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Wie, noch kein Beitrag zu EHEC? Dann hab ich ne Frage:
Die schreiben alle von norddeutschem Gemüse und dass man das nicht essen soll - ja gibt es denn Gurken, Tomaten, Salate usw., die aus norddeutschem Anbau stammen? Im Mai? Die kommen doch eh alle aus Spanien oder den Niederlanden, man kann also höchstens noch hoffen, dass nur eine Charge betroffen ist, die nach Norddeutschland geliefert wurde? Man sollte also in Norddeutschland kein Gemüse essen, oder? --92.202.96.20714:30, 26. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
In den Nachrichten vorhin (So gegen 12, 13 Uhr) wurde Deine Vermutung bestätigt. Der erste "belastbare" (wie auch immer die das meinen Mögen) Fund seien spanische Gurken, die wohl vor allem in Norddeutschland verkuft werden. Gruß, --Wiebelfrotzer14:33, 26. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich glaub der Fragesteller meinte mit dem "Noch kein Beitrag", dass er einen Beitrag in der Auskunft vermisst, wobei doch sonst jedes Thema hier immer durchgekaut wird. Grüße--92.205.117.1219:37, 26. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Mein EHEC(ompagon) hat heute die Tomaten, den Chiccoree und Zwiebel schön gewürzt angebraten serviert. Immer noch schmatz. Was so ein Keim alles hervorbringt! Bin mal auf die gebratene Gurke gespannt.--79.250.6.15914:51, 26. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Das bezieht sich aber auf Kochen, beim Anbraten würds wohl länger dauern (ungleichmäßigere Hitzeverteilung). Und außerdem muss man dann darauf achten, dass wirklich die gesamte oberfläche angebraten wird, bei Tomaten stell ich mir das eher schwierig vor... --80.109.39.9417:00, 1. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Laut schleswig-holsteinischem Landwirtschaftsministerium bezieht sich die Empfehlung auf Gemüse, "die in Norddeutschland im Handel waren bzw. sind. Solche Hinweise beziehen sich keinesfalls exklusiv auf Gemüse, das in Norddeutschland produziert wurde, sondern zum Beispiel auch Importware, die aus dem Ausland nach Norddeutschland geliefert wurde, kann damit gemeint sein. Derzeit steht – jahreszeitlich bedingt – Gemüse aus norddeutscher Produktion ohnehin erst in geringem Umfang für den Handel zur Verfügung." (Quelle: [1]) -- --Joyborg15:14, 26. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Wie ernstzunehmen ist das denn? (Und gibt es einen nicht öffentlichen Hintergrund? Z.B. Die norddeutscvhen Bauern sollen richtig eins auf den Deckel kriegen oder … Wascht euch alle die Hände oder …)-- JLeng16:23, 26. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Marktwirtschaft. Es ist wohl einfach lukrativer, das Gemüse einzutüten (einzucontainern) und nach Deutschland zu karren (Hamburger Hafen?). Frag' mal einen Spanier, der neben einer Obstplantage wohnt, ob er selbst spanisches Obst bekommt... --93.223.96.19917:07, 26. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
<Möglichkeit>Kurz vor der Reife könnten sie geerntet werden um dann unterwegs zu reifen. So kommt alles frisch im Hafen an.</Möglichkeit> Ich glaube, mit Bananen aus Brasilien wird das so gemacht.-- JLeng18:56, 26. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Und die Gurken sollen dann unterwegs im Container auch noch ein wenig nachreifen oder vielleicht doch noch auswachsen. Bananen werden aber allerdings grün gepflückt und können dann noch nachreifen, bei Gurken funktioniert das leider nicht--92.205.117.1219:37, 26. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
NDR Info heute morgen: Angeblich wurde die Lieferung in Spanien getestet und war da einwandfrei - sagen die Spanier (warum testen die routinemäßig auf EHEC!?). Die entsprechende Kiste sei aber im Hamburger Hafen runtergefallen und möglicherweise dabei kontaminiert wurden.
Aha. Das wirft interessante Fragen auf. Was liegt denn da im Hamburger Hafen alles so auf dem Boden rum, obwohl da Lebensmittel verladen werden? Warum wird das Zeug, das in den Dreck gefallen ist, einfach munter weiter in die Läden gebracht, als sei nichts gewesen? Und eine einzige runtergefallene Ladung soll für Hunderte von Erkrankungen verantwortlich sein? Neenee... --Snevern(Mentorenprogramm)13:19, 27. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich bin auch nicht dabei gewesen, war aber schon mal im Hamburger Hafen ;-) Da liegt so einiges herum. Denkbar wäre das Szenario sehr wohl. Im Grunde reicht es aus wenn eine Gurke in die Sch... fällt und wieder zurückgelegt wird. Bei einem Reinigungsversuch und beim Umladen werden die Keime dann munter verteilt. Wieviel Salatgurken sind in einer Transporteinheit? und Wieviel Salatportionen lassen sich damit herstellen? --Bernd15:24, 27. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Vom Kalb, dass in seinem jugendlichen Übermut nicht immer seine Futterpflanzen vor dem Verzehr sauberbürstet und - wäscht, und vom Erdapfel, der nichts dabei findet, in nicht immer vollständig sterilisierter Erde sogar herangewachsen zu sein, bevor er sich auf Deinen Teller beworben hat? BerlinerSchule.22:11, 27. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Durch das Fritieren der Kartoffeln verwandeln sich die anhaftenden EHEC-Bakterien vollständig in leckeres Acrylamid und die Salmonellen in den Eiern der Panade haben bei Bratpfannen- oder Friteusentemperaturen ohnehin keine Chance. --Rôtkæppchen6822:32, 27. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Immer noch keine EHEC-Infektionen in Spanien und jetzt haben sie auch noch gefunden, dass das EHEC auf den Gurken garnicht das EHEC war, das sie gesucht haben. Also ... hätte man darauf nicht früher kommen können oder es erst sagen können, wenn die Beweise vorlagen?? Das hätte den spanischen Bauern viel erspart. Egal, das zahlt jetzt die EU der Steuerzahler. Merke: Panik kostet immer Geld... ;-) GEEZERnil nisi bene14:26, 31. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Tja, die Politiker sind da in einer beschissenen bescheidenen Lage: Warnen sie zu spät, und es gibt deswegen noch mehr Erkrankte oder gar Tote, beziehen sie Prügel, weil sie nicht mutig genug waren. Warnen sie zu früh, und es stellt sich später als falsch heraus, war's auch nicht recht.
Wären die EHEC-Bakterien auf den spanischen Gurken die "richtigen" gewesen, würde kein Hahn danach krähen, dass das veröffentlicht wurde, bevor es zweifelsfrei bewiesen war. Nachdem der Beweis jetzt misslungen ist (bzw. ein ganz anderes Ergebnis brachte), isses natürlich echt Pech. Für die Gesundheitssenatorin, mein' ich. Und natürlich für die Bauern, die jetzt Entschädigungen beantragen müssen statt Umsätze zu erzielen. --Snevern(Mentorenprogramm)23:23, 31. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]
Auf einigen spanischen und niederländischen Gurken aus unterschiedlichen und regional weit verbreiteten Betrieben ist derselbe EHEC-Keim draufgeraten und allesamt wurden zufälligerweise nach Norddeutschland geliefert. Wer logisch denken konnte, wusste bereits dann, dass die Quelle nicht in Spanien, sondern in Norddeutschland liegen muss, bevor klar wurde, dass diese EHEC-Bakterien auf den Gurken eines anderen Typs sind. Kommt dazu, dass wenn nun alle im Norden auf rohe Gurken, Tomaten und Salate verzichten und die Ansteckungen immer noch zunehmen, diese Dinge ja getrost als Ansteckungsquellen ausgeschlossen werden können. ... --Micha15:54, 1. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es liegt mir fern, Politiker in Schutz zu nehmen - aber das hier ist natürlich Unfug. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war lediglich bekannt, dass auf vier Gurken Erreger gefunden worden waren, davon stammten drei aus Spanien, bei einer war die Herkunft noch ungeklärt. Selbst wenn also ein Schlaumeier die Untersuchungsergebnisse vor der Veröffentlichung gelesen hätte, hätte er trotz logischen Denkens nicht ohne Weiteres erkennen können, dass der Keim nicht aus Spanien kam. --Snevern(Mentorenprogramm)16:44, 1. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vor allem möchte ich als Verbraucher nicht nur vor dem Stamm O104:H4 gewarnt werden, sondern natürlich auch vor anderen Ehec-Stämmen. Eine Warnung sollte immer erfolgen wenn Fäkalkeime auf Nahrungsmitteln nachgewiesen werden. Die haben da nämlich nichts zu suchen! Letztendlich ist es für den Endverbraucher unerheblich, ob an dem nachgewiesenen Bakterienstamm schon mal ein Mensch erkrankte, wo genau die Beschmutzung erfolgte und in welchem Land der Ursprung liegt. Selbstverständlich können Gurken, Tomaten und Salate nicht getrost als Ansteckungsquellen ausgeschlossen werden, da nicht jeder auf "diese Dinge" verzichtet und zudem die Inkubationszeit bis zu 10 Tagen betragen kann. Spanien ist als Ursprungsland der eigentlichen Quelle genauso wenig ausgeschlossen wie jedes andere Land dieser Erde. So interessant die Rekonstruktion der Infektionskette auch erscheinen mag - vorrangiges Ziel muss es sein die Neuerkrankungsrate so niedrig wie möglich zu halten. --Bernd00:43, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich möchte dich nicht beunruhigen, aber Fäkalkeime (E. coli) findest du in deiner Achselhöhle, auf den Lippen deiner Freundin und an den Händen der Erbtante. Mit den meisten werden wir aber fertig (weil sie uns "vertraut" sind). Mit den "normalen mexikanischen" Fäkalkeimen kommen die Mexikaner gut zurecht, aber ein Europäer ... (hier schweigt des Sängers Höflichkeit). Es ist (a) eine Frage der Quantität (die man durch Waschen sehr gut herabsetzen kann) und (b) eine Frage der Qualität (sehr virulenter Stamm => S**t happens). Hybridisierungen wie im EHEC-Fall jetzt kommen 1000-fach vor, bloss bemerken wir sie nicht (weil sie und nicht umhauen). Und sehr viele Menschen in D "tragen" z.Z. auch EHEC, nur macht es diesen Menschen nichts aus (sie geben es aber weiter, s. "Erbtante", "Freundin", etc.). Was wir bei EHEC sehen ist ein sehr punktuelles, bedauernswertes Ereignis.
Zur Relativierung: Bei einer "normalen Grippeepidemie" sterben 50-200 (peak-Zahlen) Menschen täglich in D (durchschnittlich 27/Tag). Wann schreibt die B-Zeitung mal darüber ...? Easy does it. GEEZERnil nisi bene10:15, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die B-Zeitung wird was darüber schreiben, wenn (a) mal keine neue Sau zu finden ist, die man durch's Dorf treiben könnte (siehe unten: Vogelgrippe, Schweigegrippe, EHEC) und (b) Nessie sich endgültig zur Ruhe gesetzt hat. Selbst dann wird's aber kaum jemanden interessieren: Es sterben in Deutschland jeden Tag zwei bis dreitausend Menschen - aber wen interessiert das schon (von Freunden und Angehörigen natürlich mal abgesehen)!? So gesehen bräuchte man auch über spektakuläre Mordfälle nicht berichten - meist schaffen selbst Massenmörder (von Krieg und Terrorismus mal abgesehen) kaum ein Dutzend. Gähn.
Es ist das andere, neue, ungewohnte an EHEC, was es so bedrohlich erscheinen lässt. Und was (zu Recht!) auch die Medien darüber berichten lässt (anders als über die normale Grippe). --Snevern(Mentorenprogramm)12:53, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
ad Geezer: Nichtsdestotrotz weist eine Besiedlung von E. coli immer noch auf eine Fäkalverunreinigung hin. Ich hoffe mal, dass an den angegebenen Stellen zu über 99 % nicht E. Coli Bakterien, sondern Propionibakterien, Corynebakterien (apathogen), Mikrokokken oder auch Staphylokokken nachzuweisen sind. Wenn schon Enterobacterien, so muss es nicht unbedingt E. coli sein. Ich sprach aber über Nahrungsmittel, die in den Verkauf gelangen und hier möchte ich weiterhin keine Fäkalkeime vorfinden. Wenn ich doch einmal das eine oder andere Kolibakterium verspeise, so wird es sich im Darm (da wo es hingehört) auch wohl fühlen. --Bernd00:53, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
2. Juni 2011
Weltliteratur
Welche Bücher der Weltliteratur sollte man gelesen haben? Ich weiß, dass der subjektiv ist, es geht mir auch mehr um Anregungen als um die eine, richtige Antwort. --217.68.187.15915:42, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Eine Antwort findest Du dutzendfach bei Google, wenn Du sowas wie "Bücher die man gelesen haben sollte" eingibst. Wenn es um Sachbücher geht, dann von mir aber ein Tipp: Gehe die verschiedenen Fachgebiete durch und prüfe was dort Standardwerke sind. Insgesamt sollte man Dinge lesen, von denen man selbst noch nicht so überzeugt ist. Wenn mal also Linker ist, eher konservative Bücher und umgekehrt. Das weitet den Horizont. Hier mal ein paar ISBN-Nummern. Tierethik: ISBN 9783462040449 und ISBN 3869710284 / Philosophie: ISBN 9783423620000 / Globalisierungskritik: ISBN 3442153123 / Volkswirtschaftslehre: ISBN 3791027875 / Biologie: ISBN 3442153492 / Humanismus: ISBN 3865690114 / Religionskritik: ISBN 355008688192.231.210.10215:56, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Kann man das so anraten? Er sagt "Weltliteratur", aber die 100 der ZEIT sind doch sehr westlich (public outing: habe gerade mal 12 der 100 gelesen, und das ist gut so!).
Schlage anderen Weg vor (reiiiin optional): Du fragst Menschen, die dir irgendetwas bedeuten / mit denen du gut kannst / die du (noch) bewunderst nach ihrem derzeitigen "Lieblingsbuch der Weltliteratur" und liest dich dadurch ein. Der Vorschlag Horizonterweiterung (also auch mal exotische Themen) ist sehr, sehr sinnvoll. GEEZERnil nisi bene17:08, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Von den älteren klugen Russen was, Der Spieler oder Krieg und Frieden oder so, dann Shakespeare, die Franzosen, Flaubert, Balzac, dann vielleicht Mark Twain, Jack Kerouac, und von Defoe den Robinson Crusoe und Melville den Moby Dick. Edgar Allen Poe ist auch schön, oder Mary Shelleys Frankenstein oder Stokers Dracula sind auch schöne Grusel-Klassiker, und Tausendundeine Nacht in irgend einer Variante gehört eigentlich auch dazu. Oder eher Jules Verne und Douglas Adams, wenn einen Technik und Scence Fiction interessiert, oder George Orwell, oder Huxley, wenns politischer sein soll, ganz nach Geschmack, was einem da halt was sagt und gefällt. Die ganze Weltliteratur kann man sowieso nicht lesen, es ist immer nur ein Ausschnitt, und da gibts schon viele gute einflußreiche Sachen, aber natürlich auch viel ödes. Vieles gibt es bei Projekt Gutenberg (mit einem t!) als legale freie Kopie im Netz, einfach mal reinlesen, und sich dann evtl. das Buch holen. Im Zweifelsfall kurze Zusammenfassung "worum gehts? warum toll?" im Netz suchen, und mitreden. Und seinen echten Kanon sollte man sich selber basteln. --93.198.214.3517:27, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
War es nicht Arno Schmidt, der einmal vorgerechnet hat, wieviel Bücher ein literaturbegeisterter Mensch in einem durchschnittlichen Leben lesen kann und zu wieviel er so nicht kommen wird? Auch wenn es dem Fragesteller um Anregungen geht, halte ich konkrete Titel für einen untauglichen Rat. Hier sollten wir mehr über Wege reden:
Aus jeder Lektüre geht ein Potential an Folgelektüre hervor. Hier können sich Neugier und Interesse an dem Autor orientieren, an der Thematik, an der Zeit, in der der Autor lebte, an der Zeit, die beschrieben wird oder an dem Genre oder sie können auch aus irgendwelchen Aspekten erwachsen, die während der Lektüre beeindruckt haben. Ein Bücherregal kann also eine Art ganz persönliches, einmaliges Profil, gewissermaßen eine Landkarte über den jahrelangen persönlichen Weg intellektueller und künstlerischer Auseinandersetzung sein.
Dazu kommen sicher auch konkrete Leseempfehlungen. Aber doch nicht von irgendwelchen Menschen! Selbstverständlich doch bevorzugt von den Menschen, die du kennst und magst und deren Urteil du schätzen gelernt hast. Das schließt nicht aus, daß man hin und wieder die Rezension einer Neuerscheinung oder eines schon länger existierenden Werkes mitbekommt und neugierig wird oder den Roman lesen will, bevor man in die Verfilmung des Romans geht und die eigenen inneren Bilder keine Chance mehr haben gegen die Bilder des Films.
Das Hauptmotiv sollte aber, wenn man nicht aus beruflichen Gründen zum Lesen gewungen ist, der eigene Spaß, das eigene Interesse, die eigenen Fragen, die mich gerade beschäftigen und das eigene soziale und kulturelle Umfeld sein. Was sollte ich lesen? - Die Antwort finde ich in mir und bei mir.
So sehr ich die Motivation der Frage ernst nehme und verstehe, es scheint mir meines Erachtens hier doch der falsche Platz dafür. Und ja, Leseempfehlungen, die ins Schwarze treffen, sind deshalb nicht ausgeschlossen. Aber die Gefahr, von sich selbst zu sehr weggeführt zu werden, ist doch bei der Heterogenität der Antwortenden durchaus gegeben.
Und man sollte so etwas wie eine fundierte Allgemeinbildung einerseits sehr ernst, andererseits aber auch nicht zu ernst nehmen. Solche Leute sind ja heutzutage ohnehin eher suspekt, oder? Und man kann auch glücklich sein, ohne den Hamlet zu kennen, man kann gebildet sein, ohne endlich auf der letzten Seite von Krieg und Frieden angekommen zu sein und man kann alt und weise werden, ohne jemals das Tao Te King aufgeschlagen zu haben. Unsere Kultur ist zum Glück so reich, daß viele Wege nach Rom führen. --84.191.15.128 20:13, 2. Jun. 2011 (CEST) Ergänzung --84.191.15.12820:57, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenig Widerspruch zu Vorstehendem, außer, „sich was empfehlen zu lassen.“ Im „sollte man gelesen haben“ der Frage vermute ich ein bisschen die Hoffnung, auf diese Weise belesen zu werden bzw. sich eine literarische Allgemeinbildung zuzulegen. Ich glaube nicht, dass das funktioniert – dazu sind Themen, Textformen, Schreibstile usw. irgendwelcher „100 Bücher“ zu unterschiedlich, als dass sie alle für eine Person verträglich wären. Meist gehört zu den Großen Werken sowieso am besten Sekundärliteratur, sonst entgehen einem die dollsten Sachen; die 100 Zeit-„Bücher der Weltliteratur“ sind deswegen hier Quatsch – „Ulysses“ ohne begleitenden Kommentar zu lesen, stellte ich kürzlich wieder mal fest, ist reine Vergeudung. Und Empfehlungen sind meist für den Empfehlenden gut, aber nicht so oft für den Fragenden. Daher kann ich den Wunsch nach einer "neutralen", quasi kulturamtlichen Bücherliste vollkommen verstehen. Ich schlage aber dennoch einen anderen Weg vor: Finde heraus, welche Schriftsteller dir gefallen. Die SZ-Bibliothek mit ihren 100 Titeln a 6 Euro (gibt's billig bei ebay) bietet gute, lesbare und bekannte Bücher von 100 Autoren des 20. Jahrhunderts. Besorge sie dir, lies sie, brich ab, wenn sie dich langweilen. Wenn du einen Autor/eine Autorin gut findest, besorge dir später andere Bücher von ihm/ihr. Auf diese Art merkt man nach und nach, welche Schreibe man gut findet, und man verschafft sich durchaus einen Überblick. Dann kann man sich auch mal ins 19. Jh. oder nach noch früher robben, ohne gleich in Ehrfurcht vor den gewaltigen Namen zu versinken. Oberstes Prinzip ist mMn: Selbstbildung muss spannend sein. --Aalfons21:30, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn wir doch einzelne Texte empfehlen, dann würde ich "Bartleby" von Melville vorschlagen. Danach kann man alle prätentiösen Kanon-Listen befreit mit einem "I'd prefer not to" nach dem anderen abhaken. --FA201022:06, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hm. Unter „Weltliteratur“ versteht man gemeinhin literarische Werke, nicht Sachbücher. Und jeder Kanon wird vorwiegend westlich orientiert sein.
Persönlicher Geschmack und Empfehlungen spielen für die Auswahl sicher eine Rolle. Aber „Weltliteratur“ meint auch, dass es sich um Schlüsselwerke handelt. Die alle kann kein Mensch lesen und schon gar nicht immer gerne und ganz.
Ich weiß auch nicht. Ich glaube, man muss andersrum anfangen. Viel lesen und den Fährten folgen, die da gelegt werden.
