. Oktober 2009. Abgerufen am 18. Oktober 2010.
- ↑ Vorwärts in den Irrsinn, Perlentaucher Medienticker. 6. November 2009. Abgerufen am 18. Oktober 2010.
- ↑ Heute in den Feuilletons, Spiegel online in Kooperation mit Perlentaucher. 04. Juni 2010. Abgerufen am 18. Oktober 2010.
- ↑ Thierry Chervel: Christian Wulff und die Evangelikalen, Perlentaucher. 16. Juni 2010. Abgerufen am 18. Oktober 2010.