Doch noch ein Vorschlag für den Anfang: Don Quijote. Tolles Ding und definitiv Weltliteratur. Dann kann man mit Bibel und Bartleby weitermachen, zur Erholung 1001 Nacht einschieben, und so weiter und so fort ... Rainer Z ...22:35, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es wurde nach Weltliteratur gefragt - aber für den deutschsprachigen Bereich kommt man an "Der Kanon" nicht vorbei. -- Aerocat
Ich würde Rainers Hinweise auf "Schlüsselwerke" noch etwas unterstreichen wollen. Werke, wie die Bibel und die Homerischen Epen sind ein Muss (aber natürlich nur mit einem möglichst dicken Anhang, oder sogar zusammen mit wissenschaftlicher Begleitliteratur, sonst versteht man fast nichts, oder vieles falsch), schon allein wegen ihrer "Wirkmächtigkeit". Das Tao Te King ist (in Anbetracht der Verteilung der heutigen Weltbevölkerung) vielleicht noch wirkmächtiger, aber für einen Fragesteller aus dem "Abendland" vielleicht doch schon etwas "zu weit weg". Das Popol Vuh der Mayas hingegen ist vielleicht nicht weniger tiefsinnig, als die genannten Werke, aber da die zugörige Kultur gründlichst ausgerottet wurde, eben leider kaum noch wirkmächtig. (Andererseits kann man seine Mitmenschen oft auch gerade durch Kenntnis solcher eher abgelegenen Werke stark beeindrucken!) Und so geht's weiter. Der Parzifal und etwas Artus-Epik sind ein Muss, weil sie bis hin zu Cervantes die europäische Literatur dominiert haben, und die Phantastik bis heute. Die fast zur selben Zeit niedergeschriebenen Isländer-Sagas sind hingegen auch hochinteressant (gerade wegen ihres trockenen Stils und des "unmittelalterlichen" Realismus, dagegen war Hemingway ein haltloser Schwätzer!), sind aber leider auf ihrer fernen Insel im Atlantik für Jahrhunderte versauert. Und so weiter. Auch Bücher, die oft verfilmt wurden, sind anzuraten. Dann merkt man z.B., wie weit sich die Rezeption oft von den ursprünglichen Werken entfernt hat. Wenn man nur die Filme kennt, würde man nicht unbedingt erwarten, dass Frankenstein eine recht tiesinnige und höchst romantische Geschichte ist, Dracula hingegen eine Apologie des Sieges der modernen Zeiten über die finstere Vergangenheit (der Graf wird am Ende von einem texanischen Neureichen mit Winchester-Gewehr und Bowie-Messer erlegt!). Nur Romane des 19. und 20. Jh zu lesen ist jedenfalls zu wenig, um als "belesen" gelten zu dürfen. Der Rest ist Geschmacks- und Glückssache (was einem gerade so in einem Antiquariat in die Finger gerät). Ugha-ugha11:57, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Deine Tipps zeigen die ganze Crux hier: Du blickst auf deine Lesefrüchte zurück, bist aber auch mit Sicherheit in Schleifen dahin gekommen. Ich sehe nach wie vor nicht, dass das Attribut Weltliteratur bei der Herstellung von Belesenheit hilft – nur Freude am Lesen sorgt dafür. --Aalfons12:06, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Um Appetit zu bekommen, ist der Blick in die oben genannte ZEIT-Bibliothek oder Der Kanon (zuwenig 18.-19. Jh, finde ich) oder ähnliches sicher hilfreich. (Wenn ich auch schon viel Freude an Büchern hatte, die da nicht drauf stehen.) Um den Appetit zu behalten, empfiehlt es sich (vielleicht), sich zunächst eher "dünnleibigen" Werken zu widmen. Etwa von Thomas Mann erst den Tonio Kröger statt Die Buddenbrooks. Ob einem ein Autor zusagt, merkt man auch an den kleinen Sachen. Und "dünn" heißt bei Büchern bekanntermaßen nicht "schlecht". --Bremond13:29, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ohne all den klugen Ratschlägen meiner Vorredner widersprechen zu wollen -- um den eigenen Weg zu finden, ist es auch keine schlechte Methode, sich in einer (großen, gutbestückten) Buchhandlung oder öffentlichen Bibliothek vor das Regal „Klassiker“ oder „Weltliteratur“ zu stellen und so lange Bücher (z.B. aus der Menge der oben empfohlenen) herauszuziehen und aufzuschlagen, bis einen die erste Seite eines Buchs so in den Bann zieht, dass man unbedingt auch den Rest lesen will. Dann kann man sich auf jeden Fall sicher sein, dass man nichts Aufgezwungenes oder Eingeredetes als Einstieg wählt, sondern etwas, zu dem man Zugang hat und das nicht nur literarische Bildung, sondern auch Lesevergnügen verspricht. Ich verdanke einige meiner eindringlichsten Leseerlebnisse diesem Verfahren. --Jossi14:21, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
OT: Hat sich eigentlich jemand mal einen oder mehrere Bände der 12teiligen Zeit-Edition "Wissenschafts-Romane" zu Gemüte geführt? Der Werbung zufolge erklären Redakteure in einem Nachwort "die Hintergründe des Romans", und was heute aus der Idee geworden sei. Sind das einfach nur mehr oder weniger passende Zeit-Artikel? <Ironie>Reicht für die Hintergründe auch Wikipedia?</Ironie> --Aalfons15:53, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke für die Hinweise! Über ein paar Umwege bin ich auf Ulysses gekommen und finde das ganz interessant. Aber eine Lesehilfe finde ich dazu nicht. Wenn das Buch so schwierig ist, wieso finde ich dann bei Amazon und Google kein einziges deutsches Buch, das man erklärend nebenbei lesen kann? --217.68.191.1019:09, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
<kwätsch> Weil Amazon eine bestimmte Geschäftspolitik betreibt und durch Amazon der (meist) freundliche (und lebende) Buchhändler, mit dem man in seiner nahegelegenen Lieblingsbuchhandlung über diese und viele andere Literatur- und Bücherfragen spricht, immer mehr ausstirbt? (Zusammen mit dem Leser, der seine Lieblingsbuchhandlung gegenüber Amazon bevorzugt, u.a. weil man dort lebende Menschen trifft und mit ihnen reden kann...) --84.191.10.9310:10, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es gibt eine Ulysses-Übersetzung von Hans Wollschläger bei Suhrkamp, in der passend rund um den Lauftext die Erläuterungen zu einzelnen Namen und Begriffen stehen, außerdem sind die Kapitel vornweg zusammengefasst. Dazu gibt's auch Karten. Habe selbst damit gearbeitet, ist zu empfehlen.
Falls dein Englisch einigermaßen ist und du dann neugierig auf die Originalformulierungen oder -erklärungen wirst, kannst du dir noch zwei, drei ganz gute Bücher mit englischen Kommentaren ausleihen: Don Gifford: Ulysses annotated, 2. Aufl. 1988, auch mit Karten, oder Weldon Thornton: Allusions in Ulysses. An annotated list, 1969, oder Harry Blamire, The new Bloomsday Book, A guide through Ulysses, 1988. Mir hat's Spaß gemacht, das zu vergleichen, auch ohne englische Vorlage. --Aalfons20:24, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Welche Bücher der Weltliteratur sollte man gelesen haben?Du hast Glück, du musst kein Buch der Weltliteratur und auch keins der hier genannten Bücher gelesen haben. Falls du nicht gerade Germanistik studierst oder einen anderen beruflichen Anlass dazu hast, aber dann hättest du bestimmt ganz andere Quellen und würdest nicht hier auf WP:Auskunft fragen. Und du musst keine Angst haben, schief angesehen zu werden, weil du "Krieg und Frieden" nicht gelesen hast. Die meisten Menschen haben "Krieg und Frieden" sowieso nur im Fernsehen gesehen und wissen gar nicht, dass es ein furchtbar langatmiges Buch ist. Sich durch irgendein Buch "hinduchzuquälen", nur weil es Weltliteratur ist, bringt gar nichts. Sinnvoller ist es, von den eigenen Interessen auszugehen und sich dann ggf. entsprechende Bücher auszusuchen. Falls dich also die Verhältnisse des Russischen Adels zur Zeit der Napoleonischen Kriege interessieren, dann ist "Krieg und Frieden" vielleicht doch das richtige Buch. --88.71.27.18721:19, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du wirst lachen! Aber zufälligerweise lese ich wirklich gerade "Krieg und Frieden" (zum zweiten Mal). Ja, das ist ein dickes Buch, und manchmal fragt man sich da schon, warum ein Diner, eine Wolfsjagd oder eine Schlittenfahrt mit derartig mikroskopischen Details dargestellt werden muss, aber "langatmig" ist das nie, sondern immer sehr flott und lebendig! Und in dem Buch steht noch viel mehr drin, außer nur die "Verhältnisse des russischen Adels", z.B. eine komplett ausgearbeite Theorie über die Entstehung von Kriegen, ein Vergleich zwischen Anspruch und Realität von sozialen Reformbewegungen (wie die Bauernbefreiung), der Konflikt zwischen der Sinnsuche im Privaten (Religion) oder in der Gesellschaft (Politik), von den zahlreichen äußerst lebendigen und komplexen Charakterzeichnungen ganz zu schweigen. Natürlich muss man das nicht gelesen haben, aber in jedem Bahnhofskiosk gibt es Bücher von vergleichbarer Dicke, aber weit weniger Inhalt. Wenn ich die Wahl habe, womit ich meine Freizeit verschwende, dann neige ich doch manchmal (weißgott nicht immer!) auch mal zu den sog. "Klassikern". Ugha-ugha08:47, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich möchte ganz dringend abraten, diesen Mist zu glauben, dass man die großen Texte nur mit der Lektürehilfe in der Hand lesen soll und kann. Das ist nicht wahr, und wenn einem beim Lesen dann Anspielungen entgehen, ist das halt so. Wenn einen der Text fasziniert, kann man ihn immer noch später studieren, aber lesen sollte man erst mal frei von der Leber weg. (Den Wikipedia- oder Kinderls-Artikel dazu kann man ja vorher mal lesen, damit man ungefähr weiß, auf was man achten kann.) --FA201022:05, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ulysses besitze ich aber schon indirekt, leider nur den reinen Text als Buch. Darum würde ich auch Geld für ein weiteres Buch erklärend dazu ausgeben. Mein Englisch geht so, darum lieber auf deutsch. Gibt es denn da wirklich nichts? --217.68.187.4823:01, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
2004 (im Zusammenhang mit 100 Jahre Bloomsday hatte ich damit intensiv zu tun) gab es keinen deutschen Kommentar außer jenem erwähnten. Ausleihen ist dann wohl das Einfachste. --Aalfons13:59, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Bemerkenswert hierbei ist auch, dass in Listen wie "Zeit-Bibliothek der 100 Bücher" oder "Die 100 Bücher des Jahrhunderts" immer rund 20% der Titel rot sind, d.h. hier in der WP, in der es sogar einen zweiseitigen Artikel über den linken Fuß von C3PO gibt, fühlt sich niemand bemüßigt, zu diesen Büchern der Weltliteratur auch nur eine einzige Zeile zu schreiben. Das lässt einen doch ins Grübeln darüber kommen, was Weltliteratur eigentlich ist. Sind es Bücher, die überall auf der Welt bekannt sind und gelesen werden? Dann ist "Harry Potter und der Stein der Weisen" aber ganz vorne, denn das Buch haben bestimmt mehr Menschen gelesen, als Kaffkas "Prozeß". Oder sind es Bücher, zu denen man möglichst viele Bedienungsanleitungen und Bedeutungserklärungen benötigt? Oder kann nur ein Haufen verknöcherter Literaturkritiker verbindlich entscheiden, was Weltliteratur ist? Ich jedenfalls werde keine dieser Listen mehr berücksichtigen, in denen kein Buch von Astrid Lindgren aufgeführt ist. --92.76.13.18716:21, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Open Source - Fibu-Software Schweiz, kompatibel zu WinWare 7.2 / SAGE 50 ?
Eine etwas ausgefallene Frage: Ganz kleines Schweizer Unternehmen muss mitten im Jahr Computer und OS wechseln. Die alte FiBu-Software (WinWare 7.2, Vorgänger von SAGE 50) ist nicht mehr lizenziert; eine neue Lizenz kostet einen Haufen Geld. Daher: Gibt es eine Open Source (oder notfalls werbefinanzierte) FiBu-Software? Und gibt es eine solche, die mit dem genannten bisher verwendeten Programm so kompatibel ist, dass man die Ergebnisse der ersten Monate ohne grossen Aufwand in das neue Programm übertragen kann? Und natürlich so, dass am Ende des Jahres das Ergebnis aus dem Programm direkt vom Buchhalter /Treuhänder für die Bilanz übernommen werden kann? Ganz herzlichen Dank im Voraus, heute mal als IP, demnächst wieder angemeldet, --178.192.85.20315:46, 2. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Viele Banken (insbesondere Kantonalbanken) bieten ihren Geschäftskunden (auch gratis) Buchhaltungssoftware an. Diese eigenen sich in der Regel aber nur für sehr kleine Firmen bzw. Vereine. Kompatibel ist da aber natürlich nichts... (nicht signierter Beitrag von84.72.144.122 (Diskussion) 17:33, 2. Jun. 2011 (CEST)) [Beantworten]
Dass eine Software nicht für die Schweiz geeignet sein soll, obwohl das Unternehmen einen eigenständigen Vertrieb mit Internetpräsenz in der Schweiz hat, halte ich für ein Gerücht und von kostenlos war nicht die Rede. Der Hinweis auf Open Source ist mir zwar irgendwie entgangen, aber dennoch gilt: Open Source ≠ kostenlos. Vielleicht solltest erst einmal über die Qualität deiner eigenen Kommentare nachdenken, bevor du andere gleich als Blödsinn abtust. -- ζ09:01, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Für GnuCash gibt es einen Schweizer Kontenrahmen und es kann CSV importieren. WinWare wiederum sollte lt. schnellen googlen CSV exportieren können, vielleicht kannst Du Dir daraus was basteln. (Falls Dir GnuCash nicht zusagen sollte wird es bei Open Source allerdings IMHO verdammt eng...) MfG, --R.Schuster 19:19, 4. Jun. 2011 (CEST) P.S.: Das GnuCash-Wiki ist vielleicht hilfreicher als unser Artikel hier (leider). P.P.S.: Und falls das mit dem Import nicht funktionieren sollte: Bei einem „ganz kleinen Schweizer Unternehmen“ sollte man das auch händisch in vertretbarer Zeit nachgebucht bekommen, dabei macht man sich auch gleich mit dem Programm vertraut. --R.Schuster19:32, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nun, "ganz klein" heisst immerhin, dass so etwa tausend Buchungen manuell übertragen werden müssten, was wohl auf gebremste Begeisterung stossen würde... Herzlichen Dank für den Tip - ich schaue mir dieses GnuCash mal an... 178.192.85.20319:36, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
3. Juni 2011
Wer ist das?
Moin,
gerade habe ich meiner Tochter "Jim Knopf und die Wilde 13" zuende vorgelesen. Beim großen Happy-End, der Trauung von Jim und Li Si, sind ja Menschen aus aller Herren Länder anwesend; dazu gibt es auch eine zweiseitige Illustration. Und da stach mir eine Person ins Auge: Unten rechts, links neben den beiden KLischee-Afrikanern, steht ein Mann mit einem gestrickten Rollkragenpullover. Der sticht sehr ins Auge und mich beschleicht der Verdacht, daß der Illustrator da jemanden porträtiert hat... wer könnte das sein? Tripp selber? Ich habe via Bildersuche mal Bilder von ihm angeschaut; möglich ist das schon, es gibt allerdings nur Bilder von einem älteren Tripp. Mag mal wer das Bild ansehen (Thienemann-Ausgabe, S. 264/265) und seine Meinung kundtun? Gr., redNoise09:42, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Würde es gerne versuchen, aber wie komme ich an Ihr Buch? Ich begrüße es ausdrücklich, dass noch jemand Bücher besitzt, ich lasse mir von meinem iPad oder meinem Tingstift vorlesen und gucke nur Bilder.--Lorielle09:56, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich befürchte, aufgrund Ihrer anders gelagerten Medienkompetenz wäre es nicht hilfreich, Ihnen das Buch zukommen zu lassen; auch nicht zu erwarten, daß Ihnen die Beantwortung der Frage gelingen möchte. Gr., redNoise10:18, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Eben... könnte sein. Die Person auf der Illustration sieht aus wie ungefähr 30 - 40. Das von Dir verlinkte Bild hatte ich mir auch angesehen. Und jetzt hoffte ich, daß jemand das positiv bestätigen könnte; so als Anekdote wie "und dann hat der Tripp sich da selbst verewigt, wie er gerne in geselliger Runde zu kolportieren pflegte". Gr., redNoise11:01, 3. Jun. 2011 (CEST) P.S.: Meine Tochter, sechs Jahre, ist sich sicher, daß er es ist.[Beantworten]
Meine Tochter, sechs Jahre, ist sich sicher, daß er es ist. Das müsste eigentlich für einen Vater als Argument reichen ... und man freut sich über das gemeinsamme Wissen ;-) GEEZERnil nisi bene11:31, 3. Jun. 2011 (CEST) ... nee, ich such' nochmal... Nichts gefunden. Freundlich-ernste Anfrage beim Verlag (der Sohn ist nicht auszumachen) - mit Hinweis auf die Wichtigkeit, einem jungen Menschen eine Vermutung zu bestätigen - läuft seit 11:48 h ... [Beantworten]
Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass es mich wirklich mit großer Freude erfüllt, dass im Jahr 2011 tatsächlich Kinder noch in den Genuss kommen, Jim Knopf vorgelesen zu bekommen. Ich persönlich verbinde diese beiden Bücher mit meiner Jugend, die doch schon einige Jahre zurück liegt :-) --Dubaut14:15, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Weiter oben wurde nach einem Kanon der zu lesenden Bücher gefragt. Und, mit gewissem Stolz geäußert, würde das, was ich meinen Kindern vorgelesen habe und vorlese, zumindest eine Empfehlungsliste der Kinder- und Jugendliteratur ergeben. Auswirkung: Sohn, 14, hat gerade mit Begeisterung "Das Schlimmste kommt noch oder fast eine Jugend" von Buk gelesen, Tochter, 12, liest zum dritten Mal "Die unendliche Geschichte" welches sie ihrem großen Bruder abgeschwatzt hat. Hach, wie schön. Gr., redNoise18:08, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Unbedingt! Ist eine andere Kategorie als der Gombrich, hat aber ähnliche Vorzüge. Beide Bücher liefern einen hervorragenden, laienverständlichen Überblick und beide machen neugierig darauf, mehr zu erfahren.
Wo wir bei Weltliteratur und Kanon waren: Gustav Schwabs sagen des klassischen Altertums sollte man als Kind/Jugendlicher auch lesen. Und einige der Märchen aus tausendundeiner Nacht in einer vernünftigen Ausgabe.
Dann hat Gombrich noch eine wunderbare Geschichte der Kunst geschrieben, die auch schon für ältere Kinder und Jugendliche geeignet ist.
Wenn Du Kindern und Jugendlichen das Interesse an den Sagen des klassischen Altertums im übelsten Fall nachhaltig austreiben willst, gib ihnen den Schwab. Für Kinder bis sechs, sieben den Inkiow, danach z.B. entweder Walter Jens oder "Troja" von Rosemary Sutcliff. Schwab macht selbst mir als erwachsenem Vielleser nur bedingt Spaß. Gr., redNoise16:29, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Schimpansen-Patenschaft
Hallo,
da ich aufgrund einer neuen Arbeitsstelle jeden Monat etwas Geld über habe, würde ich gerne damit was Gutes tun. Hab schon ein bisschen gegooglet und das Jane Goodall Institut-Austria bietet Patenschaften an. Gibt's noch weitere Organisationen, die so etwas machen? Oder meinetwegen auch keine Patenschaft, sondern Verbände, die sich um den Schutz von Menschenaffen kümmern und Geld benötigen? Bin im Internet immer etwas misstrauisch und würde gerne wissen, bei welchen Organisationen das Geld denn auch tatsächlich ankommt. Habt Ihr Empfehlungen oder Erfahungen? --93.184.128.2312:19, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vielleicht bin ich da etwas radikal, aber ich würde dann nur Zoos fragen, die ihren Primatenbestand bereits aufgegeben haben. --Toot13:27, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke für Eure Antworten! Also es soll schon etwas mit (nichtmenschlichen) Menschenaffen zu tun haben. Das BOS macht auch einen ganz guten Eindruck. --93.184.128.2314:55, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Im Zoo Rostock soll unter dem Motto "Schaffen für die Affen" ein ganz neues Menschenaffenhaus errichtet werden, damit die Tiere uns erheblich besser beobachten und den Kopf über uns schütteln können. Vielleicht wär des was für Dein Engagement? VG--Magister18:12, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Was sicherlich auch interessant wäre: es gibt Bestrebungen, die Menschenreche auch für Menschenaffen einzuführen, gelten zu lassen oder wie auch immer...vielleicht ist das ja etwas für das man Spenden möchte? --Pilettes19:45, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nun ja. Effektiver ist es sicher, sein Geld an Projekte zu geben, die konkrete Lebensbedingungen von heute lebenden Menschenaffen verbessern. Zum Beispiel, indem sie ein betreffendes Biotop schützen. Dann haben sogar noch andere Viecherl was davon. Menschenrechte nutzen dagegen den Affen herzlich wenig, solange sie nicht in den Ländern akzeptiert werden, in denen sie leben. Und das kann dauern. Es gibt da durchaus noch Staaten, in denen man erst mal was für die Menschenrechte für Menschen tun könnte ... Rainer Z ...21:04, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das ist jetzt kein Scherz: In Südostasien werden Orang-Utan-Weibchen auch in Bordellen gehalten und dort für Sex missbraucht. Ich weiß nicht, ob „Vergewaltigung“ der rechte Ausdruck dafür ist, aber die Rechte von Menschen möchte man einem Menschenaffen dann schon gönnen. --Aalfons15:44, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich will so 100 VHS Bänder (Inhalt gibts nicht auf DVD) auf Festplatte bekommen. Es gibt Recorder die dafür angeboten werden. Aber alle die ich kenne erlauben es nicht von der internen Platte auf eine externe zu kopieren. Ich bekomme sie nur per DVD raus. Aber das sind mir zu viele DVDs. Gibt es auch einen wo man sie ohne Umweg heraus bekommt? Ich bin kein PC Freak, kann mir also keine PC Lösung bauen. --(nicht signierter Beitrag von217.185.66.101 (Diskussion) 13:25, 3. Jun. 2011 (UTC))
Einfach eine Videoschnittkarte kaufen. Die gibt es auch als USB Geräte. Ein Ende in das Out des Videorekorders das andere in den USB Port - fertig. So was zum Beispiel: [3] --FNORD16:51, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Dinger laufen unter dem Namen Grabber, gab es auch mal bei Aldi für 29,99. Nehmen die Datei auch als AVI auf, fressen aber massig Speicherplatz. Der Computer/ die Festplatte (SATA, 7400 U/min) sollten hinreichend schnell sein, sonst gibt es Einzelbildausfälle. --79.250.3.21117:15, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das mit dem Speicherplatz sollte auf Soft- und vielleicht sogar Hardware ankommen. Es sollte ja möglich sein, auch in Echtzeit ordentlich zu komprimieren. Vor über zehn Jahren ging das jedenfalls schon halbwegs. --Eike17:19, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Quetsch, es kommt darauf an, mit welcher Auflösung du grabst. Bei den vor 10 Jahren üblichen 320 x 240 hast du keine Probleme, aber Mist auf dem grossen Fernseher. 1280 x 720 sind heute üblich und die machen Daten, auch bei MPG.--79.250.3.21118:02, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Auch vor 10 Jahren war es möglich 480i (NTSC) oder etwas später 576i (PAL) mit normalen Rechnern in Echtzeit zu grabben, sofern man die anfallenden Daten nicht Raw gespeichert, sondern um dem Festplattendurchsatz und -platz entgegenzukommen als Zwischenschritt einen schnellen Codec (z.B. Motion JPEG) verwendet hat. So habe ich das zumindest gemacht, und dann anschließend die MJPEG-Dateien mit einem richtigen Codec (MPEG-4) konvertiert. --Mps18:51, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Richtig, SDTV in Echtzeit halbwegs komprimieren ging damals schon. Ich hab mich mit den aktuellen Encodern nicht beschäftigt, aber IMHO sollte es mit einem heutigen Rechner möglich sein, SDTV in Echtzeit so zu komprimieren, dass man hinterher nicht nochmal "nachkomprimieren" muss. --Eike19:16, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das ist Unsinn. Das Material gibt einfach keine 1280*720 her. Wenn man's dann größer anzeigen will, kann das auch der Player tun, aber man muss nicht die Datei mit Daten vollpumpen, die keinen Informationsgehalt haben. --Eike19:31, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Oder mit der angegebenen Voraussetzung: Statt 100 DVDs nur eine einzige DVD-RAM verwenden und diese jeweils auslesen. Kommt aber drauf an, ob DVD-RAMs vom Laufwerk auch unterstützt werden! Ferner: Die ausgegebenen DVDs sind voraussichtlich Video-DVDs und nicht Daten-DVDs mit dem Lieblings-Dateiformat, was für den Nicht-Frickler wiederum ein Hindernis sein mag.--88.153.49.13317:44, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es gibt mittlerweile Multimediafestplatten mit integrierter Grabberfunktion, die einerseits Grabber sind, andererseits als normale externe Platten taugen. Diese Dinger gibt es im Rechnerfachhhandel, zB hier. --Rôtkæppchen6823:14, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Zur Bildauflösung: PAL bietet nur eine Geringe Auflösung - wäre das anders, hätte man ja nicht erst HDTV entwickeln müssen. VHS wiederum gibt in der Aufnahme nicht mal die volle PAL-Qualität wieder (was jeder weisss, der mal das Bild einer Videoaufnahme mit dem echten TV-Bild verglichen hat - das aufgenommene Bild ist immer grobkörniger - also noch weniger Pixel. Würde man nun eine solche Information auf eine größere Auflösung transponieren, wäre das Ergebnnis ein hochgerechnetes Bild, das maximal die Qualität hat, die zum Kopierzeitpunkt Stand der Technik ist - und das auch noch lediglich optimal für genau die eingestellte Auflösung. Das aber wäre völlig unsinnig, da alle digitalen Player in der Lage sind, Bilder von gängigen Formaten (und die PAL-Auflösung gehört nunmal dazu) direkt beim Abspielen auf das entsprechende Ausgabemedium anzupassen. Der Vorteil hierbei ist, daß ein aktuellerer Player ggf bessere Algorithmen hat als ältere, sodaß auch das Ergebnis (im Rahmen des Möglichen) besser sein wird - was man bei einer voreingestellten Hochrechnung nicht mehr hätte. Zudem müsste das Bild bei den meisten Fernsehern sowieso wieder umgerechnet werden, weil bei denen nämlich grundsätzlich alle Auflösungen - ausser der nativen des eingebauten Displays - umgerechnet werden. Der Versuch, auf dem Rechner das Bild bereits zu verbessern, führt somit zwangsläufig zu einer Verschlechterung. Chiron McAnndra00:19, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich habe schon mit einigen Grabbern VHS-Tapes digitalisiert. Leider ist die Qualität immer bescheiden. Das liegt, wie Chiron richtig festgestellt hat, an der geringen Auflösung. In der Vertikalen sollte immer die native Auflösung gewählt werden, also 576i für PAL/SECAM und 480i für NTSC. In der Horizontalen ist alles, was größer als 360 Pixels ist, vergebliche Liebesmüh. Da aber die Standardauflösungen 720×576 bzw 720×480 Pixels sind, ist es hier dennoch ratsam, ein kleines bisschen mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Von einem Blow-Up auf 720p (1280×720) oder gar 1080i (1920×1080) kann ich nur abraten. Selbst in Standard-DVD-Auflösung ergeben knallbunte Szenen (Rockkonzerte etc) störendes Moirémuster, da nicht alle VHS-Recorder den Herabgesetzten Farbunterträger vollständig filtern. Moiré in Vergrößerung ist nicht sehr sehenswert. --Rôtkæppchen6800:36, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Lieber Fragesteller, glaub diesen Halbwahrheiten und Halbwissen nicht. Es ist immer besser das Video in der besseren Auflösung zu grabben/ zu rendern. Natürlich kann man das beim Abspielen den Fernseher/ das anzeigende System machen lassen, nur ist das System schnell überfordert und es kommt da zum Ruckeln. Es braucht nicht betont zu werden, dass das Grabben die eigentümliche VHS-Qualität nicht verbessert, das dürfte klar sein und wurde auch nicht behauptet.--79.250.16.6317:07, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Überaus interessanter Thread. Da stellt sich mir dann aber folgende Frage: Warum habe ich dann bei einem normalen SD-Bild (Antenne), DVD (auch SD) und von meinem Videorekorder kein Ruckeln, wenn ich das auf meinem HD ready-Fernseher abspiele (der ist nun auch schon über drei Jährchen alt und muß das Bild auf seine Auflösung skalieren)?--IP-Los17:43, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Weil sich die IP abstruse Sachen aus den Fingern saugt. Abspielen mit gleichzeitiger Skalierung geht schon sehr lang problemlos in Echtzeit, während der Rechner nebenbei Däumchen dreht. --Eike01:58, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
"Wie komm ich denn dazu", meine Aussagen zu begründen? Genau, wo kämen wir da hin, wenn man nicht mehr ohne jedes Wissen einfach herumschwadronieren könnte?!?
Und wie kann man anderen Halbwissen unterstellen, nur um dann kurz darauf zuzugeben, dass die eigene Einschätzung auf null Wissen beruht?
Also was Bildqualität angeht, da bin ich bescheiden. Ich wurde vor einem ganz anderen Problem gewarnt. Beim VHS Band ist immer mit Aussetzern zu rechnen. Die meisten Digitiser sollen dann irgendwelche Synchron Probleme bekommen und einige Sekunden oder sogar Minuten aussetzen. Da ich die Digitalisierung aber nicht direkt überwachen kann wäre das eine Katastrophe. Ich würde erst nach Jahren bemerken was misslang. Digitiser mit Zwischenspeicher oder direktem Band zugriff (was auch immer das heisst) sollen dieses für mich sehr kritische Problem nicht haben. Es soll auch (VHS-?) HD Recorder geben deren Platte man ausbauen und mit PC auslesen kann.
Prinzipiell kannst Du jede Platte ausbauen und mit dem PC auslesen. Ob der PC allerdings mit Aufzeichnungsformat und/oder proprietärem Dateisystem zurechtkommt, steht auf einem anderen Blatt. Nicht für jeden Festplattenrecorder gibt es Auslesesoftware für den PC. Das Problem mit abgebrochenen Aufnahmen nach Bandfehlern (bei VHS-Digitalisierung) oder Funkstörungen (bei Fernsehmitschnitten) trat hauptsächlich bei älteren MJPEG-Framegrabbern (Matrox Rainbow Runner u.ä.) auf. Neuere Framegrabber auf Basis des Bt 848 oder seiner Nachfolger haben dieses Problem nicht. Hier machen sich Störungen im Eingangssignal als blaue Stellen im Bild bemerkbar. --Rôtkæppchen6819:31, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich kann Dich nur noch einmal auf meine obige Antwort hinweisen: derartige Kisten gibt es beim PC-Fachhändler. Und unbeaufsichtigtes Kopieren von 100 VHS-Cassetten funktioniert sowieso nicht. Da bleibt dann auch die Zeit, die Aufnahmen zumindest stichprobenhaft zu überprüfen. --Rôtkæppchen6822:41, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich dachte bisher immer an eine Maschine mit VHS Player. Das geht wohl nicht? Das Video Signal soll nun zu solch einer Box. Deren Platte kann man dann per PC kopieren. Ist "Schnittstelle für FAT32 Partition" das Stichwort dazu? Haben die heute alle Bt 848ff oder soll ich bei Sansun bleiben? -- 217.185.66.12617:52, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Frage zur grafischen Gestaltung von Schrift auf strukturiertem Hintergrund
Hallo!
Ich stehe vor dem folgenden Problem. Ich habe einen DIN-A4-großen Hochformat-Hintergrund (linker Bildbereich) mit ziemlich dicht beieinander liegenden diagonalen Schwarz-Weiß-Kontrastsprüngen und möchte darüber einen Textblock legen (in Photoshop). Meine momentane Lösung mit Verdana-36Pt, der Farbe (Hex) #babaff und einem Kontur-Ebeneneffekt finde ich nicht optimal. Hat wer weitere Tipps? Grüße, Grand-Duc15:59, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich würde einen sehr fetten Schriftschnitt nehmen und einen knalligen Farbkontrast. Ggf. noch einen leichten Schlagschatten, aber das ist nicht jedermanns Geschmack. Knallorange und Versalien funktioniert gut. --elya18:05, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das wird nie was vernünftiges. Das Motiv leidet massiv, die Schrift sowieso. Gute Lesbarkeit wirst du auch nicht bekommen. Einzig saubere Lösung: Andere Idee entwickeln, bei der die Schrift nicht überm Motiv liegt. Rainer Z ...20:44, 3. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich hatte jetzt doch meine Lösung beibehalten, im Ausdruck sieht das gar nicht so schlecht aus. Und um meiner Frau zu unserem fünfjährigem Jubiläum auf passendem Hintergrund die DomainBibliothekarium.de zu schenken hat es schön gepasst... :-) Grand-Duc06:44, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
In dem von dir verlinkten steht "Ich gehe davon aus, dass die Begründung einen Umfang von 200 bis 400 Seiten haben dürfte. Bis September müsste sie fertig sein." --Eike00:33, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Und darunter: "Verzichtet die Staatsanwaltschaft auf eine Revision, dann bleibt es bei der mündlich vorgetragenen und im Internet nachlesbaren Version und die Kammer könnte sich wieder neuen Fällen widmen. --92.202.109.12400:44, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Bei der Urteilsverkündung wird nur der "wesentliche Inhalt" der Urteilsgründe mündlich vorgetragen (§ 268 StPO), für die schriftliche Begründung hat der Richter mindestens fünf Wochen, in diesem Fall sogar über drei Monate Zeit § 275. --08-1503:27, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
In der Presse war zu lesen, dass die Staatsanwaltschaft an die Einlegung der Revision denkt, um eine vollständige Urteilsbegründung zu erhalten. Werden Rechtsmittel nicht binnen einer Woche nach der Verkündigung und der in der Hauptverhandlung abgegebenen mündlichen Begründung eingelegt, kann das Gericht die Urteilsgründe in der schriftlichen Urteilsausfertigung gekürzt darstellen (§ 267 Abs. 4 StPO). Andernfalls ist die Begründung umfassend darzustellen. Aus diesem Grunde wird es gegenwärtig noch keine schriftlichen Urteilsgründe geben. Dass die schriftliche Begründung dann, wenn sie vorliegt, in allgemein zugänglicher Form veröffentlicht werden wird, ist nicht sehr wahrscheinlich. Die bei einer Veröffentlichung in jedem Fall vorzunehmende Anonymisierung persönlicher Daten wird nämlich kaum ausreichen, dem Persönlichkeitsschutz der Beteiligten Rechnung zu tragen, da jedermann wissen dürfte, wer sich hinter den geschwärzten Namen verbirgt. --Opihuck12:29, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Alles so weit zutreffend, Opihuck. Mir ist zwar keine Grundlage für eine Pflicht zur Veröffentlichung bekannt, ich gehe aber dennoch davon aus, dass das Urteil zu gegebener Zeit veröffentlicht werden wird. Die Verhandlung war öffentlich, es wurde ausgiebig darüber in der Presse berichtet. Auch die mündliche Urteilsbegründung erfolgte öffentlich, und es wurde sehr ausgiebig in der Presse berichtet. Mit dem Schutz der Persönlichkeitsrechte ist da schwerlich zu argumentieren, wenn Details während des laufenden Verfahrens preisgegeben werden, der Freispruch samt Begründung aber unter Verschluss gehalten werden soll. --Snevern(Mentorenprogramm)15:08, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hi Snevern, zur Veröffentlichungspraxis der Gerichte gibt es ein Urteil des BVerwG (vom 26. Februar 1997 - 6 C 3.96), das die Gerichte zur Veröffentlichung grundsätzlich nach folgenden Maßgaben verpflichtet (ich gebe nachstehend die amtlichen Leitsätze der Entscheidung wieder):
Die Veröffentlichung von Gerichtsentscheidungen ist eine öffentliche Aufgabe. Es handelt sich um eine verfassungsunmittelbare Aufgabe der rechtsprechenden Gewalt und damit eines jeden Gerichts. Zu veröffentlichen sind alle Entscheidungen, an deren Veröffentlichung die Öffentlichkeit ein Interesse hat oder haben kann. Veröffentlichungswürdige Entscheidungen sind durch Anonymisierung bzw. Neutralisierung für die Herausgabe an die Öffentlichkeit vorzubereiten.
Die anschließende Veröffentlichung als solche muß nicht durch die Gerichte selbst geschehen, sondern kann durch Organisationsakt auch der privaten Initiative Interessierter einschließlich der beteiligten Richter überlassen werden.
Bei der Herausgabe von Gerichtsentscheidungen zu Zwecken der Veröffentlichung obliegt den Gerichten eine Neutralitätspflicht. Ihr entspricht ein Anspruch der Verleger von Fachzeitschriften wie auch von sonstigen Publikationsorganen auf Gleichbehandlung im publizistischen Wettbewerb.
Die Übersendung von Gerichtsentscheidungen an Dauerbezieher muß möglichst gleichzeitig erfolgen. Die Herausgabe an Private einschließlich der privat tätigen Richter darf nicht so organisiert werden, daß bestimmte Verlage einen Wettbewerbsvorsprung erlangen können.
Bei der Herausgabe darf nicht nach dem wissenschaftlichen Niveau der zu beliefernden Presseorgane unterschieden werden (Änderung der Rechtsprechung; vgl. Beschluß vom 1. Dezember 1992 - BVerwG 7 B 170.92 - Buchholz 11 Art. 3 GG Nr. 378).
Dein Einwand, dass aufgrund der Öffentlichkeit des Verfahrens und der breiträumigen Berichterstattung vieles bereits bekannt ist, ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Gleichwohl gilt, dass zwischen dem gesprochenen (und damit vergänglichen) Wort in der Sitzung und der Herausgabe der schriftlichen Urteilsgründe, in denen vielleicht auch Dinge stehen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt worden sind, zu unterscheiden ist. Wer werden zu gegebener Zeit sehen, was das Landgericht macht; vielleicht bereiten sie ja schon eine „Presseversion“ vor. Liebe Grüße --Opihuck16:03, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke für die Wiedergabe dieser Entscheidung. Nach diesen Grundsätzen bleibt dem LG Mannheim eigentlich gar keine Wahl - es muss das Urteil veröffentlichen, denn es kann doch kein ernst zu nehmender Zweifel daran bestehen, dass die Öffentlichkeit daran ein Interesse hat oder zumindest haben kann. Und von Schutz der Persönlichkeitsrechte steht in den Leitsätzen kein Wort.
Internationale Gerichtsentscheidungen werden sogar häufig unter dem Rubrum veröffentlicht - da würde es dann sogar "Fall Kachelmann" heißen oder "Bundesrepublik Deutschland gegen Kachelmann" oder ähnlich; da hilft dann auch die Anonymisierung der Urteilsgünde nicht mehr weiter. ;o) --Snevern(Mentorenprogramm)16:28, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
In Leitsatz 1 lese ich Veröffentlichungswürdige Entscheidungen sind durch Anonymisierung bzw. Neutralisierung für die Herausgabe an die Öffentlichkeit vorzubereiten. Das scheint mir eindeutig zu sein und entspricht auch der Praxis der Gerichte. Im Allgemeinen werden veröffentlichte Entscheidungen pedantisch genau anonymisiert, was bei Nichtbeachtung schon zu Schadensersatzforderungen geführt hat. Die Anonymisierung ist nicht nur auf Formalien beschränkt (aus "Kachelmann" wird z. B. "K."); der Persönlichkeitsschutz verlangt, dass Rückschlüsse auf die Person der Beteiligten grundsätzlich nicht möglich sind. Deswegen halte ich es auch nicht für wahrscheinlich, dass die Originalfassung an die Öffentlichkeit gegeben wird, denn da stehen ja vielleicht auch die Namen der Zeuginnen und ihre unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemachten Angaben drin, an deren Nichtveröffentlichung (z. B. zu Sexualpraktiken) die Damen ein schutzwürdiges Interesse haben. Die Praxis im internationalen Bereich (EuGH, EGMR) oder anderen Ländern (USA, Großbritannien) ist da – auf einer anderen Verfassungsordnung und Rechtstradition beruhend – anders; in Deutschland ist das weder üblich noch rechtlich möglich. --Opihuck20:33, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
In den Urteilsgründen finden sich die unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemachten Aussagen der Zeugen ebensowenig wieder wie die Namen der Zeugen - wir reden hier über eine Veröffentlichung des (öffentlich verkündeten und öffentlich mündlich begründeten) Urteils, nicht der Prozessakten.
Die Sexualpraktiken des Herrn K. waren in der Tat ausführlich Gegenstand der Verhandlung und der Berichterstattung. Mag sein, dass auch in der (schriftlichen) Urteilsbegründung was darüber stehen wird. Ich vermute, wir werden bald Gelegenheit bekommen, das selbst zu überprüfen. Tatsächlich rechne ich nämlich damit, dass das Urteil veröffentlicht werden wird. --Snevern(Mentorenprogramm)22:47, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
4. Juni 2011
mal wieder eine Katzenfrage
Hallo zusammen. Da ich im Netz nichts fundiertes gefunden habe, an Euch die Frage: Wenn ich meiner Katze gestern abend Frontline (gegen Zecken, Flöhe, Haarlinge) auf den Nacken aufgetropft habe, kann ich sie dann heute mit Profender (Spot-On) entwurmen oder sollte ich besser noch warten? Viele Grüße --79.197.64.6212:57, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Arzneimittelinformation der beiden Hersteller sagen dazu nichts. Fipronil (Frontline) wird durch die Haut nicht resorbiert, sondern reichert sich in den Talgdrüsen an. 1 Tag Sicherheitsabstand sollte ausreichend sein. --Uwe G.¿⇔?RM11:08, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
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Bluetooth-Stick und Magnet
Ich habe nen Mini-Bluetooth-Stick und einen Bluetooth-Kopfhörer. Beides aufbewahrt in einem Beutel. Jetzt habe ich zweimal den Stick nicht gleich gefunden, denn er steckte in der Hörermuschel. Dann fiel der Groschen: Lautsprechermagnet.
Frage: Kann der Magnet dem Stick was anhaben oder ist dem Magnetismus egal? Analoge Elektronik hat man ja immer möglichst von Magneten ferngehalten, das steckt mir im Blut. Aber die Hörermuschel wäre ein sehr praktischer Platz für den Stick. Rainer Z ...13:33, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wieso sollte man analoge Elektronik von Magneten fernhalten und wieso digitale nicht? Solange keine magnetischen Speicherungsverfahren verwendet werden (Magnetband, Diskette, Festplatte etc.) hat der Magnetismus von Dauermagneten überhaupt keinen nennenswerten Einfluss; dementsprechend auch nicht beim Bluetooth-Stick. -- ζ14:03, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ist das in den Lautsprechern überhaupt ein Dauermagnet? Ich dachte immer, das sei ein Elektromagnet (bin aber genau so ein Laie wie Rainer...) --Jossi15:15, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ohne einen Dauermagneten (und ohne Stromzufuhr im Aufbewahrungsbeutel) würde der Stick nicht angezogen werden. Bei einem herkömmlichen Lautsprecher wird für die Schwingspule heutzutage kein Elektromagnet mehr verwendet; zumindest nicht für das Spaltmagnetfeld. Der von dir angesprochene Elektromagnet erzeugt lediglich die Schwingungen. Der Dauermagnet versucht die Schwingspule dagegen immer schön in der Mitte zu halten, damit sie gleichmäßig schwingen kann. -- ζ15:41, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
jedenfalls habe ich durch Zufall den perfekten Aufbewahrungsort für den kleinen Kameraden gefunden.
Anschlussfrage: Den Stick habe ich nur nicht im Netbook stecken, weil ich den Eindruck habe, der zieht spürbar Strom, auch wenn keine Verbindung aufgebaut ist. Einbildung oder Tatsache? Rainer Z ...16:07, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Denkbar wäre es. Hängt vom Strommanagement und Treiber ab. Am Besten die Akkukapazität in einem Testszenario vergleichen: Den Rechner beispielsweise unter gleichen Bedingungen jeweils 60 Minuten laufen lassen, jedoch einmal mit Stick (ohne Verbindungsaufbau) und ein weiteres Mal 60 Minuten ohne Stick. Anschließend die Kapazitätsverluste des Akkus miteinander vergleichen. -- ζ16:16, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Größe ist irrelevant. Wie schon gesagt: Wichtig ist alleine das Strommanagement des Betriebssystems und das des Treibers. -- ζ16:49, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
allein der usb pullup widerstand bei low-speed (keyboard) will wohl schon 5mW... im übrigen: könnte man nich lieber n usb verlängerungskabel aufdröseln und das 5V kabel auftrennen und n amperemeter reinhängen und dann das ganze reinstöpseln? :-) dann braucht man sich nich so auf sone komische akku-ladestand-anzeige zu verlassen... --Heimschützenzentrum (?) 20:41, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Unbekannter Ampelaufkleber
Danach kann man nicht googeln.
Weiß jemand, was das für ein Aufkleber ist? Ich habe den schon öfter gesehen (das Foto stammt aus Potsdam), und weil er anscheinend immer im Autofahrer-Gesichtsfeld liegend sorgfältig aufgeklebt ist und aus stabiler Folie besteht, vermute ich, dass der Sticker nichts Illegales ist, sondern irgendeine Bedeutung hat. Aber welche? --Thorbjoern13:45, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Spekulation: Das ist eine Ampel, die sich Illuminaten/die Polizei/... per Funk auf grün schalten können,wenn sie es mal eilig haben. Angesichts des Erregungspotentiales darüber in der Autonation wird das allerdings diskret geheimgehalten. --87.141.26.4914:46, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nein, das ist es nicht. Die Ampeln werden nicht per Funk geschaltet, sondern sind alle mit einem zentralen Rechner verkabelt. Dieser kann jedoch per Funk angesprochen werden (falls aufgrund von Unwetterlagen oder Stromausfällen er per Kabel nicht reagiert). Die zentrale Leitstelle hat fest einprogrammierte Fahrstrecken, die allesamt per Knopfdruck geschaltet werden können (so können z.B. alle Ampeln zwischen einem Altersheim und der nahegelegenen Feuerwehr sofort auf grün geschaltet werden, damit die Feuerwehr ohne Verkehrsbehinderungen ganz schnell dahin kommt). Einzelne Streifenwagen der Polizei oder einzelne Feuerwehrautos können diese Fahrstraßen aber nicht schalten. Und diese Fahrstraßen sind vorher fest vorprogrammiert, ohne dass einzelne Ampel geschaltet werden können. Also immer nur die gesamte Strecke. Außerdem besteht keinerlei Grund, eine solche Ampel zu kennzeichnen. Schließlich kann nur die zentrale Leitstelle sowas machen und die sehen die Ampel ja nicht, sondern nur eine Karte.
Ein Verkehrsschild kann es auch nicht sein, da Verkehrsschilder niemals einfache Aufkleber sind. Ein solcher Aufkleber entfaltet keinerlei Bindungswirkung für irgendeinen Verkehrsteilnehmer. Schreib einfach mal die Stadt Potsdam an, die werden es wissen. --Hannesbr10015:47, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wie könnte denn eine fachliche Beschreibung des Objekts aussehen? Danach könnte man dann vielleicht googlen... "weißer Pfeil auf grünem Grund" oder so...--Pilettes17:30, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
... gemacht bis die Fingerknochen durchkamen. Nichts. Würde bei der Strassenmeisteri oder 'ner Polizeiwache anfragen. Die haben mich bei ähnlichen Fragen immer sehr freundlich informiert. GEEZERnil nisi bene17:48, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
In der Form wie dargestellt, entspricht dieses Zeichen einem Lambda-Symbol. Vielleicht hat es etwas mit schadstoffarm geregelten Motoren zu tun? Ich bin sicher, ein Polizist kann die Frage in kürzester Zeit beantworten. -- ζ23:01, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Kommt zwar vom Ort her nicht hin, aber ich meine, das ist ein ganz altes Logo der Vestische Straßenbahnen GmbH, hier um 180° gedreht. Wenn meine Erinnerung mich nicht trügt, dann war das vor 30 Jahren im öffentlichen Nahverkehr oft zu sehen. --91.52.236.3100:16, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ein umgedrehtes "V" macht wenig Sinn und ein Pfeil wäre oben Spitz. Vielleicht sollen die oben zusammenlaufenden Geraden die Fahrbahn symbolisieren. Der Hintergrund ist grün und angebracht ist das Ganze auf Ampelmasten. Da liegt es doch nahe, dass der Aufkleber auf eine an dieser Straße geschalteten grünen Welle hinweisen soll. --91.52.236.3101:41, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
In Berlin können Busse einzelne Ampeln auf "grün" schalten. Diese sind aber soweit ich weiss nicbt extra gekennzeichnet. Vielleicht ist das dann aber in Potsdam der Fall. Quelle: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/lenkung/ampeln/download/gruenewelle_flyer.pdf, Zitat: Busse und Straßenbahnen sollen in Berlin weitgehend Vorfahrt haben, denn sie befördern mehr Personen pro Fahrzeug und nutzen deshalb die begrenzte Grünzeit an den Kreuzungen sehr viel besser als der Pkw-Verkehr. Außerdem ist ein schnellerer öffentlicher Verkehr für die Fahrgäste attraktiver. Busse und Straßenbahnen können deshalb über ein Funksignal schon von weitem Grün anfordern und müssen im Idealfall nicht halten. Haben Bus oder Bahn die Ampel passiert, sorgt ein Abmeldesignal dafür, dass diese wieder in die Grüne Welle schaltet. Dabei wird stets versucht, auch die Wartezeiten für Autos und Fußgänger möglichst gering zu halten. --Da7id08:54, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Aber stimmt das auch? Ich weiß nicht, so wie sich das Lied anhört, würde ich das nicht zum allgemeinen Pop oder Elektropop zählen. Oder vielleicht ein Jazz-Pop-Mix? Hm, keine Ahnung, Doc Taxon@Discussion16:28, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich habs mir gerade nochmal angehört. Das Lied steigert sich ja eher subtil und bleibt dabei weitgehend auf einem Grundton, hat aber viele kleine Variationen und Spielereien, die es abwechslungsreich und lebendig halten, Schlagzeug-Akzente, Soundflächen, Minimelodien von Vibraphon und Saxophon (oder ists doch ein Synth?). Insgesamt also eher auf Atmosphäre als auf Strophe/Refrain ausgelegt. Der Umgang mit den Harmonien ist relativ offen (eher Bluestonleiter oder so als strikt Dur/Moll) und der Rhythmus swingt auch ein bisschen. Hat meiner Meinung nach also schon was "jazziges", ist aber natürlich kein Jazz. Prinzipiell waren schon einige R&B und Disconummern in den 70ern ähnlich gestrikt, ein durchgehender Rhythmus bei gleichbleibendem Grundton mit allerlei halbwegs geschmackvollen Variationen darüber. Wobei diese Stücke in der Regel "aussagekräftigere" Melodien hatten und der Beat bei Lena auch kühler ist, mit einer kleinen Priese 80er-Synthie-Pop/New Wave drin (wie etwa Soft Cells Version von Tainted Love). Ich musste bei der Soundästhetik auch an Trip-Hop-inspirierten Pop aus den 90ern denken (Smoke City, Sneaker Pimps und so, ein bisschen das Mädchenhafte von Björk auch), aktuell ließe sich dieser Sound vielleicht im Nu Jazz (was ja auch alles und nichts heißen kann) finden. Insgesamt ists moderner Pop und bedient sich halt hier und da. Richtige Genres gibts bei sowas meist nicht mehr, man mischt zusammen was gefällt. Gruß --stfn23:48, 4. Jun. 2011 (CEST) PS: Das Grundmuster vom Song lässt sich meiner Meinung eigentlich nach ganz gut auf Peggy Lees Version von Fever zurückführen, die Mischung zwischen Unterkühltheit und Sexyness, das Geheimnisvolle, Nächtliche, der Rhythmus. Fever ist natürlich ein Megaklassiker, der wohl für immer im "kollektiven Popmusikgedächtnis" bleiben wird und im Laufe der Jahre sicher tausende von Musikern inspririert hat. Lena ist stimmlich sicher keine Peggy Lee und Taken by a Stranger besitzt meiner Meinung nach nicht die Eleganz von Fever, trotzdem ist die Grundidee schon recht ähnlich.[Beantworten]
Meiner Meinung nach nicht. Ist halt einfach ein Popsong, möglicherweise inspiriert von Nu Jazz, möglicherweise aber auch von Synthie Pop oder R&B oder oder (oder eben auch nicht). Im Sinne der Postmoderne (um hier mal mit großen Worten zu kommen) ist es ganz üblich, in der Popmusik verschiedenste Stilelemente zu vermischen (Eklektizismus). Dabei muss es sich nicht um eine bewusste Auseinandersetzung mit den Quellen handeln, oft werden unwissentlich und ohne tieferen Bezug zu Inhalten, Hintergrund oder kultureller Tradition einfach von hier und da isolierte Elemente zusammengesammelt und dann ein eigener Eintopf daraus gekocht (leider wird dieser meiner Meinung nach essentielle Aspekt im Popmusik-Artikel fast gar nicht behandelt). Speziell Taken by a Stranger erscheint mir sehr amorph und diffus bezüglich seiner Stilmittel, hier wird meiner Meinung nach nichts bewusst zitiert oder neu interpretiert, lediglich nach Geschmack allerlei Atmosphären und Effekte (Oberflächen) aufgegriffen, in Form gebracht und zusammengemischt. Sofern sich keine relevanten Quellen zu Nu-Jazz-Bezügen finden, wäre eine Erwähnung im Artikel meiner Meinung nach TF. Schöne Grüße --stfn00:36, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke für den Link, passt doch ganz gut zu meinem Gefasel. Den Fragesteller möchte ich auf das dort verlinkte Analyse-Video von Klaus Kauer hinweisen, 15 Minuten Lebenszeit die man nie wieder bekommt :) --stfn03:52, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Durchsichtige Larven mit langem Schwanz im Wasserfass
Ich hab heute in mein Wasserfass geschaut. Neben den üblichen Mückenlaven waren da auch andere. Sie sehen aus wie durchsichtige Schmetterlingslarven und haben einen sehr langen Schwanz (falls das den überhaupt "hinten" ist). Teilweise waren die da am rumzucken, sie hingen aber auch mit ihrem Schwanzende an der Wasseroberfläche "kopfüber" einfach nur so rum.... Ich hab die Dinger noch nie gesehen. Kann mir jemand sagen, was daraus wird? Oder IST das schon??? Eckelig die Dinger... erinnern mich scharf an das Ding das bei Matrix Neo im Bauchnabel steckte.... :0( --79.192.127.16118:01, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hallo Auskunft :). Rekorde lassen sich normalerweise recht zuverlässig googeln, aber diesen finde ich nirgendwo. Wer war der älteste Weltmeister aller (professionell organisierter) Sportarten und in welchem Alter war er oder sie es (mich interessieren sowohl älteste zum Zeitpunkt des Titelgewinns als auch älteste zum Zeitpunkt des Titelverlusts). Falls es sich um eine Denksportart handelt (welche ich auch zu "Sport" zähle), als Zusatzfrage dasselbe für körperliche Sportarten. --AlexmagnusFragen?19:20, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich habe eine Frage,und zwar geht es darum das ich aus gesundheitlichen Gründen keine Schichtarbeit mehr ausüben kann.Mein Arzt hat mir ein ärztliches Artest für das AA geschrieben und ich dort eingereicht.In dem stand das ich nur noch in Vollzeit und Vollschicht arbeiten kann und man darauf Rücksicht nehmen sollte.
Habe jetzt aber ein Vermittlungsvorschlag erhalten mit einer 3 Schicht Arbeit,wo ich mich doch garnicht bewerben kann.Hat mein Arzt sich falsch aus gedrückt,was ich ja nicht wirklich denke,oder die vom AA nicht richtig bestanden.Denn mein Arzt hat mir erklärt das eine Vollschicht bedeutet,den normalen Tagesablauf,das heißt Frühschicht
oder auch Tagesschicht.
Ich möchte nun genau wissen was bedeutet eine Vollschicht?
Bitte sie um eine schnelle Auskunft,da mir das keine Ruhe läßt.
Nach der Definition auf der Seite neuro24.de bedeutet "Vollschicht" nur "Übliche ganztägige Arbeitszeit". Zu Deiner Aussage würde nach dieser Seite eher "Normalschicht" passen. Am besten bei Arzt und/oder Amt rückfragen. --78.49.235.22221:02, 4. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Möglicherweise ist für die Sachbearbeiter/dem medizinischen Dienst der Arge Vollzeit und Vollschicht dasselbe. "Vollschichtig" bedeutete bis vor einigen Jahren tatsächlich auch für die Rentenversicherung, dass du eben eine ganze Schicht (normalerweise also rund 8 Stunden) täglich arbeiten kannst. Er hätte schreiben sollen: Mehr als sechs Stunden tgl., nur in Tagschicht. Wobei auch das seine Tücken hat, bedeutet es doch: in der Zeit von 6–23 Uhr bzw. 5–22 Uhr (Bäcker- und Konditoreien) (§2 Abs. 3 ArbZG) bist du einsetzbar. Evtl. sollte er also weiter ausschließen: ohne Frühschicht, Nachtschicht. -- Ian Dury Hit me14:34, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Verstehe ich nicht. Mit "nur noch in Vollschicht und Vollzeit" ist doch alles gesagt. Es gibt so gut wie keine Einschränkungen (o.k. im Bereich Militär, Feuerwehr und Gesundheitswesen fällt so einiges flach, sonst ist aber nach ärztlicher Einschätzung noch vieles möglich). Dem Wunsch nach der Einschränkung "keinen Schichtdienst" oder "keine Wechselschicht" ist der Arzt nicht nachgekommen. --91.51.213.7123:52, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Frage habe ich so verstanden, dass der Arzt eine qualitative Einschränkung bescheinigen wollte ("...hat mir erklärt ... Vollschicht bedeutet ... Frühschicht oder auch Tagesschicht..."). Vollschichtig ist (bzw. war) – wie Vollzeit auch – jedoch nur eine Aussage zur Quantität. -- Ian Dury Hit me08:25, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
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Guten Abend liebe Wikipedianer,
ich habe leider eine Schwierigkeit mit Microsoft Outlook. Stets beim Starten kommt folgendes Dialogfeld: Der Vorgang kann nicht beendet werden. Es steht keine Verbindung mit dem Microsoft Exchange Server zur Verfügung. Outlook muss im Onlinemodus oder verbunden sein, um diesen Vorgang auszuführen. Hinterher habe ich dann den Microsoft Exchange Server einzutragen und dann noch das Postfach. Ich habe leider sehr beschränkt Ahnung davon, daher wäre es für mich äußerst hilfreich,wenn mir jemand helfen könnte, WAS man überhaupt von mir will.
Und beim fehlerhaften Eintragen kommt noch zum Abschluss folgende Mitteilung: Es steht keine Verbindung mit dem Microsoft Exchange Server zur Verügung. Outlook muss im Onlinemodus oder verbunden sein, um diesen Vorgang auszuführen. Ich bin leider ratlos wie ich vorzugehen habe. Für jede Hilfe wäre ich sehr dankbar!
--92.231.235.12801:23, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich kenne mich leider nicht damit zu Genüge aus, daher bin ich davon ausgegangen, ich bräuchte einen MS Exchange Server um Outlook nutzen zu können. Ich habe einen Hotmail- und einen web.de-Account, könnte ich mit einem dieser beiden Konten Outlook "betriebsbereits" machen? Ich meine, bisher hat sich Outlook bei mir mit den o.g. Fehlermeldungen selbst verabschiedet. --85.178.116.25512:15, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vom Regen in die Traufe..nun kommt nach besagter Schalftfläche folgende Mitteilung: Ihre Standard-E-Mail-Ordner können nicht geöffnet werden. Die Datei c:\Windows\...\outlook.ost ist keine Datei für Offlineordner. Ich bin langsam am Rande der Verzweiflung... (nicht signierter Beitrag von85.178.116.255 (Diskussion) 13:30, 5. Jun. 2011 (CEST)) [Beantworten]
Nochmal zur Vorabklärung: hattest Du das mit utlook schon mal am Laufen und aus irgendeinem Grund läuft es nun nicht mehr, oder versuchst Du eine Neuinstallation? Chiron McAnndra15:37, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
@IP94 - Es ist nicht Deine Entscheidung, was andere für ihre EMails verwenden wollen; die Frage lautete nicht, "Was ist der beste Mailclient?" - ich will nur Sichergehen, ob es sich bei den "neuen" Problemen um Bezüge zu bereits verwendeten Postfachdateien handelt, oder ob es lediglich Reste einer falsch konfigurierten Einstellung sind, in denen noch keine wichtigen inhalte stehen. Chiron McAnndra19:54, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
? Es ist nicht meine Entscheidung? Wie kannst du nur sowas behaupten, ich steh hier schon abfahrbereit um der anderen IP mal so richtig den Rechner durchzupflügen, dann ist er zwar für die IP unbrauchbar, aber bei mir funktioniert er bestens. Und wie kommst du eigentlich dazu mich so anzuraunzen ohen überhaupt zu wissen, ob mein Vorschlag nicht tatsächlich der bessere gewesen wäre. Immerhin gibt es genug Leute die die neue oder alte Version eines Programmes nutzen, "weil das hab ich immer schon so gemacht" und Alternativen gar nicht kennen. Und deine Hinweise waren scheinbar auch nicht nützlich, immerhin funktioniert es scheinbar immer noch nicht. --94.134.199.6015:31, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
@Chrion McAnndra: Outlook lief noch nie bei mir auf dem Rechner. Die Software benötige ich im Grund genommen auch nur für mein neues Smartphone von HTC, welches Outlook zum Synchronisieren der Kalendereinträge etc. benötigt. --85.178.116.25520:17, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn das der einzige Grund für Dich ist, mit Outlook anzufangen, solltest Du Dich ggf doch an den Vorschlag der IP halten und Dich informieren, ob es für Deine Zwecke keine Alternative gibt. Ich haltte Outlook keineswegs für schlecht - ich verwende es selbst - aber für Deine Sache kommt es mitr vor wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen.
Solltest Du keine anderen Alternativen finden, dann geh am Besten so vor, daß Du alle angeleggten Konten komplett löschst.
Danach trägst Du zuerst mal ein einzelnes Konto neu ein - am besten eins, zu dem Du eine entsprechende Anleitung bei Deinem Mailprovoder findest.
Zusatzfrage: über welchem Weg gehst Du ins Internet? Ich meine damit, ob Dein Internetzugang direkt auf Deinem Rechner gestartet wird, oder ob Du über einen Router gehst? Die Meldung kommt mir nämlich etwas merkwürdig vor und ich vermute fast, daß Outlook versucht, eine Internetverbindung aufzumachen. Ich sehe jedenfalls sonst keine Notwendigkeit für den Offline-Modus.
Ach ja, noch was: wenn Du vor der Entscheidung stehst, ob Du IMAP oder POP3 verwenden sollst - Falls Du vor hast, von verschiedenen Rechnern aus Deine Mails zu lesen und von da immer denselben Archivzustand vorzufinden, dann ist IMAP sinnvoller - wenn Du jedoch nur von diesem Rechner aus Deine Mails lesen willst und in anderen Fällen lediglich die neu eingegangenen Mails per Browserzugang anschauen möchtest, dann ist nach wie vor POP3 sinnvoller. Chiron McAnndra21:38, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Konfliktlösungsansatz gesucht
In einem Verein, dem ich angehöre, herrscht zur Zeit ein schwieriger Konflikt um die Frage, ob bestimmte Personen dem Verein und seinem Umfeld angehören sollen, und wie genau. Wie kann man einen Konfliktlösungsprozess herbeiführen, der zumindest eine vollständige Problemanalyse und das Sammeln sämtlicher Lösungsvorschläge gewährleistet? Ist das ein Fall für Moderation (Gruppenarbeit)? --KnightMove06:42, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der Titel klingt sehr theoretisch, das Buch ist aber kristallklar und praktisch Einführung in die Systemtheorie des Konfliktes von Fritz B. Simon geht durch alle Niveaus eines Konfliktes. Das Ziel wird festgelegt. Beide Parteien listen knapp ihre Argumente auf (der "Wichtigkeit" nach geordnet), dann werden "Argument-Duplikate" eliminiert. Wenn beide Parteien die beiden ("gegenseitigen") Listen akzeptiert haben, wird offen darüber diskutiert. Kommt es auch hier zu keiner Lösung, wird nach einer externen völlig uninvolvierten Person gesucht, die beide Parteien öffentlich akzeptieren (schlage eine ältere Person vor...) . Diese Person fällt dann - aufgrund der erstellten Listen und ohne Einfluss der beiden Parteien - die Entscheidung - keine weitere Diskussion! (Dieses "Ultimatum" durch einen Dritten ist machnmal schon Motivation genug, selber eine Lösung zu finden...) Wenn die Vereinsmitglieder nicht in der Lage sind, einem solchen Schema zu folgen, sind sie kein Verein und sollten sich aufteilen in 2 Vereine. Peace. GEEZERnil nisi bene09:40, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Addendum: Obiger Vorschlag setzt natürlich voraus, dass alle Wege und Möglichkeiten der Satzung und einer zu erwählenden Satzungsänderung bereits beschritten wurden. Wenn nicht, dann wäre DAS der erste Weg ("Sollen neue Mitglieder eine Probezeit bekommen?" [Abstimmen] "Wer darf neue Mitglieder - und unter welcher Argumentation - wieder rauskegeln? [Mehrere Modelle und Abstimmen] etc. ... Funktionelles Gerüstwerk sollte immer die Frage sein "Nützt es dem Verein?" "Nützt es Karl-Heinz?" ist nie gut. GEEZERnil nisi bene16:02, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Andere Möglichkeit: Jede Seite nennt einen jeweils vertrauenswürdigen, aber sachlichen "Anwalt", die dann beide, zb wie zuvor vorgeschlagen, die Sache untereinander oder mit Mediator regeln, nimmt Emotionen raus. Hatte ich auch für Konflikte bei Wikipedia mal vorgeschlagen, versandete aber. --93.198.201.15110:50, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Warum zählt der Alpenrhein zum Rhein? Er fließt in den Bodensee, aaber das gilt ja auch für diverse andere Zuflüsse. Müssten diese nicht genauso Rhein sein?(nicht signierter Beitrag von89.204.153.145 (Diskussion) )
Was der Beitrag der Märchengestalt soll, kapier ich nicht, aber der Alpenrhein bringt das meiste Wasser in den Bodensee. (Über 50%.) Ausserdem haben die Geologen festgestellt, dass das Alpenrheintal und die Bodenseevertiefung zugleich entstanden sind. Es ist also nichts für Österreich z.B. die Bregenzer Ach oder die Dornbirner Aach als Quelle des Bodensees und damit für den späteren Rhein zu bestimmen. Bei Schaffhausen hätten wir dann den Bregenzer Achfall oder den Dorbirner Aachfall. Das hört sich scheusslich an, wenn auch ein bischen Wasser der der anderen Bodenseezuflüsse drin ist. Es ist nun mal so, dass bis auf wenige Ausnahmen, der kleinere Zufluß seinen Namen verliert, wenn er in den grösseren Fluß einfliesst. Aber warte mal noch 10 bis 15 Tausend Jahre, da hat der Alpenrhein, bzw. der Alte Rhein und seine Begradigung den Bodensee zugeschoben, dann wird man deutlicher sehen woher das Wasser wirklich kommt.--79.250.21.15016:30, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es gibt hierzulande viele Empfehlungen, bei Hitze täglich 2-3 l Wasser oder mehr zu trinken. Ich habe michimmer gefragt, wie Beduinen oder andere Einwohner heißer Steppen- und Wüstenländer denn auf solche Mengen kommen können, wo Trinkwasser dort so rar ist und sparsam verwendet wird. Schleppen sie diese Mngen wirklich mit oder trinken sie einfach weniger und halten sich nicht an unsere Empfehlungen?
--93.198.201.15110:47, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Beduinen trinken deutlich wenigen als die empfohlene Menge wie sie in Europa propagiert wird. Überleben und sich wohl fühlen ist auch mit deren getrunkenen Menge gut möglich. Auch für uns Europäer wäre dies machbar nur fällt es uns leicht Wasser zu trinken und mehr als die Beduinen trinken ist empfehlenswert. --Gustav Broennimann11:28, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
In deiner Quelle steht nichts von 1 L/h. Genauer gesagt waren es 8 Runden mit 225 ml/¼ h und danach wurde mit 0,5-Liter-Flaschen weitergemacht. Als ihr Körper kollabierte, hatte sie fast 7,5 Liter Wasser getrunken – wohlgemerkt ohne Toilettengang.[9] -- ζ17:50, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Also wenn es da angeblich drin steht, dann sei doch bitte so gut und zitiere es für mich. Ich kann es nirgends finden. Davon abgesehen, spielt es keine Rolle wo BBC das her hat. Der Wettbewerb und seine Details waren damals weltweit derart bekannt geworden, dass sich dazu sicherlich noch eine ganze Menge mehr Quellen mit Google finden lassen. -- ζ18:42, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
„im Abstand von 15 Minuten etwas mehr als 0,2 Liter Wasser“... da das verdauungssystem ja nich so das schnellste ist, habe ich es eben auf l/h umgerechnet... wieviele std ging es denn mit den 0,5l flaschen? also auch alle 15min eine? dann wären es also 2std für die ersten 2l und 2,75std für die restlichen 5,5l und dann noch das was über 7,5l hinausgeht... *seufz* --Heimschützenzentrum (?) 20:04, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vielleicht solltest du noch einmal ein paar Stunden Mathematik lernen. Bei mir besteht eine Stunde immer noch aus vier Viertelstunden und nicht aus fünf (respektive 60 Minuten statt 75). Demnach ergibt 4 × 0,2 Liter = 0,8 Liter ⇒ 1,6 Liter für zwei Stunden. -- ζ21:09, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Da gab es in der englischen Wikipedia jüngst eine breite Diskussion mit dem Ergebnis, dass das in den Bereich urban legend gehört und die Ursprünge dieser Regel nicht einmal exakt zu bestimmen sind. IIRC war das eine sehr grobe rein theoretische Daumenregel, die zudem auch das in der Nahrung enthaltene Wasser mit-meinte. hier steht etwas (Links) und die Diskussion dazu müsste wohl im Archiv der Diskussionsseite sein. --92.202.4.17314:17, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ach Leute, macht doch nicht alles so kompliziert. Flüssigkeit wird in Form von fester und flüssiger Nahrung zugeführt. Abgeführt wird Flüssigkeit durch Schweiß, Stuhlgang, Atemluft und natürlich als Urin über die Nieren. Bei Hitze muss man also den ausgeschwitzten Anteil zusätzlich aufnehmen. Wer weniger schwitzt (bei Beduinen spielt sicher auch die Kleidung eine Rolle) muss nicht so viel zusätzlich trinken. Nun kann man versuchen Faustregeln aufzustellen oder komplizierte Regeln. Wichtig ist die Aufrechterhaltung der Nierenfunktion. Bei einem gesunden Menschen sind dies durchschnittlich 1200 ml pro Tag. Wer den ganzen Tag kein Wasser lassen muss und dunklen Urin produziert hat zuwenig getrunken. --Bernd00:56, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn die fragende IP - oder irgendein anderer, der mitliest - vorhatte, sehr viel mehr Wasser zu trinken, könnte sie/ihn das durchaus mehr als freuen, ja. --Eike09:26, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Salomon Bach
Hi! Kann mir das kurz jemand übersetzen: „Un certain Salomon (Themar, c. 1655-60 - Dantzig, après 1729) qui fut théologien à Dantzig, était peutètre le fils de Johannes. (Themar, c. 1625 - ?) théologien à Mitau et à Riga, en Lettonie, dès 1653.“ Danke, Doc Taxon@Discussion11:33, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ein gewisser Salomon (Themar, geboren circa 1655-60; gestorben in Danzig nach 1729) der ein Theologe in Danzig war, war vielleicht der Sohn von Johannes (geboren in Themar cirka 1625, gestorben unbekannt), Theologe in Mitau und in Riga in Lettland im Jahr 1653. --El bes11:49, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Auszug: ..., ...der getötet den Metzger, der geschlachtet den Ochsen, der getrunken das Wasser, der das Feuer gelöscht, der den Stock verbrannt, der den Hund geschlagen, der die Katze gebissen, der die Ziege gefressen, die mein Vater gekauft für 2 ... .
Ich habe gerade einen Teller auf dem Flomarkt erworben. Auf ihm ist eine Flagge abgebildet. Sie ist in der oberen Hälfte schwarz, die untere Hälfte ist rötlich/dunkelorange. In der Mitte ist ein weißer Salmi mit den schwarzen Buchstaben "AB". Ich hab schon gegoogled, aber ich finde nichts. :0( Hat jemand eine Idee, wo der Teller her kommt?!?!? (Ich wohn auf Höhe Kiel/Hamburg, falls das weiter hilft....)--79.236.174.7912:21, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke, Rotkaeppchen. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Wieder Watt jelernt. Wenn der oder das Salmi wirklich zum Synonym für Raute geworden ist (mir ist es bis zum Auftreten hier noch nie untergekommen), hätte es dann nicht einen Artikel oder wenigstens einen Redirect verdient? --Snevern(Mentorenprogramm)08:41, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Auch noch nie gehört; „Synonymformel für Raute geworden“ aus Wiktionary ist sicher falsch, weil völlig übertrieben. Aber ein Blick in GBS überzeugt, dass das Wort selbst verbreitet ist: Arno Schmidt, Uwe Seeler (für's HSV-Abzeichen). Wiktionary führt zu einem Beleg, wo das HJ-Symbol als Salmi bezeichnet wurde, alles andere im Wiktionary ist dubios, jedenfalls was auf die Schnelle überprüfbar war. Salmi ist übrigens außerdem ein Geflügelgericht, und Falschschreibungen von Salami vergrößern die Verwirrung noch. --Aalfons10:36, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Selbst im Wiktionary ist diese zweite Bedeutung ja sozusagen nur eingeschmuggelt worden, denn unter Bedeutung steht sie nicht, sondern nur unter "Beispiel". Ein Verwendungsbeispiel für eine Bedeutung, das dann inhaltlich aussagt "X hat auch eine andere Bedeutung" ist jedenfalls nicht sehr erhellend... --AndreasPraefcke12:32, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich hätte da noch mal eine Frage zum eigentlichen Thema (weg vom Salmi): Ich würde gerne wissen, ob der rechteckige Teller (18,5x25cm) etwas wert ist. Er macht einen nicht mehr ganz so jungen Eindruck und ist von Hutschenreuther. Kennt jemand eine Intnetseite, wo man mal nachschaun/nachfragen könnte?!?!?!
Nebenfrage: kann mir einer sagen, wozu der Teller (bei seiner ungewöhnlichen Form) wohl gedient hat?!!?? (nicht signierter Beitrag von79.236.180.142 (Diskussion) 19:52, 6. Jun. 2011 (CEST)) [Beantworten]
Rat: Wenn die Dinger für 60 Euronen incl. 19% MWSt verkauft werden, also netto für 50 Euro, erhälst du von einem Händler vielleicht 25 Euro dafür. Zu wenig für so ein Stück – behalte es! Noch ein Tipp: Beobachte mal US-ebay, wenn A. B. zuletzt in den USA zugange war, gibt es dafür vlt. einen Sammlermarkt, auf dem höhere Preise zu erhalten sind. Dann mal bei Gelegenheit einer US-Reise mitnehmen und an ein vorher kontaktiertes maritim ausgerichtetes Fachantiquariat verkaufen; kenne aber die Zollvorschriften nicht. --Aalfons12:27, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ja, das sind die Herstellerangaben - ich wollte jedoch wissen, ob es darüberhinaus sonst noch Unterschiede gibt. Und dazu wäre es mir am liebsten, wenn sich Leute melden, die beide schon ausprobiert haben. Wäre ja denkbar, daß es einen Qualitätsunterschied gibt beim Druck. Mich irritiert es nämlich, daß der Toner, der mehr Seiten produziert, im Durschschnitt billiger ist als der mit weniger Seiten. Chiron McAnndra19:46, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Typisch dieser Chiron, er bekommt die Frage beantwortet klappt aber mit an den Haaren herbeigezogenen Zusatzfragen nach. Dabei wollte ich ihn wegen der kurzen Frage sogar loben, da ist man auch anderes gewohnt.--79.250.21.15020:41, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das gibt es bei vielen Toner- und Tinteherstellern, dass die kleine Kartusche/Patrone pro Seite teurer ist als die große. Bei Tonerkartuschen ist das Gehäuse mit der Fototrommel das gleiche, nur das Tonervolumen ist anders. --79.224.237.18122:10, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ihr ergeht euch alle viel zu sehr in der Illusion, daß das, was ihr euch einbildet, gelesen zu haben, auch tatsächhlich das sei, was andere (in diesem Fall ich) geschrieben hatten. Dem ist jedoch nicht so. Ich habe nichts geschrieben von "teurer pro Einheit" oder "teurer pro Seite" oder etwas in der Art, sondern ich rede vom Preis der einen Kartusche und vom Preis der anderen Kartusche. Für alle, die also echte Probleme mit dem Lesen einfacher Sätze haben, hier nochmal: der Toner, mit dem ich laut Angabe 6800 Seiten drucken kann, ist im Durchschnitt ein paar Euro teurer als der Toner, mit dem ich laut Angabe 8800 Seiten drucken kann. Nochmals anders formuliert die die, die auch das noch nicht verstanden haben: 6800 Seiten zu drucken ist teurer als 8800 Seiten. Ist der Grund meiner Frage jetzt klar geworden? Chiron McAnndra21:21, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Tja, lieber Chiron, da hast du mich klar erwischt: Ich habe in den "Durchschnitt" etwas hineininterpretiert, was da nicht steht.
ich find auch die vermutung, dass da schlechtere qualität mit dem günstigeren preis einhergehen könnte, naheliegend... z B gibt es toner kartuschen, die verschleißen können und deswegen nicht nachgefüllt werden sollen... die sind also keine reinen toner speicher+spender... beim sumsumsum ml1640 war das glaub ich so... schleichwerbung... --Heimschützenzentrum (?) 19:56, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vor einigen Monaten - Anfang September vergangenen Jahres - bin ich bei einem Spaziergang entlang eines alten still- und abgelegenen Bahndammes beinahe über diese Raupe gestolpert. Ich schaute nach links, schaute nach rechts und schaute nach unten - und dort auf dem Boden erblickte ich plötzlich diese doch ziemlich große Raupe: War geschätzt an die zehn Zentimeter groß und schätzungsweise 1½ Zentimeter dick. Eine solch große Raupe hatte ich bislang in hiesigen Gefilden noch nicht gesehen.
Hat jemand eine Idee, um welches Exemplar es sich hierbei handelt, welcher Schmetterling daraus werden wird (bzw. mittlerweile wohl geworden ist)?
Vielen Dank für Eure Antwort
-- Tolukra 18:17, 05. Juni 2011 (CEST)
In meiner Stadt ist bald eine NPD Demo,warum gibt es eigentlich bei jeder$ NPD Demo das selbe Spiel: Die Stadt erlaubt die Demo nicht das Verwaltungsgericht erlaubt sie mit Verweis auf Meinungsfreiheit etc. jedes Mal kostet die Gerichtsverhandlung Geld, obwohl das ERgebnis schon klar ist. Kann man das net anders gestalten?--84.58.201.6819:20, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Na, die Demonstration als solche muss nach deutschem Recht immer genehmigt werden. Einschränkungen kann es bei der Genehmigung geben bgzl. Ort, Wegstrecke oder Zeit (was aber nicht heißt, dass die Stadt die Demo auf die grüne Wiese um 0:00 Uhr verlegen darf). --84.172.12.18319:41, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ja, habe ich. Dort steht: für den morgigen Donnerstag in der Rostocker Innenstadt. Um was wetten wir, dass eine Genehmigung für z.B. Freitag erteilt worden wäre und dies auch in der Urteilsbegründung steht (ein "Verbot" wird z.B. regelmäßig dann ausgesprochen, wenn zeitgleich eine andere Demo angekündigt ist, am besten noch von Antifa-Organisationen)? --84.172.12.18321:59, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Äh, was worden wäre, weißt du so wenig wie ich. Die Demo wurde untersagt, Punkt. Wenn du andere Informationen hast, immer her damit. Solange betrachte dich als widerlegt. --Eike20:52, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das ist einfach ein Ritual. Die Zuständigen bei der Stadt wissen natürlich, dass sie eine Demonstration genehmigen müssen (u.U. auch mit Auflagen), befürchten aber in der Öffentlichkeit als Nazis dazustehen (Bild: Stadt München gestattet Nazi-Demonstration!), also lehnen sie erstmal ab, dann ist das Gericht der Buhmann. Unter der Hand hoffen sie vielleicht auch, dass das Prozedere für die NPD zu aufwendig ist und deswegen beim nächsten Mal in die Nachbarstadt geht. --84.172.12.18319:41, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Na, die Demonstration als solche muss nach deutschem Recht immer genehmigt werden. ist falsch. Die Demonstration bedarf nach deutschem Recht keiner besonderen Erlaubnis, sondern ist genehmigungsfrei – ein hohes Gut der Verfassung (Art. 8 Abs. 1 GG). Dem Veranstalter der Demonstration können allerdings − da Demos unter freiem Himmel anzeigebedürfig sind (§ 14 VersG) –, Auflagen erteilt werden; in Ausnahmefällen können sie auch ganz untersagt werden (§ 15 VersG). Der Grund für die von dir beobachtete Verhaltensweise wurde bereits genannt. Es ist ein altes Ritual, das der „kommunalpolitischen Ehre“ geschuldet ist. Man hat halt was getan ...; dass es nur Geld kostet, weiß jeder. --Opihuck20:11, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
..und diese braune Pampe hat in den Medien ihre Aufmerksamkeit. Das schlimmste, was denen passieren kann, ist dass man sie ignoriert. Man sollte die im wahrsten Sinne des Wortes totschweigen.--79.250.21.15020:46, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Im Gegenteil – im Beschluss einer Stadtverwaltung, auf den ein Rechtsstreit mit der NPD folgt, zeigt sich auch, wie es so schön heißt, ein Stück Zivilgesellschaft. Es wirkt auch mobilisierend bei Protestaktivitäten. Und einfach nichts zu sagen, nicht zu schauen, nichts zu tun in der Hoffnung, dass der Spuk von selbst verschwindet, ihnen die Straße, die Schulhöfe, die Jugendfeuerwehren zu überlassen … das ist politisch ganz abwegig. Und hat ja schon einmal nicht geklappt. --Aalfons21:39, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wie man's nimmt. Ein Staat, der sich nicht an seine eigene Gesetze hält und immer wieder Gerichte braucht, um ihn daran zu erinnern, ist faul. Wer sagt, das dieselben "Spielchen" nicht morgen eine sagenwamal 70-%-CSU-Stadt mit den Demos der sagenwamal Grünen spielt? Eine Zivilgeselschaft, die im Ernst den Beschluss einer Stadt braucht, um gegen Nazis auf die Straße zu gehen, ist keine gute. --84.172.12.18322:38, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wortverdreherei. Faul ist hier garnichts – Verwaltungsgerichte sind dazu da, das Handeln einer Stadt zu überprüfen, gerade wenn es um Ermessensfragen und die Auslegung von Vorschriften geht. Mir ist auch nicht bekannt, dass die Grünen in CSU-regierten Städten Kränze an Kriegsverbrechergräbern niederlegen oder in der Reichspogromnacht mit Fackeln durch Straßen ziehen wollen, in denen früher viele Juden gewohnt haben, oder auf „Rückführungs“kundgebungen vor einer Moschee amtlich aussehende "Ausreisebefehle" an gewählte Mandatsträger mit ausländischen Wurzeln begrölen. Nirgends steht, dass eine Stadtverwaltung mit einem Nein zur NPD die Proteste herbeiführt; oben steht: „wirkt mobilisierend“, Dresden ist doch ein gutes Beispiel für bürgerschaftliche Ermunterung. --Aalfons22:51, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK) Zurückhaltung auf der juristischen Ebene schließt ja Gegenaktionen im Rahmen der kommunalpolitischen Arbeit nicht aus. Immer häufiger bilden sich zu angemeldeten Veranstaltungen Gegenveranstaltungen. Es gibt also durchaus Möglichkeiten, ein Zeichen zu setzen. Das unsägliche Spielchen vor den Verwaltungsgerichten, das selten zu Gunsten der Kommune ausgeht, kostet den Steuerzahler dagegen nur Geld. --Opihuck22:57, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wortverdreherei. Wenn Verwaltungsgerichte regelmäßig (wir erinnern uns, das regelmäßig war der Ausgangspunkt der Diskussion) Städte eins auf den Deckel geben, dann geht es nicht mehr um "Ermessensfragen und die Auslegung von Vorschriften", sondern um planmäßige Gesetzesverstöße. Wenn der Staat keine NPD-Demos will, dann soll er das einfach in Gesetzesform gießen, dann hat auch kein Gericht mehr etwas zu meckern.
Ich bleibe dann mal dabei , dass du weiter Wortverdreherei betreibst: Ich weiß nichts von "regelmäßig", ich lese auch nichts davon. Die Städte sprechen ganz unterschiedliche Auflagen aus, die Verwaltungsgerichte urteilen darüber ebenfalls ganz unterschiedlich. Du suggerierst mit deiner Wortwahl, die gerichtliche Behandlung sei so etwas wie ein leerer Ritus einer Staates, der "faul" sei (dein Wort), der pompös "planmäßig Gesetzesverstöße" begeht (Hälst du einen Bußgeldbescheid, wenn dein Widerspruch dagegen erfolgreich war, auch für einen "planmäßigen Gesetzesverstoß"?). Kokettierst du ernsthaft mit dem Vorschlag, NPD-Demos gesetzlich zu verbieten, ohne dass die Partei verboten ist? Ich kenne sowas nur als Versuche aus der NPD-Ecke, auf dem widersprüchlichen Terrain zwischen Meinungsfreiheit und Verbot verbrecherischer Propaganda Punkte zu machen. Dein CSU-Grünen-Beispiel war so theoretisch – und du hast vermutlich mit Bedacht das wolkige Wort „Spielchen“ benutzt, um dich nicht selbst lächerlich zu machen –, dass die Anwendung der Gründe, warum man NPD-Demos nicht mag, ein Versuch war, sich irgendetwas Realistisches vorzustellen. Warum sollte die CSU eine Grünen-Veranstaltung denn verbieten? Wenn sie etwa ein Demo quer über den Platz planen würden, auf dem das Schützenfest unter CSU-Patronage stattfindet – oder Heiligabend auf dem Kirchplatz eine Jungwähler-Disco veranstalten wollen. Absurde Szenarien. Was du als mein „zentrales Argument“ bezeichnest, ist von dir dazu erklärt – es ist quatsch. Und widerlich ist, dass du Martin Niemöller, der acht Jahre im KZ saß, für die Demorechte von Neonazis reklamierst, die, wenn sie könnten, sofort Niemöller wieder ins KZ sperren würden. Und die meisten Verwaltungsrichter, die meisten CSUler, die meisten Grünen und die meisten Wikipedianer auch. --Aalfons11:14, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Interessant sind oftmals die Verbotsbegründungen. Da kommt wohl öfter das Argument, das es zu Gegendemonstrationen kommen wird und mit Gewalttätigkeiten zu rechnen ist. Und das sollte eben nicht sein, das bloße Gewaltandrohung die Grundrechte anderer auch offiziell behindert. Ich denke mal es manchmal besser zu sagen: die NPD demonstriert und keiner geht hin. --Eingangskontrolle20:53, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
HUMAX HD-Fox HD+
Analog zu dem Fehlerbericht aus einem Forum habe ich genau das gleiche Problem:
Ich habe mir den HD-Fox heute zugelegt und wollte die Sender 1-99 nach meinen Wünschen gestalten. Wenn ich nun aber durchzappen will, bleibt er nach ca. 10 Sendern hängen und in der Liste, die ich mir mit der OK-Taste anzeigen lassen kann, taucht alle 2 Sender ein Blanko-Sender mit der Nummer 65535 auf, über den ich scheinbar nicht rüberzappen kann. Hat jemand eine Ahnung was das Problem ist?
Die Beschreibung trifft es genau. Ich kann diese Sender weder löschen noch ignorieren?
Wenn sich der Sender nicht löschen läßt: Entweder auf Werkeinstellungen zurückstellen oder Omega-Tools herunterladen und Liste manuell bearbeiten.--IP-Los22:44, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
WLAN-Stick unter Linux (Ubuntu 11.04)
Beim Abspeichern der obigen Frage passierte es schon wieder: die Internetverbindung unter Ubuntu 11.04 ist extremst langsam beim Fritz!Stick von AVM (N-Standard). Das Problem tritt komischerweise nicht bei Windows auf. Verzweifelt!!! -- 91.2.206.20821:12, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mach erstmal eine Gegenprobe mit einer Kabelverbindung um herauszufinden, ob es an der Internetverbindung oder der WLAN-Verbindung liegt. Was für ein Router wird verwendet? -- Janka08:32, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Gegenprobe mit MS-Windows nützt aber gar nichts, um dem Linux-Problem auf die Spur zu kommen. Es gibt z.B. Router im Markt, die DNS-Anfragen nicht richtig durchleiten, sondern "zur Hälfte" selbst beantworten. Ältere Versionen von MS-Windows prüfen das nicht und kommen damit zurecht, der Linux-Paketfilter prüft es je nach Distribution und verwirft solche DNS-Antworten. Verschiedene andere Router-bedingte Probleme sind denkbar, z.B. bei der MTU-Einstellung, beim Fragmetieren und wiederzusammensetzen von Paketen, beim Congestion-Management usw. Das alles ist vom OS des Client-Rechners abhängig. Da es nun wirklich kaum Mühe kostet, ein Kabel zum Router zu legen, sollte man dies immer zuerst prüfen. Die Diagnose von WLAN-Problemen ist viel schwieriger und sollte daher immer erst der zweite Schritt sein. -- Janka19:55, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Interessant. Also ich hab schon Router eingelagert, deren DNS-Anfragen gelegentlich nicht (richtig) durchgeleitet wurden, aber diese taugten auch unter Windows nicht mehr oder weniger als unter Linux. Ähnliche Erfahrungen habe ich mit einem anderen Router gemacht, dessen network congestion ziemlich mangelhaft ist. Was aber nicht heißen soll, dass du zwingend falsch liegst. Aber meine Erfahrungen sind halt diesbezüglich etwas anders. Jedenfalls ist die Erste Hilfe nun gesichert. ;) -- ζ20:29, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Moin, ich hatte mir das Ding vor ein paar Monaten auch mal gekauft und massive Probleme damit, ihn unter Ubuntu ans Laufen zu kriegen. Wenn du ihn gerade erst gekauft haben solltest wäre mein Tip: Gib ihn zurück und kauf dir einen anderen. Der Zyxel G-202 z.B. läuft bei mir ohne irgendwelche Fuckeleien unter Ubuntu (10.10) und Win XP völlig problemlos und kostet afair weniger als die Hälfte. --El Grafo(COM)21:50, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Redensart aus dem Bereich Seefahrt gesucht
Ein Nicht-Deutschmuttersprachler hat mich heute nach einer Redensart im Deutschen gefragt, die er irgendwo mal gelesen habe. Sie soll sinngemäß aussagen, dass man immer ein kleines Segel gesetzt haben müsse, um auf günstige Winde reagieren zu können, jedenfalls etwas in der Richtung, etwas Maritimes. Mir fiel nur "Handbreit Wasser unter dem KIel" oder "immer ein Eisen im Feuer haben" ein, was es natürlich nicht trifft. Hat jemand von Euch eine Idee? Danke,
--Thorbjoern21:27, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Beim betreffenden Receiver (Humax HD-Fox HD+) hat sich ein weiteres Problem aufgetan: die externe Festplatte (WD Elements 1TB, neuste) wird nicht erkannt. Es ist egal, ob sie mit FAT, mit ext3 oder mit NTFS formatiert ist; immer wird der Fehler ausgegeben, dass die Festplatte richtig formatiert werden müsste. Das habe ich schon oft genug gemacht. VERZWEIFLUNG Nr. 3 :-(( -- 91.2.206.20822:17, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nimm ein Linux oder Windows 98 und formatiere die Platte auf FAT32. Wenn das nicht funktioniert, dann kannst Du es alternativ mit exFAT versuchen. Dazu brauchst Du allerdings ein neueres Windows (XP SP2, Vista SP1, 7). --79.224.237.18122:36, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Versuch es erst einmal mit einem USB-Stick. Der sollte auch reichen, da Du mit dem HD-Fox HD+ eh nur Senderlisten speichern kannst.--IP-Los22:42, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Bei meinem Receiver (anderes Modell !) tritt das gleiche Problem immer mal wieder auf (Formatierung fat32, 1 TB-Festplatte). Geholfen hat regelmäßig die Vorgehensweise: Receiver komplett ausschalten (Stand by reicht nicht), Receiver einschalten, Festplatte neu einschließen, Kaffee kochen, Kaffee trinken und abwarten, Aufnahme starten. Ein Wechsel der Festplatte und/oder USB-stick führt regelmäßig zu dem beschriebenen Fehler. Vielleicht einfach mal probieren --Bernd22:58, 5. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ikea Global mit Energiesparlampe
Schreibtischleuchte Ikea Global
Ich habe mehrere Schreibtischleuchten des Typs Ikea Global mit G23-Lampe (Osram Dulux S 11W/8..) und Steckerdrossel. Ich möchte diese Leuchten auf elektronisches Vorschaltgerät umbauen.
Leider haben diese G23-Lampen den Starter gleich eingebaut und haben demzufolge nur zwei Anschlussstifte. Gibt es elektronische Vorschaltgeräte, die mit diesen Lampen mit Starter betrieben werden können? Wie lang dürfen dabei die Zuleitungen vom Vorschaltgerät zur Lampe sein?
Gibt es passende elektronische Vorschaltgeräte, die mit diesem Lampentyp zusammenarbeiten, wenn ich den Starter entferne, die Leuchtstofflampe also als Kaltkathodenlampe betreibe? Wie lang dürfen dabei die Zuleitungen vom Vorschaltgerät zur Lampe sein?
Falls es diese Möglichkeit nicht gibt und ich stattdessen auf 2G7-Lampen (mit Vierstiftsockel) umrüste, wie lang darf dabei die Zuleitung zwischen elektronischem Vorschaltgerät und Lampe maximal sein? Ist es möglich, die zwei zusätzlich notwendigen Adern durch den zweiten Leuchtenholm zu führen und das elektronische Vorschaltgerät am Leuchtenfuß anzubringen oder muss das elektronische Vorschaltgerät nahe an der Lampe angebracht werden?
Wenn du dir zutraust, an Netzspannung rumzubasteln, sollte es dir anhand der im Netz reichlich zu findenden Innenschaltungen von ESL auch ein leichtes sein zu erkennen, gegen welches Bauteil du den Starter tauschen müsstest. Funktionieren wird das allerdings dennoch nicht zuverlässig, weil die Zuleitung zum Leuchtmittel eine zu hohe Kapazität und Induktivität für das Vorschaltgerät haben wird. Startet dann unzuverlässig, wird übermäßig warm und fällt schnell aus. -- Janka08:41, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Seit ca 2 Stunden: Wenn ich Youtube-Filme abspiele, versagt nach einer gewissen Zeit der Ton (der Film läuft weiter!). Lade ich den Film erneut, kann ich zwar dort weiter hören, wo der Ton sich abstellte, hab aber nach einer gewissen Zeit (30sek - 1 minute) dasselbe Problem. Nur an einer anderen Stelle. Ich habe verschiedene Videos gesehen/gehört, sodass es nicht an einem bestimmten Film liegen kann. Gibts ein Gegenmittel? 178.3.176.7800:01, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Betriebssystem? Browser? Flash-Version (Kannst du hier testen)? Ich tippe mal auf einen Browser-Flash-Content-Konflikt, ich habe z.B. regelmäßig Ärger mit Flash unter Chrome. Probier testweise mal einen anderen Browser. -- 88.65.0.14117:15, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Grenz das Problem mal bitte ein: Hast Du generell keinen Ton mehr (auch in anderen Anwendungen)? Betrifft es auch andere Seiten oder nur YT? Was für ein Betriebssystem/Browser verwendest Du... --NeXXor19:35, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Eröl und -gas - "regenerativ"?
Finden jene Prozesse, die jenes Erdöl und Erdgas, das wir heute nutzen, erzeugt haben noch immer statt? Wird also auch heute noch Erdöl und Erdgas "erzeugt"? --Dubaut01:47, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ja, diese Prozesse finden auch heute noch statt. Siehe Artikel Erdöl. Nicht umsonst steht hier im Einleitungssatz "entsteht" und nicht "entstand". Genaueres zur Entstehung von Erdöl und Erdgas findest du in den jeweiligen Artikeln. PS: Aber dabei stehen und zuschauen, wie es entsteht, würde ich trotzdem nicht empfehlen. Das könnte etwas dauern. --Selby02:46, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hm, unter Erdöl und Erdgas würdest du nachlesen (können), daß beides fossile Energieträger sind. Unter Fossile Energie würdest du nachlesen (können), daß fossile Brennstoffe „in geologischer Vorzeit aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind“. Nun kommt der schwierigste Teil, die mit eigenem Nachdenken verbundene Preisfrage: Gibt es heutzutage noch tote Pflanzen und tote Tiere und entstehen aus diesen Abbauprodukte? Oder anders herum gefragt: Was könnte entscheidendes geschehen sein, daß es diese nicht mehr gibt? Was könnte denn den Entstehungsprozeß von Erdgas und Erdöl irgendwann unterbrochen haben?
Gewiß ist „geologische Vorzeit“ ein etwas schwammiger Begriff und man könnte sich überlegen, daß es zur geologischen Vorzeit, wann immer das nun war, zu heute auch Unterschiede geben könnte, weniger Vulkanismus zum Beispiel, mehr Autobahnen, eine unterschiedliche Konstellation der Erdplatten und ein deutlich verändertes kartographisches Gesamtbild durch die Kontinentaldrift, aber auch eine im Vergleich signifikante Zunahme der Müllverbrennungsanlagen in Westeuropa und von Satelliten in ihren Umlaufbahnen, die das alles wunderschön von oben fotografieren.
Aber eine tote Katze ist halt immernoch eine tote Katze und die meisten toten Katzen auf diesem Planeten landen eben nicht in der Müllverbrennungsanlage (was allerdings gleichfalls zu Abbauprodukten der toten Katze führt). Und in dem, was vom Tropischen Regenwald noch übrig ist, sind nun auch nicht allzuviele Leute mit Laubfegen zugange (wobei das gefegte Laub ja auch oft kompostiert wird und das ist ja immerhin schon ein Anfang, im Regenwald läßt man es zum Kompostieren halt einfach liegen und kommt zu einem ähnlichen Ergebnis...)
Wenn ich mir das alles so überlege, müßte die Antwort auf deine Frage eigentlich lauten: Ja.
Und der Satz in Fossile Energie, daß fossile Brennstoffe „in geologischer Vorzeit aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind“ ist insofern mißverständlich, als die fossilen Brennstoffe nicht nur in geologischer Vorzeit sondern eher seit geologischer Vorzeit nach wie vor enstehen. Wie du siehst, sind auch schon andere an der Preisfrage gescheitert. Vielleicht ändert es ja einer... --84.191.18.14503:45, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es gibt zwei Theorien über die Entstehung von Erdöl und Erdgas. Die sogenannte “biogene” und die “abiotische” These bzw. Theorie. Die einen Wissenschaftler sind Anhänger der biogenen Theorie, die davon ausgeht, daß Erdöl aus organischen Substanzen – also durch die Überreste von Lebewesen/Pflanzen entstand. Die anderen sind Verfechter der abiotischen Theorie und führen seine Entstehung auf chemisch-physikalische Vorgänge im Erdinneren zurück. Und genau diese meinen, dass das Erdöl/-gas nie ausgehen wird. Problematik ist lediglich, dass derzeit mehr verbraucht wird als "nachwächst". --79.250.21.15004:04, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Und die Vertreter der sogenannte “biogenen” These bzw. Theorie meinen nicht, „dass das Erdöl/-gas nie ausgehen wird“? Was meinen sie denn stattdessen und warum? Oder anders: Warum muß man das eigentlich bei den einen so betonen, dass die das meinen? --84.191.18.14504:13, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Natürlich entsteht Erdgas immer noch. In Sümpfen oder auch Mülldeponien entsteht auch heute noch Methan. Jetzt muss nur noch ein Erdrutsch kommen und fertig ist die künftige Kohle- und/oder Erdgaslagerstätte. Ein anderes Beispiel ist das schwarze Meer: Lebewesen, die auf den Grund des schwarzen Meeres absinken, haben eine große Chance, zu Erdöl zu werden. @79.250.21.150, vergiss nicht zu erwähnen, dass die abiotische These als exotisch oder manchmal auch pseudowissenschaftlich gilt. --79.224.237.18107:17, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Beide Theorien sind verbreitet, dass die sich gegenseitig als falsch, exotisch oder pseudowissenschaftlich bezeichnen bleibt da nicht aus. Um nicht in Konflikte zu geraten, weise ich immer auf beide Theorien hin. Besonders bei uns Westlichen ist aber die biogene These verbreitet. Die Biogenen meinen aber, dass zwar Öl nachwächst, aber bei weitem nicht genug.--79.250.23.14507:40, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich habe den Eindruck, daß dir nur daran gelegen ist, auf die sogenannte „abiotische” These bzw. Theorie an prominenter Stelle hinzuweisen. Daß die „abiotische” These „verbreitet“ sei, sagt ja nun quantitativ überhaupt nichts aus und ist keine überzeugende Antwort auf den Hinweis, daß die These „als exotisch oder manchmal auch pseudowissenschaftlich gilt“. Da erwartet man eigentlich ein Zitat aus einer seriösen wissenschaftlichen Zeitschrift oder Arbeit, welches die suggerierte angebliche Gleichwertigkeit der Thesen stützt. Wissenschaft, auch Geowissenschaft ist längst eine internationale Angelegenheit und eine Einschränkung „Besonders bei uns Westlichen“ macht da eine völlig irrationale Trennung auf, die mit Realität schlichtweg nichts zu tun hat. Daß in dem ersten Beitrag darauf verwiesen wird, daß die „Verfechter der abiotischen Theorie [...] meinen, dass das Erdöl/-gas nie ausgehen wird. Problematik ist lediglich, dass derzeit mehr verbraucht wird als "nachwächst"“, und daß in dem zweiten Beitrag dann darauf verwiesen wird: „Die Biogenen meinen aber, dass zwar Öl nachwächst, aber bei weitem nicht genug.“ ist doch völliges Wischiwaschi. Was sagt uns das? Nichts. Insgesamt bin ich diesen Beiträgen gegenüber sehr skeptisch. Ich kann da keine ausreichend Substanz erkennen. Und irgendwie beleidigt so ein Geraune die Intelligenz... --84.191.18.14513:18, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Liebe WP-Verwaltungsbeamte, auch hier gilt das Deutsche Recht. Wenn Ihr was nicht versteht, bin ich nicht verpflichtet, Euch zu erleuchten. Dann müsst ihr beweisen, dass was nicht stimmt oder höflich Fragen stellen. Polemik gilt nicht. In den kurzen Worten der hier praktizierten Beiträgen kann ich keine wissenschaftliche Arbeit abliefern, sondern ich gebe spontan in populären Worten mein Wissen/ meine Erfahrungen weiter. Wie manch andere lese ich mir die Antworten zu den Fragen nämlich vorher nicht an. Ich sammle auch nicht Rechthabereipunkte.--79.250.23.14514:16, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du kannst gerne deine Erfahrungen wiedergeben. Du solltest das dann nur entsprechend kennzeichnen. Das hilft den anderen, die Information/Meinung einzuordnen. Du solltest aber nicht anderen Halbwissen unterstellen, wo du dich selbst nur auf Erfahrungen und eben nicht auf gesicherteres Wissen stützt. Das ist besonders ungünstig, wenn einer der anderen das Gebiet studiert hat, seine Diplomarbeit in dem speziellen Bereich geschrieben hat und mehrere Jahre Berufserfahrung in diesem speziellen Bereich hat - aber es ist auch in anderen Fällen besser so. Die Polemik ("Halbwissen") und das nicht Verstehen der Argumente war da nämlich ganz auf deiner Seite. --Eike14:44, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Also mein altes DDR-Lehrbuch "Die Entwicklungsgeschichte der Erde" sagt zur Frage biotisch/abiotisch: Das Problem der Entstehung des Erdöls ist schwierig und umstritten. Fast alle Tatsachen sprechen freilich für eine organische Entstehung aus Zersetzungsprodukten pflanzlicher und tierischer Organismen, die sich in den Schlämmen der Gewässer niederschlugen, dabei unter Luftabschluss vor der Verwesung bewahrt blieben und das Ausgangsmaterial für Erdöl und Erdgas lieferten. Die Literaturangaben sind hierbei recht allgemein gehalten, erwähnen aber auch Namen, wie "Smirnow" und "Sokolow" (die ich mal als voruteilsbeladener Wessi für Russen halte). Also spätestens in den 80ern war die These der abiotischen Entstehung von Erdöl selbst im "Ostblock" nur noch eine exotische Mindermeinung. Geoz17:50, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ihr, die ihr da bionische Westliche seid, solltet nicht so über die abionische Theorie spotten. immerhin wurde in den 50er Jahren das Miller-Urey-Experiment gemacht / entdeckt. WP enthält darin den lustigen Satz: "Insgesamt werden damit 18 % der Methanmoleküle in Biomoleküle umgewandelt, aus dem Rest entsteht eine teerartige Masse." (Man kann sich fast die begeisterten Forscher vorstellen, die alle Biomoleküle aus dem Reaktionsgefäß herausfisseln und den Rest, wahrscheinlich Kohlenwasserstoffe, in den Tretmülleimer werfen.) Es kann also eine Zeit gegeben haben, in der sich beide Theorien mehr oder weniger gleichwertig gegenüberstanden. --88.71.1.15419:14, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Na und? Was soll das? Früher dachte man auch, die Erde sei ein Scheibe. Es „kann also eine Zeit gegeben haben“, in der sich Scheibenmodell und Kugelmodell „mehr oder weniger gleichwertig gegenüberstanden“. Darum geht es aber garnicht sondern um einen seriösen Beleg, daß sich heute bionische und abionische Theorie gleichwertig gegenüberstehen. Das DDR-Lehrbuch, die bisher einzige Belegstelle, die in dieser Frage eingeführt wurde, spricht deutlich dagegen. Und der Verweis auf das Miller-Urey-Experiment hilft hier überhaupt nicht weiter. Spekulation. Geraune. Nichts handfestes.
Das Unterkapitel Erdöl#Alternative Ansätze beschreibt die Theorie von Kudrjawzew und anderen in den 1950er-Jahren und kommt aber zu dem Schluß: „Die bekannten Ölfunde sind allesamt auf fossiles biotisches Ausgangsmaterial zurückzuführen. Abiotische Entstehungstheorien gelten als wissenschaftlich exotisch und wurden mitunter als pseudowissenschaftlich bezeichnet.“
Gewiß, in der Wikipedia steht auch viel Mist. Was in einem Artikel steht hat immer nur bedingt Überzeugungskraft und ist garantiert nicht zitierfähig. Man kann auch alles in Frage stellen und das ist letztlich produktiv. Aber dann bitte kein Geraune sondern besser wissen, nicht besser glauben und konstruktiv für uns alle seriöse Belegstellen von anerkannten wissenschaftlichen Arbeiten einbringen, die die Einschätzung „gelten als wissenschaftlich exotisch und wurden mitunter als pseudowissenschaftlich bezeichnet“ eindeutig widerlegen. --84.191.18.14520:56, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ohne die abiogene These zu vertreten muss aber dennoch festgestellt werden dürfen, dass der betreffende Satz nicht dem Wikipedia:Neutraler Standpunkt#Sachlichkeit der Darstellung entspricht. Eine neutralere Darstellung ist hier angebracht, insbesondere sollte bequellt werden, welche Wissenschaftler die abiogene Erdölentstehung als exotisch, welche sie als pseudowissenschaftlich bezeichnen. Ebenso gehört es dann in den Artikel, welche Wissenschaftler die abiogene These vertreten und die biogene Erdölentstehung als exotisch oder pseudowissenschaftlich bezeichnen. --79.224.249.17521:40, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
<nach-links-rück>Na, dann vertrete ich auch mal nix, gucke genauso harmlos in die Luft und stelle fest, daß seit über einem Jahr im Artikel Erdöl massiv Einfluß genommen wird, um dort die die abiogene These aufzuwerten. Das ist zumindest der Eindruck nach einem Blick auf die Diskussionsseiten und die Versionsgeschichte. Und das Spielchen geht jetzt also hier auf der Auskunftseite weiter. Und das Spielchen scheint auch mit bestimmten ideologisch geprägten Strömungen in dem Klima- und Energiediskurs zusammenzuhängen. Und ein massives EIKE-Anliegen zu sein. In dem Artikel hat wohl unter anderem JBo die wenig beneidenswerte Aufgabe, auf den Artikelinhalt etwas aufzupassen. Er kann sicher über das, was hier angerissen wurde, bestens Auskunft geben und ist als Mentor auch einer der angesehenen und ernsthaften Kollegen. Ich denke mal, wir können das Spielchen hier also beenden. Es geht offenbar nicht nur um Geraune sondern um handfeste Propaganda. --84.191.18.14502:01, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich bin auch kein Anhänger der abiogenen These, aber „gelten als wissenschaftlich exotisch und wurden mitunter als pseudowissenschaftlich bezeichnet“ wurde hier mantramäßig wiederholt, und nachdem hier angefragt wurde, diesen Satz mal mit Quellen zu belegen, dem Fragesteller daraufhin "Spielchen" und "Propaganda" vorzuwerfen, ist zumindest kein guter Stil. Oder ebenfalls "Geraune und nichts handfestes". Es müsste doch ein Leichtes sein, "exotisch" oder "pseudowissenschaftlich" zu bequellen. Zusatzfrage: egal, wie Erdöl nach"wächst", fest steht doch, dass momentan mehr gefördert wird, als neu entstehen kann. Wie kann denn EIKE aus der abiotischen These Kapital schlagen? --82.82.196.25108:47, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn man sich die Ursprünge von EIKE so anschaut, könnte man meinen, dass diese abiotische Entstehungstheorie nicht nur Exoten- oder Pseudowissenschaft, sondern auch Junk Science ist. Nachtigall ick hör dir trapsen. --79.224.232.2814:34, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das Land Falkenburg lag im östlichen Brandenburg und wechselte im 14. Jh. oft den Besitzer, der namengebende Ort erhielt 1333 das Stadtrecht. Ist es das? --Aalfons13:45, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Eine Freundin verwendet den Ausdruck "Er ist nicht Geistes Kind", wenn sie sagen will, dass jemand wenig intelligent ist. Ich kenne nur die Wendung "...wes Geistes Kind er ist" (mit anderer Bedeutung). Gibt es die Redewendung "Jemand ist nicht Geistes Kind"? Also, mit einer gewissen Verbreitung? Mit Google habe ich genau einen Treffer erzielt - was ich als nein interpretieren würde. --Eike10:11, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das nächste Gespräch mit deiner Bekannten stelle ich mir schwierig-aufklärerisch vor ;-) Selbst wenn - z.B. im religiösen Bereich - ähnliche Formulierungen verwendet werden, so ist immer "im Geiste von" gemeint. Sie könnte statt dessen "sub-optimale intellektuelle Stimulation genossen" verwenden ?!? GEEZERnil nisi bene10:21, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das soll ja aus Lukas 9:55 stammen (in welcher Übersetzung)? Die heutige Einheitsübersetzung hat an dieser Stelle nur noch das weniger dramatische: „Da wandte er sich um und wies sie zurecht“. --Pp.paul.411:12, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
In heutigen Lutherübersetzungen lautet die Stelle (revidierter Text 1912): "Jesus aber wandte sich um und bedrohte sie und sprach: Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, der Menschen Seelen zu verderben, sondern zu erhalten." (Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des Alten u. Neuen Testaments nach der Übersetzung D. Martin Luthers, Stuttgart 1947, S. 82).
In der Fassung von 1545 hieß es: "Jhesus aber wandte sich / vnd bedrawet sie / vnd sprach / Wisset jr nicht / welches Geisteskinder jr seid? Des menschen Son ist nicht komen / der menschen Seelen zuuerderben / sondern zu erhalten." (beide Fassungen siehe auch zeno.org) Ein Druck des NT von 1540 ist damit identisch (noch ohne Verseinteilung) (Das newe Testament, Leipzig 1540, S. T ija).
Das September-Testament (siehe wikisource) "Jhesus aber wand sich vnd bedrawet sie, vnd sprach, wisset yhr nit, wilchs geysts kinder yhr seytt? des menschen son ist nit kommen der menschen seelen zu verderben, sondern zu erhalten". In einem Druck von 1524 aus Basel (ohne Verseinteilung) wieder der Wortlaut: "Ieſus aber wendet ſich vnd bedrewet ſie / vnd ſprach / wiſſet ir nit / welchs geyſts kinder ir ſeit? des menſchen ſon iſt nit komen der mennſchen ſeelen zuo verderben / ſonder ʒuo erhalten" (Das newe Testam̃t gantz yetzt klærlich auß dem rechten grundt teutsch, Basel 1524, S. O vf)
In einer niederdeutschen Übersetzung (Druck 1599, nach Luther 1545) heißt es ähnlich: "Jesus oeverst wendede sick vmme / vnde bdroewede se vnde sprack: Weete gy nicht / welckes Geistes Kinder gy synt? * Des Minschen Soehne yß nicht gekamen der Minschen Seelen tho vordervende / Suender tho erholdende." (Biblia. Dat ys: De gantze hillige Schrifft / Sassisch / D. Mart. Luth. Vppet nye mit flyte doerchgesehen / vnde vmme mehrer richticheit willen in Versicul vnderscheiden: Ock na den Minschen Exemplaren / so D. Luther 1545 suelvest corrigeret, Wittenberg 1599, S. 35b).
Zum Schluß vielleicht noch eine mittelniederländische Fassung von 1558: "Maer Jesus keerde hem om / ende bestraftese / ende sprack: En weet ghy niet / welcks gheests kinderen ghy zijt? Des menschen soon en is niet gecomen / der menschen sielen te verderuen / maer te behouden." (Biblia. Dat is de geheele Heylige Schrift / in gemeyn Nederlandtsch duytsch, Emden 1558, S. EE) Die hd. Drucke von 1524 und 1540 haben definitiv "welchs" (1524) bzw. "welches" (1540), bei den anderen hd. (1522, 1545) müßte man nachschauen, ob das im Original auch so ist. Die Übersetzungen (ndl. und nd.) übernehmen den Wortlaut.--IP-Los16:46, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mit Belegen bis zurück zum Hildebrandslied „eddo hwelihhes cnuosles du sis“ (oder welches Geschlechtes du seist) und zu Luther „welchs geyſts kinder ir ſeit“ (welches Geistes Kinder ihr seid) ist also in dieser Redewendung „welches“ richtig und „wes(sen)“ – wiewohl häufig – nicht standardsprachlich. --Pp.paul.409:51, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn sich keiner mehr zu der eigentlichen Frage äußert, liegt das daran, dass alle von der Bibel abgelenkt sind, oder daran, dass diese Wendung halt keiner kennt? --Eike17:33, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
@Pp.Paul Das hat nichts mit Standardsprache zu tun (die gab es damals noch nicht). "wes" wäre grammatikalisch auch möglich, hat aber eine etwas andere Bedeutung: "Wes Brot ich eß, des Lied ich sing." Oder eben Luther: "Wes das Hertz vol ist /des gehet der Mund vber." (Matth. 12, 34: Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über.) Luther erläutert diese Übersetzung im "Sendbrief vom Dolmetschen": "Als wenn Christus spricht / Ex abundantia cordis os loqitur. Wenn ich den Eseln sol folgen / die werden mir die buchstaben furlegen / vnd also dolmetschen / Aus dem vberflus des hertzen redet der mund. Sage mir / Ist das deudsch gered? Welcher deudscher verstehet solchs? Was ist vberflus des hertzen fur ein ding? Das kan kein Deudscher sagen / Er wolt denn sagen / es sey das allzu ein gros hertz habe / oder zu viel hertzens habe / wiewol das auch noch nicht recht ist / Denn vberflus des hertzen ist kein deudsch / so wenig / als das deudsch ist / Vberflus des hauses / vberflus des kachelofens / vberflus der banck / Sondern also redet die mutter jm hause vnd der gemein man / Wes das hertz vol ist / des gehet der mund vber / das heist gut deudsch gered / des ich mich gevlissen / vnd leider nicht allwege erreicht noch getroffen habe / Denn die Lateinischen buchstaben hindern aus der massen seer / gut deudsch zu reden." (Ein Sendbrieff / von Dolmetschen / vnd Fürbitte der Heiligen, Wittenberg 1530, S. B iija f.) Oder um mal aus einem antilutherischen Text zu zitieren: "Vnd also macht Luther aus der kirchen ein Datanische vnd Abyronische synagog / durch welches zuuornemen / wes geistes Luther sey / vñ wie er die Christliche kirche glaubt vnd bekennt." (Ein Schnoptuchlein auff Luthers Geyfer vnd vnlust. 1533, S. H iija). Mittelniederdeutsch: "Do sprak Saul, vraghe vns wes kint dat he sy."
Ich versuche zu verstehen, wie die Wendung heute standardsprachlich lauten könnte. Also: Geistes Kind ist unüblich und außerhalb meiner Erfahrung, wes(sen) Geistes Kind ist bekannt, aber grammatisch falsch, welches Geistes Kind wird durch Luthers Sprachgebrauch gedeckt, welchen Geistes Kind scheint mir auch nicht richtig. --Pp.paul.409:37, 8. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Einen Vogel an seiner Flugtechnik erkennen?
Moin. Bei mir baut sich seit wenigen Tagen ein kleiner, bräunlich gemusterter Vogel ein Nest aus (auf einem Weinstock unter dem Hausdachüberstand), der unglaublich schnell mit den Flügeln schlägt und dabei/dadurch in der Lage ist, etwa einen Meter vor dem Nest quasi „in der Luft zu stehen“, eher er nach sicherndem Herumblicken den letzten Meter zurücklegt. Sowas habe ich bisher nur Kolibris zugetraut, aber frei lebende Kolibris sind in Schleswig-Holstein ja wohl eher rar. Hat jemand eine Vermutung, um welche Art es sich handeln könnte? Merci. --WwwurmMien Klönschnack10:58, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
P.S. Für ein Foto ist er zu schnell, deswegen kann ich keins hochladen.
Grauammer scheint mir zu groß zu sein, Graugeezer, dann eher ein Laubsänger, bei dem der WP-Artikel aber leider keine Auskunft darüber gibt, welche Art(en) in Nordmitteleuropa verbreitet sind. Auf jeden Fall aber schon mal vielen Dank für den Flugartikelhinweis. --WwwurmMien Klönschnack11:09, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
ja, das steht schon da, stimmt aber nicht in bezug auf den neststandort und der war mit diesem satz ja auch nicht gemeint. am besten im Handbuch der Vögel Mitteleuropas nachlesen - (Bd. 13/1 S. 61ff.) die standhöhen schwanken beträchtlich - z.b. im wurden im Białowieża-Nationalpark nester zwischen 0,9 metern und 22 metern gefunden. hättest du ein wenig weiter gelesen, wäre dir das auch in dem von dir zitierten beitrag bestätigt worden. natürlich handelt es sich bei meinem tipp und eine reine vermutung - die höhe des niststandortes wäre jedenfalls kein ausschlussgrund. gruß Ulrich prokop15:35, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das Nest liegt knapp 3 m über dem Gelände. Evtl. hat der kleine Faulpelz sich ja (artwidrig) die Tatsache zu Nutze gemacht, dass es das Nest bereits gab und er/sie es nur noch putzen und geringfügig ausbauen musste? :-) --WwwurmMien Klönschnack15:42, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Zum Buchtipp: Ich habe leider nur Karel Stastnys Vögel. Handbuch und Führer der Vögel Europas, und darin wird zwar jedes Eilein abgebildet, aber selten etwas zu Flugtechnikbesonderheiten gesagt. Und da ich den Piepmatz nicht stören will, verzichte ich darauf, wegen des Nachwuchses neugierig ins Nest zu lugen.
nein, das solltest du auch nicht tun. aber du könntest dir mal grauschnäpper-fotos anschauen - dann müsste es doch möglich sein, diese art zu bestätigen oder auszuschließen. gruß Ulrich prokop15:49, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Grafik gesucht
Guten Tag,
ich suche eine Grafik, auf der zwei verschiedene Perspektiven auf den Menschen dargestellt werden: Der Mediziner (Biologe, Physiker ...) sieht eine auf Kohlestoff basierende Lebensform, elektrochem. Reaktionen im Gehirn etc. -- der Anthropologe (Philosoph, Psychologe ...) sieht eine geistige Entität mit Zielen, Wünschen etc.
Hier vielleicht so ein Spagatansatz, aber wenn man die verschiedenen Wissenschaftszweige beobachtet, so stellt man fest, dass sie sich immer mehr einander annäheren. Eine solche Grafik wäre also retro oder würde anzeigen, dass der Verwender zu tunnelsichtig ist. Die Übergänge sind (wie die alten Griechen schon wussten) fliessend. GEEZERnil nisi bene14:23, 6. Jun. 2011 (CEST) Ach ja: Die meisten von uns basieren auf Kohlenstoff - und das ist gut so! ;-)[Beantworten]
Hallo, Isovolämie ist mir vorhin in einem Artikel begegnet und da ich bei WP nichts finden konnte, habe ich bei Google geschaut und wollte einen schönen Stub einstellen. Oben verlinkt mein jämmerliches Ergebnis, da das Thema doch komplizierter ist als von mir als Nicht-Mediziner anfangs gedacht. Z.B. ist Isovolämie nun nur auf den Blutkreislauf (intravaskulär) oder etwa doch auf den ganzen Flüssigkeitshaushalt zu verwenden? Ist Euvolämie (euvolaemia, siehe auch en:Fluid balance) ein Anglizismus für Isovolämie oder doch was ganz anderes? Kann jemand das beantworten oder zumindest den ultimativen Link aus dem Hut zaubern (google Books wurde schon bemüht)? Danke--Coatilex14:27, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hygienevorschriften für Ferienwohnungen in Niedersachsen
Was sind die Hyginevorschriften für Ferienwohnungen in Deutschland/Niedersachsen? Konkret: Gibt es Vorschriften darüber, wie heiß die Bettwäsche zu waschen ist und/oder ob sie gebügelt werden muss? Wir waren in einer Ferienwohnung in WF, bei der die Bettwäsche und die Handtücher nachweislich nur bei 40(!) °C gewaschen wurden. --91.47.184.9 14:37, 6. Jun. 2011 (CEST)--Eu-15115:15, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
wurde vllt chemisch desinfiziert? ansonsten könnte bereits das waschmittel recht schlecht für pilze und keime sein... im KH wird na klar anders für hygiene gesorgt... ethylenoxid und so... hilft aber alles auch nich gegen alles... wie nieder die hygienestandards in NI speziell sind, weiß ich nich mehr... --Heimschützenzentrum (?) 14:47, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Gibt keine - gibt auch keinen Anspruch auf eine bestimmte Größe der Handtücher oder Wechselwäsche. Ansonsten, wo ist bei 40 Grad das Problem, macht auch sauber, und schont die Umwelt.85.178.89.23914:49, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du weißt nie weißt, was der hatte, der vor dir in der Ferienwohnung gewohnt hat. Obwohl... nachher weißt du's dann vielleicht schon... --Eike20:54, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich wasch' meine Bettwäsche sogar nur bei 30°, und mein Kind und meine Hunde tauschen trotzdem keine Krankheitserreger über die gemeinsame Nutzung aus. Ist mir zumindest bislang nicht bekannt geworden. Vielleicht liegt's aber auch daran, dass ich übertriebene Hygienefimmel nicht mag.
Ehrlich gesagt isses mir in der Ferienwohnung lieber, es ist sauber und riecht angenehm, als dass ich weiß, es wurde alles gekocht - und es muffelt trotzdem, oder die Toiletten sind erkennbar nicht ordentlich gereinigt, oder ich teile mir die Küche mit vier- und mehrbeinigem Getier, das sich dort zuhause fühlt. --Snevern(Mentorenprogramm)18:35, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Meint der Uffz zur Truppe: "Männer! Befehl von ganz oben: wir wechseln jetzt täglich die Unterwäsche. Meier wechselt mit Schulze, Müller wechselt mit Schmitt,... --88.71.1.15421:31, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Eike: Gerade dieser Artikel bestärkt mich in meiner Einstellung. Vielleicht bin ich ja altmodisch, oder ich bin völlig auf dem Holzweg, aber ich persönlich mag keine Allergien, und daher mute ich meinem Organismus lieber ein paar mehr Mikroorganismen zu als ein paar zu wenig. Mein Kind wächst auf dem Land mit Tieren im Haus auf - und nicht in einer sterilen Umgebung. Vielleicht irre ich mich ja auch nicht, und er bleibt ebenso von Allergien verschont wie ich selbst.
Mag sein, dass ich andere Maßstäbe anlegen würde, wenn ich eine Pension betreiben und für meine Gäste Bettwäsche waschen müsste. Aber dann wüsste ich ja auch nicht, was die so alles von zu Hause mitgebracht haben. --Snevern(Mentorenprogramm)22:26, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Zu Hause, wie gesagt, 'ne andere Sache. Aber wenn einander fremde Leute (nacheinander :o) ) im selben Bett schlafen müssen, hat auf sowas geachtet zu werden. (Ich hab mal gehört, dass das mit den Allergien auch nur 'ne Urban Legend wäre, aber das ist nicht mal Halbwissen.) --Eike23:39, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn man einen Wäschetrockner hat (und benutzt), ist die 30 °C-Wäsche kein hygienisches Problem. Nach einer Stunde Heißluft von 60 - 65 °C ist die Wäsche weitgehend keimfrei. --Zerolevel11:41, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
aber es wurden (früher) Bischöfe mit Stab beigesetzt (der Bremer Erzbischof Gottfried (1349-1363) im Chor der Stader St.Georgskirche bestattet worden ist. Die Gruft des mit Bischofsstab beigesetzten Kirchenfürsten wurde direkt vor dem Hochaltar aufgefunden.)
--188.96.80.25416:26, 6. Jun. 2011 (CEST)
Hallo! Ich suche den Namen einer Statur die in Blumenthal beim Ortsamt steht. Die Statur sitzt und hat beide Hände vor dem Mund.Ich bräuchte dringend den Namen und vielleicht was sie bedeutet. Im vorraus vielen Dank![Beantworten]
Wenn man die Google Earth Aufnahme genau heranzoomt [13], lässt sich links vom Mülleimer eine sitzende Statue, die die Hände vor dem Mund hat erkennen. Somit befindet sie sich dort. Wie diese allerdings genau heißt, konnte ich auch nicht herausfinden. --Marlus Gancher19:24, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
In der Bremer Denkmalliste findet sich unter Landrat-Christians-Straße 107 folgender Eintrag: "Landrat-Christians-Straße 107, Rathaus Blumenthal, 1908-1910 von Abbehusen & Blendermann (1994) (Blumenthal, Ortsteil: Blumenthal)". Ich kann damit nichts Genaues anfangen. Das Datum (= 1994) deutet aber möglicherweise auf die gesuchte Skulptur. Grüße von einem Kultur-Bremer aus Wiesbaden --Opihuck 21:41, 6. Jun. 2011 (CEST) PS: Ich sehe gerade, die Angaben beziehen sich wohl auf das Gebäude, dem heutigen Ortsamt. Abbehusen und Blendermann waren wohl die seinerzeitigen Architekten, und die Jahresangabe gibt vielleicht das Jahr an, in dem das Gebäude in die Denkmalliste eingetragen wurde. Tut mir leid. --Opihuck21:50, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Woher stammt die Wortendung -sal? Gibt es für sie eine etymologische Erklärung, evt. verwandte Endungen in anderen Sprachen? Wie kommt es, dass manche Wörter mit Endung -sal fem, andere neutr, kein Wort mit -sal aber mask ist?
Das ist garantiert falsch. Die Grimms erklaeren die Endung nicht, nennen aber beim Trübsal die urgermanische Endung "-i-sla". Das Schicksal kam nach Wiktionary und Grimm ueber das niederlaendische "schicksel" zu uns. IP-Los wird uns Genaueres sagen koennen. --Wrongfilter...17:46, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Fällt mir grad auf: Von den genannten -sal-Wörtern gibt es nur bei Trübsal eine Adjektiv-Bildung: trübselig. Müsste, wenn von Trübsal herkommend dieses Wort nicht trübsälig geschrieben werden? - Weitere Adjektivbildungen: Mühsal > mühselig!Gregor Helms17:48, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vielleicht sollte man mal dieserhalb bei der Rechtschreib-Kommission vorstellig werden. Immerhin haben sie ja aufwendig auch in aufwändig verändert. mfg,Gregor Helms20:33, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
(MultiBK) -sal als Suffix zur Bildung von Abstrakta beruht auf indoeurop. -slo-, mit -s- und manchmal -t- als Wurzelerweiterung vor indoeurop. -lo-. Gibts auch im Lateinischen, Slawischen und Baltischen. Das -a- oder manchmal -e- ist eingeschoben, manchmal wurde alles auch wieder eingekürzt und umgelautet, wie Pfeifer (Et. WB) schreibt und viele Beispiele gibt. Maskulina sind auch möglich: altsächs. irrislo „Irrtum“, noch neuhochd. der Irrsal, radislo „Rätsel“, altengl. byrgels „Begräbnis“, dt. „Wechsel“ usw. usf., --Aalfons17:55, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der von Alfons angeführte Pfeifer faßt das Ganze schon recht gut zusammen, allerdings wird nicht einfach mal <e> oder <a> eingeschoben, im Althochdeutschen war es <a>: "Ahd. -(i)sal wird im Mhd. gekürzt zu -sel, wenn es unmittelbar an die Wurzelsilbe antritt (vgl. ahd. ahsla, mhd. ahsel, nhd. Achsel, ahd. wehsal, mhd. wehsel, nhd. Wechsel). In anderen Fällen bleibt -sal mit Nebenton erhalten (mhd. labesal, nhd. Labsal, mhd. ir(re)sal, nhd. Irrsal)." Stichpunkt Nebensilbenabschwächung (vgl. dazu Paul [u. a.] Mittelhochdeutsche Grammatik, S. 79, zu -sal speziell S. 33: "Die sog. 'schweren' Derivationssuffixe -unge, -nisse, -sal, -inne, -în. -lîn, -ære u. a. ziehen regelmäßig Nebenton an sich, weshalb sie im Nhd. ihre vollen Vokale bewahrt haben" "-ære" wurde im Nhd. dann zu "-er".). Relativ ausführlich dazu hat sich Wilmanns geäußert, siehe Wilmanns, W.: Deutsche Grammatik.Gotisch. Alt-, Mittel- und Hochdeutsch. Zweite Abtheilung: Wortbildung, 2. Aufl. Straßburg 1899, S. 272-274. Zum Genus: "erscheint heute nur in wenigen Substantiven femininen oder neutralen Genus (ähnlich genusvariabel wie -nis), vor allem mit verbaler (stets simplizischer Basis); neutrales Genus: Lab-, Rinn-, Schick-, Wirrsal." (Fleischer/Barz, Wortbildung der dt. Gegenwartssprache, S. 168), ebenso Wilmanns, S. 273: "Die meisten sind Neutra, weiblich pflegt man Mühsal und Trübsal zu gebrauchen, auch Drangsal." Pfeifer bemerkt zu -sel: "Bildungen auf -sel haben konkretere Bedeutung und oft einen verächtlichen Nebensinn, bes. wenn sie mit dem Präfix ge- gebildet sind (Geschreibsel)." (so auch Fleischer/Barz, S. 170). Wilmanns, S. 273 unterscheidet bei "-sel" noch zwischen den mhd. Wörtern (ahsel) und neueren Bildungen (Anhängsel, Gerinnsel, Rätsel usw.): "Die wenigen Feminina auf -seli, sele, die das Mhd. kennt, darf man nicht als Grundlage dieser Wörter ansehen, es entspricht weder Geschlecht noch Bedeutung; sie bilden vielmehr eine eigentümliche Gruppe, die aus dem Ndd., wo Neutra auf -seli alt hergebracht sind, eindringt und im allgemeinen mehr der Verkehrs- als der Schriftsprache dient."--IP-Los20:13, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Herzlichen Dank für die spannenden Antworten! - Ist meine Vermutung richtig, dass die Sal-Wörter, die über die Brücke -sel zu uns kamen, in der Regel ein Neutrum sind? mfg,Gregor Helms20:28, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Im Ahd. wurde <a> eigenschoben: vgl. ahd. truobisal(a) 'Trübsal', ahsla, ahsala 'Achsel', im Altsächsischen -isl: "radislo" m. 'Rätsel', gotisch -sl: swumfsl n. 'Teich' (Beispiele aus dem Pfeifer). -sel ist im Mhd. entstanden: ahd. "wehsal" > mhd. "wehsel", Nhd. "Wechsel", aber nur unter bestimmten Bedingungen (s. o.). Wilmanns nimmt nun an, das die neueren Bildungen aber nicht auf dieses -sel zurückgehen, sondern auf das niederdeutsche Suffix, das etymologisch aber auch hierzu gehört. Ob dem so ist, müßte wohl genauer untersucht werden, zumal in einigen nd. Dialekten heute nicht -sel, sondern -els üblich ist, vgl. z. B. Häcksel - Hackels (mecklbg.), mnd. "-else" (z. B. hackelse). Über das Genus von "-sel" heißt es bei Fleischer/Barz, S. 170: "Es bildet Neutra, wo möglich mit Umlaut." Pfeifer schreibt zu "Häcksel" (S. 491): "m. oder n. 'kleingehacktes Grünfutter, Heu oder Stroh' (16. Jh.), vorwiegend nd. und md. Substantivbildung zu hacken [...] mit dem Suffix germ. -(i)sla (wie Mitbringsel, Füllsel, s. -sal, sel)."
Das ist allerdings recht allgemein, ich zitiere mal aus einer Verordnung von 1678 (Mecklenburg) (zit. n. Mecklb. Wb., Bd. 4, Sp. 347): "in Ermanglung aber des Heus für eine Proportion oder 10 Pfund Heu fünfviertel Rostocker Scheffel Heckels", d. h. die mundartliche Form war auch durchaus um Hd. anzutreffen, vgl. auch "Geschichte der freien Stadt Bremen", Bd. 4, dort heißt es noch 1851: "was an Heckels, Heu und Stroh gebraucht" (S. 367). Im Grimm heißt es: "m. und n., auch in der schreibung hecksel, hechsel, haxel, häxel, hexel; niederd. hakkels, holl. haksel n., dän. hakkelse m. kein gemeindeutsches wort, sondern auf Nieder- und Mitteldeutschland eingeschränkt." Interessant ist dabei daß der Grimm zwar als Verbreitung den nd. und md. Raum angibt, aber für das Nd. "hakkels" vermerkt, ebenso heißt es bei Adelung: "Im Hochdeutschen ist dafür [gemeint ist Häckerling] auch Häcksel, Nieders. Hackels, im Oberdeutschen aber Häcker üblich." Teuchert hat einen geographischen Unterschied zwischen "-sel" und "-els" ausgemacht, so wiesen das Ndl., Westfälische, Rheinische und Märkische vorwiegend "-sel" auf (siehe Teuchert, Hermann: Die Sprachreste der niederländischen Siedlungen des 12. Jahrhunderts. Mit Würdigung und Bibliographie des Verfassers. Besorgt von Reinhold Olesch und Ludwig Erich Schmitt, 2. Aufl. Köln Wien 1972 [= Mitteldeutsche Studien, Bd. 70]).
Nachzuvollziehen ist das teilweise auch anhand von Wörterbüchern (die Beispiele hier sind nur exemplarisch zu verstehen, verbindlich für alle Bildungen ist das nicht), vgl. z. B. mecklb. Backels, märkisch Bäcksel 'Menge an Mehl, die man benötigt, um einmal zu backen' (nach Danneil, Wb. der altmärk.-plattdeutschen Mda., S. 10), mecklbg. Hackels, westfälisch Häcksel (nach Woeste, Wb. der westf. Mda., S. 90).--IP-Los01:09, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Noch mal zu Fragers Eingangsfrage: Wir können nach IP-Los' Ausführungen jedenfalls konzedieren, dass -sal, -sel im Hochdeutschen eine Maskulinschwäche hat, die sich schon im Mhd. abzeichnete. Passt ein Neutrum besser zu einem Abstraktum? --Aalfons11:44, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ist aber schon verwunderlich, dass sich die üblichen Verdächtigen (Novalis, Eichendorff, Rilke) dieses naheliegenden Topos noch nicht angenommen zu haben scheinen. Jedenfalls habe ich im Netz noch nichts entsprechendes gefunden... Womöglich hat GG hier gerade ein neues Genre begründet, die "Regenduft-Lyrik"? Ugha-ugha17:01, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hilfe, ich habe keine große Ahnung davon und finde einen unübersichtlichen Markt vor mir: für eine Jugendgruppe planen wir die Anschaffung von 2-3 GPS-Geräten. Zweck wäre Geocaching sowie Orientierung im Gelände mit Karte, Kompass und GPS. Benutzt werden die Geräte von Einsteigern und Leuten, die schon bei Geo-Cachings dabei waren. Robust, preiswert und einfache Bedienung könnte ich mir als Kaufargumente vorstellen. Welche Geräte wären für solche Zwecke empfehlenswert? Danke! --84.164.45.6820:30, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
*pöh* GPS, säuselnde Altstimmen im Navi, Coaching, Caching – alles Kissenpuper... Wir wurden früher noch mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt und hatten nichts dabei außer einem Fahrtenmesser, einem Magnetkompass aus Wehrmachtsbeständen und der Kenntnis des Sternenhimmels. :-P --WwwurmMien Klönschnack21:15, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke für diesen hilfreichen Hinweis, ich hatte ihn natürlich schon erwartet. Schon mal drüber nachgedacht, dass das eine das andere ja nicht ausschließen muss? Und dass man durchaus auf der Höhe der Zeit sein kann? Dass zu deiner Zeit eben der Wehrmachtsmagnetkompass das Nonplusultra war? Ich würde sehr viel drauf wetten, dass die meisten der erwähnten Jugendlichen (Jungen und Mädchen, man nennt das Koedukation, ist neu) besser mit Kompass, Karte und Fahrtenmesser umgehen können als die Mehrheit der ach so klugen! Auskunfts-Redakteure - dich und Geezer natürlich ausgeschlossen. Der letzte Verbundene-Augen-Trip ist im Übrigen nur wenige Tage her. Ich hoffe, dein Weltbild konnte damit wieder ein klein wenig zurecht gerückt werden und du hast den Glauben an das "Gute" in den jungen Menschen von heute nicht ganz aufgegeben. Schade, wirklich - du solltest die mal sehen, ich bin mir sicher du (ihr) würdest dir solche Kommentare sparen. --84.185.115.11818:11, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du könntest die Jungmannen mal ins Web ausschwärmen lassen, um sowas hier zu finden. 2-3 Geräte beim Händler ansehen und verstehen. Erstmal eins kaufen (wasserdicht, lange Batterie-Laufzeit, unter 100 Euro reicht - mein Sohn verwendet ein englisches für etwa 35 Euro und ist voll zufrieden). Da kann man nicht riesig viel falsch machen. Die Jungmänner nicht zu sehr verwöhnen! Gut Pfad! GEEZERnil nisi bene 22:40, 6. Jun. 2011 (CEST) Andererseits unterschreibe ich das WWW-gesagte - nachts ;-) GEEZERnil nisi bene22:40, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hallihallo,
Es war ungefähr 20 Jahre her, da hab ich eine Geschichte von einem fliegenden Teppich erzählt bekommen. Auf dem Teppich waren lauter Bilder drauf und immer wenn man auf das Bild gedeutet hat ist der Teppich dahin geflogen. Ich hab mal versucht die Geschichte aus dem Gedächtnis aufzuschreiben und hab auch darum gebeten mir Bescheid zu sagen, von wem die Geschichte stammt (ich will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken). Aber bisher hab ich noch keine Antwort erhalten. Kennt jemand von euch die Geschichte? und nein, ich will keine Werbung machen - ich nehm den Link sofort raus, wenn das Buch gefunden wurde. --Shaun7222:14, 6. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nicht dass ich wüsste. Ich geb zu, dass der Anfang vielleicht nicht ganz richtig ist, aber das mit dem Teppich (Bilder des Dorfes in den Bergen usw.) hab ich als "Bild" noch im Kopf. Und ich kann mich an ein Buch erinnern. --Shaun7211:49, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
7. Juni 2011
Dengue
Denguefieber: "kam die spanische Bezeichnung dengue auf, welche auf eine schmerzbedingte, auffällig eigenartige Veränderung der Körperhaltung und Verhaltensweise bei erkrankten Personen hindeutet". Ist "dengue" ein spanisches Wort, wenn ja: was bedeutet es? (Aussprache mit IPA wäre auch hilfreich...) --08-1501:36, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wikpedia ist kein Hausaufgabenservice, ich weiß ;-) Es geht mir auch nicht darum das mir die Lösung präsentiert wird, sondern ich hätte gerne nur gewusst ob ich hier total aufm Holzweg bin...bzw nen kleinen Fingerzeig. Ich bin mir nicht sicher ob ich die Frage richtig verstehe. Es geht um Folgendes:
a) Die Subnetzmaske des Adressbereichs für VPN-Verbindungen ist immer wie groß?
Das ist kein großes Problem. Die Subnetzmaske wird ja bei Eingabe des IP-Bereichs automatisch ermittelt. Also ist sie immer genau so groß wie sie sein muss um die gewünschte Adressenanzahl des Bereichs unter zu bringen.
So und jetzt zu den zwei Teilfragen wo ich mir den Kopf zerbreche.
b) Die Subnetzmaske der Adresse des VPN-Clients ist immer...? Begründen Sie, warum das so ist!
c) Die Subnetzmaske der Adresse des VPN-Servers ist immer...? Begründen Sie, warum das so ist!
b) Nun, was soll mit der Maske des VPN-Clients schon sein? Der hat halt die, die er eben in dem Netzwerk des Clients hat, schließlich ist er selber ja kein Mitglied des Netzwerks des Servers.
c) Das muss ja immer die Subnetzmaske des Windows Servers sein auf dem die VPN-Rolle installiert ist. Und zwar einmal die Subnetzmaske der Netzwerkkarte für die externen Verbindungen, und die Subnetzmaske der Netzwerkkarte für die internen Verbindungen. Beide Netzwerkkarten müssen dabei die gleiche Subnetzmaske haben, da ja eine Verbindung zum internen Netzwerk des VPN-Servers hergestellt wird.
Wo sind da meine Denkfehler? Ich werde das Gefühl nicht los dass ich hier irgendwas verbocke.
Danke! Na endlich habe ich es gefunden, ganz ganz weit unten als letzte Überschrift: "Le terme est employé en français (prononcé tʃat en France « tchate ») dans ce dernier sens, également désigné par les termes clavardage (initialement en français québécois) ou causette2, pour désigner le dialogue en ligne avec une messagerie instantanée.")... <quetsch>Nachtrag: auf der Seite fr.wikipedia.org/wiki/Chat_(homonymie) </quetsch> ... Naja, ich denke mir mal nichts schlechtes über die Franzmänner *g* --78.52.195.22009:50, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Héhéhé! Sie können nicht andes! Chat sprich Schahh ist 'Katze (wörtlich Kater); chatte sprich Schatt (hier hört man das "t") - hat aber noch eine andere Bedeutung, die eines äusserst weiblichen Körperteils. Da musste einfach ein andere Begriff (andere Aussprache) her, damit es - bei der Beschreibung der sozialen Interaktion - keine Missverständnisse gibt. Héhéhéhé! GEEZERnil nisi bene10:05, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
ich hab vor ca. einem halben Jahr im Radio gehört, dass die Franzosen wieder mal französische Begriffe für englische Wörter sichen. Und da ist mir hängen geblieben, dass das nun "Blabla" heißen soll. Keine Ahnung ob das nun wirklich so ist und wie das geschrieben wird. --Shaun7211:54, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Amüsante Einzelheiten, von denen ihr zu berichten wisst. Denkwürdig finde ich auch, dass das "äußerst weibliche" Körperteil nicht auf der Seite Chat_(homonymie) vorkommt. :)) --78.52.195.22012:26, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
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Es hat sich beim Buch mal wieder eine Stelle ergeben, bei der ich eure Mithilfe brauche. Daher folgende Fragen:
1.) Wie lange kann ein Mensch mit durchtrennter Halsschlagader noch bei Bewusstsein sein? Reicht die Zeit noch, um einen Knopf (den "Bin schwer verletzt, bitte sofort Hilfe schicken"-Knopf) zu drücken? (Falls dafür die Zeit nicht reicht, ist halt jemand anders da, der den Knopf drückt.)
2.) Wie lange, bei der genannten Verletzung, bis der Hirntot eintritt?
3.) Wie lange bis diese Person, nach dem heutigen Stand der heutigen Medizin, nicht mehr wiederbelebt werden könnte?
Nun, die genaue Größe des Schnittes hab ich mir nicht überlebt. Aber der Verletzte stirbt auf jedenfall bevor die Hilfe da ist (was zwischen 5 und 110 Sekunden dauert). Das verusachende Objekt bleibt definitiv nicht stecken, da es zu schnell durch den Raum rast (das Ding fliegt noch ein paar hundert Meter durch ein paar Wände). Ja, der Mensch hat für gewöhnlich vier Halsschlagadern, jeweils eine Ader und eine Vene auf jeweils einer Seite. Allerdings würde ich als Laie sagen, dass der Blutverlust auch bei einer Ader schon höllisch ist, und zum Tode führt.--Autor auf Recherche10:18, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Geh mal zum Arzt und lass dir die Halsschlagadern auf Durchfluss messen. Sag dem Arzt, dass du alle drei bis vier Wochen den Drang verspürst in der Wikipedia an einem fiktiven Roman zu trollbasteln. Das hängt garantiert mit der Durchblutung des Gehirnes zusammen, bzw. dessen was da bei dir im Kopf ist.--91.56.220.6613:46, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
91.56.... - woher diese Feindeligkeit? Meine Fragen sind keineswegs trollig. Und mein Roman ist auch nicht fiktiv, sondern sehr real. Wenn du dir meinen Blog (ist auf meiner Benutzerseite verlinkt) ansehen würdest, würdest du feststellen, das ich wöchentliche ausführliche Blogeinträge mit inhaltlichen Informationen und statusangaben schreibe. Und das die Fragen merkwürdig wirken, liegt nur daran, das du den Kontext der nachgefragten Informationen nicht kennst.--Autor auf Recherche14:46, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
und dieser Eindruck stützt sich worauf? Keine der Fragen, die ich gestellt habe, war sonderlich trollig. Ich habe mich nur des öfteren sehr ungeschickt ausgedrückt, weil ich nicht allzuviel mit der Story rausrücken möchte. Und das führt dann häufig zu eigenartig anmutenden Fragen. Und wenn du dir mal ansiehst, wieviel ich in meinen Blog zu einen angeblich nicht existierenden Buch geschrieben habe, wäre das doch ein ziemlich großer Aufwand für ziemlich wenig spass....Also von mir aus kannst du gerne glauben, das dieser Roman nicht existeirt, aber trollig sind meine Fragen nicht gemeint.--Autor auf Recherche18:28, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn das verursachende Objekt nicht stehenbleibt, sondern noch ein paar hundert Meter weiterfliegt, muss die Aufprallenenergie entweder so gewaltig sein, dass nicht der Blutverlust, sondern das Schleudertrauma am Hals durch den Schlag sofort tödlich ist, oder der Aufprall so marginal, dass die bloße Vorstellung, jemand könne ein dermaßen schnell bewegliches Objekt so exakt auf ein ebenfalls bewegliches Objekt (den Halsrand des Opfers) zielen, absurd ist. Und ein Zufallstreffer dieser Art ist ebenso absurd unwahrscheinlich. -- Janka13:53, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ok, hab mich da wohl etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Im Grunde sieht (d.h. liest) der Leser foglendes: die Struktur mit der hier besprochenen Person und einen ,mit dieser Person befreundeten, Protagonisten (aus dessen Sicht man die ganzen Ereignisse sieht) wird in einen Gefecht getroffen, eine Wolke von extrem schnellen Schrapnellen schießt durch die Struktur, und der Protagonist erfährt, das die Stelle, an der sein Freund ist, ebenfalls beschädigt wurde. Nach dem Kampf liest sich der Protagonist dann die Verlustliste durch und findet seinen Freund unter den Toten. Darauf ist er frustriert, versucht seinen kummer wegzusaufen, und ist völlig erstaunt, als sich dann sein Freund meldet, und meint, das er zwar tot gewesen sei, aber wiederbelebt worden konnte, Minuten bevor der Rekord für die Zeitspanne zwischen Tod und wiederbelebung erreicht worden wäre. Das ist im Grunde alles, was man davon liest, und ich brauche eigentlich nur eine Orientierung, was realistisch für die Zeit zwischen diesen Gefecht und den Melden des Freundes ist. Der ganze rest ist (möglicherweise fälschlich) geschlussfolgert und interpretiert.--Autor auf Recherche14:46, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ganz allgemein ist die Vorstellung von extrem schnellen Schrapnellen, die hunderte Meter durch irgendetwas anders als Gas/Vakkuum fliegen, reichlich käsig. Bitte lies dir den Artikel zur Impulserhaltung durch. -- Janka21:27, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Natürlich wird das Ding mit der Zeit langsamer, durch die Wechselwirkung mit der Umgebung. Aber es hat an der Stelle, an der die genannte Person getroffen wird, eine verdammt hohe geschwindigkeit, also eine sehr hohe kinetiswche Energie. Auch fliegt es auf die hundert Meter fast nur durch Luft, bei der geringen wanddicke kommen auf 100 Meter bestenfalls so um die 50 cm Wandmaterie....--Autor auf Recherche22:13, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hallo zusammen, ich habe die nebenstehende Fahrkarte benutzt, um vergangene Woche in den Urlaub zu fahren. Die Frage, die mir bis heute noch nicht beantwortet werden konnte: Galt die Fahrkarte auch für Nahverkehrsfahrten von meinem Wohnort nach Münster am 30.05. und von Münster zu meinem Wohnort am 04.06.? Vier Personen, die es wissen sollten (Busfahrer, Schaffner, Angestellter der DB-Information am Hbf Münster), haben vollkommen verschiedene Antworten gegeben. Für die Rückfahrt habe ich mir deshalb ein Nahverkehrsticket gekauft; trotzdem würde mich interessieren, ob das überhaupt notwendig war. Das "NV" auf der Karte lässt mich jedenfalls gegenteiliges vermuten. Danke für Eure Meinung, Yellowcard09:52, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Im Fernverkehrsvorlauf nach Münster Hbf gilt die Fahrkarte für Nahverkehrsfahrten von allen tariflich als "Münster" geführten Stationen, also auch von Albachten, Amelsbüren, Hiltrup, Münster (Westf) Zentrum Nord, Nienberge-Häger und Sprakel. Das Zauberwort ist Tarifliche Gleichstellung. --jergen?10:00, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK)Das NV bedeutet nur, dass Du bis ab dem Abfahrtsort (Vorlauf) bzw bis zum Zielort(Nachlauf) den Nahverkehr statt dem angegebenen ICE nutzen darfst. (Meistens weil es auf der Teilstrecke gar keine ICE-Verbindung gibt.) Das gilt wirklich nur genau bis zum angegebenen Ort, außer bei tariflicher Gleichstellung der betreffenden Bahnhöfe. Gruß --Coatilex10:04, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn man eine BahnCard besitzt, hat man in manchen Städten allerdings tatsächlich eine kostenlose Beförderungsmöglichkeit innerhalb eines Nahverkehrsverbundes. Zu den Bedingungen siehe http://www.bahn.de/p/view/bahncard/ueberblick/cityticket.shtml - Achtung: Die Option gilt immer nur am Zielort. Möchte man also auf der Rückfahrt statt dem Zubringer zum Bahnhof den Verbund im Heimatort kostenlos nutzen, braucht man zwei einzelne Hinfahrten.
Zur Verdeutlichung:
Voraussetzung: Astadt und Bdorf liegen jeweils in einem vom Cityticket abgedeckten Verkehrsverbund.
Hin- und Rückfahrkarte von Astadt nach Bdorf: Cityticket gilt vom Bhf Bdorf bis zum Zielort in der angegebenen Verbundzone von Bdorf, und für die Rückreise aus dieser Verbundzone bis Bhf Bdorf.
Hinfahrkarte von Astadt nach Bdorf: Cityticket gilt vom Bhf Bdorf bis zum Zielort in der angegebenen Verbundzone von Bdorf.
Hinfahrkarte von Bdorf nach Astadt: Cityticket gilt vom Bhf Astadt bis zum Zielort (der ja eigentlich der Startort wäre, wenn man Hin- und Rückfahrt zusammen erworben hätte) in der angegebenen Verbundzone von Astadt.
Hm. Bin ich dann immer schwarzgefahren, wenn ich in Berlin mit dem Bahnticket in der S-Bahn zum Bahnhof fuhr? Das mache ich seit über zehn Jahren, in der Überzeugung, dass das im Preis mit drin ist. Rainer Z ...20:31, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das kommt darauf an. Ist es ein DB-Verkehrsunternehmen und hast Du ab dem entsprechenden Haltepunkt gelöst, dann ist das rechtens. Citytickets sind in Verkehrsverbünden interessant, wo es neben S-Bahnen (DB) auch noch Straßenbahnen, U-Bahnen und Busverbindungen gibt, wie zum Beispiel VVS (Stuttgart), RMV und wie sie alle heißen... -- 188.105.116.2820:37, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Heute ja in der SZ und denne Überschrift im Perlentaucher und über den im Spiegel. Gebräuchlich ist er nicht: null Treffer 1978–2011 in taz, FAZ, Spiegel. Meiner Meinung nach ein Bedarfskompositum der aktuellen kritischen Literatur, taucht selten auf und bedeutet eine Introspektion, aus der es kein Entkommen gibt. In Reinhard Appels Buchverwendung von 2000 beruht sie auf falschem Bild: „Sie stürzen sich wir die Lemminge in die deutsch-deutsche Befindlichkeitsfalle“. Müsste man mal reinschauen, wer den Beitrag schrub. --Aalfons 14:59, 7. Jun. 2011 (CEST) komisch, im ersten Satz fehlen jede Menge Wörter. Wo sind die? --Aalfons18:08, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
ich habe seit einiger Zeit einen Fernseher mit Hochglanzrahmen. Wie soll man diesen putzen? Es lag zwar ein Mikrofasertuch bei, doch wenn man das leicht anfeuchtet und dann vorsichtig putzt, bleiben immer Schlieren zurück. Ebenso kommen sehr schnell Kratzer rein (welche man jedoch nur bei Lichteinfall und richtigem Winkel sieht). Irgendwelche Tipps zur Pflege? Kriegt man kleine Kratzer irgendwie wieder raus? --Tiktaalik13:01, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mikrofaser-Staubtücher funktionieren besser, auch feucht. Kratzer sind nicht zu vermeiden, dieser Hochglanz-Kunststoff ist nicht zum Benutzen gemacht, nur zum Anschauen im Geschäft. Man gewöhnt sich an die Kratzer. Rainer Z ...13:11, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
D.h. die nehmen gar kein Acryl, sonder Polycarbonat oder noch was weicheres? Kriegt man ABS so hochglänzend hin? Dann ist das wirklich völlig untauglich für einen Gebrauchsgegenstand und man sollte gleich sandstrahlen, um sich nie weider drüber zu ärgern :-) -- smial13:15, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Kleenex mit Alkohol (Apotheke) tränken, damit die Fläche entfetten und reinigen, leicht wischend benetzen und mit weiterem Kleenex trocken reiben und polieren. Geht so an meinem Laptop, müsste da also auch gehen.--91.56.220.6614:24, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich verwende, um den Monitor vom Staub zu befreien, einen alten Schallplattenreiniger der bestimmt schon seine 50 Jahre auf dem Buckel hat. Einmal trocken drüberwischen und danach an der Kleidung abstreifen. Niemals mit der Hand drauf fassen, da diese Schweiß und Fett enthält! Dasselbe mach ich auch mit dem TV-Gerät, welches auch so einen Glanzrahmen und -fuß besitzt. Bis heute habe ich keine Kratzer oder Schlieren und das ganz ohne irgendwelche Lösungs- oder Putzmittelchen. Ich hab mal auf die Schnelle gegoogelt um zu schauen ob es so etwas noch gibt, und bin hier (scrollen zu "Grundig Schallplatten-Reiniger") fündig geworden. -- Wiprecht15:58, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Und wie soll man ein Notebook oder einen Monitor/Fernseher nie mit der Hand anfassen? Dieser „Klavierlack“-Kunststoff ist haarsträubender Blödsinn solange er nicht auch eine glasharte Oberfläche hat. Und auch dann kann er störende Spiegelungen hervorrufern. Na ja, auch matt wird wieder in Mode kommen. Rainer Z ...20:25, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich hatte das so verstanden, dass man die Fläche des Reinigers nicht betatschen soll, was mir einleuchtet, die saugt schließlich. Ansonsten gebe ich dir völlig Recht. Vor Kurzem habe ich mir ein tierisch unmodernes Notebook mit matter, strukturierter Oberfläche gekauft (und auch noch, horribile dictu, mattem Display, das man im Freien gebrauchen kann, das aber überhaupt nicht als Schminkspiegel taugt), und an dem sitze ich jetzt, freue mich über die Schweißflecken, die nicht da sind, und lasse andere modisch sein. Grüße 85.180.193.13420:39, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke an alle für die Hinweise. Bei anderen Geräten habe ich auch schon darauf geachtet, dass diese matt sind. Der Schallplattenreiniger ist natürlich auch eine interessante Möglichkeit. Werd mir so'n Teil mal zulegen. --Tiktaalik09:39, 8. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
8800 GTS <-> GTX550 TI
Ich bin bei Grafikkarten von der Leistung her und den Bezeichnungen nicht mehr auf dem laufenden. Lohnt es sich meine 8800 GTS gegen die GTX550 TI zu tauschen wenn ich nur ca 100 Euro zur Verfügung habe und damit das bestmögliche kaufen will?
Kleiner Überblick über die Bezeichnungen: Die erste Ziffer gibt die Generation an. Also hier 500er und 8000er Serie. Nun muss man aber wissen das Geforce nach der 9000er Serie mit der 200er Serie als Nachfolger angefangen hat. Die 500er Serie ist die aktuellste Serie von Nvidia. Die weite Ziffer gibt das Preissegment an in der sich die Karte befindet. Dabei gilt umso höher die Ziffer, desto höher das Preissegment und desto schneller die Grafikkarte. Für die dritte Ziffer (falls vorhanden) gilt das gleiche wie für die zweite Ziffer, sie ist aber der zweiten Ziffer untergeordnet. Fazit für deine genannten Karten: Die 8800 ist eine ältere Karte, stammt aber aus einem höheren Preissegment als die 550. Nichts desto trotz ist die 550 doch wesentlich schneller sein als die einige Generationen ältere 8800. Technisch gab es da nämlich einige Fortschritte. Gruß --Nescius22:17, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke Eike, der Link ist super! Laut dem link ist die 8800 um 44% prozent bei den Texels..was wiederrum das ansitropische filtering beeinflusst. Das ist der einzige Wert wo die 8800 besser ist. Wie stark fällt das ins Gewicht? Also wie "sichtbar" ist das? 23:18, 7. Jun. 2011 (CEST)
Defying Gravity
Kann mir jemand sagen, ob es diese Miniserie (die ansatzweise auf der BBC-Action-Dokumentation Space Odyssey - Mission zu den Planeten basiert) auch auf deutsch gibt? Ich kenne sie nur im Original und hab zu einer Synchronfassung bislang nichts gefunden. Chiron McAnndra18:28, 7. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Zu Stoßzeiten also vermutlich zwischen Öffnung und Schließung der Wiesn ist es weder sinnvoll noch möglich Fahscheine zu kontrollieren, das gilt aber sicher nur für die Strecken abschnitte zwischen Bahnhof und Fest. Der rest wird vermutlich ganz normal kontrolliert.--134.2.3.10309:42, 8. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
8. Juni 2011
Software für formale Textanalysen (Schreibfehler)
Gibt es ein empfehlenswertes einfaches Programm (am besten natürlich als free download), das Texte insbesondere nach Schreibfehlern durchsucht, die Ergebnisse dann statistisch aufbereitet und eindeutig falsch geschriebene Wörter separat auflistet? -- 213.102.101.900:18, 8. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Definiere "eindeutig falsch". Wenn eine Software das Wort nicht "kennt" (Namen, Slangausdrücke, ...) wird es sie listen. OpenOffice hat lernfähige Textkorrektur - in mehreren Sprachen. GEEZERnil nisi bene07:47, 8. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]
Auf professioneller Ebene wären die Stichworte Controlled Language Checker und Authoring Memory Tools. Kostenlos gibt es da allerdings bestenfalls Trial-Versionen. Die Rechtschreibprüfung von Open Office ist da leider nicht ganz auf Höhe der Zeit. 89.204.137.22708:36, 8. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]